<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Edge Computing | Future Markets Magazine</title>
	<atom:link href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/innovators-edge-computing/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/innovators-edge-computing/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Oct 2024 10:59:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.2</generator>

<image>
	<url>https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2021/04/cropped-TQ_byEBV_512x512px-2-32x32.png</url>
	<title>Edge Computing | Future Markets Magazine</title>
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/innovators-edge-computing/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Interview mit Calista Redmond</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-mit-calista-redmond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 17:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Befehlssatzarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Calista Redmond]]></category>
		<category><![CDATA[CEO]]></category>
		<category><![CDATA[edge computing]]></category>
		<category><![CDATA[embedded devices]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführerin]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Calista Redmond]]></category>
		<category><![CDATA[offenes System]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>
		<category><![CDATA[open systems]]></category>
		<category><![CDATA[open-source solution]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source-Blueprint]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source-Community]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source-Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source-Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source-Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source-Software]]></category>
		<category><![CDATA[operating system]]></category>
		<category><![CDATA[RISC-V]]></category>
		<category><![CDATA[RISC-V architecture]]></category>
		<category><![CDATA[RISC-V Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[RISC-V Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[RISC-V ISA]]></category>
		<category><![CDATA[The Quintessence]]></category>
		<category><![CDATA[TQ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9067</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit Calista Redmond, Geschäftsführerin der RISC-V Foundation Vor mehr als 20 Jahren begann die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-mit-calista-redmond/">Interview mit Calista Redmond</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interview mit Calista Redmond, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der RISC-V Foundation</strong></p>
<p class="p1">Vor mehr als 20 Jahren begann die Erfolgsgeschichte <span class="s1">von Linux als freies, offenes Betriebssystem, an </span>dem jeder mitarbeiten kann. Heute ist Linux das f&uuml;hrende Betriebssystem bei Embedded Ger&auml;ten. Diese Erfolgsgeschichte m&ouml;chte Calista Redmond jetzt mit Open-Source-Hardware wiederholen. Seit M&auml;rz 2019 ist sie CEO der RISC-V Foundation, die eine offene Befehlssatzarchitektur vorantreibt. Damit soll jedermann Prozessoren ohne die Zahlung von Lizenzgeb&uuml;hren entwickeln, herstellen und <span class="s1">verkaufen k&ouml;nnen. Im Gespr&auml;ch mit dem Future Markets Magazine </span>erweist sich die studierte Betriebswirtschaftlerin und er<span class="s1">fahrene Managerin als &uuml;berzeugte Verfechterin offener Systeme. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Schon bevor sie Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin bei der</span> Foundation wurde, hat sie unter anderem verschiedene Open-Source-Initiativen bei IBM begleitet. Hier hat sie gelernt, wie durch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen die Einf&uuml;hrung neuer Technologien beschleunigt werden kann. Und als Mitgr&uuml;nderin von gleich vier erfolgreichen Start-ups wei&szlig; sie, wie man mit einer Vielzahl von Interessengruppen zusammenarbeitet. Eine Erfahrung, die sie hervorragend auf die F&uuml;hrung der RISC-V Foundation vorbereitet hat. Calista Redmond ist sich sicher:</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Offene Hardware kann Innovationen drastisch beschleunigen und das Spielfeld zum Nutzen des gesamten &Ouml;kosystems &ouml;ffnen.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was ist es, dass sie so an der IT-Welt reizt?</b></span></p>
<p class="p1"><b>Calista Redmond: </b>Technologie ist die st&auml;rkste Kraft, um Branchen zu revolutionieren, Unternehmen zu st&auml;rken und unser Leben zu verbessern. Jeder kann dabei eine Rolle spielen, und insbesondere Open Source kann die Voraussetzungen verbessern, sich zu engagieren und daran mitzuwirken.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Vor Ihrer Karriere bei IBM haben Sie vier Start-ups mitgegr&uuml;ndet. Warum der Wechsel zu einem gro&szlig;en Unternehmen &ndash; und dann zu einer Stiftung?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b> Man lernt enorm viel, wenn man allein ein Unternehmen gr&uuml;ndet und aufbaut &ndash; von jeder Ecke und Facette des Unternehmens. Und von gro&szlig;en Unternehmen kann man ausgereifte Best-Practice-Verfahren und Methoden &uuml;bernehmen. Aus beiden Erfahrungen ist mir klar geworden, dass die beste Wirkung durch Zusammenarbeit erzielt wird.</p>
<p class="p1">Daher wollte ich meine Open-Source-Erfahrungen erweitern. Eine Open-Source-Community erm&ouml;glicht eine enge Zusammenarbeit, die mit gemeinsamen, langfristigen strategischen Interessen verbunden ist. Ich besch&auml;ftige mich seit Jahren intensiv damit, die Open-Source-Ideologie in Hardware einzubringen. Und die RISC-V ist eine beeindruckende Architektur und Gemeinschaft, mit der man das aufbauen kann.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Warum ben&ouml;tigt die Branche offene Hardwarel&ouml;sungen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.: </b><span class="s3">Obwohl es Open-Source-Software schon seit Jahrzehnten gibt, gab eine gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung. Und zwar die Branche zur Zusammenarbeit und Einf&uuml;hrung offener Hardwarel&ouml;sungen zu bewegen. Mit Hardwaredesigns sind besondere Herausforderungen verbunden &ndash; einschlie&szlig;lich Entwicklungszeit und -kosten. Und genau das ist der Grund, weshalb die Industrie offene Hardwarel&ouml;sungen ben&ouml;tigt. </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Unterscheidet sich die Arbeit an einem Open-Source-Projekt von der Arbeit an einem klassischen, propriet&auml;ren System? </b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b> Ja, es ist ganz anders, da Sie viele zus&auml;tzliche Variablen ber&uuml;cksichtigen m&uuml;ssen. Open-Source-L&ouml;sungen m&uuml;ssen f&uuml;r die Anforderungen einer Vielzahl von Unternehmen auf der ganzen Welt geeignet sein, die alle L&ouml;sungen f&uuml;r eine Vielzahl von Anwendungen und Branchen entwickeln. Die Interoperabilit&auml;t zwischen Implementierungen ist bei Open-Source-L&ouml;sungen viel wichtiger. Dar&uuml;ber hinaus basieren Open-Source-Projekte auf den Anstrengungen der Gemeinschaft, gemeinsame Ziele und Vorgaben zu erreichen. Zum Dank erlebt man eine Gemeinschaft gleichgesinnter Menschen, die zusammenkommen, um die komplexesten Probleme der Branche gemeinsam zu l&ouml;sen. Das bedeutet, dass Transparenz im Vordergrund steht und Entscheidungen demokratisch und nicht top-down getroffen werden. Im Kern definieren wir die Grundbausteine, auf denen viele Unternehmen ihre Gesch&auml;fte aufbauen k&ouml;nnen.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was bedeutet das exponentielle Wachstum beim Einsatz von Embedded Systemen und Edge Computing f&uuml;r Prozessoren im Allgemeinen? </b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b> Der Bedarf an Rechenleistung von K&uuml;nstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen, IoT, High Performance Computern sowie Virtual und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/augmented-reality/" target="_blank" title="Die erweiterte Realit&auml;t ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realit&auml;t. Der Anwender&hellip;" class="encyclopedia">Augmented Reality</a> hat die Branche massiv unter Druck gesetzt. Neue Anforderungen an die Rechenleistung in verschiedenen Energie- und Leistungsdimensionen haben allgemein die Nachfrage erh&ouml;ht und den Wettbewerb bei kundenspezifischen, f&uuml;r spezielle <span class="s3">Anwendungsanforderungen entwickelten Prozessoren verst&auml;rkt. Da Befehlssatzarchitekturen (ISAs) Jahrzehnte alt sind, </span>sind sie nicht f&uuml;r die neuesten Workloads ausgelegt. Die RISC-V ISA erm&ouml;glicht es uns, mit einem leeren Blatt Papier zu beginnen und Designs f&uuml;r neue Arbeitslasten zu optimieren, was eine neue &Auml;ra des Silizium-Designs und der Prozessorinnovation durch offene Standards einl&auml;utet.</p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Wie ist die Idee von RISC-V entstanden?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s3"><b> </b>Im Sommer 2010 startete das Informatik-Team der UC Berkeley </span><span class="s1">ein Projekt zur Entwicklung einer eigenen Designarchitektur. Sie nannten diese Architektur<br>
