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	<title>Trends der Zukunft | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Trends der Zukunft | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Elektronik aus Kohlenstoff</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/elektronik-aus-kohlenstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:54:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Organische Halbleiter basieren auf einer völlig anderen Chemie als ihre anorganischen, silizium-basierenden Pendants. Mit ihnen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Organische Halbleiter basieren auf einer v&ouml;llig anderen Chemie als ihre anorganischen, silizium-basierenden Pendants. Mit ihnen lassen sich kosteng&uuml;nstige und flexible Elektronikbauelemente realisieren, die komplett neue <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen erm&ouml;glichen.</strong></p>
<p class="p1">Seit einigen Jahren erfreuen sich organische Halbleiter zunehmender Beliebtheit. Die auf Kohlenstoff basierenden Materialien punkten im Vergleich mit ihren anorganischen Pendants mit einer Reihe attraktiver Eigenschaften wie zum Beispiel geringes Gewicht, niedrige Produktionskosten, Verarbeitung bei niedrigen &shy;Temperaturen und reichliche Verf&uuml;gbarkeit. Vor allem &shy;erm&ouml;glichen sie die Herstellung kosteng&uuml;nstiger, flexibler und gro&szlig;fl&auml;chiger Elektronikbauelemente.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Damit k&ouml;nnen v&ouml;llig neue Anwendungsfelder erschlossen werden, die der klassischen Siliziumelektronik &shy;versagt sind. Intelligente Verpackungen, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Transponder, &shy;flexible &shy;Displays, aufrollbare Solarzellen oder Einweg-Diagnose&shy;ger&auml;te sind nur einige Beispiele f&uuml;r Einsatz&shy;felder der &shy;organischen Elektronik. Laut Analyse von Market Research Future wird der Markt bis zum Jahr 2024 auf ein Volumen von 179,4 Milliarden US-Dollar &shy;anwachsen &ndash; das entspricht einer j&auml;hrlichen Wachstumsrate von 22,4&nbsp;&shy;Prozent.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Ein R&uuml;ckgrat aus Kohlenstoff<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p1">Den Grundbaustein f&uuml;r organische Halbleiter bildet Kohlenstoff, dessen einzigartige Strukturen ein &shy;ideales &shy;Fundament f&uuml;r halbleitende Molek&uuml;le, Polymere und Schichten darstellen. Die Struktur des Kohlenstoff-&shy;R&uuml;ckgrats bildet in einem wabenartigen Verbund ein &shy;sogenanntes ausgedehntes Pi-System, dessen Name von der chemischen Pi-Bindung zwischen Atomen herr&uuml;hrt. In diesem ausgedehnten Pi-System k&ouml;nnen sich Elektronen <span class="s1">relativ frei bewegen &ndash; die Molek&uuml;le werden halbleitend. Um die Leitf&auml;higkeit weiter zu erh&ouml;hen, werden kleine Mole&shy;k&uuml;le zus&auml;tzlich dotiert. Hierzu benutzt man wiederum &shy;andere Molek&uuml;le, die in einer Mischschicht beider &shy;Materialien &shy;zus&auml;tzliche freie Ladungstr&auml;ger bereitstellen.</span></p>
<p class="p1">Organische Halbleiter liegen am Anfang des Produktionsprozesses zun&auml;chst als Pulver oder kleine Kristalle vor, die chemisch synthetisiert und dann als extrem d&uuml;nne Schichten auf verschiedenste Substrate aufgetragen werden. Es m&uuml;ssen keine gro&szlig;en Einkristalle gezogen oder &shy;Strukturen in Wafer ge&auml;tzt werden. Die Pulver werden entweder &shy;gel&ouml;st und nass aufgetragen oder im Vakuum verdampft&nbsp;&ndash; Verfahren die eine Rolle-zu-Rolle-Produktion zulassen. Die notwendige Strukturierung erfolgt in der Regel &uuml;ber Schattenmasken, Laserschnitte oder einen selektiven Auftrag w&auml;hrend des Druckens. Organische Halbleiter erm&ouml;glichen also den Aufbau elektronischer Schaltungen durch Verfahren, die bisher aus der Druckereitechnik bekannt waren. Die Substrate, auf die die Elektronik gedruckt wird, k&ouml;nnen dabei auch flexibel sein &ndash; zum Beispiel Kunststofffolien oder Textilien.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Vielzahl neuartiger Anwendungen</span></strong></p>
<p class="p1">&bdquo;Gedruckte Elektronik macht v&ouml;llig neue &shy;Anwendungen m&ouml;glich, die sich mit klassischen Bauteilen nicht &shy;umsetzen lassen&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Klaus Hecker, Gesch&auml;fts&shy;f&uuml;hrer des Branchenverbandes OE-A (Organic and Printed &shy;Electronics Association), einer internationalen Arbeitsgemeinschaft im VDMA. Am bekanntesten sind sicherlich die organischen Leuchtdioden oder OLEDs, die mit satten Farben und geringem Energieverbrauch zum Beispiel in Fernsehern &uuml;berzeugen. In der Photovoltaik versprechen &shy;organische Halbleiter leichte, farbige Solarmodule mit <span class="s3">&shy;</span>einer hohen Energieausbeute. Und in intelligenten &shy;Textilien &shy;erm&ouml;glichen sie es, eine Vielzahl von Umgebungsfaktoren, zum Beispiel Temperaturen oder Druck, zu erkennen und darauf zu reagieren sowie Daten mit &shy;anderen Ger&auml;ten auszutauschen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Ein Beispiel daf&uuml;r zeigt das niederl&auml;ndische Unternehmen Bilihome: Es hat eine Weste f&uuml;r Babys mit Gelbsucht entwickelt. Dank gedruckter Elektronik und integrierten LEDs macht sie eine Lichttherapie m&ouml;glich, die den &shy;S&auml;ugling nicht einschr&auml;nkt und sich sogar f&uuml;r Fr&uuml;hgeborene eignet.</p>
<p class="p1">Gedruckte Elektronik erobert zudem den Geb&auml;udesektor. So machen die aufklebbaren Solarfolien von Heliatek aus Dresden aus nahezu jedem Geb&auml;ude einen &Ouml;kostromproduzenten. Die Solarfolien werden im Rolle-zu-Rolle-&shy;Verfahren produziert. F&uuml;r Innenr&auml;ume hat die gedruckte Elektronik ebenfalls einiges zu bieten. Ein Beispiel ist das au&szlig;ergew&ouml;hnliche Beleuchtungskonzept von Lumitronix aus Hechingen. Der Hersteller von LED-Technik bedruckt gro&szlig;e Bahnen aus Papier mit leitf&auml;higen Strukturen und best&uuml;ckt sie mit kleinen LEDs. Die Leuchttapeten sind in L&auml;ngen bis 100 Meter erh&auml;ltlich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Fahrzeugbau</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s4">Derzeit erobert die organische und gedruckte Elektronik zudem den Fahrzeugbau. &bdquo;In einem konventionellen Fahrzeug der Premiumklasse stecken elektronische Steuer&shy;systeme und Kabel, die bis zu 250 Kilogramm wiegen und viel Platz beanspruchen. Das treibt den Spritverbrauch oder bei E-Autos den Strombedarf in die H&ouml;he. Die &shy;Grenze ist erreicht, meint Klaus Hecker: &bdquo;Gedruckte Elektronik hingegen ist leicht und bietet ungeahnte technische sowie gestalterische M&ouml;glichkeiten bei reduziertem Raumbedarf.&ldquo; Ein Beispiel daf&uuml;r ist InnovationLab aus Heidelberg, das gedruckte Sensoren f&uuml;r Autositze herstellt. Damit ausgestattete Sitze registrieren die Sitzbelegung und erinnern an das Anlegen des Gurtes oder deaktivieren den Airbag, wenn sie einen Kindersitz &shy;erkennen. Gedruckte Elektronik bietet aber auch einfach &bdquo;nur&ldquo; &uuml;berraschende Design&shy;optionen. So hat BMW den Traum von der Karosserie, die ihre Farbe auf Knopfdruck &auml;ndert, verwirklicht. Anhand des Konzeptautos BMW iX Flow zeigte der Autobauer k&uuml;rzlich, dass sich zumindest Wei&szlig;, Schwarz und Graut&ouml;ne technisch schon realisieren lassen. Die Basis daf&uuml;r bildet die von E-Book-Readern bekannte E-Ink-Technik.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">&bdquo;Der Fahrzeugbau ist bereits einer der gr&ouml;&szlig;ten &shy;M&auml;rkte f&uuml;r flexible und gedruckte Elektronik&ldquo;, sagt OE-A-&shy;Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hecker und prognostiziert weiteres Wachstum in diesem Bereich. Die Autohersteller machen dabei nur den Anfang &ndash; auch die Luftfahrtindustrie interessiert sich &shy;zunehmend f&uuml;r die leichten &shy;Elektronikbauteile.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Quantensprung in der Halbleiter&#173;technologie</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/quantensprung-in-der-halbleitertechnologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:52:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Quantentechnologie verspricht, die Informationsverarbeitung und -übermittlung grundlegend zu verändern. Erste Quantenprozessoren sind ­bereits erhältlich. Gleichzeitig&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Quantentechnologie verspricht, die Informationsverarbeitung und -&uuml;bermittlung grundlegend zu ver&auml;ndern. Erste Quantenprozessoren sind &shy;bereits erh&auml;ltlich. Gleichzeitig arbeiten Forscher daran, herk&ouml;mmliche Halbleitertechnik und &shy;Quantensysteme zu kombinieren &ndash; und so eine v&ouml;llig neue Form der Halbleiterelektronik zu kreieren.