<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wireless Connectivity | Future Markets Magazine</title>
	<atom:link href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wireless-connectivity-2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wireless-connectivity-2/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2019 09:27:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.2</generator>

<image>
	<url>https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2021/04/cropped-TQ_byEBV_512x512px-2-32x32.png</url>
	<title>Wireless Connectivity | Future Markets Magazine</title>
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wireless-connectivity-2/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Interview mit dem Erfinder des LiFi – Prof. Harald Haas</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/was-ist-lifi-interview-harald-haas-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 09:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless Connectivity]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=8251</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon jetzt wird es eng im Äther: WiFi, ZigBee, Mobilfunk, RFID und wie die verschiedenen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/was-ist-lifi-interview-harald-haas-2/">Interview mit dem Erfinder des LiFi – Prof. Harald Haas</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Schon jetzt wird es eng im &Auml;ther: WiFi, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/zigbee/" target="_blank" title="Funknetzstandard f&uuml;r die Verbindung von Ger&auml;ten im Kurzstreckenbereich zwischen 1 und 100 m in den&hellip;" class="encyclopedia">ZigBee</a>, Mobilfunk, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a> und wie die verschiedenen </span>Wireless-Technologien alle hei&szlig;en &ndash; sie nutzen gemeinsam das recht enge Band der Funkfrequenzen. F&uuml;r den rasant wachsenden Strom an Daten stehen damit immer weniger freie Kan&auml;le zur Verf&uuml;gung &ndash; und die Gefahr steigt, dass sich die verschiedenen Funktechnologien gegenseitig st&ouml;ren.</strong></p>
<p class="p1"><strong>Harald Haas</strong> hatte da vor knapp 20 Jahren im wahrsten Sinne eine Erleuchtung: Warum nicht das Spektrum des sichtbaren Lichts nutzen, um Daten zu &uuml;bertragen? Zumal ja in jedem Haus, in jedem B&uuml;ro und in jeder Fabrikhalle Lampen bereits installiert sind. Heute hat Haas, inzwischen Professor an der Universit&auml;t Edinburgh, daraus eine marktf&auml;hige Technologie namens LiFi entwickelt.</p>
<p class="p1">F&uuml;r den studierten Elektrotechniker geh&ouml;rt Kreativit&auml;t essentiell zum Ingenieursein dazu. Ingenieur werde man, weil man etwas bauen m&ouml;chte, das die Welt verbessert. Da ist es nur konsequent, dass er mit pureLiFi eine eigene Firma gr&uuml;ndete, als seine Ideen reif f&uuml;r die Vermarktung waren.</p>
<h2>Was ist LiFi?</h2>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#000000;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#000000;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Definition LiFi</div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">LiFi (Light Fidelity) moduliert das Licht von LEDs z.B. der Decken- oder Wandbeleuchtungen, so dass damit Informationen codiert werden k&ouml;nnen. Als Empfangseinrichtungen dienen Fotodioden, die das empfangene Licht demodulieren. Sende- und Empfangseinrichtung m&uuml;ssen immer in einer Sichtverbindung stehen. Dadurch ist eine direkte &Uuml;bertragung durch W&auml;nde nicht m&ouml;glich, was das Abh&ouml;ren der &Uuml;bertragungen au&szlig;erhalb eines Raums unm&ouml;glich macht.</div></div>
<p class="p2"><strong>Schottland ist eher f&uuml;r seine wilde Landschaft und seinen Whisky bekannt als f&uuml;r Hightechprodukte. Wie kam es, dass ausgerechnet hier mit LiFi eine Technologie entwickelt wurde, die sich jetzt aufmacht, die Wireless-Welt aufzumischen?</strong></p>
<p class="p1"><b>Harald Haas:</b> Tats&auml;chlich sind die Grundlagen in Deutschland gelegt worden. Als ich f&uuml;r Siemens Mobile Communications Network in M&uuml;nchen an 4G gearbeitet habe, ist mir ziemlich schnell klar geworden, dass die Bandbreite der Funkfrequenzen in Zukunft nicht ausreichen wird. 2003 wechselte ich dann an die Jacobs University in Bremen und fing an, mich n&auml;her mit der Lichtkommunikation zu besch&auml;ftigen. Dabei erzielten wir einen Erfolg nach dem <span class="s3">anderen, es wurde immer spannender. In Edinburgh konnte</span> <span class="s1">ich dann mit Hilfe der hiesigen Wirtschaftsf&ouml;rderung </span>weiter daran arbeiten.</p>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>Jacobs University</div><div class="su-spoiler-content su-clearfix">Die Jacobs University ist eine private, staatlich anerkannte Universit&auml;t in Bremen und eine der internationalsten Universit&auml;ten weltweit. Die 2001 gegr&uuml;ndete Universit&auml;t zieht hochbegabte und aufgeschlossene Studenten aus aller Welt an; mehr als 1.400 Studenten aus &uuml;ber 100 Nationen leben und studieren derzeit auf dem Campus und werden auf eine internationale Karriere in Wirtschaft und Wissenschaft vorbereitet.</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Warum sind Sie nach Schottland gegangen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ich finde, Schottland bietet eine wunderbare Wissenschafts-Landschaft, die eine gute Balance zwischen Lehre und Freiheit f&uuml;r die Forschung h&auml;lt. Die Universit&auml;t von Edinburgh ist hoch angesehen und liegt im weltweiten Ranking der Universit&auml;ten sehr weit oben. Wir haben gute Studenten, ein gutes Umfeld, eine gute Forschungsf&ouml;rderung und dazu Ideen!</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Kann sich der Rest von Europa etwas in Sachen Forschungsarbeit von Schottland abschauen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ich glaube ja. Ideal w&auml;re es, wenn man die deutsche Pr&auml;zision und die Tendenz, Dinge bis ins kleinste Detail zu durchdenken, mit der Kreativit&auml;t und den M&ouml;glichkeiten, die man hier hat, verbindet. Deutschland ist gut im Detail, und weltmeisterlich im Ausarbeiten. Aber oft kommen die ersten Ideen von woanders. Die Kreativit&auml;t und der Mut, neue Wege zu gehen, ist, glaube ich, in den angels&auml;chsischen L&auml;ndern ausgepr&auml;gter.</p>
<p class="p1"><span class="s1">Ideal w&auml;re es also, Erfahrungen in beiden L&auml;ndern zu</span>&nbsp;sammeln.</p>
<p class="p1">Das United Kingdom hat nicht verstanden, dass genau das Gegenteil vom Brexit etwas Wertvolles schaffen w&uuml;rde. Mein Rat an die Politiker w&auml;re: Alle Europ&auml;er sollten einmal in ihrem Leben f&uuml;r mindestens zwei Jahre in einem europ&auml;ischen Ausland verbracht haben. Es bringt sehr viel, seinen Horizont zu erweitern und sich mal andere Dinge anzuschauen. Man sieht, was gut zuhause ist, aber auch was gut woanders ist. Dann kann man diese Dinge kombinieren und sich so stetig verbessern. Das ist allemal besser, als sich abzuschotten.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie kamen Sie &uuml;berhaupt auf die Idee, Daten mit Licht zu &uuml;bertragen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Licht ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums, aber viel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">breitband</a>iger als Funkwellen: Im Funkbereich sind es etwa 300 GHz, im Lichtbereich 200 THz. Dieses Spektrum wollte ich f&uuml;r die Daten&uuml;bertragung erschlie&szlig;en. Mein Ziel war es, die Modulationstechniken aus der Funktechnik auf inkoh&auml;rentes Licht anzuwenden. Mittlerweile <span class="s1">sind wir damit bei einer &Uuml;bertragungsleistung von &uuml;ber</span> 12 GBit/s &ndash; eine Datenrate, die fast zweimal so hoch ist wie das schnellste WiFi. Dazu nutzen wir vier normale LED, <span class="s3">wie sie auch EBV verkauft, f&uuml;r insgesamt weniger als 50 Cent. </span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie weit ist die Technik heute, kann man schon von Marktreife sprechen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Oh ja! LiFi ist seit 2012 auf dem Markt, es existiert <span class="s3">bereits die vierte Produktgeneration. </span></p>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>LiFi-XC</div><div class="su-spoiler-content su-clearfix">LiFi-XC von pureLiFi ist ein Dongle, mit dem jeder Rechner LiFi-f&auml;hig wird. Der Dongle wird an den USB-Port angeschlossen und erm&ouml;glicht eine Highspeed-Kommunikation mit 43Mbp/s.</div></div>
<p class="p1"><span class="s3">Access-Points haben wir inzwischen mit Partnern wie zum Beispiel Lucibel in Frankreich realisiert. Unser LiFi-Dongle wurde auch schon in die H&uuml;lle eines Smartphones integriert, damit konnten wir auf dem Mobile-World-Congress 2018 in Barcelona einen Skype-Call vorf&uuml;hren. Durch das automatische Hand-over des Smartphones von einer LiFi-Lampe zur n&auml;chsten konnte man durch den Raum gehen und ohne Unterbrechung weitertelefonieren. Die Verbindung ist bidirektional, es gibt einen Infrarot-Uplink und wir sind auf dem Weg, das System weiter zu miniaturisieren. So k&ouml;nnen wir LiFi in naher Zukunft auch direkt in das Smartphone integrieren.</span></p>
