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	<title>Smart Cities | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Smart Cities | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Die Welt ist nicht genug</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/die-welt-ist-nicht-genug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 11:10:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Menschheit verbraucht mehr Ressourcen, als unser Planet hergibt. Zugleich zieht es immer mehr Menschen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Menschheit verbraucht mehr Ressourcen, als unser Planet hergibt. Zugleich zieht es immer mehr Menschen in die St&auml;dte. Diese werden damit zu einem wesentlichen Schl&uuml;ssel zur Zukunftsf&auml;higkeit unserer Gesellschaft.</strong></p>
<p>Die Menschheit lebt &uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse: Zusammengenommen verbrauchen wir jedes Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde innerhalb dieses Zeitraums regenerieren und somit nachhaltig zur Verf&uuml;gung stellen kann. Das ist das zentrale Ergebnis des &bdquo;Living Planet Reports 2014&ldquo;, den die Naturschutzorganisation WWF alle zwei Jahre erstellt. Laut dem globalen Zustandsbericht nehmen die Schulden der Menschheit gegen&uuml;ber der Natur zu, die &ouml;kologischen Reserven hingegen ab. So zeigt der Living Planet Index f&uuml;r die vergangenen vier Jahrzehnte einen R&uuml;ckgang der biologischen Vielfalt um 52 Prozent. Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten S&auml;ugetiere, V&ouml;gel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert.</p>
<h2> Wir brauchen zwei Planeten</h2>
<p>&bdquo;Der angeh&auml;ufte Schuldenberg wird gr&ouml;&szlig;er und gr&ouml;&szlig;er&ldquo;, warnt WWF-Vorstand Eberhard Brandes. &bdquo;Klimawandel, Artensterben und Wassermangel &ndash; bereits heute sind die Auswirkungen unseres Lebens auf Pump mehr als deutlich. Wir sind gerade dabei, zulasten unserer Kinder den Kreditrahmen zu sprengen.&ldquo; Die Verantwortung f&uuml;r die globale &Uuml;bernutzung tragen laut Brandes vor allem die wohlhabenden L&auml;nder und die gro&szlig;en Industrienationen wie etwa Deutschland oder die USA. Die rund 8,5 Milliarden Menschen, die im Jahr 2030 auf der Erde leben werden, verbrauchen Wasser, Energie, Platz und Material. Das wird zwar zum einen die Weltwirtschaft wachsen lassen &ndash; aber unser Planet kann mit der Entwicklung nicht mithalten: Ohne einen Wandel in unserem Handeln ben&ouml;tigen wir 2030 eine biologische Kapazit&auml;t, die doppelt so hoch ist wie die der Erde. Mit anderen Worten: Wir brauchen einen zweiten Planeten, zum Jahr 2050 w&auml;ren es sogar knapp drei Erden.</p>
<h2>Mega-Cities sind die Zukunft</h2>
<p>Im Fokus dieser Entwicklung sind die St&auml;dte: Mehr als zwei bis drei Milliarden Menschen werden innerhalb weniger Jahrzehnte weltweit vom Land in die St&auml;dte dr&auml;ngen. Die Wucht dieses Urbanisierungsschubs ist der zentrale Treiber globalen Wandels im 21. Jahrhundert. Das zeigt ein vom Wissenschaftlichen Beirat der deutschen Bundesregierung Globale Umweltver&auml;nderungen (WBGU) erstelltes Gutachten. Mega-Cities mit vielen Millionen Menschen sind die Zukunft. 2010 lebte bereits die H&auml;lfte der Erdbev&ouml;lkerung in urbanen Regionen. Laut UN-Angaben wird diese Zahl im Jahr 2030 auf rund f&uuml;nf Milliarden und bis 2050 auf 6,4 Milliarden Menschen angestiegen sein. Der Megatrend der Urbanisierung existiert schon eine ganze Zeit. Neu aber ist, dass nicht mehr die westlichen Industrienationen Treiber dieser Entwicklung sind, sondern Schwellenl&auml;nder wie Brasilien, Mexiko, Indien oder China. Allein in China wird es bis zum Jahr 2025 mehr als 221 Millionenst&auml;dte geben. Der Bedarf an zukunftsf&auml;higen Mega-Cities ist gigantisch, die Herausforderungen f&uuml;r gro&szlig;e, aber auch f&uuml;r mittlere und kleine St&auml;dte sind enorm &ndash; sowohl &ouml;konomisch, &ouml;kologisch, politisch, sozial als auch kulturell. Auch die Entwicklung der St&auml;dte in Europa und Nordamerika ist weiterhin hochspannend.</p>
<h2>Zukunftsfragen entscheiden sich im urbanen Raum</h2>
<p>&bdquo;Das Wachstum der St&auml;dte ist so ungeheuer, dass es dringend in neue Bahnen geleitet werden muss&ldquo;, sagt der WBGU Co-Vorsitzende Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts f&uuml;r Entwicklungspolitik. W&uuml;rden in den St&auml;dten der Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder immer neue Siedlungen mit Zement und Stahl gebaut, k&ouml;nnte allein die energieaufw&auml;ndige Herstellung dieses Baumaterials bis 2050 so viel Treibhausgase freisetzen, dass damit das weltweite Emissionsbudget unter dem 1,5-&deg;C-Ziel bereits beinahe aufgebraucht w&auml;re. St&auml;dte sind f&uuml;r rund 75&nbsp;Prozent des Energieverbrauchs und der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Damit bietet der urbane Raum das gr&ouml;&szlig;te Steuerungs-, Effizienz- und Einsparpotenzial und hat einen signifikanten Einfluss auf globale Nachhaltigkeitsbem&uuml;hungen. &bdquo;Ohne entschlossenes politisches Handeln und internationale Zusammenarbeit w&uuml;rden durch den Ressourcenbedarf und den CO2-Aussto&szlig; des St&auml;dtebaus die nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen der Menschheit gef&auml;hrdet&ldquo;, so Messner.<br>
&bdquo;Eine Stadt wie Hongkong in ihrer extremen Verdichtung ist nur lebensf&auml;hig, weil sie Erd&ouml;l, Metalle, Lebensmittel aus dem Umland und der ganzen Welt aufsaugt, verdaut und die R&uuml;ckst&auml;nde wie M&uuml;ll, Schmutzwasser, Abgase ins Umland ausst&ouml;&szlig;t&ldquo;, erg&auml;nzt Hans Joachim Schellnhuber, ebenfalls WBGU Co-Vorsitzender und Direktor des Potsdam-Institut f&uuml;r Klimafolgenforschung. Die wichtigsten Zukunftsfragen entscheiden sich im urbanen Raum. &bdquo;Die Dezentralit&auml;t der Erzeugung erneuerbarer Energien, der Kreislaufwirtschaft und auch etwa der digitalen &Ouml;konomie erm&ouml;glicht aber die Entdichtung &ndash; und erfordert diese teils.&ldquo;<br>
Immer mehr St&auml;dte setzen daher auf Hightech: St&auml;dte sollen vernetzt, gr&uuml;n und intelligent werden, um konkurrenzf&auml;hig zu bleiben, Ressourcen zu sparen und Herausforderungen wie dem Klimawandel und sich ver&auml;ndernden Stadtgesellschaften begegnen zu k&ouml;nnen. Die Smart City &ndash; sie soll es erm&ouml;glichen, dass der Schuldenberg der Menschheit gegen&uuml;ber unserem Planeten nicht ins unermessliche steigt.</p>
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		<title>Die lebendige denkende Stadt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/die-lebendige-denkende-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 11:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Smart City ist die Antwort auf die zunehmende Urbanisierung weltweit. Durch die Nutzung der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Smart City ist die Antwort auf die zunehmende Urbanisierung weltweit. Durch die Nutzung der unterschiedlichsten, miteinander vernetzten Technologien und Prozesse soll sie weniger Ressourcen verbrauchen, den B&uuml;rgern mehr Teilhabe erm&ouml;glichen und die negativen Folgen der wachsenden Stadtbev&ouml;lkerungen mindern.</strong></p>
<p>Laut einer Prognose der Weltbank werden im Jahr 2050 70 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung in St&auml;dten leben. In den Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern ben&ouml;tigt die Stadt der Zukunft daf&uuml;r eine intelligente, effiziente und kosteng&uuml;nstige Infrastruktur. In den Industrienationen fordern die B&uuml;rger dagegen vor allem Lebensqualit&auml;t, Nachhaltigkeit und attraktive Infrastrukturen f&uuml;r die Wirtschaft. Die L&ouml;sung hierf&uuml;r sollen Smart Cities bringen.</p>
<h2>Ausgangspunkt sind Informationen</h2>
