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	<title>Autonome Fahrzeuge | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Autonome Fahrzeuge | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Logistik-Revolution: Transport&#173;roboter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2016 14:32:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dank autonomer Navigation werden Fahrzeuge für den Transport innerhalb von Fabriken jetzt vielseitig und flexibel&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/transportroboter-im-einsatz/">Logistik-Revolution: Transport&shy;roboter</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Dank autonomer Navigation werden Fahrzeuge f&uuml;r den Transport innerhalb von Fabriken jetzt vielseitig und flexibel wie der Mensch. Die ersten Transportroboter sind bereits im Einsatz.</b></p>
<p>Die F&auml;higkeit, autonom zu navigieren, wird die Welt der innerbetrieblichen Logistik revolutionieren. Das- meinen zumindest die Marktanalysten von IDTechEx. &bdquo;Die Inflexibilit&auml;t der Navigation begrenzte das Marktvolumen bisheriger automatisierter Industriefahrzeuge&ldquo;, so Dr. Khasha Ghaffarzadeh, Research Director bei IDTechEx. &bdquo;Autonome mobile Roboter sind dagegen radikal anders, da sie es der Automation ultimativ erm&ouml;glichen, im weiten Umfang die Flexibilit&auml;t und Vielseitigkeit von Menschen gesteuerter Fahrzeuge beizubehalten.&ldquo; Er geht davon aus, dass mobile Roboter in Materialfluss und Logistik bis zum Jahr 2027 ein 75-Milliarden-Dollar-Markt werden &ndash; der sich bis zum Jahr 2038 noch einmal mehr als verdoppeln wird.</p>
<h2><b>Produktivit&auml;t durch Transportroboter sofort gestiegen</b></h2>
<p>Noch befindet man sich allerdings in der Anfangsphase, mobile Roboter sind noch relativ teuer. Doch gibt es auch heute schon erste Eins&auml;tze. So arbeitet in der spanischen Firma Hero Espa&ntilde;a, Hersteller von Kindernahrung und Konfit&uuml;ren, schon seit dem Jahr 2011 ein Auto Pallet Mover (APM) der Firma Jungheinrich. Dabei handelt es sich um einen regul&auml;ren Vertikalkommissionierer beziehungsweise Gabelhubwagen, der durch ein Automationspaket, eine Transportsteuerungs-Software und ein Personenschutzsystem modifiziert worden ist. Das Fahrzeug transportiert bereitgestellte Paletten vom Automatiklager zu den Kommissionierpl&auml;tzen und von dort zum Versandbereich. W&auml;hrend der Fahrt tastet ein rotierender Laser die Umgebung ab und ermittelt mithilfe von Reflektoren, die l&auml;ngs der Fahrwege angebracht sind, die genaue Position des Auto Pallet Mover. Das Lagerlayout und die Fahrwege lassen sich binnen weniger Minuten &auml;ndern, ohne die Reflektoren versetzen zu m&uuml;ssen. Sensoren an den Gabeln erm&ouml;glichen auch die Aufnahme beziehungsweise das Absetzen der Paletten bis in einer H&ouml;he von zwei Metern im autonomen Modus. Juan Francisco Garc&iacute;a Gamb&iacute;n, Lagerleiter bei Hero Espa&ntilde;a: &bdquo;Mit dem Einsatz des Auto Pallet Movers ist unsere Produktivit&auml;t aufgrund der Autonomie, mit der das Flurf&ouml;rderzeug seine Aufgaben erf&uuml;llt, sofort sp&uuml;rbar gestiegen.&ldquo; Schon kurz nach der Inbetriebnahme haben sich Effizienzsteigerungen in den intralogistischen Prozessen sowie eine wesentlich niedrigere Fehlerquote im Warenein- und -ausgang und bei den Transporten ergeben.</p>
<h2><b>Transportroboter als Meilenstein der Digitalisierung</b></h2>
<p>Auch im BMW-Werk Wackersdorf sind bereits selbstfahrende Transportroboter im Einsatz. Zehn dieser Smart Transport Robots transportieren Bauteile in Lager und Produktion. Durch die Abstandsmessung zu Funksendern und ausger&uuml;stet mit einer exakten digitalen Karte der Produktionshalle berechnet der Roboter seine genaue Position und den Fahrweg zu seinem Ziel. Die batteriebetriebenen Sender sind an den Hallenw&auml;nden montiert und k&ouml;nnen ohne gro&szlig;en Mehraufwand flexibel und kosteng&uuml;nstig auf weitere Logistikbereiche erweitert werden. Zus&auml;tzlich erkennt und reagiert das Fahrzeug mithilfe seiner Sensoren auf kritische Situationen und kann den Fahrweg gemeinsam mit Menschen und anderen Fahrzeugen nutzen. In einem n&auml;chsten Entwicklungsschritt sorgt ein 3D-Kamerasystem f&uuml;r eine noch pr&auml;zisere Navigation. &bdquo;Die Entwicklung des sogenannten Smart Transport Robots ist f&uuml;r die BMW Group ein wesentlicher Meilenstein f&uuml;r die Digitalisierung und Autonomisierung in der Produktionslogistik. Dieses Innovationsprojekt leistet einen wichtigen Beitrag f&uuml;r agile Lieferketten, die sich in der Logistik und Produktion schnell und flexibel an ver&auml;nderte Rahmenbedingungen anpassen&ldquo;, so Dr. Dirk Dreher, Leiter Auslandsversorgung bei der BMW Group.</p>
<h2><b>Trotz Transportrobotern sind anspruchsvolle Aufgaben dem Menschen vorbehalten</b></h2>
<p>Tobias Zierhut, Head of Product Management Warehouse Trucks bei Linde Material Handling, sieht auch Vorteile f&uuml;r die Lagerarbeiter selbst: &bdquo;Simple Arbeitst&auml;tigkeiten, die sich st&auml;ndig wiederholen, k&ouml;nnen k&uuml;nftig von automatisierten Fahrzeugen &uuml;bernommen werden. Die Menschen k&ouml;nnen sich dann auf anspruchsvollere und komplexere Aufgaben konzentrieren.&ldquo; Seit 2015 arbeitet Linde Material Handling bei der Entwicklung und Produktion von automatisierten Fahrzeugen eng mit dem franz&ouml;sischen Robotikanbieter -Balyo zusammen. Die Fahrzeuge sind nicht auf im Lager angebrachte Re-flektoren, Induktionskabel oder Magnete angewiesen. Bei der Installation wird das Einsatzgebiet zun&auml;chst kartografiert und die Information an das Fahrzeug &uuml;berspielt, dann orientiert sich das Fahrzeug per unsichtbarer, lasergesteuerter Geo&ndash;navigation selbstst&auml;ndig.</p>
<h2><b>Inventur mit der Drohne</b></h2>
<p>Balyo und Linde haben auch eine Drohne entwickelt, die zur Inventur im Lager eingesetzt werden soll. Die zirka 50 Zentimeter gro&szlig;e, mit sechs Rotoren, Kamera, Barcode-Scanner und- Telemeter ausgestattete Inventurdrohne &bdquo;Flybox&ldquo; fliegt langsam jedes einzelne Regalfach ab, macht von jedem Palettenstellplatz ein Foto und erfasst die Barcodes der gelagerten Waren. &bdquo;Das entscheidend Neue an der Erfindung ist, dass wir die Drohne zusammen mit einem autonomen Flurf&ouml;rderzeug nutzen&ldquo;, so Tobias Zierhut. Denn die Drohne wird bei ihrem Inventureinsatz von einem automatisierten Hochhubwagen gef&uuml;hrt. Beide Ger&auml;te sind &uuml;ber ein sich selbst justierendes Kabel miteinander verbunden. Durch die Kopplung l&ouml;st Linde zwei Herausforderungen, die einem breiten Einsatz von Drohnen in Lagerhallen bisher im Wege standen: zum einen die Energieversorgung (Drohnenakkus reichen in der Regel nur rund 15 Minuten), zum anderen die Lokalisierung unter dem Hallendach ohne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a>-Empfang.</p>
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		<title>Radartechnik in autonomen Fahrzeugen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/autonomous-vehicles-de-2/radartechnik-in-autonomen-fahrzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2016 17:30:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Radar ist eigentlich eine alte Technologie. Doch mit aktuellen Entwicklungen wird die Radartechnik in autonomen Fahrzeugen immer präziser&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> ist eigentlich eine alte Technologie. Doch mit aktuellen&nbsp;</b><b>Entwicklungen wird die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>technik in autonomen Fahrzeugen</b><b>&nbsp;immer&nbsp;</b><b>pr&auml;ziser und leistungs</b><b>f&auml;higer.</b></p>
<p><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>e sind ein wesentlicher Bestandteil automatisierter Fahrsysteme&ldquo;, erkl&auml;rt Peter Austen, Global Portfolio Director im Bereich Fahrerassistenzsysteme der ZF-Division Aktive &amp; Passive Sicherheitstechnik, kurz ZF TRW. &bdquo;Im Zusammenspiel mit Kameras, intelligenter Steuerung und Aktuatorik erm&ouml;glichen sie teilautomatisierte Fahrfunktionen.&ldquo; Seit 1999 konstruiert und entwickelt ZF TRW in Brest <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>systeme.</p>
<h2><b>Anfangs noch Luxus</b></h2>
<p>Bereits zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>technik&nbsp;in Flugzeugen und Schiffen eingesetzt. Im Auto fand es sich allerdings erst 1998, als Mercedes-Benz ein Abstandsradar in der S-Klasse einf&uuml;hrte. Doch damals waren die Kosten f&uuml;r die Technologie noch sehr hoch, denn bis 2009 konnten die ben&ouml;tigten Halbleiter nur auf Basis des Materials Galliumarsenid (GaAs) gefertigt werden &ndash; ein Material, das teuer und schwer zu verarbeiten ist. Ein weiterer Nachteil ist der niedrige Integrationsgrad, also die F&auml;higkeit, immer mehr Funktionen auf einer gleichbleibenden Chipfl&auml;che zu b&uuml;ndeln. Erst mit der Fertigung der Sensoren in der Silizium-Germanium-Technologie (SiGe) &ndash; den f&uuml;r die Halbleiterfertigung am h&auml;ufigsten verwendeten Materialien &ndash; wurden die Systeme bezahlbar. Denn jetzt konnten erprobte Standardverfahren f&uuml;r die Massenfertigung verwendet werden. Zudem lie&szlig; sich jetzt eine Vielzahl von Funktionen, f&uuml;r die vorher bis zu acht GaAs-Chips ben&ouml;tigt wurden, auf nur noch maximal zwei SiGe-Bauteilen zusammenfassen.</p>
<blockquote><p><span style="text-decoration: underline;">&Uuml;ber 100 Jahre alt</span></p>
<p>Der deutsche Ingenieur Christian H&uuml;lsmeyer entwickelte schon 1904 in D&uuml;sseldorf die erste praktische Anwendung der Reflexion von elektromagnetischen Wellen an Objekten: Das sogenannte Telemobiloskop. Wie moderne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>sensoren sendete es eine geb&uuml;ndelte elektromagnetische Strahlung &ndash; Radiowellen &ndash; aus. Die Analyse der reflektierten Strahlung erm&ouml;glicht bei modernen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>systemen das Erkennen von Objekten mit ihrem jeweiligen Abstand und ihrer Geschwindigkeit.</p></blockquote>