<div class="su-note" style="border-color:#000000;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#000000;border-color:#cccccc;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Bereits Ende 2016 produzierte Lucibel den ersten LiFi-Beleuchtungsk&ouml;rper mit 42 Mbits/s.</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>K&ouml;nnen Sie sich den Einsatz in einem Wide Area Network vorstellen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ein derartiges System, wir nennen es Backhaul, haben wir bereits entwickelt. Die Technik dazu basiert auf Infrarot-Laser-Systemen, die Point-to-Point zwei Orte miteinander verbinden. Das kann &uuml;ber nur einen Meter oder auch in den Hundertmeterbereich gehen.</p>
<p class="p1">Aber wir konnten in den letzten drei Jahren einen weiteren Durchbruch erzielen: Wir haben Solarzellen als LiFi-Empf&auml;nger genutzt. Wenn der Photonenfluss zeitlich variiert &ndash; wie bei LiFi &ndash; &auml;ndert sich die von der Solarzelle erzeugte Energie. In diesen Intensit&auml;tsschwankungen lassen sich Informationen codieren. So kann eine Solarzelle gleichzeitig als Energie-Harvester und als LiFi-Empf&auml;nger <span class="s3">dienen. Mit der neuesten Solarzellentechnologie eines deutschen Fraunhofer-Instituts konnten wir bereits 500 Mbit/s</span> pro Zelle &uuml;bertragen.</p>
<p class="p1">Ein Solarpanel ist aus vielen dieser Zellen aufgebaut. Wenden wir darauf jetzt das MIMO-Verfahren an, erh&ouml;hen wir die Datenrate linear mit der Anzahl der Elemente des Solarpanels. Wir h&auml;tten also bei einem Panel mit zehn Zellen f&uuml;nf Gbit. Damit k&ouml;nnten wir jede Solarzelle auf einem Haus als Empf&auml;nger nutzen.</p>
<p class="p1">In Kombination mit Laser-Systemen lie&szlig;e sich damit das Hochgeschwindigkeits-Internet auch in abgelegene Regionen beamen. Wir bauen inzwischen einen derartigen solarzellenbasierten Backhaul im Rahmen der 5G-Erweiterungen, finanziert von der englischen Regierung.</p>
<p class="p1"></p><div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-clearfix">&bdquo;LiFi bietet nicht nur enorme Kapazit&auml;ten, sondern auch erh&ouml;hte Sicherheit.&ldquo;</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wo sehen Sie denn die Trends, die den Einsatz von LiFi vorantreiben?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Der wichtigste Treiber ist sicher der Trend hin zum datenbasierten Wirtschaften. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>, Autonome Systeme, Smart City &ndash; all diese Entwicklungen ben&ouml;tigen Konnektivit&auml;t. Doch die Kapazit&auml;t der Funksysteme wird nicht f&uuml;r die k&uuml;nftigen Anforderungen ausreichen.</p>
<p class="p1">Den Spektren-Crunch kann man heute schon beobachten &ndash; an Flugh&auml;fen, in Stadien, also dort, wo viele Leute gleichzeitig viel Traffic generieren. LiFi bietet dazu nicht nur enorme Kapazit&auml;ten, sondern auch erh&ouml;hte Sicherheit. Das sind die ausschlaggebenden Punkte.</p>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>Marktanalysen</div><div class="su-spoiler-content su-clearfix">Global Market Insights sch&auml;tzt den globalen LiFi Markt f&uuml;r das Jahr 2023 auf 75,5 Milliarden Dollar. (<a href="https://www.gminsights.com/industry-analysis/lifi-market" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zur Analyse</a>) Energias Market Research berechnete das Marktvolumen f&uuml;r 2023 auf knapp &uuml;ber 80 Milliarden Dollar. Gegen&uuml;ber dem Jahr 2016 w&auml;re das ein durchschnittliches j&auml;hrliches Wachstum von 74,6 Prozent. (<a href="https://www.energiasmarketresearch.com/global-light-fidelity-market-outlook/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zur Analyse</a>)</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Die Marktanalysten sagen tats&auml;chlich ein enormes Marktwachstum f&uuml;r LiFi voraus. Was ist das f&uuml;r ein Gef&uuml;hl, eine Technologie erfunden zu haben, die den Markt komplett aufmischt?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b><span class="s1">Das ist aufregend und das, was uns die letzten</span>&nbsp;15 Jahre aus dem Bett gebracht hat! Ich hatte zun&auml;chst ja <span class="s3">nur die Vision, zus&auml;tzliche Datenlinks mit Licht zu generieren. </span>Aber beim n&auml;heren Hinschauen er&ouml;ffnen sich Anwendungen in vielen M&auml;rkten &ndash; 5G, Defence, IoT, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>. Was in gewisser Weise auch ein Problem darstellt, da man sich aus Firmensicht entsprechend fokussieren muss. Wir konzentrieren uns heute auf die Chancen, die am schnellsten gewinnbringend umgesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie schaffen Sie es dabei, mit Ihrer eigenen Firma den gro&szlig;en HightechFirmen aus den USA etwas entgegenzusetzen? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Wir arbeiten seit 15 Jahren an LiFi und haben ein <span class="s3">sehr gutes Patent-Portfolio ausgearbeitet. Zudem sind wir als kleine Firma und relativ kleines Forschungsinstitut agiler als die Gro&szlig;en. F&uuml;r LiFi haben wir mittlerweile &uuml;ber 70 Pilotprojekte in verschiedenen Anwendungen, um die Technologie in verschiedenen M&auml;rkten und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen zu testen. So versuchen wir, unsere Vorreiterrolle weiter auszuf&uuml;llen.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Eine Marktanalyse von Energias Market Research prognostiziert das gr&ouml;&szlig;te Marktwachstum f&uuml;r LiFi in Asien, w&auml;hrend Nordamerika den gr&ouml;&szlig;ten Umsatz mit der Technologie macht. Verpasst Europa den Anschluss? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Die Gefahr k&ouml;nnte in der Tat bestehen. Man muss sich ja nur mal das Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gsm/" target="_blank" title="Global System for Mobile Communications Digitaler Mobilfunkstandard f&uuml;r Mobilfunknetze, der 1992 in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde." class="encyclopedia">GSM</a> anschauen: Europa hat mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gsm/" target="_blank" title="Global System for Mobile Communications Digitaler Mobilfunkstandard f&uuml;r Mobilfunknetze, der 1992 in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde." class="encyclopedia">GSM</a> die Grundlage f&uuml;r den digitalen Mobilfunk gelegt, aber die Anwendungen, die Geld bringen, wurden dann woanders generiert. Die Gefahr besteht auch bei LiFi: Europa baut die Infrastruktur, aber die Absch&ouml;pfung findet woanders statt. Aber ich hoffe, dass Europa da gelernt hat und nicht nur die Infrastrukturentwicklung unterst&uuml;tzt, sondern auch gleichzeitig die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen dazu mit aufbaut.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Viele Ihrer Forscher-Kollegen meinen, Grundlagenforschung sollte man vom Kommerz trennen. Sie sehen das augenscheinlich anders &hellip;</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Wenn Sie nach Stanford oder zum MIT schauen, dann sieht man dort auch keinen Konflikt. Diese Denke finde ich absolut l&auml;cherlich. Gerade in den Ingenieurs-Wissenschaften wollen wir etwas konkret zum Nutzen der Menschheit entwickeln. So verstehe ich mich und daher habe ich &uuml;berhaupt kein Problem zu sagen, dass ich ein angewandter Forscher bin. Das ist f&uuml;r mich ein Ausdruck von Stolz. Wenn ich meine Forschung betreibe, dann will ich auch irgendwann sehen, dass sie einen Nutzen f&uuml;r die Menschheit hat.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Sie besch&auml;ftigen sich als Professor f&uuml;r Mobile Communications nicht nur mit LiFi. Welche Rolle spielen die anderen Wireless-Technologien bei Ihrer Forschungsarbeit? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Bei uns l&auml;uft nach wie vor ein Forschungsprogramm im Bereich der Funktechnologien. Wir haben zum Beispiel 2006 die Spatial Modulation erfunden, deren Einsatz jetzt von Samsung und Orange bei 5G erprobt wird. Dar&uuml;ber hinaus forschen wir im Bereich der Mehrantennensysteme.</p>
<p class="p1">Funk ist nach wie vor ein wichtiges Element der drahtlosen Kommunikation, gerade wenn es um Langstrecken-Kommunikation oder eine fl&auml;chendeckende Abdeckung geht. Der Trend zeigt dabei in den Bereich der h&ouml;heren Frequenzen, also 10 GHz und mehr.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Sehen Sie denn auch Potential im Bereich der Personal Area Networks oder steht jetzt erstmal 5G im Vordergrund?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ich w&uuml;rde das in der Form nicht trennen: 5G deckt durchaus auch Personal Networks mit ab. Wir sehen zum Beispiel auch LiFi als Teil von 5G. Immerhin wird LiFi innerhalb der IEEE-Norm 802.11 standardisiert, die Teil der <span class="s3">5G-Initiative ist. Funk- und LiFi-Technologien st&ouml;ren sich gegenseitig nicht, sondern erg&auml;nzen sich. Gemeinsam bilden sie das Nervensystem der zuk&uuml;nftigen digitalen Gesellschaft.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Gehen Sie auch manchmal einen Schritt beiseite und betrachten die ganze Entwicklung zur immer weiter gehenden Vernetzung kritisch aus der Distanz? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Das f&auml;llt nat&uuml;rlich schwer, wenn man so komplett eingesogen ist in die Forschung. Das Gute ist, dass meine Frau und unsere vier Kinder mir immer wieder eine andere Perspektive vermitteln. Aber grunds&auml;tzlich sehe ich die zunehmende Vernetzung nicht negativ: Nur so k&ouml;nnen wir die Nachhaltigkeit erh&ouml;hen, die bestehenden Probleme l&ouml;sen und eine gerechtere Verteilung der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Planeten erreichen. Die Krux dabei ist der richtige Einsatz, den man als Forscher nicht komplett unter Kontrolle hat.</p>
