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	<title>Sustainable Energy | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Sustainable Energy | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Interview mit Andrej Orel, EBV Elektronik</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/halbleiter-in-der-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 14:59:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Andrej Orel, Segment Manager City &#38; Infrastructure bei EBV Elektronik erklärt, welche Rolle Halbleiter bei&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andrej Orel, Segment Manager City &amp; Infrastructure bei EBV Elektronik erkl&auml;rt, welche Rolle Halbleiter bei der Energiewende spielen und wie EBV als Distributor Unternehmen dabei hilft, L&ouml;sungen f&uuml;r diesen spannenden Markt zu entwickeln.</strong></p>
<p>Der Wandel hin zu nachhaltiger Energie wird die Wertsch&ouml;pfungsketten in der Energiewirtschaft ma&szlig;geblich beeinflussen und den Markt f&uuml;r gr&uuml;ne Produkte und nachhaltige Dienstleistungen boomen lassen. Als Europas f&uuml;hrender Halbleiterdistributor hilft EBV seinen Kunden, mit neuen Ideen und Trends erfolgreich L&ouml;sungen f&uuml;r diesen spannenden Markt zu entwickeln. Rund zehn Jahre bleiben, um alle Bereiche der Wirtschaft zu transformieren und die Emissionen zu halbieren. &bdquo;Eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen, vor denen die Menschheit je stand&ldquo;, sagt Andrej Orel, Segment Manager City &amp; Infrastructure bei EBV.</p>
<p><strong>&Uuml;ber welches Know-how verf&uuml;gt EBV als Distributor im Bereich der nachhaltigen Energie?</strong></p>
<p><strong>Andrej Orel:</strong> Mit unserer Struktur der vertikalen Marktsegmente sind wir in der Lage, Markttrends und -bed&uuml;rfnisse fr&uuml;h zu erkennen und passende L&ouml;sungen mit den besten verf&uuml;gbaren Technologien zu finden. Daher haben wir uns bereits von Anfang an mit Leistungselektronik in Windturbinen und Photovoltaik-Wechselrichtern befasst. In den letzten 30 Jahren haben wir eng mit unseren Kunden im Bereich der Verbrauchsmessung zusammengearbeitet, um sie bei der Umstellung auf die neue intelligente Netzinfrastruktur zu unterst&uuml;tzen. Dies sind die Grundlagen der kommenden Energiewende, mit der die Herausforderungen der wachsenden Nachfrage nach Elektromobilit&auml;t, Batteriespeichern und anderen Energie-&Ouml;kosystemen bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Nutzt EBV selbst nachhaltige Energie?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Tats&auml;chlich nutzen wir nachhaltige Energien in verschiedenen Bereichen. Unsere Geb&auml;ude werden &uuml;ber Fernw&auml;rme beheizt, die von dem Blockheizkraftwerk des Technologieparks geliefert wird. Zur K&uuml;hlung haben wir das Grundwasser aktiviert, die erforderliche Umw&auml;lzpumpe wird &ndash; wie alle unsere Geb&auml;ude in Deutschland &ndash; mit 100&nbsp;Prozent &Ouml;kostrom betrieben. Auch unser Fuhrpark mit immerhin &uuml;ber 120 Fahrzeugen, besteht &uuml;berwiegend aus Hybridfahrzeugen und die ersten vollelektrischen Autos sind bereits bestellt. Daf&uuml;r betreiben wir bereits heute 26 Elektro-Ladestationen mit 35 Ladepunkten am Standort Poing. Weitere 20 Stationen sind f&uuml;r unsere Sales-B&uuml;ros in Planung.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Halbleitertechnologie im Bereich der nachhaltigen Energie?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Der Anteil von Halbleitern im nachhaltigen Energiesektor nimmt von Jahr zu Jahr zu. Die Hauptaufgabe besteht darin, verschiedene Energie-&Ouml;kosysteme miteinander zu verbinden, um Effizienz und Langlebigkeit zu steigern. Die Preisentwicklung der Halbleitertechnologie unterst&uuml;tzt diesen Trend auf lange Sicht. In den letzten zehn Jahren ist beispielsweise der Preis f&uuml;r Solarenergie um 80 bis 90 Prozent und der Preis f&uuml;r Windkraftanlagen um 55 bis 60 Prozent gesunken. Dar&uuml;ber hinaus gewinnen die schnell zunehmenden Innovationen im Bereich der IoT-Technologien an Dynamik und beschleunigen das Wachstum in bestimmten Bereichen der Energiewende wie Konnektivit&auml;t und Sicherheit.</p>
<p><strong>Ist der &Uuml;bergang zu nachhaltigen Energiequellen ohne Digitalisierung denkbar?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Die Digitalisierung geht Hand in Hand mit der Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung. Dar&uuml;ber hinaus werden staatliche Initiativen f&uuml;r die Energiewende das Wachstum beschleunigen und neue Unternehmen dazu anregen, ehrgeizige Projekte in Angriff zu nehmen. Im Moment beobachten wir, dass sich verschiedene IT-Unternehmen mehr und mehr in neue Projekte f&uuml;r Kohlenstoffabscheidung und Wasserstofftechnologien einbringen.</p>
<p><strong>Wer sind Ihre potenziellen Kunden in diesem Bereich?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Die Energiewende ist f&uuml;r viele unserer Kunden ein attraktiver Wachstumsmarkt. Angefangen bei unseren etablierten Smart-Grid-Kunden bis hin zu neuen Marktteilnehmern im Bereich der Ladestationen f&uuml;r Elektrofahrzeuge, um nur ein Beispiel zu nennen. Regierungsinitiativen, Vorschriften und verschiedene Anreize in Europa &ndash; das bei der Energiewende f&uuml;hrend ist &ndash; werden k&uuml;nftige Entscheidungstr&auml;ger beeinflussen und neue Projekte und Innovationen, einschlie&szlig;lich KI, hervorbringen. Wir bei EBV sind bereit, unseren Teil zur Erreichung der CO<sub>2</sub>-Neutralit&auml;t in dieser Phase des &Uuml;bergangs beizutragen, und zwar f&uuml;r jedes Szenario und auch f&uuml;r unkonventionelle Ans&auml;tze unserer Kunden.</p>
