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	<title>The World of Semiconductors | Future Markets Magazine</title>
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	<title>The World of Semiconductors | Future Markets Magazine</title>
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	<item>
		<title>Es gibt nicht den einen Halbleiter</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/es-gibt-nicht-den-einen-halbleiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Interview mit Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony und Director Global Indirect Procurement bei Globalfoundries</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat es das Hightech-Netzwerk Silicon Saxony geschafft, rund um Dresden Europas gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik-Standort aufzubauen. Globalfoundries, Infineon und Bosch betreiben dort einige der modernsten und gr&ouml;&szlig;ten Halbleiter-Fabs weltweit. Damit k&ouml;nnte die Region ein gutes Vorbild f&uuml;r Europa sein, wie man hierzulande erfolgreich ein Halbleiter-&Ouml;kosystem aufbauen kann. Yvonne Keil, Mitglied des Vorstands von Silicon Saxony, ist &uuml;berzeugt, dass sich so ein Engagement lohnt. Als &shy;Director Global Indirect Procurement ist Keil bei &shy;Globalfoundries unter anderem verantwortlich f&uuml;r den Bau neuer Produktionsst&auml;tten und mahnt an, dass Investitionen differenziert erfolgen m&uuml;ssen.</span></p>
<p class="p1"><strong>Frau Keil, wie kamen Sie &uuml;berhaupt zur Halbleiterindustrie?</strong></p>
<p class="p2"><b>Yvonne Keil:</b> Mit 16 habe ich ein Praktikum in einem Halbleiterunternehmen absolviert. Ich stand da in dieser riesigen, vollautomatisierten Fabrik mit ihrem komplexen Herstellungsprozess, bei der am Ende dieser kleine Chip herauskommt. Das fand ich faszinierend, hier wollte ich arbeiten. Ich studierte also Halbleiter- und Elektrotechnik und machte mich auf den Weg.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Welche Technologie-Entwicklungen aus dem Bereich der Halbleiter finden Sie </strong><strong>aktuell besonders spannend?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das Spannendste ist f&uuml;r mich im Moment, dass Halbleitertechnologie &uuml;berall im Leben eines jeden Menschen zu finden ist. Wenn Sie Auto fahren, sind da &shy;Hunderte von Chips darin &ndash; und wenn man f&uuml;r einen Halbleiterhersteller arbeitet, war man h&ouml;chstwahrscheinlich an der Produktion einiger davon beteiligt. Oder man schaut sein mobiles Ger&auml;t an und denkt &ndash; hey, den Display-Chip habe ich mitentwickelt. Oder wenn man mit seinen Lieben und Freunden auf der ganzen Welt in Verbindung treten will &ndash; &uuml;berall sind Halbleiter Teil des t&auml;glichen Lebens. Das fasziniert mich wirklich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar</i></span><span class="s2"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong>Was macht Halbleiter aus Ihrer Sicht so wertvoll?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Um die Herausforderungen der kommenden Generationen und die, mit denen wir heute bereits konfrontiert werden, zu bew&auml;ltigen, brauchen wir die Halbleitertechnologie. Wenn ich dar&uuml;ber nachdenke, wie ich meinen CO<sub>2</sub>-Fu&szlig;abdruck verringern und meine Lebensweise nachhaltiger gestalten kann, muss ich &uuml;ber ein neues Konzept des Energiemanagements und der Energieerzeugung nachdenken &ndash; dazu geh&ouml;ren dann fast zwangsl&auml;ufig Mikrochips. Wenn man &uuml;ber neue Mobilit&auml;tskonzepte f&uuml;r St&auml;dte nachdenkt und dar&uuml;ber, wie man Autos verbessern kann &ndash; dann sind Halbleiter ein Teil davon. Daher haben Halbleiter heute so einen hohen Wert f&uuml;r uns.</p>
<p class="p1"><strong>W&uuml;rden Sie der Aussage zustimmen, dass Mikrochips das neue Erd&ouml;l sind &ndash; also der Motor f&uuml;r die Volkswirtschaften?</strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das passt ganz gut, denke ich. Halbleiter sind &uuml;berall und sie sind unverzichtbar. Wichtig dabei: Es gibt nicht den einen Halbleiter. Man braucht nicht nur Zwei- oder F&uuml;nf-Nanometer-Chips. Sondern man ben&ouml;tigt f&uuml;r all die verschiedenen Aspekte des Lebens, in denen Halbleiterprodukte eingesetzt werden, sehr differenzierte L&ouml;sungen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong>Halbleiter werden zunehmend zu einem </strong><strong>politischen Thema &ndash; was bedeutet das f&uuml;r die Industrie?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Grunds&auml;tzlich gilt, dass die Chip-Herstellung komplex ist und die M&auml;rkte wachsen. In den vergangenen Jahren wurden die Investitionen nicht mehr in dem Ma&szlig;e get&auml;tigt, wie sie wahrscheinlich n&ouml;tig gewesen w&auml;ren, um auf die wachsende Nachfrage vorbereitet zu sein. Aber mit dem, sagen wir mal, Beschleuniger COVID-19 stehen wir vor einer neuen Geschwindigkeit der Digitalisierung. Regierungen erkennen jetzt, dass sie in die Fertigung mitinvestieren m&uuml;ssen, um ihre heimischen Kapazit&auml;ten zu sichern und ihre Industrien und Volkswirtschaften zu unterst&uuml;tzen. Das ist ein deutlicher Mentalit&auml;tswandel. Chips sind ganz klar ein Teil jeder Industrie, und das wird jetzt erkannt.