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	<title>Industrie 4.0 | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Industrie 4.0 | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Bauteile aus dem Drucker</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/bauteile-aus-dem-drucker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 08:20:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 3D-Druck ist die perfekte Produktionstechnik für die Industrie 4.0 – Bauteile lassen sich direkt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a> ist die perfekte Produktionstechnik f&uuml;r die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> &ndash; Bauteile lassen sich direkt aus den CAD-Daten herstellen, die Fertigung von individuellen Einzelteilen ist kein gro&szlig;er Kostenfaktor mehr.</strong></p>
<p>Durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>er werden sich Wertsch&ouml;pfungsketten ver&auml;ndern. Produkte werden komplett digital entwickelt und produziert und die zugeh&ouml;rigen Baupl&auml;ne k&ouml;nnen digital gehandelt werden&ldquo;, ist sich BITKOM-Pr&auml;sident Prof. Dieter Kempf sicher. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>er arbeiten in einem sogenannten additiven Verfahren: Ein Produkt wird gefertigt, indem Material schichtweise aufgebaut wird. Zun&auml;chst wird das Produkt in einem Datensatz als virtuelles 3D-Modell beschrieben. Beim Druck dieser Datei wird in der Regel ein Grundstoff (meist fl&uuml;ssiger Kunststoff, aber auch Keramik oder Metall) Schicht f&uuml;r Schicht durch Spritzd&uuml;sen auf einer Grundfl&auml;che aufgebracht, dann wird die Fl&auml;che millimeterweise abgesenkt und die neue Lage aufgebracht. So entsteht ein r&auml;umliches Produkt. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>er erm&ouml;glichen damit die kosteng&uuml;nstige, individuelle Herstellung von Produkten in Kleinstmengen &ndash; damit passen sie perfekt in das Konzept der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>.</p>
<h2> Vom Prototyp zum endg&uuml;ltigen Bauteil</h2>
<p>Durchgesetzt haben sich die Drucker bereits in der Entwicklung von Prototypen. Mussten fr&uuml;her oft in wochenlangen Prozessen neue Formen gegossen und Modelle gebaut werden, geschieht dies mittlerweile in wenigen Stunden. In ersten Anwendungen werden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>er zudem genutzt, um Komponenten f&uuml;r Autos oder andere Produkte zu fertigen.<br>
Die Firma Acist, ein Hersteller von medizinischen Ger&auml;ten mit Sitz in Eden Prairie, USA, nutzt die FDM-Technologie von Stratasys, einem US-amerikanischen Hersteller von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>ern. Bei dem Fused Deposition Modeling-Verfahren werden Bauteile schichtweise aus einem schmelzf&auml;higen Kunststoff &bdquo;aufgespritzt&ldquo;. &bdquo;Wir beschr&auml;nken den Einsatz von FDM nicht auf ein Aufgabengebiet&ldquo;, so Dave Scott, Manufacturing Engineering Manager bei Acist. &bdquo;Wir setzen die Technologie &uuml;berall gerne ein. Sie wird f&uuml;r Vorrichtungen, Funktionstests, Industriedesign und endg&uuml;ltige Bauteile verwendet. Mit FDM k&ouml;nnen wir in ein Teil mehr Komplexit&auml;t, Formen und Funktionen integrieren als mit herk&ouml;mmlichen Methoden.&rdquo;</p>
<h2> Bauteil-&Auml;nderungen flexibel einpflegen</h2>
<p>Ein Beispiel zeigt, wie flexibel ein Unternehmen mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a> produzieren kann: W&auml;hrend eines Einsatzes einer der Maschinen von Acist in einem Krankenhaus &auml;u&szlig;erten die Bediener den Wunsch, an die Maschinen mehrere Messwandlertypen anschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, zwischen denen ein Umschalten m&ouml;glich sein muss. Um das Problem zu beheben, entwarf Acist umgehend ein Bauteil in der CAD-Software und druckte es mit einem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>er als funktionierendes Bauteil &ndash; es kann heute f&uuml;r Maschinen in aller Welt eingesetzt werden. Auch bei anderen Serienprodukten integriert Acist immer mehr <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>teile.</p>
<h2>Lagerhaltung wird minimiert</h2>
<p>Und der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a> sorgt nicht nur f&uuml;r eine flexible Fertigung &ndash; auch die Lagerhaltung wird deutlich verschlankt: Bei Acist besteht der Warenbestand im Prinzip nur aus einer digitalen Datei auf einem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>. Das Unternehmen kann auf Lagerhaltung und Lieferanten verzichten. Beim Ausfall eines Bauteils druckt Acist &ndash; selbst noch f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter &ndash; einfach mit dem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/3d-druck/" target="_blank" title="Fertigungsverfahren, bei dem ein Bauteil Lage f&uuml;r Lage gedruckt wird. Je nach Verfahren k&ouml;nnen die&hellip;" class="encyclopedia">3D-Druck</a>er ein Ersatzteil und verschickt es am n&auml;chsten Tag. Scott nennt FDM &bdquo;die ultimative schlanke Technologie&rdquo;.</p>
<p><small>(Bildnachweis: IPF (Customer of Stratasys))</small></p>
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		<title>Der Mensch im Mittelpunkt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/der-mensch-im-mittelpunkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 12:19:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Industrie 4.0 wird in der Öffentlichkeit häufig als rein technisches Thema angesehen. Doch ein wesentlicher&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> wird in der &Ouml;ffentlichkeit h&auml;ufig als rein technisches Thema angesehen. Doch ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes sind auch neue soziale Infrastrukturen, bei denen der Mensch eine Schl&uuml;sselrolle in der smarten Fabrik einnimmt.</strong></p>
<p>Vor allem technische Aspekte stehen in der Diskussion um <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> im Vordergrund. Doch die smarte Fabrik wird auch erhebliche Auswirkungen auf den Menschen, der in ihr arbeitet, haben. &bdquo;Die menschenleere Fabrik wird es nicht geben&ldquo;, so Prof. Dr.-Ing. Sascha Stowasser, Direktor des Instituts f&uuml;r angewandte Arbeitswissenschaft in D&uuml;sseldorf. Er betont aber, dass &bdquo;die Arbeitswelt von morgen sich mit dem Einsatz vernetzter Systeme &auml;ndern wird.&ldquo; Noch werden Arbeit und Arbeitsorganisation in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> seiner Meinung nach zu wenig diskutiert. Daraus resultieren auch Sorgen der Arbeitnehmervertreter: Wird der Mensch nur noch Rest&shy;aufgaben &uuml;bernehmen, gesteuert in cyber-physischen Systemen von Computern? Abgelehnt wird die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> von den Gewerkschaften allerdings nicht. Doch J&ouml;rg Hofmann, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, fordert: &bdquo;Wir brauchen einen Neustart in arbeitspolitischer Perspektive. Erforderlich ist eine neue Humanisierungsoffensive, in der der Mensch die Systeme steuert und nicht umgekehrt.&ldquo;</p>
