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	<title>The World of Semiconductors | Future Markets Magazine</title>
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	<title>The World of Semiconductors | Future Markets Magazine</title>
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		<title>So sinkt der  Energieverbrauch der Digitalisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:57:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prozessoren und Leistungselektronik tragen in vielen Branchen und Anwendungen dazu bei, ­weniger Energie zu verbrauchen.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Prozessoren und Leistungselektronik tragen in vielen Branchen und Anwendungen dazu bei, &shy;weniger Energie zu verbrauchen. Gleichzeitig ben&ouml;tigen Halbleiterprodukte aber f&uuml;r ihren Betrieb selbst Energie. Mit zunehmender Digita&shy;lisierung wird daher die Energieeffizienz der Mikrochips &shy;immer wichtiger.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Digitalisierte Technologien sind ein wichtiger Baustein zur Einsparung von Ressourcen und zur Steigerung der Energieeffizienz in den unterschiedlichsten Anwendungen. Auf der anderen Seite verbrauchen Prozessoren, Leistungselektronik oder Datenspeicher aber auch Energie. Es gibt zwar keine eindeutigen Zahlen, wie hoch der Energiebedarf tats&auml;chlich ist, doch pessimistische Sch&auml;tzungen gehen davon aus, dass in 10 oder 20 Jahren die Informationstechnik bis zu 50 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs verursachen wird.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Daher arbeitet die Halbleiterindustrie daran, die Energieeffizienz ihrer Produkte weiter zu erh&ouml;hen: Chiphersteller entwickeln immer energieeffizientere Chips&auml;tze (Central Processing Unit, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>) und die Multi-Core-Technologie oder der Einsatz von Grafikprozessoren (Graphics Processing Unit, GPU) erm&ouml;glichen die Verarbeitung h&ouml;herer Lasten mit weniger Strom. Die meisten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s verf&uuml;gen zudem &uuml;ber Power-Management-Funktionen, die den Stromverbrauch optimieren, indem sie je nach Auslastung dynamisch &shy;zwischen verschiedenen Leistungszust&auml;nden hin und her schalten. So ist bei Low-Power-Chips zum Beispiel der Stromverbrauch im Standby-Modus um einen Millionen-Faktor geringer als im aktiven Zustand, also wenn der Chip Daten verarbeitet.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Neue Chip-Architekturen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Aber auch durch die &Auml;nderung der grundlegenden &shy;Architektur eines Mikrochips kann dessen Energieverbrauch deutlich reduziert werden. So hat IBM zum &shy;Beispiel den Prototyp eines Chips vorgestellt, dessen &shy;Design es &shy;erm&ouml;glicht, die Transistoren vertikal zu stapeln. So lassen sich nicht nur mehr Transistoren auf einem Chip unterbringen, sondern es wird auch ein gr&ouml;&szlig;erer elektrischer Stromfluss von &bdquo;oben nach unten&ldquo; erm&ouml;glicht. Das &shy;reduziert den Energieverlust &ndash; bis zu 85 Prozent weniger Energie soll der neue Chip so &shy;verbrauchen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1">Ein anderer Ansatz ist das sogenannte &shy;Neuromorphic Computing. Diese Technologie zielt insbesondere darauf ab, die gigantischen Datenmengen von Big-Data-&shy;Anwendungen und K&uuml;nstlicher Intelligenz zu &shy;bew&auml;ltigen. Dabei ist das Ziel, die Funktionalit&auml;t des energieeffizientesten und flexibelsten Speichers der Welt &ndash; dem &shy;Gehirn&nbsp;&ndash; nachzubilden und einen hohen Grad an &shy;Plastizit&auml;t zu erm&ouml;glichen. So arbeitet das Fraunhofer IPMS an neuen, nichtfl&uuml;chtigen Speichertechnologien auf Basis von ferroelektrischem Hafniumdioxid (HfO<sub>2</sub>) f&uuml;r analoge und digitale neuromorphe Schaltungen. Ferroelektrische &shy;Materialien zeichnen sich durch eine &Auml;nderung ihrer Polarisation bei Anlegen eines elektrischen Feldes aus. Nach Abschalten der Spannung bleibt der Polarisationszustand &shy;erhalten. &Auml;hnlich dem menschlichen Gehirn ist die Hardware-Architektur der Chips so aufgebaut, dass Informationen bereits im System gespeichert und nichtfl&uuml;chtig sind. Ein komplizierter Datentransfer zwischen Prozessor und Speicher ist nicht notwendig; die Denkleistung erfolgt &shy;bereits auf dem Chip. Als einziges nichtfl&uuml;chtiges Speicherkonzept werden ferroelektrische Speicher rein elektrostatisch betrieben und sind daher besonders stromsparend, da zum Schreiben von Daten nur noch die Umladestr&ouml;me der Kapazit&auml;ten aufgewendet werden m&uuml;ssen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s3">Die K&uuml;hlung in den Chip &shy;integrieren</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Ein weiterer wichtiger Faktor zur Reduzierung des Energie&shy;bedarfs bei Halbleiterprodukten ist die &shy;K&uuml;hlung: Denn bei jedem Rechen- oder Schaltprozess entsteht &shy;W&auml;rme. Bisher wird daher in der Regel die Hitze durch K&uuml;hlk&ouml;rper von den Mikrochips abgeleitet. H&auml;ufig &shy;werden die w&auml;rmeempfindlichen Bauteile dar&uuml;ber hinaus mit L&uuml;ftern gek&uuml;hlt. Das verbraucht zus&auml;tzlich Energie. Und bei immer kleineren und immer st&auml;rker verdichteten Komponenten wird es zunehmend schwieriger, die &shy;W&auml;rme &shy;abzuleiten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s2">Eine Idee ist es, die K&uuml;hlung direkt in den Chip zu inte&shy;grieren: mit sogenannten &bdquo;Microfluidic Cooling Systems&ldquo;. So haben zum Beispiel Forscher des POWERlab am &shy;Institute of Electrical Engineering, &Eacute;cole Polytechnique &shy;F&eacute;d&eacute;rale de Lausanne (EPFL) ein Verfahren entwickelt, bei dem winzige Kan&auml;le f&uuml;r ein fl&uuml;ssiges K&uuml;hlmittel direkt in die Siliziumwafer geschnitten werden. Noch ist dies nur ein Forschungsansatz, doch er k&ouml;nnte die Energieeffizienz von Chips revolutionieren: Zurzeit werden zum Beispiel mehr als 30 Prozent des gesamten Energieverbrauchs von Rechenzentren f&uuml;r die K&uuml;hlung aufgewendet. Die Forscher gehen davon aus, dass mit ihrem Ansatz diese Zahl auf unter 0,01 Prozent sinken k&ouml;nnte.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s3">Neue Materialien</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Ein wichtiges Einsatzgebiet von Halbleitern ist die &shy;Leistungselektronik. Mit ihrer Hilfe wird Energie &shy;&bdquo;gewandelt&ldquo;, zum Beispiel werden erneuerbare Energien in &shy;elektrische Versorgungsnetze integriert, Smartphones geladen oder Antriebe in der Fertigungs- und Prozessindustrie gesteuert. Allerdings geht bei jedem dieser Wandlungsvorg&auml;nge ein Teil der elektrischen &shy;Energie als W&auml;rme verloren. Innovative, sogenannte Wide-Bandgap-Halbleiter-Materialien wie Galliumnitrid und Silizium&shy;karbid &shy;erm&ouml;glichen deutlich h&ouml;here Schaltfrequenzen und &shy;erzeugen dadurch &shy;weniger Verlustw&auml;rme als silizium&shy;basierte &shy;Komponenten.</span></p>
<p class="p1">Die neuen Materialien reduzieren laut dem Fraunhofer-&shy;Institut f&uuml;r Siliziumtechnologie Energieverluste um mehr als 45 Prozent. Ausgehend vom gesamten Leistungs&shy;modul-Markt bedeutet dies potenzielle Energie&shy;einsparungen von bis zu 100 &shy;Terawattstunden im Wirtschaftsraum Europe, Middle East, Africa (EMEA) sowie bis zu 25&nbsp;&shy;Tera&shy;wattstunden in den USA bis ins Jahr 2025. Zum &shy;Vergleich: Das macht zusammen etwa ein F&uuml;nftel der elek&shy;trischen Energie aus, die ganz Deutschland in einem Jahr ben&ouml;tigt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<item>
		<title>Elektronik aus Kohlenstoff</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/elektronik-aus-kohlenstoff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:54:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Organische Halbleiter basieren auf einer völlig anderen Chemie als ihre anorganischen, silizium-basierenden Pendants. Mit ihnen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Organische Halbleiter basieren auf einer v&ouml;llig anderen Chemie als ihre anorganischen, silizium-basierenden Pendants. Mit ihnen lassen sich kosteng&uuml;nstige und flexible Elektronikbauelemente realisieren, die komplett neue <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen erm&ouml;glichen.</strong></p>
<p class="p1">Seit einigen Jahren erfreuen sich organische Halbleiter zunehmender Beliebtheit. Die auf Kohlenstoff basierenden Materialien punkten im Vergleich mit ihren anorganischen Pendants mit einer Reihe attraktiver Eigenschaften wie zum Beispiel geringes Gewicht, niedrige Produktionskosten, Verarbeitung bei niedrigen &shy;Temperaturen und reichliche Verf&uuml;gbarkeit. Vor allem &shy;erm&ouml;glichen sie die Herstellung kosteng&uuml;nstiger, flexibler und gro&szlig;fl&auml;chiger Elektronikbauelemente.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Damit k&ouml;nnen v&ouml;llig neue Anwendungsfelder erschlossen werden, die der klassischen Siliziumelektronik &shy;versagt sind. Intelligente Verpackungen, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/rfid/" target="_blank" title="Radio-Frequency-Identification RFID ist eine Technologie f&uuml;r die ber&uuml;hrungslose Daten&uuml;bertragung auf Basis von Radiowellen. Herzst&uuml;ck der&hellip;" class="encyclopedia">RFID</a>-Transponder, &shy;flexible &shy;Displays, aufrollbare Solarzellen oder Einweg-Diagnose&shy;ger&auml;te sind nur einige Beispiele f&uuml;r Einsatz&shy;felder der &shy;organischen Elektronik. Laut Analyse von Market Research Future wird der Markt bis zum Jahr 2024 auf ein Volumen von 179,4 Milliarden US-Dollar &shy;anwachsen &ndash; das entspricht einer j&auml;hrlichen Wachstumsrate von 22,4&nbsp;&shy;Prozent.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Ein R&uuml;ckgrat aus Kohlenstoff<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p1">Den Grundbaustein f&uuml;r organische Halbleiter bildet Kohlenstoff, dessen einzigartige Strukturen ein &shy;ideales &shy;Fundament f&uuml;r halbleitende Molek&uuml;le, Polymere und Schichten darstellen. Die Struktur des Kohlenstoff-&shy;R&uuml;ckgrats bildet in einem wabenartigen Verbund ein &shy;sogenanntes ausgedehntes Pi-System, dessen Name von der chemischen Pi-Bindung zwischen Atomen herr&uuml;hrt. In diesem ausgedehnten Pi-System k&ouml;nnen sich Elektronen <span class="s1">relativ frei bewegen &ndash; die Molek&uuml;le werden halbleitend. Um die Leitf&auml;higkeit weiter zu erh&ouml;hen, werden kleine Mole&shy;k&uuml;le zus&auml;tzlich dotiert. Hierzu benutzt man wiederum &shy;andere Molek&uuml;le, die in einer Mischschicht beider &shy;Materialien &shy;zus&auml;tzliche freie Ladungstr&auml;ger bereitstellen.</span></p>