</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Was ist aus Ihrer Sicht erforderlich, um einen Engpass bei HalbleiterProdukten in Zukunft zu vermeiden?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Das, was n&ouml;tig ist, ist bereits in Gang gesetzt: Wir haben in der Halbleiterindustrie begonnen, die Kapazit&auml;ten zu erh&ouml;hen und nehmen dazu erhebliche Investitionen vor. Zum Beispiel investiert Globalfoundries in eine neue Fab in Singapur und baut auch die Standorte in Dresden und den Vereinigten Staaten weiter aus. Auf der anderen &shy;Seite hat die Politik erkannt, dass die Halbleiterindustrie entscheidend f&uuml;r die Zukunft ist, und wir brauchen R&uuml;ckenwind durch neue wirksame Instrumente wie den European Chips Act. Diese m&uuml;ssen aber auch schnell eingesetzt werden, damit die Unternehmen das klare &shy;Signal f&uuml;r weitere Investitionen bekommen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Reicht es denn, dazu einfach neue Fabriken zu bauen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Nein, das reicht nicht. Auch das gesamte &Ouml;kosystem drumherum muss ausgebaut werden. Das bedeutet, dass auch unsere Zulieferer investieren und ihre Kapazit&auml;ten ausbauen m&uuml;ssen. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen auch die Fachkr&auml;fte verf&uuml;gbar sein, um das Wachstum zu unterst&uuml;tzen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Hat die Politik in der Vergangenheit geschlafen und nicht die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen ergriffen, um die Chip-Lieferketten zu sichern?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.: </b>Es liegt eher daran, dass die Nachfrage nach Halbleitern wesentlich schneller gestiegen ist, als man vorhersehen konnte. Da war COVID-19 ganz klar ein Beschleuniger. Damit haben wir die n&auml;chste Stufe der Digitalisierung viel schneller erreicht, als erwartet wurde. Aber jetzt muss auch die Politik entsprechend schnell reagieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong>Was kann die Politik tun, um die Halbleiter<span class="s2">&shy;&shy;Industrie wieder zur&uuml;ck nach Europa zu holen?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Mit dem IPCEI Instrument, dem European Chips Act oder dem US Chips Act hat die Politik richtige und wichtige Schritte gemacht. Aber: Es ist genauso wichtig, in die richtige Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu investieren. Und man muss genau &uuml;berlegen, in welche Technologiefelder ganz konkret investiert wird. Denn wie ich schon gesagt habe &ndash; es gibt nicht den einen richtigen Weg und die eine richtige Technologie, sondern es gibt in der Halbleiterindustrie viele Anforderungen. Wir brauchen deshalb eine Vielzahl von innovativen und differenzierten L&ouml;sungen f&uuml;r viele unterschiedliche Anwendungen und Erfordernisse, um erfolgreich zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie ist denn Ihre pers&ouml;nliche Meinung zum European Chips Act?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es ist der richtige Schritt nach vorn. Unsere Regierung und die Europ&auml;ische Kommission unterstreichen damit, dass die Halbleiterindustrie unverzichtbar ist und dass die Politik sie unterst&uuml;tzen will. Aber die Investitionen und Finanzierungen m&uuml;ssen in die richtigen Technologien, am richtigen Ort und im richtigen Tempo get&auml;tigt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was k&ouml;nnten dabei Hindernisse sein?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Es geht vor allem um Geschwindigkeit. Die entsprechenden Entscheidungen m&uuml;ssen sehr schnell getroffen und konsequent umgesetzt werden.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie kam es dazu, dass die Region rund um Dresden zu einem der gr&ouml;&szlig;ten Mikroelektronik- und IT-Cluster Europas geworden ist?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die richtigen Leute waren entscheidend. Dresden war ja bereits zu DDR-Zeiten ein Zentrum f&uuml;r Mikroelektronik. Als nach der Wiedervereinigung die ersten Halbleiterfirmen nach einem Standort suchten, war Dresden einfach die Stadt mit den entsprechenden Fachkr&auml;ften, den richtigen Leuten mit den richtigen F&auml;higkeiten. Im Laufe der Jahre, und wir sprechen inzwischen von 60 Jahren Halbleiterindustrie in Dresden, haben wir rundherum ein ganzes &Ouml;kosystem aufgebaut. Das profitiert eindeutig von der richtigen Mischung aus technologischen Lehr- und Forschungskapazit&auml;ten &ndash; wir arbeiten eng mit Universit&auml;ten und zum Beispiel den Fraunhofer-Instituten zusammen &ndash;, von gro&szlig;en Playern wie auch kleineren Zulieferern der Halbleiterindustrie und von Firmen aus der Softwarebranche. Diese Mischung hat das Cluster so erfolgreich gemacht.