<h2>Der Mensch ist das flexibelste Element<br>
</h2>
<p>Die Voraussetzungen sind sehr gut. Anders als beim CIM-Konzept (Computer Integrated Manufacturing) der sp&auml;ten 80er-Jahre &uuml;bernimmt der Mensch in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> eine Schl&uuml;sselrolle: Er soll die steuernde, durchf&uuml;hrende und &uuml;berwachende Gr&ouml;&szlig;e im Unternehmen sein. Denn der Mensch ist nach wie vor das flexibelste Element in den Produktionsabl&auml;ufen.<br>
<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>, richtig umgesetzt, wird den Menschen also nicht &uuml;berfl&uuml;ssig machen, sondern vielmehr sein Aufgabenspektrum und damit sein Qualifikationsprofil ver&auml;ndern. Dazu ein Beispiel: Aufgrund der Vernetzung und zunehmenden Autonomie von cyber-physischen Systemen werden der klassische Leitstand oder die Produktionsplanung an Bedeutung verlieren. Im Gegenzug werden allerdings die Mitarbeiter an den Maschinen, am Ort des Geschehens, mehr Entscheidungen treffen. Die daf&uuml;r notwendigen Informationen zu Produkten und Prozessen erhalten sie von Assistenzsystemen.</p>
<h2>Wissensarbeit statt Routine<br>
</h2>
<p>In diesem Zusammenhang spricht man auch von Wissensarbeit. Wissensarbeit hat nichts mehr mit den herk&ouml;mmlichen automatisierten Routinet&auml;tigkeiten der Fabrikarbeit zu tun. Sie ist durch eine v&ouml;llig neuartige, komplexe und autonome Arbeitsumgebung gekennzeichnet. &bdquo;Es gilt zu hinterfragen, wie Menschen arbeiten und lernen, wie sie mit neuen Technologien interagieren und wie sie an einem attraktiven und fordernden Produktionsarbeitsplatz einen Mehrwert f&uuml;r die Industrie erzeugen k&ouml;nnen&ldquo;, verdeutlicht Martin Wifling vom Virtual Vehicle Research Center in Graz. Er ist Leiter eines europ&auml;ischen Forschungsprojektes, in dem untersucht wird, wie Arbeitspl&auml;tze in der Fabrik der Zukunft attraktiv und intelligent gestaltet werden k&ouml;nnen.<br>
Den Menschen in den Mittelpunkt der smarten Fabrik zu setzen, lohnt sich: Durch das Eingehen auf die Situation des Menschen im Produktionsablauf kann eine Erh&ouml;hung der Zufriedenheit und Motivation von Produktionsmitarbeitern erreicht werden. Dadurch kann insgesamt eine Steigerung der Produktivit&auml;t um bis zu 10 Prozent bewirkt werden. Der Hauptfokus des Forschungsvorhabens liegt jedoch vorwiegend darin, &bdquo;den Arbeitsplatz in der Produktion in Europa deutlich attraktiver zu gestalten, damit mehr Menschen sich gezielt f&uuml;r dieses fordernde und sich ver&auml;ndernde Berufsfeld entscheiden&ldquo;, so Wifling.</p>
<h2>Ein besserer Arbeitsplatz<br>
</h2>
<p>Die Interaktion mit intelligenten Maschinen und die zunehmende Automation bieten dar&uuml;ber hinaus einige Chancen f&uuml;r die Qualit&auml;t des Arbeitsplatzes, zum Beispiel f&uuml;r Flexibilisierung, neue Arbeitszeitregelungen oder das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz. Gleichzeitig muss sich aber auch die Aus- und Weiterbildung an <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> anpassen. Jeanne Beliveau-Dunn, Vice President und General Manager, Learning@Cisco: &bdquo;Die Mitarbeiter m&uuml;ssen sich heute auf die sich ver&auml;ndernden Anforderungen in ihrem Beruf einstellen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkr&auml;ften, die wissen, wie sie mit IT-Netzwerken und traditionellen Steuerungssystemen umgehen m&uuml;ssen, nimmt zu.&ldquo;<br>
<small>(Bildnachweis: Shutterstock)</small></p>
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		<title>Aus Big Data werden Smart Data</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/aus-big-data-werden-smart-data/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 11:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Smart Factorys liefern im Jahr Billiarden Bytes an Daten von Werkzeug- und Produktionsmaschinen – Big&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Smart Factorys liefern im Jahr Billiarden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/byte/" target="_blank" title="Informationseinheit, besteht aus acht Bits. Dezimalpr&auml;fix Symbol Anzahl Bytes Kilobyte kB 1 000 = 103&hellip;" class="encyclopedia">Byte</a>s an Daten von Werkzeug- und Produktionsmaschinen &ndash; <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a>, die zu Smart Data verdichtet werden m&uuml;ssen, um Optimierungspotenzial </strong><strong>zu identifizieren und Wettbewerbsvorteile nutzen zu k&ouml;nnen.</strong></p>
<p>Smart Data werden zur vorausschauenden Wartung, zur Effizienzoptimierung sowie zur Erreichung des optimalen Betriebspunktes genutzt. Das spart bis zu 30 Prozent Material, Energie, Kosten und Arbeitsaufwand und schont die Umwelt&ldquo;, so Prof. Wolfgang Wahlster, CEO des Deutschen Forschungszentrums f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz DFKI. &bdquo;In den meisten F&auml;llen erreicht man diese Mehrwerte aber nur, wenn die Auswertung auch in Echtzeit geschieht, so dass Ergebnisse der Smart Data-Analyse direkt in die Prozesssteuerung einflie&szlig;en k&ouml;nnen &ndash; sozusagen Smart Data Analytics in the loop. Wir haben solche Systeme nicht nur in unserer weltweit ersten Smart Factory f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> (&hellip;) entwickelt, sondern erproben die Verfahren jetzt auch in entsprechend aufger&uuml;steten Fabrikanlagen zum Beispiel im Bereich der Bierabf&uuml;llung, der Medikamentenverpackung oder bei der Ventilproduktion&ldquo;, erg&auml;nzt Wahlster.</p>
<h2>Intelligente Datenlogger sammeln und &shy;analysieren Daten<br>
</h2>
<p>Eine M&ouml;glichkeit, die gewaltigen Datenmengen reaktionsschnell zu verarbeiten, besteht in verteilter Intelligenz. Das bedeutet, dass einzelne Komponenten oder Module so intelligent und autonom gemacht werden, dass sie selbst bestimmen k&ouml;nnen, welche Informationen wertvoll sind. Um nicht jeden Sensor und jeden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a> in der Anlage mit einer derartigen Intelligenz ausstatten zu m&uuml;ssen, k&ouml;nnen Datenlogger zwischengeschaltet werden.<br>
Dabei handelt es sich um prozessorgesteuerte Speichereinheiten, die Daten in einem regelm&auml;&szlig;igen Rhythmus von einem oder auch mehreren Sensoren aufnehmen und speichern. Dazu bestehen Datenlogger aus einem programmierbaren Mikroprozessor, einem Speichermedium wie einer Festplatte oder einem Flash-Speicher, mindestens einer Schnittstelle zur Kommunikation mit &uuml;bergeordneten Strukturen und einem oder mehreren Kan&auml;len zum Anschluss der Datenquellen. Moderne Datenlogger k&ouml;nnen Daten nicht nur sammeln und speichern, sondern auch in hoher Geschwindigkeit verarbeiten und analysieren.</p>
<h2>In-Memory-Computing Basis f&uuml;r schnelle Analysen<br>
</h2>
