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	<title>Sustainable Energy | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Sustainable Energy | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Mehr Ertrag aus der Windkraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 14:26:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Technologien für die Gewinnung von Strom aus Windkraft hat in den letzten Jahrzehnten eine&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Technologien f&uuml;r die Gewinnung von Strom aus Windkraft hat in den letzten Jahrzehnten eine gro&szlig;e Entwicklung vollzogen. Mit smarten Systemen, neuen Materialien und innovativen Konzepten gewinnt sie immer mehr Energie aus dem Wind.</strong></p>
<p>Windkraft ist eine der am schnellsten wachsenden Quellen f&uuml;r nachhaltige Energie. Die weltweit installierte Windenergiekapazit&auml;t an Land und auf See ist in den letzten zwei Jahrzehnten fast um das 75fache gestiegen. Von 7,5 Gigawatt im Jahr 1997 auf rund 564 Gigawatt im Jahr 2018, so die Daten der International Renewable Energy Agency (IRENA). Christian Mildenberger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Landesverband Erneuerbare Energien NRW: &bdquo;In den vergangenen 20 Jahren hat die Technologie gro&szlig;e Spr&uuml;nge gemacht.&ldquo; Im Jahr 1985 hatten typische Anlagen eine Nennleistung von 0,05 Megawatt und einen Rotordurchmesser von 15 Metern. Die heutige Anlagen haben Turbinenkapazit&auml;ten von etwa zwei Megawatt onshore. Offshore-Anlagen haben sogar drei bis f&uuml;nf Megawatt. In Planung sind bereits neue Anlagenklassen mit &uuml;ber sieben Megawatt Leistung, die in drei bis f&uuml;nf Jahren verf&uuml;gbar sein werden.</p>
<h2><strong>Windkraft richtig nutzen</strong></h2>
<p>Um einen gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Energieertrag zu erzielen, m&uuml;ssen Anlagen so gesteuert werden, dass sie sich wechselnden Windbedingungen anpassen k&ouml;nnen. Dazu verarbeiten Steuerungen eine Vielzahl an Daten, die die unterschiedlichsten Sensoren liefern. Zum Beispiel erfassen absolute Drehgeber die Anstellwinkel der Rotorbl&auml;tter, inkrementelle Drehgeber die Rotordrehzahl.</p>
<p>Damit die Einstellungen fr&uuml;hzeitig vorgenommen werden k&ouml;nnen, kann mittels <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">LiDAR</a> (Light detection and ranging) die Windgeschwindigkeit und -richtung gemessen werden. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">LiDAR</a>-Ger&auml;te senden dazu Laserstrahlen aus, die von Partikeln reflektiert werden, die sich im Wind mitbewegen. So wei&szlig; die Anlage, welche Belastungen durch den Wind sehr kurzfristig, das hei&szlig;t in den folgenden Sekunden, auf sie zukommen werden.</p>
<h2><strong>Strom effizienter umrichten</strong></h2>
<p>Ein anderer wichtiger Baustein, um die Effizienz der Anlage zu erh&ouml;hen, ist der Umrichter. Heute werden die meisten Windkraftanlagen mit variabler Rotordrehzahl betrieben. Entsprechend liefert auch der Generator Strom mit variablen Frequenzen und Spannungen. Die Leistungselektronik in den Umrichtern steuert und regelt den erzeugten Strom so, dass er immer mit der richtigen Netzfrequenz und -qualit&auml;t in das &ouml;ffentliche Netz eingespeist werden kann. K&uuml;nftige Technologien versprechen eine Verdoppelung der Leistungsdichte im Halbleitermodul, was entscheidende Volumenreduzierungen des Umrichters zul&auml;sst. Zudem bietet Leistungselektronik auf Basis von Siliziumcarbid (SiC) deutliche Verbesserungen: SiC-MOSFETs erreichen h&ouml;here Schaltfrequenzen, was wiederum den Einsatz kleinerer Filterkomponenten erm&ouml;glicht. Gleichzeitig k&ouml;nnen Schaltverluste reduziert, h&ouml;here Leistungsdichten erreicht und in der Summe der Systemwirkungsgrad erh&ouml;ht werden.</p>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#7fa87a;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#9FD298;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px"><strong>Elektronik sch&uuml;tzt Flederm&auml;use</strong></div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<p>Eine der Schattenseiten bei der Gewinnung von Strom aus der Windkraft ist, dass viele Flederm&auml;use mit den Rotorbl&auml;ttern kollidieren und sterben. Daher bringt man Ultraschalldetektoren an den Anlagen an. Diese erfassen die Echoortungsrufe der Flederm&auml;use, wenn sie sich in der Risikozone der Rotorbl&auml;tter aufhalten. Zusammen mit Wetterdaten lassen sich daraus Schwellenwerte f&uuml;r Temperatur und Windst&auml;rke f&uuml;r einen fledermaussicheren Betrieb der Windenergieanlagen ableiten. Windenergieanlagen produzieren dann nur Strom, wenn keine oder nur wenige Flederm&auml;use aktiv sind.</p></div></div>
<h2><strong>Mit KI Stillst&auml;nde vermeiden</strong></h2>
<p>Elektronik spielt eine entscheidende Rolle, um Windkraftanlagen lange und wirtschaftlich nutzbar zu halten. Durch die immer st&auml;rkere Vernetzung und Digitalisierung ist eine &Uuml;berwachung der Betriebsparameter in Echtzeit m&ouml;glich. Dabei kommt zunehmend K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) zum -Einsatz. Relevante Parameter und Messdaten innerhalb eines ganzen Windparks werden erfasst und aufbereitet, um den aktuellen Betriebs- und Wartungszustand der Anlagen zu rekonstruieren. Dazu lernt die KI bestimmte Schwingungen oder die Erw&auml;rmung von Bauteilen als Symptom von Sch&auml;den zu erkennen. Diese Informationen lassen darauf schlie&szlig;en, ob bestimmte -Komponenten bald ausfallen werden, um sie auszutauschen, bevor eine Windenergieanlage ausf&auml;llt. -Au&szlig;erdem l&auml;sst sich die Betriebsf&uuml;hrung der Einzelanlagen aufeinander abstimmen. Dadurch gelingt es, dass sich hintereinanderstehende Anlagen so zum Wind ausrichten, um die Windenergie optimal zu nutzen.</p>
<h2><strong>Innovative Konzepte mit Windkraft</strong></h2>
<p>Weltweit hat sich bei Windkraftanlagen die Bauform mit horizontaler Achse und drei Rotorbl&auml;ttern durchgesetzt. Doch die klassischen Rotormodelle k&ouml;nnten durch spannende Projekte Konkurrenz bekommen. Zum Beispiel hat das Start-up Vortex Bladeless ein Konzept entwickelt, das komplett ohne Rotorbl&auml;tter und Turbinen auskommt. Die Anlagen bestehen im Prinzip aus einer S&auml;ule. Der Wind regt diese zu Schwingungen an und ein Generator wandelt diese anschlie&szlig;end in Strom um. Vortex Bladeless sch&auml;tzt, dass der Strom aus den vertikalen Windkraftanlagen um 40 Prozent g&uuml;nstiger sein kann als der aus herk&ouml;mmlichen Windr&auml;dern. Allerdings ist der Stromertrag deutlich geringer als bei den klassischen Windr&auml;dern.</p>
<p>Auf einem anderen Prinzip basieren die Flugwindkraftanlagen von SkySails Power. Ein Lenkdrache zieht w&auml;hrend seines Aufstiegs ein Seil in gesteuerten Flugfiguren von einer Winde ab &ndash; der verbundene Generator erzeugt dabei Strom. Sobald das Zugseil seine maximale L&auml;nge erreicht hat, beginnt die R&uuml;ckholphase. Der Kite stellt sich automatisch in eine Position, in der seine Zugkraft sehr gering ist, er also ohne viel Widerstand eingeholt werden kann. Der Generator arbeitet jetzt als Motor und wickelt das Seil auf. &bdquo;Die Systeme arbeiten sehr leise, fallen in der Landschaft praktisch nicht auf und werfen kaum Schatten&ldquo;, sagt Stephan Wrage, CEO von SkySails Power. Diese Vorteile k&ouml;nnen nach seinen Worten dazu beitragen, die Akzeptanz f&uuml;r Windenergie weiter zu erh&ouml;hen. Wrage: &bdquo;Damit ist die SkySails-Technologie eine faszinierende Variante der erneuerbaren Stromerzeugung mit Windkraft.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mit Wasserstoff in eine neue Energie-Ära</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/mit-wasserstoff-in-eine-neue-energie-aera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 12:50:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Grüner Wasserstoff wird ein Kernelement des zukünftigen Energiesystems werden. Er kann einen wesentlichen Beitrag zur&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gr&uuml;ner Wasserstoff wird ein Kernelement des zuk&uuml;nftigen Energiesystems werden. Er kann einen wesentlichen Beitrag zur angestrebten Treibhausgasneutralit&auml;t aller Sektoren bis 2050 leisten und zur Systemintegration fluktuierender erneuerbarer Energien beitragen.</strong></p>
<p>Wasserstoff ist ein Energietr&auml;ger mit enormem Potenzial. Das Gas besitzt viel Energie, verbrennt sauber, ist gut transportierbar und l&auml;sst sich &uuml;ber lange Zeit zuverl&auml;ssig lagern. Damit kann Wasserstoff einen gro&szlig;en Teil zur angestrebten Treibhausgasneutralit&auml;t bis 2050 leisten. &bdquo;Sauberer Wasserstoff spielt eine Schl&uuml;sselrolle im Rennen um die Dekarbonisierung zahlreicher Sektoren unserer Wirtschaft&ldquo;, unterstreicht so auch Thierry Breton, EU-Kommissar f&uuml;r den Binnenmarkt. &bdquo;Als zentrales Element des europ&auml;ischen Green Deals wird erneuerbarer und kohlenstoffarmer Wasserstoff nicht nur zur gr&uuml;nen Energiewende beitragen, sondern auch bedeutende Business-Chancen f&uuml;r EU-Unternehmen bieten.&ldquo;</p>