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was unterscheidet Silicon Saxony von anderen Initiativen in diesem Bereich?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Angefangen hat alles in den 90er-Jahren mit einer Initiative &bdquo;von unten&ldquo;, sprich: der Zulieferindustrie. Ziel war es, zusammen mit der ersten Halbleiterfabrik in Dresden, das in Sachsen vorhandene Halbleiter-&Ouml;kosystem sichtbarer zu machen. Der gro&szlig;e Unterschied zu anderen Organisationen in diesem Bereich ist, dass wir eine zu einhundert Prozent privat finanzierte Initiative sind &ndash; die Finanzierung erfolgt also ausschlie&szlig;lich durch die Halbleiterindustrie und ihre Zulieferer. Nat&uuml;rlich arbeiten wir dabei auch eng mit der Regierung zusammen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><i>&bdquo;Die verschiedenen Aspekte des Lebens erfordern entsprechend&shy; differenzierte Halbleiter&shy;l&ouml;sungen</i><span class="s1"><i>.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Wie sieht es mit dem Nachwuchs an Fachkr&auml;ften bei Ihnen aus?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Wir alle brauchen sie! Wir arbeiten in einer sehr, sehr interessanten Branche, die Experten und Spezialisten in vielen Bereichen ben&ouml;tigt. Wir brauchen Technikerinnen und Techniker f&uuml;r den Betrieb gro&szlig;er Fabs genauso wie Fachleute in der Technologieentwicklung oder IT-Experten. Es geht darum, die n&auml;chste Generation f&uuml;r die kommenden Herausforderungen fit zu machen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was w&uuml;rden Sie denn einem Jugendlichen sagen, warum er eine Karriere in der Halbleiterindustrie anstreben sollte?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Die Halbleiterindustrie ist wirklich faszinierend &ndash; auch, weil sie einem als jungem Menschen so viele M&ouml;glichkeiten bietet. Ich zum Beispiel habe in meinen 18 Berufsjahren bereits als Automatisierungsingenieurin gearbeitet, war dann verantwortlich f&uuml;r die Qualit&auml;ts&shy;sicherung in der Produktion und bin heute in der Beschaffung t&auml;tig. Es gibt so viele Bereiche bei der Herstellung von Halbleiterprodukten&#8202;&#8202;&hellip; Es ist einfach gro&szlig;artig, ein Teil &shy;davon zu sein.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s2">Was genau macht das so gro&szlig;artig?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Y.&thinsp;K.:</b> Man kann die Welt durch Technologie verbessern. Und die Leidenschaft f&uuml;r Technologie verbindet Menschen und Kulturen weltweit miteinander.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lieferketten müssen vom  Endkunden her gedacht werden</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/home/lieferketten-muessen-vom-endkunden-her-gedacht-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 08:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Home]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Chip-Knappheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Halbleiterindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jan-Peter ­Kleinhans]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferkette Halbleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrochip]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tank ­Stiftung Neue ­Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Jan-Peter ­Kleinhans vom Think Tank ­Stiftung Neue ­Verantwortung Jan-Peter Kleinhans leitet seit 2020&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Interview mit Jan-Peter &shy;Kleinhans vom Think Tank &shy;Stiftung Neue &shy;Verantwortung</strong></p>
<p class="p1">Jan-Peter Kleinhans leitet seit 2020 den Themenbereich Technologie und Geopolitik bei der Stiftung Neue Verantwortung, einem &uuml;berparteilichen, unabh&auml;ngigen und gemeinn&uuml;tzigen Think Tank in Berlin. Sein Fokus liegt dabei auf der Analyse von Halbleitern als strategisches Gut, wie resilient die globale Halbleiter-Wertsch&ouml;pfungskette gegen&uuml;ber externen Schocks ist und wie die Wettbewerbsf&auml;higkeit Europas gest&auml;rkt werden kann.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Herr Kleinhans, ist es gerechtfertigt zu sagen, dass Halbleiter inzwischen die &shy;Bedeutung f&uuml;r die Volkswirtschaften &shy;haben, die bisher Erd&ouml;l hatte?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>Jan-Peter Kleinhans:</b> Wir haben sogar eine viel gr&ouml;&szlig;ere Relevanz. Gleichzeitig ist das Thema Halbleiter viel komplexer als ein Rohstoff. Allerdings zeigen diese Vergleiche, wie sehr unser politisches Denken noch im 19. Jahrhundert verwurzelt ist, wo man geopolitische Macht &uuml;ber Rohstoffe ausge&uuml;bt hat. Der Unterschied ist jedoch, dass man &shy;Erd&ouml;l hat oder nicht. Aber Halbleiter sind menschengemachte Technologie mit einer Wertsch&ouml;pfungskette, die vollst&auml;ndig in privater Hand und global organisiert ist. Regierungen spielen da eigentlich gar keine Rolle. Daher k&ouml;nnen sie eigentlich auch nur Anreize geben, damit heimische Halbleiterunternehmen wettbewerbsf&auml;higer werden oder eine st&auml;rkere Position in der Lieferkette haben. Aber sie k&ouml;nnen an den Machtverh&auml;ltnissen selbst nur sehr wenig &auml;ndern.