<p>Diese vorgefilterten Daten werden im <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>-Konzept dann &uuml;ber das Netzwerk in eine Datenbank &uuml;bergeben. Eine Software macht sie vergleichbar und stellt Zusammenh&auml;nge zwischen ihnen her. Damit diese Informationen jedoch tats&auml;chlich in Echtzeit f&uuml;r Entscheidungen zur Verf&uuml;gung stehen, reichen die bisherigen Datenbank-systeme nicht aus: Denn hier liegen die Daten einer Fabrik oftmals in vielen verschiedenen Datenbanken und eventuell sogar auf verschiedenen Speichermedien. Ein schneller Zugriff ist so oftmals unm&ouml;glich. Durch die Entwicklung der Speichertechnologie k&ouml;nnen heute Datenvolumen im Hauptspeicher eines Computers abgelegt werden. Diese Verarbeitung im Hauptspeicher &ndash; &bdquo;In-Memory-Computing&ldquo; genannt &ndash; erm&ouml;glicht zusammen mit der generellen Zunahme der Rechengeschwindigkeit eine Echtzeitanalyse umfangreicher Datenbest&auml;nde. In-Memory-Computing ist damit eine Voraussetzung f&uuml;r leistungsf&auml;hige <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a>-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen. Auch alle gro&szlig;en Webanwendungen mit vielen Nutzern und Daten laufen aus Geschwindigkeitsgr&uuml;nden im Wesentlichen &bdquo;in Memory&ldquo;, also im Hauptspeicher, ab. Bekannte Beispiele sind Google, Facebook oder auch Amazon.</p>
<h2>Cloud bietet Ressourcen nach Bedarf<br>
</h2>
<p>Um derartige Ressourcen flexibel und nach Bedarf nutzen zu k&ouml;nnen, bietet es sich an, sie in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> vorzuhalten. Zudem k&ouml;nnen die Daten so von den unterschiedlichsten Anwendern genutzt werden, ganz gleich, wo auf der Welt sie ihren Standort haben. Das ist wichtig, wenn in das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>-Konzept eines Unternehmens mehrere Niederlassungen eingebunden sind oder Daten auch von Zulieferern oder Kunden genutzt werden sollen.<br>
&bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a>-L&ouml;sungen geben Unternehmen die M&ouml;glichkeit, den Umsatz mit bestehenden Produkten zu steigern, schneller Produkte auf den Markt zu bringen, neue Gesch&auml;ftsmodelle zu entwickeln, um Kunden besser bedienen zu k&ouml;nnen, und Betriebskosten zu senken&ldquo;, so Stefan Sch&ouml;pfel, Global Vice President f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a> and Analytics Services bei SAP. Das Software-Haus hat mit SAP HANA eine entsprechende In-Memory-Plattform geschaffen und bietet darauf basierend verschiedene L&ouml;sungen an, mit denen Unternehmen gro&szlig;e Datenmengen in Echtzeit auswerten und die so gewonnenen Erkenntnisse direkt in ihre Gesch&auml;ftsprozesse einflie&szlig;en lassen k&ouml;nnen.</p>
<p><small>(Bildnachweis: Shutterstock)</small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit Kabel, Funk und Licht</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/mit-kabel-funk-und-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 11:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch Industrie 4.0 tauschen immer mehr Objekte immer mehr Daten miteinander aus. Um diese Informationsflut&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> tauschen immer mehr Objekte immer mehr Daten miteinander aus. Um diese Informationsflut zu bew&auml;ltigen, sind robuste und leistungsf&auml;hige Kommunikationstechniken erforderlich.</strong></p>
<p>Durch die zunehmende Masse an Daten, die Maschinen und Sensoren produzieren, werden Unternehmen mit einer beispiellosen Herausforderung konfrontiert&ldquo;, so Kip Compton, Vizepr&auml;sident und General Manager der IoT-Systems and Software Group bei Cisco. &bdquo;Sie m&uuml;ssen in Echtzeit mit den eingehenden Daten arbeiten und dabei innerhalb der Grenzen der verf&uuml;gbaren Bandweiten arbeiten.&ldquo; Gleichzeitig nehmen auch die Anforderungen an minimale Laufzeit und Zuverl&auml;ssigkeit zu. All dies sind Gr&uuml;nde, warum zunehmend der sogenannte Industrial Ethernet Standard auf der Feldebene, also bei den in der Fertigung eingesetzten Sensoren und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en, Verbreitung findet. Er basiert auf dem seit Jahren im PC- und B&uuml;robereich etablierten Ethernet-Standard und nutzt damit die Basistechnologie f&uuml;r das gr&ouml;&szlig;te Netzwerk der Welt &ndash; das World Wide Web oder kurz das Internet. &bdquo;In vielerlei Hinsicht gleicht der Wertbeitrag des Industrial Ethernets dem anderer Konzepte wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> oder Industrial Internet of Things. Dadurch entstehen gute langfristige Prognosen&ldquo;, meint Chantal Polsonetti, Vize-pr&auml;sidentin bei dem Marktforschungsinstitut ARC. &bdquo;Das Industrial Ethernet passt sehr gut zu beiden Konzepten, indem es Flexibilit&auml;t und eine einfache Integration zur Unterst&uuml;tzung von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> und Konnektivit&auml;t f&uuml;r das Industrial Internet of Things bietet.&ldquo; So w&auml;chst die Anzahl der Industrial-Ethernet-Netzwerkknotenpunkte laut einer Studie des schwedischen Unternehmens HMS Industrial Networks mit rund 17 Prozent j&auml;hrlich.</p>
<h2>Aufbruch ins Gigabit-Zeitalter<br>
</h2>
<p>Doch leider ist Ethernet nicht gleich Ethernet: Es existieren &uuml;ber 20 verschiedene Anwendungsprotokolle f&uuml;r das Industrial Ethernet &ndash; wie zum Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/profinet/" target="_blank" title="Profinet ist ein universeller von der Profibus-Nutzerorganisation (PNO) erarbeitetes Konzept f&uuml;r die homogene Integration des&hellip;" class="encyclopedia">Profinet</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ethernetip/" target="_blank" title="Ethernet Industrial Protocol (EtherNet/IP) ist ein offener Industriestandard f&uuml;r industrielles Echtzeit-Ethernet, basierend auf TCP/IP und&hellip;" class="encyclopedia">EtherNet/IP</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ethercat/" target="_blank" title="Ein von der Firma Beckhoff entwickelter Feldbus, der sich durch extrem kurze und vorhersagbare Verz&ouml;gerungs-&hellip;" class="encyclopedia">EtherCAT</a>, FLNet und viele andere. Diese Systeme unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich ihrer Einsatzgebiete, technischer Eigenschaften und Echtzeitf&auml;higkeit, sind aber vor allem inkompatibel zueinander. F&uuml;r eine &uuml;bergreifende Kommunikation sind daher Schnittstellen notwendig, deren Netzwerkprozessor m&ouml;glichst alle Protokolle unterst&uuml;tzt.<br>
Branchenexperten erwarten, dass zur Bew&auml;ltigung der Datenflut in Zukunft das sogenannte Gigabit-Ethernet zum allgemeinen Standard wird. Es bew&auml;ltigt eine &Uuml;bertragungsrate von 1 Gigabit pro Sekunde &ndash; wobei allerdings Forscher bereits an Ethernet-Systemen arbeiten, die bis zu 400 Gigabit pro Sekunde schaffen (zum Vergleich: Heute &uuml;bliche DSL-Verbindungen haben &Uuml;bertragungsraten von maximal 100 bis 200 Megabit pro Sekunde, sind also um den Faktor 2.000 langsamer).</p>
<h2>Flexibilit&auml;t durch kabellose Kommunikation<br>
</h2>