<p>&bdquo;Dank der von Sensoren gesammelten Daten k&ouml;nnen Smart Cities mit ihren Bewohnern und Unternehmen interagieren und sie beteiligen, das schafft ein kollaboratives Umfeld&ldquo;, meint Bettina Tratz-Ryan, Vizepr&auml;sidentin Research beim Marktforschungsunternehmen Gartner. In Singapur zum Beispiel identifizieren Sensoren in Bushaltestellen Passagiere mit speziellen Bed&uuml;rfnissen &ndash; unter anderem werden Busse fr&uuml;hzeitig angek&uuml;ndigt, sodass &auml;ltere Menschen sich rechtzeitig f&uuml;r die Abfahrt bereit machen k&ouml;nnen. In Malaga oder auch Madrid registrieren mit Umweltsensoren ausger&uuml;stete Fahrr&auml;der oder Post-Handwagen Luftverschmutzungen, wobei die Daten in ein &ouml;ffentlich zug&auml;ngliches Web-Portal hochgeladen werden. &bdquo;B&uuml;rger k&ouml;nnen aktiv zur Entwicklung und strategischen Ausrichtung ihrer Stadt beitragen&ldquo;, erg&auml;nzt Tratz-Ryan. &bdquo;Gleichzeitig werden die Unternehmen st&auml;rker bef&auml;higt, die Sensordaten zu nutzen, um einen Mehrwert zu schaffen.&ldquo;</p>
<h2>Viele verschiedene Ans&auml;tze</h2>
<p>Eine einheitliche Definition, was genau eine Smart City ist, existiert nicht. Die einen verstehen darunter vor allem eine Stadt mit einer umfassenden Infrastruktur an Informations- und Kommunikationstechnologien. Bei anderen steht eine dezentrale, regenerative Energieerzeugung im Fokus. Und bei den n&auml;chsten dr&uuml;ckt sich Smartness durch autonomes Fahren in einem Carsharing-Programm mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>-gesteuertem Parkmanagementsystem aus. Einen recht umfassenden Ansatz hat die Europ&auml;ische Union: Sie versteht unter einer Smart City eine Stadt, die, unterst&uuml;tzt durch Digitalisierung und Telekommunikation, ihre Netzwerke und Dienstleistungen effizienter gestalten kann und so zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Zukunft der B&uuml;rger und Unternehmen beitr&auml;gt.</p>
<h2>Die st&auml;rkere Stadt</h2>
<p>Die Ziele einer Smart City &auml;hneln sich jedoch bei allen Definitionen: Die Lebensqualit&auml;t der B&uuml;rger und ihre gesellschaftliche Teilhabe soll verbessert werden. Ein wichtiges Ziel ist auch die Verringerung der Nutzung endlicher Ressourcen und die Etablierung erneuerbarer Energien. Zur Smart City geh&ouml;rt zudem die Schaffung einer transparenten Entscheidungsstruktur f&uuml;r kommunale Prozesse. Zu guter Letzt soll die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Wirtschaftsstandorts dauerhaft erhalten oder sogar erh&ouml;ht werden. Das gro&szlig;e &uuml;bergeordnete Ziel lautet jedoch vor allem, die &Uuml;berlebens-, Anpassungs- und Widerstandsf&auml;higkeit der Stadt zu st&auml;rken und negative Folgen der Urbanisierung zu mindern oder zu vermeiden.</p>
<h2>Ein sich anpassender Organismus</h2>
<p>Die Vielfalt der Definitionen spiegelt die Vielfalt der Herausforderungen: &bdquo;Fest steht, dass bisherige, scheinbar autark voneinander existierende Lebens- und Technologiefelder k&uuml;nftig immer enger miteinander verbunden werden&ldquo;, erl&auml;uterte Joachim Lonien, Projektmanager beim Deutschen Institut f&uuml;r Normung (DIN). Sein Institut hat eine Normungs-Roadmap entwickelt, mit der eine durchg&auml;ngige Interoperabilit&auml;t der Teilsysteme einer Smart City international sichergestellt werden soll. Denn gleich ob bestehende, historisch gewachsene St&auml;dte, beispielsweise in Europa, oder boomende neue St&auml;dte in den Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern &ndash; sie alle haben &auml;hnliche technologische Herausforderungen.<br>
Die Umsetzung der L&ouml;sungen kann und muss allerdings immer individuell angepasst werden, um einerseits effizient zu sein, andererseits auch den Charakter der St&auml;dte, die Individualit&auml;t und damit die Lebensqualit&auml;t der Menschen, die darin wohnen, beizubehalten. Denn die Smart City ist eine Stadt, die sich den Bewohnern und ihren Bed&uuml;rfnissen anpasst. Sie ist wie ein lebendiger, denkender Organismus, der gleichzeitig Plattform und Akteur ist. Laternen leuchten dann, wenn jemand die Stra&szlig;e entlang-l&auml;uft oder -f&auml;hrt. Ruhem&ouml;glichkeiten im Park mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> bieten jedem die M&ouml;glichkeit, im Gr&uuml;nen einzukaufen oder Mails zu beantworten. Autonom fahrende Autos bringen ihre Passagiere sicher von A nach B. Das Smart Home stimmt Heizung und Jalousien auf die Bed&uuml;rfnisse der Bewohner ab und tr&auml;gt so dazu bei, Ressourcen zu sparen. Das ist keine Zukunftsmusik. Dank der rasanten Technologieentwicklung in den letzten Jahren ist heute schon vieles davon Realit&auml;t.</p>
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		<title>Kommunikationsnetze in Städten</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/kommunikationsnetze-in-staedten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 11:02:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunikationsnetze sind die Basis einer jeden Smart City. Je nach Anforderungen bedarf es verschiedener Technologien,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommunikationsnetze sind die Basis einer jeden Smart City. Je nach Anforderungen bedarf es verschiedener Technologien, um Daten effizient zu erfassen und zu &uuml;bertragen. </strong></p>
<p>Das R&uuml;ckgrat eines jeden Kommunikationsnetzes einer Smart City bildet das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>. Hier&uuml;ber kann jeder B&uuml;rger, jede Institution und jedes Unternehmen Zugang zum Internet erlangen und Daten mit der Smart-City-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> austauschen. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>-Infrastruktur l&auml;sst sich &uuml;ber klassische Kupferkabel, Glasfasernetze und auch Funknetze realisieren. Gerade bei den Funk- oder Mobilfunknetzen schreitet die Entwicklung in den letzten Jahren z&uuml;gig voran. So demonstrieren die Deutsche Telekom und Huawei bei einem Live-Versuch Anfang 2016, wie mit Millimeter-Wellen-Technologie Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 70 Gbit/s im Multi-User-Betrieb erzielt werden k&ouml;nnen. Bei der 5G-Demonstration wurde eine verbesserte Multi-Richtstrahl-Technologie eingesetzt, die in Geb&auml;uden wie auch an sehr bev&ouml;lkerten Orten f&uuml;r eine leistungsf&auml;hige <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>anbindung sorgt. Dr. Wen Tong, 5G Chefentwickler und Huawei Wireless CTO: &bdquo;Mit der Millimeter-Wellen-Mu-MIMO-Technologie k&ouml;nnen bislang nie dagewesene glasfaser&auml;hnliche Geschwindigkeiten f&uuml;r den mobilen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>zugang erreicht werden.&ldquo;<br>
Mithilfe der Multi-Richtstrahl-Technologie werden lenkbare, bleistiftf&ouml;rmige Strahlen zwischen der Antennengruppe und den Ger&auml;ten der Kunden erzeugt. Diese k&ouml;nnen zur selben Zeit auf derselben Frequenz senden und empfangen, unterscheiden sich jedoch durch ihre Strahlensignaturen. Die beim Rekord benutzte mmWave-Multi-User-MIMO-Technologie kann jedem der damit verbundenen Nutzer hohe Verbindungsraten von 20 Gbit/s zur Verf&uuml;gung stellen. Das ist rund 60-mal schneller, als die aktuell schnellste mobile <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>verbindung. Der Download von 100 GB hochaufl&ouml;sendem Videomaterial dauert dabei gerade mal 40 Sekunden.</p>
<h2>Gleiche Infrastruktur, verschiedene Eigenschaften</h2>
