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	<title>Digitale Antriebstechnik | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Digitale Antriebstechnik | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Interview mit Dr. Christoph Ballin, Gründer von Torqeedo</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-christoph-ballin-torqeedo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 12:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Antriebstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Dr. Christoph Ballin, Gründer und Geschäftsführer von Torqeedo, über die Zukunft der Mobilität&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Interview mit Dr. Christoph Ballin, Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Torqeedo, &uuml;ber die Zukunft der Mobilit&auml;t auf dem Wasser. Alles begann mit einem kleinen Bootshaus am Starnberger See: Als der studierte Betriebswirtschaftler und ehemalige McKinsey-Berater Dr. Christoph Ballin seinen neuen Job als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bei Gardena annahm, zog er in das M&uuml;nchner Umland.&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Per Zufall ist Dr. Christoph Ballin zu einem Ferienhaus mit besagtem Bootshaus gekommen. Es befand sich an einem Kanal, &uuml;ber den man in den Starnberger See gelangen konnte. Da lag es nahe, die neue Umgebung mit einem Boot zu erkunden. Eigentlich stellte sich Ballin ein schnittiges Motorboot vor. Jedoch musste er dann aber realisieren, dass der Betrieb von&nbsp;</span><span class="s2">Verbren</span><span class="s1">nungsmotoren auf dem Starnberger See stark reguliert ist. Also kaufte er ein kleines Holzboot, renovierte es und &bdquo;tackerte&ldquo;, wie er sagt, einen damals &uuml;blichen Elektroantrieb an das Boot. Doch als Friedrich B&ouml;bel, damals Technikvorstand bei Gardena, Ballin zum Tee besuchte, meinte er nur: &bdquo;Alles alte Technik, das kann man heute besser machen.&ldquo; Gesagt, getan. Beide gr&uuml;ndeten 2005 Torqeedo und sind heute weltweiter Marktf&uuml;hrer f&uuml;r Elektromobilit&auml;t auf dem Wasser.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Was machte Sie so sicher, ihre lukrativen Jobs aufzugeben und ein Startup f&uuml;r Boots-Elektromotoren aufzubauen?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Dr. Christoph Ballin: </b>Wir hatten einfach das Gef&uuml;hl, dass wir das beste Produkt auf dem Markt bauen k&ouml;nnten. Wenn man als Marktau&szlig;enseiter sowas denkt, ist es ja meist eher so, dass man was &uuml;bersehen hat. Aber wir waren uns wirklich sicher. Zum anderen waren wir &uuml;berzeugt, dass die elektrische Mobilit&auml;t in der Zukunft nur wichtiger werden kann. Denn auch wenn man damals noch nicht von Elektromobilit&auml;t und CleanTech gesprochen hat, waren die zu Grunde liegenden Treiber schon genauso bekannt wie heute. Wie zum Beispiel die stetig wachsende Weltbev&ouml;lkerung, Verdoppelung der globalen Mittelschicht in einer Dekade, Global Warming, Luftverschmutzung in den St&auml;dten&thinsp;usw.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Wie war denn der Stand der Technik damals?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> Das war eine andere Welt. Elektrische Bootsantriebe wurden eigentlich nur f&uuml;r regulierte Gew&auml;sser gebaut. Ein sehr kleiner Markt, f&uuml;r den es keine industriell hergestellten Produkte gab. Als Batterien wurden meist Blei-Gel- <span class="s1">oder AGM-Systeme eingesetzt. Heute verwenden wir in den Torqeedo-Systemen Lithium-Batterie-Technik. Zum Vergleich: In meinem ersten Boot hatte ich eine</span> <span class="s1">Batteriebank von vier Kilowattstunden. Jetzt habe ich eine</span> von<span class="s1"> 40 Kilowattstunden&thinsp;&hellip; </span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Dennoch &ndash; war die Entscheidung, ihre </b></span><b>sicheren Jobs aufzugeben, nicht sehr mutig?