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	<title>Smart Cities | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Smart Cities | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Elektroniklösungen für Smart Cities</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/elektronikloesungen-fuer-smart-cities/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 10:04:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Realisierung einer Smart City benötigt Elektroniklösungen und Fachwissen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern. Karl Lehnhoff,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Realisierung einer Smart City ben&ouml;tigt Elektronikl&ouml;sungen und Fachwissen aus den unterschiedlichsten Anwendungsfeldern. Karl Lehnhoff, Director des Marktsegments <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/smart-grid/" target="_blank" title="Ein intelligentes Stromnetz" class="encyclopedia">Smart Grid</a> bei EBV Elektronik, sieht sein Unternehmen hier mit den vertikalen Vertriebssegmenten gut aufgestellt. Sein Wunsch: Zuk&uuml;nftige Smart-City-Projekte direkt mit St&auml;dten und Gemeinden umzusetzen. </strong></p>
<p><strong>Wie definieren Sie eine Smart City? </strong><br>
<strong>Karl Lehnhoff:</strong> F&uuml;r mich steht im Fokus, ein intelligentes und vernetztes, nachhaltiges St&auml;dtekonzept zu entwickeln. Ziel ist es, zum einen Kosten und den Energieverbrauch zu reduzieren, zum anderen aber auch, die Lebensqualit&auml;t in der Stadt zu verbessern. Der Mensch sollte immer im Vordergrund stehen.</p>
<p><strong>Ab wann ist eine Stadt &uuml;berhaupt &bdquo;smart&ldquo;? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Eine Grundlage dazu ist sicherlich, dass die Stadt vielf&auml;ltige Informationen zum Geschehen in ihr sammelt und f&uuml;r verschiedenste Anwendungen zur Verf&uuml;gung stellt. Interessant ist, dass in den St&auml;dten schon zahlreiche Daten erfasst werden, zum Beispiel von Stadtwerken oder von der Verkehrstechnik. Sie werden nur nicht &uuml;ber ein &ouml;ffentliches Portal zur Verf&uuml;gung gestellt und k&ouml;nnen daher heute noch nicht miteinander verkn&uuml;pft und nutzbar gemacht werden. Und mit dieser Verkn&uuml;pfung von Daten aus unterschiedlichen Bereichen beginnt die eigentliche Intelligenz einer Smart City.</p>
<p><strong> Was macht die Smart City f&uuml;r Sie als Elektronik&shy;-Distributor so spannend? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Wir haben ja bereits Kunden, die Elektronikl&ouml;sungen f&uuml;r St&auml;dte entwickeln &ndash; wie Umweltsensoren oder Ampelsteuerungen. Der Markt ist also nicht neu f&uuml;r uns. Mit der Smart City kommen aber viele neue <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen hinzu. Dazu wird sicherlich weitere Sensorik ben&ouml;tigt. Vor allem aber ist Kommunikationstechnologie erforderlich, sodass in der Stadt ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> entstehen kann.</p>
<p><strong>Damit sind wir dann beim Thema <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a>&thinsp;&hellip; </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Richtig &ndash; f&uuml;r EBV ist <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> ein wichtiges Thema bei der Kundenberatung wie auch im Portfolio. Wir bieten dazu beispielsweise spezielle Sicherheits-Chips, wie man sie auch von der EC-Karte kennt &ndash; diese Technologien werden jetzt auch in IoT-Anwendungen eingesetzt.</p>
<p><strong>Viele Menschen begegnen einer Smart City wegen des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a>es mit Vorbehalt &ndash; sie bef&uuml;rchten den gl&auml;sernen B&uuml;rger. Wie kann man dem begegnen? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Angst kommt immer auf, wenn Innovationen im Alltag eingef&uuml;hrt werden. Aber wenn wir nicht weiter innovativ sind, bleiben wir auf einem gewissen Level stehen. Au&szlig;erdem &ndash; wenn man bedenkt, wie offen viele Menschen ihre Daten in Social Media preisgeben, dann kann die Angst der Menschen anscheinend nicht wirklich so gro&szlig; sein &hellip; Aber zur&uuml;ck zur Smart City: Hier handelt es sich ja in der Regel nicht um personalisierte Daten. Personenbezogene Daten, etwa aus Healthcare-Anwendungen, haben nat&uuml;rlich nichts in einem offenen Portal zu suchen. Aber wir brauchen sicherlich auch noch Definitionen und Standardisierungen f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datensicherheit/" target="_blank" title="Gesetzliche Regelungen und technische Ma&szlig;nahmen, durch die die unberechtigte Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe schutzw&uuml;rdiger Daten&hellip;" class="encyclopedia">Datensicherheit</a> &ndash; das ben&ouml;tigen &uuml;brigens auch unsere Kunden, um entsprechend ihre Produkte entwickeln zu k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Welche Komponenten f&uuml;r smarte St&auml;dte bietet EBV? Gibt es spezielle Elektronikbauteile f&uuml;r Smart Cities? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Spezielle Komponenten f&uuml;r Smart Cities gibt es in dem Sinne nicht. Aber wir haben f&uuml;r die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen alle ben&ouml;tigten Halbleiter in unserem Portfolio &ndash; von Sensorikbausteinen &uuml;ber Mikrocontroller und Kommunikationsmodule bis hin zur Leistungselektronik. Daneben bieten wir mit unserem EBVchips-Programm auch die M&ouml;glichkeit, wei&szlig;e Flecken in dem Portfolio der Halbleiterhersteller zu schlie&szlig;en.</p>
<p><strong>Das m&uuml;ssen Sie erkl&auml;ren &hellip; </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Wenn wir in einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation sehen, dass keiner unserer Hersteller hierf&uuml;r eine passende Halbleiterl&ouml;sung anbietet, dann k&ouml;nnen wir eigene kundenspezifische Chips entwickeln. Gerade im Bereich der Kommunikation haben wir hier schon eine ganze Familie f&uuml;r die Wireless-Daten&uuml;bertragung designt. Diese Chips kann man nat&uuml;rlich auch in Smart-City-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen einsetzen. Das Besondere ist, dass wir Hard- und Software dabei kombinieren.</p>
<p><strong>Was bietet EBV &uuml;ber die Komponenten hinaus, um Kunden bei der Entwicklung smarter St&auml;dte zu unterst&uuml;tzen?</strong><br>
<strong> K. L.:</strong> Wir haben uns seit einigen Jahren in vertikalen Vertriebssegmenten organisiert. Das sind zum einen Marktsegmente wie zum Beispiel Automotive, Consumer, Healthcare oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/smart-grid/" target="_blank" title="Ein intelligentes Stromnetz" class="encyclopedia">Smart Grid</a>. Die werden abgerundet durch Technologie-Segmente wie RF &amp; Wireless, LightSpeed, Identification oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>, also Field Programmable Gate Array. So k&ouml;nnen wir unsere Kunden bez&uuml;glich der Anforderungen der verschiedenen Marktsegmente beraten. Wir haben Spezialisten, die wissen, welche Technologie am besten geeignet ist, um ein spezifisches Problem zu l&ouml;sen.<br>
Seit einigen Jahren gehen wir sogar noch einen Schritt weiter: Wir haben unsere eigenen Evaluierungs-Boards, die Design-Solutions. Hier wurde etwa der Sensor-Hub Maren entwickelt. Auf dem Board sind verschiedene Sensorikmodule integriert wie N&auml;herungs- und Lichtsensoren, ein digitales Mikrophon oder ein Temperatursensor, um nur einige zu nennen. &Uuml;ber entsprechende Schnittstellen lassen sich verschiedene Kommunikationsmodule anschlie&szlig;en. Das ist ein Allround-System, das unseren Kunden den Start erleichtert &ndash; ben&ouml;tigt er f&uuml;r sein Produkt eine Sensorl&ouml;sung, hat er damit sehr schnell ein passendes System, das er leicht integrieren kann. &Auml;hnliche L&ouml;sungen haben wir auch noch f&uuml;r andere Bereiche.</p>
<p><strong>Welche technologischen Trends rund um Smart Cities beobachten Sie zurzeit bei Ihren Lieferanten, den Elektronikherstellern? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Es gibt nicht diese eine Entwicklung, die nur auf die Smart City abzielt. Man muss das global sehen. Es h&auml;ngt aber viel von der Kommunikation ab. Daher passt eigentlich fast alles, was unter das Schlagwort IoT f&auml;llt, auch zu Smart-City-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen. Vieles davon ist nicht wirklich neu. Aber ein klarer Trend ist, dass sich die Systeme &ouml;ffnen und mehr &ouml;ffentliche Bereiche zur Kommunikation genutzt werden. Bei den technologischen Entwicklungen handelt es sich vor allem um Weiterentwicklungen vorhandener L&ouml;sungen, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Kostenreduzierung. Ein gutes Beispiel hierf&uuml;r ist Sigfox: Hier soll nicht die Bandbreite erh&ouml;ht, sondern sollen die Kosten in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation reduziert werden.</p>