<p><strong>In welchen Bereichen der Energielandschaft sehen Sie ein besonderes Potenzial f&uuml;r EBV?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Das Potenzial ist enorm. Betrachten wir den Energiesektor im Allgemeinen: Hier haben wir es mit einem &Ouml;kosystem mit zahlreichen Ladeger&auml;ten zu tun, die Strom in beide Richtungen transportieren k&ouml;nnen. Wir haben Speicher vor Ort und die Strom&uuml;bertragung im Netz. Wir brauchen also eine Schnittstelle zu Stromz&auml;hlern und anderen intelligenten Netzger&auml;ten. Neben der Modernisierung der Energieinfrastruktur m&uuml;ssen wir auch den lokalen Bereich der Haushalte ber&uuml;cksichtigen &ndash; mit Batteriespeichersystemen f&uuml;r Haushalte und Fahrzeuge, die V2G (Vehicle-to-Grid) unterst&uuml;tzen und als Netzpuffer f&uuml;r &uuml;bersch&uuml;ssige erneuerbare Energie verwendet werden. K&uuml;nftige netzgekoppelte Edge-Computing-Knoten und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">cloud</a>basierte Infrastrukturen werden das Netz viel berechenbarer machen. Zudem wird es viel Raum f&uuml;r attraktive finanzielle Anreize geben. Wir m&uuml;ssen nur einen Weg finden, all diese &Ouml;kosysteme miteinander zu verbinden, damit sie als Einheit funktionieren.</p>
<p><strong>Kraftwerksbetreiber und &Ouml;lgesellschaften versuchen nun, im Bereich der nachhaltigen Energie Fu&szlig; zu fassen. Wie k&ouml;nnen Sie diesen Unternehmen helfen, auf entsprechende Energiequellen umzusteigen?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Fr&uuml;her lag das Gesch&auml;ftsmodell der &Ouml;l- und Gasunternehmen in der Brennstoffversorgung. Heute jedoch t&auml;tigen die gro&szlig;en &Ouml;lgesellschaften &Uuml;bernahmen im traditionellen Elektrizit&auml;tssektor, der die Erzeugung, Verteilung und Versorgung umfasst, um erneuerbare Energiequellen zu erschlie&szlig;en. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem &bdquo;Kundenkontaktpunkt&ldquo; in der Wertsch&ouml;pfungskette, insbesondere bei der Entwicklung der Infrastruktur f&uuml;r die Elektromobilit&auml;t. Die Erfahrung von EBV liegt im technologie- und l&ouml;sungsorientierten Vertrieb &ndash; mit schneller Anpassung an neue Trends und Projektanforderungen. Das ist unsere DNA.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist Energieeffizienz in diesem Zusammenhang und was kann die Halbleiterindustrie dazu beitragen?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Effizienz bedeutet Differenzierung. Im Energiesektor ist sie sogar noch wertvoller, weil sie aus verschiedenen Blickwinkeln interpretiert werden kann. Ein Beispiel aus der Perspektive der Halbleitertechnologie: Die Wide-Bandgap-Technologie im Energiesektor erm&ouml;glicht den Betrieb bei h&ouml;heren Temperaturen und h&ouml;heren Frequenzen. Das bedeutet schnellere Schaltgeschwindigkeiten und geringere Verluste, was zu einer h&ouml;heren Effizienz f&uuml;hrt. Ein weiteres Thema ist das globale IoT, denn die Effizienz des Energie-&Ouml;kosystems ist eng mit der Sicherheit der Daten&uuml;bertragung verbunden. Die &Uuml;berwachung in Echtzeit ist f&uuml;r einen effektiven Netzausgleich in der Zukunft unerl&auml;sslich, w&auml;hrend gleichzeitig die Daten der Nutzer gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen, um ein zufriedenstellendes Nutzererlebnis zu gew&auml;hrleisten. Hier spielen Halbleiter heute und in Zukunft eine Schl&uuml;sselrolle.</p>
<p><strong>Nachhaltige Energie und die Verringerung der CO<sub>2</sub>-Emissionen gehen Hand in Hand. Was macht EBV als Unternehmen, um seinen CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck zu verringern?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> EBV engagiert sich schon seit langem f&uuml;r die Umwelt. Im Jahr 2008 riefen wir das Projekt ECOmiseIT&trade; ins Leben und haben seither Dutzende konkreter Aktivit&auml;ten und gr&uuml;ner Investitionen durchgef&uuml;hrt. 2009 wurde EBV vom Bundesdeutschen Arbeitskreis f&uuml;r Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. als eines der umweltfreundlichsten B&uuml;ros in Deutschland ausgezeichnet. Wichtige Bewertungskriterien waren Aspekte wie der Papierverbrauch oder der Energiebedarf der IT-Ger&auml;te &ndash; Bereiche, in denen EBV bereits umfangreiche Ma&szlig;nahmen ergriffen hat. In diesem Jahr starten wir eine neue Initiative, um unsere Mitarbeiter und Partner f&uuml;r den Schutz der Bienen zu sensibilisieren. Weitere Ma&szlig;nahmen werden im Laufe der n&auml;chsten Monate folgen.</p>
<p>EBV wirbt derzeit mit dem Claim &bdquo;Passion for Technology&ldquo;. Wir sind st&auml;ndig auf der Suche nach kreativen M&ouml;glichkeiten, Technologien umweltfreundlich zu nutzen und laden unsere Partner ein, uns auf diesem Weg zu begleiten und zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>Wie sieht Ihr Blick in die Zukunft aus? Was kann jeder von uns tun, um die Energielandschaft nachhaltiger zu gestalten?</strong></p>