</b></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> Am Ende war es nicht so mutig. Wir haben nur das Geld ins Unternehmen gesteckt, das wir bis dahin verdient hatten. Daher haben wir uns auch nicht gro&szlig; verschuldet. Schlimmstenfalls w&auml;ren nur unsere Ersparnisse weg gewesen und wir h&auml;tten uns halt nach drei Jahren wieder einen neuen Job suchen m&uuml;ssen. Nat&uuml;rlich sind wir mit unserem eigenen <span class="s1">Geld nicht weit gekommen. Wir mussten relativ schnel</span>l <span class="s1">&uuml;ber Angel-Investoren und Venture-Capitalists weiteres </span>Kapital f&uuml;r Torqeedo einsammeln. Dabei hatten wir starke Gesellschafter, die uns geholfen haben, das Unternehmen vern&uuml;nftig zu finanzieren und zu dem zu machen, was es heute ist.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was verstehen Sie unter starken Gesellschaftern?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> Nun, einerseits nat&uuml;rlich finanziell stark. Elektromobilit&auml;t ist ein Thema f&uuml;r Menschen mit langem Atem. Man braucht <span class="s1">Investoren, die auch durchhalten, wenn es mal ein paar Monate schwierig l&auml;uft. Denn eine Startup-Entwicklung</span> verl&auml;uft h&auml;ufig ein bisschen holprig, auch dann muss ein Investor Kurs halten.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was macht f&uuml;r Sie &uuml;berhaupt den Reiz des Elektroantriebs bei Booten aus?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>C.&#8197;B.:</b> Wir definieren die Zukunft der Mobilit&auml;t auf dem</span> <span class="s1">Wasser &ndash; das ist es, worum es bei Torqeedo geht. Der</span> Boating-Lifestyle ist in seinen verschiedenen Facetten eine Bereicherung f&uuml;r viele Menschen. Wenn wir diesen Lifestyle f&uuml;r zuk&uuml;nftige Generationen bewahren wollen, m&uuml;ssen wir das anders bewerkstelligen als in der Vergangenheit. Und wir sind die Speerspitze, die zeigt, wie es geht. Das ist der gro&szlig;e Reiz an dem, was wir tun.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Reicht der NaturschutzGedanke, um Bootsbesitzer von ihren elektrischen Antrieben zu &uuml;berzeugen?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>C.&#8197;B.:</b> Nur weil ein Antrieb umweltfreundlicher ist, kauft ihn kein Mensch. Ich brauche immer einen zus&auml;tzlichen Aspekt, in dem das elektrische System besser ist als der Verbrenner. Dass es dann obendrauf auch noch umwelt</span>freundlicher ist, das macht es dann zum Gewinner. Die Vorteile von Elektroantrieben sind dabei in jedem Segment anders: Die Motoren f&uuml;r kleine Day-Sailor oder Beiboote sind heute schon elektrisch, weil sie in jeder Dimension besser sind als Verbrenner. Sie sind kleiner, leichter, einfacher zu bedienen, komfortabler &ndash; und dann sind sie auch <span class="s1">noch umweltfreundlicher. Daher werden sie in diesem </span>Segment extrem gut verkauft. Oder nehmen sie den Bereich der Rennsegler. Hier werden Elektroantriebe gebraucht, um raus zur Regatta-Strecke zu fahren. Und dabei sind sie im Vergleich zu Verbrennern wesentlich leichter und beeinflussen die Segelperformance viel weniger.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Wie sieht es denn im Bereich des gewerblichen Einsatzes aus?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> Das Segment F&auml;hren und Taxis ist f&uuml;r uns ein Kernsegment. Hier k&ouml;nnen wir mit zwei Argumenten punkten: Zum einen ist die Vermeidung bzw. Reduzierung von Luftverschmutzung in allen St&auml;dten der Welt ein Thema. Zum <span class="s1">anderen sind Elektroantriebe in diesen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen deutlich g&uuml;nstiger in den Total Cost of Ownership, den</span> Gesamtkosten. Denn Taxen und F&auml;hren werden intensiv genutzt, und das immer entlang eines vordefinierten Duty-Cycles. Perfekt f&uuml;r Elektromobilit&auml;t &ndash; man hat zwar h&ouml;here Anfangsinvestments als beim Verbrennungsmotor, aber <span class="s1">daf&uuml;r niedrigere Kosten pro Betriebsstunde. So rechnet sich Elektromobilit&auml;t immer dann, wenn besonders viel</span> gefahren wird. Typischerweise ist der Break-even nach drei, vier Jahren erreicht.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was sagen &bdquo;alte Seeb&auml;ren&ldquo; zu elektrischen Antrieben?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s3"><b>C.&#8197;B.:</b> Grunds&auml;tzlich reagieren mittlerweile die meisten Leute sehr positiv. Auch wenn wir zurzeit noch nicht f&uuml;r alle Segmente tolle Produkte anbieten k&ouml;nnen. Unser Fokus ist es daher immer, die Segmente zu finden und zu bedienen, in denen Elektromobilit&auml;t heute &uuml;berlegen ist. Und dort sind die Reaktionen entsprechend positiv.</span></p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><i>&bdquo;Bevor Torqeedo auf den Markt kam, hat niemand &uuml;ber den Gesamtwirkungsgrad eines Bootsantriebes gesprochen.&ldquo;</i></span></p>