<p><strong>Sie haben gerade schon das Thema Standardisierung im Zusammenhang mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cybersecurity/" target="_blank" title="Sowohl Oberbegriff f&uuml;r alle Risiken, die durch die Vernetzung mit und durch das Internet entstehen,&hellip;" class="encyclopedia">Cybersecurity</a> angesprochen. Wie sieht es denn bei der Kompatibilit&auml;t der unterschiedlichen Komponenten aus, die f&uuml;r eine Smart City erforderlich sind? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Meines Erachtens passiert da noch zu wenig. Das Problem ist, dass dort unterschiedliche Interessen der Hersteller eine Rolle spielen. Die etablierten Unternehmen versuchen nat&uuml;rlich, ihre Systeme als Standard durchzusetzen. Wir brauchen aber viel mehr offene herstellerunabh&auml;ngige Standards, gerade bei den Kommunikationstechnologien.</p>
<p><strong>Wenn eine Stadt smart werden will &ndash; wo ist es sinnvoll anzufangen? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Zun&auml;chst sollten Anwendungen definiert werden, die f&uuml;r die B&uuml;rger sp&uuml;rbare Vorteile bringen, also durch die er Zeit oder Geld spart und an Lebensqualit&auml;t gewinnt. Dann besteht f&uuml;r mich der erste Schritt darin, die vorhandenen Daten in einer Stadt &ouml;ffentlich zug&auml;nglich zu machen. Gleichzeitig muss nat&uuml;rlich ein durchg&auml;ngiges, leistungsf&auml;higes Kommunikationsnetz geschaffen werden, an das Sensoren und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen angebunden werden k&ouml;nnen und auf das Verwaltung und auch B&uuml;rger Zugriff haben.</p>
<p><strong>Das hei&szlig;t, sie freuen sich &uuml;ber jeden Kontakt einer Stadt, die ein Smart-City-Projekt umsetzen will? </strong><br>
<strong>K. L.:</strong> Wir freuen uns &uuml;ber jede Anfrage. Denn das erweitert ja auch unseren Horizont. Je besser der Informationsfluss von allen Seiten ist, umso besser wird das Produkt und umso schneller erreichen wir das Ziel, die Lebensqualit&auml;t in der Stadt zu erh&ouml;hen und die Kosten zu senken.</p>
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			</item>
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		<title>Smarte Städte bestehen im Wettbewerb</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/nur-smarte-staedte-im-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 09:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Smarte Städte sind lebenswert, ziehen junge, gut ausgebildete Menschen und damit auch innovative Arbeitgeber an.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Smarte St&auml;dte sind lebenswert, ziehen junge, gut ausgebildete Menschen und damit auch innovative Arbeitgeber an. Smartness wird damit entscheidend f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit einer Stadt. Doch der Weg dorthin kann ganz unterschiedlich aussehen.</strong></p>
<p>Die Zukunft der Stadt wird digital sein &ndash; dessen sind sich alle Teilnehmer des Expertengespr&auml;chs einig. &bdquo;Elektronik wird sich &uuml;berall in der Stadt befinden, und die eingesetzten Ger&auml;te werden multifunktional sein&ldquo;, ist sich Ramin Lavae Mokhtari sicher, CEO und Gr&uuml;nder von ICEGateway, einem Hersteller von smarten, multifunktionalen Stra&szlig;enleuchten. Bei der Frage, was genau eigentlich eine Smart City ist, gibt es unterschiedliche Ansichten. Mokhtari zum Beispiel sieht eine Smart City zun&auml;chst einmal als reine digitale Infrastruktur, die nach der Installation jederzeit f&uuml;r Segmente wie Energie, Sicherheit, Verkehr und Marketing ausgebaut werden kann: &bdquo;Sie steht Tag und Nacht zur Verf&uuml;gung und sammelt ortsbezogene Daten f&uuml;r die Stadt. Verschiedene <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen k&ouml;nnen schrittweise nach Bedarf eingef&uuml;hrt werden.&ldquo; Anne-Caroline Erbst&ouml;&szlig;er, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Technologiestiftung Berlin, fasst den Begriff weitaus gr&ouml;&szlig;er: &bdquo;Die Smart City ist ein Konzept f&uuml;r die Stadt der Zukunft. Der Begriff soll verschiedenste Bereiche zusammenfassen, im Fokus stehen dabei vor allem die Mobilit&auml;t, die Energie und der digitale Layer, der &uuml;ber dem Ganzen liegt und alle Bereiche verbindet.&ldquo; F&uuml;r Karl Lehnhoff, Leiter des Bereichs <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/smart-grid/" target="_blank" title="Ein intelligentes Stromnetz" class="encyclopedia">Smart Grid</a> bei EBV Elektronik, ist das oberste Ziel, die Lebensqualit&auml;t der Bewohner zu erh&ouml;hen oder zumindest auf gleichem Niveau zu halten &ndash; trotz des zu erwartenden Zuzugs vieler weiterer Menschen in die St&auml;dte.</p>
<h2>Lebensqualit&auml;t auch im Umfeld sichern</h2>
<p>Die Urbanisierung findet ihr Gegenst&uuml;ck darin, dass sich die Bev&ouml;lkerung in l&auml;ndlichen Gebieten ausd&uuml;nnt. Axel Sch&uuml;&szlig;ler, Zweiter Vorsitzender des Bundesverbandes Smart City, weitet das Thema Smart City daher auch auf kleine St&auml;dte und l&auml;ndliche Regionen aus und spricht von Smart Communities: &bdquo;Auch dort soll die Lebensqualit&auml;t erhalten bleiben und sollen den B&uuml;rgern Services zur Verf&uuml;gung stehen, wie man sie heute schon aus den gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten kennt.&ldquo; Diese Sichtweise best&auml;tigt Professor Jochen Kreusel, Leiter Market Innovation der Division Power Grids bei ABB: &bdquo;Viele Dinge, die wir unter dem Begriff Smart City diskutieren, k&ouml;nnen durchaus dazu beitragen, dass die Menschen auf dem Land wohnen bleiben. Es geht also tats&auml;chlich nicht nur um das Handeln in der Stadt selbst, sondern auch darum, das Umfeld lebensf&auml;hig zu halten.&ldquo;</p>
<h2>Unterschiedliche Herangehensweisen</h2>
<p>Wie man nun aber zu einer Smart City oder Smart Community kommt, da gehen die Meinungen auseinander: &bdquo;Grunds&auml;tzlich kann man zwischen zwei Herangehensweisen unterscheiden&ldquo;, so Prof. Jochen Kreusel. &bdquo;Bei dem einen Weg werden zun&auml;chst einmal Sensoren implementiert und es wird eine Kommunikationsinfrastruktur aufgebaut. So erh&auml;lt man mehr Informationen, die dann von Dritten, zum Beispiel Dienstleistern, genutzt werden k&ouml;nnen.&ldquo; Man wei&szlig; also noch gar nicht unbedingt, was mit den Informationen gemacht werden kann, sondern es wird erst einmal eine Datenbasis aufgebaut. &bdquo;Man schafft so einen Markt f&uuml;r neue, informationsbasierte Dienstleistungen&ldquo;, so Kreusel. &bdquo;Der andere Ansatz ist, dass die Stadt die Informations-Infrastruktur selber nutzt und auch der Besitzer des Netzes ist. Hier steht im Fokus, dass die Stadt ihre eigenen Dienste optimieren m&ouml;chte.&ldquo;</p>
<h2>Erfahrungen aus der Praxis</h2>
<p>F&uuml;r beide Ans&auml;tze gibt es heute bereits Beispiele: Ramin Mokhtari nennt die Installation von 160 intelligenten Leuchten im Berliner Technologiepark Adlershof, die ICE <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gateway/" target="_blank" title="Verbindung zwischen zwei Netzen oder Teilnetzen, vergleichbar mit einem &bdquo;Tor&ldquo;, durch das Daten aus dem&hellip;" class="encyclopedia">Gateway</a> auf Basis von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/m2m/" target="_blank" title="Machine-to-Machine" class="encyclopedia">M2M</a>-Netzen der Deutschen Telekom aufgebaut hat. Hier geh&ouml;ren die Daten der Betreibergesellschaft Wista Management. Sie werden dann als Smart City Factory f&uuml;r verschiedene <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen zur Verf&uuml;gung gestellt und schrittweise erweitert. Die gesamte Installation amortisiert sich in rund f&uuml;nf Jahren durch die Energieeinsparung. Auch Telef&oacute;nica-Experte Koltermann nennt ein Beispiel: In Santander bestand der erste Schritt darin, 20.000 Sensoren zur Erfassung der unterschiedlichsten Werte &uuml;ber das gesamte Stadtgebiet verteilt zu installieren und deren Messwerte &uuml;ber ein Portal zur Verf&uuml;gung zu stellen. Den anderen Weg ging laut Koltermann Valencia. Hier wurden die bereits in der Stadt vorhandenen Daten in ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/open-data/" target="_blank" title="&Ouml;ffentliche Daten, die frei verf&uuml;gbar und nutzbar sind." class="encyclopedia">Open Data</a> Portal gestellt und so f&uuml;r B&uuml;rger nutzbar gemacht. &bdquo;In den meisten St&auml;dten liegen bereits sehr viele Daten vor&ldquo;, so die Erfahrung von Karl Lehnhoff. &bdquo;Stellt man sie in einem Portal bereit, wird sich dazu auch ein entsprechendes Business entwickeln und Firmen werden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>s programmieren, die diese Daten nutzen.