<p>Eine besondere Bedeutung in der smarten Fabrik bekommt allerdings die kabellose Kommunikationstechnologie, wie Dr. Barbara Staehle, Gruppenleiterin Wireless Automation Networks am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK, betont: &bdquo;Damit die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>-Idee mit flexiblen und sich adaptiv konfigurierenden Produktionsanlagen funktioniert, bedarf es verl&auml;sslicher Funktechnologien. Kabelgebundene L&ouml;sungen sto&szlig;en hier an ihre Grenzen, insbesondere wenn bewegliche Maschinenteile oder Produktionsst&uuml;cke im Prozess lokalisiert werden und per Kommunikation interagieren m&uuml;ssen.&ldquo; Bei der &Uuml;bertragung &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Strecken innerhalb einer Fabrik wird dabei <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> gem&auml;&szlig; der IEEE-Norm 802.11 dominieren (IEEE = Institute of Electrical and Electronics Engineers). Die neuen Verfahren 802.11ac und 802.11ad erm&ouml;glichen Daten&uuml;bertragungsraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde und mehr.</p>
<h2>Robustheit gefragt<br>
</h2>
<p>&bdquo;Der Einsatz von Drahtlostechnologien in der Industrie bietet zahlreiche Vorteile. Drahtlosger&auml;te reduzieren im Vergleich zu verkabelten Komponenten nicht nur die In&shy;stallationskosten, sondern sie erm&ouml;glichen Anwendungen mit schwieriger Verkabelung auch Mobilit&auml;t. Anwender sollten jedoch die Zuverl&auml;ssigkeit und Verf&uuml;gbarkeit von Drahtlosger&auml;ten bei deren Einsatz in betriebskritischen Anwendungen unbedingt &uuml;berpr&uuml;fen&ldquo;, sagt Paul Hsu, Business Development Manager Industrial Wireless bei Moxa Europe. Denn f&uuml;r stabile <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Verbindungen in Lagerhallen und Produktionsgeb&auml;uden gibt es zahlreiche H&uuml;rden. Decken- oder Wandverkleidungen, Maschinen, Regale oder das Lagergut k&ouml;nnen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Verbindungen blockieren. &bdquo;Industrielle Drahtlosger&auml;te erfordern eine robuste Bauweise einschlie&szlig;lich fortschrittlichen EMV-Schutzes gegen elektrische Interferenzen sowie ununterbrochenes <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Roaming f&uuml;r erweiterte Netzwerkverf&uuml;gbarkeit&ldquo;, so Hsu weiter. Dazu wird das sogenannte Seamless Roaming genutzt: Der &bdquo;Klient&ldquo;, zum Beispiel ein Gabelstapler, ist dabei gleichzeitig mit zwei Access Points verbunden. Verliert er den Kontakt zu einem der beiden Zugangspunkte, sucht er automatisch nach dem n&auml;chsten Access Point und verbindet sich mit ihm. So ist auch bei bewegten &bdquo;Klienten&ldquo; permanent ein nahtloser Datenverkehr m&ouml;glich.</p>
<h2>Chip als digitales Ged&auml;chtnis<br>
</h2>
<p>Doch nicht nur <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> wird in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> zu finden sein, auf kurzen Strecken k&ouml;nnen auch Systeme wie Near Field Communication, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/zigbee/" target="_blank" title="Funknetzstandard f&uuml;r die Verbindung von Ger&auml;ten im Kurzstreckenbereich zwischen 1 und 100 m in den&hellip;" class="encyclopedia">Zigbee</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a> oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a> zum Einsatz kommen. Gerade <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a> bietet in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> interessante M&ouml;glichkeiten: Mit einem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Chip ausgestattete Objekte k&ouml;nnen nicht nur Informationen, zum Beispiel zu ihrer Identit&auml;t, senden, sondern sie k&ouml;nnen auch Informationen empfangen und speichern &ndash; sie erhalten damit ein digitales Ged&auml;chtnis. So kann ein mit einem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Chip ausger&uuml;stetes Werkst&uuml;ck jederzeit Auskunft dar&uuml;ber geben, welche Prozessschritte es bereits durchlaufen hat und was der n&auml;chste Schritt sein wird. Allerdings sind die Anforderungen an industrietaugliche Funksysteme sehr hoch: &bdquo;Sie m&uuml;ssen vor allem stabil, robust und echtzeitf&auml;hig sein, um eine kabel&auml;hnliche Qualit&auml;t zu garantieren. Die entscheidende Rolle spielt deshalb die Auswahl der f&uuml;r das jeweilige Einsatzszenario geeigneten Standards, Protokolle und Algorithmen sowie eine sorgf&auml;ltige Planung und &Uuml;berwachung der drahtlosen Daten&uuml;bertragung&ldquo;, so Dr. Staehle.</p>
<h2>Kommunikation per Licht<br>
</h2>
<p>Alternativ zu der Daten&uuml;bertragung &uuml;ber Funkwellen wird zurzeit aber auch an einer optischen Daten&uuml;bertragung geforscht: Bereits Ende 2013 pr&auml;sentierte Dr. Frank Deicke, Gruppenleiter f&uuml;r optische Sensoren und Daten&uuml;bertragung am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Photonische Mikrosysteme IPMS, ein optisches drahtloses Kommunikationsmodul, das eine Daten&uuml;bertragungsrate von bis zu 5 Gigabit pro Sekunde erm&ouml;glichte. Nun ist es ihm gelungen, diese Rate zu verdoppeln. Deicke entwickelte mit seinem Team einen Transceiver f&uuml;r die optische drahtlose Kommunikation, der gerade einmal so gro&szlig; ist wie ein Zuckerw&uuml;rfel und Daten mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde via Infrarot &uuml;bertragen kann. Im Vergleich zu bekannten Funktechnologien wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a> oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> bietet dieses Kommunikationsmodul einen wesentlich h&ouml;heren Datendurchsatz, extrem niedrige Bitfehlerraten und eine hohe Energieersparnis. Allerdings muss Sichtkontakt zwischen Sender und Empf&auml;nger bestehen.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/mit-kabel-funk-und-licht/">Mit Kabel, Funk und Licht</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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		<title>Fehlerfreiheit dank RFID</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/fehlerfreiheit-dank-rfid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 12:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Autohersteller in China koordiniert die Produktion unterschiedlicher Motorvarianten mit RFID-Unterstützung. So erreicht das Unternehmen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/fehlerfreiheit-dank-rfid/">Fehlerfreiheit dank RFID</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Autohersteller in China koordiniert die Produktion unterschiedlicher Motorvarianten mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Unterst&uuml;tzung. So erreicht das Unternehmen eine fehlerfreie und durchg&auml;ngig transparente Produktion.</strong></p>
<p>Ein chinesischer Autohersteller produziert auf einer Fertigungsstra&szlig;e mehrere Motorenvarianten. Um sicherzustellen, dass in der Montage die jeweils richtigen Komponenten f&uuml;r die verschiedenen Motoren verbaut werden, setzt das Unternehmen auf <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Technologie.</p>
<h2>RFID-Chip sorgt f&uuml;r die richtige Zuordnung<br>
</h2>