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Jahr 2022 markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Digitalisierung: Erstmals werden knapp zwei Drittel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts digital generiert, wie eine IDC-Studie prognostiziert. Die unverzichtbare Basis daf&uuml;r sind sichere, hochleistungs&shy;f&auml;hige IT-Systeme und -Infrastrukturen. &shy;Quantencomputer sind extrem leistungsstark und damit perfekt geeignet, um die wachsenden Datenmengen von Wirtschaft und Gesellschaft zu verarbeiten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Vielfache Leistung</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Quantencomputer sollen die Leistung herk&ouml;mmlicher Computer um ein Vielfaches &uuml;bertreffen, weil sie vollkommen anders funktionieren. Statt klassischen Bits, die entweder den Wert 0 oder 1 annehmen k&ouml;nnen, benutzen sie sogenannte Quantenbits, die gleichzeitig 0 und 1 sein k&ouml;nnen. &bdquo;Dadurch haben sie ein immenses Potenzial, &shy;Probleme anzugehen, die f&uuml;r klassische Computer unl&ouml;sbar sind. Insbesondere versprechen sie, wichtige &shy;Probleme der Logistik und der Medikamentenentwicklung l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Sie sind eine zentrale Schl&uuml;sseltechnologie des 21. Jahrhunderts&ldquo;, sagt Prof. Dr. Klaus Sengstock, Gruppenleiter am Institut f&uuml;r Laserphysik der Universit&auml;t Hamburg &ndash; im Rahmen eines Forschungsprojekts soll in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren an der Universit&auml;t Hamburg ein funktionsf&auml;higer Quantenoptimierer entstehen. Dabei gibt es verschiedene M&ouml;glichkeiten, Qubits zu konstruieren. Zum Beispiel k&ouml;nnen Photonen, Ionen oder supraleitende Schaltkreise als physikalische Grundlage solcher Konstruktionen dienen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">L&auml;ngst l&auml;uft der globale Wettbewerb um die leistungs&shy;f&auml;higsten Quantencomputer auf Hochtouren. Es geht um die M&auml;rkte der Zukunft. F&ouml;rdermittel, Forschungsgruppen und f&uuml;hrende Unternehmen gestalten den Aufbruch ins Quantenzeitalter. &bdquo;Wir sind im Quantencomputing bei &shy;einem &shy;Reifegrad angelangt, bei dem diese Technologie nicht l&auml;nger nur ins Labor geh&ouml;rt&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Walter Riess, Leiter der mit zwei Nobelpreisen ausgezeichneten Abteilung Wissenschaft und Technologie von IBM&nbsp;&shy;Research in Z&uuml;rich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Quantenprozessoren werden &shy;praxistauglich</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Erste Quantenprozessoren sind bereits auf dem Markt: So hat IBM 2021 einen Quantenprozessor vorgestellt, der &uuml;ber 127 Qubits verf&uuml;gt. Bis 2023 will der Konzern einen &shy;Quantenprozessor mit &uuml;ber 1.000 Qubits bauen. &Uuml;ber 256&nbsp;Qubits verf&uuml;gt ein Prozessor von QuEra &shy;Computing, der bald f&uuml;r Kunden zug&auml;nglich sein soll. QuEra nutzt &shy;Forschungsergebnisse &uuml;ber neutrale Atome, die an der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology entwickelt wurden, als Grundlage f&uuml;r seine skalierbare, programmierbare Quantencomputerl&ouml;sung. Die Hardware verwendet Arrays aus neutralen Atomen, bei denen Hunderte von Atomen gek&uuml;hlt und dann durch Laserfelder in einer kleinen Vakuumkammer angeordnet werden. W&auml;hrend die Glasw&auml;nde der Kammer Raumtemperatur &shy;haben, werden die Atome nur wenige &shy;Millimeter entfernt per &shy;Laser auf ein millionstel Grad Kelvin &uuml;ber dem absoluten Nullpunkt gek&uuml;hlt. Das ist mehr als eine Million Mal k&auml;lter als der Weltraum und mehr als tausend Mal k&auml;lter als die supraleitenden Qubits anderer Branchenvertreter wie IBM und &shy;Google. &bdquo;Es besteht eine enorme Chance, Fortschritte bei einigen der kritischsten&nbsp;&ndash; und derzeit unl&ouml;sbaren &ndash; Probleme unserer Zeit zu erzielen, die fast jeden von uns betreffen&ldquo;, sagte Alex Keesling, CEO von QuEra und Miterfinder der QuEra-Technologie. &bdquo;Wir freuen uns darauf, mit unserer ersten Maschine zu demonstrieren, was Quantencomputer f&uuml;r die Menschheit leisten k&ouml;nnen.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Qubits und Halbleiter Hand in Hand</span></strong></p>
<p class="p1">Quantensysteme werden laut Dell Technologies k&uuml;nftig allerdings nicht f&uuml;r sich stehen, sondern eng mit klassischen IT-Systemen zusammenarbeiten. So werden QPUs (Quantum Processing Units) bald Einzug in &shy;konventionelle &shy;Systeme halten und dort ausgew&auml;hlte Berechnungen durchf&uuml;hren. Die klassischen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s &uuml;bernehmen Standardaufgaben und unterst&uuml;tzen die QPUs durch die &shy;Vorbereitung der Daten und die Auswertung der &shy;Ergebnisse. Q.ant hat zum Beispiel ein Verfahren entwickelt, dass es erm&ouml;glicht, heute etablierte elektronische Gro&szlig;rechner um Prozessoren zu erweitern, die mit modernster Quanten&shy;technologie arbeiten. Durch das Aufbringen &shy;hochspezieller Lichtkan&auml;le auf Silizium-Chips lassen sich mit diesem sogenannten Photonik-Chip-Verfahren Quanten auch bei Raumtemperatur nahezu verlustfrei f&uuml;hren, steuern und kontrollieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Quanteneffekte k&ouml;nnen aber auch direkt die Halbleiterelektronik verbessern und hier zu einem Durchbruch bei der Bandbreite der Daten&uuml;bertragung, der &shy;Energieeffizienz und der Informationssicherheit f&uuml;hren. Sogenannte &shy;Heterostrukturen, also Schichtsysteme aus &shy;supraleitenden und halbleitenden Materialien, sind &shy;vielversprechende Nachfolger f&uuml;r die heutige Halbleiterelektronik. Zwei in dieser Hinsicht passende Materialien sind der Supraleiter Niobnitrid (NbN) sowie der &shy;Halbleiter Galliumnitrid (GaN). Bislang war aller&shy;dings unklar, wie genau sich die Elektronen an der Kontaktfl&auml;che dieser beiden Materialien verhalten&nbsp;&ndash; und ob wom&ouml;glich die Elektronen aus dem Halbleiter die Supraleitung st&ouml;ren und damit die Quanteneffekte ausl&ouml;schen. Forscher des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) untersuchten genau diese Wechselwirkungen, fanden in ihren Experimenten aber schlie&szlig;lich heraus, dass die Elektronen in beiden Materialien &bdquo;f&uuml;r sich&ldquo; bleiben. Vladimir Strocov, Forscher an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS des PSI: &bdquo;Dieses Schichtsystem k&ouml;nnte tats&auml;chlich eine neue Form der Halbleiterelektronik hervorbringen, welche die Quanteneffekte in Supraleitern einbindet und nutzt.&ldquo; Das k&ouml;nnte der Halbleitertechnologie eine neue Wendung &shy;geben und elektronische Bauteile in Zukunft noch einmal deutlich leistungsst&auml;rker ma</span>chen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<title>8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/8-trends-die-die-zukunft-der-halbleiterindustrie-praegen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:46:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze ­Zusammenfassung der wichtigs­­ten Trends, die die ­Ent­wicklung der Halb­leitertechno­logie von heuteund morgen ­bestimmen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/8-trends-die-die-zukunft-der-halbleiterindustrie-praegen-werden/">8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Eine kurze &shy;Zusammenfassung der wichtigs&shy;&shy;ten Trends, die die &shy;Ent&shy;wicklung der Halb&shy;leitertechno&shy;logie von heute</strong><strong>und morgen &shy;bestimmen werden.</strong></p>