<span class="s2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Muss die Politik also mehr in die Wertsch&ouml;pfungsketten eingreifen?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Fundamental nein! Unter keinen Umst&auml;nden &shy;sollten Halbleiter unter staatlicher Hand produziert werden, das w&auml;re sicherlich verschwendetes Geld. Selbst ein Eingriff der Regierungen in die Wertsch&ouml;pfungsketten ist eine Logik, unter der Europa bisher nicht operiert hat.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2">Zun&auml;chst einmal sollten die Regierungen in Europa und auf der Welt die Halbleiter-Lieferketten besser &shy;verstehen, denn bei den durchschnittlichen politischen Entscheidungstr&auml;gern und -tr&auml;gerinnen ist das Wissen &uuml;ber die &shy;Komplexit&auml;t, die gegenseitigen Abh&auml;ngigkeiten, &uuml;ber die Gesch&auml;ftsbeziehungen und die Marktdynamiken sehr &uuml;berschaubar. Es wird nicht verstanden, dass es die eine Chip-Knappheit nicht gibt, sondern dass es verschiedene Knappheiten an unterschiedlichen Punkten der Lieferkette aus unterschiedlichsten Gr&uuml;nden gibt. Sie alle &shy;br&auml;uchten <span class="s2">wiederum unterschiedlichste Regulierungskonzepte. &shy;Zumal</span> bei vielen &shy;dieser Knappheiten Regierungen sowieso nichts tun &shy;k&ouml;nnen, um sie abzumildern. Denn am Ende des &shy;Tages sprechen wir &uuml;ber privatwirtschaftliche Gesch&auml;fts&shy;beziehungen, bei denen von au&szlig;en &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur Anreize gesetzt werden k&ouml;nnen. Derzeit sind viele der &shy;Konzepte noch nicht mal halbgar, sondern wurden einfach aus anderen &Ouml;kosystemen, wie zum Beispiel der Impfstoffproduktion, auf die Halbleiter-Lieferkette &uuml;bertragen. Das kann aber hier fundamental nicht funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Der Fokus sollte nicht &shy;darauf gerichtet sein, die n&auml;chste Knappheit abzuwenden, sondern man sollte sich auf die n&auml;chste Knappheit vorbereiten.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Was kann denn die Politik machen, um die Lieferketten stabiler zu gestalten?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Zum einen sollte man sich geografisch diversifizieren. Die modernste Chip-Fertigung findet derzeit zu 90&nbsp;Prozent in Taiwan statt und zu 10 Prozent in &shy;S&uuml;dkorea. Es ist geopolitisch nicht nachhaltig und auch sicherlich nicht &shy;resilient, die Weltfertigung auf zwei Regionen zu &shy;fokussieren. Insofern ist die Diversifizierung von Fertigung auch &uuml;ber Subventionen ein nachvollziehbarer Schritt, &shy;damit &shy;man in zehn Jahren zwar nicht unabh&auml;ngig von Asien ist, aber zumindest ein gewisser Prozentsatz auch in den USA oder in Europa stattfindet.<span class="s2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Jetzt ist ja die Struktur, die wir heute haben, nicht umsonst entstanden. Kann man so was durch Subventionen &uuml;berhaupt auffangen?</span></strong></p>
<p class="p2"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Subventionen beschleunigen nicht eine technologische Aufholjagd. Ich denke, dass man das in Europa und den USA auch erkannt hat. Man ist sich durchaus bewusst, dass man modernste Fertigung &ndash; also derzeit f&uuml;nf &shy;Nanometer, zuk&uuml;nftig dann vier oder zwei Nanometer &ndash; nur mit internationalen Partnern hinbekommen wird. Das hei&szlig;t, dass Intel oder TSMC hier in Europa die Fertigung ansiedeln. Allerdings fokussiert sich der politische Diskurs sehr stark auf diesen einen Produktionsschritt und auf eine bestimmte Fertigungsart, n&auml;mlich Cutting-Edge-Fabs. Aber die Wertsch&ouml;pfungskette ist nat&uuml;rlich deutlich tiefer <span class="s2">und komplexer. Und es gibt darin Bereiche, in denen Europa</span> schon sehr starke Positionen innehat. Es spricht aber auch nichts dagegen, dass in den n&auml;chsten zehn Jahren europ&auml;ische Unternehmen zum Beispiel beim Chip-&shy;Design aufholen und eine st&auml;rkere Marktposition einnehmen &shy;k&ouml;nnen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2">Die Frage bei dem Ganzen ist &ndash; wo liegt der Schwerpunkt? Will ich mehr Marktanteil f&uuml;r europ&auml;ische Unternehmen, will ich Technologief&uuml;hrerschaft oder Versorgungssicherheit? Aber was bringt ein h&ouml;herer Marktanteil f&uuml;r die &shy;Versorgungssicherheit? Das hat doch miteinander nichts zu tun. US-amerikanische Unternehmen waren doch auch von der Chip-Knappheit massiv betroffen, obwohl sie &uuml;ber 50 Prozent der Halbleiterindustrie ausmachen. Mal ein &shy;Beispiel: Wenn ich hunderte Chips in einem modernen Auto brauche, dann reicht es, wenn eine Handvoll dieser Chips nicht lieferbar sind &ndash; schon kann ich das Auto nicht herstellen. Was bringt es also, wenn 20 Prozent dieser Chips in Europa gefertigt werden, die anderen 80 Prozent aber immer noch fehlen? Marktanteil und Versorgungs&shy;sicherheit haben nichts miteinander zu tun, werden politisch aber vermischt.