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	<title>Zukunftstrends | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Zukunftstrends | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Quantensprung in der Halbleiter&#173;technologie</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/quantensprung-in-der-halbleitertechnologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Quantentechnologie verspricht, die Informationsverarbeitung und -übermittlung grundlegend zu verändern. Erste Quantenprozessoren sind ­bereits erhältlich. Gleichzeitig&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Quantentechnologie verspricht, die Informationsverarbeitung und -&uuml;bermittlung grundlegend zu ver&auml;ndern. Erste Quantenprozessoren sind &shy;bereits erh&auml;ltlich. Gleichzeitig arbeiten Forscher daran, herk&ouml;mmliche Halbleitertechnik und &shy;Quantensysteme zu kombinieren &ndash; und so eine v&ouml;llig neue Form der Halbleiterelektronik zu kreieren.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Jahr 2022 markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Digitalisierung: Erstmals werden knapp zwei Drittel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts digital generiert, wie eine IDC-Studie prognostiziert. Die unverzichtbare Basis daf&uuml;r sind sichere, hochleistungs&shy;f&auml;hige IT-Systeme und -Infrastrukturen. &shy;Quantencomputer sind extrem leistungsstark und damit perfekt geeignet, um die wachsenden Datenmengen von Wirtschaft und Gesellschaft zu verarbeiten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Vielfache Leistung</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Quantencomputer sollen die Leistung herk&ouml;mmlicher Computer um ein Vielfaches &uuml;bertreffen, weil sie vollkommen anders funktionieren. Statt klassischen Bits, die entweder den Wert 0 oder 1 annehmen k&ouml;nnen, benutzen sie sogenannte Quantenbits, die gleichzeitig 0 und 1 sein k&ouml;nnen. &bdquo;Dadurch haben sie ein immenses Potenzial, &shy;Probleme anzugehen, die f&uuml;r klassische Computer unl&ouml;sbar sind. Insbesondere versprechen sie, wichtige &shy;Probleme der Logistik und der Medikamentenentwicklung l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Sie sind eine zentrale Schl&uuml;sseltechnologie des 21. Jahrhunderts&ldquo;, sagt Prof. Dr. Klaus Sengstock, Gruppenleiter am Institut f&uuml;r Laserphysik der Universit&auml;t Hamburg &ndash; im Rahmen eines Forschungsprojekts soll in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren an der Universit&auml;t Hamburg ein funktionsf&auml;higer Quantenoptimierer entstehen. Dabei gibt es verschiedene M&ouml;glichkeiten, Qubits zu konstruieren. Zum Beispiel k&ouml;nnen Photonen, Ionen oder supraleitende Schaltkreise als physikalische Grundlage solcher Konstruktionen dienen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">L&auml;ngst l&auml;uft der globale Wettbewerb um die leistungs&shy;f&auml;higsten Quantencomputer auf Hochtouren. Es geht um die M&auml;rkte der Zukunft. F&ouml;rdermittel, Forschungsgruppen und f&uuml;hrende Unternehmen gestalten den Aufbruch ins Quantenzeitalter. &bdquo;Wir sind im Quantencomputing bei &shy;einem &shy;Reifegrad angelangt, bei dem diese Technologie nicht l&auml;nger nur ins Labor geh&ouml;rt&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Walter Riess, Leiter der mit zwei Nobelpreisen ausgezeichneten Abteilung Wissenschaft und Technologie von IBM&nbsp;&shy;Research in Z&uuml;rich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Quantenprozessoren werden &shy;praxistauglich</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Erste Quantenprozessoren sind bereits auf dem Markt: So hat IBM 2021 einen Quantenprozessor vorgestellt, der &uuml;ber 127 Qubits verf&uuml;gt. Bis 2023 will der Konzern einen &shy;Quantenprozessor mit &uuml;ber 1.000 Qubits bauen. &Uuml;ber 256&nbsp;Qubits verf&uuml;gt ein Prozessor von QuEra &shy;Computing, der bald f&uuml;r Kunden zug&auml;nglich sein soll. QuEra nutzt &shy;Forschungsergebnisse &uuml;ber neutrale Atome, die an der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology entwickelt wurden, als Grundlage f&uuml;r seine skalierbare, programmierbare Quantencomputerl&ouml;sung. Die Hardware verwendet Arrays aus neutralen Atomen, bei denen Hunderte von Atomen gek&uuml;hlt und dann durch Laserfelder in einer kleinen Vakuumkammer angeordnet werden. W&auml;hrend die Glasw&auml;nde der Kammer Raumtemperatur &shy;haben, werden die Atome nur wenige &shy;Millimeter entfernt per &shy;Laser auf ein millionstel Grad Kelvin &uuml;ber dem absoluten Nullpunkt gek&uuml;hlt. Das ist mehr als eine Million Mal k&auml;lter als der Weltraum und mehr als tausend Mal k&auml;lter als die supraleitenden Qubits anderer Branchenvertreter wie IBM und &shy;Google. &bdquo;Es besteht eine enorme Chance, Fortschritte bei einigen der kritischsten&nbsp;&ndash; und derzeit unl&ouml;sbaren &ndash; Probleme unserer Zeit zu erzielen, die fast jeden von uns betreffen&ldquo;, sagte Alex Keesling, CEO von QuEra und Miterfinder der QuEra-Technologie. &bdquo;Wir freuen uns darauf, mit unserer ersten Maschine zu demonstrieren, was Quantencomputer f&uuml;r die Menschheit leisten k&ouml;nnen.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Qubits und Halbleiter Hand in Hand</span></strong></p>
<p class="p1">Quantensysteme werden laut Dell Technologies k&uuml;nftig allerdings nicht f&uuml;r sich stehen, sondern eng mit klassischen IT-Systemen zusammenarbeiten. So werden QPUs (Quantum Processing Units) bald Einzug in &shy;konventionelle &shy;Systeme halten und dort ausgew&auml;hlte Berechnungen durchf&uuml;hren. Die klassischen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s &uuml;bernehmen Standardaufgaben und unterst&uuml;tzen die QPUs durch die &shy;Vorbereitung der Daten und die Auswertung der &shy;Ergebnisse. Q.ant hat zum Beispiel ein Verfahren entwickelt, dass es erm&ouml;glicht, heute etablierte elektronische Gro&szlig;rechner um Prozessoren zu erweitern, die mit modernster Quanten&shy;technologie arbeiten. Durch das Aufbringen &shy;hochspezieller Lichtkan&auml;le auf Silizium-Chips lassen sich mit diesem sogenannten Photonik-Chip-Verfahren Quanten auch bei Raumtemperatur nahezu verlustfrei f&uuml;hren, steuern und kontrollieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Quanteneffekte k&ouml;nnen aber auch direkt die Halbleiterelektronik verbessern und hier zu einem Durchbruch bei der Bandbreite der Daten&uuml;bertragung, der &shy;Energieeffizienz und der Informationssicherheit f&uuml;hren. Sogenannte &shy;Heterostrukturen, also Schichtsysteme aus &shy;supraleitenden und halbleitenden Materialien, sind &shy;vielversprechende Nachfolger f&uuml;r die heutige Halbleiterelektronik. Zwei in dieser Hinsicht passende Materialien sind der Supraleiter Niobnitrid (NbN) sowie der &shy;Halbleiter Galliumnitrid (GaN). Bislang war aller&shy;dings unklar, wie genau sich die Elektronen an der Kontaktfl&auml;che dieser beiden Materialien verhalten&nbsp;&ndash; und ob wom&ouml;glich die Elektronen aus dem Halbleiter die Supraleitung st&ouml;ren und damit die Quanteneffekte ausl&ouml;schen. Forscher des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) untersuchten genau diese Wechselwirkungen, fanden in ihren Experimenten aber schlie&szlig;lich heraus, dass die Elektronen in beiden Materialien &bdquo;f&uuml;r sich&ldquo; bleiben. Vladimir Strocov, Forscher an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS des PSI: &bdquo;Dieses Schichtsystem k&ouml;nnte tats&auml;chlich eine neue Form der Halbleiterelektronik hervorbringen, welche die Quanteneffekte in Supraleitern einbindet und nutzt.&ldquo; Das k&ouml;nnte der Halbleitertechnologie eine neue Wendung &shy;geben und elektronische Bauteile in Zukunft noch einmal deutlich leistungsst&auml;rker ma</span>chen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/8-trends-die-die-zukunft-der-halbleiterindustrie-praegen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:46:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze ­Zusammenfassung der wichtigs­­ten Trends, die die ­Ent­wicklung der Halb­leitertechno­logie von heuteund morgen ­bestimmen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/8-trends-die-die-zukunft-der-halbleiterindustrie-praegen-werden/">8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Eine kurze &shy;Zusammenfassung der wichtigs&shy;&shy;ten Trends, die die &shy;Ent&shy;wicklung der Halb&shy;leitertechno&shy;logie von heute</strong><strong>und morgen &shy;bestimmen werden.</strong></p>