<p><strong>A.O.:</strong> Energie spielt eine wichtige Rolle in unserem t&auml;glichen Leben. Deshalb m&uuml;ssen wir nachhaltige Energie f&uuml;r alle erschwinglich machen. Wenn die Technologie, bezogen auf die Produktion und Nutzung, gr&uuml;n ist, oder zumindest gr&uuml;ner als die bisherige, dann wird es uns gelingen, diese Herausforderung zu meistern, die ich eingangs als die bisher gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r die Menschheit bezeichnet habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Vater der Lithium-Ionen-Batterie</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-vater-der-lithium-ionen-batterie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 13:24:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt nicht viele Menschen, die auf 80 Jahre Forschung zurückblicken können. Und noch weniger,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt nicht viele Menschen, die auf 80 Jahre Forschung zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen. Und noch weniger, die mit ihrer Arbeit das Leben der Menschen revolutioniert haben. John B. Goodenough, Vater der Lithium-Ionen-Batterie, ist einer dieser Menschen. Noch heute, mit 99 Jahren, forscht er an nachhaltigeren L&ouml;sungen zur Energiespeicherung. Und sieht in der F&auml;higkeit zum Dialog, eine Kernkompetenz f&uuml;r einen erfolgreichen Wissenschaftler.</strong></p>
<p>Sie liefern Energie f&uuml;r Smartphone wie f&uuml;r Elektrowerkzeuge, und die Elektromobilit&auml;t w&auml;re ohne sie schlichtweg nicht denkbar: Lithium-Ionen-Batterien. Diese Energiespeicher &bdquo;haben unser Leben revolutioniert, seit sie 1991 erstmals auf den Markt kamen. Sie haben den Grundstein f&uuml;r eine kabellose, von fossilen Brennstoffen freie Gesellschaft gelegt und sind von gr&ouml;&szlig;tem Nutzen f&uuml;r die Menschheit&ldquo;, stellte auch das Nobel-Komitee fest. Damit begr&uuml;ndete es im Jahr 2019 die Verleihung des Nobel-Preises in Chemie an den Amerikaner John B. Goodenough. Er gilt heute als einer der V&auml;ter der Lithium-Ionen-Batterie, unter anderem mit M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino, die mit ihm zusammen die Auszeichnung in Stockholm erhielten.</p>
<h2>Holpriger Start beim Vater der Lithium-Ionen-Batterie</h2>
<p>Goodenough identifizierte und entwickelte die entscheidenden Materialien, die die hohe Energiedichte der Lithium-Ionen-Batterien lieferten. Bis es so weit war, hatte Goodenough aber erst einmal einen schwierigen Weg zu meistern. Denn im Jahr 1922, als Sohn eines amerikanischen Ehepaares in Jena, Deutschland, geboren, k&auml;mpfte Goodenough mit einer nicht diagnostizierten Legasthenie. Er sagt, damals &bdquo;war man einfach ein r&uuml;ckst&auml;ndiger Sch&uuml;ler&ldquo;. Aber er war entschlossen, seinem &auml;lteren Bruder aufs Internat zu folgen, also &bdquo;brachte ich mir selbst das Schreiben bei, damit ich die Aufnahmepr&uuml;fung schreiben konnte.&ldquo; Er erhielt ein Stipendium und kam mit zw&ouml;lf Jahren auf die Groton School in Massachusetts. Die strenge und stark strukturierte Ausbildung tat ihm gut, sagt er, und so wurde er 1940 in Yale angenommen.</p>
<h2>Wissenschaft als internationale Sprache</h2>
<p>Goodenough hatte sein Studium der Mathematik fast abgeschlossen, als er 1943 zum aktiven Dienst als Meteorologe in die Armee einberufen wurde. Der Zweite Weltkrieg pr&auml;gte sein sp&auml;teres Leben, hinterlie&szlig; unter anderem das Bed&uuml;rfnis, etwas f&uuml;r die Allgemeinheit zu tun &ndash; und das mit den Mitteln der Wissenschaft: &bdquo;Ich denke, dass die Wissenschaft eine internationale Sprache ist und hilft, die Beziehungen aufzubauen, die notwendig sind, um die Gier und Dummheit zu unterdr&uuml;cken, die zum Krieg f&uuml;hren.&ldquo; So machte er nach dem Krieg seinen Doktor in Physik und begann 1952 seine Karriere am Lincoln Laboratory des Massachusetts Institute of Technology, wo er die Grundlagen f&uuml;r die Entwicklung des Arbeitsspeichers (RAM) f&uuml;r Computer schuf. Nachdem er das MIT verlassen hatte, wurde er Professor und Leiter des Labors f&uuml;r anorganische Chemie an der Universit&auml;t von Oxford.</p>
<h2>Gemeinschaftswerk Lithium-Ionen-Batterie</h2>
<p>W&auml;hrend dieser Zeit machte Goodenough die Entdeckung der Lithium-Ionen. Er kn&uuml;pfte an die Forschungen Whittinghams an und vermutete, dass das Potenzial der Batterie gr&ouml;&szlig;er w&auml;re, wenn die Kathode statt aus einem Metallsulfid aus einem Metalloxid best&uuml;nde. Nach einer systematischen Suche konnte er im Jahr 1980 zeigen, dass sich mit Kobaltoxid eine Batterie mit einem Potenzial von vier Volt bauen lie&szlig;. Das war ein wichtiger Durchbruch und wies den Weg zu deutlich leistungsf&auml;higeren Batterien. Auf Basis von Goodenoughs Kathode stellte Akira&nbsp;Yoshino 1985 die erste kommerziell nutzbare Batterie her. Als Anodenmaterial nutzte er ein kohlenstoffhaltiges Material, in das sich ebenfalls Lithium-Ionen einlagern lassen. Dies erm&ouml;glichte eine leichte, strapazierf&auml;hige Batterie, die sich hunderte Male wieder aufladen lie&szlig;.</p>
<h2>Miteinander reden und genie&szlig;en, was man tut</h2>
