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	<title>zukunftsmärkte | Future Markets Magazine</title>
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	<title>zukunftsmärkte | Future Markets Magazine</title>
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		<title>8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:46:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze ­Zusammenfassung der wichtigs­­ten Trends, die die ­Ent­wicklung der Halb­leitertechno­logie von heuteund morgen ­bestimmen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/8-trends-die-die-zukunft-der-halbleiterindustrie-praegen-werden/">8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Eine kurze &shy;Zusammenfassung der wichtigs&shy;&shy;ten Trends, die die &shy;Ent&shy;wicklung der Halb&shy;leitertechno&shy;logie von heute</strong><strong>und morgen &shy;bestimmen werden.</strong></p>
<h3><strong>1 <span class="s1">Das Moore&rsquo;sche Gesetz gilt weiter</span></strong></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Transistordichte wird in den n&auml;chsten Jahren weiterhin dem Moore&rsquo;schen Gesetz folgen. Erm&ouml;glicht wird dies vor allem durch Fortschritte bei der EUV-Strukturierung und durch die Einf&uuml;hrung neuartiger Chip-Architekturen. So st&ouml;&szlig;t die FinFET-Technologie bei einer Skalierung &uuml;ber f&uuml;nf Nanometer hinaus an ihre Grenzen. Eine L&ouml;sung werden Nanosheet- oder Gate-all-around-Transistoren bieten: Dabei handelt es sich um eine &shy;modifizierte Transistorstruktur, bei der das Gate den Kanal von allen Seiten kontaktiert und eine kontinuierliche &shy;Skalierung erm&ouml;glicht. Sie versprechen Leistungssteigerungen von mehr als 25 Prozent und eine Senkung des Stromverbrauchs um mehr als 50 Prozent.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">2 Neue Chip-Architekturen dr&auml;ngen auf den Markt</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">&Uuml;ber 50 Jahre hat die x86-Architektur die Mikro&shy;prozessorindustrie dominiert. Mittlerweile &auml;ndert sich das &shy;jedoch: Die ARM-Architektur punktet zunehmend mit &shy;ihrer Leistung und ihrem geringen Stromverbrauch. ARM stellt seine IP-Chip-Hersteller zur Verf&uuml;gung, die darauf basierend ihre eigenen Chips entwickeln und in Foundries fertigen lassen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus hat die RISC-V-Architektur in IoT-Ger&auml;ten und anderen &shy;Anwendungen aufgrund ihres Open-Source-Vorteils und des besseren Stromverbrauchs an Bedeutung gewonnen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3 <span class="s1">Neue Materialien erg&auml;nzen Silizium</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Silizium als Basismaterial von Mikrochips st&ouml;&szlig;t &shy;zunehmend an seine Grenzen. Die Nachfrage nach immer &shy;kleineren und schnelleren integrierten &shy;Schaltkreisen hat die Effizienz des Materials bis an die &shy;Grenze des Machbaren getrieben. Die Erforschung neuer &shy;Materialien ist im Gange, wobei einige Materialien f&uuml;r die Zukunft sehr vielversprechend sind: So &shy;k&ouml;nnte Hochleistungs-&shy;Galliumnitrid aufgrund seines hohen kritischen Energie&shy;feldes f&uuml;r effizientere und schnellere &shy;Stromumwandlungen in Stromnetzen eingesetzt werden. Halbleiter auf &shy;Antimonid- und Bismuthid-Basis werden in verbesserten Infra&shy;rotsensoren f&uuml;r den medizinischen und milit&auml;rischen Bereich eingesetzt. Graphen hat das Potenzial, Silizium als Allzweck-Halbleitermaterial zu &uuml;bertreffen, aber eine breite Kommerzialisierung k&ouml;nnte noch bis zu f&uuml;nfundzwanzig Jahre entfernt sein. Pyrit k&ouml;nnte als Ersatz f&uuml;r das Seltenerd-Element Cadmiumtellurid verwendet werden, das in &shy;Solarzellen weit verbreitet ist, aber nur &shy;begrenzt zur Verf&uuml;gung steht. Pyrit ist reichlich vorhanden, kosteng&uuml;nstig und nicht giftig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">4 K&uuml;nstliche Intelligenz erobert die Edge</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Mit einem erwarteten Wachstum von deutlich &uuml;ber 100&nbsp;Prozent in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ist die Edge-KI einer der gr&ouml;&szlig;ten Trends in der Chipindustrie. Bei der Edge-KI ist die Anwendung des erlernten &bdquo;Wissens&ldquo; (die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>) in die Endpunkte des Internets der Dinge eingebettet. Heute bieten handels&uuml;bliche Edge-KI-Chips eine Effizienz in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 1 bis 100 Tera-&shy;Operationen pro Sekunde pro Watt (Tops/W), wobei &shy;s&shy;chnelle GPUs oder ASICs f&uuml;r die Berechnungen verwendet werden. F&uuml;r IoT-Implementierungen werden wesent&shy;lich &shy;h&ouml;here Wirkungsgrade ben&ouml;tigt. Die Forschung arbeitet an L&ouml;sungen, die eine Effizienz f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>en in der &shy;Gr&ouml;&szlig;enordnung von 10.000 Tops/W erreichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5 <span class="s1">Neue 3D-Technologien &shy;erm&ouml;glichen &shy;heterogene Integration</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die heterogene Integration, also die Integration verschiedenartiger elektronischer Komponenten auf einem Chip, wird in Zukunft immer wichtiger, um die &shy;Speichergrenze zu &uuml;berwinden oder die Funktionalit&auml;t in &shy;Systemen mit eingeschr&auml;nktem Formfaktor zu erh&ouml;hen. Basis &shy;daf&uuml;r sind 3D-Integrationstechnologien. Aktuell k&ouml;nnen &shy;dabei in der Produktion Abst&auml;nde zwischen den Verbindungspunkten, den L&ouml;tkugeln oder Microbumps, von etwa 30&shy;&nbsp;&shy;Mikrometern realisiert werden. Ziel ist es, diese &shy;Abst&auml;nde weiter zu verringern. Das IMEC hat zum &shy;Beispiel bereits Verbindungsabst&auml;nde von sieben Mikro&shy;metern realisiert. Solche hochdichten Verbindungen erm&ouml;g&shy;lichen eine mehr als 16-fach h&ouml;here 3D-Verbindungsdichte &shy;zwischen den Chips bei der heterogenen Integration und damit einen stark reduzierten Fl&auml;chenbedarf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6 <span class="s1">Nichtfl&uuml;chtige Speicher auf dem &shy;Vormarsch</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Bei nichtfl&uuml;chtigen Speichern verringert sich zusehends die Geschwindigkeit der Skalierung. Zwar bieten Verfahren wie das Wafer-to-Wafer-Bonding bei NAND-Speichern oder die EUV-Lithografie bei DRAMs noch Potenzial zur Verbesserung der Strukturierung, doch die Grenzen sind absehbar. Neue Ans&auml;tze versprechen dagegen eine &shy;weitere Steigerung der Speicherkapazit&auml;t. Dazu &shy;geh&ouml;ren unter &shy;anderem magnetische Direktzugriffsspeicher (MRAM), die einen wesentlich schnelleren Speicherzugriff bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch als elektronische Speicher wie DRAMs erlauben. Zudem ben&ouml;tigen MRAM-&shy;Speicherzellen auf einem Chip nur einen Bruchteil des Platzes, den etwa DRAM- oder SRAM-Zellen belegen.</span><span class="s3"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>7 <span class="s1">Logik-Leistung steigern</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Transistoren werden in Zukunft weiter schrumpfen &ndash; doch die Performanceverbesserung bei gleicher Leistungsaufnahme hat sich deutlich verlangsamt. Ein Grund daf&uuml;r ist unter anderem die notwendige Skalierung der Strom- und Spannungsversorgung, denn mit den Strukturen werden auch die elektrischen Verbindungen minimiert &ndash; damit steigen deren Widerst&auml;nde. Eine L&ouml;sung k&ouml;nnen im Substrat &bdquo;vergrabene&ldquo; Stromschienen (Buried Power Rails, BPR) sein: Sie sollen durch die optimierte Stromverteilung eine Leistungssteigerung auf System&shy;ebene erm&ouml;glichen. Weiterhin wird an neuen Materialien geforscht, die den Durchgangswiderstand reduzieren: Dazu geh&ouml;ren Hybridmetallisierungen mit Ruthenium oder &shy;Molybd&auml;n. Interconnects auf den Chips k&ouml;nnten in Zukunft statt aus Kupfer aus bin&auml;ren Legierungen und kobaltbasierten Werkstoffen bestehen, mit denen der Leitungswiderstand sinken soll.</span></p>
<h3></h3>