<h2><b>Erfassung wird immer leistungsf&auml;higer</b></h2>
<p>Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>technik in autonomen Fahrzeugen arbeitet im Millimeter-Band &ndash; heute entweder im 24/26-GHz- oder im 77/79-GHz-Bereich. Damit sind hohe Aufl&ouml;sungen bei Detektion, Positions- und Bewegungsbestimmung von Objekten bis in den Zentimeterbereich m&ouml;glich. Im Vergleich zu anderen &ndash; zum Beispiel kamerabasierten &ndash; Techniken arbeitet das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> auch bei schwierigen Sichtverh&auml;ltnissen wie Schnee, Nebel, Starkregen und blendendem Gegenlicht zuverl&auml;ssig. Dabei sind die kompletten Systeme nicht viel gr&ouml;&szlig;er als eine Streichholzschachtel.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich l&auml;sst sich zwischen zwei Arten von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> unterscheiden: dem &bdquo;Frequency Modulated Continuous Wave&ldquo; (FMCW) und dem Impulsradar. Im Gegensatz zu einem Impulsradar, das nur einen Puls aussendet, senden FMC-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>e kontinuierlich. Beim FMCW-Verfahren wird das Signal w&auml;hrend des Sendens &uuml;ber die gesamte Bandbreite moduliert, so dass sich die Frequenz zeitlich ver&auml;ndert &ndash; das nennt man Chirp. Dieser Chirp wird zyklisch wiederholt. Damit k&ouml;nnen FMC-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>e neben der Differenzgeschwindigkeit zwischen Sender und Objekt auch gleichzeitig deren absolute Entfernung messen. Allerdings haben die Ger&auml;te &ndash; bisher &ndash; eine Schw&auml;che: N&auml;hern sich Objekte mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, kann es passieren, dass das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> eines davon &bdquo;&uuml;bersieht&ldquo;. Bisherige Ger&auml;te konnten daher nur Objekte bis zu einer relativen Geschwindigkeit von 50 km/h sicher detektieren. Eine L&ouml;sung besteht darin, die Modulationsgeschwindigkeit zu erh&ouml;hen. Mit dieser sogenannten Fast-Chirp-Modulation (FCM) steigt die Genauigkeit der Entfernungsmessung und es kann eine gr&ouml;&szlig;ere Bandbreite an Geschwindigkeiten der Zielobjekte abgedeckt werden. Doch mit steigender Au&szlig;entemperatur verlangsamen sich bei Standard-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Signalgeneratoren die Pulse, so dass es zu Fehlern kommt. Fujitsu pr&auml;sentierte dagegen Ende 2016 einen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-basierenden Millimeter-Wellen-Signalgenerator, der auch bei Temperaturen von 150&deg; Celsius die Modulationsgeschwindigkeit sicher und genau aufrechterhalten kann. Damit werden Erfassungsfehler reduziert und selbst Objekte, die sich dem Fahrzeug mit einer relativen Geschwindigkeit von 200 km/h n&auml;hern, werden sicher erkannt.</p>
<h2><b>Navigieren mit Radar</b></h2>
<p><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>ger&auml;te werden in autonomen Fahrzeugen allerdings nicht nur eingesetzt, um Objekte zu erkennen und zu orten. Zumindest in Zukunft soll mithilfe des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>s auch navigiert werden. Daf&uuml;r haben Bosch und der niederl&auml;ndische Karten- und Verkehrsinformationsanbieter TomTom jetzt erstmalig eine hochaufl&ouml;sende Karte mit einer Lokalisierungsschicht aus <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>-Reflexpunkten erstellt &ndash; allerdings nur f&uuml;r Stra&szlig;enfahrzeuge. Bislang werden daf&uuml;r Videodaten genutzt. Die Bosch &bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> Road Signature&ldquo; setzt sich aus Milliarden von einzelnen Reflexpunkten zusammen. Diese entstehen &uuml;berall dort, wo <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>signale zum Beispiel auf Leitplanken oder Verkehrsschilder treffen, und bilden so den Verlauf einer Stra&szlig;e nach. Damit k&ouml;nnen sich automatisiert fahrende Autos bis auf wenige Zentimeter genau in der Fahrspur lokalisieren. Der gro&szlig;e Vorteil der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>karte ist ihre Robustheit: Die Lokalisierung mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>-Stra&szlig;ensignatur funktioniert auch nachts sowie bei schlechter Sicht zuverl&auml;ssig. Zudem werden pro Kilometer nur f&uuml;nf Kilobyte Daten an eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> &uuml;bertragen. Bei einer Videokarte ist die Datenmenge mindestens doppelt so gro&szlig;. Sp&auml;testens 2020 sollen in Europa und den USA erste Fahrzeuge Daten f&uuml;r die &bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> Road Signature&ldquo; liefern. &bdquo;Autos, die in den kommenden Jahren mit den Assistenzfunktionen von morgen auf den Markt kommen, fahren die Karte f&uuml;r die automatisierten Fahrzeuge von &uuml;bermorgen ein&ldquo;, sagt Bosch-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Dr. Dirk Hoheisel.</p>
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		<title>Grundlagen autonomer Fahrzeuge</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/grundlagen-autonomer-fahrzeuge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 17:30:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sensorik, Rechen-Power und die Fähigkeit zu lernen sind die technologischen Grundlagen autonomer Fahrzeuge. Je mehr&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Sensorik, Rechen-Power und die </b><b>F&auml;higkeit zu lernen sind die </b><b>technologischen Grundlagen </b><b>autonomer Fahrzeuge. Je mehr Funktionen die Technologie &uuml;bernimmt, umso h&ouml;her ist das Level der Automatisierung &ndash; bis hin zum v&ouml;llig fahrerlosen Fahrzeug.</b></p>
<p>Die Wurzeln f&uuml;r autonome Fahrzeuge reichen weiter zur&uuml;ck, als man gemeinhin meint: Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Elmer Sperry ein erstes kreiselkompassgesteuertes Steuerungssystem, mit dem Schiffe automatisch auf Kurs gehalten werden konnten. 1928 wurde dann die erste automatisierte Flugzeugsteuerung auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin gezeigt, entwickelt von Johann Maria Boykow. Doch echtes autonomes Fahren erfordert weitaus mehr, als das Fahrzeug nur auf einem bestimmten Kurs zu halten: Es muss ohne menschliche Steuerung oder detaillierte Programmierung ein vorgegebenes Ziel selbstst&auml;ndig erreichen. Es muss auf Hindernisse genauso reagieren k&ouml;nnen wie auf unvorhergesehene Ereignisse.</p>
<blockquote><p>Die Umfelderfassung ist eine der wesentlichen F&auml;higkeiten autonomer Fahrzeuge.</p></blockquote>
<h2><b>Vom Assistenzsystem zum autonomen Fahren</b></h2>
<p>Der Weg hin zu einem vollst&auml;ndig autonomen System ist gleitend. Zur Klassifizierung des Automatisierungsgrades hat ein sechsstufiges System weltweite Anerkennung gefunden &ndash; es wurde unter anderem vom Internationalen Verband f&uuml;r Automobilingenieure SAE definiert, wird heute aber auch f&uuml;r andere Fahrzeugsegmente herangezogen. Danach entspricht die Stufe 0 einem Fahrzeug ohne jegliches Assistenzsystem, hier ist alleine der Fahrer f&uuml;r alle Funktionen zust&auml;ndig. Im Level 1 unterst&uuml;tzen erste Assistenzsysteme den Fahrer wie zum Beispiel ein Tempomat. Teilautomatisierte Fahrzeuge mit Einpark- und Spurhaltesystemen, die also bereits Lenkbewegungen automatisiert durchf&uuml;hren k&ouml;nnen, z&auml;hlen zum Level 2. Im Level 3 steuert sich das Fahrzeug gr&ouml;&szlig;tenteils allein, der Fahrer muss das System nicht mehr dauerhaft &uuml;berwachen. Die vollautomatisierten Fahrzeuge des Levels 4 meistern auch Risikosituationen ohne menschliche Hilfe, sind jedoch auf bekannte Strecken begrenzt. Erst im Level 5 wird vollst&auml;ndig autonom gefahren, in jeder Umgebung und in jeder Situation.</p>
<p>In begrenzten R&auml;umen, wie in der Landwirtschaft, der Intralogistik, bei Stadtbahnen oder im Bergbau, sind bereits seit l&auml;ngerem hoch- und vollautomatisierte Fahrzeuge der Level 3 und 4 im Einsatz. Im Stra&szlig;enverkehr dagegen sind jetzt erst Autos des Levels 3 unterwegs. Erste serienreife Autos, die zumindest unter bestimmten Bedingungen im realen Stra&szlig;enverkehr ohne Fahrer auskommen (Level 4), sollen ab dem Jahr 2020 angeboten werden.</p>
<p>Damit ein Fahrzeug autonom sein Ziel erreichen kann, ben&ouml;tigt es verschiedene F&auml;higkeiten: Als Erstes muss es die Umgebung, durch die es sich fortbewegt, wahrnehmen&nbsp;&ndash; ansonsten w&uuml;rde es bereits am ersten Hindernis scheitern. Um dies zu verhindern, sind autonome Fahrzeuge mit den unterschiedlichsten Sensoren ausger&uuml;stet: Ultraschallsensoren werden beim automatisierten Fahren vor allem f&uuml;r die Umgebungserkennung im Nahbereich bis zu sechs Metern und bei niedrigen Geschwindigkeiten, zum Beispiel beim Parken, ben&ouml;tigt. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>sensoren liefern auf gr&ouml;&szlig;ere Entfernung wichtige 360-Grad-Umfeldinformationen. Die Hauptaufgabe eines <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>sensors ist das Erkennen von Objekten sowie die Messung von deren Geschwindigkeit und Position im Vergleich zur Bewegung des eigenen Fahrzeugs. Relativ neu sind <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren, die mit unsichtbarem Laserlicht die Umgebung &bdquo;abtasten&ldquo; und eine hochaufgel&ouml;ste 3D-Karte des Umfelds erzeugen k&ouml;nnen. Videosensoren, vor allem in Stereo-Video-Kameras, liefern zus&auml;tzlich wichtige optische Informationen wie die Farbe eines Objektes. Jedes dieser Sensorsysteme hat seine St&auml;rken und Schw&auml;chen. Um ein m&ouml;glichst exaktes und verl&auml;ssliches Bild der Umgebung zu erhalten, werden daher in autonomen Fahrzeugen &ndash; je nach Einsatz &ndash; mehrere Sensoren zusammen eingesetzt und ihre Daten &bdquo;fusioniert&ldquo;, also zusammengef&uuml;hrt.</p>