</blockquote>
<p class="p2" style="padding-left: 30px;"><span class="s1">Dr. Christoph Ballin, Gr&uuml;nder und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Torqeedo</span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Wie ausgereift ist die Technik heute? </b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>C.&#8197;B.:</b> Bei der Batterietechnik fahren wir insbesondere bei den gro&szlig;en Leistungsklassen im Windschatten der Automobilindustrie. Durch die Kooperation mit BMW haben wir den Stand der Technik der Automotive-</span>Branche f&uuml;r unsere Boote verf&uuml;gbar gemacht. Wir sind, was die Batterietechnik anbelangt, auf dem gleichen Stand.<span class="s1"> Bei der Motortechnik verwenden wir ein wenig andere Motorenkonzepte, da Bootsmotoren anders ausgelegt sein m&uuml;ssen. Aber nat&uuml;rlich sind Komponenten aus der Automobilindustrie verf&uuml;gbar mit tollen Qualit&auml;ten und zu guten Kosten, die wir in der Bootsbranche gut verwenden k&ouml;nnen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Nun wird ja auch bei Gro&szlig;schiffen an Elektroantrieben geforscht. Wie sehen sie die Entwicklung dort?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>C.&#8197;B.:</b> Elektroantriebe, bei denen die Energie &uuml;ber Batterien zur Verf&uuml;gung gestellt wird, sind eigentlich nur etwas f&uuml;r vergleichsweise kurze Strecken und kleinere Leistungen. F&auml;hren, die &uuml;ber einen Fjord fahren und an beiden Haltepunkten wieder geladen werden &ndash; das sind Anwendungen, die sich auch bei gro&szlig;en Schiffen sehr gut realisieren lassen. Wie sich weite Strecken klimaneutral &uuml;berwinden lassen, das ist ein anderes Thema. Da ist man dann wahrscheinlich bei Wasserstoff oder Bio-Fuels. </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was ist das Besondere an den Torqeedo-Antrieben?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> Wir verwenden von Anfang an nur b&uuml;rstenlose Motoren und setzen ausschlie&szlig;lich Lithium-Batterietechnik ein. Dann ist das Drive-Train-Engineering ein zentrales Thema bei uns: Wir betrachten den kompletten Antriebsstrang und optimieren den Gesamtwirkungsgrad von Motor, Motorelektronik, <span class="s1">Getriebe und Propeller. Bevor Torqeedo auf den Markt kam, hat niemand &uuml;ber den Gesamtwirkungsgrad gesprochen oder auf die Vortriebsleistung geschaut. Bei kleinen Au&szlig;enbord-Verbrennungsmotoren sind daher noch heute </span><span class="s3">Gesamtwirkungsgrade von unter zehn Prozent absolut typisch.</span><span class="s1"> Wir erreichen dagegen Gesamtwirkungsgrade von 44 bis 56 Prozent.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Zweite, was uns besonders macht: Wir entwickeln </span>vollst&auml;ndig integrierte Antriebssysteme. Vom Propeller bis zum Steuerstand. Denn je komplizierter die Systeme werden, desto besser m&uuml;ssen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein und miteinander kommunizieren k&ouml;nnen.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Antriebstechnik dabei f&uuml;r Sie?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> Generell ist die Digitalisierung im Boot ein Riesenthema. Unsere Kunden wollen genauso &uuml;ber die Bootssysteme informiert sein und sie aus der Ferne &uuml;berwachen, <span class="s1">wie es heute auch schon beim Auto oder ihrem Zuhause</span> m&ouml;glich ist. Unsere Blue-Hybrid-Antriebe f&uuml;r F&auml;hren oder<span class="s3"> Segelyachten haben einen Software-Anteil, der in der Entwicklung sicher &uuml;ber die H&auml;lfte der Entwicklungsressourcen </span><span class="s1">ben&ouml;tigt. Das erm&ouml;glicht ein flexibles und modulares </span><span class="s3">System. Die Komponenten kann ich dann wie Lego-Bausteine in unterschiedlichen Konfigurationen einsetzen.</span><span class="s3"> Da die Systeme rund um die Welt benutzt werden, sind nat&uuml;rlich auch Themen wie Remote Monitoring, Remote Softwareupdates und Ferndiagnosen relevant. </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Erm&ouml;glicht diese Digitalisierung und Vernetzung denn auch neue Gesch&auml;ftsmodelle f&uuml;r Sie?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.: </b>Ja, die gibt es. Allerdings ist das noch kein wirkliches Gesch&auml;ftsfeld. Service und Wartung f&uuml;r elektrische Fahrzeuge ist insgesamt weniger aufw&auml;ndig als f&uuml;r Verbrenner. Insofern haben derartige Services f&uuml;r uns nicht so ein Umsatzpotenzial wie f&uuml;r Verbrennungsmotoren-Hersteller.</p>