&ldquo; Dass das funktioniert, berichtet Koltermann: &bdquo;Wir haben zum Beispiel zusammen mit einer Stadt &ndash; ebenfalls in Spanien &ndash; ein Portal aufgebaut, in das die Stadt dann nur Daten zum Wetter und zu Wassertemperaturen hochgeladen hat. Sie hatte aber dar&uuml;ber hinaus kein Geld, um entsprechende <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>s zu entwickeln. Daher hat man die Daten &uuml;ber das Portal frei zug&auml;nglich gemacht. So konnten Entwickler der &ouml;rtlichen Universit&auml;t darauf zugreifen und beispielsweise eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> designen, &uuml;ber die sich Touristen informieren k&ouml;nnen.&ldquo; Als Basis des Portals dient die Plattform der Fiware-Allianz: Fiware, von manchen als die &bdquo;Europ&auml;ische <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>&ldquo; bezeichnet, bietet neben einer offenen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Computing-Infrastruktur auch eine Sammlung von Werkzeugen bzw. Diensten zur Entwicklung von Internetanwendungen. Die L&ouml;sung stellt damit eine Alternative zu herstellerspezifischen Internetplattformen wie beispielsweise Google oder Amazon dar. &bdquo;F&uuml;r St&auml;dte hat Fiware den Vorteil, dass keine Lizenzkosten anfallen, die Daten gesichert abgelegt werden und das typische Abteilungsdenken, wie es heute in St&auml;dten existiert, &uuml;berwunden werden kann&ldquo;, so Sven Koltermann. Das Wegkommen von diesem Silo-Denken ist essentiell, meint auch Axel Sch&uuml;&szlig;ler: &bdquo;Bei vielen Projekten werden heute einzelne Services realisiert, ohne dass nach links und rechts geschaut wird. Doch wir brauchen L&ouml;sungen, bei denen in Schichten gedacht wird.&ldquo; Das erfordert entsprechende Daten- oder Internet-of-Things-Plattformen, in denen alle Zugriffe auf Ger&auml;te beziehungsweise Datennutzung &uuml;ber Rollen- und Berechtigungskonzepte unterst&uuml;tzt werden &ndash; so wie sie Sch&uuml;&szlig;ler mit seinem Start-up IoT Connctd zum Beispiel f&uuml;r den Smart Building &amp; Home Bereich anbietet. &bdquo;So lassen sich einmal aufgebaute Ger&auml;te beziehungsweise erzeugte Daten grunds&auml;tzlich wiederverwenden &ndash; derartige Plattformen erm&ouml;glichen sozusagen ein digitales Recycling.&ldquo;</p>
<h2>Internet versus Intranet</h2>
<p>Allerdings ist das Thema Daten immer mit einem gewissen Unbehagen bei den B&uuml;rgern verbunden &ndash; wer erfasst die Daten, wer hat Zugriff darauf und welche Daten werden &uuml;berhaupt gesammelt? &bdquo;Wenn eine Stadt einfach nur das Internet nutzt, um eine Smart-City-Infrastruktur aufzubauen, ist das meiner Ansicht nach sehr gef&auml;hrlich. Denn dann werden die Daten n&auml;mlich nicht von der Stadt, sondern von ganz anderen Akteuren gesammelt&ldquo;, meint Ramin Mokhtari. Er ist daher der Ansicht, dass die Stadt eine eigene Kommunikationsstruktur aufbauen muss. &bdquo;Eine Stadt muss einfach &uuml;ber mehr lokale Informationen verf&uuml;gen, besser Bescheid wissen, was in ihr geschieht. Und die Stadt sollte derjenige sein, der dann entscheidet, welche Informationen davon an wen freigestellt werden. Das erfordert B2B-Strukturen, die parallel zum reinen Internet aufgebaut werden m&uuml;ssen &ndash; wobei das Internet als Kommunikationsnetz f&uuml;r B2C-Dienste dienen kann.&ldquo;</p>
<h2>Wer ist der bessere Daten-Provider? </h2>
<p>Auch Anne-Caroline Erbst&ouml;&szlig;er sieht Vorteile, wenn die Stadt selbst die Datenhoheit hat: &bdquo;Die Stadt ist ein erfahrener Daten-Provider und hat auch beim Handling von personenbezogenen Daten eine gewachsene Akzeptanz bei den B&uuml;rgern. Die Stadt tut gut daran diese Akzeptanz auszubauen. Daf&uuml;r sollte sie die Digitalisierung aktiv mitgestalten und sich f&uuml;r neue Technologien &ouml;ffnen, aber vor allem bei heiklen Daten sollten St&auml;dte nicht uneingeschr&auml;nkt anderen Akteuren das Feld &uuml;berlassen.&ldquo; Wobei Sven Koltermann, dessen Arbeitgeber Telef&oacute;nica ja als ein derartiger &bdquo;externer&ldquo; Dienstleister fungiert, das etwas anders sieht: &bdquo;Ich halte nichts davon, wenn St&auml;dte sich abschotten. Und das Internet ist heute bereits vorhanden, genauso wie Mobilfunknetze. Die dar&uuml;ber verf&uuml;gbaren Daten sollte man auch nutzen.&ldquo; Was Telef&oacute;nica auch macht &ndash; wobei die Daten der Mobilfunkkunden so anonymisiert werden, dass sie nicht zur&uuml;ckzuverfolgen sind. &bdquo;Auch dann kann man noch sehr viel mit den Daten anfangen &ndash; anonymisierte und aggregierte Standortdaten k&ouml;nnen zum Beispiel f&uuml;r Verkehrsleitsysteme genutzt werden oder Roaming-Informationen als Basis ma&szlig;geschneiderter Dienste f&uuml;r Touristen.&ldquo; Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt Koltermann von Axel Sch&uuml;&szlig;ler: &bdquo;Schon im Hinblick auf die Nachhaltigkeit muss ich nicht eine dritte oder vierte parallele Infrastruktur aufbauen. Allerdings sollten dann die Daten in einem strukturierten Prozess &ndash; im Hinblick auf den <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a> &ndash; zur Verf&uuml;gung gestellt werden.&ldquo; Mokhtari betont, dass er eine st&auml;dtische L&ouml;sung nicht als Abschottung sieht, sondern als notwendiges Tool, um bei Bedarf auch eigene Entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen. Grunds&auml;tzlich, so Sch&uuml;&szlig;ler, haben aber unterschiedliche Aufgaben auch verschiedene Anforderungen an die Kommunikations-Technologie, zum Beispiel in puncto Bandbreite oder Latenz: &bdquo;Die verschiedenen Infrastruktur-Technologien eignen sich damit f&uuml;r die diversen Aufgaben einer Smart City unterschiedlich gut.&ldquo;</p>
<h2>Z&auml;he Umsetzung von Innovationen</h2>
<p>Wie auch immer die Smart-City-Infrastruktur aussieht &ndash; sie erfordert auf jeden Fall Investitionen in Sensoren, Kommunikationstechnik oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Plattformen. Die entsprechenden technischen L&ouml;sungen dazu sind da, auch in Form von handfesten Produkten. Doch ist die Denkweise hinsichtlich Investitionen in vielen St&auml;dten noch nicht in der smarten Welt angekommen. &bdquo;Es gibt noch gen&uuml;gend St&auml;dte, bei deren Ausschreibungen der kosteng&uuml;nstigste Anbieter den Zuschlag erh&auml;lt&ldquo;, so die Beobachtung von Karl Lehnhoff. Er nennt als Beispiel die Stra&szlig;enbeleuchtung: &bdquo;Smarte Stra&szlig;enlampen sind zwar teurer, amortisieren sich aber in drei oder vier Jahren. Zudem sind sie ja durchaus bis zu 25 Jahre in Betrieb &ndash; da sollte eine Stadt doch nicht nur die Anschaffungskosten im Blick haben, sondern eine L&ouml;sung bevorzugen, die zum Beispiel mit integrierten Ladestationen auch zukunftssicher ist.&ldquo; Auf der anderen Seite gibt es aber auch St&auml;dte, die interessiert sind und die Zukunft im Blick haben, so Kreusel: &bdquo;Allerdings ist es f&uuml;r viele St&auml;dte eine gro&szlig;e H&uuml;rde, vor einer Investition mit der Wirtschaft zu reden und Know-how zu sammeln.&ldquo; In der Technologiestiftung Berlin hat man &auml;hnliche Erfahrungen gemacht, wie Anne-Caroline Erbst&ouml;&szlig;er erz&auml;hlt: &bdquo;Es ist sehr z&auml;h, Innovationen in die K&ouml;pfe der Verantwortlichen in den Stadtgremien zu bringen.&ldquo; Das sei allerdings nicht reine Sturheit, sondern oftmals auch die Sorge, sich von bestimmten Technologien abh&auml;ngig zu machen &ndash; denn wer wei&szlig; schon, ob neue, innovative Produkte in zehn oder zwanzig Jahren noch unterst&uuml;tzt werden beziehungsweise ob sie dann noch interoperabel sind? &bdquo;Viele St&auml;dte investieren heute noch nicht, weil sie sehen, wie rasant die Entwicklung voranschreitet und die Preise sinken&ldquo;, so Ramin Lavae Mokhtari. &bdquo;Wenn sie mit der Investition warten, dann erhalten sie ein ausgereiftes Produkt zu einem Bruchteil des Anfangspreises.&ldquo; Doch es ist nicht nur damit getan, sich Know-how anzueignen und Technik zu kaufen, wie Professor Kreusel betont: &bdquo;Sollen die viel zitierten Silos in der st&auml;dtischen Organisation &uuml;berwunden werden, dann muss auch die Organisation selbst angepasst werden.&ldquo;</p>
<h2>Den B&uuml;rger abholen</h2>