<h2>Nachhaltig produziert</h2>
<p>Wasserstoff kommt auf der Erde praktisch nur in chemisch gebundener Form vor, zum Beispiel in Wasser, Methan oder Biomasse. Um ihn als Energietr&auml;ger zu nutzen, muss man den Wasserstoff zun&auml;chst aus diesen Verbindungen herausl&ouml;sen. Dies geschieht mittels Energie in Form von Strom oder Hochtemperaturw&auml;rme. Weltweit forscht man, &bdquo;gr&uuml;nen&ldquo;, also nachhaltig erzeugten Wasserstoff in gro&szlig;industriellem Ma&szlig;stab und damit entsprechend g&uuml;nstig zu produzieren. Dabei stehen vor allem zwei Methoden im Fokus: die Elektrolyse und solarthermische Verfahren.</p>
<p>Bei der Elektrolyse wird Wasser mit Hilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Diese Technik ist bereits weit entwickelt: In Deutschland zum Beispiel gibt es heute schon eine installierte und mit erneuerbarem Strom gespeiste Elektrolyseleistung von insgesamt 30 Megawatt. Allerdings l&auml;sst die Effizienz der Elektrolyse derzeit noch Raum f&uuml;r Weiterentwicklungen, denn aktuell f&uuml;hren &ndash; vereinfacht gesagt &ndash; 100 Watt Strom zu rund 20 Watt Wasserstoff. Zielsetzung ist, diesen Wirkungsgrad auf 75 Prozent zu erh&ouml;hen.</p>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#7fa87a;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#9FD298;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px"><strong>Die Farben des Wasserstoffs</strong></div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<p>&bdquo;Grauer&ldquo; Wasserstoff wird vorwiegend aus Erdgas gewonnen, aktuell macht er etwa 95 Prozent der weltweiten Produktion aus. Dabei entstehen erhebliche CO<sub>2</sub>-Emissionen.</p>
<p>&bdquo;Blauen&ldquo; Wasserstoff gewinnt man ebenfalls aus Erdgas. Allerdings trennt man die Treibhausgase ab und speichert sie ein. Es ist aber auch m&ouml;glich, ihn Elektrolyse herzustellen. Dabei setzt man auf Strom aus Kernkraft.</p>
<p>&bdquo;Gr&uuml;ner&ldquo; Wasserstoff wird aus Wasser und Energie &ndash; aus Sonnen-, Wind-, Wasserkraft oder Biomasse &ndash; gewonnen. Nur er ist wirklich nachhaltig und klimaneutral.</p></div></div>
<h2>Solarthermisches Verfahren</h2>
<p>Bei den solarthermischen Verfahren erfolgt die Wasserstoffherstellung direkt mit der W&auml;rmeenergie der Sonne durch eine thermochemische Redox-Reaktion. Dabei wird das Licht der Sonne durch eine Vielzahl von Spiegeln auf einen Brennpunkt konzentriert. Dort entstehen Temperaturen um die 1.500 Grad Celsius. In der Theorie hat dieses Verfahren einen energetischen Wirkungsgrad von 30 bis 50&#8200;Prozent &ndash; in der Praxis liegt die Ausbeute der solarthermischen Wasserstoffgewinnung laut dem Deutschen Zentrum f&uuml;r Luft- und Raumfahrt derzeit allerdings erst bei rund vier Prozent. Verbesserungspotenzial liegt hier vor allem in Reaktormaterialien, die die n&ouml;tigen Redox-Prozesse bei niedrigeren Temperaturen erm&ouml;glichen.</p>
<p>Eine weitere M&ouml;glichkeit der Wasserstoffherstellung ist die photoelektrochemische Wasserspaltung. Hierbei wandeln Solarmodule die Sonnenenergie direkt in chemische Energie um, indem sie Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Die Wirkungsgrade liegen dabei heute bei rund acht Prozent. F&uuml;r den wirtschaftlichen Betrieb ist es notwendig, Kosteneffizienz und Wirkungsgrad der solaren Wasserstofferzeugung noch weiter zu verbessern. Das J&uuml;licher Forschungszentrum entwickelte dazu zum Beispiel eine Silizium-Mehrfachstapelsolarzelle, die auf der D&uuml;nnschicht-Technologie beruht. Sie kommt mit deutlich weniger Material als die herk&ouml;mmliche Wafer-Technologie aus und l&auml;sst sich damit kosteng&uuml;nstiger herstellen.</p>
<h2>Leichter Transport</h2>
<p>Grunds&auml;tzlich gilt jedoch. Um Wasserstoff in gro&szlig;em Ma&szlig;stab kosteng&uuml;nstig zu produzieren, ist es notwendig die Anlagen dort aufzubauen, wo nachhaltige Energie g&uuml;nstig ist. Forscher der Fraunhofer-Institute ISI und ISE gehen in einer Wasserstoff-Roadmap f&uuml;r Deutschland davon aus, dass das Regionen sind, in denen die Stromgestehungskosten durch Photovoltaik- und Windkraftanlagen bei unter drei Eurocent pro Kilowattstunde liegen und die Volllaststunden (Vlh) bei solchen Anlagenparks mindestens 4.000 Vlh pro Jahr betragen.</p>
<p>Das bedeutet, dass man den Wasserstoff transportieren muss. Es ist m&ouml;glich ihn direkt in fl&uuml;ssiger Form, analog zu fl&uuml;ssigem Erdgas zu transportieren, aber auch in chemisch gebundener Form als Ammoniak, Methanol oder LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carriers).</p>
<p>Gerade die LOHC-Technologie erm&ouml;glicht es, Wasserstoff sicher und effizient zu transportieren und zu speichern. Dabei bindet man gasf&ouml;rmigen Wasserstoff an eine ungef&auml;hrliche Tr&auml;gerfl&uuml;ssigkeit. Schon ein einziger Liter der Tr&auml;gerfl&uuml;ssigkeit bindet &uuml;ber 650 Liter Wasserstoff. Von ihrer Handhabung und den physikalischen Eigenschaften her ist die &ouml;lige Substanz &uuml;blichen Kraftstoffen recht &auml;hnlich und l&auml;sst sich mit Tanklastern und Z&uuml;gen einfach und gefahrlos transportieren, denn LOHC ist nicht als Gefahrenstoff eingestuft. Zudem ist es m&ouml;glich, sobald der Wasserstoff abgespalten ist, sie wiederzuverwenden und somit ein Kreislaufsystem zu erm&ouml;glichen.</p>
<h2>Technologien existieren</h2>
<p>&bdquo;Aus unserer Sicht existiert die Technologiebasis der gesamten Wertsch&ouml;pfungskette&ldquo;, sagt Prof. Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Wasserstofftechnologien am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Solare Energiesysteme ISE. &bdquo;Jetzt kommt es darauf an, die Weichen so zu stellen, dass das Scale-up f&uuml;r die Realisierung der weiteren Kostenreduktion und das Sammeln von Betriebserfahrungen gelingt.&ldquo; Noch in den 2030er Jahren soll gr&uuml;ner Wasserstoff zu wettbewerbsf&auml;higen Preisen produziert werden k&ouml;nnen. Laut dem Hydrogen Council, einer internationalen Initiative verschiedener Unternehmen, werden die Kosten bis 2030 um bis zu 50 Prozent fallen. &bdquo;2020 markiert den Beginn einer neuen &Auml;ra f&uuml;r Energie: Wenn das Potenzial von Wasserstoff als Teil unseres globalen Energiesystems Realit&auml;t wird, k&ouml;nnen wir weniger Emissionen und eine verbesserte Sicherheit und Flexibilit&auml;t erwarten&ldquo;, so Beno&icirc;t Potier, Chairman und CEO von Air Liquide und Co-Vorsitzender des Hydrogen Council. &bdquo;Damit wird das Jahrzehnt des Wasserstoffs eingel&auml;utet.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#7fa87a;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#9FD298;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px"><strong>Case-Studies</strong></div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">
<p><strong>50 Megawatt Elektrolyseur in Lingen</strong></p>
<p>BP und &Oslash;rsted wollen einen 50-Megawatt-Elektrolyseur bauen, der mit Strom aus einem Offshore-Windpark von &Oslash;rsted beliefert werden k&ouml;nnte. 2024 soll damit gr&uuml;ner Wasserstoff produziert werden, langfristig soll die gesamte fossile Wasserstofferzeugung in der BP-Raffinerie treibhausgasneutral werden. Perspektivisch ist auch die Produktion synthetischer, klimaneutraler Flugkraftstoffe und eine direkte umweltfreundliche Nutzung von Wasserstoff im Stra&szlig;en- und Schiffsverkehr m&ouml;glich.</p>
<p><strong>Gr&uuml;ner Wasserstoff aus der Nordsee</strong></p>
<p>Das Konsortium AquaVentus plant, bis 2035 zehn Gigawatt Offshore-Windanlagen zwischen Helgoland und der Sandbank Doggerbank zu installieren. Mit dem Wind-Strom soll Wasserstoff erzeugt und dann &uuml;ber eine Pipeline an Land gebracht werden. Das Projekt umfasst die Entwicklung von Offshore-Windturbinen mit integrierter Wasserstofferzeugung, einen Offshore-Wasserstoff-Park, eine Abnahmepipeline, Hafeninfrastrukturen, maritime wasserstoffbasierte Anwendungen sowie eine Forschungsplattform.</p></div></div>
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		<item>
		<title>Rechenzentren immer grüner</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/rechenzentren-immer-gruener/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 08:14:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rechenzentren sind das Rückgrat der Digitalisierung. Doch sie verbrauchen viel Strom. Mit den richtigen Konzepten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rechenzentren sind das R&uuml;ckgrat der Digitalisierung. Doch sie verbrauchen viel Strom. Mit den richtigen Konzepten und Technologien l&auml;sst sich ihre Energieeffizienz jedoch deutlich erh&ouml;hen.</strong></p>