<p><strong>Also habt ihr nicht vor, das Vertriebsmodell zu &auml;ndern und die Motoren nicht mehr zu verkaufen? Wie zum Beispiel sich nur noch den Vortrieb bezahlen zu lassen?</strong></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> <span class="s1">Das war tats&auml;chlich mal eine &Uuml;berlegung. Will man das</span> aber machen, muss man sich auch als Finanzier verstehen. Was wir im Moment nicht machen. Aber es ist absolut auf unserem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>schirm und wird auch von den Kunden <span class="s1">nachgefragt. Gerade weil ich f&uuml;r die Elektromobilit&auml;t h&ouml;here Anfangsinvestments und niedrige Betriebskosten</span> <span class="s1">habe, sind Leasing oder andere alternative Finanzie</span>rungsformen ein logischer Schritt.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Da k&ouml;nnte ja auch ihre neue Muttergesellschaft ins Spiel kommen. Was waren die Gr&uuml;nde, Deutz mit ins Boot zu holen?</b></span></p>
<p class="p1"><b>C.&#8197;B.:</b> <span class="s1">Wir haben das Unternehmen erst mit eigenem Geld aufgebaut. Ende 2006 haben wir das erste Mal Angel-</span><span class="s1">Investoren reingeholt, 2009 dann Venture-Capital. Einen </span>Verkauf an ein gr&ouml;&szlig;eres Industrieunternehmen oder einen <span class="s1">B&ouml;rsengang hatten wir daher immer im Hinterkopf. Mit </span>einem Industrieunternehmen wie Deutz sind wir jetzt Teil eines gr&ouml;&szlig;eren und m&auml;chtigeren &Ouml;kosystems, wor&uuml;ber ich gl&uuml;cklich bin.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Und warum hat Deutz sich f&uuml;r Torqeedo interessiert?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>C.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>B.:</b> In den Segmenten, in denen Deutz t&auml;tig ist, also Bau-</span> <span class="s1">und Landmaschinen, gibt es eigentlich zurzeit keine</span> Elektromobilit&auml;t. Doch auch hier wird sie kommen. Dabei <span class="s1">wollte Deutz eine f&uuml;hrende Rolle einnehmen. Um da die </span>Fast-Forward-Taste zu dr&uuml;cken, hat Deutz ein Unternehmen gesucht, welches bei den relevantesten Themen bereits Erfahrung hat. Und zwar auf der einen Seite alle Aspekte von <span class="s1">Elektromobilit&auml;t kann</span>&nbsp;und auf der anderen Seite bereits Erfahrungen in Sachen Supply-Chain, Markt und Service hat. Da bleiben in Europa nicht viele Firmen &uuml;brig&hellip;</p>
<p class="p1"><span class="s1">Unser Team arbeitet jetzt mit dem Deutz-Team zusam</span>men, um Elektromobilit&auml;ts-L&ouml;sungen auch f&uuml;r die Deutz-Segmente anzubieten. Ein paar Prototypen wurden schon <span class="s1">pr&auml;sentiert. Zus&auml;tzlich ist Deutz jetzt die</span> industrielle Mutter f&uuml;r Torqeedo. Das bietet gewisse Vorteile in Richtung Industrialisierung. Aber auch langfristig bez&uuml;glich gemein<span class="s1">sam genutzter Komponenten, die dann sowohl im</span> <span class="s1">Construction-Equipment, als auch im Boot verwendet </span>werden k&ouml;nnen.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Oftmals wird der Elektroantrieb als eine Br&uuml;ckentechnologie bezeichnet &ndash; wie sehen Sie das?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>C.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>B.:</b> Mobilit&auml;t muss klimaneutral werden. Wenn man das einmal akzeptiert, dann kann man &uuml;berlegen, wie das geht. Da m&uuml;ssen noch Antworten auf einige Fragen gefunden werden: Die Energie muss klimaneutral erzeugt werden. Es muss gekl&auml;rt werden, wie man die Energie zu den Verbrauchern bekommt. Hierbei k&ouml;nnte Wasserstoff ein interessanter Energietr&auml;ger werden.</span></p>