RISC-V, da es die f&uuml;nfte gro&szlig;e</span><span class="s3"> Iteration des RISC (Reduced Instruction Set Computing) ISA ist. </span><span class="s2">Dieses Projekt wurde von Krste</span> <span class="s2">Asanovic</span><span class="s3">, Andrew Waterman und Yunsup Lee mit Unterst&uuml;tzung von David Patterson geleitet, der in den 1980er Jahren Pionierarbeit bei der RISC-V Architektur leistete. Die RISC-V Foundation wurde 2015 gegr&uuml;ndet, um die zuk&uuml;nftige Entwicklung und Ausrichtung der RISC-V ISA zu steuern. </span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Was sind die Vorteile von RISC-V?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s3"> Die RISC-V ISA ist ein Open-Source-Blueprint f&uuml;r allgemeine und kundenspezifische Prozessoren, mit denen alle Arten von Unternehmen, ob gro&szlig; oder klein, Innovationen beschleunigen k&ouml;nnen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s3">RISC-V bietet einen neuen Level an Freiheit bei der Soft- und </span><span class="s2">Hardware bez&uuml;glich der Architektur, und das auf eine offene, erweiterbare Art und Weise. Die offene ISA bietet </span><span class="s3">einfacheren Support von einer Vielzahl von Betriebssystemen, Softwareanbietern und Tool-Entwicklern. RISC-V ist </span><span class="s2">nicht auf einen einzigen Lieferanten angewiesen &ndash; es bietet eine Vielzahl</span><span class="s3"> von Lieferanten und unterst&uuml;tzt damit unbegrenztes Potenzial f&uuml;r zuk&uuml;nftiges Wachstum. Und schlie&szlig;lich wird keine andere ISA wie die RISC-V ISA entworfen: Sie erm&ouml;glicht eine benutzerdefinierte Erweiterbarkeit der Architektur, ohne bestehende Erweiterungen zu beeintr&auml;chtigen oder eine Zersplitterung der Software zu verursachen. Aber das sind nur einige der wichtigsten Vorteile von RISC-V.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Was fasziniert Sie pers&ouml;nlich an RISC-V?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s3"> Im Laufe meiner Karriere </span><span class="s2">war ich stolz darauf, Teil einer Reihe von Open-Source-Initiativen zu sein, die technologische</span><span class="s3"> Innovationen vorangetrieben und </span><span class="s2">die die branchenweite Zusam</span><span class="s3">menarbeit gef&ouml;rdert haben. Das RISC-V &Ouml;kosystem ist eine der dynamischsten Gemeinschaften, die ich bisher gesehen habe. Im vergangenen Jahr verzeichnete die </span>RISC-V Foundation ein Mitgliederwachstum von mehr als<span class="s3"> 100 Prozent; mehr als 420 Organisationen, Einzelpersonen und Universit&auml;ten aus 28 L&auml;ndern und sechs Kontinenten auf der ganzen Welt sind Teil der Foundation. W&auml;hrend die ISA &uuml;ber ihre Wurzeln in der Wissenschaft hinausgewachsen ist, erleben wir immer mehr kommerzielle Akzeptanz und Umsetzung in einer Vielzahl von Branchen. F&uuml;r mich am wichtigsten ist, dass ich wirklich glaube, durch die Open-Source-Zusammenarbeit wie bei RISC-V die Zukunft der Technologie voranzutreiben. Ich bin stolz darauf, die RISC-V Revolution mit zu f&uuml;hren.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Was haben zum Beispiel die Hersteller von IoT-Ger&auml;ten davon?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s3"> Die RISC-V ISA bietet deutlich mehr Kontrolle &uuml;ber Hard- und Software-Implementierungen. Mit RISC-V k&ouml;nnen Designs f&uuml;r eine Vielzahl von Funktionen wie geringer </span><span class="s2">Energieverbrauch, h&ouml;here Leistung und st&auml;rkere Sicherheit optimiert</span><span class="s3"> werden, w&auml;hrend die volle Kompatibilit&auml;t mit anderen RISC-V-basierten Designs erhalten bleibt. RISC-V macht es f&uuml;r IoT-Hersteller einfacher, die n&auml;chste Generation von IoT-Ger&auml;ten zu entwickeln, die KI-Informationen aus umfangreichen Datenquellen wie Bild, Video, Audio usw. verarbeiten k&ouml;nnen und von Anfang an Sicherheit zu integrieren.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Wie haben etablierte Chiphersteller darauf reagiert?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s3"><b>C. R.:</b> RISC-V hat eine kritische Masse von Unternehmen erreicht, die RISC-V einsetzen und zum &Ouml;kosystem beitragen, darunter mehrere Chiphersteller. Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Jahren noch mehr Interesse von Chipherstellern sehen werden. Denn sie k&ouml;nnen mit RISC-V ihr Angebot erweitern und die Bed&uuml;rfnisse ihrer Kunden besser erf&uuml;llen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Warum ist RISC-V gerade f&uuml;r Embedded und Edge Systeme so interessant?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s3"><b> </b>Unternehmen profitieren von der kostenlosen und offenen RISC-V ISA. RISC-V &ouml;ffnet die ehemals &bdquo;geschlossene&ldquo; Architektur und erm&ouml;glicht Innovationen, die wiederum neue Chancen und Anwendungen ansto&szlig;en. Mit seinem robusten &Ouml;kosystem beschleunigt RISC-V die Markteinf&uuml;hrung und reduziert Risiken und Investitionen, so dass Unternehmen innovative L&ouml;sungen ohne gro&szlig;es Budget oder Team entwickeln k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus bietet RISC-V die M&ouml;glichkeit, mit seiner schichtenbasierten und erweiterbaren ISA Tausende von m&ouml;glichen kundenspezifischen Prozessoren zu erstellen. Unternehmen k&ouml;nnen den minimalen Befehlssatz, klar definierte oder kundenspezifische Erweiterungen implementieren, um speziell f&uuml;r die n&auml;chste Generation von Edge Computern zugeschnittene Prozessoren zu entwickeln.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Wer setzt RISC-V heute schon ein? In welchen Anwendungen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s2"> Die RISC-V Foundation hat eine unglaublich dynamische Community mit 420 Mitgliedern aus den verschiedensten Branchen: Anwendungsprozessoren und Grafik, kommerzielle Chips, Beratung und Forschung, </span>Entwicklungswerkzeuge, Foundry-Services, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s, IP<span class="s1">&ndash; </span><span class="s2">und Design-Services, Maschinelles Lernen und KI, Netzwerke, Halbleiter-IP sowie Software und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>. Auf unserer Webseite ist eine Liste verschiedener Cores und SoCs zu finden, die sich um die Umsetzung der RISC-V Spezifikation bem&uuml;hen. </span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Eine Ihrer Aufgaben bei der RISC-V Foundation ist es, die weltweite Einf&uuml;hrung von RISC-V &Ouml;kosystemen voranzutreiben. Wie weit ist dieser Prozess heute fortgeschritten?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&thinsp;R.:</b><span class="s3"> RISC-V hat weltweit eine starke Akzeptanz erfahren, einschlie&szlig;lich staatlicher RISC-V Initiativen in China, der Europ&auml;ischen Union und Indien. Zus&auml;tzlich zu den von der Foundation geleiteten Arbeitsgruppen und Aktivit&auml;ten gibt </span><span class="s2">es zahlreiche RISC-V Gruppen und Veranstaltungen auf </span><span class="s3">der ganzen Welt. In den n&auml;chsten Jahren werden wir mehr Consumer-Ger&auml;te sehen, die auf RISC-V basierenden L&ouml;sungen aufbauen &ndash; neben HPC-Systemen, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>n und anderen Rechenmaschinen.</span></p>
<h2>RISC-V &ndash; Offenheit f&uuml;rs Chip Design</h2>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#006466;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#007D7F;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">RISC-V</div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px"><span class="s1">Von der offenen Befehlssatzarchitektur RISC-V</span><span class="s2"> kann nahezu jede Art von elektronischen Entw&uuml;rfen profitieren. Denn sie ist die Basis f&uuml;r schnelle, kleine, leistungsf&auml;hige und energieeffiziente Prozessoren, die f&uuml;r viele <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen nutzbar sind. Eine Implementation ist dabei sowohl f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s, ASICs oder kundenspezifische <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s m&ouml;glich. RISC-V ist unter einer BSD-Lizenz verf&uuml;gbar, die es jedermann erlaubt, Prozessoren auf Basis dieser Architektur ohne die Zahlung von Lizenzgeb&uuml;hren zu entwickeln, herzustellen und zu verkaufen.</span>