<p>Eine weitere wichtige Frage muss bei einem Smart-City-Projekt ber&uuml;cksichtigt werden, meint Sven Koltermann: &bdquo;Wie hole ich den B&uuml;rger ab? Man muss ihm klarmachen, welchen Mehrwert die entsprechenden Dienste f&uuml;r ihn bringen.&ldquo; Dazu ist es wichtig, dass sich die Stadt selbst Gedanken dar&uuml;ber macht, welche Funktion sie eigentlich hat und was sie f&uuml;r den B&uuml;rger tun soll. Erbst&ouml;&szlig;er nennt hier die Daseinsvorsorge als die wesentliche Aufgabe der Stadt &ndash; n&auml;mlich daf&uuml;r zu sorgen, dass ihre B&uuml;rger Licht, Strom, Wasser, schnelles Internet und eine Verwaltung f&uuml;r bestimmte Grundaufgaben haben. &bdquo;Eine Stadt sollte ihre B&uuml;rger einfach fragen, was deren dr&auml;ngendsten Probleme sind. Dann kann sie ihren Bewohnern auch verst&auml;ndlich machen, wie mit Smart-City-L&ouml;sungen diese Probleme gel&ouml;st werden k&ouml;nnen und warum Geld daf&uuml;r ausgegeben wird.&ldquo; Wenn die Fragen der Einwohner oder Unternehmen einer Stadt aber in den Mittelpunkt des Ver&auml;nderungsprozesses gestellt werden, dann wird jede Smart City eine andere Auspr&auml;gung haben, erkl&auml;rt Axel Sch&uuml;&szlig;ler. &bdquo;Das wird in Berlin ganz anders aussehen als in einem Ort im Schwarzwald oder in einer neu konzipierten Stadt in China.&ldquo;</p>
<h2>Langfristige Politik gefragt</h2>
<p>Dabei muss eine Stadt auch langfristig denken und &uuml;bergeordnete Ziele im Blick haben, wie Anne-Caroline Erbst&ouml;&szlig;er betont. &bdquo;Der Zeitrahmen, eine Stadt in eine Smart City umzuwandeln, umfasst sicherlich mehrere Jahrzehnte&ldquo;, meint denn auch Karl Lehnhoff. &bdquo;Gleichzeitig muss man aber heute die Ziele definieren&ldquo;, betont Anne-Caroline Erbst&ouml;&szlig;er. So wie es Berlin gemacht hat: Im Energiewendegesetz vom April 2016 wurde festgelegt, dass das Land Berlin bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden soll. &bdquo;Damit k&ouml;nnen jetzt die notwendigen Technologien beschafft werden und es kann der zur Erreichung des Ziels notwendige Betrag berechnet werden.&ldquo; Die langen Zeitspannen, in denen bei der Realisierung einer Smart City gedacht werden muss, erfordern allerdings einen konstanten politischen F&uuml;hrungswillen &uuml;ber viele Jahre. Damit ist die Smart City letzten Endes eine Aufgabe des B&uuml;rgermeisters und Anne-Caroline Erbst&ouml;&szlig;er mahnt: &bdquo;Wenn die politische F&uuml;hrung alle paar Jahre wechselt und der jeweilige B&uuml;rgermeister ganz andere Vorstellungen von einer Smart City hat, dann wird die Realisierung extrem schwierig.&ldquo;</p>
<p><small>(Bildnachweis: IndustryAgents: Dominik Gierke)</small></p>
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		<title>Smart City ist Chef­sache</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/smart-city-ist-chef%c2%adsache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 09:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Digitalisierung ist für viele Städte noch Neuland. Prof. Dr. Lutz Heuser berät und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema Digitalisierung ist f&uuml;r viele St&auml;dte noch Neuland. Prof. Dr. Lutz Heuser ber&auml;t und informiert Kommunen auf dem Weg zur Smart City. Er wei&szlig;, wie man St&auml;dte von entsprechenden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen &uuml;berzeugen kann und wer der richtige Ansprechpartner ist.</strong></p>
<p>Bis 2010 war Prof. Dr. Lutz Heuser Forschungschef von SAP und k&uuml;mmerte sich intensiv um Themen rund um das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a>. Dabei lernte er die Smart City als einen Markt kennen, der viel Raum f&uuml;r neue Dienstleister und Software-Unternehmen bietet. Also gr&uuml;ndete er in 2012 sein eigenes Unternehmen mit dem Ziel, Software-L&ouml;sungen f&uuml;r die smartere Stadt zu entwickeln. Heute ist die Urban Institute Gruppe nicht nur Software-Haus, sondern auch ein strategisches Beratungsunternehmen f&uuml;r St&auml;dte. Die Gruppe umfasst vier Unternehmen in Deutschland, Ungarn, Australien und den USA. Prof. Heuser ist zudem einer der Kernberater und f&uuml;hrenden Experten in der europ&auml;ischen Innovationspartnerschaft &bdquo;Smart Cities and Communities&ldquo;, wo er den gesamten Bereich der nachhaltigen urbanen Mobilit&auml;t verantwortet.</p>
<p><strong>Mit welchen Argumenten kann man die Verantwortlichen einer Stadt am besten von den Vorteilen einer Smart-City-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation &uuml;berzeugen? </strong><br>
<strong>Lutz Heuser:</strong> Man sollte auf die Pain-Points, die gr&ouml;&szlig;ten Probleme, der St&auml;dte eingehen. Wenn wir mal f&uuml;r einen Augenblick das Thema Fl&uuml;chtlinge au&szlig;er Acht lassen, dann sind das Aspekte wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz oder Verkehrsinfarkt. Die europ&auml;ische Innovationspartnerschaft &bdquo;Smart Cities and Communities&ldquo;, zu deren Gr&uuml;ndungsmitgliedern wir geh&ouml;ren, hat zum Ziel, die EU-Klimaschutzziele zu unterst&uuml;tzen. Das &uuml;bersetzt sich f&uuml;r St&auml;dte in fl&uuml;ssigeren Verkehr, intelligente Energiemanagement-Konzepte und eben die Digitalisierung der urbanen Infrastruktur.</p>
<p><strong>Umweltschutz ist ja vielleicht doch nicht das vordringlichste Thema bei den Kommunalverwaltungen &hellip; Was also treibt St&auml;dte dazu, Smart City zu werden? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Untersch&auml;tzen Sie das nicht. Seit die deutsche Umwelthilfe angefangen hat, St&auml;dte wegen ihrer st&auml;ndigen &Uuml;berschreitung der Grenzwerte f&uuml;r Stickoxide zu verklagen, ist Umweltschutz kein Nice-to-have-Thema mehr. Es ist nur eine Frage der Zeit, dann werden die ersten Strafzahlungen erfolgen. Das Geld f&uuml;r Strafzahlungen kann man besser vorab in Ma&szlig;nahmen stecken, um die Umweltziele zu erreichen.</p>
<p><strong>Wie sieht das europa- oder weltweit aus? Gibt es &auml;hnliche Organisationen wie die </strong><br>
<strong>Umwelthilfe, die die Wache &uuml;bernehmen?</strong><br>
<strong> L. H.:</strong> Ja, es gibt mittlerweile &uuml;berall &auml;hnliche Einrichtungen, die auch mehr und mehr politisches Geh&ouml;r finden. Man untersch&auml;tzt, wie viel Druck schon jetzt auf die St&auml;dte ausge&uuml;bt wird. K&ouml;ln zum Beispiel droht eine Strafzahlung in H&ouml;he von mehreren Millionen Euro. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter trifft es jede Kommune. Das ist einfach nur eine Frage der Zeit, wobei wir nicht &uuml;ber Jahrzehnte reden, sondern vielleicht &uuml;ber einen Zeitrahmen von f&uuml;nf Jahren.</p>
<p><strong>Es geht also haupts&auml;chlich darum, Kosten zu sparen?</strong><br>
<strong> L. H.:</strong> Es geht auch darum Kosten zu sparen. Aber es geht vor allem darum, wie man mithilfe des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> und von Smart-City-Ans&auml;tzen neue Dienstleistungen stimulieren kann. Damit zieht man neue Wirtschaftskraft in die Stadt und kann m&ouml;glicherweise auch unmittelbare direkte Einnahmen f&uuml;r die Stadt generieren.</p>
<p><strong>Muss der B&uuml;rger daf&uuml;r bezahlen? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Der B&uuml;rger als Privatperson voraussichtlich nicht. Unternehmen wahrscheinlich schon, da sie einen Nutzen davon haben. Ein Beispiel: Die Stadt Darmstadt sorgt daf&uuml;r, dass der Verkehr fl&uuml;ssiger l&auml;uft und schafft die Voraussetzung, dass jedes Unternehmen Informationen &uuml;ber die genaue Verkehrslage in Echtzeit erhalten kann. Im Auslieferungsgesch&auml;ft kann das substanziell Vorteile bringen, indem die Touren dynamisch an die Verkehrslage angepasst werden. So kann etwa mehr mit dem gleichen Fahrzeug ausgeliefert werden. Es ist eine Effizienzsteigerung, die in Euro und Cent ermittelt werden kann. Und Unternehmen w&uuml;rden daher daf&uuml;r die Stadt bezahlen, um diese Daten zu erhalten. Nur ein Beispiel daf&uuml;r, wie man neue Finanzstr&ouml;me f&uuml;r die Gemeinden und St&auml;dte entwickeln kann.</p>
<p><strong>Wer gibt in der Stadt den Ansto&szlig; f&uuml;r so ein Smart-City-Projekt? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Das richtet sich auch nach der Gr&ouml;&szlig;e der St&auml;dte. H&auml;ufig ist es der Wirtschaftsf&ouml;rderer der Stadt. Er &uuml;berlegt, wie man das Thema Smart City gewinnbringend gemeinsam mit den lokalen Unternehmen umsetzen kann. In anderen St&auml;dten bringt der Klimaschutzbeauftragte derartige Projekte ins Rollen. Drittens gehen mehr und mehr Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf die St&auml;dte zu, weil das Thema mittlerweile sehr en vogue ist. Bei kleinen Kommunen geht die Initiative zudem auch oft vom B&uuml;rgermeister aus.<br>