<p>Das ausschlaggebende Unterscheidungsmerkmal der 5G&shy;-&Auml;ra wird allerdings die F&auml;higkeit sein, &uuml;ber virtuelle Netzabschnitte unterschiedlichste Bed&uuml;rfnisse mit ein und der&shy;selben Infrastruktur effizient und zuverl&auml;ssig bedienen zu k&ouml;nnen. Dazu werden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/virtualisierung/" target="_blank" title="Herstellung einer virtuellen (anstatt einer tats&auml;chlichen) Version, losgel&ouml;st von den konkreten Betriebsmitteln, etwa einer Hardwareplattform,&hellip;" class="encyclopedia">Virtualisierung</a>s-Technologien genutzt, um auf derselben Infrastruktur parallel mehrere virtuelle Netze nach dem Prinzip des Network Slicing laufen zu lassen. Dieses gibt vor, welche Topologie, Protokolle und Netzressourcen genutzt werden sollen. So kann zum Beispiel der eine virtuelle Netzabschnitt Echtzeitkommunikation garantieren, w&auml;hrend der andere mit derselben Infrastruktur gro&szlig;e Datenmengen in Rekordzeit &uuml;bertr&auml;gt. Das Netz &auml;ndert wie ein Cham&auml;leon seine Eigenschaften. Claudia Nemat, Vorstandsmitglied bei der Telekom: &bdquo;Ziel bei 5G ist es nicht nur, mehr Leistungen zu bieten. Die neue Mobilfunktechnik wird auch individueller auf die Anforderungen der Kunden eingehen: Der eine braucht hohe Datenraten, andere eher kurze Latenzen oder energiearme Massenanwendungen.&ldquo;</p>
<h2>Neue Alternative f&uuml;r Sensoranbindung</h2>
<p>Doch das Gros der Signale in einer Smart City stammt nicht von Smartphones oder Notebooks, sondern von Millionen von Sensoren, die das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> (IoT &ndash; Internet of Things) bilden. Die meisten dieser Sensoren m&uuml;ssen dazu nur winzig kleine Datenmengen senden &ndash; hierf&uuml;r ist das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>netz v&ouml;llig &uuml;berdimensioniert. Auch andere klassische Kommunikationswege wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a> bieten daf&uuml;r oftmals nicht die n&ouml;tige Reichweite, Objektdurchdringung oder sind f&uuml;r viele Kleinanwendungen zu kostenintensiv. Um Sensoren und damit Alltagsgegenst&auml;nde innerhalb einer Stadt an das Kommunikationsnetz anzubinden, ist daher in den letzten Jahren eine neue Netz-Technologie entwickelt worden: Low Power Wide Area (LPWA). Unter diesem Begriff werden verschiedene Systeme zusammengefasst. Eines davon ist Narrowband IoT: Die Technologie nutzt bestehende Netze in einem lizenzierten Spektrum &ndash; wie das 5G-Netz &ndash; und unterst&uuml;tzt eine Vielzahl von IoT-Ger&auml;ten. Sie ist insbesondere f&uuml;r Anwendungen mit niedrigem Bandbreitenbedarf (von 100 bit/s bis zu wenigen Kbit/s) wie etwa intelligente Parksysteme, Stromz&auml;hler und Abfallmanagement konzipiert. Die Technologie erm&ouml;glicht innerhalb von Geb&auml;uden au&szlig;erdem einen weitaus besseren Empfang als zum Beispiel der Mobilfunkstandard <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gsm/" target="_blank" title="Global System for Mobile Communications Digitaler Mobilfunkstandard f&uuml;r Mobilfunknetze, der 1992 in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde." class="encyclopedia">GSM</a>. Dank des niedrigen Energiebedarfs betr&auml;gt die Batterielebenszeit bis zu zehn Jahren.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2348 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2.jpg" alt="SmartCity_Market_network" width="523" height="350" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2-299x200.jpg 299w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2-300x201.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2-320x214.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2-224x150.jpg 224w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_network-2-468x313.jpg 468w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Anbindung ohne Mobilfunknetz</h2>
<p>Andere LPWA-Systeme arbeiten v&ouml;llig unabh&auml;ngig vom Mobilfunknetz und nutzen das unlizenzierte Funkspektrum. Die bekanntesten dabei sind sicherlich LoRa, Sigfox &ndash; beide stammen &uuml;brigens aus Frankreich &ndash; sowie das Start-up Ingenu.<br>
Die von Semtech verbreitete LoRa-L&ouml;sung ist speziell f&uuml;r die &Uuml;bertragung niedriger Datenraten bei gleichzeitig gro&szlig;en r&auml;umlichen Distanzen von bis zu 20 Kilometern konzipiert. Weitere Vorteile sind die kosteng&uuml;nstige Hardware, eine End-to-End-Verschl&uuml;sselung und eine lange Batterielaufzeit der Funkeinheiten von bis zu zehn Jahren. Das Industriegremium LoRa Alliance hat dazu den offenen Standard LoRaWAN definiert. Er garantiert, dass alle Ger&auml;te, die diesen Standard nutzen, im LoRa-Funknetzwerk eingesetzt werden k&ouml;nnen. &bdquo;Insbesondere St&auml;dte k&ouml;nnen auf diesem Weg Kosten sparen und wichtige Erkenntnisse zur Optimierung ihrer Infrastruktur sammeln&ldquo;, sagt Marcus Walena, Gr&uuml;nder von Digimondo. Das Start-up baut in deutschen Metropolen ein LoRa-Kommunikationsnetzwerk f&uuml;r das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> auf. &bdquo;Mit dieser kosteng&uuml;nstigen Datenkommunikation werden St&auml;dte fit f&uuml;r die Herausforderungen der Zukunft&ldquo;, betont Walena.<br>
Ein &auml;hnliches System, allerdings basierend auf einer anderen Modulationstechnik, ist Sigfox. Auch hierbei handelt es sich um eine einfache wirtschaftliche und energieeffiziente Zwei-Wege-Fern&uuml;bertragung f&uuml;r geringe Datenmengen. Sigfox existiert bereits in 20 L&auml;ndern (oder wird dort gerade eingef&uuml;hrt), in denen heute mehr als sieben Millionen Ger&auml;te &uuml;ber dieses Netzwerk verbunden sind. Im Gegensatz zu den anderen Netzkonzepten hat das US-amerikanische Unternehmen Ingenu mit RPMA (Random Phase Multiple Access) eine Technologie entwickelt, mit der Reichweiten von bis zu 65 Kilometern (auf freier Fl&auml;che) erzielt werden k&ouml;nnen. Pro Funkturm lassen sich unter &bdquo;real-life&ldquo;-Bedingungen immer noch &uuml;ber 700 Quadratkilometer abdecken. Inzwischen existieren bereits 38 private Netzwerke weltweit, die mit dieser Technologie ausger&uuml;stet sind.<br>
Neben den drei genannten LPWA-Anbietern existieren noch viele andere Firmen, die Funksysteme zur Anbindung von Objekten an das Kommunikationsnetz einer Smart City anbieten. Das birgt das Risiko, dass St&auml;dte keine standardisierten Systeme f&uuml;r ihr IoT einsetzen, sondern fragmentierte L&ouml;sungen. Durch derartige uneinheitliche L&ouml;sungen k&ouml;nnten den Smart Cities bis zum Jahr 2025 Kosten in H&ouml;he von bis zu 341 Milliarden Dollar entstehen, wie Machina Research in einem von dem Mobilfunk- und Forschungsunternehmen InterDigital in Auftrag gegebenen Whitepaper errechnete. Jim Nolan, Executive Vice President IoT Solutions bei InterDigital, kommentiert das so: &bdquo;Die Welt des IoT ist zurzeit charakterisiert durch konkurrierende Technologien und Plattformen und wird zus&auml;tzlich verkompliziert durch zahlreiche Standardisierungs-Organisationen. Diese Fragmentierung verursacht eine Verz&ouml;gerung in der breit angelegten Einf&uuml;hrung des IoT. Wir k&ouml;nnen nicht hoffen, irgendwelche Smart-City-Ambitionen zu realisieren, wenn sich nicht alle Akteure auf ein gemeinsames Set von Standards einigen.&ldquo;</p>
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		<title>Die City-Cloud von morgen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/city-cloud-von-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Smart City kann ihre Vorteile nur ausspielen, wenn möglichst viele der in der Stadt erzeugten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Smart City kann ihre Vorteile nur ausspielen, wenn&nbsp;m&ouml;glichst viele der in der Stadt erzeugten Daten offen sind und geteilt werden. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> bietet daf&uuml;r die notwendigen flexiblen Ressourcen.</strong></p>
<p>Die meisten der heute bereits umgesetzten Smart-City-Anwendungen sind mehr oder minder Insell&ouml;sungen: Die &uuml;ber sie gewonnenen Daten stehen anderen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen nicht zur Verf&uuml;gung. Doch der volle Nutzen einer Smart City kann sich nur entfalten, wenn Anwendungen in der Lage sind, ihre Daten zu teilen. Erst dann werden abteilungs&uuml;bergreifende Prozesse m&ouml;glich, k&ouml;nnen B&uuml;rger sich umfassend beteiligen und werden st&auml;dtische Prozesse transparent f&uuml;r alle Akteure. Gleichzeitig wachsen viele St&auml;dte, gerade in den Schwellenl&auml;ndern, sehr schnell. Sie ben&ouml;tigen Smart-City-Anwendungen, die einfach und preiswert erweitert und ausgedehnt werden k&ouml;nnen. Mit der richtigen Strategie kann die f&uuml;r die Smart-City-Services ben&ouml;tigte Informationstechnik zukunftssicher gestaltet werden.</p>