<p class="p1">Dennoch ist Elektromobilit&auml;t keine &Uuml;bergangstechnologie, <span class="s1">sondern ich sehe sie als einen Baustein f&uuml;r eine klimaneutrale Mobilit&auml;t. F&uuml;r Torqeedo ist es dabei ganz </span>egal, ob die Energie aus Lithium-Batterien stammt oder aus einer Wasserstoff-Brennstoffzelle. Wichtig ist nur, dass jedes neue Produkt ein wenig sauberer ist als das, was es ersetzt. Damit wir Schritt f&uuml;r Schritt das Ziel einer in der Summe klimaneutralen Mobilit&auml;t erreichen.</p>
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		<title>Interview mit Prof. Ralph Kennel</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/interview-ralph-kennel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 09:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Antriebstechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit ­Prof. Ralph Kennel über fortschreitende Digitalisierung und elektrische Antriebstechnik. Das Zeitalter der Bewegung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Interview mit &shy;Prof. Ralph Kennel &uuml;ber fortschreitende Digitalisierung und elektrische Antriebstechnik. </b></span><strong><span class="s1">Das Zeitalter der Bewegung durch menschliche Arbeitskraft geht zu Ende &ndash; sie wird einfach zu teuer. Entsprechend wichtig ist die elektrische Antriebstechnik und Leistungselektronik. Das ist die Pr&auml;misse, unter der Professor Ralph Kennel den Lehrstuhl f&uuml;r Elektrische Antriebssysteme und Leistungselektronik der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen leitet.</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was haben Sie denn gedacht, als die Firma Dyson Werbung mit ihrem digitalen Motor gemacht hat?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Ralph Kennel:</b> Da antworte ich mit einem kleinen Witz drauf. Wir sagen bei uns immer, ein digitaler Motor ist: Geht, geht nicht. Der Begriff eines digitalen Motors wird bei uns also nicht so ernst genommen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was verstehen Sie denn unter Digitaler Antriebstechnik?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> Das ist ein Antrieb, der mit digitaler Regelung ausgestattet ist. Die elektrische Maschine war noch nie digital und wird es auch in Zukunft nicht sein. Der Stromrichter aber war schon immer digital. Das Einzige, was sich von analog zu digital ge&auml;ndert hat, ist die Regelung. </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Welche Vorteile bietet die digitale Antriebstechnik?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> </span>Damit stehen alle M&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung, die die Digitaltechnik in puncto Austausch von Information bietet. Man erh&auml;lt viel mehr Informationen aus dem Antrieb, kann sie nach au&szlig;en &uuml;bermitteln und daraus Schl&uuml;sse ziehen. Damit ist der Umgang mit solchen Antrieben viel komfortabler und informativer.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Welche Rolle spielt dabei die Energieeffizienz?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> An und f&uuml;r sich ist Energieeffizienz keine Frage </span>der digitalen oder analogen Regelungstechnik. Allerdings h&auml;ngt der energieoptimale Arbeitspunkt sehr stark von &auml;u&szlig;eren Einfl&uuml;ssen ab. Daher werden wirklich viele Informationen ben&ouml;tigt, um ihn in der Anwendung zu finden. Die bekomme ich von einem digitalen Antrieb eher als von einem analogen. Ich habe also mehr Chancen, tats&auml;chlich energieeffizient zu arbeiten.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Wo sehen Sie die wichtigsten M&auml;rkte und Anwendungsfelder f&uuml;r diese &bdquo;informativen&ldquo; Antriebe?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> </span>Im Moment besonders im Automobil-Bereich. Im Industrie-Bereich macht man das schon lange, da waren die Antriebe immer schon &uuml;ber numerische Steuerungen vernetzt, die wiederum die Intelligenz hatten. Seit Anfang der 90er Jahre, als die Antriebe digital wurden, ist mehr und mehr von der Intelligenz in den Antrieb gewandert. Im Automotive-Sektor muss man diesen Schritt noch gehen.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Spiegelt sich das auch bei Ihnen im Institut wider, oder was sind die aktuellen Forschungsgebiete bei Ihnen?