<p class="p1">Organische Halbleiter liegen am Anfang des Produktionsprozesses zun&auml;chst als Pulver oder kleine Kristalle vor, die chemisch synthetisiert und dann als extrem d&uuml;nne Schichten auf verschiedenste Substrate aufgetragen werden. Es m&uuml;ssen keine gro&szlig;en Einkristalle gezogen oder &shy;Strukturen in Wafer ge&auml;tzt werden. Die Pulver werden entweder &shy;gel&ouml;st und nass aufgetragen oder im Vakuum verdampft&nbsp;&ndash; Verfahren die eine Rolle-zu-Rolle-Produktion zulassen. Die notwendige Strukturierung erfolgt in der Regel &uuml;ber Schattenmasken, Laserschnitte oder einen selektiven Auftrag w&auml;hrend des Druckens. Organische Halbleiter erm&ouml;glichen also den Aufbau elektronischer Schaltungen durch Verfahren, die bisher aus der Druckereitechnik bekannt waren. Die Substrate, auf die die Elektronik gedruckt wird, k&ouml;nnen dabei auch flexibel sein &ndash; zum Beispiel Kunststofffolien oder Textilien.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Vielzahl neuartiger Anwendungen</span></strong></p>
<p class="p1">&bdquo;Gedruckte Elektronik macht v&ouml;llig neue &shy;Anwendungen m&ouml;glich, die sich mit klassischen Bauteilen nicht &shy;umsetzen lassen&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Klaus Hecker, Gesch&auml;fts&shy;f&uuml;hrer des Branchenverbandes OE-A (Organic and Printed &shy;Electronics Association), einer internationalen Arbeitsgemeinschaft im VDMA. Am bekanntesten sind sicherlich die organischen Leuchtdioden oder OLEDs, die mit satten Farben und geringem Energieverbrauch zum Beispiel in Fernsehern &uuml;berzeugen. In der Photovoltaik versprechen &shy;organische Halbleiter leichte, farbige Solarmodule mit <span class="s3">&shy;</span>einer hohen Energieausbeute. Und in intelligenten &shy;Textilien &shy;erm&ouml;glichen sie es, eine Vielzahl von Umgebungsfaktoren, zum Beispiel Temperaturen oder Druck, zu erkennen und darauf zu reagieren sowie Daten mit &shy;anderen Ger&auml;ten auszutauschen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Ein Beispiel daf&uuml;r zeigt das niederl&auml;ndische Unternehmen Bilihome: Es hat eine Weste f&uuml;r Babys mit Gelbsucht entwickelt. Dank gedruckter Elektronik und integrierten LEDs macht sie eine Lichttherapie m&ouml;glich, die den &shy;S&auml;ugling nicht einschr&auml;nkt und sich sogar f&uuml;r Fr&uuml;hgeborene eignet.</p>
<p class="p1">Gedruckte Elektronik erobert zudem den Geb&auml;udesektor. So machen die aufklebbaren Solarfolien von Heliatek aus Dresden aus nahezu jedem Geb&auml;ude einen &Ouml;kostromproduzenten. Die Solarfolien werden im Rolle-zu-Rolle-&shy;Verfahren produziert. F&uuml;r Innenr&auml;ume hat die gedruckte Elektronik ebenfalls einiges zu bieten. Ein Beispiel ist das au&szlig;ergew&ouml;hnliche Beleuchtungskonzept von Lumitronix aus Hechingen. Der Hersteller von LED-Technik bedruckt gro&szlig;e Bahnen aus Papier mit leitf&auml;higen Strukturen und best&uuml;ckt sie mit kleinen LEDs. Die Leuchttapeten sind in L&auml;ngen bis 100 Meter erh&auml;ltlich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Fahrzeugbau</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s4">Derzeit erobert die organische und gedruckte Elektronik zudem den Fahrzeugbau. &bdquo;In einem konventionellen Fahrzeug der Premiumklasse stecken elektronische Steuer&shy;systeme und Kabel, die bis zu 250 Kilogramm wiegen und viel Platz beanspruchen. Das treibt den Spritverbrauch oder bei E-Autos den Strombedarf in die H&ouml;he. Die &shy;Grenze ist erreicht, meint Klaus Hecker: &bdquo;Gedruckte Elektronik hingegen ist leicht und bietet ungeahnte technische sowie gestalterische M&ouml;glichkeiten bei reduziertem Raumbedarf.&ldquo; Ein Beispiel daf&uuml;r ist InnovationLab aus Heidelberg, das gedruckte Sensoren f&uuml;r Autositze herstellt. Damit ausgestattete Sitze registrieren die Sitzbelegung und erinnern an das Anlegen des Gurtes oder deaktivieren den Airbag, wenn sie einen Kindersitz &shy;erkennen. Gedruckte Elektronik bietet aber auch einfach &bdquo;nur&ldquo; &uuml;berraschende Design&shy;optionen. So hat BMW den Traum von der Karosserie, die ihre Farbe auf Knopfdruck &auml;ndert, verwirklicht. Anhand des Konzeptautos BMW iX Flow zeigte der Autobauer k&uuml;rzlich, dass sich zumindest Wei&szlig;, Schwarz und Graut&ouml;ne technisch schon realisieren lassen. Die Basis daf&uuml;r bildet die von E-Book-Readern bekannte E-Ink-Technik.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">&bdquo;Der Fahrzeugbau ist bereits einer der gr&ouml;&szlig;ten &shy;M&auml;rkte f&uuml;r flexible und gedruckte Elektronik&ldquo;, sagt OE-A-&shy;Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hecker und prognostiziert weiteres Wachstum in diesem Bereich. Die Autohersteller machen dabei nur den Anfang &ndash; auch die Luftfahrtindustrie interessiert sich &shy;zunehmend f&uuml;r die leichten &shy;Elektronikbauteile.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Quantensprung in der Halbleiter&#173;technologie</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/quantensprung-in-der-halbleitertechnologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:52:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Quantentechnologie verspricht, die Informationsverarbeitung und -übermittlung grundlegend zu verändern. Erste Quantenprozessoren sind ­bereits erhältlich. Gleichzeitig&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Quantentechnologie verspricht, die Informationsverarbeitung und -&uuml;bermittlung grundlegend zu ver&auml;ndern. Erste Quantenprozessoren sind &shy;bereits erh&auml;ltlich. Gleichzeitig arbeiten Forscher daran, herk&ouml;mmliche Halbleitertechnik und &shy;Quantensysteme zu kombinieren &ndash; und so eine v&ouml;llig neue Form der Halbleiterelektronik zu kreieren.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das Jahr 2022 markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Digitalisierung: Erstmals werden knapp zwei Drittel des weltweiten Bruttoinlandsprodukts digital generiert, wie eine IDC-Studie prognostiziert. Die unverzichtbare Basis daf&uuml;r sind sichere, hochleistungs&shy;f&auml;hige IT-Systeme und -Infrastrukturen. &shy;Quantencomputer sind extrem leistungsstark und damit perfekt geeignet, um die wachsenden Datenmengen von Wirtschaft und Gesellschaft zu verarbeiten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Vielfache Leistung</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Quantencomputer sollen die Leistung herk&ouml;mmlicher Computer um ein Vielfaches &uuml;bertreffen, weil sie vollkommen anders funktionieren. Statt klassischen Bits, die entweder den Wert 0 oder 1 annehmen k&ouml;nnen, benutzen sie sogenannte Quantenbits, die gleichzeitig 0 und 1 sein k&ouml;nnen. &bdquo;Dadurch haben sie ein immenses Potenzial, &shy;Probleme anzugehen, die f&uuml;r klassische Computer unl&ouml;sbar sind. Insbesondere versprechen sie, wichtige &shy;Probleme der Logistik und der Medikamentenentwicklung l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Sie sind eine zentrale Schl&uuml;sseltechnologie des 21. Jahrhunderts&ldquo;, sagt Prof. Dr. Klaus Sengstock, Gruppenleiter am Institut f&uuml;r Laserphysik der Universit&auml;t Hamburg &ndash; im Rahmen eines Forschungsprojekts soll in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren an der Universit&auml;t Hamburg ein funktionsf&auml;higer Quantenoptimierer entstehen. Dabei gibt es verschiedene M&ouml;glichkeiten, Qubits zu konstruieren. Zum Beispiel k&ouml;nnen Photonen, Ionen oder supraleitende Schaltkreise als physikalische Grundlage solcher Konstruktionen dienen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">L&auml;ngst l&auml;uft der globale Wettbewerb um die leistungs&shy;f&auml;higsten Quantencomputer auf Hochtouren. Es geht um die M&auml;rkte der Zukunft. F&ouml;rdermittel, Forschungsgruppen und f&uuml;hrende Unternehmen gestalten den Aufbruch ins Quantenzeitalter. &bdquo;Wir sind im Quantencomputing bei &shy;einem &shy;Reifegrad angelangt, bei dem diese Technologie nicht l&auml;nger nur ins Labor geh&ouml;rt&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Walter Riess, Leiter der mit zwei Nobelpreisen ausgezeichneten Abteilung Wissenschaft und Technologie von IBM&nbsp;&shy;Research in Z&uuml;rich.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Quantenprozessoren werden &shy;praxistauglich</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Erste Quantenprozessoren sind bereits auf dem Markt: So hat IBM 2021 einen Quantenprozessor vorgestellt, der &uuml;ber 127 Qubits verf&uuml;gt. Bis 2023 will der Konzern einen &shy;Quantenprozessor mit &uuml;ber 1.000 Qubits bauen. &Uuml;ber 256&nbsp;Qubits verf&uuml;gt ein Prozessor von QuEra &shy;Computing, der bald f&uuml;r Kunden zug&auml;nglich sein soll. QuEra nutzt &shy;Forschungsergebnisse &uuml;ber neutrale Atome, die an der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology entwickelt wurden, als Grundlage f&uuml;r seine skalierbare, programmierbare Quantencomputerl&ouml;sung. Die Hardware verwendet Arrays aus neutralen Atomen, bei denen Hunderte von Atomen gek&uuml;hlt und dann durch Laserfelder in einer kleinen Vakuumkammer angeordnet werden. W&auml;hrend die Glasw&auml;nde der Kammer Raumtemperatur &shy;haben, werden die Atome nur wenige &shy;Millimeter entfernt per &shy;Laser auf ein millionstel Grad Kelvin &uuml;ber dem absoluten Nullpunkt gek&uuml;hlt. Das ist mehr als eine Million Mal k&auml;lter als der Weltraum und mehr als tausend Mal k&auml;lter als die supraleitenden Qubits anderer Branchenvertreter wie IBM und &shy;Google. &bdquo;Es besteht eine enorme Chance, Fortschritte bei einigen der kritischsten&nbsp;&ndash; und derzeit unl&ouml;sbaren &ndash; Probleme unserer Zeit zu erzielen, die fast jeden von uns betreffen&ldquo;, sagte Alex Keesling, CEO von QuEra und Miterfinder der QuEra-Technologie. &bdquo;Wir freuen uns darauf, mit unserer ersten Maschine zu demonstrieren, was Quantencomputer f&uuml;r die Menschheit leisten k&ouml;nnen.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Qubits und Halbleiter Hand in Hand</span></strong></p>