<h3><strong>1 <span class="s1">Das Moore&rsquo;sche Gesetz gilt weiter</span></strong></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Transistordichte wird in den n&auml;chsten Jahren weiterhin dem Moore&rsquo;schen Gesetz folgen. Erm&ouml;glicht wird dies vor allem durch Fortschritte bei der EUV-Strukturierung und durch die Einf&uuml;hrung neuartiger Chip-Architekturen. So st&ouml;&szlig;t die FinFET-Technologie bei einer Skalierung &uuml;ber f&uuml;nf Nanometer hinaus an ihre Grenzen. Eine L&ouml;sung werden Nanosheet- oder Gate-all-around-Transistoren bieten: Dabei handelt es sich um eine &shy;modifizierte Transistorstruktur, bei der das Gate den Kanal von allen Seiten kontaktiert und eine kontinuierliche &shy;Skalierung erm&ouml;glicht. Sie versprechen Leistungssteigerungen von mehr als 25 Prozent und eine Senkung des Stromverbrauchs um mehr als 50 Prozent.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">2 Neue Chip-Architekturen dr&auml;ngen auf den Markt</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">&Uuml;ber 50 Jahre hat die x86-Architektur die Mikro&shy;prozessorindustrie dominiert. Mittlerweile &auml;ndert sich das &shy;jedoch: Die ARM-Architektur punktet zunehmend mit &shy;ihrer Leistung und ihrem geringen Stromverbrauch. ARM stellt seine IP-Chip-Hersteller zur Verf&uuml;gung, die darauf basierend ihre eigenen Chips entwickeln und in Foundries fertigen lassen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus hat die RISC-V-Architektur in IoT-Ger&auml;ten und anderen &shy;Anwendungen aufgrund ihres Open-Source-Vorteils und des besseren Stromverbrauchs an Bedeutung gewonnen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3 <span class="s1">Neue Materialien erg&auml;nzen Silizium</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Silizium als Basismaterial von Mikrochips st&ouml;&szlig;t &shy;zunehmend an seine Grenzen. Die Nachfrage nach immer &shy;kleineren und schnelleren integrierten &shy;Schaltkreisen hat die Effizienz des Materials bis an die &shy;Grenze des Machbaren getrieben. Die Erforschung neuer &shy;Materialien ist im Gange, wobei einige Materialien f&uuml;r die Zukunft sehr vielversprechend sind: So &shy;k&ouml;nnte Hochleistungs-&shy;Galliumnitrid aufgrund seines hohen kritischen Energie&shy;feldes f&uuml;r effizientere und schnellere &shy;Stromumwandlungen in Stromnetzen eingesetzt werden. Halbleiter auf &shy;Antimonid- und Bismuthid-Basis werden in verbesserten Infra&shy;rotsensoren f&uuml;r den medizinischen und milit&auml;rischen Bereich eingesetzt. Graphen hat das Potenzial, Silizium als Allzweck-Halbleitermaterial zu &uuml;bertreffen, aber eine breite Kommerzialisierung k&ouml;nnte noch bis zu f&uuml;nfundzwanzig Jahre entfernt sein. Pyrit k&ouml;nnte als Ersatz f&uuml;r das Seltenerd-Element Cadmiumtellurid verwendet werden, das in &shy;Solarzellen weit verbreitet ist, aber nur &shy;begrenzt zur Verf&uuml;gung steht. Pyrit ist reichlich vorhanden, kosteng&uuml;nstig und nicht giftig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">4 K&uuml;nstliche Intelligenz erobert die Edge</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Mit einem erwarteten Wachstum von deutlich &uuml;ber 100&nbsp;Prozent in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ist die Edge-KI einer der gr&ouml;&szlig;ten Trends in der Chipindustrie. Bei der Edge-KI ist die Anwendung des erlernten &bdquo;Wissens&ldquo; (die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>) in die Endpunkte des Internets der Dinge eingebettet. Heute bieten handels&uuml;bliche Edge-KI-Chips eine Effizienz in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 1 bis 100 Tera-&shy;Operationen pro Sekunde pro Watt (Tops/W), wobei &shy;s&shy;chnelle GPUs oder ASICs f&uuml;r die Berechnungen verwendet werden. F&uuml;r IoT-Implementierungen werden wesent&shy;lich &shy;h&ouml;here Wirkungsgrade ben&ouml;tigt. Die Forschung arbeitet an L&ouml;sungen, die eine Effizienz f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>en in der &shy;Gr&ouml;&szlig;enordnung von 10.000 Tops/W erreichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5 <span class="s1">Neue 3D-Technologien &shy;erm&ouml;glichen &shy;heterogene Integration</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die heterogene Integration, also die Integration verschiedenartiger elektronischer Komponenten auf einem Chip, wird in Zukunft immer wichtiger, um die &shy;Speichergrenze zu &uuml;berwinden oder die Funktionalit&auml;t in &shy;Systemen mit eingeschr&auml;nktem Formfaktor zu erh&ouml;hen. Basis &shy;daf&uuml;r sind 3D-Integrationstechnologien. Aktuell k&ouml;nnen &shy;dabei in der Produktion Abst&auml;nde zwischen den Verbindungspunkten, den L&ouml;tkugeln oder Microbumps, von etwa 30&shy;&nbsp;&shy;Mikrometern realisiert werden. Ziel ist es, diese &shy;Abst&auml;nde weiter zu verringern. Das IMEC hat zum &shy;Beispiel bereits Verbindungsabst&auml;nde von sieben Mikro&shy;metern realisiert. Solche hochdichten Verbindungen erm&ouml;g&shy;lichen eine mehr als 16-fach h&ouml;here 3D-Verbindungsdichte &shy;zwischen den Chips bei der heterogenen Integration und damit einen stark reduzierten Fl&auml;chenbedarf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6 <span class="s1">Nichtfl&uuml;chtige Speicher auf dem &shy;Vormarsch</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Bei nichtfl&uuml;chtigen Speichern verringert sich zusehends die Geschwindigkeit der Skalierung. Zwar bieten Verfahren wie das Wafer-to-Wafer-Bonding bei NAND-Speichern oder die EUV-Lithografie bei DRAMs noch Potenzial zur Verbesserung der Strukturierung, doch die Grenzen sind absehbar. Neue Ans&auml;tze versprechen dagegen eine &shy;weitere Steigerung der Speicherkapazit&auml;t. Dazu &shy;geh&ouml;ren unter &shy;anderem magnetische Direktzugriffsspeicher (MRAM), die einen wesentlich schnelleren Speicherzugriff bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch als elektronische Speicher wie DRAMs erlauben. Zudem ben&ouml;tigen MRAM-&shy;Speicherzellen auf einem Chip nur einen Bruchteil des Platzes, den etwa DRAM- oder SRAM-Zellen belegen.</span><span class="s3"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>7 <span class="s1">Logik-Leistung steigern</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Transistoren werden in Zukunft weiter schrumpfen &ndash; doch die Performanceverbesserung bei gleicher Leistungsaufnahme hat sich deutlich verlangsamt. Ein Grund daf&uuml;r ist unter anderem die notwendige Skalierung der Strom- und Spannungsversorgung, denn mit den Strukturen werden auch die elektrischen Verbindungen minimiert &ndash; damit steigen deren Widerst&auml;nde. Eine L&ouml;sung k&ouml;nnen im Substrat &bdquo;vergrabene&ldquo; Stromschienen (Buried Power Rails, BPR) sein: Sie sollen durch die optimierte Stromverteilung eine Leistungssteigerung auf System&shy;ebene erm&ouml;glichen. Weiterhin wird an neuen Materialien geforscht, die den Durchgangswiderstand reduzieren: Dazu geh&ouml;ren Hybridmetallisierungen mit Ruthenium oder &shy;Molybd&auml;n. Interconnects auf den Chips k&ouml;nnten in Zukunft statt aus Kupfer aus bin&auml;ren Legierungen und kobaltbasierten Werkstoffen bestehen, mit denen der Leitungswiderstand sinken soll.</span></p>
<h3></h3>
<h3>8 <span class="s1">CMOS und MEMS wachsen zusammen</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Etablierte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Technologien werden in Zukunft &shy;zunehmend durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> (Micro-Electro-Mechanical &shy;Systems) erg&auml;nzt. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Wafer dienen dabei als &shy;&bdquo;intelligentes&ldquo; Substrat, da sie bereits Ansteuer- und Ausleseschaltungen, Signalverarbeitung und Schnitt&shy;stellen zur Energie&shy;&uuml;bertragung enthalten. Durch die Kombination von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> entstehen kosteng&uuml;nstige und extrem &shy;kompakte Mikrosysteme f&uuml;r den Einsatz in Medizin, &shy;Industrie, Mobilit&auml;t bis hin zur &shy;&shy;Luft-&nbsp;und Raumfahrt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Es gibt nicht den einen Halbleiter</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/es-gibt-nicht-den-einen-halbleiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Director Global Indirect Procurement Globalfoundries]]></category>
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		<category><![CDATA[Trends der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstands Silicon Saxony]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement bei Globalfoundries</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat es das Hightech-Netzwerk Silicon Saxony geschafft, rund um Dresden Europas gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik-Standort aufzubauen. Globalfoundries, Infineon und Bosch betreiben dort einige der modernsten und gr&ouml;&szlig;ten Halbleiter-Fabs weltweit. Damit k&ouml;nnte die Region ein gutes Vorbild f&uuml;r Europa sein, wie man hierzulande erfolgreich ein Halbleiter-&Ouml;kosystem aufbauen kann. Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony, ist &uuml;berzeugt, dass sich so ein Engagement lohnt. Als &shy;Director Global Indirect Procurement ist Keil bei &shy;Globalfoundries unter anderem verantwortlich f&uuml;r den Bau neuer Produktionsst&auml;tten und mahnt an, dass Investitionen differenziert erfolgen m&uuml;ssen.</span></p>