<h3><strong>1 <span class="s1">Das Moore&rsquo;sche Gesetz gilt weiter</span></strong></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Transistordichte wird in den n&auml;chsten Jahren weiterhin dem Moore&rsquo;schen Gesetz folgen. Erm&ouml;glicht wird dies vor allem durch Fortschritte bei der EUV-Strukturierung und durch die Einf&uuml;hrung neuartiger Chip-Architekturen. So st&ouml;&szlig;t die FinFET-Technologie bei einer Skalierung &uuml;ber f&uuml;nf Nanometer hinaus an ihre Grenzen. Eine L&ouml;sung werden Nanosheet- oder Gate-all-around-Transistoren bieten: Dabei handelt es sich um eine &shy;modifizierte Transistorstruktur, bei der das Gate den Kanal von allen Seiten kontaktiert und eine kontinuierliche &shy;Skalierung erm&ouml;glicht. Sie versprechen Leistungssteigerungen von mehr als 25 Prozent und eine Senkung des Stromverbrauchs um mehr als 50 Prozent.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">2 Neue Chip-Architekturen dr&auml;ngen auf den Markt</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">&Uuml;ber 50 Jahre hat die x86-Architektur die Mikro&shy;prozessorindustrie dominiert. Mittlerweile &auml;ndert sich das &shy;jedoch: Die ARM-Architektur punktet zunehmend mit &shy;ihrer Leistung und ihrem geringen Stromverbrauch. ARM stellt seine IP-Chip-Hersteller zur Verf&uuml;gung, die darauf basierend ihre eigenen Chips entwickeln und in Foundries fertigen lassen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus hat die RISC-V-Architektur in IoT-Ger&auml;ten und anderen &shy;Anwendungen aufgrund ihres Open-Source-Vorteils und des besseren Stromverbrauchs an Bedeutung gewonnen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3 <span class="s1">Neue Materialien erg&auml;nzen Silizium</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Silizium als Basismaterial von Mikrochips st&ouml;&szlig;t &shy;zunehmend an seine Grenzen. Die Nachfrage nach immer &shy;kleineren und schnelleren integrierten &shy;Schaltkreisen hat die Effizienz des Materials bis an die &shy;Grenze des Machbaren getrieben. Die Erforschung neuer &shy;Materialien ist im Gange, wobei einige Materialien f&uuml;r die Zukunft sehr vielversprechend sind: So &shy;k&ouml;nnte Hochleistungs-&shy;Galliumnitrid aufgrund seines hohen kritischen Energie&shy;feldes f&uuml;r effizientere und schnellere &shy;Stromumwandlungen in Stromnetzen eingesetzt werden. Halbleiter auf &shy;Antimonid- und Bismuthid-Basis werden in verbesserten Infra&shy;rotsensoren f&uuml;r den medizinischen und milit&auml;rischen Bereich eingesetzt. Graphen hat das Potenzial, Silizium als Allzweck-Halbleitermaterial zu &uuml;bertreffen, aber eine breite Kommerzialisierung k&ouml;nnte noch bis zu f&uuml;nfundzwanzig Jahre entfernt sein. Pyrit k&ouml;nnte als Ersatz f&uuml;r das Seltenerd-Element Cadmiumtellurid verwendet werden, das in &shy;Solarzellen weit verbreitet ist, aber nur &shy;begrenzt zur Verf&uuml;gung steht. Pyrit ist reichlich vorhanden, kosteng&uuml;nstig und nicht giftig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">4 K&uuml;nstliche Intelligenz erobert die Edge</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Mit einem erwarteten Wachstum von deutlich &uuml;ber 100&nbsp;Prozent in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ist die Edge-KI einer der gr&ouml;&szlig;ten Trends in der Chipindustrie. Bei der Edge-KI ist die Anwendung des erlernten &bdquo;Wissens&ldquo; (die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>) in die Endpunkte des Internets der Dinge eingebettet. Heute bieten handels&uuml;bliche Edge-KI-Chips eine Effizienz in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 1 bis 100 Tera-&shy;Operationen pro Sekunde pro Watt (Tops/W), wobei &shy;s&shy;chnelle GPUs oder ASICs f&uuml;r die Berechnungen verwendet werden. F&uuml;r IoT-Implementierungen werden wesent&shy;lich &shy;h&ouml;here Wirkungsgrade ben&ouml;tigt. Die Forschung arbeitet an L&ouml;sungen, die eine Effizienz f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>en in der &shy;Gr&ouml;&szlig;enordnung von 10.000 Tops/W erreichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5 <span class="s1">Neue 3D-Technologien &shy;erm&ouml;glichen &shy;heterogene Integration</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die heterogene Integration, also die Integration verschiedenartiger elektronischer Komponenten auf einem Chip, wird in Zukunft immer wichtiger, um die &shy;Speichergrenze zu &uuml;berwinden oder die Funktionalit&auml;t in &shy;Systemen mit eingeschr&auml;nktem Formfaktor zu erh&ouml;hen. Basis &shy;daf&uuml;r sind 3D-Integrationstechnologien. Aktuell k&ouml;nnen &shy;dabei in der Produktion Abst&auml;nde zwischen den Verbindungspunkten, den L&ouml;tkugeln oder Microbumps, von etwa 30&shy;&nbsp;&shy;Mikrometern realisiert werden. Ziel ist es, diese &shy;Abst&auml;nde weiter zu verringern. Das IMEC hat zum &shy;Beispiel bereits Verbindungsabst&auml;nde von sieben Mikro&shy;metern realisiert. Solche hochdichten Verbindungen erm&ouml;g&shy;lichen eine mehr als 16-fach h&ouml;here 3D-Verbindungsdichte &shy;zwischen den Chips bei der heterogenen Integration und damit einen stark reduzierten Fl&auml;chenbedarf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6 <span class="s1">Nichtfl&uuml;chtige Speicher auf dem &shy;Vormarsch</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Bei nichtfl&uuml;chtigen Speichern verringert sich zusehends die Geschwindigkeit der Skalierung. Zwar bieten Verfahren wie das Wafer-to-Wafer-Bonding bei NAND-Speichern oder die EUV-Lithografie bei DRAMs noch Potenzial zur Verbesserung der Strukturierung, doch die Grenzen sind absehbar. Neue Ans&auml;tze versprechen dagegen eine &shy;weitere Steigerung der Speicherkapazit&auml;t. Dazu &shy;geh&ouml;ren unter &shy;anderem magnetische Direktzugriffsspeicher (MRAM), die einen wesentlich schnelleren Speicherzugriff bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch als elektronische Speicher wie DRAMs erlauben. Zudem ben&ouml;tigen MRAM-&shy;Speicherzellen auf einem Chip nur einen Bruchteil des Platzes, den etwa DRAM- oder SRAM-Zellen belegen.</span><span class="s3"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>7 <span class="s1">Logik-Leistung steigern</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Transistoren werden in Zukunft weiter schrumpfen &ndash; doch die Performanceverbesserung bei gleicher Leistungsaufnahme hat sich deutlich verlangsamt. Ein Grund daf&uuml;r ist unter anderem die notwendige Skalierung der Strom- und Spannungsversorgung, denn mit den Strukturen werden auch die elektrischen Verbindungen minimiert &ndash; damit steigen deren Widerst&auml;nde. Eine L&ouml;sung k&ouml;nnen im Substrat &bdquo;vergrabene&ldquo; Stromschienen (Buried Power Rails, BPR) sein: Sie sollen durch die optimierte Stromverteilung eine Leistungssteigerung auf System&shy;ebene erm&ouml;glichen. Weiterhin wird an neuen Materialien geforscht, die den Durchgangswiderstand reduzieren: Dazu geh&ouml;ren Hybridmetallisierungen mit Ruthenium oder &shy;Molybd&auml;n. Interconnects auf den Chips k&ouml;nnten in Zukunft statt aus Kupfer aus bin&auml;ren Legierungen und kobaltbasierten Werkstoffen bestehen, mit denen der Leitungswiderstand sinken soll.</span></p>
<h3></h3>
<h3>8 <span class="s1">CMOS und MEMS wachsen zusammen</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Etablierte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Technologien werden in Zukunft &shy;zunehmend durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> (Micro-Electro-Mechanical &shy;Systems) erg&auml;nzt. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Wafer dienen dabei als &shy;&bdquo;intelligentes&ldquo; Substrat, da sie bereits Ansteuer- und Ausleseschaltungen, Signalverarbeitung und Schnitt&shy;stellen zur Energie&shy;&uuml;bertragung enthalten. Durch die Kombination von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> entstehen kosteng&uuml;nstige und extrem &shy;kompakte Mikrosysteme f&uuml;r den Einsatz in Medizin, &shy;Industrie, Mobilit&auml;t bis hin zur &shy;&shy;Luft-&nbsp;und Raumfahrt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Die Halbleiterfertigung  soll grüner werden</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/die-halbleiterfertigung-soll-gruener-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 12:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Halbleiterfertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimafreundliche Herstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrochip-­Herstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Halbleiter]]></category>
		<category><![CDATA[ökologischer Fußabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Trends der Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der einen Seite helfen HalbleiterLösungen ­dabei, Energie zu sparen und Emissionen zu senken. Auf&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Auf der einen Seite helfen HalbleiterL&ouml;sungen &shy;dabei, Energie zu sparen und Emissionen zu senken. Auf der anderen Seite jedoch verbraucht ihre &shy;Herstellung erhebliche Ressourcen. Die Akteure &shy;entlang der &shy;gesamten Halbeiter-Wertsch&ouml;pfungskette &shy;intensivieren daher ihre Bem&uuml;hungen, die Mikrochip-&shy;Herstellung nachhaltiger aufzustellen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p1">Halbleiter sind eine Schl&uuml;sseltechnologie beim Klimaschutz. In Photovoltaikzellen erzeugen sie Strom aus Licht, in Umrichtern wandeln sie Energie so um, dass sie mit &shy;minimalem Verlust in das Stromnetz &uuml;bertragen werden kann. Halbleiter &shy;machen Antriebe effizienter, &uuml;berwachen in Sensoren die verschiedensten in die Energiekette eingebundenen Systeme und vernetzen &uuml;ber das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> nachhaltige Energieerzeugung und Verbraucher miteinander, sodass Angebot und Nachfrage optimal aufeinander angepasst werden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Gro&szlig;er &ouml;kologischer Fu&szlig;abdruck</span></strong></p>