<p class="p1">Quantensysteme werden laut Dell Technologies k&uuml;nftig allerdings nicht f&uuml;r sich stehen, sondern eng mit klassischen IT-Systemen zusammenarbeiten. So werden QPUs (Quantum Processing Units) bald Einzug in &shy;konventionelle &shy;Systeme halten und dort ausgew&auml;hlte Berechnungen durchf&uuml;hren. Die klassischen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s &uuml;bernehmen Standardaufgaben und unterst&uuml;tzen die QPUs durch die &shy;Vorbereitung der Daten und die Auswertung der &shy;Ergebnisse. Q.ant hat zum Beispiel ein Verfahren entwickelt, dass es erm&ouml;glicht, heute etablierte elektronische Gro&szlig;rechner um Prozessoren zu erweitern, die mit modernster Quanten&shy;technologie arbeiten. Durch das Aufbringen &shy;hochspezieller Lichtkan&auml;le auf Silizium-Chips lassen sich mit diesem sogenannten Photonik-Chip-Verfahren Quanten auch bei Raumtemperatur nahezu verlustfrei f&uuml;hren, steuern und kontrollieren.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Quanteneffekte k&ouml;nnen aber auch direkt die Halbleiterelektronik verbessern und hier zu einem Durchbruch bei der Bandbreite der Daten&uuml;bertragung, der &shy;Energieeffizienz und der Informationssicherheit f&uuml;hren. Sogenannte &shy;Heterostrukturen, also Schichtsysteme aus &shy;supraleitenden und halbleitenden Materialien, sind &shy;vielversprechende Nachfolger f&uuml;r die heutige Halbleiterelektronik. Zwei in dieser Hinsicht passende Materialien sind der Supraleiter Niobnitrid (NbN) sowie der &shy;Halbleiter Galliumnitrid (GaN). Bislang war aller&shy;dings unklar, wie genau sich die Elektronen an der Kontaktfl&auml;che dieser beiden Materialien verhalten&nbsp;&ndash; und ob wom&ouml;glich die Elektronen aus dem Halbleiter die Supraleitung st&ouml;ren und damit die Quanteneffekte ausl&ouml;schen. Forscher des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) untersuchten genau diese Wechselwirkungen, fanden in ihren Experimenten aber schlie&szlig;lich heraus, dass die Elektronen in beiden Materialien &bdquo;f&uuml;r sich&ldquo; bleiben. Vladimir Strocov, Forscher an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS des PSI: &bdquo;Dieses Schichtsystem k&ouml;nnte tats&auml;chlich eine neue Form der Halbleiterelektronik hervorbringen, welche die Quanteneffekte in Supraleitern einbindet und nutzt.&ldquo; Das k&ouml;nnte der Halbleitertechnologie eine neue Wendung &shy;geben und elektronische Bauteile in Zukunft noch einmal deutlich leistungsst&auml;rker ma</span>chen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
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		<title>8 Trends, die die Zukunft der Halbleiterindustrie prägen werden</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/8-trends-die-die-zukunft-der-halbleiterindustrie-praegen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:46:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine kurze ­Zusammenfassung der wichtigs­­ten Trends, die die ­Ent­wicklung der Halb­leitertechno­logie von heuteund morgen ­bestimmen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Eine kurze &shy;Zusammenfassung der wichtigs&shy;&shy;ten Trends, die die &shy;Ent&shy;wicklung der Halb&shy;leitertechno&shy;logie von heute</strong><strong>und morgen &shy;bestimmen werden.</strong></p>
<h3><strong>1 <span class="s1">Das Moore&rsquo;sche Gesetz gilt weiter</span></strong></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Transistordichte wird in den n&auml;chsten Jahren weiterhin dem Moore&rsquo;schen Gesetz folgen. Erm&ouml;glicht wird dies vor allem durch Fortschritte bei der EUV-Strukturierung und durch die Einf&uuml;hrung neuartiger Chip-Architekturen. So st&ouml;&szlig;t die FinFET-Technologie bei einer Skalierung &uuml;ber f&uuml;nf Nanometer hinaus an ihre Grenzen. Eine L&ouml;sung werden Nanosheet- oder Gate-all-around-Transistoren bieten: Dabei handelt es sich um eine &shy;modifizierte Transistorstruktur, bei der das Gate den Kanal von allen Seiten kontaktiert und eine kontinuierliche &shy;Skalierung erm&ouml;glicht. Sie versprechen Leistungssteigerungen von mehr als 25 Prozent und eine Senkung des Stromverbrauchs um mehr als 50 Prozent.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">2 Neue Chip-Architekturen dr&auml;ngen auf den Markt</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">&Uuml;ber 50 Jahre hat die x86-Architektur die Mikro&shy;prozessorindustrie dominiert. Mittlerweile &auml;ndert sich das &shy;jedoch: Die ARM-Architektur punktet zunehmend mit &shy;ihrer Leistung und ihrem geringen Stromverbrauch. ARM stellt seine IP-Chip-Hersteller zur Verf&uuml;gung, die darauf basierend ihre eigenen Chips entwickeln und in Foundries fertigen lassen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus hat die RISC-V-Architektur in IoT-Ger&auml;ten und anderen &shy;Anwendungen aufgrund ihres Open-Source-Vorteils und des besseren Stromverbrauchs an Bedeutung gewonnen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3 <span class="s1">Neue Materialien erg&auml;nzen Silizium</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Silizium als Basismaterial von Mikrochips st&ouml;&szlig;t &shy;zunehmend an seine Grenzen. Die Nachfrage nach immer &shy;kleineren und schnelleren integrierten &shy;Schaltkreisen hat die Effizienz des Materials bis an die &shy;Grenze des Machbaren getrieben. Die Erforschung neuer &shy;Materialien ist im Gange, wobei einige Materialien f&uuml;r die Zukunft sehr vielversprechend sind: So &shy;k&ouml;nnte Hochleistungs-&shy;Galliumnitrid aufgrund seines hohen kritischen Energie&shy;feldes f&uuml;r effizientere und schnellere &shy;Stromumwandlungen in Stromnetzen eingesetzt werden. Halbleiter auf &shy;Antimonid- und Bismuthid-Basis werden in verbesserten Infra&shy;rotsensoren f&uuml;r den medizinischen und milit&auml;rischen Bereich eingesetzt. Graphen hat das Potenzial, Silizium als Allzweck-Halbleitermaterial zu &uuml;bertreffen, aber eine breite Kommerzialisierung k&ouml;nnte noch bis zu f&uuml;nfundzwanzig Jahre entfernt sein. Pyrit k&ouml;nnte als Ersatz f&uuml;r das Seltenerd-Element Cadmiumtellurid verwendet werden, das in &shy;Solarzellen weit verbreitet ist, aber nur &shy;begrenzt zur Verf&uuml;gung steht. Pyrit ist reichlich vorhanden, kosteng&uuml;nstig und nicht giftig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><span class="s1">4 K&uuml;nstliche Intelligenz erobert die Edge</span></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Mit einem erwarteten Wachstum von deutlich &uuml;ber 100&nbsp;Prozent in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ist die Edge-KI einer der gr&ouml;&szlig;ten Trends in der Chipindustrie. Bei der Edge-KI ist die Anwendung des erlernten &bdquo;Wissens&ldquo; (die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>) in die Endpunkte des Internets der Dinge eingebettet. Heute bieten handels&uuml;bliche Edge-KI-Chips eine Effizienz in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 1 bis 100 Tera-&shy;Operationen pro Sekunde pro Watt (Tops/W), wobei &shy;s&shy;chnelle GPUs oder ASICs f&uuml;r die Berechnungen verwendet werden. F&uuml;r IoT-Implementierungen werden wesent&shy;lich &shy;h&ouml;here Wirkungsgrade ben&ouml;tigt. Die Forschung arbeitet an L&ouml;sungen, die eine Effizienz f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>en in der &shy;Gr&ouml;&szlig;enordnung von 10.000 Tops/W erreichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>5 <span class="s1">Neue 3D-Technologien &shy;erm&ouml;glichen &shy;heterogene Integration</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Die heterogene Integration, also die Integration verschiedenartiger elektronischer Komponenten auf einem Chip, wird in Zukunft immer wichtiger, um die &shy;Speichergrenze zu &uuml;berwinden oder die Funktionalit&auml;t in &shy;Systemen mit eingeschr&auml;nktem Formfaktor zu erh&ouml;hen. Basis &shy;daf&uuml;r sind 3D-Integrationstechnologien. Aktuell k&ouml;nnen &shy;dabei in der Produktion Abst&auml;nde zwischen den Verbindungspunkten, den L&ouml;tkugeln oder Microbumps, von etwa 30&shy;&nbsp;&shy;Mikrometern realisiert werden. Ziel ist es, diese &shy;Abst&auml;nde weiter zu verringern. Das IMEC hat zum &shy;Beispiel bereits Verbindungsabst&auml;nde von sieben Mikro&shy;metern realisiert. Solche hochdichten Verbindungen erm&ouml;g&shy;lichen eine mehr als 16-fach h&ouml;here 3D-Verbindungsdichte &shy;zwischen den Chips bei der heterogenen Integration und damit einen stark reduzierten Fl&auml;chenbedarf.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>6 <span class="s1">Nichtfl&uuml;chtige Speicher auf dem &shy;Vormarsch</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Bei nichtfl&uuml;chtigen Speichern verringert sich zusehends die Geschwindigkeit der Skalierung. Zwar bieten Verfahren wie das Wafer-to-Wafer-Bonding bei NAND-Speichern oder die EUV-Lithografie bei DRAMs noch Potenzial zur Verbesserung der Strukturierung, doch die Grenzen sind absehbar. Neue Ans&auml;tze versprechen dagegen eine &shy;weitere Steigerung der Speicherkapazit&auml;t. Dazu &shy;geh&ouml;ren unter &shy;anderem magnetische Direktzugriffsspeicher (MRAM), die einen wesentlich schnelleren Speicherzugriff bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch als elektronische Speicher wie DRAMs erlauben. Zudem ben&ouml;tigen MRAM-&shy;Speicherzellen auf einem Chip nur einen Bruchteil des Platzes, den etwa DRAM- oder SRAM-Zellen belegen.</span><span class="s3"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>7 <span class="s1">Logik-Leistung steigern</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Transistoren werden in Zukunft weiter schrumpfen &ndash; doch die Performanceverbesserung bei gleicher Leistungsaufnahme hat sich deutlich verlangsamt. Ein Grund daf&uuml;r ist unter anderem die notwendige Skalierung der Strom- und Spannungsversorgung, denn mit den Strukturen werden auch die elektrischen Verbindungen minimiert &ndash; damit steigen deren Widerst&auml;nde. Eine L&ouml;sung k&ouml;nnen im Substrat &bdquo;vergrabene&ldquo; Stromschienen (Buried Power Rails, BPR) sein: Sie sollen durch die optimierte Stromverteilung eine Leistungssteigerung auf System&shy;ebene erm&ouml;glichen. Weiterhin wird an neuen Materialien geforscht, die den Durchgangswiderstand reduzieren: Dazu geh&ouml;ren Hybridmetallisierungen mit Ruthenium oder &shy;Molybd&auml;n. Interconnects auf den Chips k&ouml;nnten in Zukunft statt aus Kupfer aus bin&auml;ren Legierungen und kobaltbasierten Werkstoffen bestehen, mit denen der Leitungswiderstand sinken soll.</span></p>
<h3></h3>
<h3>8 <span class="s1">CMOS und MEMS wachsen zusammen</span></h3>