<p class="p1"><strong>Frau Keil, wie kamen Sie &uuml;berhaupt zur Halbleiterindustrie?</strong></p>
<p class="p2"><b>Yvonne Keil:</b> Mit 16 habe ich ein Praktikum in einem Halbleiterunternehmen absolviert. Ich stand da in dieser riesigen, vollautomatisierten Fabrik mit ihrem komplexen Herstellungsprozess, bei der am Ende dieser kleine Chip herauskommt. Das fand ich faszinierend, hier wollte ich arbeiten. Ich studierte also Halbleiter- und Elektrotechnik und machte mich auf den Weg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Welche Technologie-Entwicklungen aus dem Bereich der Halbleiter finden Sie </strong><strong>aktuell besonders spannend?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das Spannendste ist f&uuml;r mich im Moment, dass Halbleitertechnologie &uuml;berall im Leben eines jeden Menschen zu finden ist. Wenn Sie Auto fahren, sind da &shy;Hunderte von Chips darin &ndash; und wenn man f&uuml;r einen Halbleiterhersteller arbeitet, war man h&ouml;chstwahrscheinlich an der Produktion einiger davon beteiligt. Oder man schaut sein mobiles Ger&auml;t an und denkt &ndash; hey, den Display-Chip habe ich mitentwickelt. Oder wenn man mit seinen Lieben und Freunden auf der ganzen Welt in Verbindung treten will &ndash; &uuml;berall sind Halbleiter Teil des t&auml;glichen Lebens. Das fasziniert mich wirklich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar</i></span><span class="s2"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>Was macht Halbleiter aus Ihrer Sicht so wertvoll?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Um die Herausforderungen der kommenden Generationen und die, mit denen wir heute bereits konfrontiert werden, zu bew&auml;ltigen, brauchen wir die Halbleitertechnologie. Wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, wie ich meinen CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck verringern und meine Lebensweise nachhaltiger gestalten kann, muss ich &uuml;ber ein neues Konzept des Energiemanagements und der Energieerzeugung nachdenken &ndash; dazu geh&ouml;ren dann fast zwangsl&auml;ufig Mikrochips. Wenn man &uuml;ber neue Mobilit&auml;tskonzepte f&uuml;r St&auml;dte nachdenkt und dar&uuml;ber, wie man Autos verbessern kann &ndash; dann sind Halbleiter ein Teil davon. Daher haben Halbleiter heute so einen hohen Wert f&uuml;r uns.</p>
<p class="p1"><strong>W&uuml;rden Sie der Aussage zustimmen, dass Mikrochips das neue Erd&ouml;l sind &ndash; also der Motor f&uuml;r die Volkswirtschaften?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das passt ganz gut, denke ich. Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar. Wichtig dabei: Es gibt nicht den einen Halbleiter. Man braucht nicht nur Zwei- oder F&uuml;nf-Nanometer-Chips. Sondern man ben&ouml;tigt f&uuml;r all die verschiedenen Aspekte des Lebens, in denen Halbleiterprodukte eingesetzt werden, sehr differenzierte L&ouml;sungen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Halbleiter werden zunehmend zu einem </strong><strong>politischen Thema &ndash; was bedeutet das f&uuml;r die Industrie?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Grunds&auml;tzlich gilt, dass die Chip-Herstellung komplex ist und die M&auml;rkte wachsen. In den vergangenen Jahren wurden die Investitionen nicht mehr in dem Ma&szlig;e get&auml;tigt, wie sie wahrscheinlich n&ouml;tig gewesen w&auml;ren, um auf die wachsende Nachfrage vorbereitet zu sein. Aber mit dem, sagen wir mal, Beschleuniger COVID-19 stehen wir vor einer neuen Geschwindigkeit der Digitalisierung. Regierungen erkennen jetzt, dass sie in die Fertigung mitinvestieren m&uuml;ssen, um ihre heimischen Kapazit&auml;ten zu sichern und ihre Industrien und Volkswirtschaften zu unterst&uuml;tzen. Das ist ein deutlicher Mentalit&auml;tswandel. Chips sind ganz klar ein Teil jeder Industrie, und das wird jetzt erkannt.</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Was ist aus Ihrer Sicht erforderlich, um einen Engpass bei HalbleiterProdukten in Zukunft zu vermeiden?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das, was n&ouml;tig ist, ist bereits in Gang gesetzt: Wir haben in der Halbleiterindustrie begonnen, die Kapazit&auml;ten zu erh&ouml;hen und nehmen dazu erhebliche Investitionen vor. Zum Beispiel investiert Globalfoundries in eine neue Fab in Singapur und baut auch die Standorte in Dresden und den Vereinigten Staaten weiter aus. Auf der anderen &shy;Seite hat die Politik erkannt, dass die Halbleiterindustrie entscheidend f&uuml;r die Zukunft ist, und wir brauchen R&uuml;ckenwind durch neue wirksame Instrumente wie den European Chips Act. Diese m&uuml;ssen aber auch schnell eingesetzt werden, damit die Unternehmen das klare &shy;Signal f&uuml;r weitere Investitionen bekommen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Reicht es denn, dazu einfach neue Fabriken zu bauen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Nein, das reicht nicht. Auch das gesamte &Ouml;kosystem drumherum muss ausgebaut werden. Das bedeutet, dass auch unsere Zulieferer investieren und ihre Kapazit&auml;ten ausbauen m&uuml;ssen. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen auch die Fachkr&auml;fte verf&uuml;gbar sein, um das Wachstum zu unterst&uuml;tzen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Hat die Politik in der Vergangenheit geschlafen und nicht die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen ergriffen, um die Chip-Lieferketten zu sichern?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.: </b>Es liegt eher daran, dass die Nachfrage nach Halbleitern wesentlich schneller gestiegen ist, als man vorhersehen konnte. Da war COVID-19 ganz klar ein Beschleuniger. Damit haben wir die n&auml;chste Stufe der Digitalisierung viel schneller erreicht, als erwartet wurde. Aber jetzt muss auch die Politik entsprechend schnell reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong>Was kann die Politik tun, um die Halbleiter<span class="s2">&shy;&shy;Industrie wieder zur&uuml;ck nach Europa zu holen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Mit dem IPCEI Instrument, dem European Chips Act oder dem US Chips Act hat die Politik richtige und wichtige Schritte gemacht. Aber: Es ist genauso wichtig, in die richtige Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu investieren. Und man muss genau &uuml;berlegen, in welche Technologiefelder ganz konkret investiert wird. Denn wie ich schon gesagt habe &ndash; es gibt nicht den einen richtigen Weg und die eine richtige Technologie, sondern es gibt in der Halbleiterindustrie viele Anforderungen. Wir brauchen deshalb eine Vielzahl von innovativen und differenzierten L&ouml;sungen f&uuml;r viele unterschiedliche Anwendungen und Erfordernisse, um erfolgreich zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie ist denn Ihre pers&ouml;nliche Meinung zum European Chips Act?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es ist der richtige Schritt nach vorn. Unsere Regierung und die Europ&auml;ische Kommission unterstreichen damit, dass die Halbleiterindustrie unverzichtbar ist und dass die Politik sie unterst&uuml;tzen will. Aber die Investitionen und Finanzierungen m&uuml;ssen in die richtigen Technologien, am richtigen Ort und im richtigen Tempo get&auml;tigt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was k&ouml;nnten dabei Hindernisse sein?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es geht vor allem um Geschwindigkeit. Die entsprechenden Entscheidungen m&uuml;ssen sehr schnell getroffen und konsequent umgesetzt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie kam es dazu, dass die Region rund um Dresden zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik- und IT-Cluster Europas geworden ist?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die richtigen Leute waren entscheidend. Dresden war ja bereits zu DDR-Zeiten ein Zentrum f&uuml;r Mikroelektronik. Als nach der Wiedervereinigung die ersten Halbleiterfirmen nach einem Standort suchten, war Dresden einfach die Stadt mit den entsprechenden Fachkr&auml;ften, den richtigen Leuten mit den richtigen F&auml;higkeiten. Im Laufe der Jahre, und wir sprechen inzwischen von 60 Jahren Halbleiterindustrie in Dresden, haben wir rundherum ein ganzes &Ouml;kosystem aufgebaut. Das profitiert eindeutig von der richtigen Mischung aus technologischen Lehr- und Forschungskapazit&auml;ten &ndash; wir arbeiten eng mit Universit&auml;ten und zum Beispiel den Fraunhofer-Instituten zusammen &ndash;, von gro&szlig;en Playern wie auch kleineren Zulieferern der Halbleiterindustrie und von Firmen aus der Softwarebranche. Diese Mischung hat das Cluster so erfolgreich gemacht.