<p>&bdquo;Jeder Wissenschaftler ist ein Individuum und bringt eine andere Begabung mit ein. Aber man muss zum Dialog bereit sein, damit wir alle von der Intuition des anderen profitieren k&ouml;nnen&ldquo;, meint Goodenough. Im Dialog sieht der Wissenschaftler einen Schl&uuml;ssel zur Kreativit&auml;t. &bdquo;Ich denke am besten, wenn ich mit jemandem im Dialog &uuml;ber ein Problem bin.&ldquo; Sein wichtigster Rat, um als Wissenschaftler erfolgreich zu sein, ist allerdings: Nichts kopieren! &bdquo;Man sollte nicht alles glauben, was man liest. Und man sollte keine Angst haben zu denken. Entwickeln Sie Ihre innere Stimme und Ihre eigene innere Art der Interpretation.&ldquo; Das k&ouml;nne bei jedem Menschen anders sein: Der eine kann gut Ger&auml;te bauen, der andere hat ein ausgepr&auml;gtes theoretisches Verst&auml;ndnis, wieder andere verf&uuml;gen &uuml;ber eine gewisse wissenschaftliche Intuition. Vor allem aber sollte man das genie&szlig;en, was man tut, denn &bdquo;die Forschung ist eine anspruchsvolle und manchmal frustrierende Profession.&ldquo;</p>
<div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-clearfix">Unsere Gesellschaft ist immer noch v&ouml;llig abh&auml;ngig von fossilen Brennstoffen, und wir m&uuml;ssen bald eine Alternative finden.</div></div>
<h2>Es bleibt noch viel zu tun</h2>
<p>So sieht er auch seinen gr&ouml;&szlig;ten Erfolg, die Lithium-Ionen-Batterie, durchaus kritisch: &bdquo;Obwohl die Lithium-Ionen-Batterie unsere Lebensweise ver&auml;ndert hat, hat sie nicht die Emanzipation der modernen Gesellschaft von der Abh&auml;ngigkeit von fossiler Energie erm&ouml;glicht &ndash; eine Abh&auml;ngigkeit, die nicht nachhaltig ist.&ldquo; John B. Goodenough l&auml;sst es aber nicht bei diesem Fazit bewenden, auch mit 99 Jahren forscht er noch an nachhaltigeren und energieeffizienteren Batteriematerialien. So identifizierten er und sein Team vor zwei Jahren ein neues Kathodenmaterial f&uuml;r den Einsatz in Natrium-Ionen-Batterien. Die schrittweisen Verbesserungen, die er an der Gr&ouml;&szlig;e und Leistung der Lithium-Ionen-Batterie vorgenommen hat, bringen ihm Geld ein, sagt Goodenough. Aber er ist mehr an der Forschung &bdquo;out-of-the-box&ldquo; interessiert, nur so seien echte Innovationen m&ouml;glich. In seinem Alter &bdquo;hat man nicht mehr viel Zeit, und man will wirklich in der Lage sein, das Problem zu l&ouml;sen&ldquo;, sagt Goodenough. &bdquo;Und ich denke, wir sind kurz davor, das zu k&ouml;nnen.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sustainable Energy Start-ups</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/sustainable-energy-start-ups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 07:58:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft stellt die Wirtschaft auf den Kopf. Weltweit revolutioniert eine&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der &Uuml;bergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft stellt die Wirtschaft auf den Kopf. Weltweit revolutioniert eine Vielzahl von Sustainable Energy Start-ups den Energiesektor. Mit ihren innovativen Ideen gestalten sie den Weg in eine nachhaltige Energiezukunft entscheidend mit und leisten einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen globalen Energiewende.</strong></p>
<h2>Acht Sustainable Energy Start-ups und ihre innovativen Ideen:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="p1">Tower of Power</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;"><strong>Energy Vault</strong> bietet mit EVx ein System, bei dem ein spezielles Kransystem riesige Kompositbl&ouml;cke anhebt und so Strom in Form mechanischer Energie speichert. Das System kann in 10-MWh-Schritten aufgebaut werden &ndash; bis zu einer Speicherkapazit&auml;t von mehreren Gigawattstunden. Sowohl Anwendungen mit hohem Energiebedarf und k&uuml;rzerer Speicherung (2&ndash;6 Stunden), als auch Speicheranwendungen mit l&auml;ngerer Dauer (6&ndash;12 Stunden und mehr) sind m&ouml;glich.
<p><strong><a href="http://www.energyvault.com">www.energyvault.com</a></strong><b></b></p></div></div>
<h2 class="p1">Nur Papier und Enzyme</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;"><strong>BeFC</strong> hat eine ultrad&uuml;nne und flexible bioenzymatische Brennstoffzelle auf Papierbasis entwickelt. Sie nutzt Enzyme, um Glukose aus Zucker und Sauerstoff aus der Luft in Strom umzuwandeln. Die bioenzymatischen Brennstoffzellen erzeugen mehrere Milliwatt pro Quadratzentimeter, genug Strom f&uuml;r Sensoren und drahtlose Sender, und halten typischerweise zwischen einigen Tagen bis zu einigen Wochen, je nach Anwendung.
<p><strong><a href="http://www.befc.global">www.befc.global</a></strong></p></div></div>
<h2 class="p1">Nachhaltige Solarzellenproduktion</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;"><strong>HighLine Technology</strong> kommerzialisiert ein neues Verfahren, bei dem Metallkontakte auf der Solarzellenvorderseite kontaktlos in einem Dispens-Verfahren aufgebracht werden. Der Materialverbrauch von teurem Silber wird um circa 20 Prozent reduziert, die Kontakte werden d&uuml;nner und die Stromausbeute erh&ouml;ht. So steigt der Wirkungsgrad um rund ein Prozent relativ.
<p class="p1"><a href="http://www.highline-technology.com"><b>www.highline-technology.com</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1">Mobile Stromversorgung ohne Emissionen</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;">Das tragbare Stromversorgungssystem von <strong>Instagrid</strong> ist laut Hersteller das leistungsst&auml;rkste der Welt: Das Batteriesystem liefert Strom in Netzqualit&auml;t und wiegt dabei nur 20&nbsp;Kilogramm. Durch die extrem hohe Spitzenleistung (18.000 Watt) und die Robustheit des Systems (Schutzklasse IP54+) kann das System alle Werkzeuge mit Strom versorgen und im Grunde &uuml;berall v&ouml;llig ortsunabh&auml;ngig arbeiten.