Wie werden Smart-City-Projekte heute &uuml;blicherweise finanziert? Gibt es da einen Return on Investment f&uuml;r St&auml;dte? Das ist nat&uuml;rlich die Kernaufgabe unseres Institutes. Wir sind spezialisiert auf die Entwicklung entsprechender Gesch&auml;ftsmodelle, mit denen St&auml;dte einen Return on Invest generieren k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Gibt es typische H&uuml;rden oder Schwierigkeiten, an denen Smart-City-Projekte scheitern k&ouml;nnen? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Es gab schon einige gr&ouml;&szlig;ere Stockungen &ndash; und immer wieder ist es das Gleiche: Wenn der B&uuml;rgermeister oder der Oberb&uuml;rgermeister nicht pers&ouml;nlich dahintersteht und die Sache vorantreibt, kommt es sehr schnell zum Erliegen. Smart City und Digitalisierung sind Chefsache.</p>
<p><strong>Im Bereich Smart City gibt es inzwischen zahlreiche Start-ups. K&ouml;nnen Sie denen einen Tipp geben, wie sie sich am Markt durchsetzen k&ouml;nnen? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Wichtig sind Netzwerke &ndash; man muss sich entweder welche schaffen oder sich in vorhandene Netzwerke integrieren. Ich selber habe 2012, als wir das Institut gegr&uuml;ndet haben, parallel dazu zusammen mit der Unternehmensberatung McKinsey ein Netzwerk gegr&uuml;ndet &ndash; das Smart City Forum. Wir sind heute &uuml;ber 130 Mitglieder. Daraus hat sich eine Community gebildet, die letztendlich f&uuml;r die Mitglieder in den letzten zweieinhalb Jahren rund 100 Millionen Euro F&ouml;rdersumme von EU und nationalen F&ouml;rderprogrammen einwerben konnte.</p>
<p><strong>Hat ein kleines Unternehmen &uuml;berhaupt eine Chance neben den gro&szlig;en Konzernen, die ja auch zunehmend die Smart City f&uuml;r sich entdecken?</strong><br>
<strong> L. H.:</strong> Jetzt wollen Sie meine Erfolgsgeheimnisse wissen &hellip;? Also &ndash; in allgemeinen Worten: Agilit&auml;t, Fokussierung und das Dritte &ndash; Liefern! Die gro&szlig;en Unternehmen k&ouml;nnen diese drei Punkte nur bedingt erf&uuml;llen.</p>
<p><strong>Gibt es neben Ihrem Forum weitere Verb&auml;nde oder Vereinigungen, in denen ein Unternehmen auf jeden Fall Mitglied sein sollte, um auf dem Smart-City-Markt erfolgreich zu sein? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Ein anderes gro&szlig;es Netzwerk, mit dem wir eng verbunden sind, ist die Fraunhofer Morgenstadt Initiative. Die Mitgliedschaft kostet allerdings Geld. Hier sind auch St&auml;dte aus dem europ&auml;ischen Ausland dabei. Man kann sich zudem auch an der Europ&auml;ischen Innovationspartnerschaft beteiligen. Das ist ein offenes Netzwerk.</p>
<p><strong>Macht das auch Sinn f&uuml;r Zulieferer elektronischer Komponenten? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Auf jeden Fall! Es st&uuml;rzen sich sehr viele Elektronikhersteller auf das Thema <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>. Man kann zwar die hierf&uuml;r entwickelten Komponenten zum Teil auch in Smart Cities nutzen. Aber es gibt zum Beispiel im Moment keine kosteng&uuml;nstigen und voll funktionierenden Umweltsensoren am Markt. Sie sind heute entweder kosteng&uuml;nstig oder gut &hellip; Also falls Sie jemanden kennen &ndash; da kann man gleich loslegen.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie den Smart-City-Markt generell? </strong><br>
<strong>L. H.:</strong> Er kommt jetzt mit Macht, das ist ganz klar. Ich bin zurzeit der Vorsitzende eines DIN-Ausschusses, der sich mit der multifunktionalen, integrierten Stra&szlig;enbeleuchtung besch&auml;ftigt. Wir normieren den sogenannten Humble-Lamppost bis zum Ende des Jahres. Im n&auml;chsten Jahr k&ouml;nnen St&auml;dte ihre Ausschreibungen also nicht mehr f&uuml;r Stra&szlig;enlaternen, sondern auch f&uuml;r Humble-Lampposts machen, wenn sie den Smart-City-Weg der Digitalisierung beschreiten wollen. Das ist nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Elektronikbranche wichtig, denn dort gibt es jede Menge Potenzial: Diese neue, multifunktionale integrierte Infrastruktur erfordert viel Hardware-Integration.<br>
<small>(Bildnachweis: Istockphotos: Veronika Surovtseva)</small></p>
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		<title>Städte entscheiden über Klimawandel</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/staedte-entscheiden-ueber-klimawandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 11:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://electronic-trends.de/?p=2156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Ana Toni, Vorstandsvorsitzende von Greenpeace International Mit dem Aufkommen der Megastädte ist&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Im Gespr&auml;ch mit Ana Toni, Vorstandsvorsitzende von Greenpeace International </strong></p>
<p>Mit dem Aufkommen der Megast&auml;dte ist es einfach, sich St&auml;dte als gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r die Umwelt vorzustellen. Doch Ana Toni, Vorstandsvorsitzende von Greenpeace, glaubt, dass St&auml;dte weltweit zu positiven &ouml;kologischen Ver&auml;nderungen f&uuml;hren k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Sie leben in Rio de Janeiro &ndash; diese Stadt ist nicht wirklich ein Beispiel f&uuml;r Nachhaltigkeit oder Umweltfreundlichkeit, oder? </strong><br>
<strong>Ana Toni:</strong> Wenn wir Nachhaltigkeit im weiten Sinne betrachten, hat Rio ein gro&szlig;es Potenzial, Nachhaltigkeit zu erreichen. Wir haben Berge, gro&szlig;e W&auml;lder und eine riesige Bucht. Unsere Energiequelle ist bereits ziemlich gr&uuml;n. Wie in jeder Stadt gibt es Herausforderungen und auch gro&szlig;e Chancen. Die Natur hat es mit uns sehr gut gemeint, doch bei ihrer Erhaltung haben wir keinen guten Job erledigt.</p>
<p><strong> Ist Rio ein Beispiel f&uuml;r die Probleme, mit denen Gro&szlig;st&auml;dte in Zukunft konfrontiert werden? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> Vor den Herausforderungen, denen wir uns stellen m&uuml;ssen, steht jede gr&ouml;&szlig;ere Stadt in einem Entwicklungsland. Wir haben bessere Chancen, sie zu bew&auml;ltigen, da die Natur uns gegen&uuml;ber so gro&szlig;z&uuml;gig gewesen ist. Wir haben Probleme mit dem Verkehr, der urbanen Mobilit&auml;t und der Stadtplanung, aber Rio hat eine echte Chance, damit fertig zu werden.</p>
<p><strong> Warum sind St&auml;dte f&uuml;r die Menschen immer noch so attraktiv? Warum ziehen immer mehr Menschen dorthin? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> In Brasilien leben rund 86 Prozent der Menschen in St&auml;dten. Das liegt an den sozialen und wirtschaftlichen M&ouml;glichkeiten und daran, dass im Vergleich zu einem Leben auf dem Land der Lebensstil dort als besser empfunden wird. Ich glaube, ohne die wirtschaftlichen und sozialen Chancen w&uuml;rden die Menschen das Leben auf dem Land vorziehen. Der Zustrom in die St&auml;dte wurde gestoppt und es gibt eine leichte Bewegung zur&uuml;ck aufs Land.</p>
<p><strong>Sehen Sie als Umweltsch&uuml;tzerin St&auml;dte mit mehr Skepsis? Ist das Leben auf dem Land umweltvertr&auml;glicher? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> Ich denke, je n&auml;her wir an der Natur leben, desto besser begreifen wir, wie wichtig die Natur f&uuml;r uns ist und desto bessere Umweltsch&uuml;tzer werden wir &ndash; aber dazu m&uuml;ssen wir nicht alle aufs Land ziehen. Wir tendieren dazu, nicht zu wissen, woher unsere Nahrung und unsere Energie kommen. Wir tendieren dazu, die Natur zu nutzen, ohne uns dessen wirklich bewusst zu sein. Viele L&ouml;sungen k&ouml;nnen jedoch helfen, diese Tatsachen zu &auml;ndern: Landwirtschaft in den St&auml;dten und st&auml;dtischen Randgebieten, dezentrale Solar&shy;energiegewinnung mit Photovoltaikpaneelen, eine Stadtplanung, die den nicht motorisierten Verkehr favorisiert oder Strategien f&uuml;r die Wiederverwendung von Wasser.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen St&auml;dte im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> Vielleicht die wichtigste Rolle von allen. St&auml;dte sind die Orte, an denen wichtige Ma&szlig;nahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden m&uuml;ssen. Wir haben den Klimawandel auf internationaler und nationaler Ebene in den Fokus genommen, aber in Wirklichkeit ist es die Stadt, an deren Beispiel wir den Menschen den Klimawandel vermitteln k&ouml;nnen. St&auml;dte sind die gr&ouml;&szlig;ten Verbraucher von Energie und von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Waren, was zur Zerst&ouml;rung der W&auml;lder f&uuml;hrt &ndash; zwei weitere Probleme im Mittelpunkt der Klimaherausforderung. Daher glaube ich, dass wir diesen Kampf auf Stadtebene gewinnen oder verlieren werden.</p>
<p><strong> Sind sich die Menschen der Bedeutung der St&auml;dte bewusst??</strong><br>