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> Zum einen ist die geberlose Regelung bei uns ein wichtiges Thema, wo wir aus den Strom- und Spannungswerten aus dem Motor die Position des Rotors bestimmen. Dann besch&auml;ftigen wir uns auch mit der sogenannten pr&auml;diktiven Regelung &ndash; eine moderne Form der Regelung, mit der man mehr Informationen verarbeiten kann. Thema sind bei uns auch die erneuerbaren Energien: Wie bekommt man die Energie optimal aus der Quelle ins Netz. Das letzte Forschungsfeld ist dann noch die kontaktlose Energie&uuml;bertragung. Am Rande ber&uuml;hren viele dieser Dinge auch die Elektromobilit&auml;t, Schwerpunkt f&uuml;r uns sind aber die Industrieanwendungen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was muss ich mir denn unter einer pr&auml;diktiven Regelung vorstellen?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.&#8197;K.:</b> Normalerweise wartet ein Regler, bis eine Abweichung da ist und reagiert erst dann darauf. Der Pr&auml;diktiv-Regler rechnet vorher, was passiert. Er arbeitet quasi wie ein Schachspieler &ndash; er rechnet aus, was passiert, wenn er den jeweiligen Zug macht. </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>K&ouml;nnen Sie uns ein Beispiel geben, wo das genutzt wird?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> </span>Wir haben zum Beispiel in einem Projekt einen Impedanz-Zwischenkreis-Umrichter pr&auml;diktiv geregelt. Diese Umrichter haben den Vorteil, dass man sie kaum kaputtkriegt, Kurzschl&uuml;sse und ge&ouml;ffnete Kreise machen ihnen nichts aus. Aber sie sind schwieriger zu regeln, weil sich die einzelnen Gr&ouml;&szlig;en viel st&auml;rker gegenseitig beeinflussen. Die herk&ouml;mmliche Regelungstechnik ist da einfach &uuml;berfordert. Mit Pr&auml;diktiv-Regelung haben wir das aber l&ouml;sen k&ouml;nnen &ndash; da sehen wir viel Potenzial f&uuml;r die Zukunft.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Kontaktlose Energie&uuml;bertragung h&ouml;rt sich auch spannend an. Woran arbeiten Sie dort?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> Wir &uuml;berlegen zurzeit, ob wir unter dem Dach 5G nicht auch f&uuml;r bestimmte Antriebsanwendungen die Energie kontaktlos &uuml;bertragen k&ouml;nnen. Das wird nat&uuml;rlich schwierig, wenn der Antrieb st&auml;ndig zehn Kilowatt ben&ouml;tigt. Aber es gibt ja viele kleine Antriebe, die nur zeitweise arbeiten. Da br&auml;uchte man eigentlich kein Kabel, um sie zu versorgen. Das Problem dabei ist, die Energie wirklich nur dahin zu bringen, wo man sie haben will, und sie nicht ungerichtet im Raum zu verteilen. </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Wie sieht es denn bei den Elektromotoren selbst aus &ndash; sind die heute bereits &bdquo;ausentwickelt&ldquo;?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> Nein &ndash; auch da findet Forschung statt. Aber das hat nichts mit Digitaltechnik zu tun. Da geht es um Physik.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Was sind f&uuml;r Sie zurzeit die spannendsten Entwicklungen in der Antriebstechnik?</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> </span>Womit wenige gerechnet haben, ist der Einsatz neuer Leistungshalbleiter, Stichwort Siliciumcarbid. Das wird einige Auswirkungen haben. Denn damit sollen bessere Leistungshalbleiter m&ouml;glich sein. Besser bedeutet meist schneller. Das hei&szlig;t, wir werden mit den Schaltfrequenzen deutlich nach oben wandern. Dabei hei&szlig;t schneller aber auch, dass Nebeneffekte schneller auftreten. Da wird sicherlich noch einiges investiert werden m&uuml;ssen, um das in den Griff zu kriegen. Aber da wird der Zug hingehen.</p>
<p class="p2"><span class="s2"><b>Es bleibt also spannend in der Antriebstechnik &ndash; um Nachwuchs d&uuml;rften Sie sich nicht sorgen&thinsp;&hellip;</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>R.</b></span><b>&#8197;</b><span class="s1"><b>K.:</b> Wir sind ja nicht nur Antriebstechniker, wir sind auch Leistungselektroniker &ndash; und da zitiere ich mal </span>Barack Obama: Er sagte sinngem&auml;&szlig; mal, nichts l&auml;uft ohne<span class="s1"> Leistungselektronik. Der Leistungselektroniker wird gebraucht in aller Zukunft. Ich gehe daher davon aus, dass unsere Absolventen nicht arbeitslos sein werden. Wenn </span>jemand nur halbwegs Spa&szlig; hat an dieser Technik und am <span class="s3">Umgang mit Energie, sollte &bdquo;Er&ldquo; oder &bdquo;Sie&ldquo; das studieren</span><span class="s1">.</span><b> </b></p>