<p>Streamen, chatten, posten &ndash; all das frisst Energie. Jeder Klick verursacht CO<sub>2</sub>-Emissionen. &bdquo;Digitalisierung hei&szlig;t mehr Daten, mehr Rechenkapazit&auml;t, mehr Rechenzentren&ldquo;, so E.ON-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger. &bdquo;Jedes Rechenzentrum verbraucht riesige Mengen an Strom. In 2030 ben&ouml;tigen wir bis zu 13 Prozent des weltweiten Strombedarfs von Rechenzentren.&ldquo; Alleine der Technologiesprung zum Mobilfunkstandard 5G wird den Energiebedarf von Rechenzentren drastisch ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von E.ON bei der Universit&auml;t RWTH Aachen beauftragte Studie. Danach kann 5G den ohnehin stark wachsenden Strombedarf in deutschen Rechenzentren um nahezu 3,8&#8200;Terawattstunden bis zum Jahr 2025 zus&auml;tzlich erh&ouml;hen. Das w&auml;re genug, um alle 2,5 Millionen Menschen der St&auml;dte K&ouml;ln, D&uuml;sseldorf und Dortmund ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.</p>
<h2><strong>Energiebedarf pro Gigabit sinkt</strong></h2>
<p>Doch es gibt auch positive Meldungen aus der Branche: Obwohl sich der Bedarf an Rechenleistung durch die anhaltende Digitalisierung in den vergangenen zehn Jahren verzehnfacht hat, ist der Energiebedarf pro Gigabit in Rechenzentren im Vergleich zum Jahr 2010 um den Faktor zw&ouml;lf niedriger. Gleichzeitig sinken europaweit die CO<sub>2</sub>-Emissionen von Rechenzentren. Bis 2030 ist mit einer Absenkung der CO<sub>2</sub>-Emissionen um 30 Prozent zu rechnen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine aktuelle Studie des Borderstep Instituts. Immer mehr Rechenzentren greifen auf Strom aus erneuerbaren Quellen zur&uuml;ck. Zum anderen hat sich aber auch die Energieeffizienz der Rechenzentren deutlich verbessert.</p>
<h2><strong>Potenziale f&uuml;r mehr Energieeffizienz</strong></h2>
<p>Sie l&auml;sst sich an der sogenannten Power Usage Effectiveness (PUE) ablesen. Dabei wird die insgesamt im Rechenzentrum verbrauchte Energie ins Verh&auml;ltnis gesetzt mit der Energieaufnahme der Rechner. Der theoretisch angestrebte Wert liegt bei 1. Wird beispielsweise f&uuml;r die Infrastruktur des Rechenzentrums ebenso viel Energie ben&ouml;tigt wie f&uuml;r die IT-Komponenten, liegt der PUE-Wert bei 2. Der typische Durchschnitt von Rechenzentren liegt heute bei 1,67 und bietet noch deutliches Verbesserungspotenzial.</p>
<p>Das gr&ouml;&szlig;te Potenzial weisen vor allem Technologien im Bereich der K&uuml;hlung und Klimatisierung von Rechenzentren auf. Insbesondere die Nutzung der Abw&auml;rme kann die Energieeffizienz erheblich steigern. Ein Beispiel hierf&uuml;r ist das Micro-Datacenter im Eurotheum, einem 110 Meter hohen Hochhaus in Frankfurt am Main. Ein wasserbasiertes Direktk&uuml;hlsystem hilft dort rund 70 Prozent der eigenen Abw&auml;rme zu nutzen, um ans&auml;ssige B&uuml;ro- und Konferenzr&auml;ume sowie die Hotels und Gastronomie vor Ort zu beheizen. Mit der Abw&auml;rme aller Rechenzentren in Frankfurt am Main k&ouml;nnte rechnerisch sogar bis zum Jahr 2030 der gesamte W&auml;rmebedarf von Privathaushalten und B&uuml;rogeb&auml;uden der Stadt gedeckt werden.</p>
<h2><strong>Effizientere Chips&auml;tze</strong></h2>
<p>Auch die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a> in den Rechenzentren selbst bieten ein gro&szlig;es Potenzial f&uuml;r mehr Energieeffizienz &ndash; sie verbrauchen rund die H&auml;lfte des Stroms. Chiphersteller entwickeln dazu immer energieeffizientere Chips&auml;tze (Central Processing Unit, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>) und die Multi-Core-Technologie oder der Einsatz von Grafikprozessoren (Graphics Processing Unit, GPU) erm&ouml;glichen die Verarbeitung h&ouml;herer Lasten mit weniger Strom. Die meisten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s verf&uuml;gen zudem &uuml;ber Power-Management-Funktionen, die den Stromverbrauch optimieren, indem sie je nach Auslastung dynamisch zwischen verschiedenen Leistungszust&auml;nden hin und her schalten.</p>
<h2><strong>Sparsame Netzteile</strong></h2>
<p>Das Netzteil, das den ankommenden Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt, macht etwa 25 Prozent des Stromverbrauchs eines <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>s aus und steht damit nach der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a> an zweiter Stelle. Hier bieten Wide-Bandgap-Halbleiter in der Leistungselektronik eine erhebliche Verbesserung der Effizienz. Galliumnitrid (GaN) hilft das Gewicht, die Baugr&ouml;&szlig;e, die Kosten sowie der Energieverbrauch von Stromversorgungen deutlich zu reduzieren. Die Hochgeschwindigkeits-GaN-Schaltertechnologie erm&ouml;glicht eine um 200 Prozent h&ouml;here Leistungsdichte in Rechenzentren der n&auml;chsten Generation &ndash; und damit auch einen deutlich geringeren K&uuml;hlbedarf.</p>
<p>Ein anderer Ansatz ist die Umstellung der Stromversorgung bei Rechenzentren von Wechselstrom auf Gleichstrom. Damit k&ouml;nnte ein Gro&szlig;teil der Umwandlungsschritte auf dem Weg von der Einspeisung bis hin zum Endger&auml;t entfallen. Die Energieeffizienz lie&szlig;e sich so um mehr als zehn Prozent steigern.</p>
<h2><strong>Bereits auf dem Weg</strong></h2>
<p>Tech-Giganten wie Google, Amazon, Facebook, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le und Microsoft sind bereits dabei, Rechenprozesse zu rationalisieren. Sie steigen auf erneuerbare Energien um und suchen nach effizienteren Wegen zur K&uuml;hlung von Rechenzentren und zur Wiederverwertung ihrer Abw&auml;rme. Laut <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le versorgt der Konzern bereits alle seine Rechenzentren zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie. Tats&auml;chlich zeichnen sich die Technologie-Schwergewichte als die Unternehmen aus, die am meisten in Sonnen- und Windenergie investieren. Das geht zumindest aus von Bloomberg &uuml;bermittelten Zahlen der Internationalen Energieagentur (IEA) hervor.</p>
<h2><strong>Digitalisierung verringert CO<sub>2</sub>-Emissionen</strong></h2>
<p>Bei der Betrachtung des Strombedarfs und der CO<sub>2</sub>-Bilanz von Rechenzentren darf aber nicht au&szlig;er Acht gelassen werden, dass mit digitalen Technologien wesentlich mehr Treibhausgasemissionen eingespart werden k&ouml;nnen, als ihr Betrieb verursacht. So zeigt eine Studie des Digitalverbands Bitkom, dass in Deutschland die CO<sub>2</sub>-Emissionen durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler L&ouml;sungen in den kommenden zehn Jahren um bis zu 151&nbsp;Megatonnen CO<sub>2</sub> verringert werden. Die Digitalisierung selbst st&ouml;&szlig;t dabei nur 22 Megatonnen aus. Christian Noll, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz: &bdquo;Die Digitalisierung hilft an vielen Stellen Energie intelligenter, sparsamer und g&uuml;nstiger einzusetzen. Diese Potenziale m&uuml;ssen wir unbedingt nutzen. Gleichzeitig brauchen wir immer mehr Rechenzentren, um diese Services und Dienstleistungen weiter auszubauen. Damit wird der effiziente Betrieb der Rechenzentren in Zukunft eine Schl&uuml;sselrolle beim Erreichen der Klimaziele einnehmen.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>HGÜ für verlustarmen Stromtransfer</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/hgue-fuer-verlustarmen-stromtransfer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 15:51:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung ermöglicht den verlustarmen Transport von Strom über weite Entfernungen. Sie ist damit eine&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hochspannungs-Gleichstrom-&Uuml;bertragung erm&ouml;glicht den verlustarmen Transport von Strom &uuml;ber weite Entfernungen. Sie ist damit eine Schl&uuml;sseltechnologie bei der Anpassung der &Uuml;bertragungsnetze an die zunehmende Zahl regenerativer Energiequellen.</strong></p>
<p>Stromnetze spielen eine Schl&uuml;sselrolle bei der Erreichung der Klimaneutralit&auml;t. In einem dezentralen erneuerbaren Energiesystem verbinden die Netze Onshore- und Offshore-Windparks, die kohlenstofffreien Strom produzieren, mit Stromverbrauchern und industriellen Abnehmern. Die Investitionen in neue &Uuml;bertragungsnetze werden sich in der EU28-Region in den Jahren 2021 bis 2030 auf gesch&auml;tzt 152&nbsp;Milliarden Euro belaufen.</p>
<h2><strong>Vorhandene Netze optimieren</strong></h2>