<p class="p1"><span class="s2">Bei dem &bdquo;Reduced Instruction Set Computer V&ldquo;, kurz RISC-V, handelt es sich um eine offene Befehlssatzarchitektur (Instruction Set Architecture). </span>Eine Besonderheit von RISC-V ist, dass die jetzige Befehlssatzarchitektur festgeschrieben ist &ndash; so ist sichergestellt, dass heute entwickelte Programme auf zuk&uuml;nftigen RISC-V-Prozessorkernen laufen. Davon profitieren besonders Embedded Designs mit einer sehr langen Lebensdauer.</p>
<p class="p1"><span class="s2">Zudem ist die RISC-V Architektur modular und erweiterbar. So k&ouml;nnen Prozessoren entwickelt werden, die einen genau auf die jeweilige Anwendung zugeschnittenen Funktionsumfang bieten. Es sind weniger als 50 Basisbefehle n&ouml;tig, und selbst wenn alle Basisbefehle und optionalen Erweiterungen zum Einsatz kommen, f&uuml;hrt der RISC-V Core weniger als 200 Befehle aus. Andere g&auml;ngige RISC-V Architekturen beinhalten im Vergleich dazu mehr als 1.000 Befehle. Aufgrund der geringeren Anzahl von Befehlen lassen sich RISC-V Prozessoren kleiner gestalten als andere Architekturen, was wiederum einen geringeren Stromverbrauch zur Folge hat. Dank der Offenheit k&ouml;nnen mit RISC-V zudem Schnittstellen, Busse und Peripherieger&auml;te ausgew&auml;hlt werden, die f&uuml;r eine Anwendung am besten geeignet sind.</span></p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erfahren Sie mehr &uuml;ber die RISC-V Foundation: <a href="https://riscv.org/">www.risc.org</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-mit-calista-redmond/">Interview mit Calista Redmond</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Edge Computing: Ein Expertengespräch…</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/edge-computing-ein-expertengespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 13:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Willner]]></category>
		<category><![CDATA[Aurel Buda]]></category>
		<category><![CDATA[edge computing]]></category>
		<category><![CDATA[edge computing trends]]></category>
		<category><![CDATA[expert discussion]]></category>
		<category><![CDATA[Expertengespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Winterstein]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Kreuzer]]></category>
		<category><![CDATA[latest technology in edge computing]]></category>
		<category><![CDATA[The Quintessence]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Milsmann]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Schmidt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9193</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schneller, zuverlässiger, flexibler mit der Edge. Edge Computing wird auch in Zukunft rasant wachsen. Da&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/edge-computing-ein-expertengespraech/">Edge Computing: Ein Expertengespräch…</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><b>Schneller, zuverl&auml;ssiger, flexibler </b><span class="s2"><b>mit der Edge. </b></span><b>Edge Computing wird auch in Zukunft rasant wachsen. Da sind sich die Teilnehmer des TQ-Expertengespr&auml;chs einig. Allerdings sind noch einige Herausforderungen zu meistern &ndash; zum Beispiel in puncto Standardisierung oder beim Energieverbrauch der Edge Prozessoren.</b></p>
<p class="p1"><span class="s1">Es gibt viele Definitionen und Betrachtungsweisen,</span><span class="s2"> w</span><span class="s3">as unter Edge Computing </span><span class="s2">f&auml;llt. &bdquo;Je nachdem, mit wem</span><span class="s4"> man spricht, wird Edge anders definiert&ldquo;, so Dr. Felix Winterstein, Mitgr&uuml;nder und </span><span class="s3">CEO von Xelera. Thorsten </span><span class="s4">Milsmann, Director Digital &amp; IoT bei Hewlett Packard </span><span class="s2">Enterprise (HPE), findet </span><span class="s4">aber eine Definition, der alle </span><span class="s3">am Tisch zustimmen k&ouml;nnen: &bdquo;Alles, was au&szlig;erhalb </span><span class="s1">des Rechenzentrums ist, ist die Edge.&ldquo; Damit sind die Expertengespr&auml;chs-Teilnehmer recht schnell bei der Begriffsbestimmung: &bdquo;Die l&auml;ngste Experten-Diskussion an der ich teilnehmen </span><span class="s3">durfte, was Edge Computing tats&auml;chlich ist, ging zwei</span><span class="s1">einhalb Stunden lang. Am zielf&uuml;hrendsten ist es vermutlich, </span><span class="s3">den Definitionen des &bdquo;Linux Foundation&lsquo;s Open Glossary of Edge Computing&ldquo;-Projektes zu folgen&ldquo;, erkl&auml;rt</span> <span class="s4">Dr. Alexander Willner, Leiter des IIoT Centers des Fraunhofer</span><span class="s1"> Instituts f&uuml;r offene Kommunikationssysteme.</span></p>
<h3 class="p2"><span class="s3"><b>Mehr Sensorik, mehr Daten</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s2">Dabei ist Edge Computing eigentlich gar nicht so etwas Neues, wie Dr. Johannes Kreuzer, CEO von Cosinuss, betont. Sein Unternehmen entwickelt Sensorik, die im Ohr des Patienten Vitalparameter misst. &bdquo;Schon in meiner </span><span class="s3">Doktorarbeit habe ich dar&uuml;ber geschrieben, warum</span> Daten<span class="s2">analysen direkt am Patienten erfolgen m&uuml;ssen. Damals einfach, weil wir die Daten nicht sinnvoll &uuml;bertragen konnten. Es hie&szlig; da nur noch nicht Edge Computing.&ldquo; Die Gr&uuml;nde, Daten vor Ort zu analysieren, waren schon die gleichen wie heute. Ein kontinuierliches &Uuml;bertragen der Daten w&uuml;rde zu viel Energie verbrauchen, zumal das Volumen der Daten daf&uuml;r viel zu gro&szlig; w&auml;re. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Die Datenmenge w&auml;chst prim&auml;r auf der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsseite. Wir werden daher in den n&auml;chsten Jahren ein gewaltiges Wachstum des Upstream-Volumens sehen.&ldquo;</i></span><br>
<span class="s1"><br>
Dr. Felix Winterstein, CEO von Xelera Technologies</span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s2">&bdquo;Es wird immer mehr Sensorik verbaut, um Systeme zu &uuml;berwachen und genauer zu steuern&ldquo;, so Ulrich Schmidt, Manager des High-End Processing Segments bei EBV. &bdquo;Damit nimmt das Datenvolumen massiv zu, was wiederum eine Vorverarbeitung von Daten bedingt, bevor sie dann an die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> geschickt werden.&ldquo; Durch die Verarbeitung von Daten auf dem Edge Ger&auml;t gewinnt man zudem eine gewisse Unabh&auml;ngigkeit von der Internet- bzw. Datenverbindung in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> &ndash; ein wichtiges Argument zum Beispiel in der Medizintechnik, wie Johannes -Kreuzer berichtet: &bdquo;Hier m&uuml;ssen die Systeme einfach zuverl&auml;ssig funktionieren, von daher ist es am sichersten, wenn die Datenverarbeitung und </span><span class="s4">Steuerung direkt am Patienten, der das Edge Ger&auml;t tr&auml;gt, abl&auml;uft.&ldquo; </span></p>
<h3 class="p2"><span class="s3"><b>Echtzeitanwendungen nehmen zu</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s1">&bdquo;Hinzu kommt, dass der Anteil an Daten, die in Echtzeit verarbeitet werden m&uuml;ssen, parallel mit dem Volumen steigt&ldquo;, erg&auml;nzt Dr. Felix Winterstein. Aurel Buda, Leiter des Produktmanagements Fabrikautomation Systeme bei Turck, best&auml;tigt das aus Sicht der Anwender: &bdquo;In der Industrie soll immer schneller, immer zuverl&auml;ssiger und immer flexibler produziert werden. Mit den klassischen Steuerungsprozessen ist das nicht mehr zu realisieren.&ldquo; Als Beispiel nennt er die Automobilproduktion, wo schnell mehrere tausend Roboterzellen arbeiten, jede mit mehreren hundert Sensoren ausgestattet, die Daten im Takt von zehn Millisekunden generieren. Bei einer Verarbeitung dieser Daten in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>, </span><span class="s4">mit einer Latenz von einigen Sekunden, w&uuml;rde das System nicht funktionieren. &bdquo;Derartige Prozesse m&uuml;ssen mit Entscheidungen innerhalb von 100 Millisekunden</span> gesteuert werden&ldquo;, so Buda. Andere Anwendungen stellen noch extremere Anforderungen. Dr. Winterstein<span class="s1">&nbsp;gibt ein Beispiel: &bdquo;Bei <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/augmented-reality/" target="_blank" title="Die erweiterte Realit&auml;t ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realit&auml;t. Der Anwender&hellip;" class="encyclopedia">Augmented Reality</a> Anwendungen mit entsprechenden Brillen m&uuml;ssen die Daten innerhalb von 20 oder 30 Millisekunden verarbeitet werden, weil es dem Nutzer sonst schlecht wird &ndash; Motion Sickness nennt man das Ph&auml;nomen.&ldquo; Die Rechenleistung, um die Daten in dem Umfang und mit der Geschwindigkeit in Edge Ger&auml;ten zu berechnen, reicht bereits heute aus. &bdquo;Auch wenn man niemals sagen kann, wir haben genug Compute Power&ldquo;, wie Dr.&#8196;Felix Winterstein meint. &bdquo;Aber es gibt heute eine Vielzahl leistungsf&auml;higer Chips, auch um speziell KI-Anwendungen in der Edge zu realisieren.&ldquo;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Auch Edge Devices m&uuml;ssen immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Dabei k&ouml;nnen Admintools helfen, &auml;hnlich denen, die im Rechenzentrum eingesetzt werden.</i></span><span class="s1"><i>&ldquo;</i></span><br>