<p>Dazu wurden die Werkst&uuml;cktr&auml;ger der Motorbl&ouml;cke mit einem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Datentr&auml;ger der Firma Turck ausgestattet. Das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-System an der Produktionsstra&szlig;e identifiziert anhand dieser Tags die spezifische Motorvariante. Dann werden die f&uuml;r diese Variante erforderlichen Bauteile aus einer Datenbank gelesen und mit dem Motor verkn&uuml;pft &ndash; das System wei&szlig; jetzt, welche Bauteile f&uuml;r diesen einen Motor verbaut werden m&uuml;ssen.<br>
Mit dieser Information holen Arbeiter nun die ben&ouml;tigten Bauteile aus einem Pufferlager: Per Lichtsignal wird angezeigt, aus welchem Fach die Teile f&uuml;r den jeweiligen Motor entnommen werden m&uuml;ssen. Kleinteile werden hierbei in spezielle K&auml;sten sortiert. Ein Mitarbeiter bringt die K&auml;sten zur Produktionsstra&szlig;e, wo sie auf mehrst&ouml;ckigen Tr&auml;gern gemeinsam mit den Motorbl&ouml;cken auf einem F&ouml;rderband von Station zu Station fahren &ndash; jedem Motor ist also ein Kastentr&auml;ger mit den f&uuml;r die jeweilige Variante ben&ouml;tigten Bauteilen zugeordnet. Auch jeder dieser Tr&auml;ger ist mit einem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Tag ausgestattet, gro&szlig;e Motorenteile sind direkt mit einem Tag versehen. So kann die eindeutige Zuordnung eines Bauteils zu dem richtigen Motor sichergestellt werden.</p>
<h2>Produktionsdaten werden gespeichert<br>
</h2>
<p>Gleichzeitig wird davon profitiert, dass die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid-tags/" target="_blank" title="Kleine Transponder" class="encyclopedia">RFID-Tags</a> beschreibbar sind: So werden Pr&uuml;fwerte und Messdaten, die an den Fertigungsstationen erhoben werden, auf den Tags der Motorbl&ouml;cke gespeichert und mit den hinterlegten Sollwerten der Datenbank abgeglichen. Auf dem acht Kilobytes gro&szlig;en Speicher der Tags werden zudem die Identnummern des Motors und der Bauteile sowie weitere Informationen geschrieben. Diese Daten stehen zur statistischen Auswertung, Qualit&auml;tssicherung und zur durchg&auml;ngigen Transparenz der Produktion &ndash; auch &uuml;ber den Tag der Auslieferung hinaus &ndash; zur Verf&uuml;gung. Der Autobauer erh&auml;lt so l&uuml;ckenlose statistische Daten &uuml;ber seine Produktion und kann Fehlerh&auml;ufungen und dahinterliegende Fehlerquellen gezielt identifizieren und beseitigen.</p>
<p><small>(Bildnachweis: Shutterstock)</small></p>
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		<title>Augen und Ohren der smarten Fabrik</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/augen-und-ohren-der-smarten-fabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 11:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cyber-Physical Systems sollen ihre Umgebung selbstständig wahrnehmen. Das geht nur mit Sensoren, die im Zuge&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/augen-und-ohren-der-smarten-fabrik/">Augen und Ohren der smarten Fabrik</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cyber-Physical Systems sollen ihre Umgebung selbstst&auml;ndig wahrnehmen. Das geht nur mit Sensoren, die im Zuge der &shy;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> immer intelligenter werden.</strong></p>
<p>Sensoren gelten als Sinnesorgane der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>, denn ohne sie blieben Produktionsanlagen taub und blind. Mit dem Trend zur Dezentralisierung in der Automatisierungstechnik &ndash; der letztendlich in der smarten Fabrik seinen (vorl&auml;ufigen) H&ouml;hepunkt findet &ndash; werden immer mehr smarte Sensoren ben&ouml;tigt. So hat der AMA, der Verband f&uuml;r Sensorik und Messtechnik, in seiner Studie &bdquo;Sensor Trends 2014&ldquo; festgestellt, dass sich aus bisher vergleichsweise einfachen Sensoren zunehmend h&ouml;her integrierte und intelligentere Sensorsysteme entwickeln. Dabei steigt der Funktionsumfang der Sensoren kontinuierlich: Sie f&uuml;hren eigene Fehlerkorrekturrechnungen durch, &uuml;berwachen sich selbst oder verf&uuml;gen &uuml;ber eigene Kommunikationsschnittstellen. In dezentralen Sensornetzen k&ouml;nnen sie sogar ihre Energie selbst erzeugen: Per Energy Harvesting wird Strom aus Licht, W&auml;rme oder Vibration gewonnen.<br>
Eine besondere Rolle spielt in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> die Bildverarbeitung und damit entsprechende Bildsensoren. Schon heute sind Produktion und Bildverarbeitung eng verzahnt. Bildverarbeitungssysteme sammeln Daten, interpretieren und werten diese aus. Durch entsprechende Auslegung und Aufbereitung k&ouml;nnen sie fr&uuml;hzeitig Trends und m&ouml;gliche Fehlerquellen im Produktionsprozess erkennen. Die Einsatzm&ouml;glichkeiten von Bildverarbeitungssystemen nehmen zuk&uuml;nftig noch zu, zum Beispiel bei der klassischen Qualit&auml;tssicherung, der automatischen Teilezuf&uuml;hrung, der Vollst&auml;ndigkeitskontrolle oder der Sehhilfe f&uuml;r Roboter.</p>
<h2>MEMS im Fokus<br>
</h2>
<p>Aufgrund ihrer F&auml;higkeiten und ihrer geringen Baugr&ouml;&szlig;e haben die sogenannten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> (Micro-Electro-Mechanical Systems) eine wesentliche Bedeutung f&uuml;r die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>: Sie sind winzige Bauelemente, die &uuml;blicherweise einen oder mehrere Sensoren, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en und eine Steuerungselektronik auf einem Chip vereinen. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>-Sensoren enthalten feinste Strukturen aus Silizium, die sich bei der Bewegung des Geh&auml;uses um Bruchteile eines tausendstel Millimeters verschieben und so ihre elektrischen Eigenschaften ver&auml;ndern. Dies l&auml;sst sich messen und in einen Datenstrom wandeln. Moderne <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>-Sensoren k&ouml;nnen immer mehr Gr&ouml;&szlig;en &ndash; wie Druck, Beschleunigung, Drehbewegungen, Massenfluss oder das Erdmagnetfeld &ndash; in einem Baustein messen und werden gleichzeitig stetig intelligenter.</p>
<h2>Nur relevante Informationen werden weitergegeben<br>
</h2>
<p>Dabei sind ihre Dimensionen winzig: Manche Komponenten messen nur noch vier Mikrometer &ndash; also ein Siebtzehntel eines menschlichen Haares. Weil die mikromechanische Sensorik nur schwache elektrische Signale hervorbringt, ist im Bauelemente-Geh&auml;use neben dem Sensor &ndash; oder teilweise sogar direkt auf demselben Chip &ndash; noch eine Elektronik integriert. Sie verarbeitet die kleinen Signale, verst&auml;rkt und wandelt sie in digitale Daten. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>-Sensoren k&ouml;nnen so Steuerger&auml;te direkt mit Messwerten versorgen. &Uuml;ber eine eigene Software &uuml;bernehmen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> zunehmend nicht mehr nur die reine Signalaufbereitung, sondern werten die Messwerte auch gleich aus. Denn nicht Rohdaten sollen &uuml;bertragen werden, sondern nur die relevanten Informationen. So werden statt einer Vielzahl von Messwerten nur Grenzwerte oder St&ouml;rgr&ouml;&szlig;en &uuml;bertragen. Dazu ein Beispiel: W&auml;hrend &bdquo;klassische&ldquo; Temperatursensoren kontinuierlich die aktuellen Temperaturwerte senden, meldet ein intelligenter Sensor nur noch, wenn eine kritische Temperatur &uuml;berschritten wird. Gerade im Hinblick auf eine Vielzahl vernetzter Cyber-Physical Systems in der smarten Fabrik ist das ein wichtiger Aspekt, um das Datenvolumen im Netz m&ouml;glichst gering zu halten.</p>