<h2>St&auml;dtische Prozesse gemeinsam gestalten</h2>
<p>&bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Implementierungen bieten die Flexibilit&auml;t, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz, die notwendig sind, um Smart-City-Anwendungen umzusetzen, die viele Tausend Endpunkte miteinander verbinden&ldquo;, meint Margaret Ranken, die Autorin des von Machina Research erarbeiteten Whitepapers &bdquo;Future-Proofing IT for Smart City Services&ldquo;. Das Ziel einer entsprechenden City <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> ist es, Unternehmen, Organisationen und B&uuml;rgern der modernen Stadt einen sicheren Zugriff auf &ouml;ffentliche Daten f&uuml;r eine gemeinsame Gestaltung von st&auml;dtischen Prozessen zu bieten. &Uuml;ber eine City <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> k&ouml;nnen kommunale Dienste wie Feuerwehr, Notarztdienste oder die Polizei gesteuert oder der Stra&szlig;enverkehr durch &bdquo;intelligente&rdquo; Ampelschaltungen gelenkt werden.</p>
<h2>Offene Daten und flexible IT</h2>
<p>Die Daten sollen m&ouml;glichst offen sein. So kann die Stadt ihrer Rolle als Dienstleister effektiver gerecht werden. Offene Daten umfassen kommerzielle und &ouml;ffentliche, aktuelle und kontextsensitive Daten &uuml;ber st&auml;dtische Infrastrukturen und Ressourcen wie auch aggregierte Informationen. B&uuml;rger und Unternehmen k&ouml;nnen sich aktiv an der Bereitstellung und Nutzung der Daten und Informationen beteiligen. Da das Angebot und die Verwaltung offener Daten enorme und flexible IT-Leistungen erfordern, eignen sie sich ideal f&uuml;r eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>. &Uuml;ber die City <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> k&ouml;nnen Mehrwertdienste beispielsweise f&uuml;r Verkehrsmanagement, Energieversorgung, &ouml;ffentliche Dienste und die M&uuml;llentsorgung mit aktuellen Informationen versorgt werden. Allerdings wird der &Uuml;bergang von klassischen IT-Infrastrukturen zu <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-L&ouml;sungen nicht von heute auf morgen erfolgen. Margaret Ranken betont, dass die kosteneffektivste IT-Infrastruktur mit einer hybriden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> aufgebaut werden kann: &bdquo;Wenn St&auml;dte ihre Smart-City-Anwendungen implementieren, werden sie feststellen, dass die einzige praktikable L&ouml;sung darin besteht, f&uuml;r neue Anwendungen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Infrastrukturen zu nutzen und gleichzeitig existierende Inhouse-Infrastrukturen zu erhalten.&ldquo;</p>
<p><small>(Bildnachweis: Unsplash: Ian Simmonds)</small></p>
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		<title>Daten­generatoren der Stadt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/daten%c2%adgeneratoren-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst der Einsatz unzähliger Sensoren ermöglicht die smarten Projekte, die eine Stadt nachhaltiger und lebenswerter&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erst der Einsatz unz&auml;hliger Sensoren erm&ouml;glicht die smarten Projekte, die eine Stadt nachhaltiger und lebenswerter machen sollen. Inzwischen gibt es sogar spezielle Sensorplattformen f&uuml;r Smart Cities, die die unterschiedlichsten Werte messen und auch gleich kommunizieren k&ouml;nnen. </strong></p>
<p>Chicago ist die erste gr&ouml;&szlig;ere Stadt in den USA, die eine permanente Infrastruktur zum Sammeln von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a> aufbaut. Hunderte von Umweltsensoren werden dazu installiert. Sie erfassen Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Licht, L&auml;rmpegel und Signale von Mobiltelefonen. Diese Daten sollen helfen, Chicago sicherer und sauberer zu machen.</p>
<h2>Schlau und preiswert </h2>
<p>Sensoren sind die Datengeneratoren in Smart Cities wie Chicago. Dank der enormen technologischen Entwicklungen, die in der Sensorik in den letzten Jahren gemacht wurden, ist eine massenhafte Installation in St&auml;dten m&ouml;glich: Denn f&uuml;r moderne Sensoren werden Elektronik- und Daten&uuml;bertragungs-Bausteine zusammen auf einem einzelnen Silikon-Chip integriert &ndash; das erm&ouml;glicht eine preiswerte Massenproduktion. Zudem sind die heutigen Sensoren deutlich kleiner als noch vor zehn Jahren &ndash; und wesentlich schlauer. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber integrierte Elektronik, mit der sie einfache Rechenprozesse durchf&uuml;hren k&ouml;nnen, und haben somit die F&auml;higkeit, selbstst&auml;ndig logische Entscheidungen zu treffen. Eigene Daten&uuml;bertragungs-Module erm&ouml;glichen eine Zwei-Wege-Kommunikation mit &uuml;bergeordneten Systemen wie zum Beispiel einer City <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>. &bdquo;Die Verwendung smarter Sensoren unterst&uuml;tzt hochentwickelte IT-L&ouml;sungen wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/m2m/" target="_blank" title="Machine-to-Machine" class="encyclopedia">M2M</a>-Kommunikation und Analytik&ldquo;, erkl&auml;rt Amit Sharma, einer der leitenden Analysten f&uuml;r IT-Services beim Marktforschungsinstitut Technavio. &bdquo;Smarte Bewegungssensoren sammeln Informationen und leiten ein Signal an intelligente Systeme, wenn irgendwelche &Auml;nderungen in den Aktivit&auml;ten der Bewohner entdeckt werden. Der Einsatz von Sensortechnologie zur Unterst&uuml;tzung smarter Projekte in den Bereichen Verkehr, Beleuchtung, Abfallmanagement und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/smart-grid/" target="_blank" title="Ein intelligentes Stromnetz" class="encyclopedia">Smart Grid</a>s nimmt ebenfalls zu.&ldquo;<br>
Dabei m&uuml;ssen diese smarten Sensoren nicht unbedingt fest in der st&auml;dtischen Infrastruktur installiert sein. Auch Sensoren in <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> wie Fitness-Trackern oder Smartphones k&ouml;nnen wertvolle Informationen f&uuml;r die smarte Stadt liefern: Denn erst &uuml;ber sie sind Daten zum Verhalten und zu den Bewegungen des einzelnen B&uuml;rgers verf&uuml;gbar.</p>
<h2>Mehrere Sensoren in einer Plattform</h2>
<p>Inzwischen existieren spezielle Smart-City-Sensorplattformen &ndash; Systeme, die gleich eine ganze Palette an Sensoren in einem Modul vereinen. Der TrafiOne von Flir zum Beispiel kombiniert einen W&auml;rmebildsensor und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wi-fi/" target="_blank" title="Bezeichnung sowohl f&uuml;r ein Firmenkonsortium, das Ger&auml;te mit Funk-Schnittstellen zertifiziert, als auch f&uuml;r den zugeh&ouml;rigen&hellip;" class="encyclopedia">Wi-Fi</a>-Tracking-Technologie, um Daten von Fahrzeugen, Fu&szlig;g&auml;ngern und Fahrr&auml;dern an Verkehrsknotenpunkten zu erfassen. Noch umfassender sind die M&ouml;glichkeiten der Waspmote Plug &amp; Sense Plattform von Libelium: Das Unternehmen hat elf Modelle mit mehr als 90 verschiedenen integrierten Sensoren im Angebot. Mit eigenen Solarmodulen sind sie unabh&auml;ngig vom Stromnetz, verf&uuml;gen &uuml;ber eine ganze Bandbreite an Funkschnittstellen wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/zigbee/" target="_blank" title="Funknetzstandard f&uuml;r die Verbindung von Ger&auml;ten im Kurzstreckenbereich zwischen 1 und 100 m in den&hellip;" class="encyclopedia">ZigBee</a>, LoRaWAN, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wi-fi/" target="_blank" title="Bezeichnung sowohl f&uuml;r ein Firmenkonsortium, das Ger&auml;te mit Funk-Schnittstellen zertifiziert, als auch f&uuml;r den zugeh&ouml;rigen&hellip;" class="encyclopedia">Wi-Fi</a> oder Sigfox und k&ouml;nnen per Funk programmiert werden.<br>