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was unterscheidet Silicon Saxony von anderen Initiativen in diesem Bereich?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Angefangen hat alles in den 90er-Jahren mit einer Initiative &bdquo;von unten&ldquo;, sprich: der Zulieferindustrie. Ziel war es, zusammen mit der ersten Halbleiterfabrik in Dresden, das in Sachsen vorhandene Halbleiter-&Ouml;kosystem sichtbarer zu machen. Der gro&szlig;e Unterschied zu anderen Organisationen in diesem Bereich ist, dass wir eine zu einhundert Prozent privat finanzierte Initiative sind &ndash; die Finanzierung erfolgt also ausschlie&szlig;lich durch die Halbleiterindustrie und ihre Zulieferer. Nat&uuml;rlich arbeiten wir dabei auch eng mit der Regierung zusammen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><i>&bdquo;Die verschiedenen Aspekte des Lebens erfordern entsprechend&shy; differenzierte Halbleiter&shy;l&ouml;sungen</i><span class="s1"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie sieht es mit dem Nachwuchs an Fachkr&auml;ften bei Ihnen aus?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Wir alle brauchen sie! Wir arbeiten in einer sehr, sehr interessanten Branche, die Experten und Spezialisten in vielen Bereichen ben&ouml;tigt. Wir brauchen Technikerinnen und Techniker f&uuml;r den Betrieb gro&szlig;er Fabs genauso wie Fachleute in der Technologieentwicklung oder IT-Experten. Es geht darum, die n&auml;chste Generation f&uuml;r die kommenden Herausforderungen fit zu machen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was w&uuml;rden Sie denn einem Jugendlichen sagen, warum er eine Karriere in der Halbleiterindustrie anstreben sollte?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die Halbleiterindustrie ist wirklich faszinierend &ndash; auch, weil sie einem als jungem Menschen so viele M&ouml;glichkeiten bietet. Ich zum Beispiel habe in meinen 18 Berufsjahren bereits als Automatisierungsingenieurin gearbeitet, war dann verantwortlich f&uuml;r die Qualit&auml;ts&shy;sicherung in der Produktion und bin heute in der Beschaffung t&auml;tig. Es gibt so viele Bereiche bei der Herstellung von Halbleiterprodukten&#8202;&#8202;&hellip; Es ist einfach gro&szlig;artig, ein Teil &shy;davon zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was genau macht das so gro&szlig;artig?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Man kann die Welt durch Technologie verbessern. Und die Leidenschaft f&uuml;r Technologie verbindet Menschen und Kulturen weltweit miteinander.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<title>Halbleiter – DER neue Treibstoff der Weltwirtschaft</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/halbleiter-der-neue-treibstoff-der-weltwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mikroelektronik ist heute Grundlage für ­nahezu jede zukunftsträchtige Technologie. Halbleiter sind unverzichtbar für die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Die Mikroelektronik ist heute Grundlage f&uuml;r &shy;nahezu jede zukunftstr&auml;chtige Technologie. Halbleiter sind unverzichtbar f&uuml;r die &shy;meisten Bereiche der Wirtschaft und in fast allen &shy;Lebensbereichen. Doch ihre Produktion erfordert immer mehr Know-how und komplexe Wertsch&ouml;pfungsketten, so dass die Welt der Halbleiter sehr &shy;empfindlich auf St&ouml;rungen reagiert.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Fr&uuml;her war &Ouml;l das Lebenselixier der Volkswirtschaften weltweit. Mit der zunehmend voranschreitenden Digitalisierung &uuml;bernehmen Halbleiter immer mehr diese Rolle. &bdquo;Mikroelektronik ist eine Schl&uuml;sseltechnologie im digitalen Zeitalter und Halbleiter sind die Basis f&uuml;r fast alle k&uuml;nftigen digitalen Technologien&ldquo;, sagt Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg. Mikrochips bilden die miniaturisierten &shy;Kernst&uuml;cke komplexer elektronischer Schaltungen. Von der industriellen Produktion &uuml;ber die Medizintechnik bis hin zum vollautomatisierten Fahren &ndash; ohne Halbleiter geht kaum noch etwas. Auch den privaten Bereich haben Prozessoren und Speicherchips l&auml;ngst erobert: Sie sitzen in Smartphones, K&uuml;chenger&auml;ten, Fernsehern oder auch in Kreditkarten und Reisep&auml;ssen. Von Chips &auml;lterer Bauart, die immer noch in vielen Anwendungen verwendet werden, bis hin zu High-End-Chips, die f&uuml;r Spitzenprodukte wie PCs und Smartphones ben&ouml;tigt werden, sind Halbleiter essenzielle Bauteile in allen elektronischen Ger&auml;ten. Allein im Jahr 2021 wurden laut den auf den Halbleitermarkt spezialisierten Analysten von IC Insights 1,1353 Billionen Halbleitereinheiten ausgeliefert.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Rasante Entwicklung</span></strong></p>
<p class="p1">Dabei hat die Halbleitertechnologie in den letzten f&uuml;nf Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen. Die Apollo-Mondlandef&auml;hre verwendete bei der Mondmission 1969 einige zehntausend Transistoren mit einem Gesamtgewicht von etwa 30 Kilogramm. Zum Vergleich: IBM stellte in 2021 neue Halbleiterchips mit den kleinsten jemals hergestellten Transistoren vor. Mit dem neuen &shy;2-Nanometer-Transistor kann das Unternehmen 50 Milliarden Transistoren auf einem Chip von der Gr&ouml;&szlig;e eines Fingernagels unterbringen &ndash; 2 Nanometer sind schmaler als ein Strang der menschlichen DNA.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Nachfrage deutlich gr&ouml;&szlig;er als Angebot</span></strong></p>
<p class="p1">Wie abh&auml;ngig die globale Wirtschaft inzwischen von diesen kleinen Elektronikelementen ist, zeigen die &shy;Lieferengp&auml;sse, die seit Ende 2020 die Wirtschaft ausbremsen. Neue Smartphones kamen versp&auml;tet auf den Markt, Industrieroboter, Notebooks und selbst Spielekonsolen waren nur schwer erh&auml;ltlich. Besonders die Automobilindustrie war betroffen: In Autofabriken standen Produktionsb&auml;nder still, Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. Laut dem Beratungsunternehmen AlixPartners hat die globale Automobilindustrie im Jahr 2021 rund <span class="s1">210 Milliarden US-Dollar an &shy;Umsatz </span>wegen des Halbleitermangels verloren. Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg: &bdquo;Der anhaltende Chip-Mangel ist ein Risiko f&uuml;r die gesamte Wirtschaft, gerade auch in Europa und Deutschland.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Dabei wird die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage von Halbleitern immer gr&ouml;&szlig;er, wie Michael Alexander, Partner bei Roland Berger, erl&auml;utert: &bdquo;Eine baldige Besserung ist nicht in Sicht. Denn der Engpass hat strukturelle Gr&uuml;nde, die in der aktuellen Ausgestaltung der Lieferketten liegen. Die Knappheit der Chips wird bis in das Jahr 2023 &ndash; und wahrscheinlich dar&uuml;ber hinaus &ndash; bestehen bleiben.&ldquo;</p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Langwierige Produktion</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Herstellung von Chips ist langwierig und komplex &ndash; vom Design &uuml;ber die Produktionsanlage, Chemikalien, Fertigung und Verpackung kann kein Land allein modernste Halbleiter produzieren. Um ein Halbleiter-Bauelement herzustellen, wird zun&auml;chst ein monokristalliner Halbleiterrohling, ein sogenannter Ingot, ges&auml;gt, geschliffen und poliert, um ihn in eine d&uuml;nne Form zu bringen. Anschlie&szlig;end werden auf diesem Wafer nach und nach diverse isolierende oder leitende Schichten erzeugt, die jeweils mit sogenannten lithografischen Verfahren strukturiert werden. Ganz zum Schluss werden die Wafer metallisiert, so dass Strom flie&szlig;en kann und sie kontaktiert werden k&ouml;nnen. So entstehen auf einem Wafer integrierte Schaltungen mit Leiterbahnen f&uuml;r eine gro&szlig;e Zahl von Bauteilen parallel. Abschlie&szlig;end werden die ICs vereinzelt und in ein Geh&auml;use eingebracht. W&auml;hrend des gesamten Prozesses wie auch am Ende werden die Arbeitsg&auml;nge immer wieder &uuml;berpr&uuml;ft und die Qualit&auml;t der ICs und Chips<br>