<span class="s2"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Was halten Sie also vom EU-Chips-Act?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Der EU-Chips-Act ist die geopolitische Antwort, die kommen musste. Er ist aber auch mit hei&szlig;er Nadel gestrickt. Grunds&auml;tzlich teilt er sich in drei S&auml;ulen auf: &shy;Forschungsf&ouml;rderung, Investitionen und Subventionen in die Fertigung sowie Krisenmanagement und Monitoring.&nbsp;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die </span>Forschungsf&ouml;rderung ist viel Standardwerk, wie es sich f&uuml;r Europa geh&ouml;rt. Das ist nicht verkehrt, aber Europa ist in der Forschung schon stark und wir haben bereits f&uuml;hrende Halbleiter-Forschungs&shy;organisationen, wie imec in Belgien, &shy;Fraunhofer in Deutschland oder CEA-Leti in Frankreich. Bei der zweiten S&auml;ule, der Subventionierung von Fertigung, hat sich der Fokus inzwischen ein bisschen erweitert. Man hat verstanden, dass es nicht nur um Zwei-Nanometer-Fabs geht, sondern dass auch andere Produktionsarten innovativ und sinnvoll sein k&ouml;nnen. Zum &shy;Beispiel rund um neue Materialien wie &shy;Siliziumkarbid oder Galliumnitrid. Aber auch speziell bei diesen Materialien sind europ&auml;ische Unternehmen schon stark. In der dritten S&auml;ule sind gerade beim Thema Krisenmanagement viele Mechanismen drin, die so garantiert nicht funktionieren werden. Zum Beispiel, dass Europa eine gemeinsame Kaufkraft wie bei der Impfstoffbeschaffung nutzt oder in Zeiten von Chip-Knappheiten priorisiert Bestellungen aussprechen kann &ndash; das funktioniert nicht bei &shy;einem diversen Produkt wie Halbleitern.<span class="s1"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Sie haben in einem Deutschlandfunk-&shy;Interview gesagt, man solle sich lieber auf das Design der Chips konzentrieren. Aber wie tr&auml;gt das zu einer resilienten Lieferkette bei?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> &Uuml;berhaupt nicht. Das meinte ich genau vorhin: Ich habe v&ouml;llig unterschiedliche politische Ziele. Wenn es mir um Versorgungssicherheit geht, dann brauche ich nicht meinen Marktanteil erh&ouml;hen, sondern muss zusehen, dass ich zum einen &uuml;ber internationale Partnerschaften, zum anderen &uuml;ber mehr Fertigung im eigenen Land meine Versorgungssicherheit verbessere. Aber da ist es egal, welche Rolle die Halbleiterunternehmen am Weltmarkt spielen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1">Wenn es mir aber um diese im EU Chips Act proklamierten 20 Prozent Weltmarktanteil geht, dann muss ich auf &shy;Produktionsschritte setzen, die einen hohen Wertsch&ouml;pfungsanteil haben, und in neue europ&auml;ische Halbleiterunternehmen investieren. Den h&ouml;chsten Wertsch&ouml;pfungsanteil von allen Prozessschritten hat aber das Chip-Design. Ungef&auml;hr 50 Prozent des Wertsch&ouml;pfungsanteils liegt im Chip-Design, ungef&auml;hr 20, 25 Prozent im Front-End-Manufacturing und dann noch ungef&auml;hr 5 bis 10 Prozent im <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/back-end/" target="_blank" title="Das Back-End ist der Teil einer Client-Server-Architektur oder eines Computersystems, der teilnehmerfern liegt. In einer&hellip;" class="encyclopedia">Back-End</a>-Manufacturing.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Wenn es um Marktanteil, um Wett&shy;bewerbsf&auml;higkeit und darum geht, wieder in Europa Technologie mitzugestalten, dann stellt sich eben nicht die Frage der Versorgungssicherheit. Dann brauch ich erstmal Unternehmen, die diese Chips entwickeln. Und dann ist es egal, ob der in Europa entwickelte KI-Beschleuniger in Taiwan oder in S&uuml;dkorea gefertigt wird, weil er in Europa entwickelt wurde. Und somit der Gro&szlig;teil der Wertsch&ouml;pfung bei dem europ&auml;ischen Unternehmen bleibt. Genau das, die Unterscheidung zwischen Versorgungssicherheit und technologischer Wettbewerbsf&auml;higkeit, ist aber politisch als Ziel verschwommen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong>Ist der EU-Chip-Act also viel zu komplex f&uuml;r das, was man will?</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Ich w&uuml;rde nicht sagen, dass er zu komplex ist. Aber es gibt keine Klarheit &uuml;ber das Ziel. Das f&auml;ngt schon im Kleinen an: Manchmal wird &uuml;ber 20 Prozent Fertigungsanteile, also Wafer-Capacity, gesprochen und manchmal &uuml;ber 20 Prozent Marktanteil. Es sind aber zwei v&ouml;llig unterschiedliche Paar Schuhe. Als Beispiel: Die USA haben ungef&auml;hr 50 Prozent Marktanteil, aber nur 12 Prozent Fertigungsanteil. Taiwan ist genau das Gegenteil. Taiwanesische Unternehmen halten ungef&auml;hr sieben Prozent des Halbleitermarktes global, aber ungef&auml;hr 22 Prozent der Fertigungskapazit&auml;t.