Auch die in Chicago installierte Sensorinfrastruktur wird aus &auml;hnlichen Plattformen aufgebaut: Hier kommen die vom Argonne National Laboratory entwickelten Waggle-Plattformen zum Einsatz. &bdquo;Array of Things&ldquo; (kurz: AoT) nennen die Forscher das Chicagoer Projekt. &bdquo;Array of Things wird eine Detailtiefe liefern, wie es sie heutzutage in noch keiner anderen Stadt gibt&ldquo;, so Charlie Catlett, AoT-Projektleiter und Direktor des Urban Center f&uuml;r Computation and Data in Chicago. &bdquo;Diese Daten werden es Forschern, Politikern und B&uuml;rgern erm&ouml;glichen, gemeinsam urbane Herausforderungen zu erkennen und L&ouml;sungen zu entwickeln.&ldquo;</p>
<p><small>(Bildnachweis: Istockphoto: aleksandarvelasevic)</small></p>
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		<title>Mobilität für Millennials</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/mobilitaet-fuer-millennials/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:43:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um Städte als Wohnort attraktiv zu machen, werden Fahrrad, Bus und Bahn gegenüber dem Auto&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um St&auml;dte als Wohnort attraktiv zu machen, werden Fahrrad, Bus und Bahn gegen&uuml;ber dem Auto immer wichtiger. Gleichzeitig sorgen intelligente</strong>&nbsp;<strong>Systeme daf&uuml;r, dass der Stra&szlig;enverkehr besser flie&szlig;t.</strong></p>
<p>Die US-amerikanische Stadt Phoenix hat in 2015 einen gro&szlig; angelegten Plan gestartet, mit dem das Verkehrsnetz v&ouml;llig umgestaltet wird. Rund 30 Milliarden Dollar will die Stadt in Arizona in den n&auml;chsten 35 Jahren dazu aufbringen. Die Investition soll nicht nur die Lebensqualit&auml;t in der Stadt verbessern, sondern auch gut ausgebildete, sozialbewusste junge Menschen in das Stadtzentrum locken &ndash; und damit auch neue Gesch&auml;fte und Firmen, die wiederum mehr Geld in die Steuerkassen der Stadt sp&uuml;len. &bdquo;Wir sind eine Stadt des 20. Jahrhunderts, die die &ouml;konomischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts anziehen muss&ldquo;, bringt es Alan Stephenson, Leiter der Stadtentwicklung in Phoenix, auf den Punkt. &bdquo;Um wettbewerbsf&auml;hig zu sein, mussten wir Orte schaffen, an denen sich Arbeitnehmer niederlassen m&ouml;chten.&ldquo;</p>
<h2>Das Auto verliert an Bedeutung</h2>
<p>Kern der neuen Verkehrsphilosophie ist die Tatsache, dass die Mehrheit der sogenannten Millennials &ndash; der zwischen 1980 bis 1999 Geborenen &ndash; an einem Ort leben will, an dem nicht allzu h&auml;ufig ein Auto benutzt werden muss. Sie wollen in dicht besiedelten, st&auml;dtischen Nachbarschaften leben, in denen sie zu Fu&szlig;, mit dem Fahrrad oder dem &ouml;ffentlichen Nahverkehr den Gro&szlig;teil ihrer t&auml;glichen Ziele erreichen k&ouml;nnen. Daher besteht f&uuml;r Phoenix der erste Schritt darin, an den existierenden Stadtbahn-Stationen kompakte Viertel mit gemischter Nutzung zu entwickeln. Zudem soll das vorhandene, f&uuml;r Autos ausgelegte Verkehrsnetz umgebaut werden, sodass auch andere Verkehrsmittel wie der &ouml;ffentliche Nahverkehr, Fahrr&auml;der oder Fu&szlig;g&auml;nger unterst&uuml;tzt werden.</p>
<h2>Z&uuml;ge und Busse liefern Echtzeitdaten</h2>
<p>Der &ouml;ffentliche Nahverkehr wird von Grund auf modernisiert, um effizienter, zuverl&auml;ssiger und besser erreichbar zu sein. Dazu werden die Stadtbusse und -bahnen mit einem neuen rechnergest&uuml;tzten Betriebsleitsystem ausger&uuml;stet. Dieses System bietet nicht nur freies <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> f&uuml;r alle Fahrg&auml;ste, sondern sammelt vor allem auch Daten f&uuml;r das zentrale Verkehrsmanagement-Zentrum. Neben dem Standort des Fahrzeugs werden auch sicherheitsrelevante Daten, Informationen zu der Zahl der Passagiere, Verkehrsdaten und Betriebsdaten des Zuges oder Busses gestreamt. In Zukunft sollen dar&uuml;ber hinaus auch dynamische Fahrgastinformationen in Echtzeit zur Verf&uuml;gung gestellt werden.</p>
<h2>Ein gro&szlig;er Daten-Pool</h2>
<p>Um die verschiedenen Verkehrsprojekte zusammenzuf&uuml;hren, startete die Stadt Phoenix ein Big-Data-Projekt, in das die Daten der einzelnen Bereiche integriert werden. Die Analyse dieser Vielzahl an Daten soll eine Optimierung des Kundenservices erm&ouml;glichen und die Effizienz der Stadtverwaltung verbessern. So k&ouml;nnen zum Beispiel Feuerwehr und Ambulanz Echtzeit-Verkehrsinformationen des Verkehrsamtes nutzen, um den schnellsten Weg zu einem Notfall zu finden.</p>
<h2>Gr&uuml;ne Welle mit Intelligenz</h2>
<p>Zumindest auf absehbare Zeit wird das Auto immer noch die Mobilit&auml;t in den St&auml;dten bestimmen. Den Kraftfahrzeug-Verkehr effizienter zu gestalten, ist daher eine Kernfunktion einer smarten Stadt. Allgemein zug&auml;ngliche Verkehrsdaten sind dabei ein Schl&uuml;ssel. Das hat auch Darmstadt erkannt und eine erste Open-Data-Plattform f&uuml;r Verkehrsdaten in Betrieb genommen. Sie dient als Datengrundlage f&uuml;r eine vom Urban Software Institute entwickelte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>, die diese Informationen als Basis f&uuml;r B&uuml;rgerdienste, innovative Verkehrsanwendungen f&uuml;r die Privatwirtschaft und weitergehende Forschungsprojekte zur Verf&uuml;gung stellt. Die bereitgestellten Informationen zeigen die aktuelle Verkehrslage in Darmstadt. Die Daten werden &uuml;ber Sensoren an den Ampeln der Stadt in Echtzeit erfasst. Dies ist die Voraussetzung, um den Verkehr treibstoffsparend und damit umweltschonend durch den Rhythmus st&auml;dtischer Ampelschaltungen zu f&uuml;hren. Weitere Informationen &uuml;ber aktuelle Umweltdaten, wie CO2-Werte, Temperatur oder Lautst&auml;rke, k&ouml;nnten &uuml;ber Messstationen wie intelligente Stra&szlig;enlaternen erfasst und B&uuml;rgern und Unternehmen ebenfalls zur Verf&uuml;gung gestellt werden. &bdquo;Aus der Idee, bisher ungenutzte Ampeldaten zu &ouml;ffnen, k&ouml;nnen sich als Dominoeffekt immer weitere Nutzungen entwickeln, die Beitr&auml;ge bis hin zur verbesserten Luftreinhaltung und zum Klimaschutz liefern&ldquo;, so Oberb&uuml;rgermeister und Wirtschaftsdezernent Jochen Partsch. &bdquo;Der Aspekt der Verkehrsverfl&uuml;ssigung, das hei&szlig;t der besseren Organisation von Verkehrsstr&ouml;men, wird in seinen M&ouml;glichkeiten immer noch h&auml;ufig gegen&uuml;ber Stra&szlig;enneubauten untersch&auml;tzt. Wo die Fl&auml;chen knapp werden, ist er aber meist der einzige handhabbare Weg.&ldquo;</p>
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		<item>
		<title>Ein Tag in der Smart City</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/tag-in-der-smart-city/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 09:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://electronic-trends.de/?p=2061</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Tag in der Smart City Wie könnte das Leben in einer Smart City in&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Tag in der Smart City Wie k&ouml;nnte das Leben in einer Smart City in naher Zukunft aussehen? Ein fiktiver Tag in einer europ&auml;ischen Stadt in ein paar Jahren&hellip;</strong></p>
<p><strong>7:00</strong><br>
Fr&uuml;hst&uuml;ck &ndash; auf dem Tisch stehen auch frische Tomaten, die in einer &bdquo;vertikalen Farm&ldquo; in einem alten U-Bahn-Tunnel nur drei Stra&szlig;en weiter gez&uuml;chtet wurden.</p>
<p><strong>7:50 </strong><br>
Beim Verlassen der Wohnung erkennt das Smart Home, dass niemand mehr in der Wohnung ist. Alle nicht ben&ouml;tigten Stromverbraucher werden automatisch ausgeschaltet und die Wohnungstemperatur um zwei Grad gesenkt &ndash; das spart Energie.</p>
<p><strong>8:00</strong><br>
Auf dem Weg zur Arbeit &ndash; mit dem Elektroauto, das sich &uuml;ber Nacht in der Tiefgarage aufgeladen hat. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert den Strom.</p>
<p><strong>8:30</strong><br>