<p class="p2"><span class="s2">Etablierte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Technologien werden in Zukunft &shy;zunehmend durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> (Micro-Electro-Mechanical &shy;Systems) erg&auml;nzt. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a>-Wafer dienen dabei als &shy;&bdquo;intelligentes&ldquo; Substrat, da sie bereits Ansteuer- und Ausleseschaltungen, Signalverarbeitung und Schnitt&shy;stellen zur Energie&shy;&uuml;bertragung enthalten. Durch die Kombination von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cmos/" target="_blank" title="Complementary Metal Oxide Semiconductor Bildsensor, bei dem die Umwandlung des Signals durch direkt am Pixel&hellip;" class="encyclopedia">CMOS</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> entstehen kosteng&uuml;nstige und extrem &shy;kompakte Mikrosysteme f&uuml;r den Einsatz in Medizin, &shy;Industrie, Mobilit&auml;t bis hin zur &shy;&shy;Luft-&nbsp;und Raumfahrt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<item>
		<title>Es werde Licht</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/es-werde-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:43:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Elektronisch erzeugte Informationen in Licht­emissionen umwandeln und umgekehrt – was ­abstrakt klingt, ist unter dem&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Elektronisch erzeugte Informationen in Licht&shy;emissionen umwandeln und umgekehrt &ndash; was &shy;abstrakt klingt, ist unter dem Begriff &shy;Opto&shy;elektronik &ndash; oder auch Optronik &ndash; l&auml;ngst &shy;konkreter Bestandteil des &shy;t&auml;glichen Lebens &shy;geworden.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gleich ob Laser, Bildschirme, Rechner oder optische Speicher, sie alle setzen auf Bauteile, die Optik und Halbleiterelektronik miteinander kombinieren. Die Technologie zur Erzeugung, Erfassung und Steuerung von Licht &ndash; die Optoelektronik &ndash; wird heute in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die augenf&auml;lligsten optoelektronischen Bauteile sind dabei sicherlich Leuchtdioden (LED): Sie haben sich aufgrund ihrer Energie&shy;effizienz nicht nur in der Geb&auml;udebeleuchtung durchgesetzt, sondern sind auch in hochaufl&ouml;senden &shy;Displays von Smartphones, in Fernsehger&auml;ten, bei der Automobilbeleuchtung in der Telekommunikationsbranche oder in der industriellen Fertigung zu finden. Eine LED ist ein Halbleiterbauelement, das Licht abgibt, wenn es von elektrischem Strom durchflossen wird.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch wenn die gro&szlig;en Entwicklungsspr&uuml;nge in der LED-Technologie bereits gemacht wurden, so steckt immer noch Innovationspotenzial in der Technologie. So haben zum Beispiel Chemiker der Universit&auml;t Jena eine fluoreszierende Aluminiumverbindung entdeckt, die die h&ouml;chste bisher bekannte Quantenausbeute aufweist: F&uuml;r nahezu jedes Lichtteilchen, das darauf einstrahlt, wird eines von der Substanz abgestrahlt. Davon k&ouml;nnte die LED-Technik profitieren. &bdquo;Der bisherige Rekord f&uuml;r Aluminiumverbindungen liegt bei rund 70 Prozent&ldquo;, erl&auml;utert Robert Kretschmer, Juniorprofessor f&uuml;r Anorganische Chemie der Katalyse der Friedrich-Schiller-Universit&auml;t Jena. &bdquo;Das hei&szlig;t, dass bei dieser Quantenausbeute bei zehn eingestrahlten Lichtteilchen von der Substanz sieben neue ausgesendet werden. Bei unserer Verbindung wird aber fast jedes Lichtteilchen in ein neues umgewandelt.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Desinfizieren mit Licht</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Durch die COVID-19-Pandemie erfuhr ein Sektor der LED-Technologie besondere Aufmerksamkeit: Mit LEDs, die &shy;ultraviolette (UV) Strahlung emittieren, lassen sich Oberfl&auml;chen, Luft und Wasser schnell, umweltschonend und ohne Chemikalien desinfizieren. Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut f&uuml;r H&ouml;chstfrequenztechnik (FBH), hat zum Beispiel UV-LED-basierte Bestrahlungssysteme entwickelt, die k&uuml;nftig multiresistente Krankheitserreger wie MRSA und Coronaviren wie SARS-CoV-2 direkt am Menschen hautvertr&auml;glich inaktivieren k&ouml;nnen. Die Systeme sind mit jeweils 120 Leuchtdioden ausgestattet, die Licht mit einer Wellenl&auml;nge von 233 Nanometer emittieren. Dank einer &shy;optimierten Halbleiterepitaxie und Chip-Prozesstechnologie lassen sich diese Leuchtdioden der neuesten Generation mit doppelt so hohen Str&ouml;men wie bisher betreiben &ndash; sie liefern mehr als 3 Milliwatt Ausgangsleistung bei 200 Milliampere.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Neue Technologie f&uuml;r Displays</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch in der Optoelektronik liegt Miniaturisierung im Trend: Beispiel Micro-LEDs. Sie sind weniger als 50 Mikrometer gro&szlig; und reduzieren den Platzbedarf f&uuml;r die Erzeugung von Pixeln erheblich. Laut den Marktanalysten von MarketsAndMarkets soll der Markt f&uuml;r Micro-LEDs im Jahr 2027 21.169 Millionen US-Dollar erreichen &ndash; das entspricht einem j&auml;hrlichen Wachstum von 81,5 Prozent zwischen 2021 und 2027.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Durch die Kombination von roten, gr&uuml;nen und blauen (RGB) Micro-LEDs k&ouml;nnen vollfarbige Mikrodisplays erzeugt werden. &shy;Gegen&uuml;ber der aktuellen Display-Technologie bieten Micro-LEDs eine h&ouml;here Pixeldichte, eine l&auml;ngere Lebensdauer, mehr Helligkeit, eine h&ouml;here Schaltgeschwindigkeit und ein breiteres Farbspektrum. Ganz besonders zeichnet sich die Micro-LED zudem durch ihren sehr geringen Energieverbrauch aus &ndash; ein Umstand, der sie besonders f&uuml;r kommende Generationen kleiner Mobilger&auml;te mit wenig Platz f&uuml;r Batterien geradezu pr&auml;destiniert.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Wie herk&ouml;mmliche LED werden auch Micro-LED im MOCVD-Verfahren (metallorganische chemische Gasphasenabscheidung) gefertigt: Die Halbleiter werden &ndash; atomare Schicht f&uuml;r atomare Schicht und dabei atomlagend&uuml;nn&nbsp;&ndash; auf das Tr&auml;germaterial aufgebracht. Allerdings sind die &shy;Anforderungen an den Produktionsprozess um ein Viel&shy;faches h&ouml;her.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Licht aus Silizium</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die K&ouml;nigsdisziplin der Optoelektronik ist es allerdings, &shy;Silizium und Photonik direkt zu kombinieren: So k&ouml;nnten zuk&uuml;nftige Mikrochips Signale und Informationen nicht mehr &uuml;ber Strom, sondern &uuml;ber Lichtimpulse &uuml;bertragen &ndash; die keine Abw&auml;rme erzeugen und eine deutlich schnellere Daten&uuml;bertragung erm&ouml;glichen w&uuml;rden. Seit 50 Jahren bem&uuml;ht sich die Forschung daher, lichtemittierende Bauteile aus Silizium oder Germanium zu bauen. Bisher vergeblich. Silizium, das Arbeitspferd der Chip-Industrie, kristallisiert normalerweise in einem kubischen Kristallgitter. In dieser Form ist es f&uuml;r die Umwandlung von Elektronen in Licht nicht geeignet.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Forschern der Technischen Universit&auml;t Eindhoven ist es jetzt aber gelungen, Legierungen aus Germanium und Silizium zu entwickeln, die Licht emittieren k&ouml;nnen. Entscheidend daf&uuml;r war es, Germanium und Legierungen aus Germanium und Silizium mit hexagonalem Kristallgitter zu erzeugen. &bdquo;Dieses Material hat eine direkte Bandl&uuml;cke und kann daher selbst Licht erzeugen&ldquo;, sagt Prof. Jonathan Finley, Professor f&uuml;r Halbleiter-Nanostrukturen und -Quantensysteme an der TU M&uuml;nchen. &bdquo;Wenn wir die elektronische Kommunikation auf einem Chip und von Chip zu Chip optisch erledigen k&ouml;nnen, so kann das die Geschwindigkeit um einen Faktor von bis zu 1.000 erh&ouml;hen, sagt Jonathan Finley. &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnten durch die direkte Kopplung von Optik und Elektronik Chips f&uuml;r laserbasiertes <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> f&uuml;r selbstfahrende Autos, f&uuml;r chemische Sensoren zur medizinischen Diagnose oder zur Messung der Luft- und Lebensmittelqualit&auml;t &shy;dramatisch g&uuml;nstiger werden.&ldquo;<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Trendumkehr</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/trendumkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:40:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seitdem die ersten Halbleiter­Produkte auf den Markt kamen, konnte die ­Branche die Preise für Mikrochips&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Seitdem die ersten Halbleiter&shy;Produkte auf den Markt kamen, konnte die &shy;Branche die Preise f&uuml;r Mikrochips &shy;drastisch &shy;reduzieren. Doch die Einf&uuml;hrung &shy;immer kleinerer Chip-Strukturen hat &shy;diesen Trend gestoppt &ndash; die Preise pro &shy;Transistor steigen wieder.</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die technologische Entwicklung in der Halbleiterindustrie f&uuml;hrte zu einer immensen Reduzierung der Kosten pro Transistor: Lagen Sie in den 1960er-Jahren noch bei rund 1.000 Cent, so rutschten sie zum Jahrtausendwechsel unter 0,000020 Cent. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig: Zum einen konnte dank immer weiterentwickelter Fertigungsverfahren die Gr&ouml;&szlig;e der integrierten Schaltungen reduziert werden, wodurch aus einem Wafer &shy;immer mehr Chips hergestellt werden konnten. Gleichzeitig stieg die Gr&ouml;&szlig;e der Wafer selbst an, wodurch zus&auml;tzlich noch einmal mehr Chips pro Wafer gefertigt werden konnten. Zum anderen f&uuml;hrte die steigende Nachfrage nach Mikrochips automatisch zu einer Reduzierung der St&uuml;ckkosten: So sanken laut einem Beitrag im Journal &bdquo;Proceedings of the IEEE&ldquo; die Kosten pro Transistor bei jeder Verdoppelung des produzierten Transistorvolumens um etwa den Faktor zwei &ndash; oder, anders ausgedr&uuml;ckt, die durchschnittliche j&auml;hrliche Kostensenkungsrate f&uuml;r Transistoren lag bisher in der Gr&ouml;&szlig;enordnung von 35 Prozent pro Jahr.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Komplexit&auml;t in der Fertigung steigt</span></strong></p>