<p class="p1">Doch auf der anderen Seite ist die Halbleiterproduktion ein immens ressourcenintensiver Bereich. Perfluorkohlenwasserstoff (PFC), Chemikalien und Gase verursachen betr&auml;chtliche Emissionen verschiedenster Treibhausgase. Der Wasserverbrauch und der Verbrauch von &shy;Chemikalien sind hoch, das Recycling von Nebenprodukten ist kostspielig und komplex. So werden beim Trocken&auml;tzen oder bei der Reinigung von Kammern f&uuml;r die chemische Gasphasenabscheidung (CVD) Treibhausgase wie &shy;fluorierte Verbindungen verwendet. Gase wie SF6 und NF3 &shy;haben ein vielfach h&ouml;heres Treibhauspotenzial wie CO<span class="s2"><sub>2</sub></span>. Laut dem belgischen Interuniversitry Micro-&shy;Electronics &shy;Centrum (IMEC) haben Untersuchungen gezeigt, dass fast 75&nbsp;&shy;Prozent der CO<span class="s2"><sub>2</sub></span>-Emissionen, die ein mobiles &shy;Ger&auml;t &shy;entlang seiner gesamten Lebenszeit verursacht, w&auml;hrend der Herstellung entstehen&nbsp;&ndash; wobei fast die H&auml;lfte davon auf die Chip-Fertigung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Hinzu kommt, dass die Halbleiterindustrie aufgrund der erforderlichen Reinraum&shy;bedingungen und der extrem komplexen &shy;Anlagen besonders energieintensiv ist. Greenpeace sch&auml;tzt zum Beispiel den j&auml;hr<span class="s3">lichen Stromverbrauch von TSMC auf 4,8&nbsp;&shy;Prozent des gesamten Stromverbrauchs &shy;Taiwans&nbsp;&ndash; das ist mehr, als die Hauptstadt &shy;Taipeh verbraucht. Laut IMEC steigt der Ressourcen&shy;verbrauch zudem mit den immer kleiner werdenden Chip-&shy;Strukturen: Vergleicht man die Produktion einer 28-Nanometer-Struktur mit der einer 2-Nanometer-Struktur, so steigt der Stromverbrauch um den Faktor 3,46, der Reinstwasserverbrauch um den Faktor 2,3 und die Treibhausgasemissionen steigen um den &shy;Faktor 2,5 pro Wafer.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Wertsch&ouml;pfungskette soll nachhaltiger werden</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s3">Doch in der Halbleiterindustrie hat bereits ein Umdenken eingesetzt: Immer mehr Unternehmen f&uuml;hlen sich dem Ziel verpflichtet, eine nachhaltigere Wertsch&ouml;pfungskette in der Halbleiterfertigung zu realisieren. Die gro&szlig;en Foundries wie TSMC und Samsung und IDMs wie Intel haben dazu inzwischen explizite Programme gestartet. So k&uuml;ndigte TSMC an, bis 2050 emissionsfrei arbeiten zu &shy;wollen und bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energiequellen auf 40 Prozent zu erh&ouml;hen. Im Juli 2020 unterzeichnete TSMC beispielsweise einen 20-Jahres-&shy;Vertrag mit dem d&auml;nischen Unternehmen &Oslash;rsted, um die gesamte Energieproduktion von zwei Windkraftanlagen &shy;aufzukaufen. Auch Globalfoundries (GF) will seine Treibhausgasemissionen reduzieren &ndash; von 2020 bis 2030 um 25&nbsp;Prozent, w&auml;hrend gleichzeitig die globalen Produktionskapazit&auml;ten ausgebaut werden. &bdquo;Wir sind uns &shy;bewusst, dass der Klimawandel eine noch nie dagewesene &shy;globale Herausforderung darstellt. Mit der Journey to Zero &shy;Carbon hat sich GF verpflichtet, &shy;verantwortungsbewusst zu wach</span><span class="s1">sen und unsere Emissionen deutlich zu &shy;reduzieren&ldquo;, so Tom Caulfield, CEO von GF.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Treibhausgas-Emissionen &shy;sinken</span></strong></p>
<p class="p1">Laut dem Europ&auml;ischen Verband der Halbleiterindustrie (ESIA) konnte die Branche in Europa die absoluten Emissionen von perfluorierten Gasen von 2010 bis 2020 um 42 Prozent senken. Im gleichen Zeitraum hat die europ&auml;ische Halbleiterindustrie auch ihre Gesamtemissionen um 54 Prozent reduziert. Dies wurde unter anderem erreicht durch eine Optimierung des Herstellungsprozesses, so dass weniger PFC verwendet und emittiert wird, durch die Verwendung alternativer Chemikalien mit geringerem Treibhauspotenzial sowie durch die Installation von Anlagen zur Emissionsminderung.</p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Gr&uuml;ne L&ouml;sungsmittel</span></strong></p>
<p class="p1">Eine wichtige Rolle bei den Bem&uuml;hungen der Halbleiterindustrie, ihre Umweltbilanz zu verbessern, spielen auch Zulieferer. So hat Merck zum Beispiel &bdquo;gr&uuml;ne&ldquo; L&ouml;sungs&shy;mittel f&uuml;r den Einsatz in fotolithografischen Prozessen bei der Herstellung von Halbleitern auf den Markt gebracht. Jedes Mal, nachdem Materialien auf einen Siliziumwafer &uuml;bertragen wurden, ist eine sorgf&auml;ltige Reinigung erforderlich, bei der unerw&uuml;nschte R&uuml;ckst&auml;nde vom Wafer entfernt werden. Dazu sind L&ouml;sungsmittel als Reiniger unabdingbar. &bdquo;Unsere neuen chemischen Produkte sind durch und durch umweltvertr&auml;glich, was die Umweltbilanz der Produktionsanlagen, in denen sie eingesetzt werden, erheblich verbessert und nasschemische Prozesse auf Kundenseite vereinfacht&ldquo;, erkl&auml;rt Anand Nambiar, globaler Leiter des Semiconductor-Material-Gesch&auml;fts von Merck. &bdquo;Da Lacke so mit weniger als <span class="s3">einem Drittel der normalerweise erforderlichen Menge an L&ouml;sungsmitteln entfernt<br>
werden k&ouml;nnen, sind auf &shy;Kundenseite &shy;Kosteneinsparungen m&ouml;glich und die mit dem Eingang solcher Substanzen in die &shy;globalen &shy;Abfallstr&ouml;me verbundene Umweltbe&shy;lastung wird &shy;reduziert.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Energieeffizientere Fertigungs-&shy;Anlagen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s3">Auch die Hersteller der Anlagen, die f&uuml;r die Chip-Fertigung ben&ouml;tigt werden, tragen dazu bei, dass Fabs &shy;ihren Ressourcenverbrauch senken k&ouml;nnen. So hat Lam &shy;Research, Anbieter von Anlagen und Dienstleistungen f&uuml;r die Wafer-Herstellung, neue Plasma&auml;tz-Anlagen auf den Markt gebracht, mit denen die ben&ouml;tigte Energie f&uuml;r jeden ge&auml;tzten Wafer um 10 bis 20 Prozent reduziert werden kann. Zudem f&uuml;hrte Lam Research in Zusammenarbeit mit ASML und IMEC eine Trockenphotoresist-Technologie f&uuml;r die Strukturierung mit extremem Ultraviolett ein, die f&uuml;nf- bis zehnmal weniger Chemie und zweimal weniger Energie ben&ouml;tigt.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">HalbleiterKunden fordern &shy;Nachhaltigkeit</span></strong></p>
<p class="p1">Die Bem&uuml;hungen der Halbleiterindustrie, ihre Umweltbilanz zu verbessern, wird auch durch die Anforderungen ihrer Kunden gepusht. Immer mehr Firmen schauen auch auf die Nachhaltigkeit ihrer Zulieferer. Wie zum Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le: Das Unternehmen hat das ehrgeizige Ziel, bis 2030 &uuml;ber die gesamte Zuliefererkette und den Produktlebenszyklus hinweg klimaneutral zu werden. &bdquo;Jedes Unternehmen sollte sich am Kampf gegen den Klimawandel beteiligen und gemeinsam mit unseren Zulieferern und lokalen Communitys zeigen wir, welche Chancen gr&uuml;ne &shy;Innovationen bieten und welchen Wert sie haben k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Tim Cook, CEO von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Es gibt nicht den einen Halbleiter</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/es-gibt-nicht-den-einen-halbleiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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		<category><![CDATA[Director Global Indirect Procurement Globalfoundries]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement bei Globalfoundries</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat es das Hightech-Netzwerk Silicon Saxony geschafft, rund um Dresden Europas gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik-Standort aufzubauen. Globalfoundries, Infineon und Bosch betreiben dort einige der modernsten und gr&ouml;&szlig;ten Halbleiter-Fabs weltweit. Damit k&ouml;nnte die Region ein gutes Vorbild f&uuml;r Europa sein, wie man hierzulande erfolgreich ein Halbleiter-&Ouml;kosystem aufbauen kann. Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony, ist &uuml;berzeugt, dass sich so ein Engagement lohnt. Als &shy;Director Global Indirect Procurement ist Keil bei &shy;Globalfoundries unter anderem verantwortlich f&uuml;r den Bau neuer Produktionsst&auml;tten und mahnt an, dass Investitionen differenziert erfolgen m&uuml;ssen.</span></p>