<h3>8 <span class="s1">CMOS und MEMS wachsen zusammen</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Etablierte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Technologien werden in Zukunft &shy;zunehmend durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> (Micro-Electro-Mechanical &shy;Systems) erg&auml;nzt. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Wafer dienen dabei als &shy;&bdquo;intelligentes&ldquo; Substrat, da sie bereits Ansteuer- und Ausleseschaltungen, Signalverarbeitung und Schnitt&shy;stellen zur Energie&shy;&uuml;bertragung enthalten. Durch die Kombination von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> entstehen kosteng&uuml;nstige und extrem &shy;kompakte Mikrosysteme f&uuml;r den Einsatz in Medizin, &shy;Industrie, Mobilit&auml;t bis hin zur &shy;&shy;Luft-&nbsp;und Raumfahrt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Es werde Licht</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/es-werde-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:43:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Elektronisch erzeugte Informationen in Licht­emissionen umwandeln und umgekehrt – was ­abstrakt klingt, ist unter dem&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Elektronisch erzeugte Informationen in Licht&shy;emissionen umwandeln und umgekehrt &ndash; was &shy;abstrakt klingt, ist unter dem Begriff &shy;Opto&shy;elektronik &ndash; oder auch Optronik &ndash; l&auml;ngst &shy;konkreter Bestandteil des &shy;t&auml;glichen Lebens &shy;geworden.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gleich ob Laser, Bildschirme, Rechner oder optische Speicher, sie alle setzen auf Bauteile, die Optik und Halbleiterelektronik miteinander kombinieren. Die Technologie zur Erzeugung, Erfassung und Steuerung von Licht &ndash; die Optoelektronik &ndash; wird heute in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die augenf&auml;lligsten optoelektronischen Bauteile sind dabei sicherlich Leuchtdioden (LED): Sie haben sich aufgrund ihrer Energie&shy;effizienz nicht nur in der Geb&auml;udebeleuchtung durchgesetzt, sondern sind auch in hochaufl&ouml;senden &shy;Displays von Smartphones, in Fernsehger&auml;ten, bei der Automobilbeleuchtung in der Telekommunikationsbranche oder in der industriellen Fertigung zu finden. Eine LED ist ein Halbleiterbauelement, das Licht abgibt, wenn es von elektrischem Strom durchflossen wird.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch wenn die gro&szlig;en Entwicklungsspr&uuml;nge in der LED-Technologie bereits gemacht wurden, so steckt immer noch Innovationspotenzial in der Technologie. So haben zum Beispiel Chemiker der Universit&auml;t Jena eine fluoreszierende Aluminiumverbindung entdeckt, die die h&ouml;chste bisher bekannte Quantenausbeute aufweist: F&uuml;r nahezu jedes Lichtteilchen, das darauf einstrahlt, wird eines von der Substanz abgestrahlt. Davon k&ouml;nnte die LED-Technik profitieren. &bdquo;Der bisherige Rekord f&uuml;r Aluminiumverbindungen liegt bei rund 70 Prozent&ldquo;, erl&auml;utert Robert Kretschmer, Juniorprofessor f&uuml;r Anorganische Chemie der Katalyse der Friedrich-Schiller-Universit&auml;t Jena. &bdquo;Das hei&szlig;t, dass bei dieser Quantenausbeute bei zehn eingestrahlten Lichtteilchen von der Substanz sieben neue ausgesendet werden. Bei unserer Verbindung wird aber fast jedes Lichtteilchen in ein neues umgewandelt.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Desinfizieren mit Licht</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Durch die COVID-19-Pandemie erfuhr ein Sektor der LED-Technologie besondere Aufmerksamkeit: Mit LEDs, die &shy;ultraviolette (UV) Strahlung emittieren, lassen sich Oberfl&auml;chen, Luft und Wasser schnell, umweltschonend und ohne Chemikalien desinfizieren. Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut f&uuml;r H&ouml;chstfrequenztechnik (FBH), hat zum Beispiel UV-LED-basierte Bestrahlungssysteme entwickelt, die k&uuml;nftig multiresistente Krankheitserreger wie MRSA und Coronaviren wie SARS-CoV-2 direkt am Menschen hautvertr&auml;glich inaktivieren k&ouml;nnen. Die Systeme sind mit jeweils 120 Leuchtdioden ausgestattet, die Licht mit einer Wellenl&auml;nge von 233 Nanometer emittieren. Dank einer &shy;optimierten Halbleiterepitaxie und Chip-Prozesstechnologie lassen sich diese Leuchtdioden der neuesten Generation mit doppelt so hohen Str&ouml;men wie bisher betreiben &ndash; sie liefern mehr als 3 Milliwatt Ausgangsleistung bei 200 Milliampere.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Neue Technologie f&uuml;r Displays</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch in der Optoelektronik liegt Miniaturisierung im Trend: Beispiel Micro-LEDs. Sie sind weniger als 50 Mikrometer gro&szlig; und reduzieren den Platzbedarf f&uuml;r die Erzeugung von Pixeln erheblich. Laut den Marktanalysten von MarketsAndMarkets soll der Markt f&uuml;r Micro-LEDs im Jahr 2027 21.169 Millionen US-Dollar erreichen &ndash; das entspricht einem j&auml;hrlichen Wachstum von 81,5 Prozent zwischen 2021 und 2027.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Durch die Kombination von roten, gr&uuml;nen und blauen (RGB) Micro-LEDs k&ouml;nnen vollfarbige Mikrodisplays erzeugt werden. &shy;Gegen&uuml;ber der aktuellen Display-Technologie bieten Micro-LEDs eine h&ouml;here Pixeldichte, eine l&auml;ngere Lebensdauer, mehr Helligkeit, eine h&ouml;here Schaltgeschwindigkeit und ein breiteres Farbspektrum. Ganz besonders zeichnet sich die Micro-LED zudem durch ihren sehr geringen Energieverbrauch aus &ndash; ein Umstand, der sie besonders f&uuml;r kommende Generationen kleiner Mobilger&auml;te mit wenig Platz f&uuml;r Batterien geradezu pr&auml;destiniert.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie herk&ouml;mmliche LED werden auch Micro-LED im MOCVD-Verfahren (metallorganische chemische Gasphasenabscheidung) gefertigt: Die Halbleiter werden &ndash; atomare Schicht f&uuml;r atomare Schicht und dabei atomlagend&uuml;nn&nbsp;&ndash; auf das Tr&auml;germaterial aufgebracht. Allerdings sind die &shy;Anforderungen an den Produktionsprozess um ein Viel&shy;faches h&ouml;her.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Licht aus Silizium</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die K&ouml;nigsdisziplin der Optoelektronik ist es allerdings, &shy;Silizium und Photonik direkt zu kombinieren: So k&ouml;nnten zuk&uuml;nftige Mikrochips Signale und Informationen nicht mehr &uuml;ber Strom, sondern &uuml;ber Lichtimpulse &uuml;bertragen &ndash; die keine Abw&auml;rme erzeugen und eine deutlich schnellere Daten&uuml;bertragung erm&ouml;glichen w&uuml;rden. Seit 50 Jahren bem&uuml;ht sich die Forschung daher, lichtemittierende Bauteile aus Silizium oder Germanium zu bauen. Bisher vergeblich. Silizium, das Arbeitspferd der Chip-Industrie, kristallisiert normalerweise in einem kubischen Kristallgitter. In dieser Form ist es f&uuml;r die Umwandlung von Elektronen in Licht nicht geeignet.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Forschern der Technischen Universit&auml;t Eindhoven ist es jetzt aber gelungen, Legierungen aus Germanium und Silizium zu entwickeln, die Licht emittieren k&ouml;nnen. Entscheidend daf&uuml;r war es, Germanium und Legierungen aus Germanium und Silizium mit hexagonalem Kristallgitter zu erzeugen. &bdquo;Dieses Material hat eine direkte Bandl&uuml;cke und kann daher selbst Licht erzeugen&ldquo;, sagt Prof. Jonathan Finley, Professor f&uuml;r Halbleiter-Nanostrukturen und -Quantensysteme an der TU M&uuml;nchen. &bdquo;Wenn wir die elektronische Kommunikation auf einem Chip und von Chip zu Chip optisch erledigen k&ouml;nnen, so kann das die Geschwindigkeit um einen Faktor von bis zu 1.000 erh&ouml;hen, sagt Jonathan Finley. &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnten durch die direkte Kopplung von Optik und Elektronik Chips f&uuml;r laserbasiertes <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> f&uuml;r selbstfahrende Autos, f&uuml;r chemische Sensoren zur medizinischen Diagnose oder zur Messung der Luft- und Lebensmittelqualit&auml;t &shy;dramatisch g&uuml;nstiger werden.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Auf dem Weg zu einer resilienten Lieferkette</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/auf-dem-weg-zu-einer-resilienten-lieferkette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 12:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle Chip-Engpass hat deutlich gemacht, wie empfindlich die komplexen Halbleiter-Lieferketten auf Störungen reagieren. Politik,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Der aktuelle Chip-Engpass hat deutlich gemacht, wie empfindlich die komplexen Halbleiter-Lieferketten auf St&ouml;rungen reagieren. Politik, Halbleiterindustrie und Unternehmen, die Chips f&uuml;r ihre Produkte ben&ouml;tigen, ergreifen nun verschiedene Ma&szlig;nahmen, um die Resilienz der Lieferketten zu steigern.</span></strong></p>