<h2><b>Hochaufl&ouml;sende Karten &uuml;ber die Cloud</b></h2>
<p>Neben der F&auml;higkeit, das Umfeld zu &bdquo;sehen&ldquo;, muss ein autonomes Fahrzeug aber auch navigieren k&ouml;nnen. &Uuml;ber Satellitennavigationssysteme wie zum Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a> wissen die Fahrzeuge, wo sie sich aktuell befinden und k&ouml;nnen darauf basierend ihren Weg errechnen. Dabei greifen sie auf hochaufl&ouml;sende, hochaktuelle Karten zur&uuml;ck, die &uuml;ber die reine Topologie hinaus m&ouml;glichst auch aktuelle Ereignisse wie Staus dynamisch mit einbauen. Diese Karten k&ouml;nnen lokal im Fahrzeug oder in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> hinterlegt sein. Gerade im letzteren Fall ist ein leistungsstarkes Kommunikationssystem erforderlich, damit die Daten der Karte in Realzeit aktualisiert werden k&ouml;nnen. Die Basis daf&uuml;r bildet zum Beispiel der Mobilfunkstandard 5G. Er erm&ouml;glicht ein &bdquo;taktiles Internet&ldquo;, das neben &Uuml;bertragungsraten von mehr als zehn Gigabit pro Sekunde eine ultraschnelle Reaktion mit einer Verz&ouml;gerung von weniger als einer Millisekunde garantiert. So vernetzt, kann f&uuml;r komplexe Berechnungen zur Situationsanalyse oder Wegfindung auf die nahezu unbegrenzten Ressourcen des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Computing zur&uuml;ckgegriffen werden.</p>
<h2><b>Lernen als Basis f&uuml;r richtiges Reagieren</b></h2>
<p>Denn die Auswertung der gewaltigen Datenmengen, die von den Sensorsystemen des Fahrzeugs generiert werden, sowie die Situationsinterpretation ben&ouml;tigen erhebliche Rechenkapazit&auml;ten. Technologien, die unter K&uuml;nstlicher Intelligenz zusammengefasst werden, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere das maschinelle Lernen ist ein essenzieller Bestandteil eines autonomen Systems: Erst dadurch erh&auml;lt das Fahrzeug die M&ouml;glichkeit, intelligent und unabh&auml;ngig vom Menschen zu agieren. Durch das maschinelle Lernen k&ouml;nnen autonome Systeme neues Wissen aus gesammelten und bereitgestellten Daten generieren und ihre Wissensbasis best&auml;ndig erweitern. Ohne dieses eigenst&auml;ndige Lernen w&auml;re es nahezu unm&ouml;glich, sinnvolle Reaktionen auf alle prinzipiell denkbaren Situationen in einer Programmierung festzulegen.</p>
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		<title>Autonome Flugzeuge: Neue Art zu fliegen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/autonomous-vehicles-de-2/autonome-flugzeuge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2016 08:45:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Technologie, autonome Flugzeuge ohne Pilot fliegen zu lassen, ist vorhanden und wird bereits erfolgreich ge­testet.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Technologie, autonome&nbsp;Flugzeuge ohne Pilot </b><b>fliegen zu lassen, ist </b><b>vorhanden und wird</b><b> </b><b>bereits erfolgreich </b><b>ge&shy;testet. Besonders </b><b>f&uuml;r die Mobilit&auml;t in den St&auml;dten kann das eine v&ouml;llig neue Art zu &shy;reisen bedeuten.</b></p>
<p>Ein Flugzeug, das keinen Piloten an Bord hat, klingt in Zeiten von fahrerlosen Autos und immer intelligenteren Drohnen gar nicht mehr vision&auml;r. Tats&auml;chlich hat schon vor rund zehn Jahren das Projekt IFATS (Innovative Future Air Transport System) gezeigt, dass Flugzeuge ohne Piloten technisch realisierbar sind &ndash; damals sprach man allerdings von einem Zeithorizont ab 2050. Das gr&ouml;&szlig;te Hindernis sah man in der Akzeptanz der Passagiere.</p>
<p>Doch die d&uuml;rfte mit jedem Pilotenstreik und jedem Absturz eines Flugzeugs steigen &ndash; denn bis zu 90 Prozent der Unf&auml;lle im Luftverkehr sind auf Pilotenfehler zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Und so arbeiten alle gro&szlig;en Flugzeughersteller &ndash; und viele kleine Start-ups &ndash; an unbemannten Flugzeugen.</p>
<h2><b>Das elektronische Auge sieht alles</b></h2>
<p>Ende 2016 begann der britische Hersteller BAE Systems mit Tests eines selbstfliegenden Flugzeugs. Daf&uuml;r wurde eine serienm&auml;&szlig;ige Jetstream 31 zum fliegenden Pr&uuml;fstand umgebaut. Die Maschine ist mit einer Antenne zum Erfassen von Transpondersignalen anderer Flugzeuge ausgestattet sowie mit einer am Cockpit montierten Kamera, die als elektronisches Auge dient. Die Kamera ist mit den Computersystemen der Jetstream verbunden und erm&ouml;glicht dem Flugzeug, potenzielle Gefahren zu &bdquo;sehen&ldquo;, selbst wenn keine Signale ausgestrahlt werden. Das elektronische Auge kann zudem verschiedene Wolkentypen erkennen und, wenn n&ouml;tig, bei unangenehmen Wetterbedingungen einen Ausweichkurs festlegen. Start und Landung des Flugzeugs werden allerdings noch von Piloten an Bord durchgef&uuml;hrt, doch sobald die Jetstream in der Luft ist, fliegt sie selbstst&auml;ndig. Die Maschine legte bereits Strecken von fast 500 Kilometern in einer Flugh&ouml;he von rund 4,5 Kilometern zur&uuml;ck. &bdquo;Unsere Priorit&auml;t ist es, den sicheren und effektiven Betrieb von autonomen Systemen zu demonstrieren&ldquo;, so Maureen Mccue, die bei BAE Systems die Forschung und Entwicklung im Bereich der Milit&auml;rflugzeuge leitet. &bdquo;Die Versuche werden uns Technologieoptionen zur Verf&uuml;gung stellen, die in unseren bemannten und unbemannten Flugzeugen zum Einsatz kommen k&ouml;nnen. Zudem k&ouml;nnten sie m&ouml;glicherweise dazu f&uuml;hren, dass wir neue Technologien f&uuml;r unbemannte Flugzeuge auf den Markt bringen.&ldquo;</p>
<p>Ungleich schwerer als bei einem Starrfl&uuml;gler wie der Jet-stream ist die Steuerung eines Helikopters &ndash; immerhin sind kontinuierliche Korrekturen in allen drei Achsen erforderlich. Doch auch hier gibt es schon erste Flugversuche: So startet Airbus Helicopters im Juni 2017 autonome Flugversuche mit einer Vorab-Studie des VSR700 &ndash; der Prototyp des leichten &bdquo;Optionally Piloted Vehicle&ldquo; (OVP) Hubschraubers soll in 2018 abheben. &bdquo;Optionally piloted&ldquo; bedeutet, dass die Maschine sowohl autonom als auch mit einem Piloten fliegen kann. &bdquo;Der OVP ist in der Lage autonom abzuheben, zu steigen sowie einen stabilisierten Flug wie auch Man&ouml;ver durchzuf&uuml;hren&ldquo;, so Regis Antomarchi, Leiter des VSR700 Programms bei Airbus Helicopters. Die Testfl&uuml;ge mit Sicherheitspilot dienen jetzt erst einmal dazu, die automatische Flugsteuerung an Bord des Hubschraubers zu verfeinern, was dann letztendlich in vollautonomen Fl&uuml;gen ohne Pilot enden soll.</p>
<blockquote><p>90% Pilotenfehler</p>
<p>Der Gro&szlig;teil aller Unf&auml;lle im Luftverkehr geht auf menschliches Versagen zur&uuml;ck. Autonome Systeme sollen diese Zahl deutlich reduzieren.</p></blockquote>
<h2><b>Der neue Nahverkehr&nbsp;</b></h2>
<p>Doch Airbus will mit autonomen Luftfahrzeugen noch viel weitergehen. Der Konzern hat verschiedene Visionen rund um das Thema in den Versuchslabors und hat dabei den urbanen Verkehr der Zukunft im Fokus: A3, ein im Silicon Valley beheimatetes Tochterunternehmen, arbeitet zurzeit an einem Projekt namens Vahana. Das ist ein selbstfliegendes Luftfahrzeug f&uuml;r den individuellen Personen- und G&uuml;tertransport &ndash; im Prinzip ein Lufttaxi. &bdquo;Die F&auml;higkeit, in einem autonomen Luftfahrzeug sicher und schnell durch die Stadt transportiert zu werden, ist nicht l&auml;nger Science-Fiction&ldquo;, so Rodin Lyasoff, CEO von A3. &bdquo;Fortschritte in Antrieb, Batterieleistung, Luftverkehrs-Management, Autonomie und Vernetzung bedeuten, dass diese Art des Transports geeignet ist, in wenigen Jahren &ndash; nicht in Dekaden &ndash; Vorteile f&uuml;r Millionen von Menschen zu bringen.&ldquo; Nur bei verl&auml;sslichen Sense-and-avoid-Systemen, die Gefahren beziehungsweise Hindernisse erkennen und ein Ausweichen einleiten, sieht er noch Herausforderungen, da derzeit hierzu noch keine ausgereiften L&ouml;sungen f&uuml;r die Luftfahrt existieren. &bdquo;Urban Air Mobility wird die Art, wie wir leben und arbeiten, klar zum Besseren ver&auml;ndern. Die Br&uuml;cke von der Machbarkeit zur Realit&auml;t zu schlagen wird aber eine enge Zusammenarbeit zwischen &ouml;ffentlichen und privaten Sektoren erfordern, um passende Regularien zu definieren&ldquo;, so Lyasoff. Eine andere Airbus-Vision f&uuml;r den st&auml;dtischen Luftverkehr ist der City-Airbus: Von der Technik her gleicht dieses Luftfahrzeug einer kleinen Drohne und wird genauso von mehreren elektrisch angetriebenen Propellern getragen. Allerdings soll es gleich mehrere Personen transportieren k&ouml;nnen. Die Maschine soll zun&auml;chst von einem Piloten gesteuert werden, um schnell auf den Markt kommen zu k&ouml;nnen. Sp&auml;ter aber soll sie autonom fliegen und per <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> von den Passagieren gerufen werden. Eine Machbarkeitsstudie wurde erfolgreich abgeschlossen.</p>
<h6>(Bildnachweis: Airbus)</h6>
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		<title>Künstliche Intelligenz in autonomen Fahrzeugen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/kuenstliche-intelligenz-in-autonomen-fahrzeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2016 14:53:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz gilt als eine Kerntechnologie für autonome Fahrzeuge. Lernfähige Steuergeräte ermöglichen die Verarbeitung der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>K&uuml;nstliche Intelligenz gilt als eine Kerntechnologie f&uuml;r autonome Fahrzeuge. Lernf&auml;hige Steuerger&auml;te erm&ouml;glichen die Verarbeitung der immensen Datenmengen, die die Umfeld&shy;sensorik liefert, und leiten die passenden Aktionen ab.&nbsp;</b></p>