<h2>Eine Schl&uuml;sseltechnologie<br>
</h2>
<p>Bei den <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> sind Sensoren, Signalverarbeitung, Energiequellen und Sender mittlerweile auch als Einheit so klein, energiesparend und g&uuml;nstig, dass sie milliardenfach eingesetzt werden k&ouml;nnen. Somit sind <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> die Schl&uuml;sseltechnologie f&uuml;r die Vernetzung von Dingen im Internet und haben in den letzten Jahren insbesondere im Bereich der Smartphones und Tablet-PCs einen gewaltigen Markt gefunden. Um sie auch unter industriellen Bedingungen einzusetzen, muss allerdings die Robustheit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> weiter verbessert werden.</p>
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		<item>
		<title>Ohne Elektronik geht es nicht</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/elektronik-industrie-4-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 11:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgerüstet mit Sensoren, Prozessoren und Kommunikationsmodulen werden Maschinen, Anlagen und Werkstücke smart. Sie erfassen Prozesse&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausger&uuml;stet mit Sensoren, Prozessoren und Kommunikationsmodulen werden Maschinen, Anlagen und Werkst&uuml;cke smart. Sie erfassen Prozesse der physikalischen Welt, verbinden sie mit der virtuellen Welt des Internets und bilden so die Basis der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>.</strong></p>
<p>Moderne elektronische und mikroelektronische Bauelemente und Systeme sind eine wichtige Voraussetzung f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>. Schon heute werden im Rahmen der Automatisierung etwa 90 Prozent aller industriellen Produktionsprozesse durch Informations- und Kommunikationstechnik unterst&uuml;tzt. Doch im Zuge von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> setzt sich die Durchdringung der Fertigungstechnik weiter fort: Mikroelektronische Systeme werden in immer mehr Maschinen, Robotern, Betriebsmitteln oder Werkst&uuml;cken implementiert. Je nach Einsatzzweck sind sie mit Sensoren, Mikrocontrollern und Leistungselektronik ausgestattet, die gewisserma&szlig;en Sinne, Gehirn und Muskeln der intelligenten Systeme bilden. Stattet man diese Systeme zus&auml;tzlich mit drahtlosen Kommunikationsschnittstellen und einer eindeutigen Identifizierung aus, k&ouml;nnen sie sich mit anderen Systemen in der Wertsch&ouml;pfungskette vernetzen &ndash; die Grundlage f&uuml;r Cyber-Physical Systems (CPS).</p>
<h2>Hohe Anforderungen an Halbleiter<br>
</h2>
<p>F&uuml;r den Einsatz im industriellen Umfeld m&uuml;ssen die elektronischen Bausteine allerdings verschiedene Voraussetzungen erf&uuml;llen: Entscheidend sind Eigenschaften wie Robustheit, Gewicht, Volumen und vor allem der Preis. Die Mikrochips, die in diesen Systemen verbaut werden, m&uuml;ssen m&ouml;glichst klein und kosteng&uuml;nstig sein &ndash; bei hoher Leistungsf&auml;higkeit &ndash;, damit sie in der ben&ouml;tigten hohen Anzahl in der Wertsch&ouml;pfungskette implementiert werden k&ouml;nnen.<br>
Die Entwicklung der entsprechenden Halbleiter ist in den letzten Jahren stark vom sogenannten &bdquo;Moore&rsquo;schen Gesetz&ldquo; geleitet worden, nachdem sich die Leistung eines Halbleiter-Chips innerhalb von zwei Jahren verdoppelt hat. Diese permanente &ndash; &bdquo;More Moore&ldquo; genannte &ndash; Leistungssteigerung f&uuml;hrt letztendlich zu immer kleineren mikroelektronischen Bauteilen. Einen anderen Weg geht das &bdquo;More than Moore&ldquo;-Konzept, das von immer mehr Halbleiterherstellern verfolgt wird: Es integriert in eine vorhandene Baugr&ouml;&szlig;e immer mehr Funktionen. Prozessoren werden also zum Beispiel um Funktionalit&auml;ten wie analoge und passive Bauelemente, Sensoren oder Biochips erg&auml;nzt. Die Entwicklung solcher kundenorientierten L&ouml;sungen f&uuml;r spezifische Anwenderbranchen erlaubt die Verwendung von &auml;lteren mikroelektronischen Bauelementen und Prozesstechnologien. Dadurch ist der Investitionsbedarf in diesem Bereich deutlich geringer.</p>
<h2>Preiswerter, effizienter, leistungsst&auml;rker<br>
</h2>
<p>Derartige Chips bieten neben einer verbesserten Performance und Zuverl&auml;ssigkeit auch gleichzeitig eine h&ouml;heren Energieeffizienz und geringere Fertigungskosten &ndash; wichtige Voraussetzung f&uuml;r die breite Anwendung in der vernetzten Fabrik und damit f&uuml;r den Erfolg von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>. Denn nur wenn es gelingt, die Fabriken der Zukunft in hohem Ma&szlig;e mit CPS &ndash; basierend auf moderner Mikroelektronik &ndash; auszur&uuml;sten beziehungsweise umzur&uuml;sten, werden die im Zusammenhang mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> erwarteten Effizienz- und Ressourcengewinne realisierbar.</p>
<p><small>(Bildnachweis: Shutterstock)</small></p>
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		<title>Ein Werkzeug, das sich anpasst</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/ein-werkzeug-das-sich-anpasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 12:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Durch den Einsatz eines intelligenten, adaptiven Sensor-Aktor-Moduls für Bearbeitungswerkzeuge konnten Vibrationen verhindert und die Wärmesteuerung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch den Einsatz eines intelligenten, adaptiven Sensor-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>-Moduls f&uuml;r Bearbeitungswerkzeuge konnten Vibrationen verhindert und die W&auml;rmesteuerung verbessert werden. Das Ergebnis ist eine &shy;h&ouml;here Qualit&auml;t und Produktivit&auml;t.</strong></p>
<p>Ein wichtiges Element der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> sind Maschinen, die sich selbstst&auml;ndig an sich ver&auml;ndernde Umgebungsbedingungen anpassen k&ouml;nnen. Im EU-Projekt HARCO wurden dazu Bauelemente f&uuml;r metallbearbeitende Maschinen entwickelt, die Vibrationen im Werkzeug automatisch kompensieren k&ouml;nnen. Dies erm&ouml;glicht eine deutlich bessere Qualit&auml;t und eine h&ouml;here Produktivit&auml;t des bearbeiteten Werkst&uuml;cks.</p>
<h2>Schwingungen werden aktiv reduziert</h2>
<p>Bei der spanenden Fertigung &ndash; also zum Beispiel in Fr&auml;smaschinen &ndash; entstehen Vibrationen, sobald das Werkzeug auf die Oberfl&auml;che des Werkst&uuml;cks trifft. Die Pr&auml;zision und Qualit&auml;t der gefertigten Oberfl&auml;che h&auml;ngt wesentlich von diesen Vibrationen ab. Firmen und Forschungseinrichtungen aus Italien, Deutschland, Gro&szlig;britannien, Spanien und Belgien haben ein adaptives Bauteil entwickelt, das den Mei&szlig;el mit der Werkzeugaufnahme der Maschine verbindet und aktiv Schwingungen reduzieren kann.<br>