<p>Dabei erh&ouml;ht nicht nur der Ausbau das &Uuml;bertragungspotenzial der Netzinfrastruktur, sondern es stehen auch zahlreiche Technologien zur Verf&uuml;gung, mit denen sich die Leistungsf&auml;higkeit vorhandener Netze steigern l&auml;sst. &bdquo;Technologien zur Optimierung der Netze erm&ouml;glichen es uns, mehr aus den Netzen zu machen, die wir bereits haben. Sie reduzieren die Ausgaben f&uuml;r neue Netzinfrastrukturen. Sie geben uns effizientere Netze, die mehr erneuerbare Energien aufnehmen k&ouml;nnen und die Menge an Wind- und Solarenergie reduzieren, die wir abregeln m&uuml;ssen&ldquo;, so Giles Dickson, CEO des Industrieverbandes WindEurope. Er weist zudem darauf hin, dass die meisten der Technologien zur Netzoptimierung bereits erprobt und verf&uuml;gbar sind.</p>
<p>So lassen sich mithilfe von Systemen zur Echtzeit-&Uuml;berwachung &Uuml;bertragungsleitungen enger an ihren thermischen Grenzen betreiben. Dadurch kann die maximale Kapazit&auml;t besser ausgenutzt werden, ohne die Sicherheit zu beeintr&auml;chtigen. Eine andere Technologie sind elektronische Systeme, die die Betriebsparameter von Transformatoren &ndash; zum Beispiel &Ouml;ltemperatur, Umgebungstemperatur oder Last &ndash; &uuml;berwachen und damit die Wartung vereinfachen und Ausf&auml;lle reduzieren. &Uuml;ber die Datenerfassung hinaus lassen sich mit Hilfe einer auf Ger&auml;teebene eingebetteten Intelligenz Alterungsmodelle erstellen oder Hot-Spot-Berechnungen durchf&uuml;hren &ndash; mit dem Ziel einer vorausschauenden Wartung. Eine cybersichere Kommunikation &uuml;ber ein gesichertes Netzwerk, auch per Mobilfunk oder andere Wireless-Technologien, ist daf&uuml;r Voraussetzung. Neue Transformatorentechnologien verbessern die Regelbarkeit des Netzes, reduzieren St&ouml;rungen und erm&ouml;glichen die Verbindung zu Gleichstromnetzen.</p>
<h2><strong>Energie &uuml;ber weite Strecken &uuml;bertragen</strong></h2>
<p>Gerade Gleichstromnetze gewinnen mit der zunehmend erforderlichen Anbindung von erneuerbaren Energiequellen an Bedeutung. Denn gro&szlig;e Quellen erneuerbarer Energie sind meist weit entfernt von den Verbrauchern, beispielsweise in Windparks auf dem Meer. Das bestehende Netz, &uuml;berwiegend mit der etablierten Wechselstromtechnik (AC-Technologie) ausgestattet, gibt die f&uuml;r den Transport dieser Strommengen erforderlichen Kapazit&auml;ten jedoch nicht her. Zudem geht bei der AC-Technologie w&auml;hrend der &Uuml;bertragung zwischen langen Distanzen zu viel Energie verloren. Daher gewinnen sogenannte Hochspannungs-Gleichstrom-&Uuml;bertragungssysteme (HG&Uuml;, im Englischen HVDC f&uuml;r High Voltage Direct Current) zunehmend an Bedeutung. Dabei wird auf der Versorgungsseite der Wechselstrom vor der &Uuml;bertragung zun&auml;chst in Gleichstrom umgewandelt. In der Empfangsstation wird der Strom dann f&uuml;r den Verbrauch wieder in Wechselstrom umgewandelt. Mit dieser Technologie werden im Vergleich zum Drehstromnetz die &Uuml;bertragungsverluste im Mittel um 30 bis 50 Prozent reduziert.</p>
<p>&bdquo;Die HG&Uuml;-Technologie tr&auml;gt erheblich zu einer klimaneutralen Energiezukunft bei, indem sie die Integration von erneuerbarer Energieerzeugung auf gro&szlig;en Fl&auml;chen und in weiter Entfernung erm&ouml;glicht&ldquo;, erkl&auml;rt Niklas Persson, Managing Director Grid Integration bei Hitachi ABB Power Grids. Das Unternehmen lieferte unter anderem f&uuml;r das NordLink-Projekt &ndash; dem &bdquo;gr&uuml;nen Kabel&ldquo; zum Austausch deutscher Windenergie mit norwegischer Wasserkraft &ndash; die beiden Konverterstationen. Ohne die HG&Uuml;-Technologie w&auml;ren die Verluste bei der Energie&uuml;bertragung &uuml;ber die l&auml;ngste Seekabel-Stromverbindung der Welt viel zu hoch.</p>
<h2><strong>Mit HG&Uuml; Strom noch effizienter wandeln</strong></h2>
<p>In modernen HG&Uuml;-Systemen werden zwei grundlegende Umrichtertechnologien in den Konverterstationen eingesetzt: konventionelle netzgef&uuml;hrte Stromquellenwandler (LCCs) und Spannungszwischenkreisumrichter-Technologie (Voltage Source Converter, VSC). Letztere bestehen aus einer Reihenschaltung sogenannter Submodule, die aus IGBT-Halbbr&uuml;cken mit Speicherkondensatoren aufgebaut sind. Sie erm&ouml;glichen eine deutlich h&ouml;here Netzstabilit&auml;t, reduzieren die elektrischen Verluste signifikant und minimieren den Aufwand f&uuml;r die Filterung. Besonders niedrige Schalt- und Leistungsverluste sowie eine hohe Zuverl&auml;ssigkeit verspricht dabei der Einsatz von Leistungselektronik auf Basis von Siliziumcarbid. Laut Mitsubishi Electric k&ouml;nnen dabei die Verluste im Halbleiter um 50 Prozent reduziert werden. Damit kommt noch mehr der wertvollen &bdquo;sauberen&ldquo; Energie aus regenerativen Quellen beim Verbraucher an.</p>
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		<title>Energy Harvesting und sein Energiepotenzial</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/energy-harvesting-und-sein-energiepotenzial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 15:09:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Geräte des Internets der Dinge benötigen nur wenig Energie. Diese lässt sich effizient aus der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ger&auml;te des Internets der Dinge ben&ouml;tigen nur wenig Energie. Diese l&auml;sst sich effizient aus der direkten Umgebung gewinnen. Mit der immensen Zahl an IoT-Ger&auml;ten summiert sich das Energiepotenzial dieser Energy Harvesting-Technologien schnell auf mehrere hundert Terawattstunden.</strong></p>
<p>Rund 30 bis 70 Milliarden Ger&auml;te bildeten in 2020 das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> (Internet of Things, IoT). Auch wenn die Sch&auml;tzungen weit auseinandergehen, sicher ist: ihre Zahl wird weiter wachsen. Klar ist auch, dass diese Ger&auml;te Energie verbrauchen. Bereits im Jahr 2014 warnte die Internationale Energieagentur (IEA), dass der Stromverbrauch der weltweit vernetzten Ger&auml;te bei rund 616 Terawattstunden liegt. Diese Sch&auml;tzung erfolgte damals auf Basis von 14 Milliarden vernetzten Ger&auml;ten. Das ist ungef&auml;hr so viel, wie in deutschen Haushalten j&auml;hrlich an Endenergie verbraucht wird.</p>
<p>Nachhaltige L&ouml;sungen f&uuml;r die Stromversorgung der IoT-Ger&auml;te zu finden, ist also ein nicht zu untersch&auml;tzender Beitrag auch f&uuml;r den Klimaschutz. Eine Option ist dabei das sogenannte &bdquo;Energy Harvesting&ldquo;. Unter diesem Schlagwort sind Technologien vereint, die die Umgebungsenergie nutzen. Sie erzeugen zum Beispiel aus Bewegungen und Vibrationen, Luftstr&ouml;mungen oder Temperaturunterschieden Strom. Die Leistungsabgabe liegt dabei typischerweise zwischen 0,0001 bis 500 Milliwatt. &bdquo;Energy Harvesting-L&ouml;sungen bilden die Basis zur Versorgung einer Vielzahl von batterielosen IoT-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen, die uns im Rahmen der digitalen Transformation in Zukunft unser Leben erleichtern werden&ldquo;, ist sich Dieter Bauernfeind von Elec-Con technology sicher. Zusammen mit der Technischen Hochschule Deggendorf und der Firma Lintech entwickelt sein Unternehmen zum Beispiel einen Energie-Generator mit Positionsfunk, der Strom aus mechanischer Bewegung gewinnt. Das System soll in der Logistik eingesetzt werden.</p>
<h2><strong>Energy Harvesting: Aus Bewegung wird Energie</strong></h2>
<p>Dabei kommen piezoelektrische Materialien zum Einsatz. Sie erzeugen Elektrizit&auml;t als Reaktion auf mechanische Stimulation wie Vibration oder Bewegung. Piezoelektrische Energy Harvester lassen sich heute unter anderem mit Hilfe der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>-Technologie realisieren, also als winzige Bauelemente, die Logikelemente und mikromechanische Strukturen in einem Chip vereinen.</p>
<p>Eine andere Technologie, um aus Bewegung Energie zu gewinnen, nutzt eine Gruppe von Forschern an der Chinese University of Hong Kong: Sie verwenden ein spezielles intelligentes Makrofasermaterial, das bei jeder Art von Verbiegung Energie erzeugt. Die Forscher bauten daraus einen Energy Harvester, der am Knie eines Menschen befestigt wird und beim Laufen des Tr&auml;gers 1,6 Mikrowatt Energie erzeugt. Das reicht aus, um zum Beispiel einen Gesundheitstracker zu -betreiben.</p>
<h2><strong>Strom aus LED-Licht</strong></h2>
<p>Eine wichtige Energiequelle ist auch die Photovoltaik. Allerdings werden viele IoT-Ger&auml;te innerhalb von Geb&auml;uden eingesetzt, wo kein helles Sonnenlicht zur Verf&uuml;gung steht. Die Lichteinstrahlung betr&auml;gt dort &uuml;blicherweise nur 30 bis 50&#8200;Lux &ndash; direktes Sonnenlicht erreicht dagegen bis zu 130.000 Lux. Ein Forscherteam der Universit&auml;t Uppsala hat daher spezielle Indoor-Photovoltaikzellen entwickelt. Sie basieren auf Kupferkomplex-Elektrolyten, die Licht aus Leuchtstofflampen und LEDs mit einem Wirkungsgrad von 34 Prozent in Strom wandeln k&ouml;nnen. &bdquo;Die Kenntnis der Spektren dieser Lichtquellen macht es m&ouml;glich, spezielle Farbstoffe so abzustimmen, dass sie Licht in Innenr&auml;umen absorbieren&ldquo;, erkl&auml;rt Marina Freitag, Assistenz-Professorin an der Fakult&auml;t f&uuml;r Chemie der Universit&auml;t Uppsala.</p>