<p class="p1"><a href="http://www.instagrid.co"><b>www.instagrid.co</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1">Luft als Stromspeicher</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;">Das standardisierte, massengefertigte elektrische Gro&szlig;speichersystem von <strong>phelas</strong> basiert auf einem propriet&auml;ren Ansatz zur Fl&uuml;ssigluft-Energiespeicherung. Es nutzt universell verf&uuml;gbare Luft als Speichermedium. F&uuml;r die thermische Speicherung werden leicht verf&uuml;gbare Materialien wie Kies verwendet. Die Technologie bietet einen Kostenvorteil f&uuml;r gro&szlig;e Energiemengen bei gleichzeitig hoher Zyklenfestigkeit.
<p><strong><a href="http://www.phelas.com">www.phelas.com</a></strong></p></div></div>
<h2 class="p1">In f&uuml;nf Minuten aufgeladen</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;"><strong>StoreDot</strong> ist ein Pionier auf dem Gebiet der XFC-Batterien (Extreme Fast Charging). Das Unternehmen hat die konventionelle Li-Ionen-Batterie durch die Entwicklung und Synthese von propriet&auml;ren organischen und anorganischen Verbindungen revolutioniert. Dadurch lassen sich Batterien herstellen, mit denen ein Elektrofahrzeug in nur f&uuml;nf Minuten vollst&auml;ndig aufgeladen werden kann.
<p class="p1"><a href="http://www.store-dot.com"><b>www.store-dot.com</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1">Erneuerbare Energien f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;"><strong>Ecoligo</strong> finanziert Solarprojekte in Schwellenl&auml;ndern &uuml;ber die Crowdinvesting-Plattform ecoligo.investments. Dies erm&ouml;glicht es Privatanlegern, in erneuerbare Energien zu investieren, die lokale wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder zu unterst&uuml;tzen sowie den Klimawandel zu bek&auml;mpfen. Das Solar-as-a-Service-Konzept wurde bisher in Ost- und Westafrika, Mittelamerika und S&uuml;dostasien eingef&uuml;hrt.
<p class="p1"><a href="http://www.ecoligo.investments"><b>www.ecoligo.investments</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1">Kreislaufwirtschaft f&uuml;r Batterien</h2>
<div class="su-note" style="border-color:#8fbd89;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#9FD298;border-color:#ecf6ea;color:#000000;">Mit einem offenen Big-Data-Marktplatz f&uuml;r Batteriedaten, -zellen und -recycling will <strong>Circunomics</strong> eine Kreislaufwirtschaft f&uuml;r Batterien erm&ouml;glichen. Das Start-up liefert Lebenszyklus- und Preisalgorithmen und standardisierte Datenschnittstellen und verbindet Industriepartner &uuml;ber alle Stufen der Batterielieferkette miteinander. Ziel ist es, den Wiederverkaufswert von Batterien zu maximieren und die Recyclingkosten zu senken.
<p class="p1"><a href="http://www.circunomics.com"><b>www.circunomics.com </b></a></p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Interview mit Francesca Gostinelli, Enel</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-mit-francesca-gostinelli-enel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2021 13:21:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainable Energy]]></category>
		<category><![CDATA[EBV]]></category>
		<category><![CDATA[EBV Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Enel]]></category>
		<category><![CDATA[Enel S.p.A]]></category>
		<category><![CDATA[energiekonzern]]></category>
		<category><![CDATA[FMM]]></category>
		<category><![CDATA[Francesca Gostinelli]]></category>
		<category><![CDATA[future markets magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Energie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9882</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit Francesca Gostinelli, Head of Group Strategy, Economics and Scenario Planning bei Enel Energiekonzern&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interview mit Francesca Gostinelli, Head of Group Strategy, Economics and Scenario Planning bei Enel</strong></p>
<p>Energiekonzern und erneuerbare Energien &ndash; f&uuml;r Enel passt das sehr gut zusammen. Das Unternehmen ist nicht nur Europas, sondern laut dem deutschen Statistikportal Statista auch der weltweit gr&ouml;&szlig;te Energieversorger. Gleichzeitig ist Enel heute der gr&ouml;&szlig;te private Akteur im Bereich der erneuerbaren Energien weltweit, ein &bdquo;Super Major&ldquo; in diesem Bereich mit realisierten Anlagen, die rund 49 Gigawatt an erneuerbarer Energie erzeugen k&ouml;nnen. Von den 217 Terawattstunden Nettostromerzeugung der Enel-Gruppe im Jahr 2020, einschlie&szlig;lich der verwalteten Kapazit&auml;ten, wurden rund 54 Prozent aus erneuerbaren Quellen erzeugt: Dieser Anteil soll bis 2030 auf &uuml;ber 80&nbsp;Prozent steigen. Das Unternehmen gilt aber nicht nur in der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen als Vorreiter, sondern auch in der Digitalisierung: Seit den 1990er Jahren hat Enel &uuml;ber 30 Millionen Haushalte mit digitalen Stromz&auml;hlern ausgestattet. Zwar w&uuml;rden Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung die Rolle der Energieversorger ver&auml;ndern, meint Francesca Gostinelli, doch b&ouml;ten nachhaltige Energien gewaltige Chancen &ndash; nicht nur f&uuml;r Energieunternehmen.</p>
<p><strong>The Quintessence: Hand aufs Herz &ndash; wie viel erneuerbare Energie nutzen Sie zu Hause?</strong></p>