<p class="p1">Aber grunds&auml;tzlich hat die Technik doch unsere Lebensqualit&auml;t &uuml;ber die Jahre st&auml;ndig verbessert. Daher bin ich auch begeistert dabei, diese LiFi-Systeme zu bauen, weil ich wei&szlig;, sie werden ebenfalls dazu beitragen.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/was-ist-lifi-interview-harald-haas-2/">Interview mit dem Erfinder des LiFi – Prof. Harald Haas</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Vielzahl an Möglichkeiten</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/eine-vielzahl-an-moeglichkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 12:12:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless Connectivity]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=7926</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei Wireless-Technologien geht es vor allem darum, die spezifischen Anforderungen einer Anwendung zu erfüllen und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/eine-vielzahl-an-moeglichkeiten/">Eine Vielzahl an Möglichkeiten</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Bei Wireless-Technologien geht es vor allem darum, die spezifischen Anforderungen einer Anwendung zu erf&uuml;llen und dabei gleichzeitig zukunftssicher zu sein. Die Wahl des richtigen Standards ist entscheidend f&uuml;r den Erfolg eines vernetzten Produktes. Daher nehmen Wireless-Technologien gerade im Hinblick auf Support und Beratungsbedarf </span><span class="s2">immer mehr Raum im Tagesgesch&auml;ft von EBV ein. Laut </span><span class="s2">Dr. Uros Mali, Director Segment Smart Sensing &amp;</span><span class="s1">&nbsp;Connectivity bei EBV, ben&ouml;tigen die Kunden nicht nur Hardware zur Vernetzung ihrer Produkte, sondern auch anwendungs- und marktbezogene Informationen zu den verschiedenen Technologien. Zudem werden Hinweise zu aktuellen und zuk&uuml;nftigen Trends immer wichtiger, um ihre Produkte zukunftssicher zu gestalten. </span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>F&uuml;r welche Netzwerktypen bietet EBV grunds&auml;tzlich L&ouml;sungen?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Uros Mali:</b> Unsere Kunden finden bei uns Halbleiter und auch komplette Module f&uuml;r alle verschiedenen Area Networks. Dar&uuml;ber hinaus haben wir Body-Area-Network-L&ouml;sungen wie die Nahfeld-Induktions-Technologie (NFMI) im Portfolio, die ganz neu auf dem Markt ist. Das Produktportfolio umfasst aber generell L&ouml;sungen f&uuml;r die verschiedensten Anwendungen und Wireless-Technologien.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Macht die Vielzahl der Wireless-Standards tats&auml;chlich Sinn?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>U.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>M.:</b> Irgendjemand hat einmal gesagt, das Gute an Standards ist, es gibt so viele, dass man aus einer Vielzahl von M&ouml;glichkeiten w&auml;hlen kann. Letztendlich entscheiden die Zeit und der Nutzer, welche Technologie sich durchsetzt. Es wird aber auch immer Anwendungen geben, f&uuml;r die nicht so verbreitete Standards einfach perfekt passen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Welche Wireless-Technologie finden Sie zurzeit besonders spannend?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>U.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>M.: </b>Alles rund um die Low Power Wide Area (LPWA-)Netzwerkl&ouml;sungen. Es passiert aktuell eine Menge im Umfeld von Sigfox und LoRa. Die L&ouml;sungen erm&ouml;glichen viele neue Anwendungen und schaffen ein &bdquo;echtes&ldquo; IoT. Parallel zu Sigfox und LoRa werden auch Mobilfunktechnologien ihren Anteil am Markt behaupten. 2G verschwindet fr&uuml;her oder sp&auml;ter vom Markt, aber es gibt noch keine Mobilfunkl&ouml;sung mit einer vergleichbaren Verbreitung. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a> NB-IoT und Cat-M1-Technologien kommen zwar mit gro&szlig;en Schritten, aber ohne ein klares Zeichen f&uuml;r den Hersteller, in welche Richtung es gehen soll. Beide Technologien bieten viele interessante Funktionen wie den Stromsparmodus (Power Saving Mode) und den erweiterten diskontinuierlichen Empfangsmodus (Extended Discontinuous Reception Mode), der den Betrieb der Anwendung mit einer einzigen Batterie &uuml;ber einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren erm&ouml;glicht. Das Fehlen einer globalen weltweiten Abdeckung jedoch verhindert aktuell die breite Akzeptanz. Sowohl im nicht lizenzierten als auch im lizenzierten Frequenzband geht es um die Frage, welche Technologie sich auf dem Markt durchsetzen wird.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Mit der Daten&uuml;bertragung per Funk steigen die Anforderungen an die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a>. Welche L&ouml;sungen kann die Halbleiter-Industrie hierf&uuml;r bieten?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>U.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>M.:</b> Wenn es um <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> geht, wird noch immer haupts&auml;chlich &uuml;ber die Verschl&uuml;sselung der Kommunikation mit verschiedenen symmetrischen oder asymmetrischen Algorithmen diskutiert. Im IoT ist es aber wichtiger sicherzustellen, dass die Daten vom richtigen Ger&auml;t kommen und die Integrit&auml;t der Daten gew&auml;hrleistet ist, das hei&szlig;t dass sie auf Sender- und Empf&auml;ngerseite gleich sind. Die Halbleiterindustrie bietet daf&uuml;r eine breite Palette an L&ouml;sungen, von einfachen, kosteng&uuml;nstigen und stromsparenden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/authentifizierung/" target="_blank" title="Stellt sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, f&uuml;r den er sich ausgibt." class="encyclopedia">Authentifizierung</a>sl&ouml;sungen bis hin zu vertrauensw&uuml;rdigen Plattformmodulen (TPMs) auf h&ouml;herer Ebene. Aber zwei grundlegende Dinge haben alle echten Hardware-Sicherheitsl&ouml;sungen gemeinsam: erstens einen hochsicheren Hardware-Schl&uuml;sselspeicher und zweitens kryptographische Algorithmen, die auf der Hardware laufen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Wie hilft EBV einem Hersteller bei der Wireless-Integration, der vielleicht mit Elektronik bisher gar nicht so viel zu tun hatte?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>U.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>M.: </b>F&uuml;r diejenigen, die wenig oder gar keine Erfahrung mit der Funktechnologie haben, gibt es Module mit integrierter Antenne und meist auch mit der M&ouml;glichkeit, Benutzeranwendungen auf dem Modul auszuf&uuml;hren. Der Kunde muss nur noch die Sensoren, das Netzteil und die Stromversorgung anschlie&szlig;en und in ein Geh&auml;use stecken. Diese Art von Modulen verf&uuml;gen &uuml;ber Pr&uuml;fberichte und Zertifikate, die eine l&uuml;ckenlose Zertifizierung des Endprodukts erm&ouml;glichen. F&uuml;r diese Kunden sind auch L&ouml;sungen mit EBVChips interessant, die verschiedene drahtlose Technologien unterst&uuml;tzen. Auf der anderen Seite gibt es die Kunden, die selbst &uuml;ber Ressourcen verf&uuml;gen, um sich mit dem HF-Teil des Designs zu befassen, zum Beispiel mit Antennenanpassung, Antennenform und -layout. F&uuml;r sie ist eine Integration auf dem Level des Chipsets eine L&ouml;sung. In diesem Fall muss sich der Kunde um alle HF-Tests und Zertifizierungen k&uuml;mmern. Das erfordert einen gewissen Mehraufwand im Vergleich zu Modul-L&ouml;sungen, so dass h&ouml;here St&uuml;ckzahlen erforderlich sind, damit sich die zus&auml;tzlichen Kosten rechnen. Nat&uuml;rlich kann EBV auch Kontakte zu Drittanbietern herstellen, die zum Beispiel entsprechendes HF-Know-how haben, um eine schnellere Markteinf&uuml;hrung zu erm&ouml;glichen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Sie haben gerade schon EBVChips angesprochen. Was genau bieten Sie hier im Bereich der Wireless-Technologie?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>U. M.:</b> Tats&auml;chlich haben die meisten Produkte von EBVChips mit drahtlosen Technologien zu tun. Zum Beispiel ist der EBVChip MAIA eine L&ouml;sung, bei der der Production-Level des Wireless M-Bus-Stacks auf einem vorzertifizierten Modul verf&uuml;gbar ist, auf dem gleichzeitig auch eine Benutzeranwendung ausgef&uuml;hrt werden kann. Viele Verbrauchsmess-Anwendungen k&ouml;nnen nun nahtlos mit der Wireless M-Bus-Konnektivit&auml;t aufger&uuml;stet werden &ndash; inklusive Open Metering Standard, der in vielen Regionen gefordert wird. Ein anders Beispiel ist der EBVChip IRIS, den wir auch &bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-on-Chip&ldquo; nennen. Damit bieten wir WiFi-Konnektivit&auml;t von der Produktionsebene bis zur <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>. Der Kunde verliert keine Zeit mit der Integration eines umfangreichen WiFi-Stacks oder Antennendesigns, sondern kann sich auf seine Anwendung konzentrieren.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Sind weitere EBVChips f&uuml;r drahtlose Daten&uuml;bertragung in Planung?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>U.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>M.:</b> Die j&uuml;ngste EBVChips-Innovation namens Heracles l&ouml;st drei h&auml;ufige Kundenprobleme im Bereich der Mobilfunkverbindung: Sie integriert ein 2G-Modul, eine SIM-Karte und ein Prepaid-Datenpaket mit Roaming in 33 EU-L&auml;ndern zu Festpreisen bis 2025. Die L&ouml;sung zielt auf alle Anwendungen, die eine konstante Verbindung erfordern, bei denen aber nur eine geringe Datenmenge &uuml;bertragen werden soll. Die EBVChips-Familie wird weiter ausgebaut werden, mit L&ouml;sungen f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a> und kommende Konnektivit&auml;tsstandards. Sie werden den Stromverbrauch optimieren und &uuml;ber Funktionen wie einen GNSS-Empf&auml;nger verf&uuml;gen. Unseren Kunden stehen damit zukunftssichere Mobilfunk-L&ouml;sungen komplett mit Prepaid-Datenpaket zur Verf&uuml;gung. </span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/eine-vielzahl-an-moeglichkeiten/">Eine Vielzahl an Möglichkeiten</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ist Teleportation möglich?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ist-teleportation-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2018 11:34:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless Connectivity]]></category>