<p class="p1">Doch inzwischen zeichnet sich ein Wandel in diesen &shy;Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten ab. Denn die immer weitergehende Miniaturisierung hin zu 7-, 5- oder 2-&shy;Nanometer-Strukturen<span class="s1"> hebelt die bisherigen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten aus. Zwar kann &shy;dadurch die Transistordichte weiter verbessert und damit das &shy;Moore&rsquo;sche Gesetz wohl noch viele Jahre am Leben &shy;gehalten werden, doch dies wird nur mit einem </span><span class="s3">hohen technischen Aufwand m&ouml;glich sein &ndash; der entsprechend die Fertigungskosten steigen l&auml;sst. Marvell, ein Fabless-Hersteller von Speicher-, &shy;Telekommunikations- und Halbleiter&shy;produkten, pr&auml;sentierte bereits in 2020 auf seiner Investorenkonferenz eine Grafik, nach der der Preis pro 100 Millionen Gates bis zur Einf&uuml;hrung des 28-&shy;Nanometer-Knotens tats&auml;chlich immer weiter &shy;gesunken ist (auf 1,30 US-Dollar). Doch seitdem steigt er &shy;wieder an &ndash; beim 7-&shy;Nanometer-Knoten liegt er schon wieder bei 1,52&nbsp;US-Dollar. Diese Trendumkehr ist beim Wechsel vom 28- zum 20-Nanometer-Knoten zu beobach&shy;ten. Dies ist &shy;darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass der 28-&shy;Nanometer-Knoten einer der letzten &bdquo;planaren&ldquo; Knoten war, also eine zweidimen&shy;sionale Oberfl&auml;che aufwies. Danach wurde die FinFET-Technologie mit ihren dreidimensionalen Strukturen eingef&uuml;hrt, die deutlich komplexer ist und zus&auml;tzliche Schritte in der Fertigung erfordert. &bdquo;Die durchschnittlichen Kosten f&uuml;r die Entwicklung eines 28-Nanometer-Chips betragen 40 Millionen &shy;US-Dollar&ldquo;, erl&auml;utert Handel Jones, CEO der strategischen Unternehmensberatung International Business Strategy &shy;Corporation (IBS). &bdquo;Im &shy;Vergleich dazu belaufen sich die Kosten f&uuml;r die Entwicklung eines 7-&shy;Nanometer-Chips auf 217&nbsp;&shy;Millionen US-Dollar und die Kosten f&uuml;r die Entwicklung eines 5-Nanometer-Bauteils auf 416 &shy;Millionen &shy;US-Dollar. Ein 3-Nanometer-Design wird bis zu 590 &shy;Millionen US-Dollar kosten.&ldquo;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Zahl der Fertigungsschritte verdoppelt sich</span></strong></p>
<p class="p1">Zwar versprechen aktuelle Entwicklungen wie &shy;Chiplets oder auch Advanced-Packaging-Technologien eine Redu&shy;zierung der Entwicklungs- und Herstellungskosten. Und auch die Kosten pro bearbeiteter Silizium-Wafer-&shy;Fl&auml;che steigen im langj&auml;hrigen Durchschnitt nur langsam an&nbsp;&ndash; auch dank der Einf&uuml;hrung gr&ouml;&szlig;erer Wafer-Durch&shy;messer. Wer die zuk&uuml;nftigen High-End-Chips mit 5- oder 2-&shy;Nanometer-Strukturen einsetzen will, wird dennoch mit h&ouml;he&shy;ren Kosten rechnen m&uuml;ssen. Ein Grund daf&uuml;r ist, dass sich die Zahl der Ferti&shy;gungsschritte laut CMC&nbsp;&shy;Materials, &shy;einem &shy;Lieferanten von kritischen Materialien f&uuml;r Halbleiter&shy;hersteller, bei einem &shy;5-Nanometer-Knoten im &shy;Vergleich zu &shy;einem 10-Nanometer-Knoten &shy;verdoppelt. Zum Beispiel &shy;wegen des h&ouml;heren Reinigungsaufwands: Allein die Zahl der &shy;Reinigungsschritte &shy;betr&auml;gt bei 5-&shy;Nanometer-Knoten schon rund 30&nbsp;Prozent aller Fertigungsschritte &ndash; nur so k&ouml;nnen die hohen Qualit&auml;ts- und Reinheitsanforderungen erf&uuml;llt werden.<span class="s3"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Steigende Anlagenpreise</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s3">Zweiter gro&szlig;er Treiber f&uuml;r die steigenden Kosten sind die Werkzeuge und Fertigungsanlagen. &bdquo;Die Chipherstellung mit EUV tr&auml;gt dazu bei, die Anzahl kritischer Lithografie-Masken (-40 Prozent) und Prozessschritte (-30&nbsp;&shy;Prozent) im Vergleich zur Nicht-EUV-Fertigung zu reduzieren. Dies f&uuml;hrt zu einer signifikanten Reduzierung von Fehlern, Kosten und Zykluszeiten f&uuml;r unsere Kunden&ldquo;, &shy;berichtet Martin van den Brink, President, Chief Technology &shy;Officer and Vice Chair im Management-Board bei ASML. Derartige EUV-Lithografieanlagen kosten heute bereits mehr als 100 Millionen US-Dollar. Doch die neuen 5- oder 2-&shy;Nanometer-Knoten erfordern einen Technologiesprung: Die EUV-Plattform der n&auml;chsten Generation von ASML wird zum Beispiel noch einmal 60 Prozent kleinere Merkmale erm&ouml;glichen und die &shy;Mikrochipdichte um fast das &shy;Dreifache erh&ouml;hen. Doch laut verschiedenen &shy;Berichten in den Medien wird eine derartige Anlage wohl den Preis von 300 Millionen &shy;US-Dollar &uuml;bersteigen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das bedeutet, dass die Chip-Hersteller das Volumen der produzierten Halbleiterprodukte deutlich &shy;erh&ouml;hen &shy;m&uuml;ssen, um die h&ouml;heren Entwicklungs- und &shy;Anlagenkosten zu kompensieren. Gut, dass sich da ein Ende der Nachfrage nach Chips nicht abzeichnet und die Digitalisierung immer mehr &shy;Bereiche durchdringt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Nur 1 von 1 Milliarde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:38:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[BIST]]></category>
		<category><![CDATA[Built-in Self Test]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Innovationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[HCI]]></category>
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		<category><![CDATA[Physics-of-Failure]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit Mikrochips]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuverlässigkeit wird zunehmend ein entscheidender Faktor für Mikrochips. Denn Elektronik übernimmt immer mehr sicherheitskritische Funktionen:&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>Zuverl&auml;ssigkeit wird zunehmend ein entscheidender Faktor f&uuml;r Mikrochips. Denn Elektronik &uuml;bernimmt immer mehr sicherheitskritische Funktionen: ob beim automatisierten Fahren, in der Medizintechnik oder der &shy;robotergest&uuml;tzten Industrieproduktion. Mit verschiedenen Ans&auml;tzen kann die Zuverl&auml;ssigkeit von Mikroelektronik &shy;gesteigert werden.</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Zuverl&auml;ssigkeit bedeutet, dass der Mikrochip &uuml;ber seine gesamte Lebensdauer seine Aufgaben fehlerfrei erf&uuml;llt. Bisher hat sich die Halbleiterindustrie auf die Qualit&auml;tskontrolle w&auml;hrend des Produktionsprozesses und einen abschlie&szlig;enden Test des fertigen Chips konzentriert &ndash; doch das stellt nur ein fehlerfrei gefertigtes Produkt sicher, nicht aber seine l&auml;ngerfristige Zuverl&auml;ssigkeit im Feld. Dies ist im Consumer-Bereich, in dem die High-End-Chips mit Strukturgr&ouml;&szlig;en von 10 Nanometer oder kleiner vor allem eingesetzt werden, noch kein gr&ouml;&szlig;eres Problem. Denn hier war es bisher in der Regel zul&auml;ssig, dass innerhalb einer angenommenen Lebensdauer von zwei Jahren einer von einer Million Chips ausfallen durfte. Doch seitdem immer mehr High-End-Chips auch in sicherheitskritischen Anwendungen eingesetzt werden, muss deren Zuverl&auml;ssigkeit steigen. So fordert die Automobilindustrie zum Beispiel, dass Chips 18 Jahre fehlerfrei funktionieren bzw. in diesem Zeitraum nur ein Chip pro eine Milliarde ausf&auml;llt. Auch in anderen M&auml;rkten steigen die Anforderungen: Smartphone-Hersteller fordern inzwischen, dass Chips mindestens vier Jahre lang funktionieren statt wie fr&uuml;her nur zwei Jahre. Und in einigen Industrie- und IoT-Anwendungen, wo der Austausch von Sensoren schwierig ist, m&uuml;ssen Chips auch mal 20 Jahre oder l&auml;nger halten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Zuverl&auml;ssigkeit erh&ouml;hen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Um die Zuverl&auml;ssigkeit eines Mikrochips zu erh&ouml;hen, m&uuml;ssen Designer das Zusammenspiel aller Komponenten im Blick haben: Eine optimale Gestaltung von Leiterplatte, Verbindungstechnik und Chipgeh&auml;use ist Voraussetzung, wobei auch die Umgebungsbedingungen des zuk&uuml;nftigen Einsatzortes ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen: Feuchtigkeit kann auch im Chip zu Korrosion f&uuml;hren, Vibrationen k&ouml;nnen Verbindungen l&ouml;sen usw.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Zudem muss aber auch die Zuverl&auml;ssigkeit des eigentlichen Halbleiter-Bauelements betrachtet werden. Dabei gelten einige Faustregeln: So sind aus gr&ouml;beren Strukturen aufgebaute Chips tendenziell weniger anf&auml;llig gegen&uuml;ber Einfl&uuml;ssen wie kosmischer Strahlung oder schwankenden Betriebsspannungen. Chips mit kleinerer Grundfl&auml;che leiden dagegen weniger unter mechanischen Stressfaktoren wie Vibration oder Temperaturdifferenzen. Zudem sind Chips auch einem Alterungsprozess ausgesetzt: So sorgt Elektronenmigration f&uuml;r eine Unterbrechung von Leiterbahnen, Temperatureffekte wie <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bias/" target="_blank" title="Im Zusammenhang mit KI beschreibt der Begriff die Voreingenommenheit eines Systems, die bei den Ergebnissen&hellip;" class="encyclopedia">Bias</a> Temperature Instability (BTI) und Hot Carrier Injection (HCI) spielen bei hochintegrierten Chips eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle. Man spricht dabei von Alterung, Verschlei&szlig; oder Degradation. Durch die fortschreitende Miniaturisierung mikroelektronischer Bauelemente sind diese negativen Ver&auml;nderungen der Materialeigenschaften noch vielf&auml;ltiger und komplizierter geworden. Lokal auftretende Stromdichten und Feldst&auml;rken innerhalb einer Schaltung erreichen zum Beispiel in kleineren Strukturen eher kritische Werte. Bei Standardelektronik minimieren Designer &uuml;blicherweise das Ausfallrisiko, indem sie Sicherheitsreserven in ihre Entw&uuml;rfe einbauen. Dieses sogenannte &bdquo;Over Design&ldquo; ist allerdings teuer, zeitaufw&auml;ndig und mit immer kleineren Technologien nicht mehr realisierbar.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Chips mit integriertem Selbsttest</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Eine L&ouml;sung, um zumindest drohende Ausf&auml;lle fr&uuml;her zu erkennen, ist die Integration von Selbsttests in den Chip. Bei den sogenannten Built-in Self Tests (BIST) werden integrierte Schaltkreise durch Hardware- oder Softwarefunktionen erg&auml;nzt, mit denen sie ihre eigene Funktion testen k&ouml;nnen. So kann zum Beispiel der Prozessor-Takt &uuml;berwacht werden: Ein &bdquo;Clock-Control&ldquo; sp&uuml;rt eventuelle Taktfehler auf. Im Falle eines Falles wird das System automatisch in einen sicheren Status versetzt und ein entsprechendes Signal erzeugt.