<p><strong>Francesca Gostinelli:</strong> Mein Zuhause wird zum einen mit erneuerbarem Strom versorgt und zum anderen werden in unserem Haus m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen zur Installation von Sonnenkollektoren sowie zur Steigerung der Energieeffizienz gepr&uuml;ft. Eine sehr wichtige Ver&auml;nderung in meinem t&auml;glichen Leben ist dabei der Umstieg auf ein Elektroauto. In meiner Familie bem&uuml;hen wir uns, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Wie zum Beispiel weniger Rindfleisch zu essen, in unseren Konsumgewohnheiten Kreisl&auml;ufe zu bilden &ndash; reduzieren, wiederverwenden, recyceln &ndash;, Kilometer-Null-Lebensmittel zu kaufen oder weniger Plastik zu verwenden.</p>
<p><strong>F&uuml;r wie wichtig halten Sie den Umstieg auf nachhaltige Energie?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Die Umstellung ist lebenswichtig. Die Energiewende wurde in erster Linie durch die Sorge um den Klimawandel vorangetrieben, aber auch viele andere Auswirkungen werden f&uuml;r alle Stakeholder immer deutlicher. Nullemissions-Technologien werden das Leben der Menschen deutlich verbessern. Gleichzeitig wirken sie sich darauf aus, wie Ressourcen produziert und genutzt werden. Die Umstellung gibt den Unternehmen eine gr&ouml;&szlig;ere Widerstandsf&auml;higkeit, um die Vulnerabilit&auml;t gegen&uuml;ber dem Klimawandel und seinen Auswirkungen zu &uuml;berwinden. Deshalb erwarte ich eine zunehmende Zusammenarbeit zwischen Akteuren, die auf &auml;hnliche Ziele hinarbeiten. Ein solches Engagement wird zu Partnerschaften f&uuml;hren, die eine fruchtbare Koopetition und Kooperation erm&ouml;glichen. Neue Strukturen und L&ouml;sungen werden dabei nicht nur &uuml;ber und entlang von Wertsch&ouml;pfungsketten, sondern auch &uuml;ber geografische Grenzen und Gemeinschaften hinweg, geschaffen.</p>
<p><strong>Was war der Grund daf&uuml;r, dass sich Enel mit erneuerbaren Energien besch&auml;ftigt?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Der Anteil der erneuerbaren Energien in der Enel-Gruppe hat sich seit der Gr&uuml;ndung im Jahr 2008 von Enel Green Power (EGP) mehr als verzehnfacht. Damals schien ein solches Engagement recht riskant zu sein. Viele dachten, dass saubere Energieformen nur marginal bleiben w&uuml;rden und f&uuml;r immer subventioniert werden m&uuml;ssten. Seit den fr&uuml;hen Tagen der EGP setzten wir auf gr&uuml;ne Energie. Um dieses Ziel zu erreichen, starteten wir ein Unternehmen, das sich nicht auf die gro&szlig;en staatlichen Anreize verlie&szlig;, die damals angeboten wurden. Wir zogen ein eher selbsttragendes Modell vor, das sich an jene Regionen der Welt wendet, die sich durch einen &Uuml;berfluss an erneuerbaren Energiequellen auszeichnen. Zusammen zeichnet uns ein stabiler regulatorischer Rahmen und eine allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz f&uuml;r gr&uuml;ne Energieprojekte aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Wir steigen schrittweise aus fossilen Brennstoffen aus. Ein wichtiger Meilenstein ist der vollst&auml;ndige Ausstieg aus der Kohle im Jahr 2027.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p class="p2" style="padding-left: 30px;"><span class="s1">Francesca Gostinelli, Head of strategy, economics and scenario planning bei Enel</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bis 2050 will der Enel-Konzern seine Energieerzeugung vollst&auml;ndig dekarbonisieren &ndash; wie wollen Sie dieses Ziel erreichen?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> In &Uuml;bereinstimmung mit unserem Strategieplan bis 2030 soll unsere installierte Kapazit&auml;t an erneuerbaren Energien im Jahr 2030 rund 145 Gigawatt erreichen, was etwa einer Verdreifachung gegen&uuml;ber heute entspricht. Gleichzeitig planen wir, unsere Kohlekapazit&auml;t von derzeit 8,9&#8200;Gigawatt bis 2027 vollst&auml;ndig auslaufen zu lassen und unsere Position als &bdquo;Renewables Super Major&ldquo; mit mehr als vier Prozent des globalen Marktanteils zu festigen &ndash; derzeit sind es 2,5&#8200;Prozent. Die emissionsfreie Produktion des Konzerns soll im Jahr 2030 rund 85&nbsp;Prozent erreichen, von aktuell 66 Prozent, im Einklang mit der angestrebten Senkung der direkten CO<sub>2</sub>-Emissionen im Jahr 2030 auf 82&nbsp;Gramm CO<sub>2</sub>-&Auml;quivalent pro Kilowattstunde von 214&nbsp;Gramm im Jahr 2020: Das Ziel wurde von der Science-Based Targets Initiative (SBTi) als konform mit dem 1,5-Grad Celsius-Klimapfad zertifiziert.</p>
<p><strong>Warum ist es noch nicht m&ouml;glich, komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Wir steigen schrittweise aus fossilen Brennstoffen aus. Ein wichtiger Meilenstein ist der vollst&auml;ndige Ausstieg aus der Kohle im Jahr 2027. Bitte bedenken Sie, dass wir im Jahr 2017 noch 16 Gigawatt an Kohlekapazit&auml;t betrieben haben, die auf 11,7 Gigawatt im Jahr 2019 und weiter auf die aktuellen 8,9 Gigawatt gesunken sind. Davon entfallen 5,6 Gigawatt auf Italien, 2,8 Gigawatt auf Spanien und 0,5 Gigawatt auf Lateinamerika. Um unsere Gesellschaft zu dekarbonisieren, brauchen wir eine massive Elektrifizierung der Endenergienutzung, die mit zunehmenden Mengen an Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden soll. Dieser &Uuml;bergang, den manche als &bdquo;Revolution&ldquo; bezeichnen, bringt jedoch auch einige Herausforderungen mit sich.</p>
<p>Ein neues Marktdesign, das auf der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien basiert, muss sich auf geeignete Dienstleistungen und Infrastrukturen st&uuml;tzen, um die Netzstabilit&auml;t zu gew&auml;hrleisten. Dies kann durch technologische Entwicklung und Hybridisierung erreicht werden, zum Beispiel durch die Kopplung verschiedener Erzeugungstechnologien, die die Leistungsstabilit&auml;t verbessern und die Auswirkungen von Unterbrechungen begrenzen. Diese Investitionen m&uuml;ssen sich wiederum auf regulatorische Rahmenbedingungen st&uuml;tzen, die L&ouml;sungen im Einklang mit der Energiewende unterst&uuml;tzen. Nur so lassen sich weiterhin zuverl&auml;ssige Dienste f&uuml;r die Kunden bereitstellen und die wachsende Elektrifizierungsnachfrage decken, w&auml;hrend gleichzeitig die Erzeugung aus fossilen Brennstoffen durch erneuerbare Energien ersetzt wird.</p>