<p class="p1"><strong>Frau Keil, wie kamen Sie &uuml;berhaupt zur Halbleiterindustrie?</strong></p>
<p class="p2"><b>Yvonne Keil:</b> Mit 16 habe ich ein Praktikum in einem Halbleiterunternehmen absolviert. Ich stand da in dieser riesigen, vollautomatisierten Fabrik mit ihrem komplexen Herstellungsprozess, bei der am Ende dieser kleine Chip herauskommt. Das fand ich faszinierend, hier wollte ich arbeiten. Ich studierte also Halbleiter- und Elektrotechnik und machte mich auf den Weg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Welche Technologie-Entwicklungen aus dem Bereich der Halbleiter finden Sie </strong><strong>aktuell besonders spannend?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das Spannendste ist f&uuml;r mich im Moment, dass Halbleitertechnologie &uuml;berall im Leben eines jeden Menschen zu finden ist. Wenn Sie Auto fahren, sind da &shy;Hunderte von Chips darin &ndash; und wenn man f&uuml;r einen Halbleiterhersteller arbeitet, war man h&ouml;chstwahrscheinlich an der Produktion einiger davon beteiligt. Oder man schaut sein mobiles Ger&auml;t an und denkt &ndash; hey, den Display-Chip habe ich mitentwickelt. Oder wenn man mit seinen Lieben und Freunden auf der ganzen Welt in Verbindung treten will &ndash; &uuml;berall sind Halbleiter Teil des t&auml;glichen Lebens. Das fasziniert mich wirklich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar</i></span><span class="s2"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>Was macht Halbleiter aus Ihrer Sicht so wertvoll?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Um die Herausforderungen der kommenden Generationen und die, mit denen wir heute bereits konfrontiert werden, zu bew&auml;ltigen, brauchen wir die Halbleitertechnologie. Wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, wie ich meinen CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck verringern und meine Lebensweise nachhaltiger gestalten kann, muss ich &uuml;ber ein neues Konzept des Energiemanagements und der Energieerzeugung nachdenken &ndash; dazu geh&ouml;ren dann fast zwangsl&auml;ufig Mikrochips. Wenn man &uuml;ber neue Mobilit&auml;tskonzepte f&uuml;r St&auml;dte nachdenkt und dar&uuml;ber, wie man Autos verbessern kann &ndash; dann sind Halbleiter ein Teil davon. Daher haben Halbleiter heute so einen hohen Wert f&uuml;r uns.</p>
<p class="p1"><strong>W&uuml;rden Sie der Aussage zustimmen, dass Mikrochips das neue Erd&ouml;l sind &ndash; also der Motor f&uuml;r die Volkswirtschaften?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das passt ganz gut, denke ich. Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar. Wichtig dabei: Es gibt nicht den einen Halbleiter. Man braucht nicht nur Zwei- oder F&uuml;nf-Nanometer-Chips. Sondern man ben&ouml;tigt f&uuml;r all die verschiedenen Aspekte des Lebens, in denen Halbleiterprodukte eingesetzt werden, sehr differenzierte L&ouml;sungen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Halbleiter werden zunehmend zu einem </strong><strong>politischen Thema &ndash; was bedeutet das f&uuml;r die Industrie?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Grunds&auml;tzlich gilt, dass die Chip-Herstellung komplex ist und die M&auml;rkte wachsen. In den vergangenen Jahren wurden die Investitionen nicht mehr in dem Ma&szlig;e get&auml;tigt, wie sie wahrscheinlich n&ouml;tig gewesen w&auml;ren, um auf die wachsende Nachfrage vorbereitet zu sein. Aber mit dem, sagen wir mal, Beschleuniger COVID-19 stehen wir vor einer neuen Geschwindigkeit der Digitalisierung. Regierungen erkennen jetzt, dass sie in die Fertigung mitinvestieren m&uuml;ssen, um ihre heimischen Kapazit&auml;ten zu sichern und ihre Industrien und Volkswirtschaften zu unterst&uuml;tzen. Das ist ein deutlicher Mentalit&auml;tswandel. Chips sind ganz klar ein Teil jeder Industrie, und das wird jetzt erkannt.</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Was ist aus Ihrer Sicht erforderlich, um einen Engpass bei HalbleiterProdukten in Zukunft zu vermeiden?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das, was n&ouml;tig ist, ist bereits in Gang gesetzt: Wir haben in der Halbleiterindustrie begonnen, die Kapazit&auml;ten zu erh&ouml;hen und nehmen dazu erhebliche Investitionen vor. Zum Beispiel investiert Globalfoundries in eine neue Fab in Singapur und baut auch die Standorte in Dresden und den Vereinigten Staaten weiter aus. Auf der anderen &shy;Seite hat die Politik erkannt, dass die Halbleiterindustrie entscheidend f&uuml;r die Zukunft ist, und wir brauchen R&uuml;ckenwind durch neue wirksame Instrumente wie den European Chips Act. Diese m&uuml;ssen aber auch schnell eingesetzt werden, damit die Unternehmen das klare &shy;Signal f&uuml;r weitere Investitionen bekommen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Reicht es denn, dazu einfach neue Fabriken zu bauen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Nein, das reicht nicht. Auch das gesamte &Ouml;kosystem drumherum muss ausgebaut werden. Das bedeutet, dass auch unsere Zulieferer investieren und ihre Kapazit&auml;ten ausbauen m&uuml;ssen. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen auch die Fachkr&auml;fte verf&uuml;gbar sein, um das Wachstum zu unterst&uuml;tzen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Hat die Politik in der Vergangenheit geschlafen und nicht die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen ergriffen, um die Chip-Lieferketten zu sichern?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.: </b>Es liegt eher daran, dass die Nachfrage nach Halbleitern wesentlich schneller gestiegen ist, als man vorhersehen konnte. Da war COVID-19 ganz klar ein Beschleuniger. Damit haben wir die n&auml;chste Stufe der Digitalisierung viel schneller erreicht, als erwartet wurde. Aber jetzt muss auch die Politik entsprechend schnell reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong>Was kann die Politik tun, um die Halbleiter<span class="s2">&shy;&shy;Industrie wieder zur&uuml;ck nach Europa zu holen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Mit dem IPCEI Instrument, dem European Chips Act oder dem US Chips Act hat die Politik richtige und wichtige Schritte gemacht. Aber: Es ist genauso wichtig, in die richtige Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu investieren. Und man muss genau &uuml;berlegen, in welche Technologiefelder ganz konkret investiert wird. Denn wie ich schon gesagt habe &ndash; es gibt nicht den einen richtigen Weg und die eine richtige Technologie, sondern es gibt in der Halbleiterindustrie viele Anforderungen. Wir brauchen deshalb eine Vielzahl von innovativen und differenzierten L&ouml;sungen f&uuml;r viele unterschiedliche Anwendungen und Erfordernisse, um erfolgreich zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie ist denn Ihre pers&ouml;nliche Meinung zum European Chips Act?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es ist der richtige Schritt nach vorn. Unsere Regierung und die Europ&auml;ische Kommission unterstreichen damit, dass die Halbleiterindustrie unverzichtbar ist und dass die Politik sie unterst&uuml;tzen will. Aber die Investitionen und Finanzierungen m&uuml;ssen in die richtigen Technologien, am richtigen Ort und im richtigen Tempo get&auml;tigt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was k&ouml;nnten dabei Hindernisse sein?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es geht vor allem um Geschwindigkeit. Die entsprechenden Entscheidungen m&uuml;ssen sehr schnell getroffen und konsequent umgesetzt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie kam es dazu, dass die Region rund um Dresden zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik- und IT-Cluster Europas geworden ist?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die richtigen Leute waren entscheidend. Dresden war ja bereits zu DDR-Zeiten ein Zentrum f&uuml;r Mikroelektronik. Als nach der Wiedervereinigung die ersten Halbleiterfirmen nach einem Standort suchten, war Dresden einfach die Stadt mit den entsprechenden Fachkr&auml;ften, den richtigen Leuten mit den richtigen F&auml;higkeiten. Im Laufe der Jahre, und wir sprechen inzwischen von 60 Jahren Halbleiterindustrie in Dresden, haben wir rundherum ein ganzes &Ouml;kosystem aufgebaut. Das profitiert eindeutig von der richtigen Mischung aus technologischen Lehr- und Forschungskapazit&auml;ten &ndash; wir arbeiten eng mit Universit&auml;ten und zum Beispiel den Fraunhofer-Instituten zusammen &ndash;, von gro&szlig;en Playern wie auch kleineren Zulieferern der Halbleiterindustrie und von Firmen aus der Softwarebranche. Diese Mischung hat das Cluster so erfolgreich gemacht.