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">A</span><span class="s2">usf&auml;lle vorhersagen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Noch einen Schritt weiter gehen L&ouml;sungen, die den gesamten Chip &uuml;berwachen und mittels K&uuml;nstlicher Intelligenz einen bevorstehenden Ausfall ank&uuml;ndigen k&ouml;nnen. So hat zum Beispiel das israelische Unternehmen &shy;proteanTecs eine intelligente On-Chip-&Uuml;berwachungsmethode entwickelt. Sie verbindet eine auf maschinellem Lernen basierende Softwareplattform mit eigens entwickelten sogenannten Agenten, die bereits in der Entwicklung in das Halbleiterdesign integriert werden und im Halbleiter als Sensoren dienen. Durch deren Auslesen und die Analyse der daraus gewonnenen Daten k&ouml;nnen Erkenntnisse &uuml;ber Funktions- und Leistungsf&auml;higkeit von Halbleitern und elektronischen Systemen gewonnen werden. Insbesondere bei neuen Halbleitergenerationen kann mit diesen Ergebnissen die Qualit&auml;t und die Zuverl&auml;ssigkeit gesteigert und die Lebensdauer verl&auml;ngert werden.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Alterung simulieren</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Um ein &bdquo;Over Design&ldquo; zu vermeiden, k&ouml;nnen Designer zudem eine Simulation der zu erwartenden Alterung in den IC-Entwicklungsprozess integrieren. So l&auml;sst sich bereits in der Designphase die Zuverl&auml;ssigkeit der Entw&uuml;rfe genau prognostizieren. Zum Beispiel erarbeitet das Fraunhofer IIS an seinem Institutsteil Entwicklung Adaptiver Systeme EAS in Dresden dazu Ans&auml;tze. Dabei verbinden sie unter dem Schlagwort &bdquo;Physics-of-Failure&ldquo; Wissen zu den physikalischen Mechanismen mit Ans&auml;tzen, die auf statistischen Daten &uuml;ber Ausf&auml;lle im Einsatz beruhen. So k&ouml;nnen Elektronikdesign-Teams zuk&uuml;nftig effizient potenzielle Zuverl&auml;ssigkeitsprobleme von Halbleitern und Systemen bewerten&nbsp;&ndash; und das bereits vor ihrer Fertigung.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Fingerabdruck f&uuml;r Elektronik</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Eng verwandt mit dem Thema Zuverl&auml;ssigkeit ist die Vertrauensw&uuml;rdigkeit. Denn gef&auml;lschte oder manipulierte Chips k&ouml;nnen auch zu einem Ausfall im Einsatz f&uuml;hren. Forscher der Universit&auml;t Ulm arbeiten daher daran, einen f&auml;lschungssicheren physikalischen &bdquo;Fingerabdruck&ldquo; f&uuml;r elektronische Leiterplatten, programmierbare Schaltungen und integrierte Schaltkreise (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a> und Microcontroller) zu entwickeln. Die Idee basiert darauf, dass es bei der Produktion der Bauteile zu unvermeidlichen Prozessschwankungen kommt, die im Nanobereich zu kleinsten Abweichungen f&uuml;hren. Durch die detaillierte Erfassung dieser Abweichungen wird es m&ouml;glich, das Bauteil &uuml;ber die gesamte Lebensdauer zu identifizieren. So kann sp&auml;ter jederzeit herausgefunden werden, ob ein Bauteil ein Original ist oder ob es ver&auml;ndert wurde, um der Anwendung zu schaden. Der Grundgedanke dahinter: In der eindeutigen Identifizierbarkeit von Elektronik-Komponenten liegt der Schl&uuml;ssel zu mehr Zuverl&auml;ssigkeit.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="p1"><strong><span class="s1">Begriffe rund um -Zuverl&auml;ssigkeit</span></strong></h3>
<p class="p2"><b>Defective Parts Per Million (DPPM):<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b></p>
<p class="p2">Defekte Teile pro Million. Bezeichnet auch ausgefallene Ger&auml;te pro Million gelieferter Einheiten.</p>
<p class="p2"><b>&shy;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;</b></p>
<p class="p2"><b>Failure in Time (FIT):<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b></p>
<p class="p2">Ausfallrate &ndash; Die Einheit FIT gibt die Anzahl der Bauteile an, die in 10<sup>9</sup> Stunden ausfallen (Ausfallrate bei 1 Fit also einmal in ca. 114.000 Jahren).</p>
<p class="p2"><b>&shy;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;</b></p>
<p class="p2"><b>Mean Time Between Failure (MTBF):<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b></p>
<p class="p2">Die durchschnittliche Zeit zwischen dem Auftreten von Defekten. Anders ausgedr&uuml;ckt, die Lebensdauer eines Chips dividiert durch die Gesamtzahl der Defekte.</p>
<p class="p2"><b>&shy;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;</b></p>
<p class="p2"><b>Mean Time To Failure (MTTF):<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b></p>
<p class="p2">Die durchschnittliche Zeit bis zum Eintreten des Ausfalls. Der MTTF-Wert wird bei nicht reparierbaren Systemen verwendet.</p>
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		<title>Auf die Verpackung kommt es an</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/auf-die-verpackung-kommt-es-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Ångstrom-Ära]]></category>
		<category><![CDATA[Chip Herstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Chip-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[DIP]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroniktrends]]></category>
		<category><![CDATA[Halbleiter]]></category>
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		<category><![CDATA[Halbleitertechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[MCM]]></category>
		<category><![CDATA[Micro Chip]]></category>
		<category><![CDATA[Microchip]]></category>
		<category><![CDATA[Moorsches Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Chip-Module]]></category>
		<category><![CDATA[Pack­aging-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[QFN]]></category>
		<category><![CDATA[Siliziumchip]]></category>
		<category><![CDATA[SiP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den ersten 40 Jahren der Chip-Entwicklung war vor allem die Fertigungstechnologie für die großen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>In den ersten 40 Jahren der Chip-Entwicklung war vor allem die Fertigungstechnologie f&uuml;r die gro&szlig;en Fortschritte im Sinne des Moorschen Gesetzes verantwortlich. Heute spielt die Pack&shy;aging-Technologie eine ebenso gro&szlig;e Rolle, um die Anzahl der Transistoren pro Bauelement weiter hochzutreiben.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong></p>
<p>D<span class="s1">er Begriff &bdquo;Packaging&ldquo;, also Verpackung, hat im &shy;Bereich der Elektronik eine v&ouml;llig andere Bedeutung als im Alltag. Wenn man im Zusammenhang mit Halbleitern von Packaging spricht, ist damit die Entwicklung und Herstellung von Geh&auml;usen f&uuml;r integrierte Schaltkreise gemeint. Das Packaging ist ein wichtiger Bestandteil der Halbleiterherstellung und -entwicklung, denn es wirkt sich auf Stromverbrauch, Leistung und Kosten sowie auf die grundlegende Funktionalit&auml;t eines Chips aus.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Origin&auml;re Aufgabe des Halbleitergeh&auml;uses ist es, die inte&shy;&shy;&shy;&shy;gr&shy;ierten Schaltkreise (IC) vor Umgebungseinfl&uuml;ssen zu sch&uuml;tzen und physische Sch&auml;den oder Korrosion an den Siliziumelementen, Logikeinheiten und Speichern zu verhindern. Zudem ist das Packaging erforderlich, um den Chip auf eine Leiterplatte montieren zu k&ouml;nnen &ndash; &uuml;ber die Geh&auml;use werden die elektrischen Verbindungen realisiert. Bei stromintensiven Anwendungen wird zudem die vom Siliziumchip erzeugte W&auml;rme &uuml;ber das Geh&auml;use mit &shy;Hilfe eines K&uuml;hlk&ouml;rpers abgeleitet. Chip-Geh&auml;use k&ouml;nnen aus Kunststoff, Glas oder auch metallischen Materialien hergestellt werden.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Immer mehr Pins, immer kleinere &shy;Abmessungen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Seit der Entwicklung des ersten Halbleitergeh&auml;uses in den 1960er-Jahren hat sich die Packaging-Technologie rasant weiterentwickelt. Dabei ging es vor allem um zwei Ziele: eine immer h&ouml;here Zahl an Pins, also an Anschl&uuml;ssen, zu &shy;integrieren und gleichzeitig die erforderliche Grundfl&auml;che immer weiter zu reduzieren. Als erstes &bdquo;echtes&ldquo; Chip-&shy;Package gilt ein 14-poliges keramisches Dual-in-Line-Geh&auml;use (DIP) mit zwei Reihen von Stiften, das von den drei Fairchild-Ingenieuren Don Forbes, Rex Rice und Bryant Rogers entwickelt wurde. Die Serienproduktion von DIP-&shy;Geh&auml;usen startete in den fr&uuml;hen 1970er-Jahren.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Mit Beginn der 1980er-Jahre nahm die Zahl der in die Chips integrierten ICs und Funktionen rapide zu. Erste Chips mit einer Million Logikelementen kamen auf den Markt &ndash; &shy;damit verbunden war eine entsprechend hohe Anzahl von Anschlusspunkten, der die Packaging-Technologie gerecht werden musste. Darum wurden sogenannte PGA-(Pin Grid Array) und BGA-(Ball Grid Array)Geh&auml;use eingef&uuml;hrt. &shy;Diese Technologien lassen deutlich mehr Stifte pro integrierten Schaltkreis zu als &auml;ltere Geh&auml;use, wie zum Beispiel das DIP.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Kaum gr&ouml;&szlig;er als der Chip selbst</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">In den 1990er-Jahren begann der Siegeszug der mobilen &shy;Ger&auml;te, Laptops und Mobiltelefone verlangten nach m&ouml;glichst kleinen Chip-Geh&auml;usen. Ein Problem war allerdings, dass die Chips bis dato mittels Wire-Bonding mit einem Substrat verbunden werden mussten, wobei die Dr&auml;hte an den Kanten des Chips befestigt wurden. Dabei konnten nur so viele Dr&auml;hte verwendet werden, wie um den Chip herum passten. Die Dr&auml;hte waren auch relativ lang, was zu einer Laufzeitverz&ouml;gerung und zu einem erh&ouml;hten Energie&shy;verbrauch f&uuml;hrte. Um diese Problematik zu umgehen, wurde das Flip-Chip Packaging entwickelt. Dabei werden die &shy;Dr&auml;hte durch &bdquo;Bumps&ldquo; ersetzt, durch Verbindungspunkte auf der gesamten Oberfl&auml;che des ICs oder Dies.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">So konnten CSP-Geh&auml;use (Chip Scale Package) entwickelt werden, ein Sammelbegriff f&uuml;r verschiedene Technologien, bei denen die Geh&auml;usedimensionen in der N&auml;he der Gr&ouml;&szlig;e eines ungeh&auml;usten Chips, des sogenannten Dies, lagen. Ein Beispiel daf&uuml;r ist das Quad Flat No Leads Package (QFN), bei dem die elektrischen Anschl&uuml;sse (Pins) nicht seitlich &uuml;ber die Abmessungen der Kunststoffummantelung hinausragen, sondern plan in die Unterseite des Geh&auml;uses integriert sind. Aufgrund seiner Einfachheit, seiner Leistung und &shy;seines Preises ist das QFN-Geh&auml;use einer der erfolgreichsten &shy;Geh&auml;usetypen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das derzeit kleinste Geh&auml;use erm&ouml;glicht die WLCSP-Technologie (Wafer Level Chip Scale Package). Im Gegensatz zu BGA- oder Flip-Chip-Geh&auml;usen, die alle entweder ein Metall- oder ein organisches Substrat als Zwischenlage haben, wird bei WLCSP der Chip direkt mit der Leiterplatte verbunden. Nur die L&ouml;tkugel und oft eine d&uuml;nne Polymerschicht trennen den Siliziumchip von der endg&uuml;ltigen Leiterplattenmo&shy;ntage.