Dank exakter Informationen &uuml;ber die Verf&uuml;gbarkeit freier Parkpl&auml;tze am B&uuml;ro wird keine Zeit f&uuml;r die Parkplatzsuche verschwendet.</p>
<p><strong>8:35</strong><br>
Das Videosystem erkennt die Gesichter der Mitarbeiter und gew&auml;hrt problemlos Zugang &ndash; kein Stau beim Betreten des Firmengeb&auml;udes oder bei der Zeiterfassung.</p>
<p><strong>8:40</strong><br>
Im B&uuml;ro &ndash; mit sorgf&auml;ltig auf die Tageszeit abgestimmtem LED-Licht und schadstofffreier Luft bietet das Green Building ein optimales Arbeitsumfeld.</p>
<p><strong>10:00</strong><br>
Zuhause beginnt der W&auml;schetrockner zu laufen &ndash; das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/smart-meter/" target="_blank" title="Ein &bdquo;intelligenter&ldquo; Z&auml;hler f&uuml;r Energie." class="encyclopedia">Smart Meter</a> hat die Information empfangen, dass die aktuelle Auslastung gering und der stundenaktuelle Strompreis damit niedrig ist.</p>
<p><strong>15:30</strong><br>
Alarmmeldung auf dem Smartphone! Die Sensoren in der Wohnung der Eltern zeigen einen Sturz an! Kurze Zeit sp&auml;ter die Entwarnung &ndash; die Telemonitoring-Zentrale hat telefonisch jemanden erreicht, es ist nichts passiert.</p>
<p><strong>16:30</strong><br>
Auf dem Nachhauseweg &ndash; ein Unfall auf der Strecke! Da das Navi aktuelle Daten von der Verkehrsinfrastruktur und anderen Verkehrsteilnehmern automatisch erh&auml;lt, konnte fr&uuml;h genug eine Ausweichroute eingeschlagen werden.</p>
<p><strong>16:50</strong><br>
Zwischenstopp beim Arzt &ndash; Nachuntersuchung beim Hausarzt. Dank der elektronischen Patientenakte sieht er genau, welche Behandlung der Facharzt vorgenommen hat und welche Medikamente verordnet sind.</p>
<p><strong>19:00</strong><br>
Eigentlich war Jogging im zentralen Stadtpark verabredet &ndash; doch die Air-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> zeigt, dass die Ozonwerte dort gerade zu hoch sind. Stattdessen in den Wald; ein Fitness-Tracker &uuml;berwacht die Herzfrequenz und l&auml;dt die Trainingsdaten in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>.</p>
<p><strong>19:10 </strong><br>
Auf dem Weg eine kaputte Rutsche auf dem Spielplatz um die Ecke entdeckt. Per <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> wird die Stadtverwaltung informiert. Es kommt auch gleich ein Feed&shy;back: Der Schaden ist bereits gemeldet und wird einen Tag sp&auml;ter behoben.</p>
<p><strong>20:00</strong><br>
Es sind noch einige Beh&ouml;rdeng&auml;nge zu erledigen &ndash; dank des elektronischen Personalausweises und der kommunalen Verwaltungsplattform geht das von zuhause aus.</p>
<p><strong>20:30</strong><br>
Noch schnell den M&uuml;llbeutel in den Vakuumschacht werfen &ndash; getrennt wird der M&uuml;ll zum Gl&uuml;ck im Sammelzentrum.</p>
<p><strong>21:00</strong><br>
Auf ein Feierabend-Bier in die Stadtmitte &ndash; erst zu Fu&szlig;, dann mit dem Elektrobus, zum Schluss mit der Stadtbahn. Alle Verkehrsmittel sind exakt aufeinander abgestimmt, eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> zeigt alle Abfahrtszeiten in Echtzeit an.</p>
<p><strong>23:30</strong><br>
Die letzten Meter nach Hause lieber zu Fu&szlig; laufen &hellip;, intelligente Stra&szlig;enlampen leuchten nicht nur heller beim Vorbeikommen, sondern erhellen auch gleich den vorausliegenden Stra&szlig;enabschnitt.</p>
<p><strong>24:00</strong><br>
Gute Nacht!</p>
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		<title>Sichere Smart City in Japan</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/sichere-smart-city-in-japan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fujisawa Sustainable Smart Town in der Nähe von Tokio ist eine der ersten auf der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fujisawa Sustainable Smart Town in der N&auml;he von Tokio ist eine der ersten auf der gr&uuml;nen Wiese realisierten Smart Cities. Unter anderem sollen virtuelle Z&auml;une die Sicherheit der Bewohner</strong>&nbsp;<strong>gew&auml;hrleisten.</strong></p>
<p>Besonders in S&uuml;damerika sind sie h&auml;ufig zu finden: &bdquo;Gated Towns&ldquo;, Stadtviertel, die mit hohen Mauern umgeben sind und die nur &uuml;ber Sicherheitszug&auml;nge betreten werden k&ouml;nnen. Diese an ein Fort aus amerikanischen Western erinnernden Viertel bieten den Bewohnern zwar ein hohes Ma&szlig; an Sicherheit, doch das wird bezahlt mit einem Empfinden von Eingesperrtsein. In der Fujisawa Sustainable Smart Town in der N&auml;he von Tokio geht man dagegen den &bdquo;smarten&ldquo; Weg: Hier hat man das Konzept einer &bdquo;Virtual Gated Town&ldquo; realisiert. Mit einem neuen Sicherheitsmodell soll ein &auml;hnlich hoher Sicherheitslevel gew&auml;hrleistet werden, allerdings ohne das Viertel mit Z&auml;unen und Toren abzuriegeln.</p>
<h2>Intelligenter Lebensstil f&uuml;r alle</h2>
<p>Fujisawa Sustainable Smart Town, kurz Fujisawa SST, ist ein von der Panasonic Corporation gemeinsam mit acht weiteren Partnern entwickeltes und gebautes Projekt. In dem Stadtviertel sollen bis 2018 rund 3.000 Menschen leben und arbeiten. Schon Anfang 2014 sind die ersten von ihnen eingezogen. Neu bei der Entwicklung der Fujisawa Sustainable Smart Town ist, dass die Konstrukteure einen intelligenten und komfortablen Lebensstil f&uuml;r die Bewohner in den Mittelpunkt der Planung gestellt haben. Darauf wurden das Design und die technische Infrastruktur &shy;abgestimmt. Dabei ist neben der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz die Sicherheit eines der wesentlichen Leitmotive des Projektes.</p>
<h2>Unaufdringliche Sicherheit</h2>
<p>Diese Sicherheit soll aber &bdquo;unaufdringlich&ldquo; gew&auml;hrt werden. Dazu sind rund 50 &Uuml;berwachungskameras und mit ihnen vernetzte LED-Stra&szlig;enlampen an den Zug&auml;ngen zum Stadtviertel, an &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden und dunkleren Bereichen sowie an gr&ouml;&szlig;eren Stra&szlig;enkreuzungen installiert. Sie bilden den virtuellen Zaun. In einer Sicherheitszentrale verfolgen Mitarbeiter an den Monitoren das Geschehen und schicken bei Bedarf sogenannte &bdquo;Security Concierges&ldquo; los, die nach dem Rechten sehen k&ouml;nnen. Dadurch soll ein hoher Sicherheitslevel bei einer gleichzeitig offenen Atmosph&auml;re gew&auml;hrleistet werden.</p>
<h2> Smarte Videoanalyse</h2>
<p>Denkbar, wenn auch in Fujisawa nicht realisiert, w&auml;re die Erg&auml;nzung der Kameras mit einem modernen System zur Videoanalyse, wie sie auch auf der Fanmeile der letzten Fu&szlig;ball-Europameisterschaft in Frankreich zum Einsatz kam. Die Firma Evitech setzte hier eine Software ein, die Bilder aus der Video&uuml;berwachung zur Analyse des Verhaltens von Menschen nutzt. Die Software kann unter anderem z&auml;hlen, wie viele Menschen einen Bereich betreten und verlassen. Die Sicherheitszentrale kann auf Basis der Daten jederzeit entscheiden, einen Platz zu schlie&szlig;en, und so etwa eine &Uuml;berf&uuml;llung vermeiden. Dar&uuml;ber hinaus wird auch die Bewegung der Menschenmenge erfasst. Eine ungew&ouml;hnliche Bewegung &ndash; zum Beispiel eine Person, die entgegen der allgemeinen Bewegungsrichtung l&auml;uft &ndash; kann schnell entdeckt und den Sicherheitskr&auml;ften mitgeteilt werden.</p>
<h2>Vorausschauende Stra&szlig;enbeleuchtung</h2>
<p>In Fujisawa SST wird aber nicht nur auf Kameras gesetzt, auch jeder B&uuml;rger soll in der Lage sein, etwaige Gefahren fr&uuml;h zu erkennen. Dazu sind die LED-Stra&szlig;enleuchten mit Sensoren ausgestattet, die erfassen, ob ein Fu&szlig;g&auml;nger oder Fahrzeug in der N&auml;he ist. Wenn sich niemand im Umfeld aufh&auml;lt, dimmen sie automatisch das Licht herunter und sparen so Energie. N&auml;hert sich aber eine Person oder ein Auto, liefern die Stra&szlig;enlampen ausreichend Helligkeit, um nicht nur den Bereich direkt unter ihnen auszuleuchten, sondern leuchten auch drei oder vier Schritte voraus. Au&szlig;erdem sind Stra&szlig;enlampen und Sicherheitskameras zu einem Wireless-Netzwerk verbunden. So kann das System wie bei einem Staffellauf die Sicherheitsbeleuchtung in Bewegungsrichtung des Passanten von Lampe zu Lampe weitergeben und den vorausliegenden Stra&szlig;enabschnitt erhellen.</p>