<p class="p1">
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		<title>Startups der digitalen Antriebstechnik</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/digitale-antriebstechnik-innovators/digitale-antriebstechnik-startups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 07:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Antriebstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[5g trends]]></category>
		<category><![CDATA[latest technology in wireless communication]]></category>
		<category><![CDATA[wireless standards]]></category>
		<category><![CDATA[wireless technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wireless technology]]></category>
		<category><![CDATA[wireless trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herausforderungen wie Industrie 4.0, Ressourcenschonung oder Elektromobilität brauchen neue frische Ideen und innovative Technologien, um&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Herausforderungen wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>, Ressourcenschonung oder Elektromobilit&auml;t brauchen neue frische Ideen und innovative Technologien, um gel&ouml;st zu werden. Kleine dynamische Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle. Folglich stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe </b></span><b>von &bdquo;The Quintessence&ldquo; f&uuml;nf Startups der digitalen Antriebstechnik vor, die mit ihren au&szlig;er</b><span class="s1"><b>gew&ouml;hnlichen Ideen einen spannenden Beitrag zu dieser Welt leisten.</b></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Federleicht und elegant durch die Stadt</b></span></h2>
<div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Das Startup <span class="s1"><strong>Ridetronic</strong> hat ein nur 13 Kilogramm leichtes E-Bike entwickelt, bei dem sich Akku und Antrieb in den Radnaben befinden. Trotz des kompakten Akkus k&ouml;nnen bei h&ouml;chster Unterst&uuml;tzungsstufe Reichweiten von 60 Kilometer erreicht werden. Die extrem schlanke Akkueinheit ist in die Vorderradnabe eingebaut und das Akkugeh&auml;use dient dabei gleichzeitig als Nabe. Dabei treibt ein 250 Watt starker Hinterradnabenmotor das System an. </span><span class="s1">Die smarte Antriebssteuerung erfolgt via <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>. Dadurch werden s&auml;mtliche relevante Daten wie Akkustand, </span><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a>-Positionen, verbleibende Reichweite und Geschwindigkeit via Smartphone gespeichert. Der Nutzer kann diese Daten jederzeit abrufen. Des Weiteren besteht hierbei die M&ouml;glichkeit einen beliebigen Fahrmodi einzustellen.
<p class="p1"><a href="http://www.ridetronic.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>www.ridetronic.de </b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Das Startup des virtuellem Getriebes</b></span></h2>
<p class="p1"><span class="s1"><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Der &bdquo;Intelligent Stator Cage Drive&ldquo; (ISCAD) von <strong>Volabo</strong> ist der erste 48-Volt-Hochleistungsantrieb f&uuml;r Elektrofahrzeuge, der 25 Prozent effizienter ist als herk&ouml;mmliche Elektroantriebe auf dem Markt. Die Antriebstechnologie kombiniert E-Motor, Leistungselektronik und Software zu einem hochintegrierten System mit minimaler Komplexit&auml;t und einer neuen Leistungsstufe. Der Antrieb ben&ouml;tigt keine seltenen Erden bei der Produktion und ist durch die Niedervolttechnologie 100 Prozent ber&uuml;hrsicher. Als gro&szlig;e Besonderheit bei der Technologie gilt, dass anstelle von Kupferwicklungen im Stator Aluminiumst&auml;be verwendet werden. Dabei steuert eine Software alle St&auml;be individuell an. So entsteht ein virtuelles Getriebe und der Motor passt sich permanent an das Lastprofil an. Letztendlich erreicht der Elektroantrieb somit eine bessere Ausnutzung der verf&uuml;gbaren Batteriekapazit&auml;t.