		<category><![CDATA[is teleportation possible]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen beamen]]></category>
		<category><![CDATA[quantum teleportation]]></category>
		<category><![CDATA[teleportation forschung]]></category>
		<category><![CDATA[teleportation möglich]]></category>
		<category><![CDATA[teleportation theory]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=7897</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den Star-Trek-Filmen werden Menschen einfach per Knopfdruck von einem Ort zum anderen gebeamt. Was&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ist-teleportation-moeglich/">Ist Teleportation möglich?</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>In den Star-Trek-Filmen werden Menschen einfach per Knopfdruck von einem Ort zum anderen gebeamt. Was nach reiner &shy;Science </b></span><span class="s2"><b>Fiction klingt, ist dank der </b></span><span class="s1"><b>Quanten&shy;physik heute tats&auml;chlich schon Realit&auml;t. Zumindest auf der Ebene eines Photons.</b></span></p>
<p>W<span class="s1">ie toll w&auml;re es, wenn man nicht mehr kostbare Zeit beim Pendeln oder Reisen im Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug vergeuden m&uuml;sste, sondern wie in den Star-Trek-Filmen einfach per Knopfdruck an jeden beliebigen Zielort gebeamt werden k&ouml;nnte, also nicht nur Informationen Wireless &uuml;bertragen werden w&uuml;rden, sondern auch Materie. </span></p>
<p><span class="s1">D</span><span class="s1">och das wird wohl ein ewiger Traum bleiben. Oder etwa nicht? Tats&auml;chlich sind Physiker schon heute in der Lage, zumindest die Eigenschaften von Materie zu beamen bzw. zu &bdquo;teleportieren&ldquo;, wie es in der Fachsprache hei&szlig;t.</span></p>
<h2 class="p2"><span class="s2"><b>Hier und dort zur gleichen Zeit</b></span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Die Grundlage daf&uuml;r liegt in einem der eindrucksvollsten Ph&auml;nomene der Quantenphysik: der Verschr&auml;nkung. Sie beschreibt die Eigenschaft zweier Partikel, sich nicht wie zwei unabh&auml;ngige Objekte, sondern wie ein einziges physikalisches Objekt zu verhalten. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Verschr&auml;nkung ist nicht r&auml;umlich zu verstehen: Verschr&auml;nkte Teilchen korrelieren bez&uuml;glich ihrer Eigenschaften miteinander. Das bedeutet, dass wenn man die Eigenschaften des einen Teilchens ver&auml;ndert, sich das andere Teilchen zeitgleich entsprechend mitver&auml;ndert, egal wo es sich befindet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Bei Lichtteilchen (Photonen) kann man eine solche Verschr&auml;nkung erzeugen, wenn man ein einzelnes Teilchen in einer Laseranordnung mit einem speziellen Kristall in zwei Photonen aufspaltet. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mit einer derartigen Verschr&auml;nkung lassen sich Informationen von einem Ort zum anderen ohne Zeitverlust &uuml;bertragen, so die Theorie. Jede Messung, die den Zustand des einen Teilchens &auml;ndert, f&uuml;hrt dabei ohne jeden Zeitverzug zu einer Zustands&auml;nderung des anderen Teilchens, egal wie weit entfernt sie voneinander sind. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Dieser Vorgang ist als sogenannte Quanten-Teleportation bereits seit einigen Jahren bekannt.</span></p>
<p class="p1"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">&Uuml;brigens: &ldquo;Beam me up, Scotty&rdquo; ist sicherlich der bekannteste Satz der Star-Trek-Geschichte, wurde aber in diesem Wortlaut niemals von irgendeiner Figur in der Serie oder in einem Film tats&auml;chlich ausgesprochen.</div></div>
<h2 class="p2"><span class="s2"><b>Teleportation &uuml;ber hunderte Kilometer </b></span></h2>
<p class="p1">Chinesischen Forschern ist es im letzten Jahr gelungen, auf diese Art Informationen &uuml;ber den Zustand von Photonen von einer Bodenstation zu einem Satelliten im All zu teleportieren.</p>
<p class="p1">Theoretisch w&auml;re es sogar m&ouml;glich, die Informationen &uuml;ber den Zustand eines Menschen auf die gleiche Weise zu teleportieren. Damit w&auml;re also tats&auml;chlich ein Beamen wie in Star Trek m&ouml;glich.</p>
<p class="p1">Man m&uuml;sste nur s&auml;mtliche Quantenzust&auml;nde eines Menschen lesen, diese Informationen an den Zielort schicken und Atome mit den gleichen chemischen Elementen damit &bdquo;pr&auml;gen&ldquo;.</p>
<h2 class="p2"><span class="s2"><b>Der Mensch ist zu komplex</b></span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Doch zwei gro&szlig;e Probleme sind dabei noch ungel&ouml;st: Erstens w&auml;ren eine enorme Menge Energie und extrem komplexe Berechnungen f&uuml;r die Teleportation eines Menschen n&ouml;tig. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wissenschaftler der University of Leicester in England haben das mal ausgerechnet: Da alleine 10 Milliarden Bits n&ouml;tig sind, um eine einzige Zelle eines Menschen zu beschreiben, w&uuml;rde die Datenmenge eines durchschnittlich gro&szlig;en und schweren Menschen rund 2,6 mal 10</span><span class="s3">42</span><span class="s1"> Bits betragen &ndash; das ist eine 2,6 mit 42 Nullen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Allein die &Uuml;bertragung dieser Information mit einer Taktzahl von 30 GHz w&uuml;rde 350.000-mal l&auml;nger dauern, als unser Universum &uuml;berhaupt besteht. Da w&auml;re man zu Fu&szlig; schneller. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Und w&uuml;rde man die Taktzahl erh&ouml;hen, um die Dauer der Reise auf wenige Tausend Jahre zu verringern, w&auml;ren die Energieressourcen unserer Erde innerhalb von einer Sekunde erloschen. </span></p>
<p class="p1">Und dabei w&auml;re das zweite Problem noch nicht gel&ouml;st: Was passiert mit dem Menschen am Sendeort, wenn er am Zielort erscheint? Laut Quantenphysik w&uuml;rde das Original gel&ouml;scht, w&auml;re nicht mehr existent. Wer w&auml;re bereit, so eine Teleportations-Maschine tats&auml;chlich zu testen?</p>
<p class="p1">Bei allem, was heute bekannt ist, scheint es also leider &auml;u&szlig;erst unwahrscheinlich, dass wir jemals nur mit einem &bdquo;Beam me up, Scotty&ldquo; zu unserem Wunschort transportiert werden.</p>
<p class="p1">Dennoch lohnt sich die Besch&auml;ftigung mit der Teleportation &ndash; nicht um Gegenst&auml;nde zu &uuml;bertragen, aber um mit Hilfe der Quantenphysik schnelle Computer und eine aus heutiger Sicht rasend schnelle &Uuml;bertragung von Daten zu realisieren. Wireless Communication &bdquo;at its best&ldquo;, sozusagen.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ist-teleportation-moeglich/">Ist Teleportation möglich?</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wireless – Startups to follow!</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wireless-startups-to-follow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 15:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless Connectivity]]></category>
		<category><![CDATA[5g trends]]></category>
		<category><![CDATA[latest technology in wireless communication]]></category>
		<category><![CDATA[wireless standards]]></category>
		<category><![CDATA[wireless technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless technology]]></category>
		<category><![CDATA[wireless trends]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=8082</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wireless-­Technologien finden in den unterschiedlichsten Anwendungen ihren Einsatz. Innovative Start-ups nutzen sie, um eine Vielzahl&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wireless-startups-to-follow/">Wireless – Startups to follow!</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Wireless-&shy;Technologien finden in den unterschiedlichsten Anwendungen ihren Einsatz. Innovative Start-ups nutzen sie, um eine Vielzahl spannender L&ouml;sungen auf den Markt zu bringen. Eine Auswahl interessanter Jungunternehmen stellen wir hier vor.</b></span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Kabellos HDMI-Bilder streamen</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Der Airtame-Stick macht jeden HDMI-basierten &shy;Monitor, Fernseher oder Projektor <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/streaming/" target="_blank" title="Die kontinuierliche &Uuml;bertragung komprimierter Daten in Form eines Datenstroms &uuml;ber das Internet." class="encyclopedia">streaming</a>-&shy;f&auml;hig. So k&ouml;nnen Inhalte vom Laptop, Smartphone oder Tablet kabellos &uuml;bertragen werden. Dazu ist lediglich die entsprechende <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> n&ouml;tig. Die &shy;L&ouml;sung ist nicht nur in der Lage, kabellos Inhalte zu &shy;einem, sondern ebenso zu mehreren Bildschirmen zu transportieren. Der Stick ist kompatibel mit allen &shy;Betriebssystemen und kommuniziert &uuml;ber Dual-WiFi.