<p><strong>Ist erneuerbare Energie wirtschaftlich?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Erneuerbare Energien haben eine deutlich k&uuml;rzere Time-to-Market und niedrigere Kosten als fossile Brennstoffe. Sie sind heutzutage in vielen L&auml;ndern die billigste Energiequelle in Bezug auf die Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Energy, LCOE), wie die von BloombergNEF in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden ver&ouml;ffentlichte Aufstellung der LCOE zeigt. Wir haben unseren strategischen Rahmen unter dem Paradigma &bdquo;Nachhaltigkeit ist Wert&ldquo; entwickelt und glauben, dass dies die Richtung ist, die jedes Unternehmen einschlagen sollte.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Elektronik bei der nachhaltigen Energieerzeugung?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Ich w&uuml;rde sagen, dass die Elektronik zusammen mit der Digitalisierung ein Schl&uuml;sselelement ist. Vor vier Jahren hat die Enel-Gruppe eine massive digitale Transformation eingeleitet und damit den Grundstein gelegt, um sich zu einem digitalen Unternehmen zu entwickeln. Im April 2019 haben wir unsere <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Transformation erfolgreich abgeschlossen und sind damit der erste gro&szlig;e Energieversorger, der zu 100 Prozent in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> ist. Diese Transformation hat unsere Leistung in Bezug auf Skalierbarkeit, Automatisierung, Effizienz und Verf&uuml;gbarkeit erheblich beeinflusst. Sie ist gleichzeitig eine Vorbereitung auf die Einf&uuml;hrung eines plattformbasierten Ansatzes, der darauf abzielt, die durch die Energiewende zunehmende Komplexit&auml;t zu bew&auml;ltigen. Im Rahmen dieser Transformation werden Versorgungsunternehmen nicht mehr nur als Eigent&uuml;mer oder Betreiber von Anlagen gesehen, sondern potenziell als Tr&auml;ger und Gestalter von komplexeren Gesch&auml;ftsbeziehungen und &Ouml;kosystemen.</p>
<p><strong>Was ist n&ouml;tig, um eine stabile Stromversorgung zu gew&auml;hrleisten? </strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Ich sehe keinen Gegensatz zwischen der Stabilit&auml;t des Systems und der Verbreitung erneuerbarer Energien. Erneuerbare Energien sind nicht nur der Dreh- und Angelpunkt f&uuml;r Dekarbonisierungsziele, sondern auch f&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Systemstabilit&auml;t und langfristige Nachhaltigkeit. Sie f&uuml;hren einen solchen &Uuml;bergang an, aber nicht allein: Sie m&uuml;ssen von einer Transformation des Systems als Ganzes begleitet werden, was den Netzausbau, die Marktdesignmerkmale sowie die Verbreitung von Speichersystemen betrifft. In diesem Zusammenhang sollte die nicht programmierbare Natur der erneuerbaren Energien mit Investitionen in innovative Energiedienstleistungen und -anlagen gekoppelt werden. Einschlie&szlig;lich intelligenter Verteilungsnetze, Speicher und Demand Response, um neben der Sicherheit der Energiesysteme auch Flexibilit&auml;t zu gew&auml;hrleisten. Insbesondere Speichersysteme werden eine effizientere Abgabe von Energie in das Netz erm&ouml;glichen, was sowohl f&uuml;r die Energieerzeuger als auch f&uuml;r das Netz insgesamt von Vorteil ist.</p>
<p><strong>Enel bietet auch auch verschiedene Services rund um nachhaltige Energien an. Wie hilft Ihnen das auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, Produkte kaufen und Dienstleistungen nutzen, radikal ver&auml;ndert. Um die Chancen, die dieses neue Umfeld bietet, in vollem Umfang zu nutzen, hat Enel den globalen Gesch&auml;ftsbereich Enel X gegr&uuml;ndet. Er bietet mehr als herk&ouml;mmliche Dienstleistungen, denn er beschleunigt Innovationen und treibt die Energiewende voran. Enel X verwaltet Dienstleistungen wie Demand Response f&uuml;r rund 7,4&nbsp;Gigawatt Gesamtkapazit&auml;t auf globaler Ebene und rund 100 Megawatt an weltweit installierter Speicherkapazit&auml;t sowie weltweit rund 232.000 &ouml;ffentliche und private Ladepunkte f&uuml;r Elektrofahrzeuge.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus betreibt das Unternehmen mehr als 1.475 Elektrobusse &ndash; haupts&auml;chlich in Lateinamerika. Durch seine fortschrittlichen L&ouml;sungen, einschlie&szlig;lich Energiemanagement, Finanzdienstleistungen und Elektromobilit&auml;t, bietet Enel X jedem Partner ein personalisiertes &Ouml;kosystem aus Technologieplattformen und Beratungsdienstleistungen. Der Fokus liegt dabei auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Damit wird Menschen, Gemeinden, Institutionen und Unternehmen ein alternatives Modell geboten. Das die Umwelt respektiert und technologische Innovationen in das t&auml;gliche Leben integriert.</p>
<p><strong>Enel hat auch die Open Innovability&reg; Plattform ins Leben gerufen. Was ist das genau?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Wir haben Innovation und Nachhaltigkeit in einem Modell mit dem Namen &bdquo;Innovability&reg;&ldquo; kombiniert. Es basiert auf dem grundlegenden Konzept, dass man innovativ sein muss, um nachhaltig zu sein. Und dass gleichzeitig jede verfolgte Innovation nachhaltig sein muss. Nachhaltigkeit ist der wahre Motor der Innovation und ein Beschleuniger des strategischen Industrieplans. Um innovativ zu sein, haben wir einen offenen Ansatz gew&auml;hlt, der sich auf ein &Ouml;kosystem verschiedenster Akteure st&uuml;tzt. Um sie einzubinden, haben wir Tools geschaffen wie openinnovability.com. Sie funktioniert als Crowdsourcing-Plattform, die innovative L&ouml;sungen f&uuml;r Herausforderungen sammelt.</p>