<p class="p1">Konsum-Boom meets Lieferengp&auml;sse: So l&auml;sst sich die aktuelle Situation im Welthandel kurz zusammenfassen. Insbesondere bei der Versorgung mit Halbleiterprodukten traten in den letzten Monaten gro&szlig;e Engp&auml;sse auf, die zumindest teilweise wohl auch noch bis ins Jahr 2023 andauern werden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Halbleiterindustrie erweitert Kapazit&auml;ten<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p1">Die Halbleiterindustrie reagierte bereits, erh&ouml;hte die Auslastung der vorhandenen Fabriken und steigerte damit das Volumen der produzierten Halbleiterprodukte. Auch wurden spezielle &bdquo;Kommandozentralen&ldquo; eingerichtet, um die dringendsten Kundenanfragen zu bearbeiten und um in enger Zusammenarbeit mit den Kunden Doppelbestellungen zu vermeiden. Mit Erfolg, wie der &shy;Europ&auml;ische Verband der Halbleiterindustrie (ESIA) berichtet, denn der weltweite Halbleiterumsatz stieg im Jahr 2021 um 26,2&nbsp;Prozent gegen&uuml;ber 2020 an. &bdquo;Die Rekordzahlen, die der Halbleitermarkt im Jahr 2021 erreicht hat, zeigen, dass die Branche auf das beispiellose Wachstum der weltweiten Halbleiternachfrage reagiert&ldquo;, erkl&auml;rt Hendrik Abma, &shy;Generaldirektor der ESIA. So konnten die Kunden kurzfristig schneller und effizienter mit Produkten beliefert &shy;werden. F&uuml;r eine langfristige Sicherung der Versorgung planen die Chiphersteller dar&uuml;ber hinaus, weltweit mit hohen Investitionen neue Produktionskapazit&auml;ten zu schaffen.</p>
<p><strong><span class="s1">Kleine Hersteller nutzen ihre Chance</span></strong></p>
<p class="p1">Parallel dazu ist laut der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft Deloitte Global zu beobachten, dass die Risikokapital&shy;investitionen in Halbleiter zunehmen &ndash; das betrifft vor &shy;allem Unternehmen, die neue Arten von Chips herstellen, zum Beispiel mit besonderen Funktionen f&uuml;r &shy;spezielle &shy;Anwendungen. Deloitte Global prognostiziert, dass Risiko&shy;kapital-Geber im Jahr 2022 weltweit mehr als sechs &shy;Milliarden US-Dollar in neu gegr&uuml;ndete Halbleiterunternehmen investieren werden. Das ist mehr als dreimal so viel wie in jedem Jahr zwischen 2000 und 2016. Dabei zieht insbesondere RISC-V Investitionen an: Dank dieser Open-Source-Befehlssatzarchitektur f&uuml;r das Chipdesign haben auch kleinere Ger&auml;tehersteller die M&ouml;glichkeit, kosteng&uuml;nstig Hardware zu bauen. Laut Deloitte Global wird sich der Markt f&uuml;r RISC-V-Prozessorkerne im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 verdoppeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Wir sollten uns nicht auf ein einziges Land oder ein bestimmtes Unternehmen verlassen, um die Versorgungssicherheit zu &shy;gew&auml;hrleisten.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i></span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><i>Margrethe Vestager, EU-Kommissarin f&uuml;r Wettbewerb und Digitales</i></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Lieferketten resilienter gestalten</span></strong></p>
<p class="p1">Doch nicht nur die Halbleiterindustrie reagiert. Durch den Halbleitermangel ist auch die Abh&auml;ngigkeit bei der Versorgung mit Halbleiterprodukten von wenigen &shy;L&auml;ndern und Herstellern deutlich zu Tage getreten und hat sowohl Kunden als auch die Politik wachger&uuml;ttelt. Seitdem stellt sich allen die Frage, wie die Lieferketten robuster gestaltet werden k&ouml;nnen. Das neue Schlagwort Resilienz beschreibt in diesem Kontext die Widerstandskraft einer Lieferkette, sich externen St&ouml;rfaktoren zu widersetzen &shy;beziehungsweise sich neu ausrichten zu k&ouml;nnen.</p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Mehr Chips im eigenen Land produzieren</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Um diese Widerstandskraft zu erh&ouml;hen, nehmen Regierungen rund um die Welt viel Geld in die Hand. Ihr Fokus liegt dabei insbesondere darauf, mehr Chips im eigenen Land zu produzieren. &bdquo;Die weltweiten Lieferengp&auml;sse zeigen: Deutschland und Europa haben keine Zeit zu verlieren. Wir m&uuml;ssen gemeinsam daran arbeiten, unseren Bedarf an Mikroelektronik selbst zu decken, und die Produktion wieder st&auml;rker nach Deutschland und Europa holen. Daf&uuml;r werden wir F&ouml;rdermittel in Milliardenh&ouml;he in die Hand nehmen&ldquo;, so der deutsche Wirtschafts- und Klimaschutzminister<br>
Robert Habeck. &bdquo;Wir wollen die Chip-Produktion in Deutschland und Europa st&auml;rken und unabh&auml;n&shy;giger von internationalen Lieferketten &shy;werden.&ldquo; Die Europ&auml;ische Kommission hat daf&uuml;r den European Chips Act auf den Weg gebracht: Er soll 43 Milliarden Euro in Form von &shy;&ouml;ffentlichen und privaten Investitionen mobilisieren, um k&uuml;nftige Unterbrechungen der Lieferketten zu verhindern. Die Ziele beschreibt der f&uuml;r den Binnenmarkt zust&auml;ndige Kommissar Thierry Breton so: &bdquo;Die Sicherung der Versorgung mit den modernsten Chips ist zu einer wirtschaftlichen und geopolitischen Priorit&auml;t geworden. &shy;Unsere Ziele sind ehrgeizig, denn bis 2030 wollen wir unseren Marktanteil auf 20 Prozent verdoppeln und in Europa die ausgereiftesten und energieeffizientesten Halbleiter herstellen.&ldquo; Auch in den USA passierte unl&auml;ngst ein vergleichbares Gesetz das Repr&auml;sentantenhaus: Es sieht Investitionen in H&ouml;he von insgesamt 52 Milliarden US-Dollar zur St&auml;rkung der heimischen Halbleiterfertigung und -forschung vor.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Beschaffung optimieren</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Doch auch die &bdquo;Verbraucher&ldquo; von Halbleitern selbst ergrei&shy;fen zunehmend Ma&szlig;nahmen, um von ihrer Seite aus die Lieferketten resilienter zu gestalten. Allen voran die &shy;Automobilindustrie, die besonders unter dem Halbleiterengpass gelitten hat. Die Unternehmensberatung Roland Berger empfiehlt Unternehmen aus der Automobilindustrie und anderen Branchen, die auf Halbleiter angewiesen sind, die Krise aktiv zu adressieren. Hierzu z&auml;hlen &shy;technische Ma&szlig;nahmen wie ein schnellerer Wechsel auf &shy;einen &shy;zentralisierten bzw. zonalen Aufbau der &shy;Fahrzeugelektrik und -elektronik, um so die Anzahl der ben&ouml;tigten Chips zu reduzieren. &bdquo;Langfristig m&uuml;ssen OEMs und Zulieferer ihre Design-Philosophie anpassen, um mit den dynamischen Kapazit&auml;tsver&auml;nderungen in der Halbleiterindustrie Schritt zu halten. Die Bew&auml;ltigung der Krise &shy;erfordert strategische Ma&szlig;nahmen&ldquo;, betont aber Thomas Kirschstein, &shy;Principal bei Roland Berger. Dabei stellen &shy;direkte langfristige &shy;Liefervertr&auml;ge mit Halbleiterunternehmen, die wechselseitige Kapazit&auml;tszusagen und &shy;Abnahmeverpflichtungen &uuml;ber mehrere Jahre enthalten, einen wichtigen Hebel dar. &bdquo;Die Lieferketten f&uuml;r &shy;automobile Halbleiter sind komplex&ldquo;, sagt Gaurav Gupta, Research Vice &shy;President bei Gartner. &bdquo;In den meisten F&auml;llen sind die Chip-Hersteller traditionell Tier-3- oder Tier-4-&shy;Zulieferer der Automobilhersteller, was bedeutet, dass es in der &shy;Regel eine Weile dauert, bis sie sich an die Ver&auml;nderungen der Nachfrage auf dem &shy;Automobilmarkt anpassen. Dieser Mangel an Transparenz in der Lieferkette hat den Wunsch der Automobil-OEMs nach mehr Kontrolle &uuml;ber ihre Halbleiterlieferungen verst&auml;rkt.&ldquo; So </span>haben zum Beispiel Ford und BMW bereits &shy;direkt mit Global&shy;foundries Vereinbarungen zur Belieferung mit Chips &shy;getroffen. &bdquo;Wir vertiefen unsere Partnerschaft mit den &shy;Lieferanten an &shy;wichtigen Stellen im Lieferantennetzwerk und synchronisieren &shy;unsere Kapazit&auml;tsplanung direkt mit den Halbleiterherstellern und -entwicklern. Das &shy;erh&ouml;ht die Planungssicherheit und Transparenz &uuml;ber die ben&ouml;tigten &shy;Mengen f&uuml;r alle Beteiligten und sichert unseren Bedarf langfristig ab&ldquo;, so Dr. &nbsp;&shy;Andreas Wendt, Mitglied des &shy;Vorstands der BMW AG, verantwortlich f&uuml;r Einkauf und Lieferantennetzwerk.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<title>Es gibt nicht den einen Halbleiter</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/es-gibt-nicht-den-einen-halbleiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Director Global Indirect Procurement Globalfoundries]]></category>
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		<category><![CDATA[Halbleiterindustrie]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview Yvonne Keil]]></category>
		<category><![CDATA[Silicon Saxony]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorstands Silicon Saxony]]></category>