getestet.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Komplexe Wertsch&ouml;pfungskette</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Der Herstellungsprozess eines einzigen Halbleiterprodukts kann rund zwei Monate dauern und umfasst rund 700 Einzelschritte, so Hagen-Holger Apel, Senior Client Portfolio Manager bei DNB AM: &bdquo;Dabei m&uuml;ssen mehr als 70-mal internationale Grenzen &uuml;berquert werden, bevor ein Endverbraucher-Kunde erreicht wird. Ein in den USA ans&auml;ssiges Halbleiterunternehmen kann weltweit bis zu 16.000 Zulieferer haben.&ldquo; Diese komplexe Struktur ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Optimierung der Wertsch&ouml;pfungskette hinsichtlich F&auml;higkeiten und Kosten. Aber sie macht die Halbleiterindustrie auch sehr empfindlich gegen&uuml;ber St&ouml;rungen in der Lieferkette.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s2">In 2020 kamen gleich verschiedene Faktoren zusammen, die diese Struktur getroffen hat: Versorgungsengp&auml;sse bei Rohstofflieferanten, geopolitische Spannungen zwischen China und den USA sowie ein durch die Corona-&shy;Pandemie verzerrter Markt. &bdquo;Die aktuellen Liefer&shy;engp&auml;ssen sind ein Anlass, einseitige Abh&auml;ngigkeiten zu hinterfragen und die Ausgangsposition im globalen Wettbewerb um digitale &shy;Technologien zu verbessern&ldquo;, sagt Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Boomender Roboter-Markt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/boomender-robotics-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 09:18:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forecast]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es begann vor rund 50 Jahren mit nur wenigen Einsatzm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die ersten Roboter. Seitdem werden sie immer flexibler und g&uuml;nstiger; Anwendungsfelder und Markvolumen der Robotik wachsen kontinuierlich. Mit den kommenden Servicerobotern sind die mechatronischen Helfer endg&uuml;ltig im Massenmarkt angekommen.</strong></p>
<p>Der Robotermarkt befindet sich in einer Phase des Umbruchs: Als pers&ouml;nliche Assistenten, autonome Fahrzeuge, Chirurgieassistenten oder Flugdrohnen erobern Roboter jetzt auch Bereiche au&szlig;erhalb ihres angestammten Einsatzes in der Industrie. Laut dem Marktforschungsinstitut Tractica wurde im Jahr 2016 zum ersten Mal mehr Geld mit nichtindustriellen Robotern verdient als mit solchen, die in den Fabriken arbeiten.<br>
Das bedeutet allerdings nicht, dass weniger Industrieroboter zum Einsatz kommen: Der Weltbranchenverband International Federation of Robotics (IFR) rechnet bis zum Jahr 2019 mit einem globalen Zuwachs von durchschnittlich mindestens 13 Prozent im Jahr. Bis dahin werden dann in der Summe mehr als 1,4 Millionen neue Industrieroboter in den Fabriken rund um den Globus installiert worden sein. Bis 2022 soll das Marktvolumen f&uuml;r industrielle Roboter insgesamt bei 79,58 Milliarden US-Dollar liegen, so die Marktanalysten von MarketsandMarkets. Die st&auml;rksten Wachstumsimpulse f&uuml;r die Roboterbranche kommen laut IFR aus China: 40 Prozent des weltweiten Marktvolumens an Industrierobotern werden 2019 alleine im Reich der Mitte verkauft.<br>
Neben den Industrierobotern erobern Serviceroboter den Roboter-Markt: F&uuml;r professionelle Anwendungen, zum Beispiel in Medizin, Landwirtschaft oder Logistik, lag der Verkaufswert 2015 laut IFR bei 4,6 Milliarden Dollar. F&uuml;r 2016 bis 2019 wird mit einer weiterhin stark dynamischen Nachfrage gerechnet. Der akkumulierte Wert steigt auf 23 Milliarden US-Dollar. Zus&auml;tzlich zum bereits etablierten Gesch&auml;ft mit professionellen Service&shy;robotern w&auml;chst jetzt auch verst&auml;rkt das Consumer-Segment heran &ndash; vom Staubsauger bis zum technischen Unterhaltungsk&uuml;nstler. Derartige privat genutzte Serviceroboter erzielten laut IFR 2015 ein Absatzplus von 16 Prozent und stiegen auf einen akkumulierten Verkaufswert von 22 Milliarden US-Dollar. Interessant in diesem vergleichsweise neuen Marktsegment ist die Frage, wie sich die Start-up-Szene entwickelt &ndash; denn f&uuml;r innovative junge Firmen bieten sich hier einmalige Chancen, einen Markt zu erobern, auf dem sich noch keine gro&szlig;en Roboterhersteller etabliert haben.<br>
In der Summe prognostiziert Tractica f&uuml;r die gesamte Roboterindustrie &ndash; inklusive autonomer Fahr- und Flugzeuge &ndash; einen wahren Boom: Von 34,1&nbsp;Milliarden Dollar in 2016 soll der globale Robotermarkt auf 226,2 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2021 ansteigen &ndash; das entspricht einer durchschnittlichen j&auml;hrlichen Wachstumsrate von beeindruckenden 46 Prozent.</p>
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		<item>
		<title>Von reiner Fiktion zur realen Marktchance</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/von-reiner-fiktion-zur-realen-marktchance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 09:08:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artificial Intelligence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer eröffnen auch der Elektronikbranche spannende Chancen. Lange war die Idee&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p class="p1"><strong><i>Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer er&ouml;ffnen auch der Elektronikbranche spannende Chancen.</i></strong></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Lange war die Idee von denkenden, ja sogar f&uuml;hlenden Maschinen nur eine Vision von Science-Fiction-Autoren. Doch dank rasanter Entwicklungen bei den Halbleitern und neuer Ideen bei der Programmierung selbstlernender Algorithmen ist die <strong>K&uuml;nstliche Intelligenz</strong> (KI; im Englischen Artificial Intelligence, AI) heute ein <strong>sehr reeller Markt</strong>, der Unternehmen spannende Perspektiven er&ouml;ffnet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Laut der Unternehmensberatung McKinsey <strong>w&auml;chst der globale Markt</strong> f&uuml;r <strong>KI-basierte Dienstleistungen</strong>, Software und Hardware j&auml;hrlich um <strong>bis zu 25 Prozent</strong> und wird bis<strong> 2025</strong> voraussichtlich <strong>130 Milliarden US-Dollar</strong> erreichen. Entsprechend boomen die Investitionen in K&uuml;nstliche Intelligenz, so die Ergebnisse der Studie &bdquo;Artificial Intelligence: the next digital frontier&ldquo; des McKinsey Global Institutes. Im vergangenen Jahr gaben danach Unternehmen, allen voran gro&szlig;e Technologiekonzerne wie Google und Amazon, <strong>bis zu 27 Milliarden Dollar f&uuml;r interne Forschung und Entwicklung</strong> intelligenter Roboter und selbstlernender Computer aus. Weitere <strong>zw&ouml;lf Milliarden Dollar</strong> flossen 2016 <strong>extern in KI</strong> &ndash; also durch Private-Equity-Gesellschaften, Risikokapitalgeber oder im Rahmen von Fusionen und &Uuml;bernahmen. In Summe waren dies rund <strong>39 Milliarden Dollar</strong>, was eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013 bedeutet. Der Gro&szlig;teil der derzeitigen externen Investitionen (rund 60 Prozent) flie&szlig;t in maschinelles Lernen (bis zu sieben Milliarden Dollar), weitere wichtige Felder sind Bilderkennung (2,5 Milliarden bis 3,5 Milliarden Dollar) und Spracherkennung (600 Millionen bis 900 Millionen Dollar). </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer er&ouml;ffnen der Elektronikbranche neue Marktchancen. Die Marktanalysten von TrendForce erwarten, dass die weltweiten Einnahmen aus Chip-Verk&auml;ufen zwischen 2018 und 2022 um <strong>j&auml;hrlich 3,1 Prozent wachsen</strong> werden. Doch nicht nur die Nachfrage nach Prozessoren steigt &ndash; der Einsatz von KI befl&uuml;gelt auch neue L&ouml;sungen in Elektronik-Sparten wie Sensorik, Hardware-Beschleunigern oder digitalen Speichermedien. So soll beispielsweise der Markt f&uuml;r Next-Generation-Memory-Bauelemente laut dem Marktforschungsinstitut marketsandmarkets von 2,35 Milliarden Dollar in 2017 bis zum Jahr 2023 auf 9,68 Milliarden Dollar anwachsen &ndash; unter anderem wegen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a>, des Internets der Dinge und Anwendungen rund um die K&uuml;nstliche Intelligenz. Zus&auml;tzlich f&uuml;hrt die Etablierung von KI-basierten Dienstleistungen zu einer steigenden Nachfrage nach leistungsf&auml;higeren Netzwerk-Infrastrukturen, Daten-Centern und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>-Systemen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">KI ist also auch f&uuml;r die Elektronikindustrie ein wichtiger Zukunftsmarkt. Gerne unterst&uuml;tzen wir Sie mit unseren Halbleiterl&ouml;sungen, Experten und unserem Partnernetzwerk dabei, hierf&uuml;r spannende Produkte zu entwickeln.</span></p>
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		<title>Sensoren als Basis von KI</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/sensoren-als-basis-von-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 11:09:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Durch Sensor-Fusion entstehen immer exaktere Abbilder der Um­gebung. Um schneller Ergebnisse zu erzielen und die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Durch Sensor-Fusion entstehen immer exaktere Abbilder der Um&shy;gebung. Um schneller Ergebnisse zu erzielen und die Datenflut zu reduzieren, wandert die Intelligenz auch in die Sensoren selbst.</b></p>