<p><a href="http://www.volabo.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>www.volabo.com </b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Mit dem Ohr am Motor</b></span></h2>
<p><span class="s1"><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Die kontaktlose, nicht invasive Technologie von <strong>OneWatt</strong> &uuml;berwacht die Motorgesundheit, indem der eingebaute EARS (Embedded Acoustic Recognition Sensor) den Motorger&auml;uschen zuh&ouml;rt. Eine Frequenzanalyse und maschinelles Lernen analysieren Ger&auml;usche des Motors. Damit ist es m&ouml;glich, Sch&auml;den aufzudecken, bevor sie tats&auml;chlich auftreten. Dazu m&uuml;ssen die Sensoren nur in der N&auml;he des Motors platziert werden, denn somit erfolgt die Installation ohne Beeintr&auml;chtigung der Produktion. Das System kann nicht nur sagen, wann ein Fehler auftreten wird, sondern auch, welcher Fehler droht und wo. Auch Nachr&uuml;stungen der L&ouml;sung an den meisten Motoren sind m&ouml;glich, unabh&auml;ngig von Modell, Gr&ouml;&szlig;e, Alter, Marke oder Hersteller.
<p class="p1"><a href="http://www.onewatt.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>www.onewatt.eu </b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Nat&uuml;rliches Fahrgef&uuml;hl</b></span></h2>
<p class="p3"><span class="s1"><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">Eines der Startups der digitalen Antriebstechnik, <strong>Fazua</strong>, <span class="s1">entwickelte eine nur 3,3 Kilogramm leichte Antriebseinheit f&uuml;r Fahrr&auml;der. </span>Jedoch vereint das schlanke Design trotzdem Motor, Akku und Elektronik zu einer<span class="s1"> Einheit, die nahezu unsichtbar im Unter</span>rohr integriert wird. Die Besonderheit des Antriebs:&nbsp;Ab einer Geschwindigkeit von 25&#8197;Kilometern pro Stunde separieren sich Motor und Tretlagergetriebe komplett voneinander. Aufgrund <span class="s1">der Entkopplung tritt der Fahrer bei h&ouml;heren Geschwindigkeiten ohne jeglichen sp&uuml;rbaren Widerstand des Motors, ausschlie&szlig;lich mit eigener Muskelkraft. Durch den geringen Widerstand des Systems punktet das Bike mit seinem nat&uuml;rlichen Fahrgef&uuml;hl besonders bei Radfahrern mit sportlichen Ambitionen.</span>
<p><a href="http://www.fazua.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>www.fazua.com </b></a></p></div></div>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Wandler f&uuml;r Gleichspannungsnetze</b></span></h2>
<p><span class="s1"><div class="su-note" style="border-color:#e5e5e5;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#ffffff;border-color:#ffffff;color:#000000;">F&uuml;r verschiedene Zukunftsm&auml;rkte entwickelt und fertigt <strong>Querom</strong> Elektronik DC-DC-Wandler im Leistungsbereich bis zu mehreren Kilowatt. Sie bilden <span class="s1">die Schnittstelle zwischen Hochspannungs- und</span> Niederspannungs-Netzen und kommen zum Beispiel in der Elektromobilit&auml;t, bei Energie-Speichersystemen, erneuerbaren Energien, Nutzfahrzeugen und DC-Industrieanlagen zum Einsatz. Durch ausgekl&uuml;gelte Software-Algorithmen in Verbindung mit einer flexibel steuerbaren Hardware-Plattform ist der Zustand der Hoch- und Niedervoltbordnetze mit einem <strong>Querom</strong> Gleichspannungswandler umfassend diagnostizierbar.
<p><a href="http://www.querom.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>www.querom.de </b></a></p></div></div>
</span></p></span></p></span></p></span></p><p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/digitale-antriebstechnik-innovators/digitale-antriebstechnik-startups/">Startups der digitalen Antriebstechnik</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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