		<category><![CDATA[Yvonne Keil]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftsmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement bei Globalfoundries</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat es das Hightech-Netzwerk Silicon Saxony geschafft, rund um Dresden Europas gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik-Standort aufzubauen. Globalfoundries, Infineon und Bosch betreiben dort einige der modernsten und gr&ouml;&szlig;ten Halbleiter-Fabs weltweit. Damit k&ouml;nnte die Region ein gutes Vorbild f&uuml;r Europa sein, wie man hierzulande erfolgreich ein Halbleiter-&Ouml;kosystem aufbauen kann. Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony, ist &uuml;berzeugt, dass sich so ein Engagement lohnt. Als &shy;Director Global Indirect Procurement ist Keil bei &shy;Globalfoundries unter anderem verantwortlich f&uuml;r den Bau neuer Produktionsst&auml;tten und mahnt an, dass Investitionen differenziert erfolgen m&uuml;ssen.</span></p>
<p class="p1"><strong>Frau Keil, wie kamen Sie &uuml;berhaupt zur Halbleiterindustrie?</strong></p>
<p class="p2"><b>Yvonne Keil:</b> Mit 16 habe ich ein Praktikum in einem Halbleiterunternehmen absolviert. Ich stand da in dieser riesigen, vollautomatisierten Fabrik mit ihrem komplexen Herstellungsprozess, bei der am Ende dieser kleine Chip herauskommt. Das fand ich faszinierend, hier wollte ich arbeiten. Ich studierte also Halbleiter- und Elektrotechnik und machte mich auf den Weg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Welche Technologie-Entwicklungen aus dem Bereich der Halbleiter finden Sie </strong><strong>aktuell besonders spannend?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das Spannendste ist f&uuml;r mich im Moment, dass Halbleitertechnologie &uuml;berall im Leben eines jeden Menschen zu finden ist. Wenn Sie Auto fahren, sind da &shy;Hunderte von Chips darin &ndash; und wenn man f&uuml;r einen Halbleiterhersteller arbeitet, war man h&ouml;chstwahrscheinlich an der Produktion einiger davon beteiligt. Oder man schaut sein mobiles Ger&auml;t an und denkt &ndash; hey, den Display-Chip habe ich mitentwickelt. Oder wenn man mit seinen Lieben und Freunden auf der ganzen Welt in Verbindung treten will &ndash; &uuml;berall sind Halbleiter Teil des t&auml;glichen Lebens. Das fasziniert mich wirklich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar</i></span><span class="s2"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>Was macht Halbleiter aus Ihrer Sicht so wertvoll?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Um die Herausforderungen der kommenden Generationen und die, mit denen wir heute bereits konfrontiert werden, zu bew&auml;ltigen, brauchen wir die Halbleitertechnologie. Wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, wie ich meinen CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck verringern und meine Lebensweise nachhaltiger gestalten kann, muss ich &uuml;ber ein neues Konzept des Energiemanagements und der Energieerzeugung nachdenken &ndash; dazu geh&ouml;ren dann fast zwangsl&auml;ufig Mikrochips. Wenn man &uuml;ber neue Mobilit&auml;tskonzepte f&uuml;r St&auml;dte nachdenkt und dar&uuml;ber, wie man Autos verbessern kann &ndash; dann sind Halbleiter ein Teil davon. Daher haben Halbleiter heute so einen hohen Wert f&uuml;r uns.</p>
<p class="p1"><strong>W&uuml;rden Sie der Aussage zustimmen, dass Mikrochips das neue Erd&ouml;l sind &ndash; also der Motor f&uuml;r die Volkswirtschaften?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das passt ganz gut, denke ich. Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar. Wichtig dabei: Es gibt nicht den einen Halbleiter. Man braucht nicht nur Zwei- oder F&uuml;nf-Nanometer-Chips. Sondern man ben&ouml;tigt f&uuml;r all die verschiedenen Aspekte des Lebens, in denen Halbleiterprodukte eingesetzt werden, sehr differenzierte L&ouml;sungen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Halbleiter werden zunehmend zu einem </strong><strong>politischen Thema &ndash; was bedeutet das f&uuml;r die Industrie?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Grunds&auml;tzlich gilt, dass die Chip-Herstellung komplex ist und die M&auml;rkte wachsen. In den vergangenen Jahren wurden die Investitionen nicht mehr in dem Ma&szlig;e get&auml;tigt, wie sie wahrscheinlich n&ouml;tig gewesen w&auml;ren, um auf die wachsende Nachfrage vorbereitet zu sein. Aber mit dem, sagen wir mal, Beschleuniger COVID-19 stehen wir vor einer neuen Geschwindigkeit der Digitalisierung. Regierungen erkennen jetzt, dass sie in die Fertigung mitinvestieren m&uuml;ssen, um ihre heimischen Kapazit&auml;ten zu sichern und ihre Industrien und Volkswirtschaften zu unterst&uuml;tzen. Das ist ein deutlicher Mentalit&auml;tswandel. Chips sind ganz klar ein Teil jeder Industrie, und das wird jetzt erkannt.</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Was ist aus Ihrer Sicht erforderlich, um einen Engpass bei HalbleiterProdukten in Zukunft zu vermeiden?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das, was n&ouml;tig ist, ist bereits in Gang gesetzt: Wir haben in der Halbleiterindustrie begonnen, die Kapazit&auml;ten zu erh&ouml;hen und nehmen dazu erhebliche Investitionen vor. Zum Beispiel investiert Globalfoundries in eine neue Fab in Singapur und baut auch die Standorte in Dresden und den Vereinigten Staaten weiter aus. Auf der anderen &shy;Seite hat die Politik erkannt, dass die Halbleiterindustrie entscheidend f&uuml;r die Zukunft ist, und wir brauchen R&uuml;ckenwind durch neue wirksame Instrumente wie den European Chips Act. Diese m&uuml;ssen aber auch schnell eingesetzt werden, damit die Unternehmen das klare &shy;Signal f&uuml;r weitere Investitionen bekommen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Reicht es denn, dazu einfach neue Fabriken zu bauen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Nein, das reicht nicht. Auch das gesamte &Ouml;kosystem drumherum muss ausgebaut werden. Das bedeutet, dass auch unsere Zulieferer investieren und ihre Kapazit&auml;ten ausbauen m&uuml;ssen. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen auch die Fachkr&auml;fte verf&uuml;gbar sein, um das Wachstum zu unterst&uuml;tzen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Hat die Politik in der Vergangenheit geschlafen und nicht die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen ergriffen, um die Chip-Lieferketten zu sichern?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.: </b>Es liegt eher daran, dass die Nachfrage nach Halbleitern wesentlich schneller gestiegen ist, als man vorhersehen konnte. Da war COVID-19 ganz klar ein Beschleuniger. Damit haben wir die n&auml;chste Stufe der Digitalisierung viel schneller erreicht, als erwartet wurde. Aber jetzt muss auch die Politik entsprechend schnell reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong>Was kann die Politik tun, um die Halbleiter<span class="s2">&shy;&shy;Industrie wieder zur&uuml;ck nach Europa zu holen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Mit dem IPCEI Instrument, dem European Chips Act oder dem US Chips Act hat die Politik richtige und wichtige Schritte gemacht. Aber: Es ist genauso wichtig, in die richtige Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu investieren. Und man muss genau &uuml;berlegen, in welche Technologiefelder ganz konkret investiert wird. Denn wie ich schon gesagt habe &ndash; es gibt nicht den einen richtigen Weg und die eine richtige Technologie, sondern es gibt in der Halbleiterindustrie viele Anforderungen. Wir brauchen deshalb eine Vielzahl von innovativen und differenzierten L&ouml;sungen f&uuml;r viele unterschiedliche Anwendungen und Erfordernisse, um erfolgreich zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie ist denn Ihre pers&ouml;nliche Meinung zum European Chips Act?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es ist der richtige Schritt nach vorn. Unsere Regierung und die Europ&auml;ische Kommission unterstreichen damit, dass die Halbleiterindustrie unverzichtbar ist und dass die Politik sie unterst&uuml;tzen will. Aber die Investitionen und Finanzierungen m&uuml;ssen in die richtigen Technologien, am richtigen Ort und im richtigen Tempo get&auml;tigt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was k&ouml;nnten dabei Hindernisse sein?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es geht vor allem um Geschwindigkeit. Die entsprechenden Entscheidungen m&uuml;ssen sehr schnell getroffen und konsequent umgesetzt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie kam es dazu, dass die Region rund um Dresden zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik- und IT-Cluster Europas geworden ist?