<h2><strong>Funkwellen und W&auml;rme als Energiequellen</strong></h2>
<p>Auch Radiowellen stellen eine Umgebungsenergie dar. Ein Pionier bei der Nutzung dieser Energiequelle ist Drayson Technologies. Das Unternehmen hat mittlerweile die dritte Generation seiner Freevolt-Technologie auf den Markt -gebracht, die Strom aus <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/nfc/" target="_blank" title="Near Field Communication RFID-Systeme, die im Nahfeld arbeiten, werden als NFC-Systeme bezeichnet. Der Radius des&hellip;" class="encyclopedia">NFC</a>-, Mobilfunk- oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wi-fi/" target="_blank" title="Bezeichnung sowohl f&uuml;r ein Firmenkonsortium, das Ger&auml;te mit Funk-Schnittstellen zertifiziert, als auch f&uuml;r den zugeh&ouml;rigen&hellip;" class="encyclopedia">Wi-Fi</a>-Netzen gewinnen kann. Dabei erreicht die L&ouml;sung eine &bdquo;RF-to-DC&ldquo;-Effizienz von bis zu 80 Prozent &ndash; und liefert so ausreichend Energie, um zum Beispiel moderne Smartcards zu versorgen.</p>
<p>Viel Energie steckt auch in der W&auml;rme, die zum Beispiel von Motoren, Maschinen oder dem menschlichen K&ouml;rper abgegeben wird. Abh&auml;ngig von den physikalischen Eigenschaften des thermoelektrischen Materials und der Menge der verf&uuml;gbaren W&auml;rmeenergie k&ouml;nnen thermoelektrische Generatoren zwischen 20 Mikrowatt und zehn Mikrowatt pro Quadratzentimeter erzeugen.</p>
<p>Da sich das Profil von Energy Harvesting-Generatoren stark von dem einer Batterie unterscheidet, werden spezielle Power-Management-Interfaces ben&ouml;tigt. Sie steuern zum Beispiel Rechenprozesse im Chip in Abh&auml;ngigkeit von der zur Verf&uuml;gung stehenden Energie. Zudem wandeln sie Strom und Spannung auf ein Niveau um, mit dem das IoT-Ger&auml;t betrieben werden kann. Chip-Hersteller bieten dazu inzwischen spezielle ICs. Sie k&ouml;nnen oftmals die Energie aus verschiedenen Quellen managen und vereinfachen die Integration von Energy Harvesting in ein IoT-Ger&auml;t erheblich.</p>
<h2><strong>Mehrfacher Umweltnutzen mit Energy Harvesting</strong></h2>
<p>Auch wenn das Potenzial an durch Energy Harvesting erzeugter Energie nicht unbedeutend ist, fallen zwei Argumente noch viel st&auml;rker ins Gewicht. Energy Harvesting-L&ouml;sungen reduzieren die Wartungskosten f&uuml;r IoT-Ger&auml;te erheblich, da Batterien deutlich seltener ausgetauscht werden m&uuml;ssen. Im Idealfall kann man sogar komplett auf eine Batterie verzichten und damit die Umwelt von giftigen Materialien entlasten. Viele Argumente sprechen also f&uuml;r Energy Harvesting-L&ouml;sungen. Entsprechend optimistisch sind die Marktaussichten f&uuml;r diese Technologie: Laut Market Study Report wird der weltweite Energy Harvesting-Markt von 2020 bis 2028 durchschnittlich um 10,15 Prozent pro Jahr wachsen und ein Umsatzvolumen von rund 9,45 Milliarden US-Dollar erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachhaltige Energie ohne Grenzen?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/nachhaltige-energie-ohne-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 13:27:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Solaranlagen und Windfarmen, Gezeiten- und Erdwärmekraftwerke. Sie alle zweigen Energie aus Energieströmen ab, die zuvor&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Solaranlagen und Windfarmen, Gezeiten- und Erdw&auml;rmekraftwerke. Sie alle zweigen Energie aus Energiestr&ouml;men ab, die zuvor seit Urzeiten unangetastet geblieben waren. Die Frage lautet daher: Welchen Anteil dieser Energiestr&ouml;me darf die Menschheit f&uuml;r ihre Zwecke nutzen, ohne dass das Energiesystem der Erde dabei Schaden nimmt? Gibt es nachhaltige Energie ohne Grenzen? Dieser Frage geht ein Empa-Team rund um Harald Desing aus der Abteilung &bdquo;Technologie und Gesellschaft&ldquo; nach.</strong></p>
<p>Oftmals wird im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien davon gesprochen, dass sie unendlich verf&uuml;gbar sind. Doch ist dem wirklich so? Steht tats&auml;chlich global gen&uuml;gend nachhaltige Energie f&uuml;r die Materialfl&uuml;sse in unserer Gesellschaft zur Verf&uuml;gung, ohne die planetaren Grenzen zu sprengen?</p>
<h2>Betriebsstoff f&uuml;r das System Erde</h2>
<p>Im Grunde genommen ist der Planet Erde ein System, das mit seiner Umgebung lediglich Energie austauscht. Der weitaus gr&ouml;&szlig;te Teil der ins System eingebrachten Energie ist Sonnenstrahlung, erg&auml;nzt durch geringf&uuml;gige Anteile an planetarer Bewegungsenergie und Erdw&auml;rme. Diese Energiestr&ouml;me nutzt die Erde schon immer restlos selbst. Ihre vielen Teilsysteme wie die Ozeane, die Atmosph&auml;re und W&auml;lder, aber auch reflektierende Eisfl&auml;chen wurden damit gewisserma&szlig;en in Betrieb gehalten.</p>
<p>Die meisten dieser Teilsysteme wandeln die eintretende Energie in weitere erneuerbare Energiestr&ouml;me um, zum Beispiel in Wind- und Wasserstr&ouml;mungen oder in die Produktion von Biomasse. Dabei wird den eintretenden Energiestr&ouml;men freie Energie, die sogenannte Exergie, entzogen. Unabh&auml;ngig von der Nutzung, ob im nat&uuml;rlichen Erdsystem oder der von Menschen erschaffenen Technosph&auml;re, wird die gesamte Energie letztlich wieder ins All abgestrahlt.</p>
<h2>Auch Solarparks ver&auml;ndern das Klima</h2>
<p>Wenn die Menschheit zunehmend Anteile der erneuerbaren Energiestr&ouml;me f&uuml;r ihre Aktivit&auml;ten abzweigt, reduzieren sich die dem Erdsystem zur Verf&uuml;gung stehenden Anteile. Solche St&ouml;rungen kann das Erdsystem bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Sind sie jedoch zu gro&szlig;, steigt das Risiko, dass sogenannte Kipppunkte &uuml;berschritten werden. Schnelle und irreversible Ver&auml;nderungen im Erdsystem w&auml;ren die Folge: etwa das Abschmelzen der Polkappen, das wiederum den Klimawandel beschleunigt. Um diese Kipppunkte nicht zu &uuml;berschreiten, darf die Gr&ouml;&szlig;e der genutzten Landfl&auml;che nicht &uuml;ber der planetaren Belastungsgrenze liegen. Solaranlagen anstelle von W&auml;ldern etwa st&ouml;ren die Biodiversit&auml;t, die Verdunstung und damit den Wasserkreislauf, die R&uuml;ckstrahlung von W&auml;rme ins All und vieles mehr.</p>
<p>Die gleichen Obergrenzen wie f&uuml;r die solare Nutzung gelten auch f&uuml;r die Ernte der sogenannten chemischen Energie &ndash; also f&uuml;r die Land- und Forstwirtschaft, die Nahrungs- und Futtermittel, Heizmaterial, Treibstoffe sowie Baumaterialien produziert. Die Erzeugung technischer Energie steht auf vielen Fl&auml;chen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung.</p>
<p>Um die verschiedenen Potenziale an erneuerbarer Energie vergleichen beziehungsweise summieren zu k&ouml;nnen, haben sie die Empa-Forscher in elektrische Energie&auml;quivalente umgerechnet. Die Berechnungen verwenden die Wirkungsgrade von heute verf&uuml;gbarer Kraftwerkstechnik. Es macht einen Unterschied, ob Solarenergie, Holz oder Wasserkraft Elektrizit&auml;t erzeugt. Diese Umwandlungsverluste schm&auml;lern die m&ouml;gliche Ernte einiger Potenziale nochmals erheblich.</p>
<h2>Die Erde braucht die meiste Energie f&uuml;r sich</h2>
<p>Das Ergebnis der Studie &uuml;berrascht: 99,96 Prozent der aus dem All auf die Erde eintreffenden Energie wird f&uuml;r den Antrieb des Erdsystems und f&uuml;r die Nahrungsmittelproduktion ben&ouml;tigt, daher k&ouml;nnen blo&szlig; 0,04 Prozent technisch genutzt werden. Das h&ouml;rt sich nicht nach viel an &ndash; tats&auml;chlich jedoch liegt dieses Potenzial immer noch etwa um das Zehnfache &uuml;ber dem heutigen globalen Energiebedarf.</p>
<p>Das Ergebnis aus der Betrachtung der Umwandlungsverluste ist wenig &uuml;berraschend. Solarzellen sollten bevorzugt die verf&uuml;gbare Energie ernten und nutzen. Denn fast alle erneuerbaren Energieressourcen &ndash; auch Wind- und Wasserkraft sowie die Biomasseproduktion &ndash; werden letztlich von der Sonne angetrieben. Eine direkte Nutzung der Sonnenenergie bedeutet weniger Umwandlungsschritte und dadurch weniger Verluste.</p>
<h2>Verf&uuml;gbare nachhaltige Energie noch kleiner</h2>
<p>Also einfach massenweise Solaranlagen bauen und das Energieproblem ist gel&ouml;st? Ganz so einfach ist es nat&uuml;rlich nicht. In seiner Studie hat das Empa-Team nur den ersten Schritt betrachtet &ndash; die Berechnung des verf&uuml;gbaren Energiepotenzials. Die tats&auml;chliche verf&uuml;gbare Menge an Energie wird kleiner sein: Limitierende Faktoren sind etwa die Verf&uuml;gbarkeit von Rohstoffen, aber auch Finanzkapital und Arbeitskraft, Umweltauswirkungen bei der Rohstoffgewinnung oder Produktion, Betrieb und Entsorgung der Anlagen sowie der Bedarf an zus&auml;tzlicher Infrastruktur f&uuml;r die Energieverteilung, und -speicherung.</p>