<span class="s1"><br>
Thorsten Milsmann, Director Digital and IoT bei Hewlett Packard Enterprise</span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">KI wird oftmals im Zusammenhang mit Edge Computing genannt &ndash; doch das eine bedingt das andere nicht, wie Johannes Kreuzer betont: &bdquo;Es gibt zwar viele &Uuml;berschneidungen. Aber oftmals werden die Daten in Edge Anwendungen einfach nur &uuml;ber einen relativ einfachen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/algorithmus/" target="_blank" title="Eine allgemein nachvollziehbare eindeutige Beschreibung einer Folge von Aktionen zur L&ouml;sung eines, meist mathematischen, Problems." class="encyclopedia">Algorithmus</a> analysiert &ndash; das hat dann nichts mit KI zu tun.&ldquo; Die Expertengespr&auml;chs&ndash;Teilnehmer sind sich einig, dass ein gut gew&auml;hlter Schwellenwert oftmals mehr Nutzen bringt als ein neuronales Netz, das erst noch trainiert werden muss &ndash; auch wenn die M&ouml;glichkeiten der KI hochspannend sind und man erst am Anfang der Entwicklung steht. Dennoch, &bdquo;mit der heute zur Verf&uuml;gung stehenden -Rechenleistung lassen sich Rechen-modelle vor Ort ausf&uuml;hren, die fr&uuml;her gar nicht denkbar waren &ndash; und das sogar teils in Echtzeit&ldquo;, so Thorsten Milsmann. Wobei die Lernphase aktuell noch immer Sache des Rechenzentrums ist, wie Ulrich Schmidt betont: -&bdquo;Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>, also das Anwenden der gelernten Modelle, dagegen wird zunehmend auf den Edge Devices ausgef&uuml;hrt.&ldquo;</span></p>
<h3 class="p2"><span class="s3"><b>Energieeffiziente Controller gesucht</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s1">Eine andere Herausforderung </span><span class="s3">be</span><span class="s2">nennt Johannes Kreuzer:</span> <span class="s1">&bdquo;Unsere Controller sind gerade mal zwei mal zwei Millimeter gro&szlig;, verf&uuml;gen &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a> und eine Floating Point Unit. Die Leistung hierf&uuml;r ist kein Problem. Womit wir k&auml;mpfen, ist der Stromverbrauch. Weil es bei mobilen Anwendungen einfach relevant ist, ob ein Ger&auml;t acht oder 24 Stunden l&auml;uft, bis es wieder geladen werden muss.&ldquo; Dabei ist es wichtig, dass trotz immer h&ouml;herer Rechenleistung mit einem normalen K&uuml;hlk&ouml;rper gearbeitet werden kann &ndash; ein L&uuml;fter w&uuml;rde den Energieverbrauch in die H&ouml;he schnellen lassen und eine zu wartende Komponente in das System bringen, wie Ulrich Schmidt erkl&auml;rt: &bdquo;Eine L&ouml;sung sind dedizierte Hardware-Bl&ouml;cke, die jeweils f&uuml;r ganz spezielle Anwendungen konzipiert sind. Dadurch, dass man den generalistischen Ansatz verl&auml;sst, kann die Verlustleistung reduziert werden.&ldquo;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;</i></span><span class="s1"><i>Es gibt immer mehr Ger&auml;te, die zudem mehr Daten generieren &ndash; nur mit Edge Computing l&auml;sst sich das exorbitant steigende Datenvolumen verarbeiten</i></span><span class="s1"><i>.&ldquo;</i></span><br>
<span class="s1"><br>
Dr.-Ing. Johannes Kreuzer, Co-Gr&uuml;nder &amp; CEO von Cosinuss </span></p>
</blockquote>
<h3 class="p2"><span class="s3"><b>Cybersecurity und die Edge</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s1">Doch nicht nur Latenzanforderungen und explodierendes Datenvolumen sind Treiber des Edge Computing, wie Dr.&#8197;Alexander Willner erkl&auml;rt: &bdquo;Gerade in Europa &ndash; und besonders in Deutschland &ndash; m&ouml;chte man oftmals auch nicht, dass die Daten in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verteilt werden &ndash; Stichwort <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a>grundverordnung.&ldquo; Wobei vieles mehr zum Thema <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datensicherheit/" target="_blank" title="Gesetzliche Regelungen und technische Ma&szlig;nahmen, durch die die unberechtigte Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe schutzw&uuml;rdiger Daten&hellip;" class="encyclopedia">Datensicherheit</a> geh&ouml;re, &bdquo;als nur die Festplatte im eigenen Schrank zu haben&ldquo;, wie es Thorsten&#8197;Milsmann ausdr&uuml;ckt. &bdquo;Sobald eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Verbindung besteht oder ein Ger&auml;t &uuml;ber IP angebunden wird, ist ein umfassendes Sicherheitskonzept n&ouml;tig.&ldquo; F&uuml;r Aurel Buda ist die Sicherheit bei der Datenverbindung schon heute ausreichend realisierbar: &bdquo;Was die Kommunikation angeht, da haben wir die Verschl&uuml;sselung. Vielleicht ist die Usability hier mit dem Zertifikatsmanagement noch zu verbessern, aber per se haben wir damit erstmal eine sichere Kommunikation.&ldquo; Probleme sieht er vielmehr dann, wenn vorhandene Anlagen mit Intelligenz ausgestattet und an das IoT angeschlossen werden &ndash; zum Beispiel bestehende Industrieanlagen modernisiert werden, um Condition Monitoring oder digitale Instandhaltung zu realisieren. &bdquo;In den industriellen Automatisierungsnetzen gibt es sehr wenige Technologien, die ernsthaft sicher sind.&ldquo; Denn fr&uuml;her waren sie nicht vernetzt, nicht an das Internet angeschlossen und boten so eine intrinsische Sicherheit. Hier aber bei jedem angeschlossenen Sensor eine sichere Kommunikation mit Verschl&uuml;sselung zu realisieren, das h&auml;lt Buda f&uuml;r nicht bezahlbar &ndash; und vielleicht auch gar nicht n&ouml;tig: &bdquo;Wen interessiert schon ein Sensorwert, der alle einhundert Millisekunden nahezu unver&auml;ndert &uuml;bermittelt wird? Wichtig ist vielmehr sicherzustellen, dass das tats&auml;chlich der richtige Wert des Sensors ist, er also nicht korrumpiert wurde.&ldquo; </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Wir stellen uns der Herausforderung, Daten mit geringem Aufwand aus der Feldebene bis in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> zu bringen.</i></span><span class="s1"><i>&ldquo;</i></span><br>
<span class="s1"><br>
Aurel Buda, Leiter Produktmanagement Fabrikautomationssysteme bei Turck</span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">Dazu bietet die Halbleiterindustrie bereits passende L&ouml;sungen an, wie Ulrich Schmidt erl&auml;utert: &bdquo;Dabei werden von Anfang an Secure-Elemente in die L&ouml;sungen eingebunden, &uuml;ber die eine gesicherte Datenverbindung aufgebaut und sichergestellt werden kann, dass nur authentifizierte Ger&auml;te miteinander kommunizieren.&ldquo; Damit sei es dann auch m&ouml;glich, Edge Ger&auml;te &bdquo;over-the-air&ldquo; mit Updates zu versehen und sie auf den jeweils neuesten Firmware-Stand zu bringen. Zusammen mit Systemen zur Intrusion Detection und zur verhaltensorientierten Sicherheit k&ouml;nnte so auch bei Edge Anwendungen im industriellen Umfeld f&uuml;r Sicherheit gesorgt werden. &bdquo;Allerdings m&uuml;ssen wir den Systemen erstmal beibringen, was ungew&ouml;hnliches Verhalten und was falsch und richtig ist&ldquo;, betont Thorsten&#8197;Milsmann. &bdquo;Denn die in der Automatisierung eingesetzten Feldger&auml;te sind mit ihren Protokollen in der IT-Welt bisher oft nicht bekannt.&ldquo;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Dedizierte Hardwarebl&ouml;cke, die ma&szlig;geschneidert sind auf spezielle Anwendungen, reduzieren die ben&ouml;tigte Prozessorleistung und damit den Energieverbrauch.</i></span><span class="s1"><i>&ldquo;</i></span><br>
<span class="s1"><br>
Ulrich Schmidt, Segment Manager High-End Processing bei EBV Elektronik</span></p>
</blockquote>