<p class="p3"><a href="http://www.airtame.com" target="_blank" rel="noopener"><b>www.airtame.com </b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Lichtmalerei</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2"><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Mit der &bdquo;Paint Your Light&ldquo; Technologie von Luke Roberts l&auml;sst sich der Lichtstrahl der entsprechenden Leuchte &uuml;ber eine Smartphone-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> durch einfaches Zeichnen auf dem Display in die gew&uuml;nschte Richtung steuern. So kann zum Beispiel der Esstisch gezielt beleuchtet werden, w&auml;hrend die restlichen LEDs der Leuchte den Raum mit indirektem Licht erhellen. Die Verbindung mit Smartphone oder Tablet erfolgt &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a>. Lichtszenen k&ouml;nnen einfach in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> gespeichert und jederzeit abgerufen werden. 
<p class="p3"><b><a href="http://www.luke-roberts.com" target="_blank" rel="noopener">www.luke-roberts.com</a>&nbsp;</b></p></div></div></span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Keyless Entry &shy;f&uuml;rs Fahrrad</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Durch das B&uuml;gelschloss von BitLock wird das Smartphone zum Fahrradschl&uuml;ssel. Dank <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a> 4.0 erkennt es die Anwesenheit des Nutzers, sobald er sich in der N&auml;he des Fahrrads befindet. Ohne dass er das Handy in die Hand nehmen muss, wird BitLock anschlie&szlig;end durch einfaches Dr&uuml;cken einer Taste am Schloss ge- oder entsperrt. Dank intelligentem Powermanagement, moderner Batterietechnologie und Low-Power-Funk kann das Schloss mehr als 10.000 Sperr-/Entriegelungsvorg&auml;nge mit einer einzigen Batterie durchf&uuml;hren.
<p class="p3"><b><a href="http://www.bitlock.co" target="_blank" rel="noopener">www.bitlock.co</a>&nbsp;</b></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Starter-Kit f&uuml;r die Smart City</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Mit dem Starter-Kit von iioote k&ouml;nnen St&auml;dte und Kommunen sehr einfach IoT-Sensoren mit dem LPWAN-Standard LoRaWAN testen. Das Set enth&auml;lt Sensoren, Zugriff auf das IoT-Netz &uuml;ber ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gateway/" target="_blank" title="Verbindung zwischen zwei Netzen oder Teilnetzen, vergleichbar mit einem &bdquo;Tor&ldquo;, durch das Daten aus dem&hellip;" class="encyclopedia">Gateway</a> und eine Anwendung zur Pr&auml;sentation der Daten. StartIoT wird vorkonfiguriert geliefert und funktioniert out-of-the-box. Alle Messdaten werden &uuml;ber die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> an Computer und Mobiltelefone gesendet. Mit dem Set will das Unternehmen es erm&ouml;glichen, IoT einfach, kosteng&uuml;nstig und ohne tiefgehendes Know-how zu testen.
<p class="p3"><b><a href="http://www.iioote.com" target="_blank" rel="noopener">www.iioote.com</a>&nbsp;</b></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Dem Schimmel keine Chance</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Rysta hat ein System zum Schutz vor Schimmel in Wohnungen entwickelt. Sensoren messen kontinuierlich unter anderem Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den R&auml;umen und &uuml;bertragen die &shy;Messdaten in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>. In einem Vermieter-Portal kann der Eigent&uuml;mer sich einen &Uuml;berblick &uuml;ber den Zustand seiner Immobilie machen. Die Bewohner der Wohnung erhalten &uuml;ber eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> detaillierte &shy;Informationen &uuml;ber das Raumklima sowie L&uuml;ftungs&shy;hinweise, um Schimmelbildung vorzubeugen. Die Vernetzung erfolgt &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>, zuk&uuml;nftig auch &uuml;ber Sigfox, LoRa und NBIoT.
<p class="p3"><b><a href="http://www.rysta.de" target="_blank" rel="noopener">www.rysta.de</a>&nbsp;</b></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Jukebox f&uuml;r Kinder</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Mit Jooki k&ouml;nnen Kinder jetzt selbstst&auml;ndig Spotify- und Deezer-Playlisten h&ouml;ren, die von ihren Eltern betreut werden. Die Kinder starten &uuml;ber f&uuml;nf verschiedene Figuren, die auf den Lautsprecher gelegt werden, unterschiedliche Playlisten. Mit einer &shy;eigenen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> k&ouml;nnen die Eltern entweder Playlisten von Spotify und Deezer streamen und mit beliebigen Figuren verkn&uuml;pfen oder Inhalte direkt auf Jooki hochladen. So kann Jooki auch geh&ouml;rt werden, wenn es kein WiFi gibt: im Park, am Strand oder im Auto.
<p class="p3"><b><a href="http://www.jooki.rocks" target="_blank" rel="noopener">www.jooki.rocks</a>&nbsp;</b></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Bitte einmal husten</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Mit StethoMe kann eine medizinische Diagnose der Atmungsorgane von Kindern von zuhause aus &shy;erfolgen. Dazu muss das elektronische Stethoskop nur an die Stellen des Oberk&ouml;rpers gehalten werden, die auf dem Smartphone-Display angezeigt werden &ndash; den Rest erledigt StethoMe. Mit &shy;speziellen &shy;Algorithmen erkennt das System abnormale &shy;Ger&auml;usche, die auf eine Erkrankung hindeuten &shy;k&ouml;nnen. Die Ergebnisse der Untersuchung lassen sich an einen Arzt senden, der dann entscheidet was als n&auml;chstes zu tun ist.
<p class="p3"><b><a href="http://www.stethome.com" target="_blank" rel="noopener">www.stethome.com</a>&nbsp;</b></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s2"><b>Kommunizieren mit LiFi</b></span></h2>
<p class="p2"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Mit dem LumiStick 2 hat VLNComm einen USB-&shy;Adapter f&uuml;r LiFi-Verbindungen herausgebracht. Durch die Kombination aus sichtbarem und infra&shy;rotem Licht sowie durch den Einsatz einer modernen Optik konnte eine Downlink-Geschwindigkeit von mehr als 108 Mbitps und eine Uplink-Geschwindigkeit von 53 Mbitps erreicht werden. Das Sichtfeld des Dongles betr&auml;gt 120 Grad. Der Stick kann mit Windows-, Mac- und Linux-Betriebssystemen genutzt werden.