<strong> A. T.:</strong> Nein, noch nicht. Das UN-System r&auml;umt den St&auml;dten noch keinen wichtigen Stellenwert ein. In den L&auml;ndern haben St&auml;dte bei Gesetzen zum Klimawandel kein gro&szlig;es Mitspracherecht. Selbst auf Regierungsebene sind wir nicht in der Lage gewesen, St&auml;dte mit einzubinden und haben die Menschen im Stich gelassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2336 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2.jpg" alt="SmartCity_Innovator_Greenpeace" width="523" height="350" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2-299x200.jpg 299w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2-300x201.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2-320x214.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2-224x150.jpg 224w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_Greenpeace-2-468x313.jpg 468w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<p><strong>Wo sehen Sie f&uuml;r die St&auml;dte den wichtigsten Ausgangspunkt zur Reduzierung von&nbsp;</strong><strong>Emissionen?&nbsp;</strong></p>
<p><strong>A. T.:</strong> Ich w&uuml;rde bei der urbanen Mobilit&auml;t beginnen und dann mit der Stadtplanung, der dezentralen Solarenergiegewinnung und den Parks fortfahren. Weniger Zeit im Stau und in verschmutzter Luft verbringen und mehr zu Fu&szlig; gehen oder Rad fahren, das verleiht Ihnen Energie.</p>
<p><strong>Viele Menschen setzen Umweltschutz mit Ablehnung des Fortschritts gleich &ndash; welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach Technologie beim Erreichen des Ziels, mehr Nachhaltigkeit zu schaffen?</strong><br>
<strong> A. T.:</strong> Technologie spielt eine wichtige Rolle, aber nicht von allein. Viele Gruppen meinen, dass Technologie eine L&ouml;sung daf&uuml;r sein kann, die Denkweise der Menschen und ihre Konsumgewohnheiten zu &auml;ndern: Das stimmt nicht. Technologie ist nur eine Erg&auml;nzung zu all diesen &Auml;nderungen. Nat&uuml;rlich ist Technologie eine wichtige Komponente, aber nicht von sich aus. Sie muss wirklich mit politischen und sozialen Ver&auml;nderungen sowie &Auml;nderungen im Konsumverhalten einhergehen.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie die Idee von Smart Cities und sind diese nur in reichen, hoch industrialisierten L&auml;ndern m&ouml;glich?</strong><br>
<strong> A. T.:</strong> Intelligente St&auml;dte sind vor allem f&uuml;r Menschen gemacht und weniger f&uuml;r Autos und Technologien. St&auml;dte, die eine aktive und &ouml;ffentliche Mobilit&auml;t haben, und St&auml;dte, die Menschen und ihr Wohlbefinden in den Mittelpunkt der Planung stellen. Alle St&auml;dte k&ouml;nnen intelligente St&auml;dte werden, nicht nur die wohlhabenden. Rio braucht nur ein paar Dinge zu tun, um eine intelligente Stadt zu werden. Mehr Investitionen in &ouml;ffentliche Verkehrsmittel sind der Schl&uuml;ssel dazu, denn dadurch &auml;ndern sich die Beziehungen der Menschen zur Stadt.</p>
<p><strong>Ist Greenpeace Teil des Smart-City-Projekts? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> Ja, wir fangen an, Megast&auml;dte wie Mexiko-Stadt, Peking und S&atilde;o Paulo eingehender zu betrachten. Durch Ver&auml;nderungen in diesen St&auml;dten, die eine Menge an wirtschaftlicher und politischer Macht konzentrieren, k&ouml;nnen wir helfen, umfassendere Ver&auml;nderungen auf der ganzen Welt einzuleiten. Wir sind dabei, einige interessante Arbeiten zur R&uuml;ckeroberung der Stadt f&uuml;r die Menschen zu starten, bei denen es um entscheidende Themen wie Mobilit&auml;t, Wasser, Solarenergie, Gr&uuml;nanlagen sowie Nahrungsmittelproduktion und -verteilung geht. Hierbei arbeiten wir mit anderen nicht staatlichen Organisationen, sozialen Bewegungen, Wissenschaftlern und Regierungsmitgliedern zusammen. Mit Kampagnen wie dieser k&ouml;nnen wir einen realen und unmittelbaren Nutzen erzielen. Traditionell sind wir gut in der Kampagnenarbeit f&uuml;r die Arktis oder den Amazonas, gegen bestimmte Produkte oder grenz&uuml;berschreitende Produkte. St&auml;dte sind da viel komplexer und man braucht andere Aktionsinstrumente. Diese neuen Instrumente entwickeln wir jetzt. Wir sind offen f&uuml;r ein Engagement auf diesem Gebiet und freuen uns darauf.</p>
<p><strong>Sie sind nicht nur im Umweltschutz aktiv, sondern engagieren sich auch f&uuml;r Menschenrechte und gegen Armut. Au&szlig;erdem sind Sie als Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlerin t&auml;tig. K&ouml;nnen Smart Cities auf diesen Gebieten einen Beitrag leisten &ndash; wie zu mehr Demokratie, Gleichberechtigung und gegen Armut?</strong><br>
<strong> A. T.:</strong> Ja. Meiner Meinung nach ist die Trennung zwischen Entwicklung und Umwelt sowie zwischen Menschenrechten und Umwelt falsch, im wahren Leben gibt es sie nicht. Wenn wir &uuml;ber urbane Mobilit&auml;t sprechen, sprechen wir &uuml;ber das Recht auf Mobilit&auml;t oder den Klimawandel oder Gesundheitsfragen? Offensichtlich sprechen wir &uuml;ber all diese Fragen auf einmal. So sehe ich mich nicht nur als Umweltsch&uuml;tzerin, sondern auch als Menschenrechtsaktivistin und als Frauenrechtlerin: Dies h&auml;ngt alles miteinander zusammen. Wir m&uuml;ssen uns auf Bereiche konzentrieren, in denen man die meisten &Auml;nderungen erzielen kann. St&auml;dte sind ein wunderbarer Ort hierf&uuml;r, wegen der Anforderungen an Hygiene, Abw&auml;sser, Verschmutzung, urbane Mobilit&auml;t und Unterkunft. All diese Themen kann man gleichzeitig angehen.</p>
<p><strong>Haben Sie Angst, dass die Datenmenge, die in Smart Cities erfasst wird, gegen die Interessen der Menschen eingesetzt werden kann? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> Das Problem ist nicht unbedingt die Erhebung von Daten, sondern zu gew&auml;hrleisten, dass jeder klar versteht, wer was sammelt, wie es erfasst und wie es verwendet wird. Wenn Daten auf transparente Weise und f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gesammelt und genutzt werden, ist das gro&szlig;artig.</p>
<p><strong>Gibt es bereits eine Stadt, die ihre Vorstellungen von einer nachhaltigen, umweltfreundlichen Stadt darstellt?</strong><br>
<strong> A. T.:</strong> Ich mag Hamburg sehr, eine Mischung aus Moderne und Natur. Nat&uuml;rlich gibt es St&auml;dte mit einer &uuml;berzeugenderen &ouml;kologischen Erfolgsbilanz und die Luftqualit&auml;t ist ein Problem, aber es ist eine der gr&uuml;nsten St&auml;dte in Europa. Mit Fu&szlig;- und Radwegen steht diese Stadt bei der Mobilit&auml;t ganz gro&szlig; da. Obwohl Hamburg noch seinen Teil an Herausforderungen zu meistern hat, ist es f&uuml;r mich am n&auml;chsten an einer intelligenten Stadt. Mit einer etwas besseren Planung k&ouml;nnte Rio eine intelligente Stadt sein.<br>
Es ist eine sch&ouml;ne Herausforderung, Rio zu einer intelligenten Stadt zu machen. Wir sollten dies anstreben.</p>
<p><strong>Wenn dies der Fall ist, k&ouml;nnen Sie sich vorstellen, nach Hamburg zu ziehen? </strong><br>
<strong>A. T.:</strong> Auf jeden Fall, ich lebte drei Jahre lang in Hamburg, liebte es und w&uuml;rde sofort wieder dorthin ziehen.</p>
<p><strong> Sprechen wir &uuml;ber die Zukunft in 50 Jahren: Wie sieht Ihr perfektes Bild von einer Stadt aus?</strong><br>
<strong> A. T.:</strong> Das ist eine Stadt, in der alle Einwohner ihre Rechte in Anspruch nehmen und komfortabel leben k&ouml;nnen, ohne die Natur zu sch&auml;digen. Gl&uuml;cklicherweise hat meine Familie vollen Zugriff auf alles, was die Stadt zu bieten hat, und ich w&uuml;nsche mir, dass dies jedem Menschen offensteht &ndash; auf nachhaltige Weise.<br>
<small>(Bildnachweis: Fotolia: marchello74; Unsplash: Nick Scheerbart, Vanessa Bumbeers, Victor Abrantes)</small></p>
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		<title>Smart Cities weltweit</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/smart-cities-weltweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 09:15:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Überall auf dem Globus werden zurzeit Smart Cities realisiert. Die Oberbürgermeister von Städten in Deutschland,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&Uuml;berall auf dem Globus werden zurzeit Smart Cities realisiert. Die Oberb&uuml;rgermeister von St&auml;dten in Deutschland, Luxemburg und Korea berichten &uuml;ber ihre Projekte auf dem Weg zu einer intelligenten, lebenswerten Stadt.</strong></p>
<h2>Lydie Polfer: Luxemburg</h2>
<p>Einwohner: ca. 115.000<br>
Fl&auml;che: ca. 52 km</p>
<h2>Dieter Reiter: M&uuml;nchen, Deutschland</h2>
<p>Einwohner: ca. 1,45 Mio.<br>
Fl&auml;che: ca. 310 km2</p>
<h2>Yoo Jeong-bok: Songdo City, S&uuml;dkorea</h2>
<p>Einwohner: ca. 3 Mio.<br>
Fl&auml;che: ca. 1.029 km2</p>
<p><strong><br>
1. Was ist an Ihrer Stadt &bdquo;smart&ldquo; im Sinne einer Smart City?<br>