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Immer mehr Funktionen in einem Chip</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Doch die mobile Digitalisierung und das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> treiben die Miniaturisierung weiter voran. Elektronik muss h&ouml;her integriert zu immer niedrigeren Kosten und in hoher Qualit&auml;t produziert werden. Eine Antwort auf diese Herausforderungen gibt das Advanced Packaging: Bare Dies oder Flip-Chips werden mit weiteren Komponenten zu ultrakompakten Systemen in einem Geh&auml;use integriert (System in Package &ndash; SiP). Dabei ist das Stapeln von Chips eine M&ouml;glichkeit, um einen noch geringeren Stromverbrauch, einen kleineren Formfaktor, h&ouml;here Leistung und h&ouml;here Funktionsdichte zu erzielen &ndash; das Ergebnis sind dreidimensionale Chips. Eine Schl&uuml;sseltechnologie daf&uuml;r ist Through-Silicon Via (TSV): Dabei handelt es sich um eine direkte vertikale Verbindung zwischen den verschiedenen Ebenen eines &shy;gestapelten Chips.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Doch mit immer mehr Funktionen in einem als Ganzes &shy;geplanten Designs, werden die Fertigungsprozesse immer komplexer und somit auch fehleranf&auml;lliger. Die Folge: Die Fertigungsausbeute sinkt, die Kosten steigen. Zudem ist die optimale Strukturgr&ouml;&szlig;e nicht f&uuml;r jedes Funktionsmodul gleich. Eine L&ouml;sung bieten Chiplets: Dabei wird ein einzelner Chip in mehrere kleine Chips unterteilt, die in einem optimierten Paket zusammenarbeiten. Diese Aufspaltung des monolithischen Designs kann die Ausbeute mehr als verdoppeln. Zudem k&ouml;nnen unterschiedliche funktionale Einheiten so mit mehreren fotolithographischen Prozessen mit jeweils optimaler Strukturgr&ouml;&szlig;e gefertigt werden. Mehrere Chiplets, die in einem einzigen integrierten Schaltkreis zusammenarbeiten, bezeichnet man als Multi-Chip-Module (MCMs).<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Auf dem Weg in die &Aring;ngstrom-&Auml;ra</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">Auch innerhalb der Advanced-Packaging-Technologien geht die Entwicklung immer weiter, neue Prozesse erm&ouml;glichen weiterhin die Anzahl der Transistoren pro Bauelement zu erh&ouml;hen. Die Packaging-Roadmap von Intel sieht zum Beispiel vor, das Verh&auml;ltnis von Leistung-pro-Watt j&auml;hrlich um zehn bis zwanzig Prozent zu steigern. Bis dann in ganz neue Dimensionen unterhalb des Nanometer-Bereichs vorgesto&szlig;en werden soll: Die &Aring;ngstr&ouml;m-&Auml;ra nennt Intel das. Ein &Aring;ngstrom ist eine Ma&szlig;einheit; die 0,1 Nanometer misst. Ab 2024 will das Unternehmen Chips in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung auf den Markt bringen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">So l&auml;sst sich auch mit dem Blick auf die Packaging-Technologien sagen, dass das Moorsche Gesetz noch viele Jahre gelten wird. Dank innovativer Fertigungs- und Packaging-Verfahren sind die M&ouml;glichkeiten noch nicht ausgereizt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Moores Law ist noch lange nicht am Ende</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/moores-law-ist-noch-lange-nicht-am-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Halbleiterherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Lithograﬁe]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrochipherstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrochips]]></category>
		<category><![CDATA[Moore’sche Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Nanochips]]></category>
		<category><![CDATA[polymerkette]]></category>
		<category><![CDATA[Wafer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit über 50 Jahren bestimmt das Moore’sche Gesetz die Entwicklung der Mikrochips. Inzwischen sind diese&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Seit &uuml;ber 50 Jahren bestimmt das Moore&rsquo;sche Gesetz die Entwicklung der Mikrochips. Inzwischen sind diese so klein, dass eine &shy;weitere Miniaturisierung kaum m&ouml;glich erscheint. Doch noch ist die Entwicklung nicht am Ende.</span></strong></p>
<p>Seit &uuml;ber 50 Jahren beh&auml;lt die Halbleiterindustrie das Tempo des Moore&rsquo;schen Gesetzes bei und verdoppelt die Dichte der Transistoren auf den integrierten Schaltkreisen etwa alle zwei Jahre. Das ist vor allem durch immer neue Fortschritte in der Mikrolithografie m&ouml;glich. Durch den Einsatz von Lichtquellen mit immer k&uuml;rzerer Wellenl&auml;nge im Lithografiesystem konnten immer &shy;kleinere Strukturen auf die Wafer &uuml;bertragen werden. Wurde anfangs mit Wellenl&auml;ngen von 436 Nanometern gearbeitet, reduzierten sie sich mit fortschreitender Technologieentwicklung auf 405, 365, 248 und 193 Nanometer bis hin zu 13,5&nbsp;Nanometern &ndash; dies wird als EUV-Lithografie &shy;bezeichnet.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Feinste Strukturen mit UV-Licht</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">EUV steht f&uuml;r &bdquo;extrem ultraviolett&ldquo;, also Licht mit extrem kurzer Wellenl&auml;nge. Die mit EUV-Lithografie hergestellten Mikrochips sind seit Ende 2018 in der Massenproduktion angekommen. Damit werden heute Chips mit Strukturen von sieben oder sogar f&uuml;nf Nanometern hergestellt. Doch die Entwicklung geht weiter: Neben der Wellenl&auml;nge ist auch die sogenannte &bdquo;numerische Apertur&ldquo; entscheidend f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;e der Strukturen auf einem Chip. Der Wert beschreibt Lichtst&auml;rke und Aufl&ouml;sungsverm&ouml;gen eines optischen &shy;Systems. Je gr&ouml;&szlig;er die numerische Apertur, desto besser kann ein Objektiv Details aufl&ouml;sen. Dank immer &shy;pr&auml;ziseren Fertigungstechnologien erreichen EUV-&shy;Lithografieanlagen der neusten Generation eine numerische Apertur von 0,55. &shy;Damit lassen sich sogar Zwei-Nanometer-ICs produzieren, die dann technisch am h&ouml;chsten &shy;entwickelten ICs der Welt.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Die n&auml;chste Generation wartet schon</span></strong></p>
<p class="p1">Und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen: Weitere Strukturverkleinerungsschritte sind schon fest im Visier der weltweiten Lithografie-Forschung. Unter dem Begriff &bdquo;Next-Generation-Lithografie&ldquo; werden Kandidaten f&uuml;r die Nachfolge der konventionellen Fotolithografie zusammengefasst. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel die R&ouml;ntgenlithografie oder auch Verfahren wie die Elektronen- und Ionenstrahllithografie.</p>
<p class="p1">Bei der Verwendung von R&ouml;ntgenstrahlen mit Wellenl&auml;ngen zwischen 0,4 und 4 Nanometern lassen sich &shy;theoretisch kleinere Strukturen herstellen &ndash; das Verfahren besitzt eine erheblich gr&ouml;&szlig;ere Tiefensch&auml;rfe. &shy;Anstelle chrombeschichteter Glasmasken werden Folien aus &shy;Beryllium, teils auch aus Silizium verwendet. Um die R&ouml;ntgenstrahlung zu absorbieren, werden die Folien mit schweren Elementen wie Gold beschichtet. Die Anlagen sowie die Masken sind sehr teuer. Dennoch sorgt die Nachfrage nach immer kleineren Chips daf&uuml;r, dass der Weltmarkt f&uuml;r R&ouml;ntgenlithografieanlagen laut den Marktanalysten von Fact.MR bis 2031 mit einer durchschnittlichen j&auml;hrlichen Wachstumsrate von 4,3 Prozent stetig wachsen wird.</p>
<p class="p1"><span class="s2">Bei der Elektronenstrahllithografie (EBL) wird die Struktur durch einen fokussierten Elektronenstrahl mit einer Punktgr&ouml;&szlig;e im Nanometerbereich auf den Fotolack &uuml;bertragen. Die Aufl&ouml;sung ist nicht durch die Wellenl&auml;nge der Elektronen begrenzt: bei 20 Kiloelektronenvolt betr&auml;gt sie nur rund neun Pikometer. Doch in der Praxis wird die Strukturgr&ouml;&szlig;e durch die Elektronenoptik, die Streuung der Elektronen in der belichteten Probe und die Eigenschaften des Resists begrenzt. Das Verfahren ist zwar langsam im Produktionsprozess, bietet aber eine hohe Genauigkeit und Flexibilit&auml;t. Zudem werden keine Masken ben&ouml;tigt, was zus&auml;tzlich Kosten spart.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1">Eine weitere M&ouml;glichkeit der Lithogra&#64257;e ist die Bestrahlung der Wafer mit Ionen. Mit den Ionen kann der Wafer sowohl &uuml;ber eine Maske strukturiert als auch direkt wie bei der Elektronenstrahlmethode beschrieben werden. Im Falle von Wasserstof&#64257;onen betr&auml;gt die Wellenl&auml;nge 0,0001 Nanometer.</p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Strukturen, die sich selber &shy;aufbauen</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s2">Eine v&ouml;llig andere Art, Strukturen auf &shy;einem Wafer zu bilden, ist &bdquo;Directed Self-Assembly&ldquo;, (DSA, etwa: gef&uuml;hrte Selbstanordnung). Bei der DSA kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, vor allem aber die &shy;sogenannten Blockcopolymere (BCP), die aus zwei durchgehenden, miteinander verbundenen und nur wenige zehntel &shy;Nanometer langen Str&auml;ngen unterschiedlicher Polymere bestehen. Diese beiden Polymerketten sto&szlig;en sich gegenseitig ab, &auml;hnlich wie &Ouml;l und Wasser. Die &auml;hnlichen Komponenten versuchen zusammenzubleiben, w&auml;hrend gleichzeitig die gegens&auml;tzlichen Komponenten &shy;versuchen, sich voneinander zu trennen. Daher bewegen sie sich so lange umher, bis eine nanoskalige Struktur entsteht. Indem man den Volumenanteil der Bl&ouml;cke in der Polymerkette anpasst, kann man eine Reihe unterschiedlicher &shy;regelm&auml;&szlig;iger Muster und Formen erzeugen. Die F&auml;higkeit zur Selbstassemblierung dieser Strukturen ist aber nur ein Etappenziel auf dem Weg zu &shy;echten Herstellungsprozessen. Sie m&uuml;ssen dort positioniert werden, wo die Transistoren im integrierten Schaltkreis ben&ouml;tigt werden. Das kann erreicht werden, indem &shy;mithilfe der traditionellen Lithografie&shy;methoden F&uuml;hrungsmuster erzeugt werden. Diese dirigieren dann die Blockcoplymere so, dass sie nanoskalige Eigenschaften auf der Oberfl&auml;che eines Silizium-Wafers schaffen. Mit den ersten dieser Materialien konnten zuverl&auml;ssig funktionierende Halbleiter nur im 22-Nanometer-Bereich hergestellt werden. Mit neueren Materialien gelingt es&nbsp;&ndash; zumindest im Labor &ndash; Prozesse auch f&uuml;r Halbleiterstrukturen bis f&uuml;nf Nanometer zu realisieren.