<p class="p1">Systeme mit K&uuml;nstlicher Intelligenz brauchen Daten. Je mehr Daten, umso besser die Ergebnisse. Diese Daten k&ouml;nnen entweder aus Datenbanken stammen &ndash; oder sie werden mit Hilfe von Sensoren gewonnen: Sensoren messen zum Beispiel Schwingungen, Str&ouml;me und Temperaturen an Maschinen und liefern einem KI-System damit Informationen, um f&auml;llige Wartungen zu prognostizieren. Andere erfassen &ndash; integriert in <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> &ndash; Puls, Blutdruck und vielleicht Blutzuckerwerte beim Menschen, um R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Gesundheitszustand zu erm&ouml;glichen.</p>
<p class="p1">Viele Impulse hat die Sensorik in den letzten Jahren aus den Bereichen der mobilen Robotik und des autonomen Fahrens erhalten: Damit ein Fahrzeug sich autonom durch eine Umgebung bewegen kann, m&uuml;ssen die Fahrzeuge das Umfeld erkennen und die genaue Position bestimmen k&ouml;nnen. Dazu werden sie mit den unterschiedlichsten Sensoren ausgestattet: Ultraschallsensoren erfassen Hindernisse in kurzer Distanz, zum Beispiel beim Parken. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>sensoren messen die Position und Geschwindigkeit von Objekten in gr&ouml;&szlig;erer Entfernung. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren (light detection and ranging) scannen mit unsichtbarem Laser-Licht die Umgebung und liefern ein exaktes 3D-Abbild. Kamera-Systeme erfassen wichtige optische Informationen wie Farbe und Kontur eines Objektes und k&ouml;nnen &uuml;ber die Laufzeit eines Lichtimpulses sogar die Entfernung messen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Mehr Informationen sind gefragt</b></span></h2>
<p class="p1">Dabei steht heute nicht mehr nur die Positionsbestimmung eines Objekts im Vordergrund, sondern auch Informationen wie beispielsweise die Orientierung, die Gr&ouml;&szlig;e oder auch Farbe und Textur werden immer wichtiger. Um das sicher zu bestimmen, m&uuml;ssen mehrere Sensoren zusammenarbeiten: Denn jedes Sensor-System bietet zwar spezifische Vorteile. Doch erst die Kombination der Informationen verschiedener Sensoren &ndash; die sogenannte Sensor-Fusion &ndash; liefert ein exaktes, vollst&auml;ndiges und verl&auml;ssliches Bild der Umgebung. Ein einfaches Beispiel hierf&uuml;r sind Bewegungssensoren, wie sie unter anderem in Smartphones Verwendung finden: Erst aus der Kombination von Beschleunigungsmesser, Magnetfelderkennung und Gyroskop k&ouml;nnen sie Richtung und Geschwindigkeit einer Bewegung messen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Auch Sensoren werden intelligent</b></span></h2>
<p class="p1">Doch moderne Sensorsysteme liefern nicht nur Daten f&uuml;r KI, sondern nutzen sie auch: Derartige Sensoren k&ouml;nnen so eine Vorverarbeitung der Messdaten durchf&uuml;hren und damit die zentrale Recheneinheit entlasten. Zum Beispiel hat das Start-up AEye einen neuartigen Hybrid-Sensor entwickelt, der Kamera, Festk&ouml;rper-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a> und Chips mit KI-Algorithmen kombiniert. Es &uuml;berlagert die 3D-Punktewolke des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a> mit den 2D-Pixeln der Kamera und liefert so ein 3D-Abbild der Umgebung in Farbe. Anschlie&szlig;end werden durch KI-Algorithmen die relevanten Informationen aus dem Umfeld des Fahrzeugs herausgefiltert und bewertet. Das System ist nicht nur um den Faktor zehn bis 20 exakter und dreimal schneller als einzelne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren, sondern es reduziert auch die Datenflut zu zentralen Prozessoreinheiten.</p>
<h2 class="p1"><b>Sensoren liefern dem KI-System vielf&auml;ltige Informationen &uuml;ber:</b></h2>
<ul>
<li>Vibration</li>
<li>Str&ouml;me</li>
<li>Temperatur</li>
<li>Position</li>
<li>Gr&ouml;&szlig;e</li>
<li>Farbe</li>
<li>Textur</li>
<li>und vieles mehr&hellip;</li>
</ul>
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		<title>Ist KI schlauer als der Mensch?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/ist-ki-schlauer-als-der-mensch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 10:49:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was in den 1950ern mit einer Konferenz der KI-Pioniere John McCarthy und Marvin Minsky begann,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Was in den 1950ern mit einer Konferenz der KI-Pioniere John McCarthy und Marvin Minsky begann, ist zu einer Schl&uuml;sseltechnologie &shy;geworden.&shy; </b><span class="s1"><b>Sie beeinflusst schon heute&shy; &shy;</b></span><span class="s2"><b>unser Leben &ndash; und wird es </b></span><b>mit </b><span class="s1"><b>steigender Intelligenz der&nbsp;</b></span><b>Maschinen in Zukunft noch viel mehr tun. Doch ist K&uuml;nstliche Intelligenz schlauer als der Mensch?</b></p>
<p>Smarte Home-Assistenten bestellen auf Zuruf online die gew&uuml;nschten Produkte. Chat-Bots f&uuml;hren eigenst&auml;ndig Dialoge mit Kunden. Selbstfahrende Autos bringen den Fahrer sicher zum Ziel, auch wenn der sich in seine Zeitung vertieft. All das sind Anwendungen, die <strong>schon heute in unserem Alltag anzutreffen</strong> sind &ndash; und die alle etwas gemeinsam haben: Ohne <strong>K&uuml;nstliche Intelligenz</strong> w&auml;ren sie nicht m&ouml;glich.</p>
<p class="p1">KI ist eine <strong>Schl&uuml;sseltechnologie</strong>, die sich in den kommenden Jahren nicht nur ma&szlig;geblich auf unser t&auml;gliches Leben, sondern auch auf die Wettbewerbsf&auml;higkeit der gesamten Wirtschaft auswirkt. &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz hat ein <strong>enormes Potenzial</strong>, unser Leben zu verbessern &ndash; etwa im Gesundheits- und Bildungswesen oder in der Verwaltung. Sie bietet <strong>gro&szlig;e Chancen</strong> f&uuml;r Unternehmen und hat bereits heute eine erstaunlich hohe Akzeptanz in der Bev&ouml;lkerung&ldquo;, sagt Achim Berg, Pr&auml;sident des Branchenverbandes Bitkom.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Wie alles begann</b></span></h2>
<p class="p1">Die Entwicklung dieser <strong>Technologie</strong> begann bereits in den <strong>50er Jahren</strong>: Noch bevor es die Technologie wirklich gab, pr&auml;gte der Computerwissenschaftler John McCarthy 1956 den Begriff &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo; auf einer Konferenz an der Dartmouth Universit&auml;t. Die US-Regierung wurde auf das Thema aufmerksam und da sie sich von der KI einen Vorteil im Kalten Krieg versprach, stattete sie McCarthy und seinen Wissenschaftlerkollegen Marvin Minsky mit den notwendigen finanziellen Mitteln zur Entwicklung dieser neuen Technologie aus. Noch im Jahr 1970 war sich Minsky sicher: &bdquo;In drei bis acht Jahren werden wir eine Maschine mit der generellen Intelligenz eines durchschnittlichen Menschen haben.&ldquo; Doch das war zu euphorisch. Die Wissenschaftler weltweit machten kaum Fortschritte, also k&uuml;rzten die Regierungen die Mittel. Ein regelrechter <strong>KI</strong>-Winter brach an. Erst <strong>1980</strong> bekamen die Bem&uuml;hungen, intelligente Maschinen zu entwickeln, <strong>wieder Auftrieb</strong>. Sie gipfelten in einem spektakul&auml;ren Kampf: <strong>IBMs Supercomputer Deep Blue schlug im Jahr 1997 den Schachweltmeister Garry Kasparov</strong>.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Bots sind die besseren Videospieler</b></span></h2>
<p class="p1">Ab da entwickelte sich die KI rasant. Das zeigt sich &ndash; um bei Spielen zu bleiben &ndash; zum Beispiel an dem Sieg, den ein von OpenAI entwickelter Bot gegen mehrere Profi-Spieler im <strong>Multiplayerspiel Dota 2</strong> errang, einem der komplexesten Videospiele &uuml;berhaupt. Die Besonderheit: Der <strong>Bot brachte sich das Spiel innerhalb von nur vier Monaten selbst bei</strong>. Durch st&auml;ndiges Ausprobieren in extrem vielen Runden, die er mit sich selbst spielte, fand er heraus, was n&ouml;tig war, um zu gewinnen. Allerdings wurde der Bot nur in einem 1-zu-1-Spiel eingesetzt &ndash; normalerweise treten zwei Teams mit jeweils f&uuml;nf Spielern gegeneinander an. Ein entsprechendes Team aus f&uuml;nf Bots zu kreieren, ist das n&auml;chste Ziel der Entwickler von OpenAI &ndash; &uuml;brigens ein von Elon Musk mitgegr&uuml;ndetes Non-Profit-Forschungsinstitut, das sich die Entwicklung einer sicheren KI f&uuml;r die Allgemeinheit auf die Fahnen geschrieben hat.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Intelligenz in zwei Jahren verdoppelt</b></span></h2>