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was unterscheidet Silicon Saxony von anderen Initiativen in diesem Bereich?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Angefangen hat alles in den 90er-Jahren mit einer Initiative &bdquo;von unten&ldquo;, sprich: der Zulieferindustrie. Ziel war es, zusammen mit der ersten Halbleiterfabrik in Dresden, das in Sachsen vorhandene Halbleiter-&Ouml;kosystem sichtbarer zu machen. Der gro&szlig;e Unterschied zu anderen Organisationen in diesem Bereich ist, dass wir eine zu einhundert Prozent privat finanzierte Initiative sind &ndash; die Finanzierung erfolgt also ausschlie&szlig;lich durch die Halbleiterindustrie und ihre Zulieferer. Nat&uuml;rlich arbeiten wir dabei auch eng mit der Regierung zusammen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><i>&bdquo;Die verschiedenen Aspekte des Lebens erfordern entsprechend&shy; differenzierte Halbleiter&shy;l&ouml;sungen</i><span class="s1"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie sieht es mit dem Nachwuchs an Fachkr&auml;ften bei Ihnen aus?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Wir alle brauchen sie! Wir arbeiten in einer sehr, sehr interessanten Branche, die Experten und Spezialisten in vielen Bereichen ben&ouml;tigt. Wir brauchen Technikerinnen und Techniker f&uuml;r den Betrieb gro&szlig;er Fabs genauso wie Fachleute in der Technologieentwicklung oder IT-Experten. Es geht darum, die n&auml;chste Generation f&uuml;r die kommenden Herausforderungen fit zu machen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was w&uuml;rden Sie denn einem Jugendlichen sagen, warum er eine Karriere in der Halbleiterindustrie anstreben sollte?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die Halbleiterindustrie ist wirklich faszinierend &ndash; auch, weil sie einem als jungem Menschen so viele M&ouml;glichkeiten bietet. Ich zum Beispiel habe in meinen 18 Berufsjahren bereits als Automatisierungsingenieurin gearbeitet, war dann verantwortlich f&uuml;r die Qualit&auml;ts&shy;sicherung in der Produktion und bin heute in der Beschaffung t&auml;tig. Es gibt so viele Bereiche bei der Herstellung von Halbleiterprodukten&#8202;&#8202;&hellip; Es ist einfach gro&szlig;artig, ein Teil &shy;davon zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was genau macht das so gro&szlig;artig?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Man kann die Welt durch Technologie verbessern. Und die Leidenschaft f&uuml;r Technologie verbindet Menschen und Kulturen weltweit miteinander.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<title>Halbleiter – DER neue Treibstoff der Weltwirtschaft</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/halbleiter-der-neue-treibstoff-der-weltwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:51:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mikroelektronik ist heute Grundlage für ­nahezu jede zukunftsträchtige Technologie. Halbleiter sind unverzichtbar für die&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Die Mikroelektronik ist heute Grundlage f&uuml;r &shy;nahezu jede zukunftstr&auml;chtige Technologie. Halbleiter sind unverzichtbar f&uuml;r die &shy;meisten Bereiche der Wirtschaft und in fast allen &shy;Lebensbereichen. Doch ihre Produktion erfordert immer mehr Know-how und komplexe Wertsch&ouml;pfungsketten, so dass die Welt der Halbleiter sehr &shy;empfindlich auf St&ouml;rungen reagiert.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Fr&uuml;her war &Ouml;l das Lebenselixier der Volkswirtschaften weltweit. Mit der zunehmend voranschreitenden Digitalisierung &uuml;bernehmen Halbleiter immer mehr diese Rolle. &bdquo;Mikroelektronik ist eine Schl&uuml;sseltechnologie im digitalen Zeitalter und Halbleiter sind die Basis f&uuml;r fast alle k&uuml;nftigen digitalen Technologien&ldquo;, sagt Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg. Mikrochips bilden die miniaturisierten &shy;Kernst&uuml;cke komplexer elektronischer Schaltungen. Von der industriellen Produktion &uuml;ber die Medizintechnik bis hin zum vollautomatisierten Fahren &ndash; ohne Halbleiter geht kaum noch etwas. Auch den privaten Bereich haben Prozessoren und Speicherchips l&auml;ngst erobert: Sie sitzen in Smartphones, K&uuml;chenger&auml;ten, Fernsehern oder auch in Kreditkarten und Reisep&auml;ssen. Von Chips &auml;lterer Bauart, die immer noch in vielen Anwendungen verwendet werden, bis hin zu High-End-Chips, die f&uuml;r Spitzenprodukte wie PCs und Smartphones ben&ouml;tigt werden, sind Halbleiter essenzielle Bauteile in allen elektronischen Ger&auml;ten. Allein im Jahr 2021 wurden laut den auf den Halbleitermarkt spezialisierten Analysten von IC Insights 1,1353 Billionen Halbleitereinheiten ausgeliefert.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Rasante Entwicklung</span></strong></p>
<p class="p1">Dabei hat die Halbleitertechnologie in den letzten f&uuml;nf Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen. Die Apollo-Mondlandef&auml;hre verwendete bei der Mondmission 1969 einige zehntausend Transistoren mit einem Gesamtgewicht von etwa 30 Kilogramm. Zum Vergleich: IBM stellte in 2021 neue Halbleiterchips mit den kleinsten jemals hergestellten Transistoren vor. Mit dem neuen &shy;2-Nanometer-Transistor kann das Unternehmen 50 Milliarden Transistoren auf einem Chip von der Gr&ouml;&szlig;e eines Fingernagels unterbringen &ndash; 2 Nanometer sind schmaler als ein Strang der menschlichen DNA.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Nachfrage deutlich gr&ouml;&szlig;er als Angebot</span></strong></p>
<p class="p1">Wie abh&auml;ngig die globale Wirtschaft inzwischen von diesen kleinen Elektronikelementen ist, zeigen die &shy;Lieferengp&auml;sse, die seit Ende 2020 die Wirtschaft ausbremsen. Neue Smartphones kamen versp&auml;tet auf den Markt, Industrieroboter, Notebooks und selbst Spielekonsolen waren nur schwer erh&auml;ltlich. Besonders die Automobilindustrie war betroffen: In Autofabriken standen Produktionsb&auml;nder still, Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit geschickt. Laut dem Beratungsunternehmen AlixPartners hat die globale Automobilindustrie im Jahr 2021 rund <span class="s1">210 Milliarden US-Dollar an &shy;Umsatz </span>wegen des Halbleitermangels verloren. Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg: &bdquo;Der anhaltende Chip-Mangel ist ein Risiko f&uuml;r die gesamte Wirtschaft, gerade auch in Europa und Deutschland.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Dabei wird die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage von Halbleitern immer gr&ouml;&szlig;er, wie Michael Alexander, Partner bei Roland Berger, erl&auml;utert: &bdquo;Eine baldige Besserung ist nicht in Sicht. Denn der Engpass hat strukturelle Gr&uuml;nde, die in der aktuellen Ausgestaltung der Lieferketten liegen. Die Knappheit der Chips wird bis in das Jahr 2023 &ndash; und wahrscheinlich dar&uuml;ber hinaus &ndash; bestehen bleiben.&ldquo;</p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Langwierige Produktion</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Herstellung von Chips ist langwierig und komplex &ndash; vom Design &uuml;ber die Produktionsanlage, Chemikalien, Fertigung und Verpackung kann kein Land allein modernste Halbleiter produzieren. Um ein Halbleiter-Bauelement herzustellen, wird zun&auml;chst ein monokristalliner Halbleiterrohling, ein sogenannter Ingot, ges&auml;gt, geschliffen und poliert, um ihn in eine d&uuml;nne Form zu bringen. Anschlie&szlig;end werden auf diesem Wafer nach und nach diverse isolierende oder leitende Schichten erzeugt, die jeweils mit sogenannten lithografischen Verfahren strukturiert werden. Ganz zum Schluss werden die Wafer metallisiert, so dass Strom flie&szlig;en kann und sie kontaktiert werden k&ouml;nnen. So entstehen auf einem Wafer integrierte Schaltungen mit Leiterbahnen f&uuml;r eine gro&szlig;e Zahl von Bauteilen parallel. Abschlie&szlig;end werden die ICs vereinzelt und in ein Geh&auml;use eingebracht. W&auml;hrend des gesamten Prozesses wie auch am Ende werden die Arbeitsg&auml;nge immer wieder &uuml;berpr&uuml;ft und die Qualit&auml;t der ICs und Chips<br>