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die richtigen Leute waren entscheidend. Dresden war ja bereits zu DDR-Zeiten ein Zentrum f&uuml;r Mikroelektronik. Als nach der Wiedervereinigung die ersten Halbleiterfirmen nach einem Standort suchten, war Dresden einfach die Stadt mit den entsprechenden Fachkr&auml;ften, den richtigen Leuten mit den richtigen F&auml;higkeiten. Im Laufe der Jahre, und wir sprechen inzwischen von 60 Jahren Halbleiterindustrie in Dresden, haben wir rundherum ein ganzes &Ouml;kosystem aufgebaut. Das profitiert eindeutig von der richtigen Mischung aus technologischen Lehr- und Forschungskapazit&auml;ten &ndash; wir arbeiten eng mit Universit&auml;ten und zum Beispiel den Fraunhofer-Instituten zusammen &ndash;, von gro&szlig;en Playern wie auch kleineren Zulieferern der Halbleiterindustrie und von Firmen aus der Softwarebranche. Diese Mischung hat das Cluster so erfolgreich gemacht.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was unterscheidet Silicon Saxony von anderen Initiativen in diesem Bereich?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Angefangen hat alles in den 90er-Jahren mit einer Initiative &bdquo;von unten&ldquo;, sprich: der Zulieferindustrie. Ziel war es, zusammen mit der ersten Halbleiterfabrik in Dresden, das in Sachsen vorhandene Halbleiter-&Ouml;kosystem sichtbarer zu machen. Der gro&szlig;e Unterschied zu anderen Organisationen in diesem Bereich ist, dass wir eine zu einhundert Prozent privat finanzierte Initiative sind &ndash; die Finanzierung erfolgt also ausschlie&szlig;lich durch die Halbleiterindustrie und ihre Zulieferer. Nat&uuml;rlich arbeiten wir dabei auch eng mit der Regierung zusammen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><i>&bdquo;Die verschiedenen Aspekte des Lebens erfordern entsprechend&shy; differenzierte Halbleiter&shy;l&ouml;sungen</i><span class="s1"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie sieht es mit dem Nachwuchs an Fachkr&auml;ften bei Ihnen aus?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Wir alle brauchen sie! Wir arbeiten in einer sehr, sehr interessanten Branche, die Experten und Spezialisten in vielen Bereichen ben&ouml;tigt. Wir brauchen Technikerinnen und Techniker f&uuml;r den Betrieb gro&szlig;er Fabs genauso wie Fachleute in der Technologieentwicklung oder IT-Experten. Es geht darum, die n&auml;chste Generation f&uuml;r die kommenden Herausforderungen fit zu machen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was w&uuml;rden Sie denn einem Jugendlichen sagen, warum er eine Karriere in der Halbleiterindustrie anstreben sollte?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die Halbleiterindustrie ist wirklich faszinierend &ndash; auch, weil sie einem als jungem Menschen so viele M&ouml;glichkeiten bietet. Ich zum Beispiel habe in meinen 18 Berufsjahren bereits als Automatisierungsingenieurin gearbeitet, war dann verantwortlich f&uuml;r die Qualit&auml;ts&shy;sicherung in der Produktion und bin heute in der Beschaffung t&auml;tig. Es gibt so viele Bereiche bei der Herstellung von Halbleiterprodukten&#8202;&#8202;&hellip; Es ist einfach gro&szlig;artig, ein Teil &shy;davon zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was genau macht das so gro&szlig;artig?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Man kann die Welt durch Technologie verbessern. Und die Leidenschaft f&uuml;r Technologie verbindet Menschen und Kulturen weltweit miteinander.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<title>Halbleiter – DER neue Treibstoff der Weltwirtschaft</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/halbleiter-der-neue-treibstoff-der-weltwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mikroelektronik ist heute Grundlage für ­nahezu jede zukunftsträchtige Technologie. Halbleiter sind unverzichtbar für die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Die Mikroelektronik ist heute Grundlage f&uuml;r &shy;nahezu jede zukunftstr&auml;chtige Technologie. Halbleiter sind unverzichtbar f&uuml;r die &shy;meisten Bereiche der Wirtschaft und in fast allen &shy;Lebensbereichen. Doch ihre Produktion erfordert immer mehr Know-how und komplexe Wertsch&ouml;pfungsketten, so dass die Welt der Halbleiter sehr &shy;empfindlich auf St&ouml;rungen reagiert.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Fr&uuml;her war &Ouml;l das Lebenselixier der Volkswirtschaften weltweit. Mit der zunehmend voranschreitenden Digitalisierung &uuml;bernehmen Halbleiter immer mehr diese Rolle. &bdquo;Mikroelektronik ist eine Schl&uuml;sseltechnologie im digitalen Zeitalter und Halbleiter sind die Basis f&uuml;r fast alle k&uuml;nftigen digitalen Technologien&ldquo;, sagt Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg. Mikrochips bilden die miniaturisierten &shy;Kernst&uuml;cke komplexer elektronischer Schaltungen. Von der industriellen Produktion &uuml;ber die Medizintechnik bis hin zum vollautomatisierten Fahren &ndash; ohne Halbleiter geht kaum noch etwas. Auch den privaten Bereich haben Prozessoren und Speicherchips l&auml;ngst erobert: Sie sitzen in Smartphones, K&uuml;chenger&auml;ten, Fernsehern oder auch in Kreditkarten und Reisep&auml;ssen. Von Chips &auml;lterer Bauart, die immer noch in vielen Anwendungen verwendet werden, bis hin zu High-End-Chips, die f&uuml;r Spitzenprodukte wie PCs und Smartphones ben&ouml;tigt werden, sind Halbleiter essenzielle Bauteile in allen elektronischen Ger&auml;ten. Allein im Jahr 2021 wurden laut den auf den Halbleitermarkt spezialisierten Analysten von IC Insights 1,1353 Billionen Halbleitereinheiten ausgeliefert.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Rasante Entwicklung</span></strong></p>
<p class="p1">Dabei hat die Halbleitertechnologie in den letzten f&uuml;nf Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen. Die Apollo-Mondlandef&auml;hre verwendete bei der Mondmission 1969 einige zehntausend Transistoren mit einem Gesamtgewicht von etwa 30 Kilogramm. Zum Vergleich: IBM stellte in 2021 neue Halbleiterchips mit den kleinsten jemals hergestellten Transistoren vor. Mit dem neuen &shy;2-Nanometer-Transistor kann das Unternehmen 50 Milliarden Transistoren auf einem Chip von der Gr&ouml;&szlig;e eines Fingernagels unterbringen &ndash; 2 Nanometer sind schmaler als ein Strang der menschlichen DNA.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Nachfrage deutlich gr&ouml;&szlig;er als Angebot</span></strong></p>
<p class="p1">Wie abh&auml;ngig die globale Wirtschaft inzwischen von diesen kleinen Elektronikelementen ist, zeigen die &shy;Lieferengp&auml;sse, die seit Ende 2020 die Wirtschaft ausbremsen. Neue Smartphones kamen versp&auml;tet auf den Markt, Industrieroboter, Notebooks und selbst Spielekonsolen waren nur schwer erh&auml;ltlich. Besonders die Automobilindustrie war betroffen: In Autofabriken standen Produktionsb&auml;nder still, Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. Laut dem Beratungsunternehmen AlixPartners hat die globale Automobilindustrie im Jahr 2021 rund <span class="s1">210 Milliarden US-Dollar an &shy;Umsatz </span>wegen des Halbleitermangels verloren. Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg: &bdquo;Der anhaltende Chip-Mangel ist ein Risiko f&uuml;r die gesamte Wirtschaft, gerade auch in Europa und Deutschland.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Dabei wird die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage von Halbleitern immer gr&ouml;&szlig;er, wie Michael Alexander, Partner bei Roland Berger, erl&auml;utert: &bdquo;Eine baldige Besserung ist nicht in Sicht. Denn der Engpass hat strukturelle Gr&uuml;nde, die in der aktuellen Ausgestaltung der Lieferketten liegen. Die Knappheit der Chips wird bis in das Jahr 2023 &ndash; und wahrscheinlich dar&uuml;ber hinaus &ndash; bestehen bleiben.&ldquo;</p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Langwierige Produktion</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Herstellung von Chips ist langwierig und komplex &ndash; vom Design &uuml;ber die Produktionsanlage, Chemikalien, Fertigung und Verpackung kann kein Land allein modernste Halbleiter produzieren. Um ein Halbleiter-Bauelement herzustellen, wird zun&auml;chst ein monokristalliner Halbleiterrohling, ein sogenannter Ingot, ges&auml;gt, geschliffen und poliert, um ihn in eine d&uuml;nne Form zu bringen. Anschlie&szlig;end werden auf diesem Wafer nach und nach diverse isolierende oder leitende Schichten erzeugt, die jeweils mit sogenannten lithografischen Verfahren strukturiert werden. Ganz zum Schluss werden die Wafer metallisiert, so dass Strom flie&szlig;en kann und sie kontaktiert werden k&ouml;nnen. So entstehen auf einem Wafer integrierte Schaltungen mit Leiterbahnen f&uuml;r eine gro&szlig;e Zahl von Bauteilen parallel. Abschlie&szlig;end werden die ICs vereinzelt und in ein Geh&auml;use eingebracht. W&auml;hrend des gesamten Prozesses wie auch am Ende werden die Arbeitsg&auml;nge immer wieder &uuml;berpr&uuml;ft und die Qualit&auml;t der ICs und Chips<br>