Dieses &bdquo;adaptronische&ldquo; Bauteil ist mit Sensoren und intelligenten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en ausgestattet: Die Sensoren messen das Schwingungslevel und geben die Information an die interne Steuerung weiter. Intelligente Algorithmen berechnen darauf basierend eine Strategie zur Steuerung der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en, die durch ihre Bewegungen die unerw&uuml;nschten Vibrationen eliminieren. Das System ist so in der Lage, die f&uuml;r den jeweiligen Prozess erforderliche aktive D&auml;mpfung vorherzusagen.</p>
<h2>Weitere Module erg&auml;nzen das System</h2>
<p>Die Schwingungsd&auml;mpfung ist aber nur ein Teil der im HARCO-Projekt entwickelten L&ouml;sung f&uuml;r Werkzeugmaschinen: Weitere Module erm&ouml;glichen ein anpassungsf&auml;higes Einspannen des Werkzeugs oder die Kompensation von W&auml;rmeausdehnungen, die durch die Bearbeitung entstehen. Die modularen Adaptronikbauelemente k&ouml;nnen bei Bedarf angeschlossen werden, um anpassungsf&auml;hige intelligente Komponenten (Adaptive Smart Component, ASC) zu bilden.</p>
<h2>Exakte und schnelle Positionierung bei Robotern</h2>
<p>Das spanische Forschungsunternehmen Tecnalia nutzt die ASC-Technologie f&uuml;r die Vibrationsd&auml;mpfung von Robotern mit serieller und paralleler Kinematik und unterstreicht damit die Vorteile des ganzheitlichen Konstruktionsansatzes. Das konkrete Ziel war es, die Zykluszeiten von Parallelrobotern zu reduzieren, die f&uuml;r schnelle und hochakkurate Pick-and-Place-Aufgaben entwickelt wurden. Aufgrund der hohen Beschleunigungen ist der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>, zum Beispiel der Greifer des Roboters, an der Stoppposition unerw&uuml;nschten Vibrationen des Roboterarms ausgesetzt. Dadurch entstehen l&auml;ngere Zykluszeiten. Um die Genauigkeit und Produktivit&auml;t dieser Roboter zu steigern, hat Tecnalia zwei Strategien verfolgt: Zum einen wurde ein adaptiver Drehmoment-Controller entwickelt und implementiert. Zum anderen entwickelte das Unternehmen ein Smart Device, das die Schwingungen der mobilen Plattform des Roboters in der Platzierungsposition d&auml;mpft.</p>
<p><small>(Bildnachweis: Shutterstock)</small></p>
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		<title>Intelligentes Transportfahrzeug</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/intelligentes-transportfahrzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 12:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Ideen der Industrie 4.0 sind bereits heute im modernen vollautomatisierten Lager realisiert. Allerdings sind&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Ideen der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> sind bereits heute im modernen vollautomatisierten Lager realisiert. Allerdings sind sie ziemlich unflexibel und wenig wandlungsf&auml;hig. Ein neues Transportfahrzeug soll hier Abhilfe schaffen.</strong></p>
<p>Die innerbetriebliche Logistik geh&ouml;rt sicherlich zu den Bereichen, in denen die Ideen der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> heute schon am weitesten umgesetzt sind: Waren, Arbeitspl&auml;tze und Ladungstr&auml;ger wie beispielsweise Paletten und Container sind vollst&auml;ndig miteinander vernetzt. Mithilfe von Identtechniken wie Barcode-Labels k&ouml;nnen Paletten und Artikel eindeutig identifiziert werden; das &uuml;bergeordnete Lagerverwaltungssystem &bdquo;wei&szlig;&ldquo; genau, wo sich welche Anzahl von Artikeln gerade befindet. Bestelleingang sowie Auftragsbest&auml;tigung werden automatisch abgewickelt und der Auftrag an die Stellen weitergeleitet, die ihn operativ erledigen. Die F&ouml;rdertechnik liefert dem Kommissionierer die f&uuml;r einen Auftrag ben&ouml;tigten Artikel, wenn n&ouml;tig, in der richtigen Reihenfolge. Per Lichtsignal oder Monitoranzeige wird ihm dann genau gezeigt, welche Artikel und wie viele er zu entnehmen hat. Dabei werden alle Prozesse kontinuierlich vom Lagerverwaltungssystem &uuml;berwacht und Artikelbewegungen aufgezeichnet. Eine zentrale Rolle spielt das Internet. Der Kunde bestellt seine Waren online, und oftmals sind auch die davorliegenden Handelsstufen darin einbezogen &ndash; in vielen F&auml;llen auch bereits die Fertigung und Produktion. Alle Beteiligten k&ouml;nnen Eigenschaft und Verf&uuml;gbarkeit eines Produkts und den Stand eines Auftrags live verfolgen. Der Datenfluss steuert sehr komplexe automatische Warenfl&uuml;sse, um Auftr&auml;ge zu komplettieren und dem Empf&auml;nger zu liefern.</p>
<h2>Industrie 4.0 erfordert flexible Transportm&ouml;glichkeiten</h2>
<p>Allerdings sind die Transportaktionen heute noch entweder auf &bdquo;immobile&ldquo; F&ouml;rdertechnik wie Transportb&auml;nder angewiesen &ndash; oder auf den Menschen in Form zum Beispiel eines Gabelstaplerfahrers, der &uuml;ber die notwendige Flexibilit&auml;t f&uuml;r die unterschiedlichsten Transporte verf&uuml;gt. Selbst moderne fahrerlose Transportsysteme k&ouml;nnen sich nur entlang vorher programmierter oder festgelegter Strecken bewegen.<br>
Der CubeXX der Firma Still bietet dagegen die f&uuml;r die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> notwendige Flexibilit&auml;t: Noch ist er ein Forschungsprojekt, doch der Prototyp zeigt, wie der innerbetriebliche Transport in der smarten Fabrik aussehen k&ouml;nnte. Das System kann durch entsprechende Module unterschiedliche Formen annehmen und zum Beispiel als Niederhubwagen, Hochhubwagen, Kommissionierer oder Gabelstapler Lasten transportieren.</p>
<h2>Das Fahrzeug nimmt die Umgebung wahr</h2>
<p>Mit seiner umfangreichen Sensor- und Scannertechnologie wird das System zum interaktiven Roboter, der seine direkte Umgebung auswerten und auf Hindernisse und unerwartete Ereignisse reagieren kann. &Uuml;ber einen Laserscanner kann der CubeXX zum Beispiel seine Position aufgrund vorgegebener Orientierungspunkte selbst bestimmen und seine direkte Umgebung in 3D analysieren. &bdquo;Durch die Neuerungen wird der CubeXX hard- und softwareseitig in der Lage sein, flexibel auf Situationen zu reagieren und sich anzupassen, um so zum Beispiel Paletten wirklich dort aufzunehmen, wo sie liegen, und nicht dort, wo sie h&auml;tten liegen sollen&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias Klug, Leiter der Still Unternehmenskommunikation. Vertriebsleiterin Nicola Magrone der Firma Sick, die an dem Projekt mitentwickelt hat, erg&auml;nzt: &bdquo;Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> stellt Sensoren vor neue Herausforderungen. Damit Maschinen mit Maschinen kommunizieren k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Sensoren vor allem eines sein: intelligent.&ldquo;</p>
<h2>Steuerung mit der App oder aus dem Internet</h2>