<p>Um ein Fahrzeug autonom fahren zu lassen, gen&uuml;gt es nicht, es nur mit vielen Sensoren zur Umfelderfassung auszur&uuml;sten. Es muss auch in der Lage sein, die immensen Datenmengen zu verarbeiten &ndash; und das in Echtzeit. Herk&ouml;mmliche Computersysteme sind damit &uuml;berfordert. Die L&ouml;sung sind Elektronik und Software, die es erm&ouml;glichen, die Funktionen des menschlichen Gehirns nachzuahmen. Artificial Intelligence, Cognitive Computing und Machine Learning bezeichnen verschiedene Aspekte derartiger moderner Computersysteme. &bdquo;Im Kern geht es darum, die menschliche Wahrnehmung, seine Intelligenz und sein Denken mithilfe von Computern und spezieller Software nachzubilden, zu unterst&uuml;tzen und zu erweitern&ldquo;, sagt Dr. Mathias Weber, Bereichsleiter IT-Services beim Branchenverband Bitkom.</p>
<h2><b>Die Nachfrage w&auml;chst</b></h2>
<p>K&uuml;nstliche Intelligenz, im Englischen Artificial Intelligence (AI), wird schon heute serienm&auml;&szlig;ig eingesetzt &ndash; sie steckt zum Beispiel in digitalen Assistenten wie Siri, Cortana oder Echo. Die Grundannahme der AI lautet, dass menschliche Intelligenz das Ergebnis verschiedener Berechnungen ist. Dabei l&auml;sst sich die k&uuml;nstliche Intelligenz selbst auf verschiedene Weise erzeugen. Mittlerweile gibt es Systeme, deren Hauptaufgabe darin besteht, Muster zu erkennen und infolgedessen entsprechende Handlungen auszuf&uuml;hren. Au&szlig;erdem gibt es die sogenannten wissensbasierten AI-Systeme. Diese versuchen, anhand des in einer Datenbank gespeicherten Wissens Probleme zu l&ouml;sen. Andere Systeme setzen wiederum Methoden aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung ein, um auf gegebene Muster angemessen zu reagieren. &bdquo;Ein AI-System lernt kontinuierlich aus Erfahrung und aus seiner F&auml;higkeit, die Umgebung wahrzunehmen und zu erkennen&ldquo;, so Luca De Ambroggi, Analyst bei IHS Technology. &bdquo;Es lernt, wie der Mensch, aus realen Ger&auml;uschen, Bildern und anderen Sensor-Inputs. Das System erkennt das Umfeld des Fahrzeugs und sch&auml;tzt die kontextabh&auml;ngigen Auswirkungen f&uuml;r das fahrende Fahrzeug ab.&ldquo; IHS erwartet, dass alleine die Verkaufszahlen von AI-Systemen, die in Infotainment und Fahrassistenzsystemen verbaut werden, bis zum Jahr 2025 auf 122 Millionen St&uuml;ck steigen (zum Vergleich: In 2015 lagen sie noch bei sieben Millionen).</p>
<p>Die Einf&uuml;hrung von k&uuml;nstlicher Intelligenz hat auch direkte Auswirkungen auf die Prozessorentechnologie: Herk&ouml;mmliche Rechenkerne, die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s, werden ersetzt durch neue Architekturen. So werden Grafikkarten-Kerne (GPU) seit einigen Jahren als Kerntechnologie f&uuml;r die K&uuml;nstliche Intelligenz angesehen: W&auml;hrend <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>-Architekturen, Aufgaben seriell hintereinander berechnen, k&ouml;nnen GPU mit ihren vielen kleinen effizienten Computereinheiten Aufgaben parallel abwickeln und sind so bei gro&szlig;en Datenmengen wesentlich schneller. Die Steueralgorithmen der neuen Chips enthalten bereits Elemente neuronaler Netze, die in selbstlernenden Maschinen zum Einsatz kommen. So ein neurales Netzwerk besteht aus k&uuml;nstlichen Neuronen und orientiert sich hinsichtlich seines Aufbaus und seiner Funktionsweise am menschlichen Gehirn. Dadurch ist ein neurales Netzwerk in der Lage, besonders realistische Berechnungen zu erstellen.&nbsp;Wie der Mensch k&ouml;nnen kogni-tive- IT-Systeme (Cognitive Computing) In&ndash;formationen aus ihrem direkten Umfeld aufnehmen &ndash; statt mit Augen, Ohren und -andere Sinnen nutzen sie daf&uuml;r Sensoren wie -Kameras, Mikrofone oder Messger&auml;te.</p>
<blockquote><p><span style="text-decoration: underline;">Reifen mit AI</span></p>
<p>Der Reifenhersteller Goodyear hat in 2016 das Konzept eines kugelf&ouml;rmigen Reifens mit k&uuml;nstlicher Intelligenz vorgestellt. Zusammen mit einer bionischen Au&szlig;enhaut, die von einem Sensornetzwerk durchzogen ist, und einer ver&auml;nderungsf&auml;higen Lauffl&auml;che kann er die Informationen, die er sammelt, direkt in die Fahrpraxis umsetzen. Er verkn&uuml;pft Informationen miteinander und verarbeitet sie mithilfe seines neuralen Netzes, das &uuml;ber selbstlernende Algorithmen verf&uuml;gt, sofort weiter. So kann der Eagle 360 Urban in jeder Situation des Verkehrsalltags die richtige Entscheidung treffen. Aufgrund seiner k&uuml;nstlichen Intelligenz lernt er aus fr&uuml;heren Erfahrungen und kann sein Verhalten fortlaufend optimieren. Auf diese Weise f&uuml;gt der Reifen bei N&auml;sse Vertiefungen hinzu und strafft die Lauffl&auml;che wieder, wenn es trocken ist.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>Lernf&auml;hige Steuerger&auml;te</b></h2>
<p>Mit den neuen Prozessorarchitekturen erhalten Fahrzeuge die F&auml;higkeit, die immensen Datenmengen zu -bewerten und die Bewertungen selbstst&auml;ndig zu verbessern und zu erweitern. Dieses maschinelle Lernen (im Englischen Machine Learning) gilt als Schl&uuml;sseltechnologie auf dem Weg zur k&uuml;nstlichen Intelligenz. Zum maschinellen Lernen geh&ouml;rt auch das sogenannte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/deep-learning/" target="_blank" title="Teilbereich des maschinellen Lernens, bei dem tiefe neuronale Netze eingesetzt werden. W&auml;hrend das Machine Learning&hellip;" class="encyclopedia">Deep Learning</a>, das zur Interpretation von Signalen nicht auf mathematische Regeln, sondern auf Erfahrungswissen zur&uuml;ckgreift. Dabei ver&auml;ndern die Software-Systeme ihre Programmierung durch Experimentieren selbst &ndash; es &bdquo;gewinnt&ldquo; jenes Verhalten, das am verl&auml;sslichsten zu einem gew&uuml;nschten Ergebnis f&uuml;hrt. Inzwischen bieten verschiedene Autozulieferer Steuerger&auml;te an, die bereits mit Deep-Learning-F&auml;higkeiten ausgestattet sind.</p>
<p>Aktuelle elektronische Steuer-einheiten (Electronic Control Units &ndash; <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ecu/" target="_blank" title="Elektronisches Steuerger&auml;t - intelligente prozessor-gesteuerte Einheiten und Module im Automotive-Bereich, die bestimmt Funktionen &uuml;berwachen und&hellip;" class="encyclopedia">ECU</a>) in Fahrzeugen bestehen in der Regel aus verschiedenen Rechnereinheiten, die jeweils ein System oder eine spezifische Funktion steuern. -Deren Rechenleistung wird f&uuml;r das autonome Fahren nicht mehr ausreichen. AI-basierte Steuereinheiten dagegen zentralisieren die Steuerungsfunktion: Alle Informationen der verschiedenen Datenquellen eines autonomen Fahrzeugs &ndash; auch von der Infrastruktur oder von anderen Verkehrsteilnehmer &ndash; laufen hier zusammen und werden mit einer leistungsstarken AI-Rechenplattform verarbeitet. So &bdquo;versteht&ldquo; das Steuerger&auml;t das komplette 360-Grad-Umfeld um das Fahrzeug herum in Echtzeit. Es wei&szlig;, was um das Fahrzeug herum passiert und kann daraus Aktivit&auml;ten ableiten. Jensen Huang, CEO von Nvidia, ist mit seinem Unternehmen Partner verschiedener Automotive-Hersteller bei der Entwicklung derartiger Steuerger&auml;te. Er ist sich sicher: &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz ist ein unverzichtbares Werkzeug, um die unglaublich gro&szlig;e Herausforderung des autonomen Fahrens l&ouml;sen zu k&ouml;nnen.&ldquo;</p>
<h6>(Bildnachweis: istockphoto: BlackJack3D, Feverpitched)</h6>
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		<title>Cybersecurity &#8211; Schutz für autonome Fahrzeuge</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/autonomous-vehicles-de-2/cybersecurity-autonome-fahrzeuge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 17:30:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit fortschreitender Vernetzung wird der Schutz des­ autonomen Fahrzeugs vor Attacken aus dem ­Cyberspace immer wichtiger.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Mit fortschreitender Vernetzung wird der Schutz des&shy;</b><b>&nbsp;autonomen Fahr</b><b>zeugs vor Attacken aus dem </b><b>&shy;Cyberspace immer wichtiger. </b><b>Dabei hilft nur ein umfassen</b><b>des Sicherheitskonzept f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a>, das &shy;von </b><b>&shy;Anfang an in die Entwicklung &shy;integriert ist.</b></p>
<p>Autonome Fahrzeuge sind nichts anderes als mobile Computer mit zahlreichen Kommunikationsschnittstellen &ndash; f&uuml;r den Austausch von Informationen mit der Infrastruktur oder anderen Fahrzeugen, f&uuml;r Updates der eigenen Betriebssoftware oder f&uuml;r den Zugriff auf Echtzeit-Navigationskarten. Doch mit einer steigenden Zahl von Schnittstellen im Fahrzeug wachsen auch die m&ouml;glichen Einfallstore f&uuml;r Cyberangriffe. &bdquo;Jeden Tag erscheinen hunderte von Artikeln &uuml;ber das autonome Fahren in den Medien, aber fast keiner erw&auml;hnt das offensichtliche Problem: Autohersteller haben noch keine verl&auml;ssliche Verteidigung gegen Cyberbedrohungen. Punkt. Ein schwerwiegender Hack k&ouml;nnte sofort den Prozess Richtung automatisiertes Fahren zum Stoppen bringen&ldquo;, so David Uze, CEO von Trillium. Das 2014 gegr&uuml;ndete japanische Unternehmen will daher 2018 eine software-basierte mehrschichtige Sicherheitsl&ouml;sung auf den Markt bringen &ndash; zu einem Zehntel der Kosten bisheriger L&ouml;sungen. &bdquo;Da die Verteidigung sich kontinuierlich weiterentwickeln muss, wird unsere Infrastruktur Security as a Service via einer Echtzeit&ndash;Update-Plattform liefern, die Autohersteller oder Versicherer zus&auml;tzlich an Autobesitzer verkaufen k&ouml;nnen.&ldquo;</p>