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die zweite Falle ist das Thema Versorgungssicherheit. Auch wenn zus&auml;tzliche Fertigungs-Kapazit&auml;ten in Europa aufgebaut werden, dann wird auch in diesen Fabs weiterhin transnational operiert. Das hei&szlig;t, auch die zuk&uuml;nftige Fab in Dresden oder Magdeburg wird auf japanische &shy;Chemie, US-amerikanisches Equipment und Wafer aus Taiwan &shy;angewiesen sein. Also w&auml;re auch die Fab in Dresden oder Magdeburg betroffen, wenn es zu Versorgungsproblemen in Japan, den USA oder Taiwan kommt. Daher sollte nicht der Fokus darauf gerichtet sein, die n&auml;chste Knappheit &shy;abzuwenden, sondern man sollte sich in allen abh&auml;ngigen &shy;Lieferketten auf die n&auml;chste Knappheit vorbereiten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s3">Dazu muss die Endanwender-Lieferkette angepasst werden, also die Automotive-Lieferkette oder die Medizinger&auml;te-Lieferkette. Damit r&uuml;ckt zum Beispiel das Thema strategische Lagerhaltung in den Fokus. Aber da sieht man auch ohne Regierungs-Aktivit&auml;t schon Bewegung in den verschiedenen Anwender-Industrien. Im Automotive-Bereich gibt es zum Beispiel Initiativen wie Catena-X, die eine bessere Visibilit&auml;t und Transparenz in die Lieferkette bringen soll.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Marktanteil und Versorgungssicherheit haben nichts miteinander zu tun, werden politisch aber &shy;vermischt.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p2"><strong>Also muss eine resiliente Lieferkette von den Endkunden her gedacht werden?</strong></p>
<p class="p1"><span class="s3"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Zu 100 Prozent. Zumal die Kapazit&auml;ten, die &shy;aktuell &uuml;berall auf der Welt neu aufgebaut werden, vor allem &shy;Cutting-Edge-Kapazit&auml;ten zur Produktion von High-End-Chips wie den F&uuml;nf-Nanometer-Chip sind. Es fehlen heute aber vor allem Chips &auml;lterer Fertigungstechnologien &ndash; 40 Nanometer und aufw&auml;rts. F&uuml;r die Foundries gibt es aber &ouml;konomisch kaum Anreize, in &auml;ltere Fertigungs-&shy;Technologien zu investieren, weil die bereits komplett &shy;abgeschrieben sind. Wenn man jetzt versucht, mit einer neu gebauten 40-Nanometer-Fab, die nicht abgeschrieben ist, im Preis zu konkurrieren, ist das nicht zu schaffen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s3">Anders sieht es aus, wenn die Halbleiterkunden die Fab-Betreiber im Voraus bezahlen. Genau das macht zum Beispiel UMC: Die haben sich eine komplette 28-&shy;Nanometer-Fab von ihrem Kunden vorfinanzieren lassen. Damit hat der Kunde aber auch eine garantierte Kapazit&auml;t. Egal was am Weltmarkt passiert, er erh&auml;lt die vorab bezahlten &shy;Wafer, komme was wolle.</span></p>
<p class="p1"><span class="s3">Dadurch haben wir eine Verschiebung des Risikos. &shy;Vorher lag es beim Halbleiterhersteller. Wenn es Nachfrageschwankungen gab, wurden Bestellungen gecancelt und der Auftragsfertiger blieb auf nicht genutzter Kapazit&auml;t sitzen. Jetzt verschiebt sich das Risiko und wird durch den Auftraggeber getragen. Das kann keine Regierung durch Regulierung herbeif&uuml;hren.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s3">Wird es die Industrie denn schaffen, die Lieferketten resilienter zu machen? Oder muss man doch immer wieder &shy;damit &shy;rechnen, dass es zu einer Knappheit &shy;kommen kann?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s3"><b>J.-P.&thinsp;K.:</b> Wir m&uuml;ssen immer wieder damit rechnen. Auch weil es genauso wie &uuml;berall auch im Halbleiterbereich &shy;irrationales Verhalten gibt. Auch hier gab es zwischen dem ersten Quartal 2020 und dem dritten Quartal 2021 Hamsterk&auml;ufe. Das wird auch eine Regulierung nicht verhindern. Irrationales und egoistisches Verhalten am Markt wird immer zu Nachfrage-Schwankungen in der Lieferkette und damit zu Knappheiten in der Fertigung f&uuml;hren. Denn dadurch wird es immens schwer, die &shy;zuk&uuml;nftige Nachfrage zu kalkulieren und die notwendigen Investitionen in Fertigungskapazit&auml;ten f&uuml;r die Zukunft zu planen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s3">Genau deswegen ist es so wichtig, den Blick zu weiten. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir viel innerhalb der Halbleiter-Lieferkette machen &ndash; sie muss gest&auml;rkt, sie muss diversifiziert werden. Aber wir m&uuml;ssen uns auch die Endanwender-Industrien anschauen und sie dazu bringen, auch ihre &shy;Lieferketten resilienter zu machen. Der Blick auf die Endanwenderindustrien und auf die Verantwortung, die sie tragen, ist essenziell, um zuk&uuml;nftige Chip-Knappheiten besser zu meistern.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Elektronik-Logistik neu definiert</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/elektronik-logistik-neu-definiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 08:15:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Resilienz Halbleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Eyle]]></category>