<h3 class="p2"><span class="s3"><b>Daten von der Feldebene in die Cloud</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s3">Genau dieses Zusammentreffen</span> von Produktions- und IT-Welt ist auch die entscheidende Herausforderung, will man die in den Sensoren oder anderen Feldger&auml;ten gesammelten Daten &uuml;ber die verschiedenen Ebenen des Edge Computing bis in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> bringen: &bdquo;Die Daten liegen in anderen Formaten und v&ouml;llig unstrukturiert vor &ndash; die standardisierte Integration dieser Sensor Daten in die h&ouml;her liegenden Systeme ist aber bereits aktuell Bestandteil entsprechender Standardisierungsarbeiten&ldquo;, so Aurel Buda. Er ist zum Beispiel im entsprechenden Gremium aktiv, dass bereits das Mapping von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/io-link/" target="_blank" title="Weltweit standardisierte IO-Technologie (IEC 61131-9), um mit Sensoren und auch Aktoren zu kommunizieren." class="encyclopedia">IO-Link</a>, einer weltweit standardisierten Anschlusstechnik f&uuml;r Sensoren und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en, auf OPC/UA standardisiert hat. Das ist ein offener Schnittstellenstandard zum herstellerunabh&auml;ngigen Austausch von Daten in der Produktion. Der n&auml;chste Schritt wird ein Mapping auf MQTT sein, dem Standardprotokoll f&uuml;r die IoT- bzw. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/m2m/" target="_blank" title="Machine-to-Machine" class="encyclopedia">M2M</a>-Kommunikation von Ger&auml;ten und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen, oder auf JSON, einem standardisierten, textbasierten Format, um strukturierte Daten auf Basis eines JavaScript Objekts darzustellen. Und damit w&uuml;rde die Automatisierungswelt sich ein gro&szlig;es St&uuml;ck der IT-Welt ann&auml;hern. Immerhin &ndash; bei den Betriebssystemen ist dieses Zusammenwachsen bereits zu sehen, wie Ulrich Schmidt meint: &bdquo;Je weiter ich vom Sensor zur Microcontroller-Einheit gehe, desto h&auml;ufiger kommt heute Linux zum Einsatz, gerade auch dank <span class="s3">der Zusatzfunktionen zur Echtzeitf&auml;higkeit.</span> Auch Microsoft versucht, mit Windows 10 IoT, im Edge Bereich Marktanteile zu gewinnen.&ldquo;</p>
<h3 class="p2"><span class="s2"><b>Standards gefordert</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s2">&bdquo;Ein Problem ist aber, dass wir bei den Chips eine total heterogene Landschaft haben&ldquo;, erg&auml;nzt Dr. Felix Winterstein. &bdquo;Damit ist es nicht mehr m&ouml;glich, ein Programm zu schreiben und es mit einem Compiler zu kombinieren, so dass es danach einfach auf jedem Rechner l&auml;uft. Zudem haben wir in einem verteilten System tausende von Knoten, von kleinen Hardware-Einheiten, die eben nicht alle gleich sind. Dennoch muss die Anwendung auf all diesen </span><span class="s3">verschiedenen Plattformen funktionieren.&ldquo; Ein Vorbild</span><span class="s2">, </span><span class="s3">wie diese Herausforderung gemeistert werden kann, sieht der Xelera-CEO in der </span><span class="s2">Telekommunikationsbranche. Hier erm&ouml;glicht eine F&ouml;deration unabh&auml;ngiger Netzwerke, dass man &uuml;berall auf der Welt mit seinem Smartphone eine Verbindung bekommt. &bdquo;Daf&uuml;r sorgt unter anderem die ETSI&ldquo;, so Alexander Willner. Das European Telecommunications Standards Institute ist zust&auml;ndig f&uuml;r die Erarbeitung von europaweiten Normen, Standards und Spezifikationen auf dem Gebiet der Telekommunikation. &bdquo;Einer der wenigen Standards, die wir im Edge Computing Bereich haben. Der jedoch im industriellen Kontext keine Rolle spielt und auch wohl in Zukunft nicht adaptiert wird.&ldquo;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Beim Edge Computing m&uuml;ssen Ressourcen geteilt und verwaltet werden &ndash; daher ben&ouml;tigen wir neue Managementans&auml;tze.</i></span><span class="s1"><i>&ldquo;</i></span><br>
<span class="s1"><br>
Dr.-Ing. Alexander Willner, Leiter des Zentrums Industrial Internet of Things, Fraunhofer FOKUS </span></p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s2">Eine gewisse Hoffnung setzen die Experten am Tisch in Open-Source-L&ouml;sungen: &bdquo;Mit Open-Source-Technologien lassen sich ganze Landschaften oder Entwicklungsumgebungen bilden, die die Einstiegsh&uuml;rden in die Entwicklung von Edge Anwendungen deutlich senken w&uuml;rden&ldquo;, meint zum Beispiel Aurel Buda. Thorsten Milsmann sieht darin eine gro&szlig;e Chance, Edge <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen weiter zu standardisieren und einfacher zu realisieren: &bdquo;Bei einem offenen Standard k&ouml;nnen nicht nur mehr Anwender die L&ouml;sung nutzen, sondern es k&ouml;nnen auch mehr etwas dazu beitragen &ndash; man hat damit einen Hebel zur weiteren Verbreitung von Edge L&ouml;sungen.&ldquo; Alexander Willner k&ouml;nnte sich sogar ein komplettes &Ouml;kosystem offener L&ouml;sungen vorstellen: &bdquo;Das beginnt bei einem RISC-V Prozessor im Edge Device, geht &uuml;ber Linux-Betriebssysteme und Edge Middelware und reicht bis oben zu jeder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation.&ldquo; Doch Johannes Kreuzer bleibt da skeptisch: &bdquo;Zum einen ver&auml;ndert sich jede Komponente in dem System zu schnell. Zum anderen ben&ouml;tigt man f&uuml;r viele Anwendungen einfach spezielle Chips, zum Beispiel <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a> oder DSP.&ldquo; Das mache eine durchg&auml;ngige offene L&ouml;sung sehr schwer realisierbar. Thorsten Milsmann betont daher, dass Edge L&ouml;sungen auch in Zukunft in Teamarbeit realisiert werden: &bdquo;Man ben&ouml;tigt Partner f&uuml;r den Aufbau der Infrastruktur, f&uuml;r die erforderlichen Software-Stacks, Security-Fachleute, Integratoren vor Ort und Energie-Experten &ndash; alleine kann das keiner mehr schaffen.&ldquo; Das k&ouml;nnte ein interessanter Markt f&uuml;r Dienstleister und Systemintegratoren werden.</span></p>
<h3 class="p2"><span class="s3"><b>Auch nichttechnische Herausforderungen</b></span></h3>
<p class="p1"><span class="s2">Und vielleicht auch eine Antwort auf die Sorgen derjenigen, die bef&uuml;rchten, dass die Digitalisierung Arbeitspl&auml;tze vernichtet. Denn &bdquo;gerade mit KI-Anwendungen in der Edge k&ouml;nnen viele Arbeiten automatisiert werden, st&auml;rker, als wir es von der Automatisierungstechnik her kennen&ldquo;, wie Alexander Willner zu Bedenken gibt. Er ist daher ein Freund des bedingungslosen Grundeinkommens, glaubt aber auch, dass viele Arbeitsbereiche in Zukunft durch neue T&auml;tigkeiten ersetzt werden k&ouml;nnten. Gleichzeitig sind sich die Experten einig, dass nur mit einer derartigen Automatisierung der Standort Europa wettbewerbsf&auml;hig bleibt und durch KI sogar mehr Jobs geschaffen werden als entfallen. So lautet dann das sokratische Fazit von Alexander Willner zum Thema Edge Computing: &bdquo;Es wird auch eine spannende, komplett nicht technische Herausforderung.&ldquo; </span></p>
<p class="p1">
</p><p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/edge-computing-ein-expertengespraech/">Edge Computing: Ein Expertengespräch…</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Antonio Fernandez von EBV</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-antonio-fernandez/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 09:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[EBV]]></category>
		<category><![CDATA[EBV Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[edge computing]]></category>
		<category><![CDATA[FMM]]></category>
		<category><![CDATA[future markets magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Halbleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Antonio Fernandez]]></category>
		<category><![CDATA[semiconductor]]></category>
		<category><![CDATA[Technologieunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[technology company]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Halbleiter sind der Kern einer jeden Edge Lösung. Dabei unterscheiden sich die Anforderungen an die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-antonio-fernandez/">Interview mit Antonio Fernandez von EBV</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Halbleiter sind der Kern einer jeden Edge L&ouml;sung. Dabei unterscheiden sich die Anforderungen an die Embedded Systeme von denen aus dem Computer- oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>-Bereich deutlich, wie Antonio Fernandez betont. Doch laut dem Vice President Technical Development bei EBV bieten die Halbleiterhersteller immer mehr L&ouml;sungen, die speziell f&uuml;r das Edge Computing ausgelegt sind.</p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Was verstehen Sie bei EBV unter Edge Computing?</b></span></p>
<p class="p1"><b>Antonio Fernandez:</b> Wir verstehen unter Edge Computing die Infrastruktur, die gebraucht wird, um eine leistungsstarke Datenverarbeitung und -speicherung in der N&auml;he des Ortes zu implementieren, an dem sie ben&ouml;tigt wird &ndash; am Rande des Netzwerks, in der N&auml;he der Datenquelle.</p>
<p class="p1">Verschiedene Schl&uuml;sselfaktoren tragen dazu bei, die Nachfrage nach Edge Computing steigen zu lassen, und treiben die Entwicklung voran. Dazu z&auml;hlen die zunehmenden KI-Anwendungen genauso wie die Notwendigkeit von Echtzeit-Performance mit geringen Reaktionszeiten oder der Schutz kritischer Daten. Gleichzeitig muss vor dem Hintergrund der steigenden Zahl verteilter Sensoren im IoT die Menge der &uuml;bertragenen Daten reduziert werden.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Wird das Edge Computing die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> ersetzen oder werden beide eher parallel existieren?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> </span>Es wird einen Wechsel vom zentralisierten IoT in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> zum verteilten IoT mit Edge Computing geben, aber beide werden nebeneinander existieren. Edge Computing reduziert die Menge der an die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> gesendeten Daten und reduziert die Latenzzeit des Netzwerks, was die Reaktionszeit verbessert. Edge L&ouml;sungen erm&ouml;glichen sichere intelligente Entscheidungen in Systemen, die nicht mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verbunden sind, und k&ouml;nnen den <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a> verbessern.</p>