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		<title>Klimaneutralität nicht ohne negative Emissionen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/klimaneutralitaet-nicht-ohne-negative-emissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 12:21:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nur mit dem Ausbau erneuerbarer Energien lässt sich Klimaneutralität nicht erreichen. Eine Ergänzung durch Technologien&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur mit dem Ausbau erneuerbarer Energien l&auml;sst sich Klimaneutralit&auml;t nicht erreichen. Eine Erg&auml;nzung durch Technologien muss erfolgen. Und zwar mit denen CO<sub>2</sub> aus Abgasen oder der Atmosph&auml;re abgeschieden, gespeichert und im besten Fall sogar genutzt werden kann.</strong></p>
<p>Das Ziel der Klimaneutralit&auml;t haben sich immer mehr Regierungen und Unternehmen auf ihre Fahnen geschrieben. Was ein Ausbau erneuerbarer Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz mit sich bringen soll. Doch das alleine wird nicht reichen. Denn die rechtzeitige Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens wird ohne negative Emissionstechnologien nicht m&ouml;glich sein. Laut der Internationalen Energieagentur IEA m&uuml;ssten mindestens 15 Prozent der notwendigen Emissionsminderungen durch Technologien zur CO<sub>2</sub>-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCUS, Carbon Capture, Utilization and Storage) realisiert werden. Dies bedeutet eine fast 100fache Steigerung der CCUS-Kapazit&auml;t bis 2050. Auch Dr. Carsten Rolle, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vom Weltenergierat Deutschland, ist dieser &Uuml;berzeugung. &bdquo;Ohne die Integration von negativen Emissionen in Klimaschutzstrategien werden die Pariser Klimaziele nicht erreichbar sein. Umso dr&auml;ngender ist es f&uuml;r Politik und Gesellschaft, deren Weiterentwicklung und Anwendung zu diskutieren und zu f&ouml;rdern.&ldquo;</p>
<h2>Gleichgewicht zu unvermeidbaren Emissionen</h2>
<p>Die im Pariser Klimaabkommen verankerte Klimaneutralit&auml;t bedeutet, dass ein Gleichgewicht zwischen dem Aussto&szlig; der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen auf der einen und dem Abbau der Gase durch Senken auf der anderen Seite erreicht wird. Genau f&uuml;r dieses Senken braucht es negative Emissionstechnologien. Denn trotz aller Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Reduzierung des Energieverbrauchs wird es auch in Zukunft Treibhausgasemissionen geben. Solche, die kaum oder nur mit einem sehr hohen Kostenaufwand vermieden werden k&ouml;nnen. Hierdurch entsteht der Bedarf an negativen Emissionen, die der Atmosph&auml;re entzogen werden m&uuml;ssen. Hinzu kommt der Bedarf an Kompensation der Emissionen, die durch Zeitverzug in den Klimaschutzbem&uuml;hungen entstehen. &bdquo;Je sp&auml;ter das Ziel einer vollst&auml;ndigen Vermeidung aller anthropogenen Emissionen erreicht ist, desto h&ouml;her wird sp&auml;ter der Bedarf an negativen Emissionstechnologien beziehungsweise Senken sein&ldquo;, erkl&auml;rt Carsten Rolle.</p>
<h2>Langfristige Speicherung unter der Erde</h2>
<p>Die Abscheidung von Kohlenstoff wird schon seit Jahrzehnten zur Verbesserung der Qualit&auml;t von Erdgas eingesetzt. Neue Technologien speichert CO<sub>2</sub> jetzt auch langfristig. Wie zum Beispiel auf Island. Das Schweizer Unternehmen Climeworks errichtet dort die weltweit gr&ouml;&szlig;te Direct Air Capture and Storage-Anlage zur Versteinerung von atmosph&auml;rischem CO<sub>2</sub>. Dabei wird Kohlenstoffdioxid der Umgebungsluft entzogen und CO<sub>2</sub>-freie Luft zur&uuml;ck in die Atmosph&auml;re abgegeben. Das aus der Luft gefilterte CO<sub>2</sub> wird unter die Erdoberfl&auml;che transportiert. Dort reagiert es durch nat&uuml;rliche Prozesse mit dem Basaltgestein und verwandelt sich &uuml;ber einen Zeitraum von mehreren Jahren selbst zu Carbonaten. Das hei&szlig;t mineralisiert. Was Kohlenstoffdioxid so dauerhaft aus der Atmosph&auml;re entfernt. Die Anlage wird nonstop in Betrieb sein und pro Jahr 4.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus der Atmosph&auml;re filtern.</p>
<p>Gerade bei den Grundstoffindustrien und besonders in der Zementindustrie&nbsp;bietet die Abscheidung und Speicherung von CO<sub>2</sub> einen Ausweg. So soll im norwegischen Zementwerk Brevik von Heidelberg Cement ab 2024 eine Anlage j&auml;hrlich 400.000 Tonnen CO<sub>2</sub> abscheiden. Das dann dauerhaft eingelagert werden soll. Ziel ist eine Verringerung der CO<sub>2</sub>-Emissionen des im Werk produzierten Zements um 50 Prozent.</p>
<h2>Vom Klimagas zum Rohstoff</h2>
<p>Doch die dauerhafte Speicherung des Kohlendioxids ist nur eine M&ouml;glichkeit. Noch spannender ist es, dem &bdquo;Abfallprodukt&ldquo; einen Wert zu verleihen und das CO<sub>2</sub> in marktf&auml;hige industrielle und kommerzielle Produkte umzuwandeln. Denn CO<sub>2</sub> ist ein vielseitiges Molek&uuml;l, das chemisch in eine Vielzahl von Produkten umgewandelt werden kann, darunter Kraftstoffe, Chemikalien, Baumaterialien und Polymere. So hat zum Beispiel das Unternehmen Covestro eine Technologie entwickelt, die CO<sub>2</sub> als Rohstoff f&uuml;r nachhaltige Kunststoffe nutzt. &bdquo;Die Kunststoffindustrie kann mit der Umstellung auf eine treibhausgasneutrale Produktion zur Bek&auml;mpfung des Klimawandels beitragen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir vom Erd&ouml;l wegkommen und alternative Rohstoffe wie CO<sub>2</sub> nutzen&ldquo;, sagt Dr.&nbsp;Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro.</p>
<p>Das Verfahren verwendet chemische Katalysatoren, um Reaktionen zwischen CO<sub>2</sub> und einem herk&ouml;mmlichen Rohstoff anzutreiben. Dabei entstehen sogenannte Polymere auf nachhaltigere und wirtschaftlich tragf&auml;hige Weise. Allerdings ersetzt dieses Verfahren nur ein Teil des Erd&ouml;ls. Doch es entstehen besser wiederverwertbare Kunststoffe, deren Bestandteile leichter recycelt werden k&ouml;nnten. Der auf CO<sub>2</sub> basierende Rohstoff wird bereits zur Herstellung von weichem Schaumstoff f&uuml;r Matratzen, f&uuml;r Kleber in Sportb&ouml;den, Polsterungen in Schuhen und in Autoinnenr&auml;umen eingesetzt. An der Schwelle zur Marktreife stehen elastische Textilfasern. Forschungsprojekte haben gezeigt, dass sich CO<sub>2 </sub>auch f&uuml;r D&auml;mmstoffe aus Hartschaum und f&uuml;r Tenside, zum Beispiel in Waschmitteln, nutzen l&auml;sst. So wird aus dem sch&auml;dlichen Klimagas ein wertvoller Rohstoff &ndash; und ein weiterer nachhaltiger Schritt zur Klimaneutralit&auml;t gemacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Elektromotoren</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/elektromotoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 11:15:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Elektromotoren kommen in fast allen Gebäuden, Industrien und Infrastrukturen zum Einsatz. Tatsächlich sind sie weltweit&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elektromotoren kommen in fast allen Geb&auml;uden, Industrien und Infrastrukturen zum Einsatz. Tats&auml;chlich sind sie weltweit der gr&ouml;&szlig;te Einzelverbraucher von Strom. Nach Sch&auml;tzungen der Europ&auml;ischen Kommission sind allein in Europa etwa acht Milliarden Elektromotoren im Einsatz. Diese verbrauchen fast 50 Prozent des in der EU erzeugten Stroms.</strong></p>
<p>Die Modernisierung der Motoren der Welt ist essenziell im Kampf gegen den Klimawandel. Denn sie wird den CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck der Welt reduzieren. Stellen Sie sich vor, Sie w&uuml;rden der Welt sieben neue Amazonas-Regenw&auml;lder hinzuf&uuml;gen&ldquo;, veranschaulicht Ryan Morris, Vorsitzender und CEO des Elektroantriebherstellers Turntide Technologies die Bedeutung energieeffizienter Antriebstechnologie. Turntide hat einen drehzahlvariablen Antrieb entwickelt. Dieser ist durch die Kombination einer modernen Computer- und Softwaresteuerung und mit einem geschalteten Reluktanzmotor rund 25 Prozent effizienter als herk&ouml;mmliche Antriebe. Kunden haben die Effizienz ihrer Heizungs-, L&uuml;ftungs- und Klimaanlagen um bis zu 65 Prozent gesteigert. Dies erfolgte durch Ersetzen der alten Antriebe mit fester Drehzahl, durch die drehzahlvariablen von Turntide.</p>
<h2><strong>Zehn Prozent Strom mit Elektromotoren einsparen</strong></h2>
<p>Unabh&auml;ngige Forschungsergebnisse zeigen, dass sich der weltweite Strombedarf durch den Austausch ineffizienter Antriebe durch optimierte, hocheffiziente Anlagen um bis zu zehn Prozent senken lie&szlig;e. &bdquo;Der Beitrag, den die Umstellung von Industrie und Infrastruktur auf diese &auml;u&szlig;erst energieeffizienten Antriebe und Motoren zu einer nachhaltigeren Gesellschaft leisten kann, ist gar nicht hoch genug einzusch&auml;tzen&ldquo;, betont daher auch Morten Wierod, Leiter des Gesch&auml;ftsbereichs Antriebstechnik von ABB.</p>