		<category><![CDATA[zukunftsmärkte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thorsten Eyle, Director LogON bei EBV Elektronik, erläutert die neuen Logistik-Services von EBV Elektronik und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Thorsten Eyle, Director LogON bei EBV Elektronik, erl&auml;utert die neuen Logistik-Services von EBV Elektronik und wie sie dazu beitragen k&ouml;nnen, die Halb&shy;leiter-Lieferketten resilienter zu machen.</strong></p>
<p class="p1">Die Halbleiterindustrie kommt derzeit kaum nach, die &shy;gro&szlig;e Nachfrage nach Halbleiterprodukten zu stillen. Eine Ausweitung der Produktionskapazit&auml;ten wird zwar bereits angegangen, aber erst in einigen Jahren &shy;Wirkung zeigen. Daher fordern Branchen-Experten parallel dazu, die Lieferketten zu optimieren und resilienter zu &shy;gestalten. Wie das aussehen kann und was ein Distributor wie EBV&nbsp;&shy;Elektronik dazu beitragen kann, erkl&auml;rt Thorsten Eyle. Er leitet bei EBV Elektronik den neuen Gesch&auml;ftsbereich LogOn, mit dem der Halbleiter-Distributor die verschiedensten Logistik-Services f&uuml;r seine Kunden b&uuml;ndelt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong>Was genau ist LogOn eigentlich?</strong></p>
<p class="p1"><b>Thorsten Eyle:</b> LogOn &ndash; die Kurzform f&uuml;r Logistics Only &ndash; ist ein Beispiel f&uuml;r die Innovation bei EBV Elektronik. Als eigene &bdquo;Sales Region&ldquo; sind wir die Spezialisten bei EBV f&uuml;r komplexe Logistik und Fulfillment-Kunden. Wir haben &shy;LogOn aufgrund der Ver&auml;nderungen und Entwicklungen im Distributionsgesch&auml;ft gegr&uuml;ndet: Wir waren bis dato rund 50 Jahre als reiner Demand Creation Distributor im Markt bekannt. Doch in den letzten Jahren haben sich &shy;immer mehr Hersteller entschieden, die Demand Creation selbst direkt mit dem Kunden zu machen. Das m&uuml;ssen wir nat&uuml;rlich akzeptieren, sehen darin aber auch eine Chance, die wir mit LogOn ergriffen haben. Hersteller und Kunden ben&ouml;tigen am Ende einen Partner f&uuml;r die reine Logistik und die damit verbundenen Dienstleistungen &ndash; und den finden sie jetzt bei uns.</p>
<p class="p2"><strong>Was braucht man &ndash; neben einer h&ouml;heren Produktion &ndash; um die Halbleiter-Liefer&shy;ketten unempfindlicher zu machen?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Daf&uuml;r ist eine komplette Transparenz beim Daten&shy;austausch in elektronischer Form unerl&auml;sslich. &shy;Zudem muss der Kunde langfristiger agieren &ndash; eine Auftrags&shy;erteilung der Kunden &uuml;ber einen Zeitraum von gr&ouml;&szlig;er zw&ouml;lf Monaten bietet deutlich mehr Planungssicherheit. Aber auch Langzeit-Vereinbarungen &uuml;ber einen Zeitraum von drei Jahren in der Dreiecksbeziehung Kunde, &shy;Hersteller und LogOn mit einem fixierten Mengenger&uuml;st beziehungsweise einer Kapazit&auml;tsreservierung k&ouml;nnen eine L&ouml;sung sein.</p>
<p class="p2"><strong>Eine scheinbar logische Konsequenz &shy;w&auml;&shy;ren <span class="s1">auch Pufferlager f&uuml;r HalbleiterProdukte&thinsp;&hellip;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Wir nennen diese Art von Pufferlager &bdquo;Security Stock&ldquo;. Das hei&szlig;t, wann immer es beim Kunden zu einer Line-down-Situation kommt, kann er auf die Ware zur&uuml;ckgreifen und die Produktion fortf&uuml;hren.</p>
<p class="p2"><strong>Ist das &uuml;berhaupt so ohne weiteres &shy;m&ouml;glich&nbsp;&ndash; angeblich k&ouml;nnen Halbleiter doch nicht unbegrenzt gelagert werden?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Die meisten Kunden haben ein Datecode-Limit von zw&ouml;lf Monaten hinterlegt&thinsp;&hellip; Aber nat&uuml;rlich kann die Ware auch dar&uuml;ber hinaus verwendet werden. In unserem &shy;Lager haben wir dar&uuml;ber hinaus das FIFO-Prinzip realisiert, das hei&szlig;t, die Ware &bdquo;dreht&ldquo; sich permanent. Ab &shy;Sommer 2022 bieten wir bei EBV Elektronik zudem gemeinsam mit &shy;unserem Schwesterunternehmen Avnet Logistics in Poing Long-Term-Storage an: Das Konzept erlaubt eine Bevorratung von bis zu zehn Jahren.</p>
<p class="p2"><strong>Hat EBV Elektronik ein eigenes Lager f&uuml;r HalbleiterProdukte?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> <span class="s1">EBV Elektronik bezieht alle Waren komplett aus dem eigenen Lager Poing bei M&uuml;nchen &ndash; und damit auch LogOn.</span></p>
<p class="p2"><strong>Welche Services geh&ouml;ren noch zum LogOn-Angebot?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Wir bieten s&auml;mtliche Logis&shy;tik&shy;&shy;leistungen an, die der Kunde von EBV Elektronik kennt. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel das Pufferlager, &shy;Forecast Management, &shy;End-of-Line-Logistik und Langzeit-Einlagerung, Labelling und Programmierung. Dazu haben wir eine eigene Preisliste f&uuml;r Zusatzleistungen, bei der der Kunde ganz individuell ausw&auml;hlen kann, was er an zus&auml;tzlicher Logistik ben&ouml;tigt.</p>