<p class="p3"><b><a href="http://www.VLNComm.com" target="_blank" rel="noopener">www.VLNComm.com</a> </b></p></div></div>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wireless-startups-to-follow/">Wireless – Startups to follow!</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hedy Lamarr – Erfinderin und Hollywood-Star</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/hedy-lamarr-erfinderin-und-hollywood-star/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 15:23:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless Connectivity]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=7653</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hollywood-Star Hedy Lamarr galt in den 1940er Jahren als die schönste Frau der Welt. Sie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/hedy-lamarr-erfinderin-und-hollywood-star/">Hedy Lamarr – Erfinderin und Hollywood-Star</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Hollywood-Star Hedy Lamarr galt in den 1940er Jahren als die sch&ouml;nste Frau der Welt. Sie war aber auch geniale Erfinderin, deren Pionierarbeit dazu beitrug, die moderne Kommunikation zu revolutionieren.</b></span></p>
<p>S<span class="s1">ie galt als eine der sch&ouml;nsten Frauen ihrer Zeit, ihr Gesicht war Vorlage f&uuml;r Walt Disneys Schneewittchen, sie war einer der glamour&ouml;sesten Hollywood-Stars in den 1940er Jahren &ndash; und sie war eine leidenschaftliche Erfinderin: Hedy Lamarr. </span></p>
<div class="su-note" style="border-color:#000000;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#000000;border-color:#cccccc;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">&bdquo;Alle kreativen Menschen wollen das Unerwartete tun&ldquo;, sagte sie einmal. Hinter dem faszinierenden &Auml;u&szlig;eren verbarg sich eine gro&szlig;e naturwissenschaftliche Begabung; selbst am Filmset soll Lamarr einen eigenen Wagen f&uuml;r ihre Erfindungen gehabt haben.</div></div>
<p><span class="s1">Eine ihrer fr&uuml;hen Sch&ouml;pfungen war ein komprimierter W&uuml;rfel mit Aromen, der dem Wasser als eine Art Brausetablette hinzugef&uuml;gt wurde. Hedy selbst gab allerdings zu, dass es &bdquo;schmeckte wie Alka-Seltzer&ldquo;. </span></p>
<p><span class="s1">F&uuml;r Howard Hughes, den legend&auml;ren Erfinder und Gesch&auml;ftsmogul, besch&auml;ftigte sie sich mit Flugzeugfl&uuml;geln, die einen geringeren Luftwiderstand aufweisen sollten. </span></p>
<p><span class="s1">Ihre gr&ouml;&szlig;te Erfindung war aber sicherlich ein System, das dem US-Milit&auml;r beim Kampf gegen die deutschen U-Boote im Zweiten Weltkrieg helfen sollte. Ihr US-Patent mit der Nummer 2.292.387 beschreibt eine Funkfernsteuerung f&uuml;r Torpedos, die durch automatisch wechselnde Frequenzen absolut st&ouml;rungssicher war. </span></p>
<p>Heute ist genau dies als &bdquo;Spread Spectrum&ldquo; eine Kerntechnologie moderner Wireless-Systeme wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a>, WiFi oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a>.</p>
<p class="p1"></p><div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-clearfix">&bdquo;Filme haben einen bestimmten Platz in einem bestimmten Zeitraum. Technologie ist f&uuml;r immer.&ldquo;&nbsp;Hedy Lamarr</div></div>
<h2 class="p2"><span class="s2"><b>Von der Ehefrau zur Waffentechnikerin</b></span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Hedy Lamarr wurde 1914 in Wien, &Ouml;sterreich, als Hedwig Eva Maria Kiesler geboren. Mit 17 Jahren spielte sie in ihrem ersten Film, mit &bdquo;Exstase&ldquo; von 1933 weckte sie die Aufmerksamkeit der Filmbranche vollends &ndash; nicht nur wegen der gewagten Nacktszenen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Ihr erster Ehemann, der &ouml;sterreichische Waffenfabrikant Fritz Mandl, versuchte erfolglos, ihre Schauspielkarriere zu beenden. Das Leben als &bdquo;Vorzeige-Frau&ldquo; war nichts f&uuml;r die junge Schauspielerin, sie floh 1937 vor ihrem herrschs&uuml;chtigen Ehemann und, als J&uuml;din, auch vor den Nationalsozialisten nach London und emigrierte schlie&szlig;lich in die USA. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sie wurde von Metro-Goldwyn-Mayer entdeckt und unter Vertrag genommen und deb&uuml;tiert 1939 mit ihrem K&uuml;nstlernamen Hedy Lamarr im Film &bdquo;Algiers&ldquo;. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die PR-Maschine des Studios vermarktete sie als &bdquo;Die sch&ouml;nste Frau der Welt&ldquo;, eine Bezeichnung, die sie verachtete: </span></p>
<p class="p1"></p><div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-clearfix">Jedes M&auml;dchen kann glamour&ouml;s sein. Alles, was du tun musst, ist stillzustehen und dumm gucken.</div></div>
<p class="p1"></p><div class="su-note" style="border-color:#000000;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#000000;border-color:#cccccc;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Eine herausfordernde Aufgabe f&uuml;r ihren kreativen Geist fand sie schlie&szlig;lich in der Milit&auml;r-Technologie: Ansto&szlig; dazu gab wohl die Versenkung eines Schiffes im Jahr 1940, das 90 Kinder vor dem Krieg nach Kanada in Sicherheit bringen wollte, durch deutsche U-Boote. Lamarr beschloss einen Weg zu finden, der U-Boot-Bedrohung Herr zu werden.</div></div>
<p class="p1"><span class="s1">W&auml;hrend ihrer Jahre in &Ouml;sterreich begleitete Lamarr ihren ersten Ehemann in seine Labors und lauschte aufmerksam seinen Gespr&auml;chen mit Waffen-Entwicklern &ndash; so lernte sie viel &uuml;ber Antischiffswaffen und Steuerungssysteme. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Sie nutzte dieses Wissen, um einen funkferngesteuerten und damit treffsicheren Torpedo zu entwickeln. Sie wusste aber auch, dass Funksignale gest&ouml;rt werden konnten, so dass Gegenma&szlig;nahmen gegen so einen Torpedo leicht zu realisieren w&auml;ren. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die L&ouml;sung fand sie schlie&szlig;lich zusammen mit dem amerikanischen Avantgarde-Komponisten George Antheil. Er hatte f&uuml;r den Film &bdquo;Le Ballet M&eacute;canique&ldquo; 16 automatische Klaviere zusammengeschaltet und &uuml;ber gestanzte Papierrollen synchronisiert.</span></p>
<h2 class="p2"><span class="s2"><b>Frequenzwechsel per Papierrolle</b></span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Lamarr kam nun auf die Idee, mit Hilfe derartiger perforierter Papierb&auml;nder die Funkfrequenz der Torpedosteuerung automatisch zu wechseln. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gemeinsam mit Antheil entwickelte sie ein technisches Konzept, bei dem Sender und Empf&auml;nger identische Piano-Notenrollen, im Prinzip Lochkarten, nutzten, um das Signal auf unvorhersehbare Weise in einem Bereich von 88 Frequenzen zu &auml;ndern (hier wird die Inspiration durch die automatischen Klaviere deutlich &ndash; ein Klavier hat 88 schwarze und wei&szlig;e Tasten). </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Lamarr und Antheil erhielten 1942 gemeinsam das Patent auf ihre Erfindung eines &bdquo;geheimen Kommunikationssystems&ldquo;. Doch die Technologie fand w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs keinen Einsatz mehr &ndash; zu komplex erschien den Milit&auml;rs die Technik, vielleicht spielten auch Vorurteile gegen eine Schauspielerin und einen Komponisten als Erfinder eine Rolle. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Jedenfalls lag das Frequenzsprungverfahren lange Jahre im Regal. Bis zu den 1950er Jahren, als die Technologie in einer neuen Sonar-Boje verwendet wurde, komplett mit rotierenden Zylindern f&uuml;r die Steuerung des Frequenzwechsels. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Den wirklichen Durchbruch schaffte die Technologie aber erst, nachdem sie vom Milit&auml;r frei gegeben wurde. Heute sind die Papierb&auml;nder durch digitale Schaltungen ersetzt, die Sequenzen werden von Pseudo-Zufallszahlen (PSN) erzeugt &ndash; doch die grundlegende Idee ist noch immer dieselbe, die Hedy Lamarr und George Antheil sich patentieren lie&szlig;en. </span></p>
<p class="p1"></p><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Man muss nur auf sein Smartphone schauen, um das Verm&auml;chtnis von Hedy Lamarr zu sehen &ndash; <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a> und Mobilfunknetze h&auml;ngen alle von Variationen des Spread-Spectrum-Systems ab.</div></div>