<h2>Auch zuhause sicher </h2>
<p>Das Sicherheitskonzept von Fujisawa SST reicht herunter bis zur Geb&auml;ude- und Wohnungsebene: Kameras mit Gesichtserkennung gleichen Personen, die Zutritt in eine Wohnung haben wollen, mit einer zuvor hinterlegten Liste ab. Sind sie berechtigt, die Wohnung oder das Haus zu betreten, wird automatisch die T&uuml;r ge&ouml;ffnet. Das Heim-Sicherheitssystem erkennt zudem ein unberechtigtes Eindringen und Feuer und warnt die Bewohner in einem Notfall. Erg&auml;nzt wird diese elektronische &Uuml;berwachung durch Sicherheitspatrouillen. So entsteht ein integriertes Netzwerk von Systemen und Diensten, das eine Sicherheit ohne blinde Flecken erm&ouml;glichen soll.</p>
<h2>Im Notfall noch drei Tage funktionsf&auml;hig</h2>
<p>Auch im Katastrophenfall &ndash; im erdbebengeplagten Japan keine Seltenheit &ndash; kommt dem Sicherheitssystem eine wichtige Rolle zu. W&auml;hrend die &Uuml;berwachungskameras und Stra&szlig;enleuchten unter normalen Umst&auml;nden Verbrechen verhindern sollen, switchen sie im Notfall sanft in einen Katas&shy;trophenmodus. Erg&auml;nzend zur &Uuml;berwachung der Gesamtsituation mithilfe der Kameras bleibt eine bestimmte Anzahl von Stra&szlig;enleuchten dann immer an und Hauseingangsleuchten sowie Zimmerleuchten liefern zus&auml;tzlich eine schwache, aber immerhin vorhandene Stra&szlig;enbeleuchtung. Das soll den Bewohnern auch im Katastrophenfall nachts ein Gef&uuml;hl der Sicherheit geben.<br>
Die Energie dazu wird aus Batterien geliefert, deren Kapazit&auml;t f&uuml;r drei Tage ausreicht. Grunds&auml;tzlich ist die gesamte Infrastruktur so ausgelegt, dass die hochtechnisierte Stadt auch im Katastrophenfall die wichtigsten Funktionen und die Grundversorgung der Bewohner mit Wasser, Nahrung und sanit&auml;ren Einrichtungen so lange gew&auml;hrleisten kann, bis der Normalzustand wieder erreicht ist.</p>
<p><small>(Bildnachweis: Istockphoto: tansy04)</small></p>
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		<title>Energieversorgung in der Stadt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/energieversorgung-smart-city/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energie aus der Umgebung der Stadt soll die unzähligen Geräte und Sensoren einer Smart City&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Energie aus der Umgebung der Stadt soll die unz&auml;hligen Ger&auml;te und Sensoren einer Smart City mit Strom versorgen. Dazu ernten Mini-Kraftwerke auf D&auml;chern, in Gehwegen oder an Maschinen Strom aus Bewegungen, Temperaturunterschieden, dem Wind und vielem mehr.</strong></p>
<p>Das ideale Ger&auml;t f&uuml;r die Smart City ist klein, kann zuverl&auml;ssig Informationen &uuml;bertragen und arbeitet selbstst&auml;ndig mit nur einem minimalen Wartungsaufwand &uuml;ber seine gesamte Lebenszeit. Nur wo sollen die Ger&auml;te die Energie f&uuml;r ihre Arbeit hernehmen? Der Anschluss an Stromleitungen ist nicht &uuml;berall m&ouml;glich und f&uuml;r die Vielzahl der ben&ouml;tigten IoT-Ger&auml;te auch viel zu aufw&auml;ndig. Batterien spenden nur eine absehbare Zeit lang Strom &ndash; aber ein Wechsel bei tausenden Ger&auml;ten w&auml;re viel zu teuer und w&uuml;rde Wartungstechnikern wahre Alptr&auml;ume bereiten. Die L&ouml;sung bietet das sogenannte Energy Harvesting: Fortschritte in der Halbleitertechnologie haben integrierte Schaltungen mit extrem niedrigem Stromverbrauch erm&ouml;glicht, die Energie aus der Umgebung &bdquo;ernten&ldquo; k&ouml;nnen. Das kann nat&uuml;rliches oder auch k&uuml;nstliches Licht sein, W&auml;rme, Wind oder Vibrationen. Die Ausbeute an Energie ist zwar gering, reicht aber v&ouml;llig, um kleine, sparsame IoT-Ger&auml;te wie Sensoren zu versorgen.</p>
<h2> Vibrationen und Schritte erzeugen Strom</h2>
<p>Das New Yorker Unternehmen MicroGen hat zum Beispiel Mikro-Generatoren entwickelt, die aus Vibrationen Strom erzeugen. Sie nutzen den piezoelektrischen Effekt und sind mithilfe der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>-Technologie gefertigt: Die Vibrationen verformen ein Piezo-Material elastisch. Dabei entsteht eine elektrische Spannung. Diese Energie wird in D&uuml;nnfilm-Batterien oder kleinen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ultra-kondensatoren/" target="_blank" title="Kondensatoren, die sich durch eine extrem hohe Kapazit&auml;t von bis zu mehreren tausend Farad auszeichnen.&hellip;" class="encyclopedia">Ultra-Kondensatoren</a> gespeichert. Den gleichen Effekt nutzt auch die Londoner Firma Pavegen: Nur sind es hier die Schritte von Fu&szlig;g&auml;ngern, die Piezo-Elemente im Belag des Gehwegs verformen und so Strom generieren. Die kinetische Energie eines Schrittes wird in f&uuml;nf Watt elektrische Energie umgewandelt. Das britische Start-up-Unternehmen hat seine Platten bereits in mehreren Projekten weltweit im Einsatz: In Rio de Janeiro wurde zum Beispiel ein Fu&szlig;ballplatz inmitten einer Favela mit den Bodenplatten ausgestattet. Seit 2014 sorgen sie zusammen mit Solarzellen daf&uuml;r, dass der Platz f&uuml;r bis zu zehn Stunden lang hell erleuchtet ist. &bdquo;Wann auch immer jemand einen Schritt auf unsere Fliesen macht, entsteht genug Energie, um eine Gl&uuml;hbirne f&uuml;r einige Sekunden zum Leuchten zu bringen. Diese Bewegung kann die Zukunft der Energieerzeugung in unseren Smart Cities ver&auml;ndern &ndash; genauso wie die Energienutzung in aufstrebenden Regionen weltweit&ldquo;, ist sich Laurence Kemball-Cook, der 30-j&auml;hrige Gr&uuml;nder und CEO von Pavegen, sicher.<br>
Die US-amerikanische Firma Perpetua setzt dagegen auf Temperaturunterschiede, um elektrische Energie zu erzeugen. Die Power Pucks genannten thermoelektrischen Generatoren lassen sich zum Beispiel auf Rohrleitungen, Pumpen, Ventilatoren oder Motoren montieren. Die Temperaturdifferenz zwischen deren Oberfl&auml;che zur Umgebung reicht aus, damit die Halbleiterelemente der Pucks nutzbare elektrische Energie erzeugen &ndash; und das f&uuml;r Jahrzehnte. Die Generatoren arbeiten dabei im gleichen Spannungsbereich wie &uuml;bliche Batterien.</p>
<h2>Mini-Generatoren im Wasserz&auml;hler</h2>
<p>Einen anderen Ansatz verfolgt das Team um Dr. Peter Spies vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Integrierte Schaltungen IIS: Es nutzt die Drehung der Zahnr&auml;der von Ovalradz&auml;hlern, mit denen Volumenstr&ouml;me in Leitungen gemessen werden, um Strom zu erzeugen. &bdquo;Mit einer geeigneten Anordnung von Magneten an den Zahnr&auml;dern und fest installierten Spulen am Geh&auml;use des Ovalradz&auml;hlers kann aus der Drehbewegung elektrische Energie gewonnen werden, um ein Funkmodul zu versorgen und die Messdaten drahtlos zu &uuml;bertragen&ldquo;, erl&auml;utert Peter Spies die Vorteile der Technologie. So kann bei jeder Durchflussmessung &ndash; zum Beispiel bei Wasserleitungen &ndash; Energie gewonnen werden.</p>
<h2>Spannung liegt in der Luft</h2>
<p>Wiederum einen anderen Effekt nutzen US-amerikanische und chinesische Forscher vom Georgia Institute of Technology bzw. dem Beijing Institute of Nanoenergy and Nanosystems: Ihr hybrider Generator basiert auf dem triboelektrischen Effekt. Darunter versteht man die elektrische Aufladung zweier Materialien durch Kontakt und anschlie&szlig;endes Trennen &ndash; im Alltag bemerkt man ihn etwa, wenn es beim Pulliausziehen knistert. Das Team entwickelte einen Generator, der zum einen aus einer Solarzelle auf Siliziumbasis besteht und zum anderen aus einem triboelektrischen Nanogenerator. Er besteht aus d&uuml;nnen Schichten von Kunststoff und Teflon, die durch die Luft voneinander getrennt werden. Wenn Wind weht, vibriert der Kunststoff-Film zwischen den Teflonschichten, ger&auml;t also in Kontakt mit dem Teflon und wird wieder getrennt. So entsteht &bdquo;Triboelektrizit&auml;t&ldquo; &ndash; rund 26 Milliwatt lassen sich so produzieren (1 Milliwatt kann 100 kleine LEDs zum Leuchten bringen). &bdquo;Diese Forschung pr&auml;sentiert einen machbaren Ansatz, um die Ausbeute von Solar- und Windenergie in einer Stadt zu maximieren mit dem Ziel, energieautarke Funktionen in Smart Cities zu realisieren&ldquo;, schreiben die Forscher in einem Abstract, das sie in der Fachzeitschrift ACS Nano ver&ouml;ffentlicht haben.</p>