<p>Weltweit gibt es verschiedene gesetzliche Vorgaben und regulatorische Rahmenbedingungen, um die Energieeffizienz elektrischer Antriebe zu steigern. In der Europ&auml;ischen Union existiert zum Beispiel die &Ouml;kodesign-Verordnung (EU 2019/1781) mit strengen Anforderungen an die Energieeffizienz von Motoren und Drehzahlregelungen. Mit der Verordnung sollen bis 2030 j&auml;hrlich 110 Terawattstunden eingespart werden, was dem Stromverbrauch der Niederlande entspricht. Dies bedeutet, dass j&auml;hrlich 40&nbsp;Millionen Tonnen CO<sub>2</sub>-Emissionen vermieden und die j&auml;hrlichen Energiekosten der Haushalte und der Industrie in der EU bis 2030 um rund 20 Milliarden Euro sinken werden. Die Richtlinie unterscheidet bei Elektromotoren vier Wirkungsgradklassen, deren aktuelle Grenzwerte bei IE1 (niedrigste Klasse) bis IE4 liegen. Analog zu den Motoren sind IE-Klassen f&uuml;r Umrichter und IES-Klassen f&uuml;r Umrichter-Motor-Kombinationen de&#64257;niert.</p>
<h2><strong>Effizienter mit Drehzahlregelung</strong></h2>
<p>Der Einsatz von Komponenten mit hohem Wirkungsgrad bildet allerdings nur die Basis f&uuml;r ein Antriebssystem, das m&ouml;glichst wenig Energie verbraucht. Das gr&ouml;&szlig;te Potenzial l&auml;sst sich dann heben, wenn Antriebsauslegung und Bewegungsprofile dem tats&auml;chlichen Prozessbedarf entsprechen. Die Nutzung von Umrichtern zur Anpassung der Leistung oder die Einspeisung der Bremsenergie in den Zwischenkreis sind weitere Optimierungsm&ouml;glichkeiten. So k&ouml;nnen drehzahlgeregelte Antriebe den Energieverbrauch um 30 bis 50 Prozent senken, indem sie genau die Leistung zur Verf&uuml;gung stellen, die tats&auml;chlich ben&ouml;tigt wird.</p>
<p>Der Wursthersteller R&uuml;genwalder M&uuml;hle hat zum Beispiel die L&uuml;fterantriebe f&uuml;r seine 30 Rauchkammern durch moderne IE4-Antriebspakete ersetzt. Statt der alten zweistufigen, polumschaltbaren Asynchronmotoren werden die L&uuml;fter jetzt durch eine Kombination eines Synchronreluktanzmotor und Frequenzumrichter angetrieben. Der Motor verf&uuml;gt &uuml;ber einen Rotor, der im Gegensatz zur herk&ouml;mmlichen Synchronmotor-Konstruktion ohne Magnete oder Wicklungen auskommt. Rotorbedingte Leistungsverluste, die rund 40 Prozent der Energieverluste eines Elektromotors ausmachen, gibt es dadurch fast keine mehr. Insgesamt konnten so fast 50 Prozent Energie eingespart werden. Die Investition amortisierte sich dadurch f&uuml;r die R&uuml;genwalder M&uuml;hle schon nach etwas mehr als einem Jahr.</p>
<h2><strong>Strom sparen mit Leistungselektronik</strong></h2>
<p>IE4-Motoren gibt es aber auch in vielen anderen Motortypen. Bei Drehstrom-Asynchronmaschinen genauso wie bei Motoren mit Permanentmagneten oder bei EC-Motoren (EC&#8200;= Electronically Com mutated). Die Motoren k&ouml;nnen alle mit einem Frequenzumrichter kombiniert werden und so als drehzahlvariabler Antrieb fungieren. Teils ben&ouml;tigen sie grunds&auml;tzlich f&uuml;r den Betrieb sogar einen elektronischen Regler wie den EC-Motor oder den Synchronreluktanzmotor. Damit spielt hier die Leistungselektronik eine gro&szlig;e Rolle bei der Energieeffizienz des Gesamtsystems. Die Marktanalysten von Navigant gaben daher schon vor einigen Jahren die Empfehlung, Wide-Bandgap-Halbleiter, vor allem auf Basis von Siliziumcarbid, anstelle von herk&ouml;mmlichen Halbleitern zu verwenden.</p>
<p>Was dieses Material leisten kann, zeigt ein Antrieb, den der Automobilzulieferer Marelli zusammen mit dem Fraunhofer-Institut f&uuml;r Zuverl&auml;ssigkeit und Mikrointegration IZM f&uuml;r die Formel E entwickelt hat. Die extrem kompakte Leistungsstufe auf Basis von Siliziumcarbid erm&ouml;glicht im Vergleich zu einem siliziumbasierten Aufbau gleicher Leistung einen Umwandlungswirkungsgrad von bis zu 99,5&nbsp;Prozent. Au&szlig;erdem reduziert sie Gewicht und Gr&ouml;&szlig;e um die H&auml;lfte und besitzt eine um 50 Prozent h&ouml;here W&auml;rmeableitung in das K&uuml;hlsystem.</p>
<p>&bdquo;Industrielle Energieeffizienz bietet gegen&uuml;ber anderen Schwerpunktbereichen das gr&ouml;&szlig;te Einzelpotenzial zur Bek&auml;mpfung des Klimanotstands&ldquo;, so das Fazit von ABB-Manager Morten Wierod. &bdquo;Sie ist im Grunde die unsichtbare L&ouml;sung f&uuml;r das Klimaproblem unserer Welt.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachhaltige Gebäude</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/nachhaltige-gebaeude/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 10:23:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sustainable Energy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Bereich der Raumwärme und der Warmwasserbereitung von Gebäuden schlummert großes Potenzial zur Reduktion energiebedingter&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Bereich der Raumw&auml;rme und der Warmwasserbereitung von Geb&auml;uden schlummert gro&szlig;es Potenzial zur Reduktion energiebedingter Treibhausgasemissionen. Insgesamt verursacht der Bau- und Geb&auml;udesektor rund 40&#8200;Prozent der globalen CO<sub>2</sub>-Emissionen. Immer mehr geht der Trend: Nachhaltige Geb&auml;ude.</strong></p>
<p>Geb&auml;ude sind f&uuml;r etwa 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich. Aber auch f&uuml;r einen fast ebenso hohen Anteil an CO<sub>2</sub>-Emissionen in Europa. Besonders der Bereich der Raumw&auml;rme und der Warmwasserbereitung bietet gro&szlig;es Potenzial zur Reduktion energiebedingter Treibhausgasemissionen.</p>
<h2><strong>W&auml;rmepumpen auch f&uuml;r Altbauten</strong></h2>
<p>In einigen europ&auml;ischen L&auml;ndern ist dazu das Heizen mit erneuerbaren Energien &uuml;ber W&auml;rmepumpen zum Standard bei Neubauprojekten geworden. Auch in &auml;lteren Geb&auml;uden, die meist h&ouml;here Vorlauftemperaturen von bis zu 70&nbsp;Grad Celsius ben&ouml;tigen, lassen sich inzwischen W&auml;rmepumpen einsetzen. All das dank effizienterer K&auml;ltemittel oder neuer Kompressortechnologien. Ein Feldtest des Fraunhofer ISE zeigt, dass im Altbau mit Au&szlig;enluft-W&auml;rmepumpen die CO<sub>2</sub>-Emissionen im Vergleich zu einer Gas-Brennwertheizung um 19 bis 47 Prozent niedriger liegen. Bei Erdreich-W&auml;rmepumpen sogar um bis zu 57 Prozent.</p>
<h2><strong>Sonne vom Dach</strong></h2>
<p>Einen besonderen Charme hat der Einsatz von W&auml;rmepumpen auch, weil sich ein Teil des zum Betrieb notwendigen Stroms mit einer eigenen Photovoltaikanlage erzeugen l&auml;sst. &bdquo;Je mehr Solarstrom auf dem Dach produziert wird, desto gr&ouml;&szlig;er ist auch der eigene Beitrag zum Klimaschutz&ldquo;, betont Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor f&uuml;r Regenerative Energiesysteme an der Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft Berlin (HTW). Eine Anlage mit zehn&nbsp;Kilowatt Spitzenleistung, die etwa 50 bis 60&nbsp;Quadratmeter des Hausdachs belegt, kann j&auml;hrlich vier bis f&uuml;nf Tonnen CO<sub>2 </sub>vermeiden.</p>
<p>Solarstromspeicher erm&ouml;glichen es dabei, dass die Energie rund um die Uhr zur Verf&uuml;gung steht. Deren Effizienz steigt immer weiter, wie Prof. Quaschning feststellen konnte. 20 Speicher hat die HTW aktuell unter die Lupe genommen. Von denen bei 13 Systemen eine hohe Systemeffizienz bescheinigt werden konnte. Die Forscher der HTW f&uuml;hren die verbesserten Wirkungsgrade unter anderem auf den verst&auml;rkten Einsatz von Siliziumcarbid-Leistungshalbleitern in den Wechselrichtern zur&uuml;ck. Die effizientesten Systeme erreichen dadurch &uuml;ber einen weiten Leistungsbereich Wirkungsgrade oberhalb von 97 Prozent.</p>
<h2><strong>Hoffnungstr&auml;ger Wasserstoff</strong></h2>
<p>Gaswirtschaft und Hersteller klassischer Heizungssysteme sind allerdings skeptisch, ob sich die Energiewende alleine mit elektrischen Heizsystemen umsetzen l&auml;sst. Sie sch&auml;tzen, dass es bis 2050 einen Mix aus elektrisch betriebenen W&auml;rmeerzeugern sowie aus Gas-Brennwertger&auml;ten und Brennstoffzellen geben wird. Forscher setzen gro&szlig;e Hoffnung auf CO<sub>2</sub>-neutral hergestellten Wasserstoff. Mit dem Energietr&auml;ger lie&szlig;en sich sehr kurzfristig deutliche Erfolge bei der Verringerung der CO<sub>2</sub>-Emissionen erzielen. W&uuml;rde dem Erdgas 20 Prozent Wasserstoff beigemischt k&ouml;nnten die Treibhausgasemissionen schon jetzt um rund sieben Prozent pro Jahr verringert werden. Grunds&auml;tzlich w&auml;re das heute schon m&ouml;glich w&auml;re.</p>