<h2><b>Es gibt keine Wunderwaffe</b></h2>
<p>Ob eine rein software-basierte, nachtr&auml;glich verkaufte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a>-L&ouml;sung allein allerdings ausreicht, um ein Fahrzeug vor den ausgefeilten Attacken der heutigen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/hacker/" target="_blank" title="Personen, die sich unter Umgehung der Sicherheitssysteme unberechtigten Zugang zu IT-Systemen verschaffen. Unterschieden wird zwischen&hellip;" class="encyclopedia">Hacker</a> zu sch&uuml;tzen, ist fraglich. &bdquo;In Sachen Cybersicherheit gibt es keine Wunderwaffe, mit der man Autos gegen ausgefeilte dynamische Cyberangriffe sch&uuml;tzen k&ouml;nnte&ldquo;, betont Ofer Ben-Noon, Mitgr&uuml;nder und CEO des israelischen Fahrzeug-Cybersicherheits-Unternehmens Argus. &bdquo;Unsere Kunden ben&ouml;tigen einen Schutz auf mehreren Ebenen, damit sie auf wirklich jedes denkbare Szenario vorbereitet sein k&ouml;nnen.&ldquo; Das Unternehmen bietet eine mehrschichtige Security-L&ouml;sung f&uuml;r vernetzte Fahrzeuge an: Das beginnt bei den Infotainment- und Telematik-Ger&auml;ten, reicht &uuml;ber die interne Netzwerkkommunikation und umfasst auch ausgew&auml;hlte elektronische Steuereinheiten (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ecu/" target="_blank" title="Elektronisches Steuerger&auml;t - intelligente prozessor-gesteuerte Einheiten und Module im Automotive-Bereich, die bestimmt Funktionen &uuml;berwachen und&hellip;" class="encyclopedia">ECU</a>). Mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ecu/" target="_blank" title="Elektronisches Steuerger&auml;t - intelligente prozessor-gesteuerte Einheiten und Module im Automotive-Bereich, die bestimmt Funktionen &uuml;berwachen und&hellip;" class="encyclopedia">ECU</a>-Security sind lebenswichtige Systeme wie Bremsen, Assistenzsysteme und andere ma&szlig;gebliche Einheiten vor Angriffen gesch&uuml;tzt.</p>
<h2><b>Cybersecurity als Teil des Entwicklungsprozesses</b></h2>
<p>Grunds&auml;tzlich sollte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> von Beginn an in den Entwicklungsprozess eines autonomen Fahrzeugs integriert sein. Das betont auch eine von FASTR herausgegebene Grundsatzerkl&auml;rung: Danach soll <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> bereits an der absoluten Basis der Fahrzeug-Architektur ansetzen und &uuml;ber die gesamte Lieferkette koordiniert werden. So w&uuml;rde ein vernetztes Fahrzeug &bdquo;organisch sicher&ldquo;. FASTR &ndash; die Kurzform f&uuml;r Future of Automotive Security Technology Research &ndash; ist ein neutrales Non-Profit-Konsortium, das im Jahr 2016 von den Firmen Aeris, Intel Security und Uber gegr&uuml;ndet wurde.</p>
<p>F&uuml;r einen derartigen Rundumschutz sollte nach der Bottom-up-Vorgehensweise vorgegangen werden: Das Security-Konzept beginnt mit einem besonders gesch&uuml;tzten Sicherheitskern (root of trust), der zum Beispiel durch einen physikalisch gesicherten, kryptografischen Hardware-Baustein, wie einem Hardware-Security-Modul (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/hsm/" target="_blank" title="Eigenst&auml;ndige Ger&auml;te, Module oder Karten, in denen kryptografische Schl&uuml;ssel generiert und gespeichert werden. &Uuml;ber sie&hellip;" class="encyclopedia">HSM</a>), realisiert wird. In ihm werden kryptografische Schl&uuml;ssel und Algorithmen sicher gespeichert &ndash; sie sind damit vor Auslesen, Ver&auml;ndern oder L&ouml;schen gesch&uuml;tzt. Mit diesen Schl&uuml;sseln wiederum l&auml;sst sich eine Manipulation an der Steuerger&auml;te-Firmware erkennen und verhindern. Damit ist dann auch sichergestellt, dass die in der Firmware enthaltenen software-basierten Security-Funktionen zur On-Board-Kommunikation sicher verwendet werden k&ouml;nnen. Gleichzeitig sind so die On-Board-Netzwerke unterschiedlicher Sicherheitsstufen zuverl&auml;ssig voneinander getrennt &ndash; damit wird verhindert, dass zum Beispiel &uuml;ber eine Entertainment-Schnittstelle auf die Motorsteuerung zugegriffen werden kann. Das damit realisierte sichere Bordnetz wiederum erlaubt dann auch die sichere Kommunikation mit anderen Fahrzeugen oder der Infrastruktur.</p>
<blockquote><p>Mit mehrschichtigen Sicherheitskonzepten werden autonome Fahrzeuge vor den vielf&auml;ltigen Cyber-Attakcen gesch&uuml;tzt.</p>
<p>Hardware-Sicherheitsmodul</p>
<p>Sicherere E/E-Architektur</p>
<p>Sichere On-Board-Kommunikation</p>
<p>Sichere Fahrzeug-IT-Infrastruktur</p>
<p>Sicheres Steuerger&auml;t</p>
<p>Sichere <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/v2x/" target="_blank" title="Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und einem beliebigen anderen Teilnehmer (V2V = Fahrzeug, V2I = Infrastruktur,&hellip;" class="encyclopedia">V2X</a>-Kommunkation</p></blockquote>
<h2><b>Security-Systeme m&uuml;ssen Update-f&auml;hig sein</b></h2>
<p>Die Herausforderungen &auml;ndern sich in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> allerdings kontinuierlich &ndash; Sicherheitsexperten sehen sich st&auml;ndig neuen Rahmenbedingungen und Angriffsarten ausgesetzt. Das hei&szlig;t, die Security-Systeme eines Fahrzeugs m&uuml;ssen &uuml;ber die Lebensdauer immer wieder angepasst und upgedatet werden k&ouml;nnen. Daher sollte eine Security-L&ouml;sung f&uuml;r autonome Fahrzeuge von Anfang an so ausgelegt sein, dass zentrale Security-Parameter und Funktionen in &auml;nderbaren Speichern abgelegt werden (das k&ouml;nnen zum Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/hsm/" target="_blank" title="Eigenst&auml;ndige Ger&auml;te, Module oder Karten, in denen kryptografische Schl&uuml;ssel generiert und gespeichert werden. &Uuml;ber sie&hellip;" class="encyclopedia">HSM</a> mit Firmware-Update-M&ouml;glichkeit sein). Zudem sollten die verf&uuml;gbaren IT-Ressourcen nicht von Beginn an zu 100 Prozent ausgelastet und es sollte zum Beispiel noch ausreichend Speicherplatz vorhanden sein. Mit entsprechenden Update-Mechanismen lassen sich dann neue Sicherheits-Patches &bdquo;over-the-air&ldquo; aufspielen &ndash; und das Fahrzeug kann auch in zehn Jahren noch vor Angriffen aus der Cyberwelt gesch&uuml;tzt werden.</p>
<p>&bdquo;Car Hacking ist eine sehr reale Bedrohung, die weiter zunehmen wird, je mehr wir uns in Richtung gr&ouml;&szlig;erer Vernetzung und autonomen Fahrzeugen bewegen&ldquo;, so Saar Dickmann, Vizepr&auml;sident f&uuml;r Automotive Cyber Security bei Harman, einem Anbieter von Vernetzungstechnologien auch f&uuml;r den Automotive-Sektor. &bdquo;Automotive <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> ist ein zunehmend entscheidender Baustein auf dem Weg zum vernetzten und autonomen Fahrzeug.&ldquo;</p>
<h6>(Bildnachweis: istockphoto: Kodochigov)</h6>
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		<title>Die Zukunft des autonomen Fahrens</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/zukunft-des-autonomen-fahrens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 15:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autonome Fahrzeuge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft des autonomen Fahrens wird nicht nur ein völlig neues Fahrerlebnis bieten. Sie wird auch die gesamte Automobil­­branche ­verändern.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die&nbsp;Zukunft des autonomen Fahrens wird&nbsp;</b><b>nicht nur ein v&ouml;llig neues&nbsp;</b><b>Fahrerlebnis bieten.&nbsp;Sie wird&nbsp;</b><b>auch die gesamte Automobil&shy;&shy;branche &shy;ver&auml;ndern.</b></p>
<p>Mehr als 1,2 Milliarden Menschen verbringen pro Tag mehr als 50 Minuten in ihrem Fahrzeug &ndash; einen Gro&szlig;teil der Zeit jedoch im Stau. Wie sch&ouml;n w&auml;re es da, wenn man w&auml;hrend dieser Zeit die H&auml;nde vom Lenkrad nehmen und sich mit sinnvolleren Sachen besch&auml;ftigen k&ouml;nnte. In 2017 ist diese Fiktion Realit&auml;t geworden: In diesem Jahr werden die ersten Serienautos der Welt pr&auml;sentiert, die f&uuml;r hochautomatisiertes Fahren entwickelt sind. Fahrfunktionen wie Einparken oder selbstst&auml;ndig im Stau Gas geben und bremsen k&ouml;nnen dann die Fahrzeuge &uuml;bernehmen.</p>
<h2><b>Scharfe Sicht auf die Umwelt</b></h2>
<p>Eine Grundvoraussetzung f&uuml;r automatisiertes Fahren sind zuverl&auml;ssige Informationen &uuml;ber die Fahrzeugumgebung und deren pr&auml;zise Bewertung. &bdquo;Um Schritt f&uuml;r Schritt diese Informationen zu sammeln, ben&ouml;tigt man eine Reihe von Sensoren wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>, Kamera und Surround-View-Systeme. Ziel ist es, ein dem Menschen gleichwertiges oder besseres Verst&auml;ndnis des Fahrzeugumfeldes zu erreichen. Mehr Reichweite, mehr Sensoren sowie die Fusion der gesammelten Daten kombiniert mit hoher Rechenleistung sch&auml;rfen die Sicht und sind der Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine konsistente Sicht auf die Umwelt&ldquo;, sagte Karl Haupt, Leiter des Gesch&auml;ftsbereichs Fahrerassistenzsysteme bei Continental. Das nimmt der britische Autobauer Jaguar Land Rover w&ouml;rtlich. &bdquo;Wir m&ouml;chten zuk&uuml;nftige hochautomatisierte und autonome Technologien nicht nur auf den Asphalt begrenzen&ldquo;, so Tony Harper, Leiter der Forschungsabteilung. &bdquo;Wenn der Fahrer die Stra&szlig;e verl&auml;sst, m&ouml;chten wir, dass Unterst&uuml;tzung und Assistenz weitergehen. Wenn man in der Zukunft die Vorteile von autonomen Spurhaltesystemen auf der Autobahn am Anfang der Reise genie&szlig;t, dann m&ouml;chten wir sicherstellen, dass man dies alles auch den gesamten Weg zum Ziel nutzen kann, auch wenn es &uuml;ber grobe Fahrwege oder Schotterpisten geht.&ldquo; Jaguar Land Rover kombiniert in einem Konzeptfahrzeug daf&uuml;r Kameras, Ultraschall, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren. Sie erm&ouml;glichen nicht nur einen 360-Grad-Blick auf die Umgebung des Autos, sondern sind so hoch entwickelt, dass sie Oberfl&auml;chen-Charakteristiken bis hinunter zur Dimension einer Reifenbreite bestimmen &ndash; auch bei Regen oder Schneefall. Ultraschallsensoren k&ouml;nnen zudem die Oberfl&auml;chen-Bedingungen in einer Reichweite von bis zu f&uuml;nf Metern erkennen, so dass das Fahrzeug automatisch Traktion und Fahrverhalten anpassen kann, wenn es von Asphalt auf Schnee oder von Gras auf Sand f&auml;hrt.</p>