<p>Die Gemeinschaft von 500.000 hochqualifizierten Probleml&ouml;sern hat im Laufe der Jahre &uuml;ber 7.500 Vorschl&auml;ge aus mehr als 100 L&auml;ndern eingesandt. Bis heute wurden mehr als 150 Challenges gestartet und fast 300 Vorschl&auml;ge pr&auml;miert, von denen 65 umgesetzt wurden. Ich bin der festen &Uuml;berzeugung, dass der gemeinsame Ansatz von Innovation und Nachhaltigkeit ein Wettbewerbsvorteil f&uuml;r Unternehmen ist. Solche, die sich von einem Ziel wie &bdquo;we empower sustainable progress&ldquo; inspirieren lassen. Man muss hingehen und Dinge bewegen und um diese Dinge immer besser zu machen, muss man an einem Strang ziehen.</p>
<p><strong>Sehen Sie die Energiewende eher als Risiko oder als Chance?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Ich glaube, dass die Energiewende Chancen f&uuml;r viele Unternehmen in verschiedenen Branchen bietet. Doch w&auml;hrend einige Unternehmen bereits von der Energiewende profitieren, hinken andere hinterher. Vor allem der Stromversorgungssektor wird einer der gr&ouml;&szlig;ten Nutznie&szlig;er der Energiewende sein. Die Versorger haben ihre Rolle als Marktteilnehmer dank ihrer zentralen Stellung im Strombereich deutlich ausgebaut.</p>
<p>Diese Realit&auml;t hat die Chancen in einem nachhaltigen Umfeld erweitert. Da diese Unternehmen zu wichtigen Akteuren geworden sind, die die vielen Elemente der Energiewende miteinander verbinden. Versorgungsunternehmen haben viele M&ouml;glichkeiten, wie zum Beispiel ihre Geschwindigkeit zu &auml;ndern und F&auml;higkeiten zu verbessern. Au&szlig;erdem &uuml;berdenken sie ihre Organisation mit dem Ziel, den neuen Herausforderungen in der Welt der &Ouml;kosysteme und der Industrie besser gerecht zu werden. Also ja, ich glaube, dass jede Energiepolitik, die nachhaltige Energien beg&uuml;nstigt und eine M&ouml;glichkeit f&uuml;r uns und gleichgesinnte Versorgungsunternehmen ist. Au&szlig;erdem stellt sie zweifellos eine riesige Chance f&uuml;r die Gesellschaft dar, sich zum Besseren zu ver&auml;ndern.</p>
<p><strong>Gibt es Techniktrends, die Sie in diesem Zusammenhang besonders interessant finden?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Technologietrends wie die Verbreitung kosteng&uuml;nstiger erneuerbarer Technologien, Elektrifizierung, effiziente Batterien f&uuml;r die Elektromobilit&auml;t und intelligentere Netze unterst&uuml;tzen die synergetische Verfolgung dieser politischen Ziele. Sie sind die treibenden Kr&auml;fte, die die Energielandschaft ver&auml;ndern und eine neue Generation von Effizienzl&ouml;sungen schaffen. Neue digitale L&ouml;sungen werden zum Beispiel intelligenter und k&ouml;nnen externe Datenquellen besser integrieren. Dadurch werden nicht nur Energiemanagementsysteme verbessert und die Netzflexibilit&auml;t erh&ouml;ht. Sondern auch Energiebedarfsprognosen erstellt und Reaktionsf&auml;higkeiten geschaffen.</p>
<p><strong>Wie wird sich die zuk&uuml;nftige Energielandschaft von der heutigen unterscheiden? </strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Die Energiewende st&auml;rkt allm&auml;hlich die Rolle der Kunden, die von passiven Energieempf&auml;ngern zu aktiven, zentralen Akteuren im Energiesektor werden. Dies geschieht durch die Verbreitung dezentraler Energieressourcen wie Photovoltaikanlagen auf Hausd&auml;chern, Hausbatterien und Elektrofahrzeuge. In diesem Sinne wird der Energiesektor mit der gr&uuml;nen Transformation demokratischer, partizipativer und, um es einfach auszudr&uuml;cken, f&uuml;r alle zug&auml;nglich.</p>
<p><strong>Wie wird die Energielandschaft in 30 Jahren weltweit aussehen?</strong></p>
<p><strong>F.&thinsp;G.:</strong> Die Zukunft, die wir sehen und f&uuml;r die wir eintreten, ist eine Zukunft, in der es der Welt gelingt, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und einen effektiven Anpassungsrahmen zu schaffen, um die Auswirkungen zu bew&auml;ltigen, mit denen wir auf jeden Fall konfrontiert sein werden.</p>
<p>Hierf&uuml;r sehe ich zunehmend positive Anzeichen, da mehr und mehr Regierungen und Privatunternehmen auf der ganzen Welt ehrgeizige Netto-Null-Verpflichtungen eingehen. Dar&uuml;ber hinaus durchl&auml;uft die Finanzwelt strukturelle Ver&auml;nderungen, indem sie nachhaltigen Verhaltensweisen und Praktiken Priorit&auml;t einr&auml;umt.</p>
<p>Neben der Politik wird die Technologie ein wichtiger Wegbereiter f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Welt sein, in der wir leben werden. Der Anstieg der erneuerbaren Energien wird die Erwartungen stetig &uuml;bertreffen, so wie es bis heute geschehen ist. Denken Sie nur daran, dass die IEA in den letzten zwei Jahren die Terawatt an erneuerbaren Energien, die im Jahr 2040 weltweit in Betrieb sein sollen, um rund 20 Prozent erh&ouml;ht hat.</p>
<p>Energie wird demokratischer und zug&auml;nglicher sein, auch dank der Fortschritte, die digitale Technologien erm&ouml;glichen werden.</p>
<p>Das Jahr 2050 ist noch weit entfernt. Wenn wir jetzt anfangen zu handeln und die nachhaltigsten L&ouml;sungen vorantreiben, gibt es konkrete Chancen, der Menschheit weiterhin Wohlstand zu erm&ouml;glichen, ohne den Planeten und seine nat&uuml;rlichen Grenzen zu &uuml;berlasten.</p>
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