<p>Allerdings ist der Einsatz von Wasserstoff f&uuml;r die W&auml;rmeerzeugung in Geb&auml;uden umstritten. Nils Borg, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des European Council for an Energy Efficient Economy, meint dazu: &bdquo;Wasserstoff ist keine brauchbare Option, wenn es um die Beheizung von Geb&auml;uden geht. Zum Beispiel braucht es in etwa f&uuml;nfmal mehr Wind- oder Solarstrom, um ein Haus mit Wasserstoff zu heizen, als das gleiche Haus mit einer effizienten W&auml;rmepumpe zu heizen.&ldquo; Dabei k&ouml;nnten Brennstoffzellen f&uuml;r zus&auml;tzliche Effizienz sorgen. Sie produzieren sowohl Strom als auch W&auml;rme f&uuml;r ein Geb&auml;ude und erreichen so Wirkungsgrade von bis zu 56 Prozent. &bdquo;Mit der Brennstoffzellenheizung steht uns schon heute eine marktreife und hocheffiziente Technologie zur Verf&uuml;gung, die f&uuml;r mehr Klimaschutz sorgt&ldquo;, meint auch Timm Kehler, Vorstand bei Zukunft Erdgas.</p>
<p>Das Zusammenspiel verschiedener Systeme hat HPS Home Power Solution quasi auf die Spitze getrieben. Deren Heimspeichersystem &bdquo;picea&ldquo; umfasst eine Batterie (25 Kilowattstunden) als Kurzzeitspeicher. Und eine alkalische Elektrolyse (Wirkungsgrad 70 bis 80 Prozent) f&uuml;r die saisonale, chemische Speicherung von Energie (1.500 Kilowattstunden) in Form von gr&uuml;nem Wasserstoff. Eine PEM-Brennstoffzelle (elektrischer Wirkungsgrad 45 bis 55 Prozent) gewinnt aus dem Wasserstoff wieder Strom. Durch die Einbindung der Abw&auml;rme aus der Brennstoffzelle in den W&auml;rmekreislauf wird ein Gesamtnutzungsgrad der elektrischen Energie aus der Photovoltaikanlage von 90 Prozent &uuml;ber das gesamte Jahr erreicht.</p>
<h2><strong>Nachhaltige Geb&auml;ude sparen Energie</strong></h2>
<p>Nicht zu vernachl&auml;ssigen sind klimafreundliche nachhaltige Geb&auml;ude und die digitale Techniken. Das Smart Home regelt die Heizk&ouml;rper automatisch herunter &ndash; zum Beispiel nach dem &Ouml;ffnen eines Fensters. Oder l&ouml;scht das Licht, wenn die Bewohner zur Arbeit gehen. Auch in gro&szlig;en B&uuml;ro- und Gesch&auml;ftskomplexen werden digitale L&ouml;sungen eingesetzt, die Heizung, L&uuml;ftung oder Klimatisierung je nach Wetterverh&auml;ltnissen oder Anzahl der anwesenden Angestellten automatisch regeln. Smart Homes und intelligente, vernetzte Geb&auml;ude k&ouml;nnen laut des Digitalverbandes Bitkom bei einer moderaten Verbreitung der entsprechenden Technologien bis 2030 allein in Deutschland rund 16 Megatonnen CO<sub>2</sub> einsparen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Elektromobilität im Fokus</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/elektromobilitaet-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 09:30:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz aller technologischen Verbesserungen. Der Verkehrssektor verursacht immer noch rund ein Viertel der europäischen Treibhausgasemissionen.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trotz aller technologischen Verbesserungen. Der Verkehrssektor verursacht immer noch rund ein Viertel der europ&auml;ischen Treibhausgasemissionen. Der Druck auf L&auml;nder und Hersteller dies zu &auml;ndern ist hoch &ndash; der Ausbau der Elektromobilit&auml;t die logische Konsequenz.</strong></p>
<p>Die technologische Entwicklung in der Elektromobilit&auml;t hat in den letzten Jahren gro&szlig;e Spr&uuml;nge gemacht. Bis sp&auml;testens 2027 werden Pkw und Transporter mit Elektroantrieb in Europa in allen Fahrzeugklassen in der Herstellung billiger als Verbrenner sein. So eine neue Studie von Bloomberg New Energy Finance (BNEF). Vor allem fallende Batteriekosten und dezidierte Produktionslinien f&uuml;r Elektrofahrzeuge werden danach den durchschnittlichen Verkaufspreis senken, selbst ohne Subventionen. Damit w&auml;re ein gro&szlig;es Akzeptanzproblem von Elektrofahrzeugen gel&ouml;st: der hohe Preis.</p>
<h2><strong>Reichweiten</strong><strong> steigen&nbsp;</strong></h2>
<p>Zweiter h&auml;ufig genannter Grund, sich gegen ein Elektrofahrzeug zu entscheiden, ist die Reichweite. Doch auch hier ist eine rasante Entwicklung zu beobachten. Die Autos von Tesla erreichen bereits mehr als 650 Kilometer Reichweite. Der Air von Lucid Motors erreicht durch einen besonders geringen Luftwiderstand, geringes Gewicht und eine effizientere Leistungselektronik sogar &uuml;ber 830 Kilometer. Auch Tesla setzt seit 2018 im Hauptwechselrichter des Model 3 auf Wide-Bandgap-Halbleiter. In diesem Fall Siliziumcarbid, wodurch sie effizienter sind und Gewicht sowie Platz f&uuml;r die K&uuml;hlung sparen. Raghu Das, CEO von IDTechEx: &bdquo;Der VW-Konzern und viele andere arbeiten an strukturellen Batterien und Superkondensatoren, um die Reichweite zu erh&ouml;hen.</p>
<p>Inzwischen kommerzialisieren Tesla und Lucid einen ersten Schritt in diese Richtung.&ldquo; Zudem zeichnet sich der Trend ab, in den Fahrzeugantrieben h&ouml;here Spannungen von 800 bis 1.000 Volt zu verwenden. Dadurch kann der Wirkungsgrad erh&ouml;ht und Gewicht eingespart werden. &bdquo;Wir arbeiten derzeit an der Serieneinf&uuml;hrung mehrerer Premium-800-Volt-Projekte&ldquo;, best&auml;tigt Bert Hellwig, der bei ZF f&uuml;r die Entwicklung elektrischer Antriebssysteme zust&auml;ndig ist.</p>
<h2><strong>Batterie in zehn Minuten geladen</strong></h2>
<p>Trotz aller Fortschritte in der Elektromobilit&auml;t &ndash; Erfolgsfaktor und R&uuml;ckgrat des Wandels in der Mobilit&auml;t ist die Ladeinfrastruktur. Dabei kommen verschiedene Systeme zum Einsatz. Heute handelt es sich bei der &uuml;berwiegenden Mehrheit der eingesetzten Ladestationen um Wechselstromsysteme. Wobei ein Modul im Fahrzeug den Wechselstrom in Gleichstrom umwandelt. Die Ladeleistung betr&auml;gt 22 beziehungsweise 11 Kilowatt. Bei den &uuml;brigen Ladestationen handelt es sich um schnellere Gleichstromsysteme mit einer Ladeleistung zwischen 30 und 50 Kilowatt, bei denen sich der Gleichrichter in der Ladestation befindet. Zudem sind bereits erste High-Power-Charging-Stationen in Betrieb. Sie laden Fahrzeugbatterien mit einer Leistung von bis zu 350 Kilowatt. Europas leistungsst&auml;rkste Ladestation schafft sogar 400 Kilowatt. Der Hersteller Ingeteam setzt dabei auf MOSFETs auf Basis von Siliziumcarbid. Abh&auml;ngig von der Ladeleistung des Fahrzeugs kann damit die Batterie innerhalb von zehn Minuten zu 80 Prozent geladen werden. Das ist vergleichbar mit der Betankung eines Autos mit einem herk&ouml;mmlichen Verbrennungsmotor.</p>
<h2><strong>Unabh&auml;ngiger von Ladestationen</strong></h2>
<p>Weniger Pausen an Ladestationen verspricht zudem die Integration von Photovoltaik in die Karosserien. Ein Beispiel hierf&uuml;r ist der Sion von Sono Motors: &bdquo;Wir haben einen Weg zur Bereitstellung nachhaltiger, kostenfreier Energie &uuml;ber verschiedene Transportformen hinweg gefunden, indem wir den traditionellen Lackierprozess durch integrierte Solartechnologie ersetzt haben&ldquo;, sagt Jona Christians, Mitbegr&uuml;nder und Chief Executive Officer von Sono Motors. Die Solartechnologie von Sono Motors ist dabei preiswerter, leichter und viel effizienter als herk&ouml;mmliche Glas-Solarzellen. Im Sion sorgen die eingearbeiteten Solarzellen erg&auml;nzend zur Batterieladung f&uuml;r bis zu 245 Kilometer zus&auml;tzliche Reichweite pro Woche.</p>
<h2><strong>Elektromobilit&auml;t auch im Schwerlastverkehr</strong></h2>
<p>Gut 35 Prozent der Verkehrsemissionen gehen allerdings auf das Konto von Nutzfahrzeugen, so das deutsche Umweltbundesamt. Alle Lkw-Hersteller setzen daher auf die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotte, sind sich aber noch uneinig, ob reine batterieelektrische oder Fahrzeuge mit Brennstoffzelle der richtige Weg sind. Volvo Trucks plant zum Beispiel den Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen vor allem f&uuml;r den Schwertransport &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Entfernungen. Auch Hyundai bekennt sich zur Brennstoffzellen-Technologie und hat bereits erste Lkw in Europa in den Markt gebracht.</p>
<p>In den kommenden Jahren will das Unternehmen eine vollst&auml;ndig neue Modellserie einf&uuml;hren. Zwei 200-Kilowatt-Brennstoffzellensysteme sollen dem 44-Tonner eine Reichweite von 1.000 Kilometern pro Tankf&uuml;llung verleihen. Die VW-Tochter Traton fokussiert sich dagegen auf batterieelektrische Fahrzeuge. Hier ist man der Meinung, dass im Lkw-Verkehr, gerade auf der Langstrecke, reine E-Lkw im Vergleich zu Wasserstoff-Lkw in den allermeisten F&auml;llen die g&uuml;nstigere und umweltfreundlichere L&ouml;sung sein werden. &bdquo;Denn der Wasserstoff-Lkw hat gegen&uuml;ber dem ausschlie&szlig;lich batterieelektrischen E-Lkw einen gravierenden Nachteil: Nur ein Viertel der Ausgangsenergie flie&szlig;t am Ende in den Antrieb, drei Viertel gehen von der Energiequelle bis zur Stra&szlig;e verloren &ndash; beim E-Lkw ist das Verh&auml;ltnis umgekehrt&ldquo;, so Traton-CEO Matthias Gr&uuml;ndler.</p>
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