<h2><b>Das Fahrzeug kommt zum Fahrer</b></h2>
<p>Die Sensorik ist aber nur der eine Part, der andere ist die Intelligenz, aus den Daten Steuerbefehle zu generieren. Das erfordert Hochleistungs-Steuerger&auml;te an Bord der Autos. Beim im Juli 2017 pr&auml;sentierten Audi A8 zum Beispiel errechnet w&auml;hrend der pilotierten Fahrt ein zentrales Fahrerassistenz-Steuerger&auml;t mit auf <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/deep-learning/" target="_blank" title="Teilbereich des maschinellen Lernens, bei dem tiefe neuronale Netze eingesetzt werden. W&auml;hrend das Machine Learning&hellip;" class="encyclopedia">Deep Learning</a> basierender Software aus den Sensordaten permanent ein Abbild der Umgebung. Auch Daimler treibt die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens von Seiten der Software voran. Zusammen mit Bosch hat der Hersteller im April 2017 eine Entwicklungskooperation vereinbart, um vollautomatisiertes und fahrerloses Fahren im urbanen Umfeld Anfang der kommenden Dekade auf die Stra&szlig;e zu bringen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von Software und Algorithmen f&uuml;r ein autonomes Fahrsystem. Die Idee dahinter: Das Fahrzeug kommt zum Fahrer, nicht der Fahrer zum Fahrzeug. Nutzer k&ouml;nnten sich per Smartphone bequem ein Car-Sharing-Auto oder ein Robotertaxi ordern, das fahrerlos zu ihnen gefahren kommt. &bdquo;Das Auto, wie wir es kennen, ist bald Geschichte&ldquo;, meint Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Bosch. &bdquo;Heute buchen Sie die &Uuml;bernachtung im Internet, in Zukunft bestellen Sie Ihre Mobilit&auml;t online.&ldquo;</p>
<blockquote><p>&bdquo;Eine autonome Flotte kann sehr effektiv eine weitaus gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an privaten Fahrzeugen ersetzen.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><b>Neue Gesch&auml;ftsfelder erschlie&szlig;en</b></h2>
<p>Car-Sharing ist einer der gro&szlig;en Vorteile autonomer Autos. &bdquo;Studien haben gezeigt, dass eine autonome Flotte sehr effektiv eine weitaus gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an privaten Fahrzeugen in einem Stadtzentrum ersetzen kann&ldquo;, so David Alexander, Senior Research Analyst bei Navigant Research. &bdquo;Das bedeutet sowohl eine Chance wie auch eine Herausforderung f&uuml;r die Erstausr&uuml;ster.&ldquo; Denn einerseits werden laut Navigant 120 Millionen Autos mit autonomen F&auml;higkeiten zwischen den Jahren 2020 und 2035 verkauft. Andererseits wird aber erwartet, dass die Automobilproduktion dann auch ihren Zenit erreicht und danach wegen gemeinsam genutzter Autos sinken wird. Daher sollten die Automobilhersteller ihre Business-Modelle entsprechend anpassen und zum Beispiel zus&auml;tzliche Mehrwertdienste verkaufen. &bdquo;Je mehr sich das autonome Fahren durchsetzt, desto gr&ouml;&szlig;er wird die Nachfrage der Nutzer nach Services sein, um die frei werdende Zeit im Auto sinnvoll zu nutzen&ldquo;, so Ralf Gaydoul, Partner und Leiter des Automotive Centers bei der Management-Beratung Horv&aacute;th &amp; Partners. &bdquo;Summiert man die Werte &uuml;ber alle Bed&uuml;rfniskategorien hinweg auf, so kommt man auf einen monatlichen Betrag von weit &uuml;ber 100 Euro pro Fahrer.&ldquo; Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut f&uuml;r Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat Gaydoul die Zahlungsbereitschaft von Autofahrern f&uuml;r derartige Services untersucht: Danach w&auml;ren drei Viertel der Befragten bereit, daf&uuml;r Geld auszugeben. Am gr&ouml;&szlig;ten ist die Bereitschaft, Geld f&uuml;r Angebote rund um Kommunikation und Produktivit&auml;t zu investieren. &bdquo;Diese Services werden in allen drei untersuchten L&auml;ndern am st&auml;rksten nachgefragt, jedoch mit unterschiedlicher Auspr&auml;gung&ldquo;, so Steffen Braun, Leiter des Gesch&auml;ftsfelds Mobilit&auml;ts- und Stadtsystem-Gestaltung am Fraunhofer IAO. &bdquo;In Japan ist beispielsweise das Interesse an Social-Media-Diensten w&auml;hrend der Fahrt deutlich h&ouml;her als hierzulande (64 Prozent gegen&uuml;ber 23 Prozent).&ldquo;</p>
<h6>(Bildnachweis: Continental)</h6>
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		<title>Platooning: Effizienter im Platoon</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/platooning/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 12:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Automatisch im Konvoi fahrende Lkw – Platooning genannt – stehen kurz vor der Marktreife. Erste&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Automatisch im Konvoi fahrende Lkw &ndash; Platooning genannt &ndash; stehen kurz vor der Marktreife. Erste vollautonome Testfahrzeuge sind auf den Stra&szlig;en unterwegs. Spediteure und Hersteller erhoffen sich eine deutliche Reduzierung der Betriebskosten.&nbsp;</b></p>
<p>Strenge gesetzliche Regelungen bei Lenkzeiten und Sicherheitsvorschriften, Personalmangel, steigende Betriebskosten &ndash; die Transportbranche k&auml;mpft seit langem mit den immer gleichen Problemen. Die meisten davon lie&szlig;en sich durch den Einsatz autonomer Lkws l&ouml;sen.</p>
<h2><b>Platooning: Der Endpunkt einer Entwicklung</b></h2>
<p>&bdquo;Der Zeitpunkt r&uuml;ckt n&auml;her, an dem Lkws zun&auml;chst auf Autobahnen vermehrt von technologischer Intelligenz gesteuert werden&ldquo;, sagt Norbert Dressler, Partner von Roland Berger und Nutzfahrzeugexperte. &bdquo;Das bildet den Endpunkt einer allm&auml;hlichen, mehr als 15 Jahre dauernden Entwicklung, bei der der Eingriff durch den Fahrer immer geringer wurde. Schon heute verf&uuml;gen viele Lkws &uuml;ber Systeme wie Stauassistent oder Spurhalteassistent. In der Phase der Vollautomatisierung werden eigenst&auml;ndig agierende Fahrzeuge unter allen Verkehrsbedingungen fahren k&ouml;nnen, eventuell sogar vollkommen ohne Fahrer.&ldquo; Jede Stufe der Automatisierung geht dabei mit einer h&ouml;heren Systemkomplexit&auml;t und steigenden Kosten einher: von 1.800 US-Dollar je Lkw f&uuml;r Phase 1 bis hin zu 23.400 US-Dollar je Lkw in der letzten Phase 5, der Vollautomatisierung. Ein wichtiger Kostenfaktor ist die Software, die rund 85 Prozent der Gesamtkosten ausmacht. &bdquo;Alle Hersteller arbeiten bereits an neuen L&ouml;sungen, um dem Handlungsdruck durch Digitalisierung und neue Wettbewerber zu begegnen&ldquo;, sagt Romed Kelp, Experte f&uuml;r die Nutzfahrzeugindustrie bei der internationalen Management-Beratung Oliver Wyman. &bdquo;Alle haben Prototypen auf der Stra&szlig;e und investieren hohe dreistellige Millionenbetr&auml;ge in digitale Technologien.&ldquo; Bei ersten marken&uuml;bergreifenden Platooning-Demonstrationsfahrten bewegen sich Fahrzeuge der gro&szlig;en europ&auml;ischen Hersteller in elektronischen Konvois. Unter Platooning versteht man ein Fahrzeugsystem f&uuml;r den Stra&szlig;enverkehr, bei dem zwei oder mehrere Truck-Trailer-Kombinationen mithilfe aktueller technischer Fahrassistenz- und Steuersysteme -sowie einer Car-to-Car-Kommunikation in geringem Abstand hintereinanderfahren k&ouml;nnen. Die Verkehrssicherheit wird dadurch nicht beeintr&auml;chtigt, sondern sogar erh&ouml;ht. Der Fahrzeugabstand betr&auml;gt rund zehn Meter beziehungsweise etwa eine halbe Sekunde Fahrzeit. Alle im Platoon &ndash; dem gesamten Sattelzug-Verbund &ndash; fahrenden Fahrzeuge sind durch eine sogenannte elektronische Deichsel miteinander verbunden. Das erste Fahrzeug gibt w&auml;hrend der Fahrt Geschwindigkeit und Fahrtrichtung vor. &Uuml;ber Car-to-Car-Kommunikation gelangen die notwendigen Steuerbefehle zu den nachfolgenden Fahrzeugen. Diese senden Daten auch wieder zum Zugfahrzeug zur&uuml;ck. F&uuml;r die Car-to-Car-Kommunikation kommt eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Verbindung mit einer Frequenz von 5,9 GHz zum Einsatz. Dieselverbrauch und CO<sub>2</sub>-Aussto&szlig; lassen sich dadurch um bis zu zehn Prozent reduzieren.</p>
<h2><b>Auf dem Highway autonom</b></h2>
<p>Aber auch erste vollautonome Testfahrzeuge rollen &uuml;ber den Asphalt: Schon Mitte 2015 erhielt ein Freightliner Inspiration Truck als weltweit erster autonom fahrender Lkw eine Stra&szlig;enzulassung im US-Bundesstaat Nevada. Sobald sich der Truck sicher auf der Autobahn befindet, kann der Fahrer das Highway Pilot genannte System aktivieren. Das Fahrzeug schaltet in den autonomen Modus und passt sich der Geschwindigkeit des Verkehrs an. Der Highway Pilot nutzt ein komplexes Set an Kameras und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>systemen mit Spurhalte- und Kollisionspr&auml;ventionsfunktionen, er regelt die Geschwindigkeit, bremst und lenkt. Durch diese Kombination der Systeme entsteht ein autonomes Fahrzeug, mit dem der sichere Betrieb unter verschiedensten Fahrbedingungen dargestellt werden kann &ndash; so h&auml;lt der Truck beispielsweise automatisch die gesetzlich zul&auml;ssige Geschwindigkeit ein, regelt den vorgeschriebenen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug oder nutzt die Stop-and-go-Funktion zur Hauptverkehrszeit. Autonome &Uuml;berholman&ouml;ver leitet der Highway Pilot nicht ein, diese m&uuml;ssen durch den Fahrer selbst durchgef&uuml;hrt werden. Das Gleiche gilt f&uuml;r das Verlassen des Highways und den Spurwechsel.</p>