getestet.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Komplexe Wertsch&ouml;pfungskette</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Der Herstellungsprozess eines einzigen Halbleiterprodukts kann rund zwei Monate dauern und umfasst rund 700 Einzelschritte, so Hagen-Holger Apel, Senior Client Portfolio Manager bei DNB AM: &bdquo;Dabei m&uuml;ssen mehr als 70-mal internationale Grenzen &uuml;berquert werden, bevor ein Endverbraucher-Kunde erreicht wird. Ein in den USA ans&auml;ssiges Halbleiterunternehmen kann weltweit bis zu 16.000 Zulieferer haben.&ldquo; Diese komplexe Struktur ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Optimierung der Wertsch&ouml;pfungskette hinsichtlich F&auml;higkeiten und Kosten. Aber sie macht die Halbleiterindustrie auch sehr empfindlich gegen&uuml;ber St&ouml;rungen in der Lieferkette.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s2">In 2020 kamen gleich verschiedene Faktoren zusammen, die diese Struktur getroffen hat: Versorgungsengp&auml;sse bei Rohstofflieferanten, geopolitische Spannungen zwischen China und den USA sowie ein durch die Corona-&shy;Pandemie verzerrter Markt. &bdquo;Die aktuellen Liefer&shy;engp&auml;ssen sind ein Anlass, einseitige Abh&auml;ngigkeiten zu hinterfragen und die Ausgangsposition im globalen Wettbewerb um digitale &shy;Technologien zu verbessern&ldquo;, sagt Bitkom-Pr&auml;sident Achim Berg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Die Halbleiterindustrie im Wandel</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/die-halbleiterindustrie-im-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 08:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forecast]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Halbleiterindustrie im Wandel – mehr Resilienz, größere Autonomie, neue Technologien Die letzten Monate haben&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Halbleiterindustrie im Wandel &ndash; mehr Resilienz, gr&ouml;&szlig;ere Autonomie, neue Technologien</strong></p>
<p class="p1">Die letzten Monate haben eindr&uuml;cklich gezeigt, welche Rolle Halbleiter f&uuml;r unsere Wirtschaft spielen. Erst der Handelskrieg zwischen den USA und China sowie der Abschwung des Jahres 2019, dann der Ausbruch von COVID-19. Die Lieferketten wurden weltweit durcheinandergebracht und viele Fabriken der <span class="s1">Halbleiterindustrie im asiatisch-pazifischen Raum fuhren ihren Betrieb herunter. In anderen Teilen der Welt wurden die Fabriken durch &shy;Naturkatastrophen wie Wirbelst&uuml;rme oder Erdbeben &shy;beeintr&auml;chtigt. Parallel dazu steigt die Nachfrage nach Chips kontinuierlich &ndash; allein im Markt f&uuml;r Leistungshalbleiter wird sich nach aktuellen Absch&auml;tzungen des deutschen Verbands der Elektro- und Digital&shy;industrie (ZVEI) das Wachstum bis 2030 verdreifachen. Das Ergebnis sind teils erhebliche Lieferengp&auml;sse bei Halbleitern und Chips.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Lieferschwierigkeiten in der Halbleiterindustrie haben aber auch interne Gr&uuml;nde: Die Gruppe an Unternehmen, die den L&ouml;wenanteil der weltweiten Halbleiter-&shy;Ums&auml;tze erwirtschaftet, ist klein. Bei der Fertigung von Computerchips erwirtschaften nur zwei Unternehmen zusammengenommen rund 70 Prozent des weltweiten Umsatzes. Zudem haben viele Halbleiterunternehmen keine eigenen Fabriken, sondern lassen vorzugsweise in Asien fertigen. So wird fast jeder vierte Chip in China produziert&nbsp;&ndash; aber gr&ouml;&szlig;tenteils nicht im Auftrag chinesischer Unternehmen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Um die Lieferketten zu stabilisieren und die Abh&auml;ngigkeiten zu reduzieren, planen immer mehr Staaten, Fertigungskapazit&auml;ten wieder ins eigene Land zu &shy;holen. So wollen die USA &uuml;ber die n&auml;chste Dekade rund 52&nbsp;&shy;Milliarden US-Dollar investieren, um die heimische Halbleiterindustrie zu unterst&uuml;tzen. Auch die EU plant, mit einem eigenen &bdquo;European Chips Act&ldquo; mehr Autonomie im Bereich der Halbleiter zu erlangen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">F&uuml;r Chiphersteller bedeuten diese Investitionen zusammen mit der konstant hohen Nachfrage bei geringerem Angebot blendende &shy;Aussichten. Laut der Organisation &bdquo;World &shy;Semiconductor Trade Statistics&ldquo; ist der weltweite Halbleiterumsatz alleine in 2021 um 25,6 Prozent auf 553&nbsp;Milliarden US-Dollar gewachsen. In 2028 soll der Umsatz laut Fortune Business Insights dann bereits bei &uuml;ber 800 Milliarden US-Dollar liegen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mit den hohen Investments von Industrie und Politik wird auch die Entwicklung in der Halbleitertechnologie weitergehen: Neue Materialien und Chip-Architekturen, die Verlagerung auf 450-Millimeter-Wafer, 5 Nanometer-&shy;Bauelemente, 3 bzw. 2 Nanometer sind bereits in der &shy;Pipeline&nbsp;&ndash; Moores Law ist l&auml;ngst noch nicht am Ende. &shy;Bereits heute sind so Innovationen Wirklichkeit, die vor wenigen Jahren noch undenkbar schienen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Vielzahl an verschiedenen Entwicklungen in der Halbleiterindustrie und -technologie bergen gro&szlig;e Chancen. EBV Elektronik unterst&uuml;tzt Sie gerne dabei, diese f&uuml;r sich zu nutzen. Jetzt w&uuml;nsche ich Ihnen erstmal eine spannende Lekt&uuml;re, tauchen Sie ein in die Welt der Halbleiter!</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Thomas Staudinger<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Pr&auml;sident EBV Elektronik</span></p>
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		<item>
		<title>Boomender Roboter-Markt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/boomender-robotics-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 09:18:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es begann vor rund 50 Jahren mit nur wenigen Einsatzmöglichkeiten für die ersten Roboter. Seitdem&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es begann vor rund 50 Jahren mit nur wenigen Einsatzm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die ersten Roboter. Seitdem werden sie immer flexibler und g&uuml;nstiger; Anwendungsfelder und Markvolumen der Robotik wachsen kontinuierlich. Mit den kommenden Servicerobotern sind die mechatronischen Helfer endg&uuml;ltig im Massenmarkt angekommen.</strong></p>
<p>Der Robotermarkt befindet sich in einer Phase des Umbruchs: Als pers&ouml;nliche Assistenten, autonome Fahrzeuge, Chirurgieassistenten oder Flugdrohnen erobern Roboter jetzt auch Bereiche au&szlig;erhalb ihres angestammten Einsatzes in der Industrie. Laut dem Marktforschungsinstitut Tractica wurde im Jahr 2016 zum ersten Mal mehr Geld mit nichtindustriellen Robotern verdient als mit solchen, die in den Fabriken arbeiten.<br>
Das bedeutet allerdings nicht, dass weniger Industrieroboter zum Einsatz kommen: Der Weltbranchenverband International Federation of Robotics (IFR) rechnet bis zum Jahr 2019 mit einem globalen Zuwachs von durchschnittlich mindestens 13 Prozent im Jahr. Bis dahin werden dann in der Summe mehr als 1,4 Millionen neue Industrieroboter in den Fabriken rund um den Globus installiert worden sein. Bis 2022 soll das Marktvolumen f&uuml;r industrielle Roboter insgesamt bei 79,58 Milliarden US-Dollar liegen, so die Marktanalysten von MarketsandMarkets. Die st&auml;rksten Wachstumsimpulse f&uuml;r die Roboterbranche kommen laut IFR aus China: 40 Prozent des weltweiten Marktvolumens an Industrierobotern werden 2019 alleine im Reich der Mitte verkauft.<br>
Neben den Industrierobotern erobern Serviceroboter den Roboter-Markt: F&uuml;r professionelle Anwendungen, zum Beispiel in Medizin, Landwirtschaft oder Logistik, lag der Verkaufswert 2015 laut IFR bei 4,6 Milliarden Dollar. F&uuml;r 2016 bis 2019 wird mit einer weiterhin stark dynamischen Nachfrage gerechnet. Der akkumulierte Wert steigt auf 23 Milliarden US-Dollar. Zus&auml;tzlich zum bereits etablierten Gesch&auml;ft mit professionellen Service&shy;robotern w&auml;chst jetzt auch verst&auml;rkt das Consumer-Segment heran &ndash; vom Staubsauger bis zum technischen Unterhaltungsk&uuml;nstler. Derartige privat genutzte Serviceroboter erzielten laut IFR 2015 ein Absatzplus von 16 Prozent und stiegen auf einen akkumulierten Verkaufswert von 22 Milliarden US-Dollar. Interessant in diesem vergleichsweise neuen Marktsegment ist die Frage, wie sich die Start-up-Szene entwickelt &ndash; denn f&uuml;r innovative junge Firmen bieten sich hier einmalige Chancen, einen Markt zu erobern, auf dem sich noch keine gro&szlig;en Roboterhersteller etabliert haben.<br>
In der Summe prognostiziert Tractica f&uuml;r die gesamte Roboterindustrie &ndash; inklusive autonomer Fahr- und Flugzeuge &ndash; einen wahren Boom: Von 34,1&nbsp;Milliarden Dollar in 2016 soll der globale Robotermarkt auf 226,2 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2021 ansteigen &ndash; das entspricht einer durchschnittlichen j&auml;hrlichen Wachstumsrate von beeindruckenden 46 Prozent.</p>