<p class="p1">Ist <strong>KI also heute schon so schlau wie ein Mensch</strong>? Um das herauszufinden, haben chinesische Forscher um Feng Liu an der Chinese Academy of Science in Peking einen Test entwickelt, der die Intelligenz von Maschinen misst und sie mit menschlicher Intelligenz vergleicht. Im Fokus standen dabei digitale Assistenten wie Siri oder Cortana. Das Ergebnis: <strong>Der schlaueste Assistent ist danach der Google </strong><span class="s2"><strong>Assistant.</strong> Mit 47,28 Intelligenzpunkten liegt er knapp hinter der Intelligenz eines sechs Jahre alten Menschen</span>&nbsp;(55,5 Punkte). Immerhin. Was aber noch viel mehr beeindruckt, ist die Geschwindigkeit, mit der Google Assistant intelligenter wird: Als Feng Liu in 2014 den Test erstmals durchf&uuml;hrte, erreichte Google Assistant gerade einmal 26,4 Punkte &ndash; er hat <strong>in zwei Jahren seine Intelligenz also fast verdoppelt</strong>. Lernt das System in diesem Tempo weiter, wird es nicht mehr weit sein, bis die 1970 von Minsky ge&auml;u&szlig;erte Vision einer Maschine mit der Intelligenz eines Erwachsenen wahr wird.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Den Menschen simulieren</b></span></h2>
<p class="p1">Erstaunlicherweise gibt es trotz der langen Geschichte der Entwicklung intelligenter Maschinen auch heute noch <strong>keine wissenschaftlich anerkannte Definition von KI</strong>. Allgemein wird der Begriff verwendet, um Systeme zu beschreiben, die menschliche Intelligenz und Verhalten nachbilden und simulieren. Im Grunde passt dazu die Definition von MIT-Professor Marvin Minsky, der KI definiert hat als <em>&bdquo;die Wissenschaft, Maschinen dazu zu bringen, Dinge zu tun, die als intelligent angesehen werden, wenn sie von einem Menschen ausgef&uuml;hrt w&uuml;rden.&ldquo;</em></p>
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		<title>Künstliche Intelligenz &#124; Start-Ups</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/kuenstliche-intelligenz-start-ups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 13:01:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie vielseitig die Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz sind, zeigt ein Blick auf die Start-up-­Szene: Die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/kuenstliche-intelligenz-start-ups/">Künstliche Intelligenz | Start-Ups</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Wie vielseitig die Einsatzgebiete von K&uuml;nstlicher Intelligenz sind, zeigt ein Blick auf die Start-up-&shy;Szene: Die jungen Firmen &shy;entwickeln Produkte f&uuml;r so unterschiedliche Branchen wie Gesundheits&shy;wesen, Robotik, Finanzen, Bildung, Sport, Sicherheit und viele mehr. Eine kleine Auswahl interessanter Start-ups stellen wir &shy;hier vor.</b></span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Vernetztes Auto f&uuml;r &shy;J&shy;edermann</b></span></h2>
<p class="p2">Das Start-up German Autolabs bietet mit Chris einen speziell f&uuml;r Autofahrer entwickelten Assis&shy;tenten, der &uuml;ber eine intelli&shy;gente Spracherkennung sowie <span class="s2">Gestensteuerung den Zugriff</span> aufs Smartphone auch w&auml;hrend der Fahrt einfach und bequem erm&ouml;glicht. Chris l&auml;sst sich in <span class="s2">jedes Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig</span> von Baujahr und Modell &ndash; integrieren. Die Kombination einer flexiblen und skalierbaren Assistenz-Software mit einer Hardware zum Nachr&uuml;sten soll Connected Car-Technologie f&uuml;r jeden zug&auml;nglich machen.</p>
<p class="p3"><a href="https://www.hellochris.ai/" target="_blank" rel="noopener">www.hellochris.ai</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Den eigenen Sprach&shy;assistenten kreieren</b></span></h2>
<p class="p2">Snips entwickelt eine neue Sprachplattform f&uuml;r Hardware-Hersteller. Der auf K&uuml;nstlicher Intelligenz basierende <span class="s3">Dienst soll es Entwicklern erm&ouml;glichen, Sprachassistenzdienste</span> in &shy;&shy;beliebige Ger&auml;te einzubetten. Gleichzeitig soll &uuml;ber das Internet eine Verbraucherversion zur Verf&uuml;gung gestellt werden, die auf Raspberry Pi betriebenen Ger&auml;ten l&auml;uft. Die Privatsph&auml;re wird dabei gro&szlig;geschrieben: Das System sendet keine Daten in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>, es funktioniert vollst&auml;ndig offline.</p>
<p class="p3"><a href="https://snips.ai/" target="_blank" rel="noopener">www.snips.ai</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Realistische Simu&shy;lation f&uuml;r Autonome Fahrsysteme</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s3">Automotive Artificial Intelligence</span> bietet eine virtuelle 3D-Plattform, die die Fahrumgebung von Autos realistisch nachahmt. Sie soll zum Test von Software f&uuml;r das vollautomatische Fahren eingesetzt werden und dabei die Grenzen der Systeme ausloten. Denn selbstlernende Agenten sorgen f&uuml;r die n&ouml;tige Realit&auml;t in der virtuellen Plattform: Aggressive Fahrer kommen dort genauso vor wie &uuml;bervorsichtige, willk&uuml;rliche Spurwechsel genauso wie unvorhersehbare Bremsman&ouml;ver anderer am Verkehr be&shy;teiligter (simulierter) Fahrzeuge.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.automotive-ai.com/" target="_blank" rel="noopener">www.automotive-ai.com</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Haustiere &shy;intelligenter&shy; &shy;f&uuml;ttern</b></span></h2>
<p class="p2">Petnet bietet mit SmartShop Beta einen digitalen Marktplatz, der mit K&uuml;nstlicher Intelligenz Besitzer von Hunden und Katzen zu passenden Nahrungsmitteln f&uuml;r ihr Tier f&uuml;hrt &ndash; abh&auml;ngig von Rasse und spezifischen Bed&uuml;rfnissen. Zur F&uuml;tterung hat das Start-up zudem den Petnet SmartFeeder entwickelt: &Uuml;ber ihn lassen sich die Haustiere automatisch mit individuellen Portionen versorgen. Das System meldet per <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> die durchgef&uuml;hrte F&uuml;tterung oder wenn das Futter knapp wird. Auch eine auto&shy;matische Nachbestellung im SmartShop l&auml;sst sich &shy;einrichten.</p>
<p class="p3"><a href="https://www.petnet.io/" target="_blank" rel="noopener">www.petnet.io</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Smarte &shy;Wasserflasche</b></span></h2>
<p class="p2">Bellabeat hat bereits erfolgreich Healthtracker in Schmuckform f&uuml;r Frauen auf den Markt gebracht. Erg&auml;nzend dazu hat das Start-up mit Spring eine intelligente Wasserflasche entwickelt: Das System erfasst &uuml;ber Sensoren, wie viel Wasser die Nutzerin trinkt und wie aktiv sie ist, wie viel sie schl&auml;ft oder wie ihre Stressempfindlichkeit ist. Mit einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> wird mithilfe von speziellen KI-Algorithmen der individuelle Fl&uuml;ssigkeitsbedarf analysiert und eine Empfehlung zur Trinkmenge gegeben.</p>
<p class="p3"><a href="https://webshop.bellabeat.com/" target="_blank" rel="noopener">www.bellabeat.com</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Drohne f&uuml;rs &shy;Gef&auml;hrliche</b></span></h2>
<p class="p2">Hivemind Nova ist ein Quadrocopter f&uuml;r Strafverfolgungs-, Ersthelfer- und Sicherheitsanwendungen. Die Drohne lernt aus Erfahrung, sich in Sperrgebieten oder gef&auml;hrlichen Umgebungen zurecht zufinden. Ohne einen Piloten, der sie fernsteuert, erforscht sie autonom gef&auml;hrliche Geb&auml;ude, Tunnel usw., bevor Menschen sie betreten. Sie &uuml;bertr&auml;gt HD-Videos und eine Karte des Geb&auml;udelayouts live an die Anwender. Hivemind Nova lernt und verbessert sich im Laufe der Zeit kontinuierlich. Je mehr sie benutzt wird, desto f&auml;higer wird sie.</p>
<p class="p3"><a href="https://www.shield.ai/" target="_blank" rel="noopener">www.shield.ai</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Verschlei&szlig; im Voraus &shy;erkennen</b></span></h2>
<p class="p2">Konux verbindet smarte Sensoren und Analytik, basierend auf K&uuml;nstlicher Intelligenz. Eingesetzt wird die L&ouml;sung zum Beispiel bei der Bahn zur &Uuml;berwachung von Weichen: Felddaten, die bereits im Sensor vorverarbeitet werden, werden drahtlos auf eine Analyseplattform &uuml;bertragen und mit weiteren Datenquellen wie Fahrpl&auml;nen, meteorologischen Daten oder <span class="s3">Wartungsprotokollen kombiniert.</span> Anschlie&szlig;end werden die Daten mit Hilfe von maschinellen Lernalgorithmen analysiert, um Verhaltensanomalien und kritischen Verschlei&szlig; im Voraus zu erkennen.</p>