<p class="p1">Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> wird viel leistungsf&auml;higer bei der Verarbeitung riesiger Datenmengen in Echtzeit. Im Kontext der k&uuml;nstlichen Intelligenz wird das Lernen und die Speicherung gro&szlig;er Datenmengen in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> stattfinden, w&auml;hrend Erfassung, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a> und Aktion f&uuml;r das maschinelle Lernen h&auml;ufiger in der Edge stattfinden werden. Edge wird also nicht die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> ersetzen, sondern die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> erg&auml;nzen.</p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Welche Rolle spielt dabei die Embedded Technologie?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b></span> Embedded Systeme, die im Edge Computing eingesetzt werden, haben besondere Anforderungen zu erf&uuml;llen, die sich von PCs oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/server/" target="_blank" title="Zentrale Netzwerkrechner, &uuml;ber die funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert werden." class="encyclopedia">Server</a>n in Rechenzentren unterscheiden. Sie m&uuml;ssen kompakt, hochintegriert und mit mehreren sicheren Verbindungsm&ouml;glichkeiten und Schnittstellen zur Kommunikation mit Sensoren und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en ausgestattet sein. Sie m&uuml;ssen mit anderen Systemen interoperabel sein und die richtige Balance zwischen Rechenleistung und Stromverbrauch finden. Die Embedded Technologie muss robust und zuverl&auml;ssig genug sein, um in spezifischen Umgebungsbedingungen sicher zu funktionieren, und sie muss &uuml;ber die M&ouml;glichkeit zur Verwaltung, &Uuml;berwachung und Steuerung &uuml;ber Fernzugriff verf&uuml;gen. Alle Embedded Systeme haben eine zunehmende Konvergenz von Rechen-, Speicher- und Netzwerkf&auml;higkeiten gemeinsam.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Welche Rolle spielt die Halbleiter-Technologie &uuml;berhaupt bei der Embedded Technologie?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> </span><span class="s1">Der Kern des Edge Computing sind die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsprozessoren als stand-alone oder integriert in </span><span class="s2"><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s oder anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise. Dann sind Bausteine f&uuml;r Datenverarbeitung und -speicherung, Schnittstellen, Spannungsversorgungen, Timing, Netzwerk-peripherieger&auml;te usw. erforderlich. Der Einsatz wettbewerbsf&auml;higer &bdquo;gr&uuml;ner&ldquo; und zuverl&auml;ssiger Halbleiter nach Stand der Technik ist f&uuml;r Edge Computing unerl&auml;sslich. </span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Was sind f&uuml;r Sie die wesentlichen Entwicklungen in der Halbleiter-Technologie mit Hinblick auf das Edge Computing?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> Die neue Generation von ARM-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsprozessoren in 28-Nanometer-Technologie bietet eine h&ouml;here Leistung, eine h&ouml;here Integrationsdichte an Peripheriekomponenten inklusive GPU, einen geringeren Stromverbrauch, eine h&ouml;here Zuverl&auml;ssigkeit und sehr wettbewerbsf&auml;hige Preise.</span></p>
<p class="p1"><span class="s2">Die Entwicklung von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s &uuml;ber Systems-on-Chips bis hin zu in modernster 7-Nanometer-Technologie realisierten Adaptiven Compute Acceleration Plattformen, sogenannten ACAPs, bietet eine bisher unerreichte Leistungsf&auml;higkeit. Ihre Hard- und Software ist f&uuml;r parallele heterogene Berechnungen und die Integration intelligenter Beschleuniger f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz und erweiterte digitale Signalverarbeitung optimiert.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Wo sehen Sie bei der Hardware noch Entwicklungsbedarf, um Edge Computing weiter zu optimieren? Welche Trends beobachten<br>
Sie bei Ihren Hardware-Lieferanten?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> Uns fehlt noch die Integration von maschinell lernen</span><span class="s1">den <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>-Beschleunigern als Standardperipherie. Aber</span><span class="s2"> das kommt mit einer neuen Generation von Prozessoren. Die meisten unserer Hardwarelieferanten bereiten sich bereits auf Edge Computing vor: Die neuesten Speicher entsprechen </span><span class="s1">der Leistung der aktuellen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsprozessoren, der</span><span class="s2"> Solid State Speicher erf&uuml;llt das Kostenziel des Marktes und die Peripherieger&auml;te werden wirklich f&uuml;r Prozessoren der neuesten Generation optimiert.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Welche Rolle spielt die Software?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> Edge Computing Hardware ohne die richtige Software ist nutzlos. Software ist der Schl&uuml;ssel, um das Beste aus den neuen Peripherieger&auml;ten herauszuholen, die Echtzeitverarbeitung zu optimieren, komplexe Kommunikations-Stacks zu implementieren, Sicherheit auf h&ouml;chstem Niveau zu realisieren und die Interoperabilit&auml;t zwischen verschiedenen Systemen zu gew&auml;hrleisten. Wir haben sogar Software Partitionierung mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>, Edge und Software-Stacks. Sie alle m&uuml;ssen pr&auml;zise und zuverl&auml;ssig zusammenarbeiten. Gl&uuml;cklicherweise gibt es ein ganzes Software-&Ouml;kosystem, das die neuen Design-Herausforderungen unterst&uuml;tzt, wobei ein relevanter Teil des Angebots frei zug&auml;ngliche offene Software ist.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Wie unterst&uuml;tzt EBV seine Kunden beim Thema Edge Computing? Welche Services und L&ouml;sungen bieten Sie?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> Wir arbeiten sehr eng mit unseren Fertigungspartnern zusammen, um die neuesten Technologien in verschiedenen Anwendungen und Regionen auf den Markt zu bringen. Wir verf&uuml;gen &uuml;ber technisches Fachwissen in Hard- und Software, um unsere Kunden mit technischer Beratung bei der Produktauswahl, &uuml;ber Live-Demonstrationen und Workshops und mit detailliertem technischem Support zu unterst&uuml;tzen. Wir helfen unseren Kunden so, die Produktentwicklung zu beschleunigen, technische Probleme zu l&ouml;sen und das Design f&uuml;r eine erfolgreiche Fertigung zu optimieren.</span></p>
<p class="p2"><b>Mit welchen Herausforderungen ist ein Hersteller konfrontiert, der sein Produkt </b><span class="s3"><b>smart machen will, also mit Edge -Computing F&auml;higkeiten ausstatten will?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> Sie m&uuml;ssen sich um Sicherheit, Interoperabilit&auml;t zwischen mehreren Konnektivit&auml;ts- und Netzwerkstandards, Echtzeitverarbeitung, Remote Management und Reprogrammierung k&uuml;mmern und ein ausgewogenes Verh&auml;ltnis zwischen Rechenleistung, Integration, Kosten und Stromverbrauch finden.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Welche Rolle spielen offene Strukturen bei der Weiterentwicklung von Edge L&ouml;sungen? </b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.:</b> </span>Die neuesten offenen Hardwareplattformen und offenen Software-&Ouml;kosysteme bieten ein neues Ma&szlig; an Transparenz, Nachhaltigkeit und Kostensenkung, von dem sowohl Systemhersteller als auch Endanwender profitieren, ohne Kompromisse bei Qualit&auml;t und Zuverl&auml;ssigkeit einzugehen. Es liegt in der gemeinsamen Verantwortung, die Instrumente zu verbessern, da jeder von den Entwicklungen profitieren kann.</p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Wie wird sich der Markt f&uuml;r Edge L&ouml;sungen weiterentwickeln? Was sind die gro&szlig;en Treiber daf&uuml;r?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><b>A.&thinsp;F.: </b>Der Markt f&uuml;r Edge L&ouml;sungen wird als Folge der Erweiterung des IoTs, das durch K&uuml;nstliche Intelligenz noch weiter gest&auml;rkt wird, sehr schnell wachsen. Wir k&ouml;nnen uns vorstellen, dass es zusammen mit einer steigenden Anzahl von Sensor- und Aktuatorknoten zu einem gro&szlig;en Einsatz von smarten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gateway/" target="_blank" title="Verbindung zwischen zwei Netzen oder Teilnetzen, vergleichbar mit einem &bdquo;Tor&ldquo;, durch das Daten aus dem&hellip;" class="encyclopedia">Gateway</a>s kommen wird, die Edge Computing aufgrund verschiedener Vorteile implementieren:</span></p>