</strong><strong>Lydie Polfer:&nbsp;</strong>Die Stadt Luxemburg ist &bdquo;smart&ldquo; wegen ihrer internationalen und multikulturellen Bev&ouml;lkerung: In der Tat hat Luxemburg mehr als 69 Prozent nichtluxemburgische Einwohner und Menschen aus mehr als 160 verschiedenen L&auml;ndern, die harmonisch und in gegenseitigem Respekt miteinander leben.<br>
<strong>Dieter Reiter:</strong>&nbsp;Bei unserem Smart-City-Projekt &bdquo;Smarter Together&ldquo; geht es im Kern darum, Neues mit bereits Geplantem zu verbinden. Es ist vor allem ein kooperatives Projekt, bei dem M&uuml;nchen und die anderen beteiligten St&auml;dte und unsere Partner aus Technologie und Wissenschaft sowohl voneinander lernen als auch die Projektbausteine gemeinsam mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern weiterentwickeln &ndash; auch und gerade dieser interdisziplin&auml;re und zugleich lokal vor Ort wirksam werdende Austausch ist ein &bdquo;smarter&ldquo; Mehrwert.<br>
<strong>Yoo Jeong-bok:&nbsp;</strong>F&uuml;r die Schaffung einer IT-basierten, intelligenten Stadt bem&uuml;ht sich Incheon zurzeit darum, die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Stadt sicherzustellen, und hat alle m&ouml;glichen topaktuellen IT-Technologien integriert &ndash; wie etwa selbstorganisierende <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>netzwerke, intelligente Geb&auml;udesysteme, geografische Informationssysteme und intelligente Verkehrssysteme. Auf dieser Grundlage verf&uuml;gt die Stadt &uuml;ber die F&auml;higkeit, ein Umfeld zu schaffen, das zweckm&auml;&szlig;iger und wirtschaftlicher ist.</p>
<p><strong><br>
2. Welche Rolle spielt dabei die Nachhaltigkeit? Ist ein Stadtwachstum m&ouml;glich, ohne die Bed&uuml;rfnisse zuk&uuml;nftiger Generationen zu gef&auml;hrden?<br>
</strong><strong>Lydia Polfer:</strong>Nachhaltigkeit spielt eine sehr wichtige Rolle. Wir m&uuml;ssen sicherstellen, dass zuk&uuml;nftige Generationen von derselben Lebensqualit&auml;t profitieren, die wir heute kennen. Die Bed&uuml;rfnisse und Erwartungen der zuk&uuml;nftigen Generationen zu steigern und zu erf&uuml;llen &ndash; die sich kontinuierlich entwickeln und ver&auml;ndern &ndash;, ist eine gro&szlig;e Herausforderung, die die Stadt Luxemburg bereit ist anzunehmen, um reibungsloses und &bdquo;smartes&ldquo; Wachstum zu garantieren.<br>
<strong>Dieter Reiter:&nbsp;</strong>Wir m&ouml;chten mehr als 20 Prozent CO2 einsparen, mehr als 20 Prozent erneuerbare Energien nutzen und die Energieeffizienz um mehr als 20 Prozent steigern. Dazu arbeiten wir am Aufbau von Niedrigenergiequartieren, an der Sanierung von Wohnanlagen sowie der Entwicklung von innovativen Mobilit&auml;tskonzepten.<br>
<strong>Yoo Jeong-bok:</strong>&nbsp;Bei der Fortsetzung des Projekts &bdquo;Smart City&ldquo; gab es verschiedene Herausforderungen wie die digitale Kluft zwischen den neuen Stadtteilen und der Altstadt. Aber durch die von uns auf Weltklasse-Niveau errichtete IT-Infrastruktur wurde stadtweit eine &bdquo;Smart City&ldquo; sowohl f&uuml;r die Altstadt als auch f&uuml;r die Freiwirtschaftszone Incheons realisiert. Dadurch wird ein nachhaltiges Wachstum der Stadt gesichert und den B&uuml;rgern werden sichere und g&uuml;nstige Dienstleistungen zur Verf&uuml;gung gestellt.</p>
<p><strong><br>
3. Wo liegt der Fokus Ihres Smart City Projektes<br>
</strong><strong>Lydia Polfer:&nbsp;</strong>Die Projekte &bdquo;Smart City&ldquo; umfassen viele Themengebiete, aber sie konzentrieren sich insbesondere auf Telekommunikation und den Zugang zu Informationen, Mobilit&auml;t, Zugangsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Menschen mit Behinderungen und die Umwelt. All diese Projekte haben das Ziel, das Leben der Menschen einfacher zu gestalten. Die Bed&uuml;rfnisse der Menschen stehen stets im Mittelpunkt der Betrachtungen und Bem&uuml;hungen der Stadt.<br>
<strong>Dieter Reiter:</strong>&nbsp;Bei &bdquo;Smarter Together&ldquo; geht es um energieeffiziente Quartiere, nachhaltige Mobilit&auml;tskonzepte und digital vernetzte Infrastrukturen und Dienste, wie &ouml;ffentliches <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a> oder &bdquo;intelligente Stra&szlig;enlaternen&ldquo;. Mobilit&auml;tsstationen werden die flexible und individuelle Fortbewegung im Quartier sp&uuml;rbar verbessern, sei es durch Lastenfahrr&auml;der, E-Bikes oder integrierte Car-Sharing-Angebote. &Uuml;ber zentrale Infos&auml;ulen und eine Quartiers-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> werden die B&uuml;rger &uuml;ber all das informiert.<br>
<strong>Yoo Jeong-bok:</strong>&nbsp;Bis Ende 2014 war die Errichtung der IKT-Infrastruktur abgeschlossen. Jetzt wird die zweite Phase des Projekts umgesetzt. Dadurch wollen wir eine IT-basierte, intelligente Stadt schaffen, wo wir Informationen &uuml;ber Aspekte wie Infrastruktur- und Wohneinrichtungen aus allen Teilen der Stadt austauschen k&ouml;nnen.<br>
<strong>4. Wie profitieren Ihre B&uuml;rger davon?</strong><br>
<strong>Lydia Polfer:&nbsp;</strong>Die Stadt Luxemburg verbessert ihre Anwendungen kontinuierlich und passt sie den Bed&uuml;rfnissen der Nutzer an, z. B., um Echtzeitinformationen &uuml;ber &ouml;ffentliche Transportmittel oder freie Parkpl&auml;tze zur Verf&uuml;gung zu stellen, um Formulare oder Dokumente zu bestellen, um Probleme an die Stadtverwaltung zu &uuml;bermitteln.<br>
<strong>Dieter Reiter:</strong>&nbsp;Im Mittelpunkt steht eine deutliche Verbesserung der Lebensqualit&auml;t der B&uuml;rger im Quartier. In Neuaubing-Westkreuz werden sie als k&uuml;nftige Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam mit Unternehmen und &ouml;rtlichen Umsetzern die L&ouml;sungen entwickeln. Co-Creation nennen dies die Fachleute. Dies geschieht bei uns in unserem &bdquo;Stadtteillabor&ldquo;.<br>
<strong>Yoo Jeong-bok:&nbsp;</strong>Unsere smarten Technologien werden sich auf das Konzept der &bdquo;&Ouml;ko-Stadt&ldquo; (&sbquo;eco city&lsquo;) ausweiten, um die Natur zu sch&uuml;tzen und den B&uuml;rgern eine ansprechende st&auml;dtische Infrastruktur zu bieten. Um den Problemen gerecht zu werden, die im Prozess der Stadtentwicklung verursacht wurden, wie Verschmutzung und Abfall, werden wir &Ouml;ko-Bauten und &ouml;kologische IT-Technologien einf&uuml;hren, die den B&uuml;rgern erm&ouml;glichen werden, in einer umweltfreundlichen Umgebung zu leben.</p>
<p><strong><br>
5. Was ist in Ihren Augen die wichtigste Technologie, um eine Smart City zu realisieren?</strong><strong>Lydia Polfer:&nbsp;</strong>Eine technologische Infrastruktur, welche die Entwicklung von Hochleistungsanwendungen erm&ouml;glicht, schneller Datenverkehr und die Verarbeitung von gro&szlig;en Datenmengen kombiniert mit einem effizienten und sicheren Netzwerk, sind unerl&auml;sslich, um eine &bdquo;Smart City&ldquo; zu schaffen. Die Stadt verf&uuml;gt &uuml;ber ein eigenes faseroptisches Netzwerk und ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wi-fi/" target="_blank" title="Bezeichnung sowohl f&uuml;r ein Firmenkonsortium, das Ger&auml;te mit Funk-Schnittstellen zertifiziert, als auch f&uuml;r den zugeh&ouml;rigen&hellip;" class="encyclopedia">Wi-Fi</a>-Netzwerk, das beinahe jedes Stadtviertel abdeckt. Die Stadt h&auml;lt es f&uuml;r &auml;u&szlig;erst wichtig, dass die &ouml;ffentlichen Daten der Stadtverwaltung den B&uuml;rgern zug&auml;nglich gemacht werden. Die Stadt h&auml;lt an ihren Bem&uuml;hungen im Bereich der offenen Daten fest und arbeitet st&auml;ndig daran, die B&uuml;rger mit Informationen zu versorgen, die diesen wichtig sind.<br>
<strong>Dieter Reiter:&nbsp;</strong>Unter dem Begriff &bdquo;Integrierte Infrastrukturen&ldquo; k&ouml;nnen viele bereits existierende Systeme verbunden werden: Wir entwickeln dazu eine Smart-Data-Management-Plattform. Hierauf lassen sich wichtige Informationen sammeln. Das kann unsere Arbeit in der Planung erleichtern und den B&uuml;rgern helfen, die sich dies alles &uuml;ber die Quartiers-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> anzeigen lassen k&ouml;nnen.<br>
<strong>Yoo Jeong-bok:&nbsp;</strong>In einer &bdquo;Smart City&rdquo; werden Informationen, die an unterschiedlichen Terminals, &Uuml;berwachungskameras und Sensoren erhoben werden, verarbeitet, analysiert und verteilt. Das Wichtigste ist, diese verschiedenen Dienste durch eine Plattforml&ouml;sung auf der Basis von IdD zu integrieren. Zu diesem Zweck hat die Freiwirtschaftszone Incheons (IFEZ) im Jahr 2012 eine &ouml;ffentlich-private Partnerschaft ins Leben gerufen und eine IFEZ-integrierte Plattform entwickelt. Jedes Netzwerk ist ein selbstorganisierendes <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>-Netzwerk, das ein hohes Datenvolumen verarbeitet. Es erzeugt Informationen mit gro&szlig;em Mehrwert, indem es alle Daten verarbeitet, die im Smart City Operation Center erfasst werden.</p>