getestet.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Komplexe Wertsch&ouml;pfungskette</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Der Herstellungsprozess eines einzigen Halbleiterprodukts kann rund zwei Monate dauern und umfasst rund 700 Einzelschritte, so Hagen-Holger Apel, Senior Client Portfolio Manager bei DNB AM: &bdquo;Dabei m&uuml;ssen mehr als 70-mal internationale Grenzen &uuml;berquert werden, bevor ein Endverbraucher-Kunde erreicht wird. Ein in den USA ans&auml;ssiges Halbleiterunternehmen kann weltweit bis zu 16.000 Zulieferer haben.&ldquo; Diese komplexe Struktur ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Optimierung der Wertsch&ouml;pfungskette hinsichtlich F&auml;higkeiten und Kosten. Aber sie macht die Halbleiterindustrie auch sehr empfindlich gegen&uuml;ber St&ouml;rungen in der Lieferkette.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s2">In 2020 kamen gleich verschiedene Faktoren zusammen, die diese Struktur getroffen hat: Versorgungsengp&auml;sse bei Rohstofflieferanten, geopolitische Spannungen zwischen China und den USA sowie ein durch die Corona-&shy;Pandemie verzerrter Markt. &bdquo;Die aktuellen Liefer&shy;engp&auml;ssen sind ein Anlass, einseitige Abh&auml;ngigkeiten zu hinterfragen und die Ausgangsposition im globalen Wettbewerb um digitale &shy;Technologien zu verbessern&ldquo;, sagt Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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			</item>
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		<title>Elektronik-Logistik neu definiert</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/elektronik-logistik-neu-definiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 08:15:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Innovationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Resilienz Halbleiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thorsten Eyle, Director LogON bei EBV Elektronik, erläutert die neuen Logistik-Services von EBV Elektronik und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Thorsten Eyle, Director LogON bei EBV Elektronik, erl&auml;utert die neuen Logistik-Services von EBV Elektronik und wie sie dazu beitragen k&ouml;nnen, die Halb&shy;leiter-Lieferketten resilienter zu machen.</strong></p>
<p class="p1">Die Halbleiterindustrie kommt derzeit kaum nach, die &shy;gro&szlig;e Nachfrage nach Halbleiterprodukten zu stillen. Eine Ausweitung der Produktionskapazit&auml;ten wird zwar bereits angegangen, aber erst in einigen Jahren &shy;Wirkung zeigen. Daher fordern Branchen-Experten parallel dazu, die Lieferketten zu optimieren und resilienter zu &shy;gestalten. Wie das aussehen kann und was ein Distributor wie EBV&nbsp;&shy;Elektronik dazu beitragen kann, erkl&auml;rt Thorsten Eyle. Er leitet bei EBV Elektronik den neuen Gesch&auml;ftsbereich LogOn, mit dem der Halbleiter-Distributor die verschiedensten Logistik-Services f&uuml;r seine Kunden b&uuml;ndelt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong>Was genau ist LogOn eigentlich?</strong></p>
<p class="p1"><b>Thorsten Eyle:</b> LogOn &ndash; die Kurzform f&uuml;r Logistics Only &ndash; ist ein Beispiel f&uuml;r die Innovation bei EBV Elektronik. Als eigene &bdquo;Sales Region&ldquo; sind wir die Spezialisten bei EBV f&uuml;r komplexe Logistik und Fulfillment-Kunden. Wir haben &shy;LogOn aufgrund der Ver&auml;nderungen und Entwicklungen im Distributionsgesch&auml;ft gegr&uuml;ndet: Wir waren bis dato rund 50 Jahre als reiner Demand Creation Distributor im Markt bekannt. Doch in den letzten Jahren haben sich &shy;immer mehr Hersteller entschieden, die Demand Creation selbst direkt mit dem Kunden zu machen. Das m&uuml;ssen wir nat&uuml;rlich akzeptieren, sehen darin aber auch eine Chance, die wir mit LogOn ergriffen haben. Hersteller und Kunden ben&ouml;tigen am Ende einen Partner f&uuml;r die reine Logistik und die damit verbundenen Dienstleistungen &ndash; und den finden sie jetzt bei uns.</p>
<p class="p2"><strong>Was braucht man &ndash; neben einer h&ouml;heren Produktion &ndash; um die Halbleiter-Liefer&shy;ketten unempfindlicher zu machen?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Daf&uuml;r ist eine komplette Transparenz beim Daten&shy;austausch in elektronischer Form unerl&auml;sslich. &shy;Zudem muss der Kunde langfristiger agieren &ndash; eine Auftrags&shy;erteilung der Kunden &uuml;ber einen Zeitraum von gr&ouml;&szlig;er zw&ouml;lf Monaten bietet deutlich mehr Planungssicherheit. Aber auch Langzeit-Vereinbarungen &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren in der Dreiecksbeziehung Kunde, &shy;Hersteller und LogOn mit einem fixierten Mengenger&uuml;st beziehungsweise einer Kapazit&auml;tsreservierung k&ouml;nnen eine L&ouml;sung sein.</p>
<p class="p2"><strong>Eine scheinbar logische Konsequenz &shy;w&auml;&shy;ren <span class="s1">auch Pufferlager f&uuml;r HalbleiterProdukte&thinsp;&hellip;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Wir nennen diese Art von Pufferlager &bdquo;Security Stock&ldquo;. Das hei&szlig;t, wann immer es beim Kunden zu einer Line-down-Situation kommt, kann er auf die Ware zur&uuml;ckgreifen und die Produktion fortf&uuml;hren.</p>
<p class="p2"><strong>Ist das &uuml;berhaupt so ohne weiteres &shy;m&ouml;glich&nbsp;&ndash; angeblich k&ouml;nnen Halbleiter doch nicht unbegrenzt gelagert werden?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Die meisten Kunden haben ein Datecode-Limit von zw&ouml;lf Monaten hinterlegt&thinsp;&hellip; Aber nat&uuml;rlich kann die Ware auch dar&uuml;ber hinaus verwendet werden. In unserem &shy;Lager haben wir dar&uuml;ber hinaus das FIFO-Prinzip realisiert, das hei&szlig;t, die Ware &bdquo;dreht&ldquo; sich permanent. Ab &shy;Sommer 2022 bieten wir bei EBV Elektronik zudem gemeinsam mit &shy;unserem Schwesterunternehmen Avnet Logistics in Poing Long-Term-Storage an: Das Konzept erlaubt eine Bevorratung von bis zu zehn Jahren.</p>
<p class="p2"><strong>Hat EBV Elektronik ein eigenes Lager f&uuml;r HalbleiterProdukte?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> <span class="s1">EBV Elektronik bezieht alle Waren komplett aus dem eigenen Lager Poing bei M&uuml;nchen &ndash; und damit auch LogOn.</span></p>
<p class="p2"><strong>Welche Services geh&ouml;ren noch zum LogOn-Angebot?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Wir bieten s&auml;mtliche Logis&shy;tik&shy;&shy;leistungen an, die der Kunde von EBV Elektronik kennt. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel das Pufferlager, &shy;Forecast Management, &shy;End-of-Line-Logistik und Langzeit-Einlagerung, Labelling und Programmierung. Dazu haben wir eine eigene Preisliste f&uuml;r Zusatzleistungen, bei der der Kunde ganz individuell ausw&auml;hlen kann, was er an zus&auml;tzlicher Logistik ben&ouml;tigt.</p>
<p class="p1">Und im Zusammenhang mit unserem Storage-Angebot &shy;bieten wir auch ein Peak Management. Dabei bevor&shy;raten wir einen bestimmten Prozentsatz der Jahresmenge der ben&ouml;tigten A-Teile. Die Menge wird gemeinsam mit dem Kunden definiert. Im Rahmen des Peak Managements nutzt der Kunde unser Lager, um Bedarfsspitzen aus&shy;zugleichen. Teilweise stellt er die Ware auch seinen Dienstleistern zur Verf&uuml;gung, um einen Produktionsstopp zu verhindern.</p>
<p class="p2"><strong>Wie kommt das Service-Angebot von &shy;LogOn an? Anders gefragt: Wie laufen die &shy;Gesch&auml;fte?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Von 2020 auf 2021 konnten wir das Ergebnis verdoppeln &ndash; dank der neuen L&ouml;sungen wie SPOC und TAM to DTAM. F&uuml;r 2022 sehen wir bislang gute Chancen um weitere 30 Prozent zu wachsen.</p>