<p class="p1"><span class="s1">Der Wert der Erfindungen, die auf Lamarrs Idee aufbauen, ist nur schwer zu quantifizieren. Doch Lamarr und Antheil profitierten nicht im Geringsten von ihrer Entwicklung. Erst 1996 wurde beiden der Pioneer Award der Electronic Frontier Foundation verliehen und damit ihre Leistung anerkannt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Hedy Lamarr starb im Jahr 2000. Auch wenn es sicherlich viele andere Erfinder und Wissenschaftler gab, die gr&ouml;&szlig;ere Fortschritte in den Funktechnologien erzielten, so ist Hedy Lamarr doch ein Vorbild und ein Pionier f&uuml;r das Wesentliche des Erfindergeistes: der F&auml;higkeit, ungew&ouml;hnlich zu denken.</span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/hedy-lamarr-erfinderin-und-hollywood-star/">Hedy Lamarr – Erfinderin und Hollywood-Star</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit dem Erfinder des LiFi – Prof. Harald Haas</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/was-ist-lifi-interview-harald-haas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2018 10:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless Connectivity]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=7512</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon jetzt wird es eng im Äther: WiFi, ZigBee, Mobilfunk, RFID und wie die verschiedenen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/was-ist-lifi-interview-harald-haas/">Interview mit dem Erfinder des LiFi – Prof. Harald Haas</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Schon jetzt wird es eng im &Auml;ther: WiFi, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/zigbee/" target="_blank" title="Funknetzstandard f&uuml;r die Verbindung von Ger&auml;ten im Kurzstreckenbereich zwischen 1 und 100 m in den&hellip;" class="encyclopedia">ZigBee</a>, Mobilfunk, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a> und wie die verschiedenen </span>Wireless-Technologien alle hei&szlig;en &ndash; sie nutzen gemeinsam das recht enge Band der Funkfrequenzen. F&uuml;r den rasant wachsenden Strom an Daten stehen damit immer weniger freie Kan&auml;le zur Verf&uuml;gung &ndash; und die Gefahr steigt, dass sich die verschiedenen Funktechnologien gegenseitig st&ouml;ren.</strong></p>
<p class="p1"><strong>Harald Haas</strong> hatte da vor knapp 20 Jahren im wahrsten Sinne eine Erleuchtung: Warum nicht das Spektrum des sichtbaren Lichts nutzen, um Daten zu &uuml;bertragen? Zumal ja in jedem Haus, in jedem B&uuml;ro und in jeder Fabrikhalle Lampen bereits installiert sind. Heute hat Haas, inzwischen Professor an der Universit&auml;t Edinburgh, daraus eine marktf&auml;hige Technologie namens LiFi entwickelt.</p>
<p class="p1">F&uuml;r den studierten Elektrotechniker geh&ouml;rt Kreativit&auml;t essentiell zum Ingenieursein dazu. Ingenieur werde man, weil man etwas bauen m&ouml;chte, das die Welt verbessert. Da ist es nur konsequent, dass er mit pureLiFi eine eigene Firma gr&uuml;ndete, als seine Ideen reif f&uuml;r die Vermarktung waren.</p>
<h2>Was ist LiFi?</h2>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#000000;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#000000;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Definition LiFi</div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">LiFi (Light Fidelity) moduliert das Licht von LEDs z.B. der Decken- oder Wandbeleuchtungen, so dass damit Informationen codiert werden k&ouml;nnen. Als Empfangseinrichtungen dienen Fotodioden, die das empfangene Licht demodulieren. Sende- und Empfangseinrichtung m&uuml;ssen immer in einer Sichtverbindung stehen. Dadurch ist eine direkte &Uuml;bertragung durch W&auml;nde nicht m&ouml;glich, was das Abh&ouml;ren der &Uuml;bertragungen au&szlig;erhalb eines Raums unm&ouml;glich macht.</div></div>
<p class="p2"><strong>Schottland ist eher f&uuml;r seine wilde Landschaft und seinen Whisky bekannt als f&uuml;r Hightechprodukte. Wie kam es, dass ausgerechnet hier mit LiFi eine Technologie entwickelt wurde, die sich jetzt aufmacht, die Wireless-Welt aufzumischen?</strong></p>
<p class="p1"><b>Harald Haas:</b> Tats&auml;chlich sind die Grundlagen in Deutschland gelegt worden. Als ich f&uuml;r Siemens Mobile Communications Network in M&uuml;nchen an 4G gearbeitet habe, ist mir ziemlich schnell klar geworden, dass die Bandbreite der Funkfrequenzen in Zukunft nicht ausreichen wird. 2003 wechselte ich dann an die Jacobs University in Bremen und fing an, mich n&auml;her mit der Lichtkommunikation zu besch&auml;ftigen. Dabei erzielten wir einen Erfolg nach dem <span class="s3">anderen, es wurde immer spannender. In Edinburgh konnte</span> <span class="s1">ich dann mit Hilfe der hiesigen Wirtschaftsf&ouml;rderung </span>weiter daran arbeiten.</p>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>Jacobs University</div><div class="su-spoiler-content su-clearfix">Die Jacobs University ist eine private, staatlich anerkannte Universit&auml;t in Bremen und eine der internationalsten Universit&auml;ten weltweit. Die 2001 gegr&uuml;ndete Universit&auml;t zieht hochbegabte und aufgeschlossene Studenten aus aller Welt an; mehr als 1.400 Studenten aus &uuml;ber 100 Nationen leben und studieren derzeit auf dem Campus und werden auf eine internationale Karriere in Wirtschaft und Wissenschaft vorbereitet.</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Warum sind Sie nach Schottland gegangen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ich finde, Schottland bietet eine wunderbare Wissenschafts-Landschaft, die eine gute Balance zwischen Lehre und Freiheit f&uuml;r die Forschung h&auml;lt. Die Universit&auml;t von Edinburgh ist hoch angesehen und liegt im weltweiten Ranking der Universit&auml;ten sehr weit oben. Wir haben gute Studenten, ein gutes Umfeld, eine gute Forschungsf&ouml;rderung und dazu Ideen!</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Kann sich der Rest von Europa etwas in Sachen Forschungsarbeit von Schottland abschauen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ich glaube ja. Ideal w&auml;re es, wenn man die deutsche Pr&auml;zision und die Tendenz, Dinge bis ins kleinste Detail zu durchdenken, mit der Kreativit&auml;t und den M&ouml;glichkeiten, die man hier hat, verbindet. Deutschland ist gut im Detail, und weltmeisterlich im Ausarbeiten. Aber oft kommen die ersten Ideen von woanders. Die Kreativit&auml;t und der Mut, neue Wege zu gehen, ist, glaube ich, in den angels&auml;chsischen L&auml;ndern ausgepr&auml;gter.</p>
<p class="p1"><span class="s1">Ideal w&auml;re es also, Erfahrungen in beiden L&auml;ndern zu</span>&nbsp;sammeln.</p>
<p class="p1">Das United Kingdom hat nicht verstanden, dass genau das Gegenteil vom Brexit etwas Wertvolles schaffen w&uuml;rde. Mein Rat an die Politiker w&auml;re: Alle Europ&auml;er sollten einmal in ihrem Leben f&uuml;r mindestens zwei Jahre in einem europ&auml;ischen Ausland verbracht haben. Es bringt sehr viel, seinen Horizont zu erweitern und sich mal andere Dinge anzuschauen. Man sieht, was gut zuhause ist, aber auch was gut woanders ist. Dann kann man diese Dinge kombinieren und sich so stetig verbessern. Das ist allemal besser, als sich abzuschotten.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie kamen Sie &uuml;berhaupt auf die Idee, Daten mit Licht zu &uuml;bertragen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Licht ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums, aber viel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">breitband</a>iger als Funkwellen: Im Funkbereich sind es etwa 300 GHz, im Lichtbereich 200 THz. Dieses Spektrum wollte ich f&uuml;r die Daten&uuml;bertragung erschlie&szlig;en. Mein Ziel war es, die Modulationstechniken aus der Funktechnik auf inkoh&auml;rentes Licht anzuwenden. Mittlerweile <span class="s1">sind wir damit bei einer &Uuml;bertragungsleistung von &uuml;ber</span> 12 GBit/s &ndash; eine Datenrate, die fast zweimal so hoch ist wie das schnellste WiFi. Dazu nutzen wir vier normale LED, <span class="s3">wie sie auch EBV verkauft, f&uuml;r insgesamt weniger als 50 Cent. </span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie weit ist die Technik heute, kann man schon von Marktreife sprechen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Oh ja! LiFi ist seit 2012 auf dem Markt, es existiert <span class="s3">bereits die vierte Produktgeneration. </span></p>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>LiFi-XC</div><div class="su-spoiler-content su-clearfix">LiFi-XC von pureLiFi ist ein Dongle, mit dem jeder Rechner LiFi-f&auml;hig wird. Der Dongle wird an den USB-Port angeschlossen und erm&ouml;glicht eine Highspeed-Kommunikation mit 43Mbp/s.</div></div>
<p class="p1"><span class="s3">Access-Points haben wir inzwischen mit Partnern wie zum Beispiel Lucibel in Frankreich realisiert. Unser LiFi-Dongle wurde auch schon in die H&uuml;lle eines Smartphones integriert, damit konnten wir auf dem Mobile-World-Congress 2018 in Barcelona einen Skype-Call vorf&uuml;hren. Durch das automatische Hand-over des Smartphones von einer LiFi-Lampe zur n&auml;chsten konnte man durch den Raum gehen und ohne Unterbrechung weitertelefonieren. Die Verbindung ist bidirektional, es gibt einen Infrarot-Uplink und wir sind auf dem Weg, das System weiter zu miniaturisieren. So k&ouml;nnen wir LiFi in naher Zukunft auch direkt in das Smartphone integrieren.</span></p>
<div class="su-note" style="border-color:#000000;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#000000;border-color:#cccccc;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Bereits Ende 2016 produzierte Lucibel den ersten LiFi-Beleuchtungsk&ouml;rper mit 42 Mbits/s.</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>K&ouml;nnen Sie sich den Einsatz in einem Wide Area Network vorstellen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ein derartiges System, wir nennen es Backhaul, haben wir bereits entwickelt. Die Technik dazu basiert auf Infrarot-Laser-Systemen, die Point-to-Point zwei Orte miteinander verbinden. Das kann &uuml;ber nur einen Meter oder auch in den Hundertmeterbereich gehen.</p>