<blockquote><p>-15% Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen betr&auml;gt die Reduktion durch Platooning<br>
<em>Quelle: Continental</em></p></blockquote>
<h2><b>Vielf&auml;ltige Einsparungen durch Platooning</b></h2>
<p>Die Kosten f&uuml;r die entsprechende Technologie sind zwar hoch, doch mit autonomen Fahrfunktionen sinken auch die Betriebskosten: &bdquo;Einsparungen bei den Kraftstoff- und Fahrerkosten tragen am meisten zur Amortisation der hohen Anfangsinvestitionen bei&ldquo;, sagt Roland-Berger-Experte Dressler. Die Branche muss nicht bis zur Endphase der Automatisierung warten, um Einsparungen zu realisieren: Schon in der ersten Phase sind Kraftstoffeinsparungen von rund sechs Prozent m&ouml;glich (zum Beispiel durch das Platooning). Die gr&ouml;&szlig;te Kostenersparnis gibt es in Phase 4, wenn der Fahrer vorgeschriebene Ruhezeiten einlegen kann, w&auml;hrend der Lkw autonom weiterf&auml;hrt. Die Fahrerkosten sinken dadurch um weitere sechs Prozent. In Phase 5, wenn Langstrecken-Lkw gar keinen Fahrer mehr ben&ouml;tigen, werden die Fahrerkosten sogar um 90 Prozent sinken. Weitere Einsparungen ergeben sich durch geringere Versicherungskosten, weil das automatisierte Fahren f&uuml;r mehr Sicherheit sorgt und dadurch die Anzahl der Lkw-Unf&auml;lle bis 2040 um 90 Prozent sinken k&ouml;nnte.</p>
<h6>(Bildnachweis: iStockphoto Milos-Muller)</h6>
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		<title>Funktionale Sicherheit &#8211; Notfallplan</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/autonomous-vehicles-de-2/funktionale-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 17:30:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn kein Mensch mehr bei einer Fehlfunktion rechtzeitig eingreifen kann, muss die Technik besonders sicher&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/autonomous-vehicles-de-2/funktionale-sicherheit/">Funktionale Sicherheit &#8211; Notfallplan</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wenn kein Mensch mehr bei einer </b><b>Fehlfunktion rechtzeitig eingrei</b><b>fen kann, muss die Technik besonders sicher sein. Spezielle Elek</b><b>tronik und neue Pr&uuml;fverfahren </b><b>sind notwendig, um die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/funktionale-sicherheit/" target="_blank" title="Ein System gilt dann als funktional sicher, wenn seine elektrischen, elektronischen und programmierbaren Komponenten stets&hellip;" class="encyclopedia">funktionale Sicherheit</a> bzw. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> eines autonomen Fahrzeugs zu gew&auml;hrleisten.</b></p>
<p>Vertrauen in die Technik ist das A und O f&uuml;r den Erfolg autonomer Fahrzeuge. Die eingesetzten Systeme m&uuml;ssen nicht nur sehr zuverl&auml;ssig sein, sondern im Falle eines technischen Defektes auch so ausgelegt werden, dass das Versagen nicht zu einer Gef&auml;hrdung von Mensch und System f&uuml;hrt. Die entsprechenden Anforderungen und Verfahren dazu werden unter dem Begriff &bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/funktionale-sicherheit/" target="_blank" title="Ein System gilt dann als funktional sicher, wenn seine elektrischen, elektronischen und programmierbaren Komponenten stets&hellip;" class="encyclopedia">Funktionale Sicherheit</a>&ldquo; zusammengefasst. &bdquo;Die Transformation der Automotive-Industrie verlangt im Grunde von der &Ouml;ffentlichkeit, ihr Leben einem Computer und einer Maschine anzuvertrauen&ldquo;, so Zach McClellan. Der ehemalige Baseballstar leitet heute die Schulungsabteilung des US-amerikanischen Engineering-Dienstleisters LHP. &bdquo;Ganz praktisch gesprochen ist <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/funktionale-sicherheit/" target="_blank" title="Ein System gilt dann als funktional sicher, wenn seine elektrischen, elektronischen und programmierbaren Komponenten stets&hellip;" class="encyclopedia">Funktionale Sicherheit</a> definiert als die Ma&szlig;nahmen, die Ingenieure und Organisationen zur Vermeidung von Fehlern unternehmen, die der &Ouml;ffentlichkeit Schaden zuf&uuml;gen.&ldquo;</p>
<h2><b>Einfach abschalten geht nicht</b></h2>
<p>Bei autonomen Fahrzeugen gen&uuml;gt es nicht, ein System einfach abzuschalten, um in einen sicheren Zustand zu kommen &ndash; eine Drohne w&uuml;rde vom Himmel fallen oder ein Auto unkontrolliert eine Vollbremsung ausf&uuml;hren. Das bedeutet, dass kritische Systeme eine bestimmte Zeit, auch nachdem ein Fehler aufgetreten ist, noch am Leben gehalten werden. Ein Notfallplan muss her, und der muss schon bei der Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs definiert werden. Bereits heute gibt es entsprechende Normen, die dazu erforderliche Methoden in der Entwicklung und Produktion definieren: Zum Beispiel ISO 26262 f&uuml;r Stra&szlig;enfahrzeuge, ISO 25119 f&uuml;r landwirtschaftliche Fahrzeuge oder ISO 15998 f&uuml;r Baumaschinen.</p>
<h2><b>Sicherheit beginnt in den elektronischen Komponenten</b></h2>
<p>Die Entwicklung eines funktional sicheren Fahrzeugs beginnt bei den einzelnen Komponenten &ndash; und vor allem bei den Halbleitern. Denn sie sind in den Systemen zur Umfelderkennung verbaut, in ihnen laufen die Informationen der verschiedenen Sensoren zusammen und sie berechnen die notwendigen Steuerbefehle und bestimmen, wie ein Fahrzeug agiert. Eine Fehlfunktion k&ouml;nnte katastrophale Folgen f&uuml;r das autonome Fahrzeug, seine eventuellen Insassen und die Umgebung haben. Die Halbleiterindustrie hat daher f&uuml;r den Einsatz beim automatisierten Fahren inzwischen spezielle Halbleiter entwickelt, deren Architektur bereits auf Basis eines auditierten ISO-26262-konformen Prozesses designt worden ist. Die Prozessoren m&uuml;ssen eine hohe Zuverl&auml;ssigkeit bieten und auch bei Vibrationen, Strahlung (zum Beispiel von der Sonne) oder hohen Temperaturschwankungen ihre Aufgaben sicher erf&uuml;llen &ndash; alles f&uuml;r den Einsatz in Fahrzeugen typische Umgebungsbedingungen. Funktional sichere Prozessoren &uuml;berwachen sich selbst bei der Ausf&uuml;hrung von Prozessen. Bei diesen Multi-Thread-Systemen wird jede Anweisung parallel in zwei oder mehreren Kernen oder Prozessen verarbeitet. Die Ergebnisse werden dann mithilfe einer Hardware-Logik in Echtzeit miteinander verglichen. Ein Unterschied in den Ergebnissen bedeutet, dass in einem der Berechnungsstr&auml;nge ein Fehler aufgetreten ist. In diesem Fall gibt das System eine Fehlermeldung oder l&ouml;st eine entsprechend definierte Notfallaktion aus.</p>
<h2><b>Neue Pr&uuml;fverfahren werden ben&ouml;tigt</b></h2>
<p>Sichere Elektronik ist das eine, doch es werden auch Pr&uuml;fungen ben&ouml;tigt, die die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/funktionale-sicherheit/" target="_blank" title="Ein System gilt dann als funktional sicher, wenn seine elektrischen, elektronischen und programmierbaren Komponenten stets&hellip;" class="encyclopedia">Funktionale Sicherheit</a> eines Fahrzeugs belegen. Doch dazu existieren bisher noch keine Verfahren oder Pr&uuml;fzertifikate. Pr&uuml;forganisationen wie der T&Uuml;V arbeiten in verschiedenen Projekten daran, neue Standards und Pr&uuml;fkriterien f&uuml;r das autonome Fahren zu definieren und so eine Sicherheitsgrundlage f&uuml;r die Praxistauglichkeit der neuen Technologie zu schaffen. Dabei lassen sich nicht alle im Betrieb eines autonomen Fahrzeugs m&ouml;glicherweise auftretenden Situationen auf einer Teststrecke nachstellen. Daher sind zus&auml;tzliche neue Methoden erforderlich, mit denen Sicherheitssysteme auf ihre Wirksamkeit gepr&uuml;ft werden k&ouml;nnen. Simulationen spielen hierbei eine wichtige Rolle und werden in Erg&auml;nzung zu Realtests ausschlaggebend sein.</p>
<p>Bei vernetzten autonomen Fahrzeugen m&uuml;ssen zudem Technologien von unterschiedlichen Zulieferern und aus verschiedenen Branchen in End-to-End-Systeme integriert und im &Ouml;kosystem f&uuml;r vernetzte Fahrzeuge validiert werden. Dazu hat FEV, ein Dienstleister im Bereich der Fahrzeugentwicklung, eigens ein globales &bdquo;Center of Excellence&ldquo; f&uuml;r die Entwicklung von &bdquo;Smart Vehicles&ldquo; gegr&uuml;ndet. Stephan Tarnutzer, Vice President Electronics bei FEV Nordamerika und Leiter des Centers, betont: &bdquo;Um die Vielzahl der resultierenden Wechselwirkungen innerhalb, au&szlig;erhalb und rund um das Fahrzeug zu beherrschen, ist es essenziell, bei jedem Entwicklungsschritt das Gesamtsystem zu betrachten.&ldquo;</p>
<h6>(Bildnachweis: iStockphoto Edi_Eco)</h6>
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		<title>Kommunikation autonomer Autos</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/kern%c2%adtechnologie-kommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autonome Fahrzeuge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kommunikation autonomer Autos ist der Schlüssel zum sicheren Fahren. Sie können über die Cloud&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Kommunikation autonomer Autos ist der Schl&uuml;ssel zum sicheren Fahren. Sie k&ouml;nnen &uuml;ber die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> von den&nbsp;</b><b>Erfahrungen anderer Fahrzeuge profitieren, von ihnen erfasste Daten in Echtzeit in allgemein zug&auml;ngliche Karten laden und per <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> ihre Umgebung vor Gefahren warnen.</b></p>
<p>Sensorsysteme wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> oder Kameras liefern heute bereits ein sehr exaktes Bild des Umfelds eines autonomen Fahrzeugs. In Kombination mit k&uuml;nstlicher Intelligenz und ausgefeilten Algorithmen kann es auf das Geschehen um sich herum reagieren &ndash; fast so wie ein Mensch. Doch wie der Mensch kann das Fahrzeug mit diesen Sensoren nur auf das reagieren, was im Sichtfeld liegt. Um auch &bdquo;um die Ecke schauen&ldquo; zu k&ouml;nnen, sollen autonome Fahrzeuge daher vernetzt werden und mit ihrer Umgebung beziehungsweise der Infrastruktur kommunizieren k&ouml;nnen.</p>