<p>F&uuml;r den flexiblen Einsatz ganzer Flotten in gr&ouml;&szlig;eren Lagern kann das Fahrzeug statt &uuml;ber das iPad auch &uuml;ber ein neues universelles Smart Device in der Gr&ouml;&szlig;e eines Bierdeckels gesteuert werden. Mit dem Einsatz des vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Materialfluss und Logistik (IML) entwickelten sogenannten Coasters soll der CubeXX m&ouml;glichst einfach und kosteng&uuml;nstig bedient werden. Die auf dem Coaster installierte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>, die ebenfalls mit dem Fraunhofer IML entwickelt wurde, kommuniziert sowohl mit dem Lagerverwaltungssystem als auch mit dem Robotiksystem des Fahrzeugs. So kann der Mitarbeiter Auftr&auml;ge empfangen, w&auml;hrend der Coaster den n&auml;chsten erreichbaren CubeXX herbeiruft und ihn daf&uuml;r so konfiguriert, wie er f&uuml;r den Arbeitsauftrag gebraucht wird. Das auf wesentliche Funktionen reduzierte Smart Device ist mit einer hochaufl&ouml;senden Kamera ausgestattet und erkennt Barcodes, Maschinen und Menschen. Damit lassen sich bei der Kommissionierung beispielsweise Produkte, Lagerf&auml;cher und Zielbeh&auml;lter scannen.<br>
Der CubeXX kann zudem Transportauftr&auml;ge direkt aus einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">cloud</a>basierten ERP-L&ouml;sung empfangen und autonom abarbeiten. Auf Basis der mitgelieferten Informationen zu Art, Ort, Anzahl, Gewicht oder Gr&ouml;&szlig;e ist es m&ouml;glich, dass er sich selbstst&auml;ndig in das notwendige Transportfahrzeug transformiert &ndash; also zum Beispiel zum Hubwagen oder Gabelstapler wird.</p>
<p><small>(Bildnachweis: STILL)</small></p>
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		<title>Produkte steuern ihre Fertigung</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/produkte-steuern-ihre-fertigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 12:04:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Elektronikwerk von Siemens im ­bayerischen Amberg werden bereits wesentliche Elemente der Industrie 4.0 eingesetzt.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/produkte-steuern-ihre-fertigung/">Produkte steuern ihre Fertigung</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Elektronikwerk von Siemens im &shy;bayerischen Amberg werden bereits wesentliche Elemente der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> eingesetzt. Schon heute kommunizieren dort Produkte mit Maschinen und s&auml;mtliche Prozesse sind IT-gesteuert.</strong></p>
<p><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> ist eine Initiative, die von der deutschen Bundesregierung angesto&szlig;en wurde. Wie weit die Ideen dieses Konzeptes bereits in die Realit&auml;t umgesetzt werden k&ouml;nnen, dar&uuml;ber informierte sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende Februar 2015 bei einer Besichtigung des Elektronikwerks von Siemens im bayerischen Amberg. Hier produziert Siemens unter anderem speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), mit denen Maschinen und Anlagen gesteuert und Fertigungen automatisiert werden. Das Portfolio umfasst &uuml;ber 1.000 Produktvarianten, j&auml;hrlich stellt die Fabrik rund f&uuml;nfzehn Millionen dieser SPS her. Bei 230 Arbeitstagen pro Jahr bedeutet das: Jede Sekunde verl&auml;sst ein Produkt das Werk. Bei gleichbleibender Produktionsfl&auml;che und kaum ver&auml;nderter Mitarbeiterzahl hat das Werk, das 2014 sein 25-j&auml;hriges Jubil&auml;um feierte, sein Produktionsvolumen in den letzten Jahren verachtfacht. Produziert wird dabei mit einer Qualit&auml;t von 99,9988 Prozent.</p>
<h2>Ein einheitliches Barcode-Label</h2>
<p>M&ouml;glich macht das eine hochautomatisierte Produktion, in der die Produkte ihre Fertigung selbst steuern. Grundlage daf&uuml;r ist, dass alle Objekte in der Fertigung &ndash; alle Bauelemente, alle Prozessschritte und alle Produkte &ndash; identifizierbar sind. Dazu hat Siemens im Werk Amberg ein &uuml;ber alle Prozesse und Abteilungen einheitliches Barcode-Label eingef&uuml;hrt, das die entsprechenden Informationen enth&auml;lt. &Uuml;ber den Produktcode teilen die zu fertigenden SPS den Maschinen mit, welche Anforderungen sie haben und welche Produktionsschritte als N&auml;chstes n&ouml;tig sind.</p>
<h2>50 Millionen Prozessdaten pro Tag</h2>
<p>Zudem werden alle Prozesswerte in der Fabrik erfasst: L&ouml;ttemperaturen, Bearbeitungszeitpunkte, Drehmomente &ndash; &uuml;ber 50 Millionen Prozessdaten werden so pro Tag gemessen. Die Fertigung ist mit 1.000 Scannern ausgestattet, &uuml;ber 1.000 Maschinen geben ihre Daten direkt online weiter. Software-Tools verwandeln diese <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/big-data/" target="_blank" title="Datenmengen, die zu gro&szlig; sind, um sie mit klassischen Methoden der Datenverarbeitung auszuwerten. Man befasst&hellip;" class="encyclopedia">Big Data</a> in Smart Data &ndash; die analysierten Daten dienen somit direkt als Management-Information. Relevante Systeme sind dar&uuml;ber hinaus mit sogenannten &bdquo;Watchdogs&ldquo; ausgestattet, das sind Komponenten, die die korrekte Funktion eines Systems &uuml;berwachen. Im Falle eines Fehlers informiert das &uuml;berwachte System per E-Mail das zust&auml;ndige Personal.</p>
<h2>Ohne Mensch geht es nicht</h2>
<p>Die Fertigung funktioniert weitgehend automatisiert. Auch der innerbetriebliche Transport erfolgt ohne menschliches Zutun: Ein vollautomatisches Transportsystem sorgt daf&uuml;r, dass das Material in 15 Minuten vom Lager an der Maschine ist. In der Summe bew&auml;ltigen 75 Prozent der Wertsch&ouml;pfungskette Maschinen und Computer eigenst&auml;ndig, f&uuml;r ein Viertel der Arbeit sind die Mitarbeiter zust&auml;ndig. Nur zu Fertigungsbeginn wird das Ausgangsbauteil, eine unbest&uuml;ckte Leiterplatte, von menschlicher Hand ber&uuml;hrt &ndash; ein Mitarbeiter legt es in die Produktionsstra&szlig;e. Von nun an l&auml;uft alles maschinengesteuert. Bei der Entwicklung von Produkten und Produktionsprozessen, bei der Produktionsplanung oder auch bei unerwarteten Zwischenf&auml;llen bleibt der Mensch allerdings auch weiterhin unverzichtbar.<br>
Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich nach ihrem Besuch in der Fertigung in Amberg beeindruckt von den M&ouml;glichkeiten der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>: &bdquo;Dieser Prozess wird die industrielle Produktion erheblich ver&auml;ndern. &Uuml;ber die Verf&uuml;gbarkeit von Daten wird es wiederum M&ouml;glichkeiten geben, daraus ganz neue Produkte zu entwerfen.&ldquo;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2667 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Industry_Market_RFID-7.jpg" alt="Industry_Market_RFID" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Industry_Market_RFID-7.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Industry_Market_RFID-7-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Industry_Market_RFID-7-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Industry_Market_RFID-7-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Industry_Market_RFID-7-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<p><small>(Bildnachweis: www.siemens.com/press)</small></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/produkte-steuern-ihre-fertigung/">Produkte steuern ihre Fertigung</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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