<p class="p1">Aber wir konnten in den letzten drei Jahren einen weiteren Durchbruch erzielen: Wir haben Solarzellen als LiFi-Empf&auml;nger genutzt. Wenn der Photonenfluss zeitlich variiert &ndash; wie bei LiFi &ndash; &auml;ndert sich die von der Solarzelle erzeugte Energie. In diesen Intensit&auml;tsschwankungen lassen sich Informationen codieren. So kann eine Solarzelle gleichzeitig als Energie-Harvester und als LiFi-Empf&auml;nger <span class="s3">dienen. Mit der neuesten Solarzellentechnologie eines deutschen Fraunhofer-Instituts konnten wir bereits 500 Mbit/s</span> pro Zelle &uuml;bertragen.</p>
<p class="p1">Ein Solarpanel ist aus vielen dieser Zellen aufgebaut. Wenden wir darauf jetzt das MIMO-Verfahren an, erh&ouml;hen wir die Datenrate linear mit der Anzahl der Elemente des Solarpanels. Wir h&auml;tten also bei einem Panel mit zehn Zellen f&uuml;nf Gbit. Damit k&ouml;nnten wir jede Solarzelle auf einem Haus als Empf&auml;nger nutzen.</p>
<p class="p1">In Kombination mit Laser-Systemen lie&szlig;e sich damit das Hochgeschwindigkeits-Internet auch in abgelegene Regionen beamen. Wir bauen inzwischen einen derartigen solarzellenbasierten Backhaul im Rahmen der 5G-Erweiterungen, finanziert von der englischen Regierung.</p>
<p class="p1"></p><div class="su-quote su-quote-style-default"><div class="su-quote-inner su-clearfix">&bdquo;LiFi bietet nicht nur enorme Kapazit&auml;ten, sondern auch erh&ouml;hte Sicherheit.&ldquo;</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wo sehen Sie denn die Trends, die den Einsatz von LiFi vorantreiben?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Der wichtigste Treiber ist sicher der Trend hin zum datenbasierten Wirtschaften. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>, Autonome Systeme, Smart City &ndash; all diese Entwicklungen ben&ouml;tigen Konnektivit&auml;t. Doch die Kapazit&auml;t der Funksysteme wird nicht f&uuml;r die k&uuml;nftigen Anforderungen ausreichen.</p>
<p class="p1">Den Spektren-Crunch kann man heute schon beobachten &ndash; an Flugh&auml;fen, in Stadien, also dort, wo viele Leute gleichzeitig viel Traffic generieren. LiFi bietet dazu nicht nur enorme Kapazit&auml;ten, sondern auch erh&ouml;hte Sicherheit. Das sind die ausschlaggebenden Punkte.</p>
<div class="su-spoiler su-spoiler-style-default su-spoiler-icon-plus su-spoiler-closed"><div class="su-spoiler-title" tabindex="0" role="button"><span class="su-spoiler-icon"></span>Marktanalysen</div><div class="su-spoiler-content su-clearfix">Global Market Insights sch&auml;tzt den globalen LiFi Markt f&uuml;r das Jahr 2023 auf 75,5 Milliarden Dollar. (<a href="https://www.gminsights.com/industry-analysis/lifi-market" target="_blank" rel="noopener">Zur Analyse</a>) Energias Market Research berechnete das Marktvolumen f&uuml;r 2023 auf knapp &uuml;ber 80 Milliarden Dollar. Gegen&uuml;ber dem Jahr 2016 w&auml;re das ein durchschnittliches j&auml;hrliches Wachstum von 74,6 Prozent. (<a href="https://www.energiasmarketresearch.com/global-light-fidelity-market-outlook/" target="_blank" rel="noopener">Zur Analyse</a>)</div></div>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Die Marktanalysten sagen tats&auml;chlich ein enormes Marktwachstum f&uuml;r LiFi voraus. Was ist das f&uuml;r ein Gef&uuml;hl, eine Technologie erfunden zu haben, die den Markt komplett aufmischt?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b><span class="s1">Das ist aufregend und das, was uns die letzten</span>&nbsp;15 Jahre aus dem Bett gebracht hat! Ich hatte zun&auml;chst ja <span class="s3">nur die Vision, zus&auml;tzliche Datenlinks mit Licht zu generieren. </span>Aber beim n&auml;heren Hinschauen er&ouml;ffnen sich Anwendungen in vielen M&auml;rkten &ndash; 5G, Defence, IoT, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>. Was in gewisser Weise auch ein Problem darstellt, da man sich aus Firmensicht entsprechend fokussieren muss. Wir konzentrieren uns heute auf die Chancen, die am schnellsten gewinnbringend umgesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie schaffen Sie es dabei, mit Ihrer eigenen Firma den gro&szlig;en HightechFirmen aus den USA etwas entgegenzusetzen? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Wir arbeiten seit 15 Jahren an LiFi und haben ein <span class="s3">sehr gutes Patent-Portfolio ausgearbeitet. Zudem sind wir als kleine Firma und relativ kleines Forschungsinstitut agiler als die Gro&szlig;en. F&uuml;r LiFi haben wir mittlerweile &uuml;ber 70 Pilotprojekte in verschiedenen Anwendungen, um die Technologie in verschiedenen M&auml;rkten und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen zu testen. So versuchen wir, unsere Vorreiterrolle weiter auszuf&uuml;llen.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Eine Marktanalyse von Energias Market Research prognostiziert das gr&ouml;&szlig;te Marktwachstum f&uuml;r LiFi in Asien, w&auml;hrend Nordamerika den gr&ouml;&szlig;ten Umsatz mit der Technologie macht. Verpasst Europa den Anschluss? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Die Gefahr k&ouml;nnte in der Tat bestehen. Man muss sich ja nur mal das Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gsm/" target="_blank" title="Global System for Mobile Communications Digitaler Mobilfunkstandard f&uuml;r Mobilfunknetze, der 1992 in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde." class="encyclopedia">GSM</a> anschauen: Europa hat mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gsm/" target="_blank" title="Global System for Mobile Communications Digitaler Mobilfunkstandard f&uuml;r Mobilfunknetze, der 1992 in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde." class="encyclopedia">GSM</a> die Grundlage f&uuml;r den digitalen Mobilfunk gelegt, aber die Anwendungen, die Geld bringen, wurden dann woanders generiert. Die Gefahr besteht auch bei LiFi: Europa baut die Infrastruktur, aber die Absch&ouml;pfung findet woanders statt. Aber ich hoffe, dass Europa da gelernt hat und nicht nur die Infrastrukturentwicklung unterst&uuml;tzt, sondern auch gleichzeitig die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen dazu mit aufbaut.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Viele Ihrer Forscher-Kollegen meinen, Grundlagenforschung sollte man vom Kommerz trennen. Sie sehen das augenscheinlich anders &hellip;</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Wenn Sie nach Stanford oder zum MIT schauen, dann sieht man dort auch keinen Konflikt. Diese Denke finde ich absolut l&auml;cherlich. Gerade in den Ingenieurs-Wissenschaften wollen wir etwas konkret zum Nutzen der Menschheit entwickeln. So verstehe ich mich und daher habe ich &uuml;berhaupt kein Problem zu sagen, dass ich ein angewandter Forscher bin. Das ist f&uuml;r mich ein Ausdruck von Stolz. Wenn ich meine Forschung betreibe, dann will ich auch irgendwann sehen, dass sie einen Nutzen f&uuml;r die Menschheit hat.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Sie besch&auml;ftigen sich als Professor f&uuml;r Mobile Communications nicht nur mit LiFi. Welche Rolle spielen die anderen Wireless-Technologien bei Ihrer Forschungsarbeit? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Bei uns l&auml;uft nach wie vor ein Forschungsprogramm im Bereich der Funktechnologien. Wir haben zum Beispiel 2006 die Spatial Modulation erfunden, deren Einsatz jetzt von Samsung und Orange bei 5G erprobt wird. Dar&uuml;ber hinaus forschen wir im Bereich der Mehrantennensysteme.</p>
<p class="p1">Funk ist nach wie vor ein wichtiges Element der drahtlosen Kommunikation, gerade wenn es um Langstrecken-Kommunikation oder eine fl&auml;chendeckende Abdeckung geht. Der Trend zeigt dabei in den Bereich der h&ouml;heren Frequenzen, also 10 GHz und mehr.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Sehen Sie denn auch Potential im Bereich der Personal Area Networks oder steht jetzt erstmal 5G im Vordergrund?</b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Ich w&uuml;rde das in der Form nicht trennen: 5G deckt durchaus auch Personal Networks mit ab. Wir sehen zum Beispiel auch LiFi als Teil von 5G. Immerhin wird LiFi innerhalb der IEEE-Norm 802.11 standardisiert, die Teil der <span class="s3">5G-Initiative ist. Funk- und LiFi-Technologien st&ouml;ren sich gegenseitig nicht, sondern erg&auml;nzen sich. Gemeinsam bilden sie das Nervensystem der zuk&uuml;nftigen digitalen Gesellschaft.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Gehen Sie auch manchmal einen Schritt beiseite und betrachten die ganze Entwicklung zur immer weiter gehenden Vernetzung kritisch aus der Distanz? </b></span></p>
<p class="p1"><b>H.&#8197;H.: </b>Das f&auml;llt nat&uuml;rlich schwer, wenn man so komplett eingesogen ist in die Forschung. Das Gute ist, dass meine Frau und unsere vier Kinder mir immer wieder eine andere Perspektive vermitteln. Aber grunds&auml;tzlich sehe ich die zunehmende Vernetzung nicht negativ: Nur so k&ouml;nnen wir die Nachhaltigkeit erh&ouml;hen, die bestehenden Probleme l&ouml;sen und eine gerechtere Verteilung der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Planeten erreichen. Die Krux dabei ist der richtige Einsatz, den man als Forscher nicht komplett unter Kontrolle hat.</p>
<p class="p1">Aber grunds&auml;tzlich hat die Technik doch unsere Lebensqualit&auml;t &uuml;ber die Jahre st&auml;ndig verbessert. Daher bin ich auch begeistert dabei, diese LiFi-Systeme zu bauen, weil ich wei&szlig;, sie werden ebenfalls dazu beitragen.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/was-ist-lifi-interview-harald-haas/">Interview mit dem Erfinder des LiFi – Prof. Harald Haas</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