<p class="p2"><strong>Was ist unter SPOC und TAM to DTAM zu &shy;verstehen?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Es gibt Kunden, die nur mit Auftragsfertigern, den sogenannten EMS, arbeiten. Sie haben dabei keine Transparenz, welche Mengen der EMS bei welchem Lieferanten bestellt hat. SPOC &ndash; was Single Point Of Contact hei&szlig;t &ndash; ist daf&uuml;r eine Alternative: Alle Best&uuml;cker werden projekt&shy;bezogen via LogOn bedient. Das hei&szlig;t, wir b&uuml;ndeln die Bedarfe der Fertiger unter dem LogOn-Dach mit entsprechenden Vorteilen bei der Warenverteilung nach Vorgabe und Priorit&auml;t des Endkunden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Dank SPOC interagieren LogOn-Kunden also nur mit einer einzigen Anlaufstelle, &uuml;ber die sie vollst&auml;ndige Trans&shy;parenz und st&auml;ndige Aktualisierungen erhalten. Sie &shy;m&uuml;ssen sich nicht mehr mit zahlreichen Ansprechpartnern an verschiedenen Standorten auseinandersetzen oder unein&shy;heitliche Informationen aus verschiedenen Quellen &shy;erhalten. Alles wird in einer gestrafften und &shy;koh&auml;renten Art und Weise bereitgestellt, die den Entscheidungs&shy;prozess erleichtert und zur Steigerung der Effizienz &shy;beitr&auml;gt. Kurz gesagt, sie k&ouml;nnen das &shy;Management der Lieferketten ihrer EMS-Partner &shy;abgeben und damit ihre eigenen Beschaffungsabteilungen deutlich entlasten.</p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Und was bedeutet TAM to DTAM?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>T.&thinsp;E.:</b> Viele Hersteller stehen in einer direkten Gesch&auml;fts&shy;beziehung zum Kunden. Wenn sie das aber aus logistischer Sicht nicht mehr bew&auml;ltigen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen wir sie unterst&uuml;tzen: Mit TAM to DTAM &ndash; also Total &shy;Available &shy;Market to Distribution Total Available Market &ndash; k&ouml;nnen sie ihr &shy;Direktgesch&auml;ft zu uns zu transferieren. LogOn hat dazu ein Setup erstellt, bei dem sowohl Kunden als auch Hersteller 100 Prozent Transparenz erhalten. Das &shy;gesamte TAM-to-DTAM-Konzept haben wir dazu elektronisch &shy;umgesetzt, um dem Anspruch der Digitalisierung gerecht zu werden. Am Ende entlasten wir damit auch den Hersteller, denn er kann sich auf seine Kernkom&shy;petenz &ndash; die Herstellung der Bauteile &ndash; konzentrieren und wir &uuml;bernehmen die Supply Chain f&uuml;r ihn.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><i>&bdquo;Hersteller und Kunden ben&ouml;tigen am Ende einen Partner f&uuml;r die reine &shy;Logistik und die damit verbundenen Dienstleistungen &ndash; und den finden sie jetzt bei uns.&ldquo;</i></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Kann das LogOn-Modell denn &shy;tats&auml;chlich zur Entspannung der Supply Chain &shy;bei&shy;tragen?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>T.&thinsp;E.:</b> Mit unserer systemischen Umsetzung auf jeden Fall, zumindest was die Zuteilung der Ware angeht. &shy;Zudem &shy;erm&ouml;glichen die fortschrittlichen Tools, die unser Team einsetzt, eine weitaus genauere Vorhersage des k&uuml;nftigen Komponentenbedarfs. M&ouml;gliche Risiken von Engp&auml;ssen k&ouml;nnen erkannt und angegangen werden, bevor sie &shy;problematisch werden. Dar&uuml;ber hinaus bedeutet die semi-dynamische &Uuml;berwachung der Verbrauchsmengen, dass notwendige &Auml;nderungen der Bestandsmengen fr&uuml;hzeitig vorgenommen werden k&ouml;nnen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s2">Wenn wir uns aber die letzten zwei Jahre ansehen, &shy;m&uuml;ssen wir auch ehrlich sein: Wenn einfach zu wenig produziert wird, kann auch LogOn nichts machen.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Zum Schluss noch die Frage, die wohl viele Firmen &ndash; und Verbraucher &ndash; interessiert: Wie lange werden Halbleiter noch &shy;Mangelware sein?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>T.&thinsp;E.:</b> Das ist in der Tat die Frage die uns alle besch&auml;ftigt. Ich glaube es wird bis 2023 dauern. Die &shy;Begr&uuml;ndung liegt auf der Hand: Weltweit steigen die &shy;Bedarfe pro Jahr &ndash; und das in allen Bereichen, vom Automotive Sektor bis zu den &shy;Consumer Electronics. Gleichzeitig werden die &shy;erweiterten Produktionskapazit&auml;ten erst 2023 Wirkung zeigen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Technologie Marketing Agentur</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/tq-magazine/technologie-marketing-agentur-industry-agents/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 09:51:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TQ Magazine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das TQ-Magazin wird von der auf Technologiethemen spezialisierte Münchner Werbeagentur IndustryAgents kreiert und umgesetzt. Mit&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das TQ-Magazin wird von der auf Technologiethemen spezialisierte M&uuml;nchner Werbeagentur IndustryAgents kreiert und umgesetzt. Mit fundiertem Fachwissen und Liebe f&uuml;r exzellentes Design schreibt die Agentur zukunftsweisende Geschichten in kreativem Design.</p>
<p>Das Agentur-Team aus Kreativen, Fachredakteuren und Designern erstellt das redaktionelle und visuelle Konzept f&uuml;r jede Ausgabe, schreibt alle Artikel, managet Interviews und gestaltet das Magazin, die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> sowie diese Online-Plattform.</p>
<p>Gemeinsam haben EBV Elektronik und die Agentur IndustryAgents bereits mehr als 20 Ausgaben des TQ-Magazins umgesetzt. Unter anderem zu den Themen: Robotics, IoT, Wireless Connectivity, Artificial Intelligence, Digital Motor Control, Autonomous Driving, Edge Computing, Smart Cities, LEDs, Industry 4.0 sowie die Sonderausgabe Passion for Technology.</p>
<p>Das Magazin &bdquo;The Quintessence&ldquo; wurde f&uuml;r seine hochwertige Redaktion und das kreative Design bereits mit 13 Awards ausgezeichnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.industryagents.de/unsere-mission-ihr-erfolg.html">www.industryagents.de</a></strong></p>
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		<item>
		<title>Boomender Roboter-Markt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/boomender-robotics-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 09:18:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es begann vor rund 50 Jahren mit nur wenigen Einsatzmöglichkeiten für die ersten Roboter. Seitdem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/forecast/boomender-robotics-markt/">Boomender Roboter-Markt</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es begann vor rund 50 Jahren mit nur wenigen Einsatzm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die ersten Roboter. Seitdem werden sie immer flexibler und g&uuml;nstiger; Anwendungsfelder und Markvolumen der Robotik wachsen kontinuierlich. Mit den kommenden Servicerobotern sind die mechatronischen Helfer endg&uuml;ltig im Massenmarkt angekommen.</strong></p>
<p>Der Robotermarkt befindet sich in einer Phase des Umbruchs: Als pers&ouml;nliche Assistenten, autonome Fahrzeuge, Chirurgieassistenten oder Flugdrohnen erobern Roboter jetzt auch Bereiche au&szlig;erhalb ihres angestammten Einsatzes in der Industrie. Laut dem Marktforschungsinstitut Tractica wurde im Jahr 2016 zum ersten Mal mehr Geld mit nichtindustriellen Robotern verdient als mit solchen, die in den Fabriken arbeiten.<br>
Das bedeutet allerdings nicht, dass weniger Industrieroboter zum Einsatz kommen: Der Weltbranchenverband International Federation of Robotics (IFR) rechnet bis zum Jahr 2019 mit einem globalen Zuwachs von durchschnittlich mindestens 13 Prozent im Jahr. Bis dahin werden dann in der Summe mehr als 1,4 Millionen neue Industrieroboter in den Fabriken rund um den Globus installiert worden sein. Bis 2022 soll das Marktvolumen f&uuml;r industrielle Roboter insgesamt bei 79,58 Milliarden US-Dollar liegen, so die Marktanalysten von MarketsandMarkets. Die st&auml;rksten Wachstumsimpulse f&uuml;r die Roboterbranche kommen laut IFR aus China: 40 Prozent des weltweiten Marktvolumens an Industrierobotern werden 2019 alleine im Reich der Mitte verkauft.<br>
Neben den Industrierobotern erobern Serviceroboter den Roboter-Markt: F&uuml;r professionelle Anwendungen, zum Beispiel in Medizin, Landwirtschaft oder Logistik, lag der Verkaufswert 2015 laut IFR bei 4,6 Milliarden Dollar. F&uuml;r 2016 bis 2019 wird mit einer weiterhin stark dynamischen Nachfrage gerechnet. Der akkumulierte Wert steigt auf 23 Milliarden US-Dollar. Zus&auml;tzlich zum bereits etablierten Gesch&auml;ft mit professionellen Service&shy;robotern w&auml;chst jetzt auch verst&auml;rkt das Consumer-Segment heran &ndash; vom Staubsauger bis zum technischen Unterhaltungsk&uuml;nstler. Derartige privat genutzte Serviceroboter erzielten laut IFR 2015 ein Absatzplus von 16 Prozent und stiegen auf einen akkumulierten Verkaufswert von 22 Milliarden US-Dollar. Interessant in diesem vergleichsweise neuen Marktsegment ist die Frage, wie sich die Start-up-Szene entwickelt &ndash; denn f&uuml;r innovative junge Firmen bieten sich hier einmalige Chancen, einen Markt zu erobern, auf dem sich noch keine gro&szlig;en Roboterhersteller etabliert haben.<br>