<p class="p1">Und im Zusammenhang mit unserem Storage-Angebot &shy;bieten wir auch ein Peak Management. Dabei bevor&shy;raten wir einen bestimmten Prozentsatz der Jahresmenge der ben&ouml;tigten A-Teile. Die Menge wird gemeinsam mit dem Kunden definiert. Im Rahmen des Peak Managements nutzt der Kunde unser Lager, um Bedarfsspitzen aus&shy;zugleichen. Teilweise stellt er die Ware auch seinen Dienstleistern zur Verf&uuml;gung, um einen Produktionsstopp zu verhindern.</p>
<p class="p2"><strong>Wie kommt das Service-Angebot von &shy;LogOn an? Anders gefragt: Wie laufen die &shy;Gesch&auml;fte?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Von 2020 auf 2021 konnten wir das Ergebnis verdoppeln &ndash; dank der neuen L&ouml;sungen wie SPOC und TAM to DTAM. F&uuml;r 2022 sehen wir bislang gute Chancen um weitere 30 Prozent zu wachsen.</p>
<p class="p2"><strong>Was ist unter SPOC und TAM to DTAM zu &shy;verstehen?</strong></p>
<p class="p1"><b>T.&thinsp;E.:</b> Es gibt Kunden, die nur mit Auftragsfertigern, den sogenannten EMS, arbeiten. Sie haben dabei keine Transparenz, welche Mengen der EMS bei welchem Lieferanten bestellt hat. SPOC &ndash; was Single Point Of Contact hei&szlig;t &ndash; ist daf&uuml;r eine Alternative: Alle Best&uuml;cker werden projekt&shy;bezogen via LogOn bedient. Das hei&szlig;t, wir b&uuml;ndeln die Bedarfe der Fertiger unter dem LogOn-Dach mit entsprechenden Vorteilen bei der Warenverteilung nach Vorgabe und Priorit&auml;t des Endkunden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Dank SPOC interagieren LogOn-Kunden also nur mit einer einzigen Anlaufstelle, &uuml;ber die sie vollst&auml;ndige Trans&shy;parenz und st&auml;ndige Aktualisierungen erhalten. Sie &shy;m&uuml;ssen sich nicht mehr mit zahlreichen Ansprechpartnern an verschiedenen Standorten auseinandersetzen oder unein&shy;heitliche Informationen aus verschiedenen Quellen &shy;erhalten. Alles wird in einer gestrafften und &shy;koh&auml;renten Art und Weise bereitgestellt, die den Entscheidungs&shy;prozess erleichtert und zur Steigerung der Effizienz &shy;beitr&auml;gt. Kurz gesagt, sie k&ouml;nnen das &shy;Management der Lieferketten ihrer EMS-Partner &shy;abgeben und damit ihre eigenen Beschaffungsabteilungen deutlich entlasten.</p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Und was bedeutet TAM to DTAM?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>T.&thinsp;E.:</b> Viele Hersteller stehen in einer direkten Gesch&auml;fts&shy;beziehung zum Kunden. Wenn sie das aber aus logistischer Sicht nicht mehr bew&auml;ltigen k&ouml;nnen, k&ouml;nnen wir sie unterst&uuml;tzen: Mit TAM to DTAM &ndash; also Total &shy;Available &shy;Market to Distribution Total Available Market &ndash; k&ouml;nnen sie ihr &shy;Direktgesch&auml;ft zu uns zu transferieren. LogOn hat dazu ein Setup erstellt, bei dem sowohl Kunden als auch Hersteller 100 Prozent Transparenz erhalten. Das &shy;gesamte TAM-to-DTAM-Konzept haben wir dazu elektronisch &shy;umgesetzt, um dem Anspruch der Digitalisierung gerecht zu werden. Am Ende entlasten wir damit auch den Hersteller, denn er kann sich auf seine Kernkom&shy;petenz &ndash; die Herstellung der Bauteile &ndash; konzentrieren und wir &uuml;bernehmen die Supply Chain f&uuml;r ihn.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><i>&bdquo;Hersteller und Kunden ben&ouml;tigen am Ende einen Partner f&uuml;r die reine &shy;Logistik und die damit verbundenen Dienstleistungen &ndash; und den finden sie jetzt bei uns.&ldquo;</i></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Kann das LogOn-Modell denn &shy;tats&auml;chlich zur Entspannung der Supply Chain &shy;bei&shy;tragen?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>T.&thinsp;E.:</b> Mit unserer systemischen Umsetzung auf jeden Fall, zumindest was die Zuteilung der Ware angeht. &shy;Zudem &shy;erm&ouml;glichen die fortschrittlichen Tools, die unser Team einsetzt, eine weitaus genauere Vorhersage des k&uuml;nftigen Komponentenbedarfs. M&ouml;gliche Risiken von Engp&auml;ssen k&ouml;nnen erkannt und angegangen werden, bevor sie &shy;problematisch werden. Dar&uuml;ber hinaus bedeutet die semi-dynamische &Uuml;berwachung der Verbrauchsmengen, dass notwendige &Auml;nderungen der Bestandsmengen fr&uuml;hzeitig vorgenommen werden k&ouml;nnen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s2">Wenn wir uns aber die letzten zwei Jahre ansehen, &shy;m&uuml;ssen wir auch ehrlich sein: Wenn einfach zu wenig produziert wird, kann auch LogOn nichts machen.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Zum Schluss noch die Frage, die wohl viele Firmen &ndash; und Verbraucher &ndash; interessiert: Wie lange werden Halbleiter noch &shy;Mangelware sein?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>T.&thinsp;E.:</b> Das ist in der Tat die Frage die uns alle besch&auml;ftigt. Ich glaube es wird bis 2023 dauern. Die &shy;Begr&uuml;ndung liegt auf der Hand: Weltweit steigen die &shy;Bedarfe pro Jahr &ndash; und das in allen Bereichen, vom Automotive Sektor bis zu den &shy;Consumer Electronics. Gleichzeitig werden die &shy;erweiterten Produktionskapazit&auml;ten erst 2023 Wirkung zeigen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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