<p><strong><br>
6. Welche Rolle werden Smart Cities nach in der Zukunft spielen?<br>
</strong><strong>Lydia Polfer:&nbsp;</strong>Die Menschen zeigen immer mehr Interesse f&uuml;r Innovation und fordern Transparenz, Zugang zu Informationen und Teilnahme an Projekten und Entscheidungsfindung. Daher werden die St&auml;dte, die sich selbst als &bdquo;Smart City&ldquo; positionieren wollen, Projekte entwickeln m&uuml;ssen, die diesem Bed&uuml;rfnis Rechnung tragen, um nicht nur f&uuml;r die eigenen B&uuml;rger, sondern auch f&uuml;r Arbeitgeber, Investoren und Touristen attraktiv und wettbewerbsf&auml;hig zu bleiben.<br>
<strong>Dieter Reiter:</strong>&nbsp;Smart Cities sind sicherlich ein wesentlicher Baustein der k&uuml;nftigen Stadtentwicklung, der gleichwohl erst auf seine Praxistauglichkeit und seinen konkreten Nutzen f&uuml;r die B&uuml;rgerschaft hin erprobt werden muss. Nicht alles, was technisch m&ouml;glich ist, ist zugleich auch planerisch oder gesellschaftlich sinnvoll.<br>
<strong>Yoo Jeong-bok:&nbsp;</strong>Mit dem Projekt &bdquo;Smart City&ldquo; werden wir eine IT-basierte, intelligente Stadt schaffen, in der Informationen, die aus allen Teilen der Stadt erfasst werden, auch aus Infrastruktur- und Wohneinrichtungen, ausgetauscht werden k&ouml;nnen. Dies wird zur Realisierung einer Umwelt beitragen, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.</p>
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		<title>Smart City-Start-ups</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/smart-city-start-ups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 10:03:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Cities]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Smart City bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Einsatz neuer Produkte und Dienste.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Smart City bietet eine Vielzahl von M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Einsatz neuer Produkte und Dienste. Zahlreiche junge Unternehmen entwickeln innovative Ideen f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen in der intelligenten Stadt. Wir stellen einige der aktuell interessantesten Start-ups vor.</strong></p>
<h2>Auf einem Rad</h2>
<p>Das Onewheel von Future Motion ist ein elektrisches Skateboard, das ein neues Fahrgef&uuml;hl on- oder offroad bietet. Das System kombiniert neueste Radnabenmotor-Technologie mit einer hochentwickelten, selbst ausbalancierenden Steuerung. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das zwischen Fun-Ger&auml;t und Transportmittel anzusiedeln ist. &Uuml;ber eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> kann der Fahrer den Ladezustand des Akkus pr&uuml;fen und verschiedene Fahrmodi einstellen.<br>
<a href="http://www.onewheel.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.onewheel.com</a></p>
<h2>Sprit sparen und aufsteigen</h2>
<p>Drust hat den Fahrerassistenten Akolyt entwickelt. Das System besteht aus einem Schl&uuml;ssel, der sich mit dem Diagnosesystem des Fahrzeugs (OBD) verbindet, und einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>, die per <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a> mit dem Schl&uuml;ssel kommuniziert. Die L&ouml;sung gibt dem Fahrer personalisierte Hinweise, wie er den Treibstoffverbrauch reduzieren kann. Seine Einspar-Erfolge kann er dann mit anderen Usern teilen, Punkte sammeln und in h&ouml;here Level aufsteigen.<br>
<a href="http://www.drust.io/" target="_blank" rel="nofollow">www.drust.io</a></p>
<h2>Smarter Parken</h2>
<p>Der Smart-Parking-Service von Parkbob ist eine kostenlose <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>, die dem Nutzer freie Parkpl&auml;tze anzeigt. Dazu sammelt die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> anonym die Position von Nutzern und erkennt &uuml;ber die Smartphone-Sensoren, ob gerade ein- oder ausgeparkt wird. Zudem berechnet die L&ouml;sung die Wahrscheinlichkeit, ob der Parkplatz noch frei ist. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> warnt dar&uuml;ber hinaus vor Parkverboten, lotst Suchende ans Ziel und stellt elektronische Parkscheine aus.<br>
<a href="http://www.parkbob.com/" target="_blank" rel="nofollow">www.parkbob.com</a></p>
<h2>Smart-City-Sofa</h2>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2073 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_startups-2.jpg" alt="SmartCity_Innovator_startups" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_startups-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_startups-2-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_startups-2-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_startups-2-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/10/SmartCity_Innovator_startups-2-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"><br>
Soofa ist eine Bank, die mit einem 30-W-Solarpanel, einem Stromspeicher und zwei USB-Anschl&uuml;ssen ausgestattet ist. Besucher k&ouml;nnen so an dem smarten Stadtm&ouml;bel Tag und Nacht ihre Mobilger&auml;te aufladen. Zudem verf&uuml;gt die Bank &uuml;ber Umweltsensoren; Informationen zur Luftqualit&auml;t oder zur L&auml;rmbelastung werden auf eine Internetplattform hochgeladen. Dazu ist die Bank &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a> mit dem Internet vernetzt.<br>
<a href="http://www.soofa.co/" target="_blank" rel="nofollow">www.soofa.co</a></p>
<h2>Am schnellsten von A nach B</h2>
<p>Die kostenlose Mobilit&auml;ts-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> Ally von Door2Door zeigt dem Nutzer, wie er mit Bus, Bahn, zu Fu&szlig; oder per Carsharing am schnellsten und g&uuml;nstigsten ans Ziel gelangt. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> sammelt dabei anonymisierte Verkehrsdaten, ag&shy;gregiert sie und stellt sie zum Beispiel Nahverkehrsbetrieben gegen Geld zur Verf&uuml;gung. Sie sollen damit in Zukunft ihre Fahrstrecken dem voraussichtlichen Nutzerverhalten anpassen k&ouml;nnen.<br>
<a href="http://www.door2door.io" target="_blank" rel="nofollow">www.door2door.io</a></p>
<h2>Schutz vor Eindringlingen</h2>
<p>Magos Systems entwickelt <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>systeme zur Perimeter- und Grenz&uuml;berwachung, die sich leicht in vorhandene Sicherheitssysteme integrieren lassen. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>l&ouml;sungen sind preiswert und verbrauchen wenig Energie, bieten aber eine hohe Leistung. Da sie &uuml;ber keine beweglichen Teile verf&uuml;gen, sind sie leicht zu warten und robust. Sie k&ouml;nnen auch bei schlechtem Wetter und allen Lichtverh&auml;ltnissen eingesetzt werden.<br>
<a href="http://www.magossystems.com" target="_blank" rel="nofollow">www.magossystems.com</a></p>
<h2>Gr&uuml;ner Rasen mit halbiertem Wasserverbrauch</h2>
<p>Die Rasensprenger-Steuerung von Rachio erm&ouml;glicht es, den gesamten Bew&auml;sserungsprozess &uuml;ber ein mobiles Ger&auml;t zu managen. Sie verbindet sich &uuml;ber das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wi-fi/" target="_blank" title="Bezeichnung sowohl f&uuml;r ein Firmenkonsortium, das Ger&auml;te mit Funk-Schnittstellen zertifiziert, als auch f&uuml;r den zugeh&ouml;rigen&hellip;" class="encyclopedia">Wi-Fi</a>-Netz mit einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">cloud</a>basierten Software, um vergangene und zuk&uuml;nftige Wetter- und Feuchtigkeits-Level zu analysieren. Zusammen mit Informationen zum Bodentyp und Rasenzustand errechnet das System die optimale Bew&auml;sserung und spart so bis zu 50&nbsp;Prozent Wasser.<br>
<a href="http://www.rachio.com" target="_blank" rel="nofollow">www.rachio.com</a></p>
<h2>Vernetzte Stadtbegr&uuml;nung</h2>
<p>Der City Tree von Green City Solutions ist eine freistehende Vertikalbegr&uuml;nung, die die Umgebungsluft von Schadstoffen befreit. Der Pflanzenfilter kombiniert spezielle Mooskulturen mit einer eigens entwickelten IoT-Technologie f&uuml;r deren optimale Versorgung. Die Technologie erfasst au&szlig;erdem Daten zu den klimatischen Bedingungen und kann um einen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Hotspot oder eine E-Bike-Ladestation erweitert werden.<br>
<a href="http://www.greencitysolutions.de" target="_blank" rel="nofollow">www.greencitysolutions.de</a></p>
<p><small>(Bildnachweis: Door2Door; Drust; Future Motion; Green City Solutions; Magos Systems; Parkbob; Rachio; Soofa)</small></p>
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