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		<item>
		<title>Von reiner Fiktion zur realen Marktchance</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/forecast/von-reiner-fiktion-zur-realen-marktchance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 09:08:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer eröffnen auch der Elektronikbranche spannende Chancen. Lange war die Idee&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p class="p1"><strong><i>Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer er&ouml;ffnen auch der Elektronikbranche spannende Chancen.</i></strong></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Lange war die Idee von denkenden, ja sogar f&uuml;hlenden Maschinen nur eine Vision von Science-Fiction-Autoren. Doch dank rasanter Entwicklungen bei den Halbleitern und neuer Ideen bei der Programmierung selbstlernender Algorithmen ist die <strong>K&uuml;nstliche Intelligenz</strong> (KI; im Englischen Artificial Intelligence, AI) heute ein <strong>sehr reeller Markt</strong>, der Unternehmen spannende Perspektiven er&ouml;ffnet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Laut der Unternehmensberatung McKinsey <strong>w&auml;chst der globale Markt</strong> f&uuml;r <strong>KI-basierte Dienstleistungen</strong>, Software und Hardware j&auml;hrlich um <strong>bis zu 25 Prozent</strong> und wird bis<strong> 2025</strong> voraussichtlich <strong>130 Milliarden US-Dollar</strong> erreichen. Entsprechend boomen die Investitionen in K&uuml;nstliche Intelligenz, so die Ergebnisse der Studie &bdquo;Artificial Intelligence: the next digital frontier&ldquo; des McKinsey Global Institutes. Im vergangenen Jahr gaben danach Unternehmen, allen voran gro&szlig;e Technologiekonzerne wie Google und Amazon, <strong>bis zu 27 Milliarden Dollar f&uuml;r interne Forschung und Entwicklung</strong> intelligenter Roboter und selbstlernender Computer aus. Weitere <strong>zw&ouml;lf Milliarden Dollar</strong> flossen 2016 <strong>extern in KI</strong> &ndash; also durch Private-Equity-Gesellschaften, Risikokapitalgeber oder im Rahmen von Fusionen und &Uuml;bernahmen. In Summe waren dies rund <strong>39 Milliarden Dollar</strong>, was eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013 bedeutet. Der Gro&szlig;teil der derzeitigen externen Investitionen (rund 60 Prozent) flie&szlig;t in maschinelles Lernen (bis zu sieben Milliarden Dollar), weitere wichtige Felder sind Bilderkennung (2,5 Milliarden bis 3,5 Milliarden Dollar) und Spracherkennung (600 Millionen bis 900 Millionen Dollar). </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Intelligente Maschinen und selbstlernende Computer er&ouml;ffnen der Elektronikbranche neue Marktchancen. Die Marktanalysten von TrendForce erwarten, dass die weltweiten Einnahmen aus Chip-Verk&auml;ufen zwischen 2018 und 2022 um <strong>j&auml;hrlich 3,1 Prozent wachsen</strong> werden. Doch nicht nur die Nachfrage nach Prozessoren steigt &ndash; der Einsatz von KI befl&uuml;gelt auch neue L&ouml;sungen in Elektronik-Sparten wie Sensorik, Hardware-Beschleunigern oder digitalen Speichermedien. So soll beispielsweise der Markt f&uuml;r Next-Generation-Memory-Bauelemente laut dem Marktforschungsinstitut marketsandmarkets von 2,35 Milliarden Dollar in 2017 bis zum Jahr 2023 auf 9,68 Milliarden Dollar anwachsen &ndash; unter anderem wegen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a>, des Internets der Dinge und Anwendungen rund um die K&uuml;nstliche Intelligenz. Zus&auml;tzlich f&uuml;hrt die Etablierung von KI-basierten Dienstleistungen zu einer steigenden Nachfrage nach leistungsf&auml;higeren Netzwerk-Infrastrukturen, Daten-Centern und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>-Systemen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">KI ist also auch f&uuml;r die Elektronikindustrie ein wichtiger Zukunftsmarkt. Gerne unterst&uuml;tzen wir Sie mit unseren Halbleiterl&ouml;sungen, Experten und unserem Partnernetzwerk dabei, hierf&uuml;r spannende Produkte zu entwickeln.</span></p>
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		<title>Sensoren als Basis von KI</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/sensoren-als-basis-von-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 11:09:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Durch Sensor-Fusion entstehen immer exaktere Abbilder der Um&shy;gebung. Um schneller Ergebnisse zu erzielen und die Datenflut zu reduzieren, wandert die Intelligenz auch in die Sensoren selbst.</b></p>
<p class="p1">Systeme mit K&uuml;nstlicher Intelligenz brauchen Daten. Je mehr Daten, umso besser die Ergebnisse. Diese Daten k&ouml;nnen entweder aus Datenbanken stammen &ndash; oder sie werden mit Hilfe von Sensoren gewonnen: Sensoren messen zum Beispiel Schwingungen, Str&ouml;me und Temperaturen an Maschinen und liefern einem KI-System damit Informationen, um f&auml;llige Wartungen zu prognostizieren. Andere erfassen &ndash; integriert in <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> &ndash; Puls, Blutdruck und vielleicht Blutzuckerwerte beim Menschen, um R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Gesundheitszustand zu erm&ouml;glichen.</p>
<p class="p1">Viele Impulse hat die Sensorik in den letzten Jahren aus den Bereichen der mobilen Robotik und des autonomen Fahrens erhalten: Damit ein Fahrzeug sich autonom durch eine Umgebung bewegen kann, m&uuml;ssen die Fahrzeuge das Umfeld erkennen und die genaue Position bestimmen k&ouml;nnen. Dazu werden sie mit den unterschiedlichsten Sensoren ausgestattet: Ultraschallsensoren erfassen Hindernisse in kurzer Distanz, zum Beispiel beim Parken. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>sensoren messen die Position und Geschwindigkeit von Objekten in gr&ouml;&szlig;erer Entfernung. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren (light detection and ranging) scannen mit unsichtbarem Laser-Licht die Umgebung und liefern ein exaktes 3D-Abbild. Kamera-Systeme erfassen wichtige optische Informationen wie Farbe und Kontur eines Objektes und k&ouml;nnen &uuml;ber die Laufzeit eines Lichtimpulses sogar die Entfernung messen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Mehr Informationen sind gefragt</b></span></h2>
<p class="p1">Dabei steht heute nicht mehr nur die Positionsbestimmung eines Objekts im Vordergrund, sondern auch Informationen wie beispielsweise die Orientierung, die Gr&ouml;&szlig;e oder auch Farbe und Textur werden immer wichtiger. Um das sicher zu bestimmen, m&uuml;ssen mehrere Sensoren zusammenarbeiten: Denn jedes Sensor-System bietet zwar spezifische Vorteile. Doch erst die Kombination der Informationen verschiedener Sensoren &ndash; die sogenannte Sensor-Fusion &ndash; liefert ein exaktes, vollst&auml;ndiges und verl&auml;ssliches Bild der Umgebung. Ein einfaches Beispiel hierf&uuml;r sind Bewegungssensoren, wie sie unter anderem in Smartphones Verwendung finden: Erst aus der Kombination von Beschleunigungsmesser, Magnetfelderkennung und Gyroskop k&ouml;nnen sie Richtung und Geschwindigkeit einer Bewegung messen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Auch Sensoren werden intelligent</b></span></h2>
<p class="p1">Doch moderne Sensorsysteme liefern nicht nur Daten f&uuml;r KI, sondern nutzen sie auch: Derartige Sensoren k&ouml;nnen so eine Vorverarbeitung der Messdaten durchf&uuml;hren und damit die zentrale Recheneinheit entlasten. Zum Beispiel hat das Start-up AEye einen neuartigen Hybrid-Sensor entwickelt, der Kamera, Festk&ouml;rper-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a> und Chips mit KI-Algorithmen kombiniert. Es &uuml;berlagert die 3D-Punktewolke des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a> mit den 2D-Pixeln der Kamera und liefert so ein 3D-Abbild der Umgebung in Farbe. Anschlie&szlig;end werden durch KI-Algorithmen die relevanten Informationen aus dem Umfeld des Fahrzeugs herausgefiltert und bewertet. Das System ist nicht nur um den Faktor zehn bis 20 exakter und dreimal schneller als einzelne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren, sondern es reduziert auch die Datenflut zu zentralen Prozessoreinheiten.</p>
<h2 class="p1"><b>Sensoren liefern dem KI-System vielf&auml;ltige Informationen &uuml;ber:</b></h2>
<ul>
<li>Vibration</li>
<li>Str&ouml;me</li>
<li>Temperatur</li>
<li>Position</li>
<li>Gr&ouml;&szlig;e</li>
<li>Farbe</li>
<li>Textur</li>
<li>und vieles mehr&hellip;</li>
</ul>
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