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		<title>Mehr als nur Licht</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/mehr-als-nur-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:46:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Straßenlaternen werden zu multi­funktionalen Stationen für die Smart City. Sie dienen als Ladestation für Elektrofahrzeuge,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stra&szlig;enlaternen werden zu multi&shy;funktionalen Stationen f&uuml;r die Smart City. Sie dienen als Ladestation f&uuml;r Elektrofahrzeuge, als <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Knoten, Messstation oder Notrufs&auml;ule.</strong></p>
<p>Alleine in Europa m&uuml;ssen in den n&auml;chsten Jahren etwa zehn Millionen Stra&szlig;enlaternen ausgetauscht oder instand gesetzt werden. Die Modernisierung er&ouml;ffnet den Kommunen jetzt die Chance, &uuml;ber das Sparen von Energie und Kosten hinaus, eine innovative digitale st&auml;dtische Infrastruktur aufzubauen. Aus Stra&szlig;enbeleuchtung werden multifunktionale Masten: Ausger&uuml;stet mit &ouml;ffentlichem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>, Notruffunktionen, Sensorik zur Messung von Schadstoffen und CO2, Instrumenten der Verkehrsmessung und -steuerung bis hin zur Ladestation f&uuml;r Elektrofahrzeuge beschleunigen sie die Digitalisierung des st&auml;dtischen Raums. Die anonymisierten Informationen k&ouml;nnen B&uuml;rger und Unternehmen f&uuml;r innovative Anwendungen nutzen. So k&ouml;nnen zum Beispiel Sicherheit und Komfort auf den Stra&szlig;en erh&ouml;ht, Energie intelligent genutzt und Daten zur Einhaltung von kritischen Schadstoffen gesammelt werden. &bdquo;Der Austausch von Gl&uuml;hbirnen durch LEDs ist zu wenig. Mit digitalisierter Stra&szlig;enbeleuchtung bauen wir die Smart City&ldquo;, sagt Prof. Dr. Lutz Heuser, CEO des Urban Software Institute &ndash; ein Software- und Beratungsunternehmen, das sich auch als Inkubator f&uuml;r Smart-City-L&ouml;sungen versteht.</p>
<h2>Licht nach Bedarf</h2>
<p>Die niederl&auml;ndische Gemeinde Schiedam hat beispielsweise zwei Stra&szlig;en mit einer intelligenten Stra&szlig;enbeleuchtung der Firma Tvilight ausger&uuml;stet. Funksensoren an den Stra&szlig;enlaternen erkennen, ob sich ein Fu&szlig;g&auml;nger, Radfahrer oder Auto n&auml;hert und passen das Licht entsprechend an: Ist jemand im Bereich der Laterne, wird die Leistung der Lampe hochgefahren, ist die Stra&szlig;e leer, dimmt sie herunter &ndash; dieser Effekt wird auch &bdquo;Light on demand&ldquo; genannt. &bdquo;Die Gemeinde legt gr&ouml;&szlig;ten Wert auf Nachhaltigkeit bei allen st&auml;dtischen Projekten&ldquo;, betont Jean-Marc Pisters von der Gemeinde Schiedam. &bdquo;Als wir die Beleuchtung einer der wichtigsten Stra&szlig;en der Stadt erneuern mussten, entschieden wir uns f&uuml;r eine intelligente Stra&szlig;enbeleuchtung. Sie erlaubt uns, Energie zu sparen und die &ouml;ffentliche Sicherheit zu steigern.&ldquo; Die &ouml;ffentliche Beleuchtung hat einen Anteil von rund 60 Prozent an den Stromkosten europ&auml;ischer St&auml;dte.</p>
<h2>Multifunktionale Service-Stationen</h2>
<p>Doch Stra&szlig;enlaternen k&ouml;nnen noch viel mehr, als nur im Dunkeln zu leuchten. Das zeigt der Energieversorger EnBW mit seiner intelligenten multifunktionalen Stra&szlig;enbeleuchtung: Neben einer effizienten LED-Beleuchtung ist Sm!ght ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Hotspot f&uuml;r drahtlosen Internetzugang, Ladestation f&uuml;r Elektrofahrzeuge, Notrufs&auml;ule f&uuml;r Hilfesuchende und Messstation f&uuml;r Umweltdaten. Technische Basis f&uuml;r die Vernetzung der Laternen und ihrer Sensoren sowie die Verarbeitung der Daten ist Azure, die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Plattform von Microsoft. &bdquo;Mit Sm!ght zeigen wir, dass moderne Laternen deutlich mehr Funktionen anbieten k&ouml;nnen als nur effizientes Licht&ldquo;, sagt Uli Huener, Leiter des Innovationsmanagements bei EnBW, der die Eigenentwicklung verantwortet. &bdquo;Mit modernen Sensoren und der richtigen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> k&ouml;nnen wir aus einfachen Laternen multifunktionale Service-Stationen entwickeln.&ldquo; So liefern die an den Masten montierten Sensoren Informationen &uuml;ber Feinstaub und verkn&uuml;pfen diese mit Wetterdaten, um beispielsweise &uuml;ber eine angepasste Verkehrsregelung die Umweltbelastung zu reduzieren. Auch die am Hotspot angemeldeten Mobiltelefone &uuml;bermitteln n&uuml;tzliche Daten, die sich etwa f&uuml;r die Lenkung von Menschenstr&ouml;men bei Sportveranstaltungen und Volksfesten einsetzen lassen. Die ersten dieser smarten Lampen stehen bereits in Karlsruhe und weiteren St&auml;dten Baden-W&uuml;rttembergs.</p>
<h2>Nutzung der alten Infrastruktur</h2>
<p>Wichtig f&uuml;r Kommunen, deren Budget meist eingeschr&auml;nkt ist: Es m&uuml;ssen nicht v&ouml;llig neue Laternen installiert werden, um die Stra&szlig;enbeleuchtung fit f&uuml;r die Smart City zu machen. Das zeigt das Beispiel Brasov: Die siebtgr&ouml;&szlig;te Stadt in Rum&auml;nien und eines der wichtigsten Ziele f&uuml;r Touristen hat die vorhandene Infrastruktur nicht ausgetauscht, sondern &bdquo;nur&ldquo; upgedatet. Denn das zur Verf&uuml;gung stehende Budget reichte nicht aus, um die rund 12.000 Hochdruckentladungs- gegen LED-Lampen auszutauschen. Daher bestand das vorrangige Ziel darin, die vorhandene Infrastruktur besser zu managen. Gleichzeitig sollten aber auch an den Masten installierte &Uuml;berwachungskameras und Panikkn&ouml;pfe die Sicherheit f&uuml;r die B&uuml;rger erh&ouml;hen. Dazu wird seit 2015 das Intellilight-System der rum&auml;nischen Firma Flashnet eingesetzt: Neben LoRaWAN als Kommunikationssystem f&uuml;r eine moderne Stra&szlig;enbeleuchtungs-L&ouml;sung bietet das Unternehmen auch die Kommunikation &uuml;ber Powerline an. Hierbei werden die Daten der Laternen nicht &uuml;ber Funk &uuml;bertragen, sondern &uuml;ber die vorhandenen Stromleitungen, die die Laternen mit Energie versorgen. Dadurch ist die Daten&uuml;bertragung auch gut gesch&uuml;tzt vor elektromagnetischen St&ouml;rungen, die von den alten HID-Lampen ausgestrahlt werden. Die Beleuchtungs-Kontroll-Software &uuml;berwacht nicht nur den Stromverbrauch jeder einzelnen Lampe, sodass Defekte schnell erkannt werden. Sie sorgt auch daf&uuml;r, dass das Netz 24 Stunden mit Energie versorgt wird. Somit steht immer Strom f&uuml;r die an einigen Laternenmasten installierten Kameras und Panikkn&ouml;pfe zur Verf&uuml;gung. Auch deren Daten werden &uuml;ber Powerline an die Zentrale &uuml;bermittelt. Zudem hat Brasov einige Masten mit Ladestationen f&uuml;r Elektrofahrzeuge ausger&uuml;stet &ndash; all das, ohne neue Stromleitungen verlegen oder neue Laternen aufbauen zu m&uuml;ssen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2346 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2.jpg" alt="SmartCity_Market_street-lamps" width="523" height="454" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2-230x200.jpg 230w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2-300x260.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2-320x278.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2-173x150.jpg 173w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Market_street-lamps-2-361x313.jpg 361w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
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