<p class="p3"><a href="https://www.konux.com/" target="_blank" rel="noopener">www.konux.com</a></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Mehr &shy;Erfolg mit der Stellen&shy;anzeige</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Textio ist eine erweiterte</span> Schreibplattform f&uuml;r die Erstellung von hochwirksamen Stellenangeboten. Durch die Analyse der Einstellungsergebnisse von mehr als 10 Millionen Stellenangeboten pro Monat prognostiziert Textio die Wirkung einer Stellenanzeige und gibt in Echtzeit eine Anleitung, wie der Text verbessert werden k&ouml;nnte. Das Unternehmen verwendet daf&uuml;r <span class="s3">eine hochentwickelte &shy;Predictive&shy;&shy; </span>Engine und macht sie f&uuml;r jedermann nutzbar &ndash;Schulung und IT-Integration sind nicht erforderlich.</p>
<p class="p3"><a href="https://www.textio.com/" target="_blank" rel="noopener">www.textio.com</a></p>
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		<title>KI-Pionier Minsky: Vorläufig tot?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ki-pionier-minsky-vorlaeufig-tot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2018 12:28:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Gehirn funktioniert wie eine Maschine, so die ­These von einem der wichtigsten Pioniere der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Das Gehirn funktioniert wie eine Maschine, so die &shy;These von einem der wichtigsten Pioniere der &shy;K&uuml;nstlichen Intelligenz. Also kann man es nach&shy;bauen &ndash; und sich durch ein Back-up des Bewusstseins auf einem Rechner unsterblich machen.</b></p>
<p class="p1">K&ouml;nnte unser gesamtes Leben nur eine Computer-Simulation, &auml;hnlich der Matrix aus dem gleichnamigen Hollywood-Blockbuster sein? Laut <strong>KI-Pionier Marvin Minsky</strong> w&auml;re das durchaus denkbar: &bdquo;Es ist gut m&ouml;glich, dass wir Produkte irgendwelcher sehr leistungsstarken, komplizierten Programme sind, die auf einem gro&szlig;en Computer irgendwo da drau&szlig;en laufen. Und es gibt absolut keinen Weg, das von dem zu unterscheiden, was wir Realit&auml;t nennen.&ldquo; Derartige Gedanken waren typisch f&uuml;r den Mathematiker, Kognitions-Forscher, Computer-Ingenieur und gro&szlig;en Pionier der K&uuml;nstlichen Intelligenz. Minsky verband wie kaum ein anderer Naturwissenschaften und Philosophie, stellte konventionelle Ansichten in Frage &ndash; das alles aber immer mit einem ausgepr&auml;gten Sinn f&uuml;r Humor:</p>
<blockquote>
<p class="p1"><em>&bdquo;Es wurde noch nie ein Computer designet, der sich jemals bewusst &uuml;ber sein Tun war; aber die meiste Zeit sind wir uns das auch nicht.&ldquo;</em></p>
</blockquote>
<p class="p1">Minsky, <strong>1927 in New York geboren</strong>, studierte Mathema<span class="s1">tik in Harvard und promovierte in Princeton. Mit kaum&nbsp;</span><span class="s2">20 Jahren begann er, sich f&uuml;r das <strong>Thema Intelligenz</strong> zu interessieren</span>: &bdquo;Genetik erschien recht interessant, weil noch <span class="s2">niemand wusste, wie es funktioniert&ldquo;, erinnerte sich Minsky</span>&nbsp;in einem 1981 im &bdquo;New Yorker&ldquo; erschienenen Artikel an jene Zeit. &bdquo;Aber ich war nicht sicher, ob das profund war. Die Probleme der Physik erschienen profund und l&ouml;sbar. Es w&auml;re vielleicht nett gewesen, sich mit Physik zu besch&auml;ftigen. Aber <strong>viel tiefsinniger schien das Problem der Intelligenz</strong>. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen gr&ouml;&szlig;eren Wert in etwas anderem gesehen zu haben.&ldquo;</p>
<h2 class="p2"><span class="s3"><b>Viele dumme Teile ergeben eine gro&szlig;e Intelligenz</b></span></h2>
<p class="p1">Schon damals, als blutjunger Wissenschaftler, legte er den Grundstein f&uuml;r eine revolution&auml;re These, die er w&auml;hrend seiner Zeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausweitete und die ihn schlie&szlig;lich zum Pionier der K&uuml;nstlichen Intelligenz werden lie&szlig;: <strong>Minsky hatte die Vorstellung, dass das Gehirn wie eine Maschine funktioniert und dass man es daher prinzipiell auch in einer Maschine nachbilden kann.</strong> &bdquo;Das Gehirn ist eine Maschine aus Fleisch&ldquo;, so eine seine vielzitierten Aussagen. &bdquo;Man kann einen Verstand aus vielen kleinen Teilen aufbauen, von denen jedes f&uuml;r sich ohne Intelligenz ist.&ldquo; Marvin Minsky war &uuml;berzeugt, dass man ein Bewusstsein in viele Teile zerlegen kann. Sein Ziel war es, solche Komponenten des Geistes zu erkennen und zu verstehen. <strong>Minskys Vorstellung, dass der Geist aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Agenten hervorgeht, ist die Grundlage heutiger neuronaler Netze.</strong></p>
<p class="p1">Zusammen mit seinem Princetoner Kommilitonen <strong>John McCarthy</strong> entwickelte er die These weiter und gab der neuen wissenschaftlichen Disziplin auf der <strong>Dartmouth Konferenz 1956</strong> einen Namen: <strong>&bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo;.</strong> Zusammen gr&uuml;ndeten McCarthy und Minsky drei Jahre sp&auml;ter das <strong>MIT Artificial Intelligence Laboratory</strong> &ndash; von da an das weltweit wichtigste Forschungszentrum f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz. Viele der dort entwickelten Ideen wurden sp&auml;ter im Silicon Valley aufgegriffen und in kommerzielle Anwendungen &uuml;berf&uuml;hrt.</p>
<h2 class="p2"><span class="s3"><b>KI-Pionier Minsky verantwortlich f&uuml;r Forschungspause</b></span></h2>
<p class="p1">Interessant ist, dass der Pionier der K&uuml;nstlichen Intelligenz daf&uuml;r verantwortlich war, dass die Forschung daran &uuml;ber viele Jahre nicht weiterverfolgt wurde: Minsky hatte in den 1960ern selbst mit neuronalen Netzen experimentiert, ihnen aber in seinem Buch &bdquo;Perceptrons&ldquo; abgeschworen: Zusammen mit seinem Co-Autor Seymour Papert zeigte er die Beschr&auml;nkungen dieser Netze auf &ndash; und brachte damit die Forschung auf diesem Gebiet f&uuml;r Jahrzehnte zum Erliegen. Heute gelten die meisten dieser Beschr&auml;nkungen als &uuml;berwunden, <strong><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/neuronale-netze/" target="_blank" title="Computerprogramm, das sich an der Funktionsweise biologischer Neuronen inspiriert und Aufgaben lernen kann." class="encyclopedia">neuronale Netze</a> sind aktuell eine Kerntechnologie f&uuml;r KI.</strong></p>
<p class="p1">Die Forschung an der KI war aber bei weitem nicht das einzige Arbeitsgebiet von Marvin Minsky. Sein Artificial Intelligence Laboratory gilt auch als die Geburtsst&auml;tte f&uuml;r die Idee, dass digitale Informationen frei verf&uuml;gbar sein sollten &ndash; woraus sp&auml;ter die <strong>Open-Source-Philosophie</strong> entstand. <strong>Auch zur Entwicklung des Internets trug das Institut bei.</strong> Minsky interessierte sich dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r Robotik, maschinelles Sehen und Mikroskopie &ndash; seine Erfindungen auf diesem Gebiet werden heute noch genutzt.</p>
<h2 class="p2"><span class="s3"><b>Probleme der Menschheit k&ouml;nnten gel&ouml;st werden</b></span></h2>
<p class="p1">Minsky <strong>sah die aktuellen Entwicklungen der KI durchaus kritisch</strong>, sie konzentrierten sich f&uuml;r ihn <strong>zu wenig</strong> auf die <strong>Schaffung einer wahren Intelligenz</strong>. Im Gegensatz zu alarmistischen Warnungen einiger Experten, dass intelligente Maschinen in gar nicht so ferner Zukunft die Herrschaft &uuml;bernehmen w&uuml;rden, vertrat Minsky zuletzt eine eher philosophische Sicht auf die Zukunft: Maschinen, die echtes Denken beherrschen, k&ouml;nnten Wege aufzeigen, einige der gr&ouml;&szlig;ten Probleme der Menschheit zu l&ouml;sen. Im Hintergedanken hatte er dabei vielleicht auch den Tod: <strong>Er prophezeite, dass Menschen sich unsterblich machen k&ouml;nnten, indem sie ihr Bewusstsein vom Gehirn auf Chips &uuml;bertragen.</strong> &bdquo;In diesem Sinne w&auml;ren wir dann unsterblich&ldquo;, so Minsky. Wenn man alt wird, macht man einfach ein Back-up seines Wissens und seiner Erfahrungen auf einem Computer. &bdquo;Ich glaube, in hundert Jahren werden die Menschen dazu in der Lage sein.&ldquo;</p>
<h2 class="p2"><span class="s3"><b>Marvin Minsky nur vorl&auml;ufig tot?</b></span></h2>
<p class="p1">Marvin Minsky starb im Januar 2016 im Alter von 88 Jahren. Wobei &ndash; vielleicht nur vorl&auml;ufig: Kurz vor seinem Tod unterschrieb er einen offenen Brief zur Kryonik &ndash; dem Einfrieren von Menschen kurz nach ihrem Tod, in der Hoffnung, mit Technologien der Zukunft wieder zum Leben erweckt werden zu k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem war er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Kryonik-Firma Alcor. Es ist also gut m&ouml;glich, dass Minskys Gehirn schockgefroren darauf wartet, in unbestimmter Zukunft als Back-up auf einem Computer zu neuem Leben erweckt zu werden.<span class="s2">&nbsp;</span></p>
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