<p>&bdquo;Die &Uuml;bertragung von Daten ins Fahrzeug, sowohl f&uuml;r Echtzeitanwendungen als auch f&uuml;r Wartung und Betrieb, ist eine Schl&uuml;sseltechnologie f&uuml;r das automatisierte Fahren&ldquo;, betont Armin G. Schmidt, CEO von ATS Advanced Telematic Systems. Das deutsche Software-Unternehmen mit Fokus auf vernetzte Fahrzeuge entwickelt L&ouml;sungen f&uuml;r die Zukunft der Mobilit&auml;t. Hierbei setzt ATS auf die Etablierung von industrieweiten Standards und Open-Source-Technologie. &bdquo;Der Austausch der Daten zwischen Fahrzeugen, also auch zwischen unterschiedlichen Herstellerplattformen, erfordert eine Standardisierung, die weiter vorangetrieben werden muss&ldquo;, so Schmidt.</p>
<h2><b>In Millisekunden die Umgebung warnen</b></h2>
<p>In Europa hat sich f&uuml;r die Kommunikation von Fahrzeugen im Stra&szlig;enverkehr als ein Standard ITS-G5 des European Telecommunications Standards Institute (ETSI) etabliert. Es handelt sich um eine Variante des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Standards <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ieee-802-11/" target="_blank" title="Standard f&uuml;r lokale Funknetze. Die verschiedenen Versionen des Standards unterscheiden sich hinsichtlich &Uuml;bertragungsrate, Frequenzbereich, Modulationsverfahren,&hellip;" class="encyclopedia">IEEE 802.11</a>, der f&uuml;r den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen optimiert wurde und inzwischen auch in den USA anerkannt ist. Er nutzt das 5,9-GHz-Frequenzband und erm&ouml;glicht eine echtzeitnahe Kommunikation auf kurze Distanz. Die Technik gew&auml;hrleistet bei hoher Geschwindigkeit der Fahrzeuge eine zuverl&auml;ssige &Uuml;bertragung und erlaubt auch ohne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/router/" target="_blank" title="Vermittlungsrechner, der mehrere Rechnernetze koppelt." class="encyclopedia">Router</a> die direkte Kommunikation zwischen einzelnen Fahrzeugen (Car-to-Car) und zwischen Fahrzeug und Infrastruktur (Car-to-X, Vehicle-to-X [auch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/v2x/" target="_blank" title="Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und einem beliebigen anderen Teilnehmer (V2V = Fahrzeug, V2I = Infrastruktur,&hellip;" class="encyclopedia">V2X</a>]). So k&ouml;nnen pl&ouml;tzlich auftretende Ereignisse oder Gefahrensituationen innerhalb weniger Millisekunden an die Umgebung kommuniziert werden. Zum Beispiel kann ein Auto den nachfolgenden Verkehr automatisch warnen, wenn es einen Unfall hatte oder vor ihm eine Nebelbank auftaucht. &bdquo;Die Vorteile f&uuml;r die Sicherheit und Wahrnehmung, die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/v2x/" target="_blank" title="Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und einem beliebigen anderen Teilnehmer (V2V = Fahrzeug, V2I = Infrastruktur,&hellip;" class="encyclopedia">V2X</a> als Sensor bietet &ndash; mit seiner F&auml;higkeit um die Ecke zu schauen &ndash;, sind bereits ohne jeden Zweifel erwiesen. Es liefert relevante und verl&auml;ssliche Warnmeldungen f&uuml;r Fahrerassistenzsysteme&ldquo;, unterstreicht Jozef Kovacs, CEO der US-amerikanischen Firma Commsignia, einem Anbieter von Software- und Hardware-L&ouml;sungen f&uuml;r das vernetzte Auto.</p>
<p>Allerdings werden Stra&szlig;enfahrzeuge in Zukunft wohl nicht nur mit einer Kommunikationstechnologie ausgestattet sein: Erste L&ouml;sungen realisieren ein sogenanntes adaptives hybrides Netzwerkkonzept. Dabei werden verschiedene Drahtlostechnologien wie ITS-G5, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a>-Mobilfunk oder 60-GHz-Technologien (hier werden die Wellenform und die typischen Empf&auml;ngeralgorithmen des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Standards <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ieee-802-11/" target="_blank" title="Standard f&uuml;r lokale Funknetze. Die verschiedenen Versionen des Standards unterscheiden sich hinsichtlich &Uuml;bertragungsrate, Frequenzbereich, Modulationsverfahren,&hellip;" class="encyclopedia">IEEE 802.11</a>ad genutzt, um einen gemeinsamen Rahmen f&uuml;r die Fahrzeugkommunikation und die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>technologien bei 60 GHz zu erm&ouml;glichen) in einem Kommunikationsstack integriert. Die Auswahl der optimalen Kommunikationstechnologie erfolgt adaptiv, das hei&szlig;t abh&auml;ngig von der Situation in Echtzeit. Kriterien f&uuml;r die Auswahl der Funktechnologie sind beispielsweise die vorhergesagte Verf&uuml;gbarkeit oder die Signalqualit&auml;t.</p>
<blockquote><p>Menge an Daten, die ein autonomes Fahrzeug am Tag generiert.<br>
<i>Quelle: Intel</i></p>
<p>Kameras: 20-24 MB pro Sekunde<br>
Sonar: 10-100 KB pro Sekunde<br>
<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a>: 50 KB pro Sekunde<br>
<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>: 10-70 MB pro Sekunde<br>
<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>: 10-100 KB pro Sekunde</p></blockquote>
<h2><b>Mit 5G in die Cloud</b></h2>
<p>Mobilfunk-Technologien bieten den Vorteil unbegrenzter Reichweite, denn ITS-G5 kann nur Distanzen bis maximal einen Kilometer &uuml;berbr&uuml;cken. Schon heute werden zum Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a>-Netze beim automatischen Notrufsystem ECall genutzt. In Zukunft wird das noch zu realisierende 5G-Netz diese Rolle &uuml;bernehmen. &bdquo;Wir gehen davon aus, dass 5G der weltweit dominierende Mobilfunk-Standard der n&auml;chsten Dekade wird&ldquo;, meint Dr. Christoph Grote, Senior Vice President Electronics bei BMW. &bdquo;F&uuml;r die Automotive-Industrie ist es essenziell, dass 5G die Herausforderungen der &Auml;ra der Digitalisierung und des autonomen Fahrens erf&uuml;llt.&ldquo; BMW hat daher gemeinsam mit Audi, Daimler, Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm die &bdquo;5G Automotive Association&ldquo; gegr&uuml;ndet, die entsprechende Kommunikationsl&ouml;sungen entwickeln, testen und promoten will. &bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>, Kommunikations- und Netzwerk-Technologien sowie Innovationen haben das Potenzial, das Auto in ein vollst&auml;ndig vernetztes Ger&auml;t zu transformieren, das das Fahren revolutioniert und das auf die Mobilit&auml;tsanspr&uuml;che der Gesellschaft abzielt&ldquo;, erg&auml;nzt Dr. Marc Rouanne, Chief Innovation &amp; Operating Officer bei Nokia.</p>
<blockquote><p><i>&bdquo;</i><i><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>, Kommunikations- und </i><i>Netzwerk-Technologien sowie Innovationen haben das Potenzial, das Auto in ein vollst&auml;ndig vernetztes Ger&auml;t zu transformieren, das das Fahren revolutioniert.&ldquo;&nbsp;</i></p>
<p style="text-align: right;"><i>Dr. Marc Rouanne, Chief Innovation &amp; Operating Officer, Nokia</i></p>
</blockquote>
<h2><b>Pr&auml;ziser Navigieren mit Flottendaten</b></h2>
<p>Derartige Technologien bieten zum Beispiel die M&ouml;glichkeit, die Erfahrungen, die ein lernf&auml;higes autonomes Fahrzeug gemacht hat, &uuml;ber die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> an andere Fahrzeuge weiterzugeben. Auch f&uuml;r die Navigation er&ouml;ffnen sich mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Technologien neue M&ouml;glichkeiten: So hat zum Beispiel das israelische Unternehmen Mobileye, Hersteller von Technologien zur Unfallpr&auml;vention und zum automatischen Fahren, die kamerabasierte Karten- und Lokalisierungstechnologie &bdquo;Road Experience Management&ldquo; (REM) entwickelt. Via Crowdsourcing werden die Echtzeitdaten vieler Fahrzeuge, eines Schwarms von Autos, gesammelt und zur pr&auml;zisen Lokalisierung und zum Erfassen von High-Definition-Spurdaten genutzt. Dazu erfassen die Fahrzeuge &uuml;ber optische Sensorsysteme Fahrbahnmarkierungen und Stra&szlig;eninformationen, die komprimiert in eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> flie&szlig;en. Diese Flottendaten werden zur kontinuierlichen Verbesserung von HD-Navigationskarten mit hochpr&auml;ziser Lokalisierungsf&auml;higkeit eingesetzt. Sie wiederum sind eine Grundvoraussetzung f&uuml;r das automatische Fahren und die Weiterentwicklung vieler Assistenzsysteme. &bdquo;Die Zukunft des automatischen Fahrens h&auml;ngt von der F&auml;higkeit ab, pr&auml;zise HD-Karten zu erstellen, diese aktuell zu halten und mit minimalen Kosten zu skalieren&ldquo;, skizziert Prof. Amnon Shashua, Mitbegr&uuml;nder und Technologievorstand von Mobileye. Anfang 2017 hat -Mobileye dazu mit dem Volkswagen-Konzern vereinbart, ab 2018 einen neuen Navigationsstandard f&uuml;r das automatische Fahren zu realisieren. K&uuml;nftige Volkswagen-Modelle werden REM nutzen. Die Vereinbarung erm&ouml;glicht als erste ihrer Art das weltweite Zusammenf&uuml;hren von Daten verschiedener Automobilhersteller zu einer &bdquo;HD-Weltkarte&ldquo;. Und damit wird ein branchenweiter Standard geformt. Dr. Frank Welsch, Volkswagen-Markenvorstand f&uuml;r den Gesch&auml;ftsbereich Entwicklung: &bdquo;Tagt&auml;glich fahren weltweit Millionen von Volkswagen durch unsere Stra&szlig;en. Viele davon sind bereits mit Umfeldsensorik ausgestattet. Diesen Schwarm k&ouml;nnen wir nun nutzen, um unterschiedliche Umfelddaten, etwa &uuml;ber Verkehrsfluss, Stra&szlig;enzustand und freie Parkpl&auml;tze, anonymisiert zu erfassen und in &uuml;bergeordneten Systemen hochaktuell verf&uuml;gbar zu machen. Auf dieser Basis sind weitergehende Dienste geplant, die das Autofahren oder die Mobilit&auml;t allgemein einfacher und komfortabler machen.&ldquo;</p>
<h6>(Bildnachweis: Unsplash)</h6>
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