<p class="p1"><span class="s2">Erstens reduzieren sie die Datenmenge, die in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> geht, und verbessern die Bandbreite. Zweitens flie&szlig;en nur noch ausgew&auml;hlte Daten und Erkenntnisse in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> &ndash; gem&auml;&szlig; den <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">datenschutz</a>rechtlichen Anforderungen. Der dritte Vorteil ist die M&ouml;glichkeit, Entscheidungen und Aktionen in Echtzeit zu treffen, unabh&auml;ngig von der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>verbindung und ohne unproduktive Wartezeiten. Und nicht zuletzt kann die Intelligenz &uuml;ber physische Dinge und Systeme dem Benutzer einen echten Mehrwert bringen. </span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-antonio-fernandez/">Interview mit Antonio Fernandez von EBV</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Apollo Guidance Computer</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-apollo-guidance-computer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 17:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo Guidance Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Draper]]></category>
		<category><![CDATA[control system]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfinder]]></category>
		<category><![CDATA[Erstes Embedded System der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[inertial guidance system]]></category>
		<category><![CDATA[Inertialnavigation]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Moon Landing]]></category>
		<category><![CDATA[navigation system]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssystem]]></category>
		<category><![CDATA[pioneer]]></category>
		<category><![CDATA[Pionier]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiepionier]]></category>
		<category><![CDATA[Technology pioneer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9202</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Apollo Guidance Computer wurde von Doc Draper, wie er von Kollegen und Mitarbeitern auch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-apollo-guidance-computer/">Der Apollo Guidance Computer</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Der Apollo Guidance Computer wurde von Doc Draper, wie er von Kollegen und Mitarbeitern auch genannt wurde, erfunden. Dabei leitete er das Team, das das Leit-, Navigations- und Steuerungssystem f&uuml;r Apollo 11 entwickelte. Nur damit war es m&ouml;glich, Apollo 11 pr&auml;zise auf dem Mond zu landen. Und auch die Astronauten anschlie&szlig;end wieder sicher nach Hause zur Erde zur&uuml;ckzuholen.</strong></p>
<p class="p1">Dr. Charles Stark Draper, Jahrgang 1901, machte 1922 an der Stanford University den Bachelor in Psychologie. Anschlie&szlig;end wechselte er zum MIT, wo er 1926 den Bachelor of Science in technischer Elektrochemie erhielt. Im Jahr 1928 dann den Master of Science in Physik. Schlussendlich promovierte er im Jahr 1938 zum Doktor in Physik.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Lernen mit der Praxis </b></span></h2>
<p class="p1">Draper war alles andere als ein Theoretiker, ein Nerd, trotz seines unbestreitbaren technischen Genies. Das zeigte sich bereits, als er sein Studium am MIT begann. Es gab wohl keinen anderen Studenten, der seine Professoren in einem Flugzeug mitnahm, um mit ihnen &uuml;ber Fragen der Aerodynamik zu diskutieren. Er war zudem Turniert&auml;nzer, Boxer und Basketballspieler. Auch als er Professor am MIT wurde und 1940 schlie&szlig;lich das MIT Instrumentation Laboratory gr&uuml;ndete, folgte er konsequent seiner &Uuml;berzeugung, dass man fortgeschrittene Ingenieurskunst nicht nur mit B&uuml;chern unterrichten kann, sondern auch anhand von Problemen aus der Praxis, die es zu l&ouml;sen galt.</p>
<p class="p1">Mit dieser Philosophie entwarf er im Zweiten Weltkrieg ein System, das Gyroskope zur Stabilisierung von Flugabwehrgesch&uuml;tzen verwendete. Nach dem Krieg entwickelten er und seine Mitarbeiter ein Gyroskop-basiertes Navigationssystem, das &bdquo;inertial guidance system&rdquo;. In einem Testflug im Jahre 1953 hat dieses Navigationssystem ein Flugzeug ohne Bezugnahme auf &auml;u&szlig;ere Landmarken und ohne Eingreifen eines Piloten sicher von Boston nach Los Angeles geleitet. Durch dieses Navigationssystem wurde Draper bekannt als &bdquo;Vater der Inertialnavigation&rdquo;. Charles Draper war bei dem Flug mit an Bord &ndash; auch das war typisch f&uuml;r ihn. Er vertraute seinen Entwicklungen vollkommen und wollte sie am liebsten selbst in der Praxis erleben.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Motivation</b></span></h2>
<p class="p1">Das galt auch f&uuml;r das Leitsystem der Apollo-Mission. Als ultimatives Vertrauensvotum meldete sich Draper freiwillig, um mit dem an seinem Institut entwickelten System zum Mond zu fliegen. In seinem Brief an die NASA schrieb er: &bdquo;Ich wei&szlig;, dass mein Alter von 60 Jahren ein negativer Faktor bei der Pr&uuml;fung meiner Anfrage ist, aber &hellip; Ich unterziehe mich gerne allen vorgeschriebenen k&ouml;rperlichen Untersuchungen und Tests und absolviere alle empfohlenen Trainingskurse.&ldquo; Nat&uuml;rlich wurde seine Anfrage abgelehnt, und Draper flog nie ins All. Doch spiegelt der Brief das au&szlig;erordentliche Engagement wider, mit dem Draper sich f&uuml;r seine Technologien einsetzte. So schrieb er: &bdquo;Wir von den Instrumentation Laboratories gehen mit Vollgas an das Apollo-Leitsystem. &hellip; Wenn ich bereit bin, mein Leben unseren Ger&auml;ten anzuvertrauen, wird das ganze Projekt sicherlich die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Motivation haben.&ldquo;</p>
<p class="p1">Draper war nicht nur f&uuml;r seine motivierende Art bei den Mitarbeitern beliebt, sondern auch wegen seines F&uuml;hrungsstils. Er versammelte einige der hellsten K&ouml;pfe seiner Zeit in seinem Institut, brachte sehr gut ausgebildete, aber sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Er war bekannt daf&uuml;r, sie mit Aufgaben zu beauftragen, die v&ouml;llig au&szlig;erhalb ihrer Komfortzone und ihrer Erfahrungen lagen. Die Mitarbeiter sollten selbst herausfinden, was sie zu den Aufgaben beitragen k&ouml;nnten. Gleichzeitig lie&szlig; er sie aber auch an der langen Leine. Seine Mitarbeiter konnten verschiedene Themen und Bereiche ausprobieren, bis sie etwas gefunden hatten, in dem sie sich wohl f&uuml;hlten. So schuf er Raum f&uuml;r die Kreativit&auml;t jedes Einzelnen.</p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Erstes Embedded System der Welt </b></span></h2>
<p class="p1"><span class="s1">Draper schaffte es tats&auml;chlich in relativ kurzer Zeit ein einwandfrei funktionierendes Navigationssystem f&uuml;r die Apollo-Mission zu realisieren. Aus der Sicht der Elektronik war der eigentliche Triumph dabei der Onboard-Rechner. Der Computer durfte nicht gr&ouml;&szlig;er als ein Kubikfu&szlig; sein. Daher wurde er von Grund auf neu entwickelt, wobei die damals gerade auf den Markt gebrachten integrierten Schaltkreise verwendet wurden. Der Computer hatte eine Tastatur, mit der die Astronauten Fragen stellen und Daten eingeben konnten. Obwohl er nach heutigem Stand eine erstaunlich geringe Speicherkapazit&auml;t hatte, erledigte er zuverl&auml;ssig seine Arbeit. Dieser Leitrechner gilt heute als das erste &bdquo;Embedded System&ldquo; der Welt. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mit seiner &bdquo;learning by doing&ldquo;-Philosophie spiegelt Charles Stark Drapers Karriere eine der grundlegenden Ver&auml;nderungen in der Wissenschaft des 20. Jahrhun</span>derts wider. Die Transformation akademischer Forschung in die (Wirtschafts-) Praxis. In Anerkennung der Bedeutung von Drapers Karriere vergibt die US-amerikanische National Academy of Engineering seit 1988 den Charles Stark Draper Prize, einer der wichtigsten Preise f&uuml;r Ingenieure und in diesen Disziplinen &auml;hnlich bedeutend wie ein Nobelpreis. Mit der Auszeichnung sollen innovative Ingenieurleistungen geehrt werden, die in der Praxis zum Wohlergehen und zur Freiheit des Menschen beitragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="p1"><b>Der Apollo Guidance Computer &ndash; das erste Embedded-System</b></h2>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#006466;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#007D7F;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Apollo Guidance Computer</div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Der von Dr. Charles Stark Draper entwickelte Apollo <span class="s1">Guidance Computer kam sowohl in den Kommandomodulen als auch in den </span>Mondlandef&auml;hren des Apollo-Programms <span class="s1">zum Einsatz. Insgesamt flog er bei 15 </span>bemannten Missionen mit:
<ul>
<li class="p1">Ma&szlig;e: 61 &times; 32 &times; 17 Zentimeter</li>
<li class="p1">Gewicht: 32 Kilogramm</li>
<li class="p1">Prozessor: 2800 IC mit jeweils zwei NOR-3-Gattern</li>
<li class="p1">Taktfrequenz: 2.048 Hz</li>
<li class="p1">Speicher: 15-Bit RAM</li>
<li class="p1">Energiebedarf: 50 Watt</li></ul></div></div>

<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-apollo-guidance-computer/">Der Apollo Guidance Computer</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Edge Computing – Start-ups to follow!</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/edge-computing-start-ups-to-follow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2020 17:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Developments]]></category>
		<category><![CDATA[EBV]]></category>
		<category><![CDATA[EBV Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungen]]></category>
		<category><![CDATA[FMM]]></category>
		<category><![CDATA[future markets magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[junge Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuheiten]]></category>
		<category><![CDATA[novelties]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The Quintessence]]></category>
		<category><![CDATA[TQ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9208</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Edge Computing verschmelzen leistungsfähige Elektroniksysteme mit innovativen Softwarelösungen. Daher entwickeln zahlreiche junge Unternehmen neue&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/edge-computing-start-ups-to-follow/">Edge Computing – Start-ups to follow!</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Im Edge Computing verschmelzen leistungsf&auml;hige Elektroniksysteme mit innovativen Softwarel&ouml;sungen. Daher entwickeln zahlreiche junge Unternehmen neue Produkte f&uuml;r die unterschiedlichsten Anwendungen. Stellvertretend f&uuml;r die Vielzahl neuer Firmen stellen wir sechs erfolgreiche Start-ups vor.</b></span></p>
<h2>Sechs Start-ups mit Edge Computing Power:</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Platinen-Layout auf Knopfdruck</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#000000;">Die Software von <strong>Contunity</strong> vereinfacht die Entwicklung von eingebetteten Systemen erheblich. Denn mit vordefinierten Modulen legen Techniker fest, welche Funktionen elektronische Ger&auml;te oder Anlagen ausf&uuml;hren sollen. Algorithmen und K&uuml;nstliche Intelligenz entwickeln den Programmcode, Schaltpl&auml;ne und das Platinen-Layout &ndash; Arbeit, die bislang Fachwissen und viel Zeit erforderte.
<p class="p1"><a href="http://www.contunity.eu"><b>www.contunity.eu</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>KI-Software f&uuml;r die Edge</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#000000;">Erst im Jahr 2014 gegr&uuml;ndet, ist <strong>FogHorn</strong> heute ein f&uuml;hrender Entwickler von Edge Intelligence Software f&uuml;r industrielle und <span class="s1">kommerzielle IoT-Anwendungsl&ouml;sungen. Die</span> Softwareplattform von FogHorn bringt die Leistungsf&auml;higkeit komplexer Analytik und maschinellen Lernens in die Edge. Daher erm&ouml;glicht sie innovative Anwendungen f&uuml;r anspruchsvolle Monitoring- und Dia<span class="s1">gnose-L&ouml;sungen, zur Optimierung der</span> Maschinenleistung oder f&uuml;r eine proaktive Wartung. Die Technologie von FogHorn ist sowohl f&uuml;r OEMs als auch f&uuml;r Systemintegratoren und Endkunden aus den unterschiedlichsten Branchen geeignet.
<p class="p1"><a href="http://www.foghorn.io"><b>www.foghorn.io</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Pers&ouml;nliches Klang</b></span><span class="s2"><b>erlebnis</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#000000;">Die dynamisch fokussierte Sound-Technologie von<strong> Noveto</strong> bietet einem Benutzer echten Stereo- und 3D-Sound ohne Kopfh&ouml;rer oder traditionelle Lautsprecher. Dabei lokalisiert und verfolgt die Kamerasensorik des Soundsystems die Position der zuh&ouml;renden Person. Dadurch bietet sie ihr ein optimal ausgerichtetes Klangerlebnis. Denn sie lokalisiert und verfolgt mit einem 3D-Sensor automatisch die Position des Kopfes. Und eine eigene Prozessor-Engine verarbeitet die Positionsdaten und den Audio-Eingang. Au&szlig;erdem fokussiert der Lautsprecher die Schallwellen und richtet sie strahlenf&ouml;rmig gezielt auf die Ohren des Benutzers. Sogar auch wenn dieser sich bewegt.
<p class="p1"><a href="http://www.noveto.biz"><b>www.noveto.biz</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>&bdquo;Sehen&ldquo; wie eine Fledermaus</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#000000;"><strong>Toposens</strong> hat den weltweit ersten 3D-Ultraschallsensor entwickelt. Der Sensor beruht auf dem Prinzip der Echoortung und kann, &auml;hnlich wie Flederm&auml;use, sein Umfeld in 3D in Echtzeit wahrnehmen. Denn hoch optimierte Algorithmen, die auf einem Chip im Sensorsystem selbst laufen, erm&ouml;glichen dem Sensor mit &bdquo;Schall zu sehen&ldquo;. Durch diese Technologie ist der Sensor daf&uuml;r optimiert, das Nahfeld von autonomen Fahrzeugen abzudecken. Er ist klein, robust gegen Umwelteinfl&uuml;sse, liefert einen kontinuierlichen Datenstrom, der kaum Verarbeitung ben&ouml;tigt und kostet wenig in der Produktion.
<p class="p1"><a href="http://www.toposens.com"><b>www.toposens.com</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>M&uuml;helos Heizkosten senken</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#000000;"><strong>Vilisto</strong> bietet selbstlernende und klima<span class="s1">schonende Heizk&ouml;rperthermostate f&uuml;r </span>Nichtwohngeb&auml;ude an. Denn durch integrierte <span class="s1">Schall-, Licht- und Bewegungssensoren </span>lernen die Thermostate, wann ein Raum <span class="s1">normalerweise genutzt wird. Ebenso</span> werden Raumfeuchte und offene Fenster erkannt. Die Daten werden dabei an ein intelligentes <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gateway/" target="_blank" title="Verbindung zwischen zwei Netzen oder Teilnetzen, vergleichbar mit einem &bdquo;Tor&ldquo;, durch das Daten aus dem&hellip;" class="encyclopedia">Gateway</a> gesendet. Daraufhin <span class="s2">verarbeitet dieses die gesammelten Informationen</span> mit Hilfe von selbstlernenden Algorithmen und bezieht zus&auml;tzlich den aktuellen Wetterbericht mit ein. Aufgrund der gelernten Informationen, wird die Raumtemperatur selbstst&auml;ndig geregelt. Dadurch k&ouml;nnen <span class="s1">&ouml;ffentliche Auftraggeber und Firmen</span> bis zu 32&#8197;Prozent Heizkosten sparen und <span class="s1">ihre CO</span><span class="s3">&sup2;-</span><span class="s1">Emissionen </span>senken<span class="s1">. Zus&auml;tzlich bietet</span> vilisto eine komfortable <span class="s2">Online-Plattform, mit welcher Einstellungen</span> am System eingesehen und ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen.
<p><a href="http://www.vilisto.de"><b>www.vilisto.de</b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Energieeffiziente Umgebungswahrnehmung</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#000000;"><strong>Recogni</strong> entwickelt ein von Grund auf neuartiges bildverarbeitendes KI-System, um so autonome Fahrzeuge Realit&auml;t werden zu lassen. Es soll im Vergleich zu anderen L&ouml;sungen eine beispiellose <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>leistung bei zugleich mehr als 500-fach besserer Energieeffizienz liefern. Und zus&auml;tzlich Edge Processing erm&ouml;glichen. Kern der L&ouml;sung sind leistungsstarke KI-Prozessoren mit <span class="s1">niedrigem Energieverbrauch und eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/sensorfusion/" target="_blank" title="Die intelligente Zusammenf&uuml;hrung und Verarbeitung aller f&uuml;r autonome Prozesse ben&ouml;tigten (Umfeld-)Sensordaten. Das aus der Sensorfusion&hellip;" class="encyclopedia">Sensorfusion</a> von Kamera, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> und </span><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>. Insgesamt bietet Recogni ein Verfahren, um die <span class="s1">Umgebungswahrnehmung (Perception) </span>autonomer Fahrzeuge in Echtzeit und bei geringem Stromverbrauch zu gew&auml;hrleisten.
<p class="p1"><a href="http://www.recogni.com"><b>www.recogni.com</b></a></p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/edge-computing-start-ups-to-follow/">Edge Computing – Start-ups to follow!</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