In der Summe prognostiziert Tractica f&uuml;r die gesamte Roboterindustrie &ndash; inklusive autonomer Fahr- und Flugzeuge &ndash; einen wahren Boom: Von 34,1&nbsp;Milliarden Dollar in 2016 soll der globale Robotermarkt auf 226,2 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2021 ansteigen &ndash; das entspricht einer durchschnittlichen j&auml;hrlichen Wachstumsrate von beeindruckenden 46 Prozent.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von reiner Fiktion zur realen Marktchance</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/von-reiner-fiktion-zur-realen-marktchance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 09:08:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer eröffnen auch der Elektronikbranche spannende Chancen. Lange war die Idee&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/forecast/von-reiner-fiktion-zur-realen-marktchance/">Von reiner Fiktion zur realen Marktchance</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p class="p1"><strong><i>Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer er&ouml;ffnen auch der Elektronikbranche spannende Chancen.</i></strong></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Lange war die Idee von denkenden, ja sogar f&uuml;hlenden Maschinen nur eine Vision von Science-Fiction-Autoren. Doch dank rasanter Entwicklungen bei den Halbleitern und neuer Ideen bei der Programmierung selbstlernender Algorithmen ist die <strong>K&uuml;nstliche Intelligenz</strong> (KI; im Englischen Artificial Intelligence, AI) heute ein <strong>sehr reeller Markt</strong>, der Unternehmen spannende Perspektiven er&ouml;ffnet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Laut der Unternehmensberatung McKinsey <strong>w&auml;chst der globale Markt</strong> f&uuml;r <strong>KI-basierte Dienstleistungen</strong>, Software und Hardware j&auml;hrlich um <strong>bis zu 25 Prozent</strong> und wird bis<strong> 2025</strong> voraussichtlich <strong>130 Milliarden US-Dollar</strong> erreichen. Entsprechend boomen die Investitionen in K&uuml;nstliche Intelligenz, so die Ergebnisse der Studie &bdquo;Artificial Intelligence: the next digital frontier&ldquo; des McKinsey Global Institutes. Im vergangenen Jahr gaben danach Unternehmen, allen voran gro&szlig;e Technologiekonzerne wie Google und Amazon, <strong>bis zu 27 Milliarden Dollar f&uuml;r interne Forschung und Entwicklung</strong> intelligenter Roboter und selbstlernender Computer aus. Weitere <strong>zw&ouml;lf Milliarden Dollar</strong> flossen 2016 <strong>extern in KI</strong> &ndash; also durch Private-Equity-Gesellschaften, Risikokapitalgeber oder im Rahmen von Fusionen und &Uuml;bernahmen. In Summe waren dies rund <strong>39 Milliarden Dollar</strong>, was eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013 bedeutet. Der Gro&szlig;teil der derzeitigen externen Investitionen (rund 60 Prozent) flie&szlig;t in maschinelles Lernen (bis zu sieben Milliarden Dollar), weitere wichtige Felder sind Bilderkennung (2,5 Milliarden bis 3,5 Milliarden Dollar) und Spracherkennung (600 Millionen bis 900 Millionen Dollar). </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer er&ouml;ffnen der Elektronikbranche neue Marktchancen. Die Marktanalysten von TrendForce erwarten, dass die weltweiten Einnahmen aus Chip-Verk&auml;ufen zwischen 2018 und 2022 um <strong>j&auml;hrlich 3,1 Prozent wachsen</strong> werden. Doch nicht nur die Nachfrage nach Prozessoren steigt &ndash; der Einsatz von KI befl&uuml;gelt auch neue L&ouml;sungen in Elektronik-Sparten wie Sensorik, Hardware-Beschleunigern oder digitalen Speichermedien. So soll beispielsweise der Markt f&uuml;r Next-Generation-Memory-Bauelemente laut dem Marktforschungsinstitut marketsandmarkets von 2,35 Milliarden Dollar in 2017 bis zum Jahr 2023 auf 9,68 Milliarden Dollar anwachsen &ndash; unter anderem wegen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a>, des Internets der Dinge und Anwendungen rund um die K&uuml;nstliche Intelligenz. Zus&auml;tzlich f&uuml;hrt die Etablierung von KI-basierten Dienstleistungen zu einer steigenden Nachfrage nach leistungsf&auml;higeren Netzwerk-Infrastrukturen, Daten-Centern und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>-Systemen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">KI ist also auch f&uuml;r die Elektronikindustrie ein wichtiger Zukunftsmarkt. Gerne unterst&uuml;tzen wir Sie mit unseren Halbleiterl&ouml;sungen, Experten und unserem Partnernetzwerk dabei, hierf&uuml;r spannende Produkte zu entwickeln.</span></p>
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		<title>Sensoren als Basis von KI</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/sensoren-als-basis-von-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 11:09:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Durch Sensor-Fusion entstehen immer exaktere Abbilder der Um&shy;gebung. Um schneller Ergebnisse zu erzielen und die Datenflut zu reduzieren, wandert die Intelligenz auch in die Sensoren selbst.</b></p>
<p class="p1">Systeme mit K&uuml;nstlicher Intelligenz brauchen Daten. Je mehr Daten, umso besser die Ergebnisse. Diese Daten k&ouml;nnen entweder aus Datenbanken stammen &ndash; oder sie werden mit Hilfe von Sensoren gewonnen: Sensoren messen zum Beispiel Schwingungen, Str&ouml;me und Temperaturen an Maschinen und liefern einem KI-System damit Informationen, um f&auml;llige Wartungen zu prognostizieren. Andere erfassen &ndash; integriert in <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> &ndash; Puls, Blutdruck und vielleicht Blutzuckerwerte beim Menschen, um R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Gesundheitszustand zu erm&ouml;glichen.</p>
<p class="p1">Viele Impulse hat die Sensorik in den letzten Jahren aus den Bereichen der mobilen Robotik und des autonomen Fahrens erhalten: Damit ein Fahrzeug sich autonom durch eine Umgebung bewegen kann, m&uuml;ssen die Fahrzeuge das Umfeld erkennen und die genaue Position bestimmen k&ouml;nnen. Dazu werden sie mit den unterschiedlichsten Sensoren ausgestattet: Ultraschallsensoren erfassen Hindernisse in kurzer Distanz, zum Beispiel beim Parken. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>sensoren messen die Position und Geschwindigkeit von Objekten in gr&ouml;&szlig;erer Entfernung. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren (light detection and ranging) scannen mit unsichtbarem Laser-Licht die Umgebung und liefern ein exaktes 3D-Abbild. Kamera-Systeme erfassen wichtige optische Informationen wie Farbe und Kontur eines Objektes und k&ouml;nnen &uuml;ber die Laufzeit eines Lichtimpulses sogar die Entfernung messen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Mehr Informationen sind gefragt</b></span></h2>
<p class="p1">Dabei steht heute nicht mehr nur die Positionsbestimmung eines Objekts im Vordergrund, sondern auch Informationen wie beispielsweise die Orientierung, die Gr&ouml;&szlig;e oder auch Farbe und Textur werden immer wichtiger. Um das sicher zu bestimmen, m&uuml;ssen mehrere Sensoren zusammenarbeiten: Denn jedes Sensor-System bietet zwar spezifische Vorteile. Doch erst die Kombination der Informationen verschiedener Sensoren &ndash; die sogenannte Sensor-Fusion &ndash; liefert ein exaktes, vollst&auml;ndiges und verl&auml;ssliches Bild der Umgebung. Ein einfaches Beispiel hierf&uuml;r sind Bewegungssensoren, wie sie unter anderem in Smartphones Verwendung finden: Erst aus der Kombination von Beschleunigungsmesser, Magnetfelderkennung und Gyroskop k&ouml;nnen sie Richtung und Geschwindigkeit einer Bewegung messen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Auch Sensoren werden intelligent</b></span></h2>
<p class="p1">Doch moderne Sensorsysteme liefern nicht nur Daten f&uuml;r KI, sondern nutzen sie auch: Derartige Sensoren k&ouml;nnen so eine Vorverarbeitung der Messdaten durchf&uuml;hren und damit die zentrale Recheneinheit entlasten. Zum Beispiel hat das Start-up AEye einen neuartigen Hybrid-Sensor entwickelt, der Kamera, Festk&ouml;rper-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a> und Chips mit KI-Algorithmen kombiniert. Es &uuml;berlagert die 3D-Punktewolke des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a> mit den 2D-Pixeln der Kamera und liefert so ein 3D-Abbild der Umgebung in Farbe. Anschlie&szlig;end werden durch KI-Algorithmen die relevanten Informationen aus dem Umfeld des Fahrzeugs herausgefiltert und bewertet. Das System ist nicht nur um den Faktor zehn bis 20 exakter und dreimal schneller als einzelne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren, sondern es reduziert auch die Datenflut zu zentralen Prozessoreinheiten.</p>
<h2 class="p1"><b>Sensoren liefern dem KI-System vielf&auml;ltige Informationen &uuml;ber:</b></h2>
<ul>
<li>Vibration</li>
<li>Str&ouml;me</li>
<li>Temperatur</li>
<li>Position</li>
<li>Gr&ouml;&szlig;e</li>
<li>Farbe</li>
<li>Textur</li>
<li>und vieles mehr&hellip;</li>
</ul>
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