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Endet die G&uuml;ltigkeit des Moore&rsquo;schen Gesetzes?</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s3">Auch wenn schon seit 2010 immer mal &shy;wieder behauptet wird, dass das &shy;Moore&rsquo;sche Gesetz seine Grenzen erreicht hat und eine weitere Miniaturisierung der Chips nicht mehr m&ouml;glich ist, so &shy;gehen &shy;Experten heute davon aus, dass das Gesetz noch mindestens zehn Jahre seine G&uuml;ltigkeit behalten wird. Aktuell verf&uuml;gen High-End-Chips &uuml;ber Strukturgr&ouml;&szlig;en von f&uuml;nf &shy;Nanometern. Doch sowohl Intel als auch TSMC planen bereits die &shy;Serienfertigung von Zwei-&shy;Nanometer-Chips &ndash; damit &shy;k&ouml;nnen dann bis zu 50&nbsp;&shy;Milliarden Transistoren auf einem Chip von der Gr&ouml;&szlig;e eines Fingernagels untergebracht werden. Mehr &shy;Transistoren auf einem Chip bedeuten auch mehr M&ouml;glichkeiten, um zum Beispiel Computing-Power f&uuml;r &shy;KI-&shy;Anwendungen oder neue Wege f&uuml;r hardwaregest&uuml;tzte Sicherheit und Verschl&uuml;sselung auf dem Chip zu &shy;integrieren. Zudem sollen Zwei-&shy;Nanometer-Chips eine um 45&nbsp;Prozent &shy;h&ouml;here Leistung bzw. einen um 75&nbsp;Prozent geringeren Energieverbrauch als Sieben-Nanometer-&shy;Knoten &shy;erreichen. Diese Hightech-Wunder k&ouml;nnten ab dem Jahr 2025 auf den Markt &shy;kommen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s3">Doch auch mit diesen Chips d&uuml;rfte das Moore&rsquo;sche Gesetz noch nicht enden: K&uuml;nftig wird durch neue Packaging-Technologien, innovative Materialien und komplexe 3D-Designs die Zahl der Transistoren pro Bauelement weiter steigen. Intel hat als Ziel ausgerufen, bis 2030 eine Billion Transistoren auf einem Chip zu erreichen.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
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		<title>Kleiner, Stärker, Preiswerter</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/kleiner-staerker-preiswerter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 07:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[The World of Semiconductors]]></category>
		<category><![CDATA[Halbleiterindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet der Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[IOT]]></category>
		<category><![CDATA[ki]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungselektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrochip-­Herstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Mikrochips]]></category>
		<category><![CDATA[Moore’sche Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange Zeit beherrschte das Moore’sche Gesetz die ­Anforderungen an die Entwicklung neuer Mikrochips. Doch neue&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong><span class="s1">Lange Zeit beherrschte das Moore&rsquo;sche Gesetz die &shy;Anforderungen an die Entwicklung neuer Mikrochips. Doch neue Technologie-Trends wie das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> oder K&uuml;nstliche Intelligenz stellen die Halbleiterindustrie vor neue &shy;Herausforderungen, w&auml;hrend gleichzeitig die Miniaturisierung der Chip-Strukturen zunehmend an ihre Grenze st&ouml;&szlig;t.</span></strong></p>
<p>S<span class="s1">eit es die Halbleitertechnologie gibt, haben sich die Anforderungen der Kunden im Gro&szlig;en und Ganzen nicht wirklich ge&auml;ndert: Immer besser, schneller und billiger sollen die Mikrochips sein. In der Tat hat die Halbleiterindustrie gro&szlig;e Fortschritte bei der Entwicklung ihrer Halbleiterprodukte gemacht. Konsequent hat sie das Moore&rsquo;sche Gesetz, nach dem sich die Anzahl der Schaltkreise auf einem Mikrochip alle zwei Jahre verdoppelt, weiter umgesetzt. Kleinere Chips mit dichter gepackten Transistoren erm&ouml;glichen die Herstellung kleinerer, leistungsf&auml;higerer elektronischer Ger&auml;te zu niedrigeren Preisen. Ein in der Branche oft zitierter Vergleich verdeutlicht diese Fortschritte sehr anschaulich: Wenn die Automobilindustrie in den letzten 30 Jahren &auml;hnliche Leistungsverbesserungen erzielt h&auml;tte, w&uuml;rde ein Rolls-Royce nur 40 Dollar kosten und mit einer Gallone Benzin achtmal die Erde umrunden k&ouml;nnen &ndash; mit einer H&ouml;chstgeschwindigkeit von 2,4 Millionen Meilen pro Stunde.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">More Moore oder More Than Moore?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Doch die Halbleiterentwicklung st&ouml;&szlig;t zunehmend an die Grenzen des Moore&rsquo;schen Gesetzes: Inzwischen n&auml;hern sich die Strukturen auf den Chips atomaren Gr&ouml;&szlig;enordnungen und lassen sich nicht weiter reduzieren. Eine L&ouml;sung ist der 3D-Ansatz: Dabei werden Schichten von Transistoren &uuml;bereinandergestapelt, wodurch sich die Anzahl der Bauteile pro Quadratmillimeter noch einmal weiter erh&ouml;hen l&auml;sst, selbst wenn die physikalischen Abmessungen in der Ebene nicht mehr weiter reduziert werden k&ouml;nnen. Dabei k&ouml;nnten die Hersteller auch verschiedene Halbleitermaterialien &uuml;bereinanderschichten, zum Beispiel auf eine Lage mit herk&ouml;mmlichen Silizium-Transistoren eine Ebene aus Verbindungshalbleitern wie Indiumgalliumarsenid aufbringen. Sie k&ouml;nnen spezielle Aufgaben &uuml;bernehmen, wie eine besonders &shy;schnelle Signalverst&auml;rkung oder die Detektion von Licht. In dieser Integration zus&auml;tzlicher Funktionen in die Chips sehen viele Experten die Alternative zur Fortf&uuml;hrung des Moore&rsquo;schen Gesetzes. Ihre Devise lautet: Statt &bdquo;More &shy;Moore&ldquo; (weitere &shy;Miniaturisierung) lieber &bdquo;More than Moore&ldquo; (die Vereinigung von digitalen und nicht digitalen Funktionen auf demselben Chip). Zu finden sind derartige L&ouml;sungen bereits heute in vielen Bauelementen, zum Beispiel bei mikroelektromecha&shy;nischen Systemen (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>) oder bei Funk- und Analog/Mixed-Signal-Technologien (RF/AMS).</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Neue L&ouml;sungen f&uuml;r KI-Anwendungen<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Viele der Innovationen in der Halbleiterindustrie wurden durch zwei &uuml;bergeordnete Technologietrends angesto&szlig;en: K&uuml;nstliche Intelligenz und das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a>.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">KI stellt die Halbleitertechnologie vor v&ouml;llig neue Herausforderungen, denn die dabei verarbeiteten und gespeicherten Datenmengen sind enorm gro&szlig;. Um sie zu bew&auml;ltigen, ist eine verbesserte Halbleiterarchitektur notwendig. Dabei geht es weniger um die Verbesserung der Gesamtleistung oder Rechenpower, sondern vielmehr um die Beschleunigung des Datentransfers aus und in den Speicher sowie um effizientere Speichersysteme. So wurden spezielle neuro&shy;nale Chips entwickelt, die wie die Synapsen des menschlichen &shy;Gehirns funktionieren. Anstatt st&auml;ndig Signale zu senden, &shy;arbeiten sie nur bei Bedarf. Zudem verarbeiten KI-Chips &shy;Daten in vielen parallelen Prozessen, nicht wie bisherige &shy;Prozessoren hintereinander weg. Daneben kommen verst&auml;rkt nichtfl&uuml;chtige Speicher bei KI-Halbleitern zum Einsatz. Sie k&ouml;nnen Daten auch ohne st&auml;ndige Stromzufuhr speichern. Die Kombination dieser nichtfl&uuml;chtigen Speicher mit KI-Prozessoren auf einem &bdquo;System-on-a-Chip&ldquo; bietet eine L&ouml;sung f&uuml;r die &shy;Anforderungen moderner KI-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Mikrochips im Netz der Dinge</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s3">Basis des Internets der Dinge sind kleine Mikroprozessoren, die in Gegenst&auml;nde eingebaut sind und &uuml;ber Funk kommunizieren. &Uuml;ber integrierte Sensoren sind diese &shy;Mini-Computer in der Lage, ihre Umgebung wahr&shy;zunehmen, die Informationen weiterzuverarbeiten und mit &shy;anderen Objekten oder dem Internet zu teilen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Das erfordert Mikrocontroller, die auf begrenztem Raum Sensoren, Prozessoren, Speicher, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wi-fi/" target="_blank" title="Bezeichnung sowohl f&uuml;r ein Firmenkonsortium, das Ger&auml;te mit Funk-Schnittstellen zertifiziert, als auch f&uuml;r den zugeh&ouml;rigen&hellip;" class="encyclopedia">Wi-Fi</a>-F&auml;higkeit, mikro&shy;elektromechanische Systeme und eine Reihe von &shy;analogen und digitalen Schaltungen integrieren. Gleichzeitig soll der Stromverbrauch m&ouml;glichst niedrig sein, da die (gr&ouml;&szlig;tenteils mobilen) Objekte nicht an ein Stromnetz angeschlossen werden k&ouml;nnen oder aber ein h&auml;ufiger Batterietausch zu aufw&auml;ndig und zu teuer w&auml;re. Beispielsweise wird derzeit &uuml;berlegt, das heute &uuml;blicherweise in integrierten Schaltkreisen verwendete Basismaterial Silizium durch ein neues Halbleitermaterial wie Galliumarsenid zu ersetzen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s3">Da viele IoT-Ger&auml;te zudem raue Umgebungsbedingungen aushalten m&uuml;ssen, stellt der Einsatz hohe Anforderungen an die Robustheit der Halbleiterprodukte, zum Beispiel in puncto Vibration, Temperatur-, Wasser- und/oder Salzresistenz.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Hohe Leistung f&uuml;r 5G<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s3">Sein volles Potenzial wird das IoT aber erst mit dem &shy;neuen Mobilfunkstandard 5G aussch&ouml;pfen k&ouml;nnen. Mit &shy;hoher Bandbreite und &Uuml;bertragungsqualit&auml;t sowie geringer &shy;Latenz stellt 5G in vielen Bereichen die technische Grundlage f&uuml;r den n&auml;chsten Entwicklungsschritt des IoT dar. Eine L&ouml;sung hierf&uuml;r bietet Hochfrequenz- und Leistungselektronik auf der Basis von Galliumnitrid (GaN) oder Siliziumkarbid (SiC). Diese sogenannten Wide-Bandgap-Halbeiter (WBG) zeichnen sich unter anderem durch eine deutlich h&ouml;here Energieeffizienz aus.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Energieeffiziente Leistungselektronik</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s3">Zehnmal kleiner als herk&ouml;mmliche Silizium-Halbleiter k&ouml;nnen WBG-Halbleiter f&uuml;r die Leistungselektronik gefertigt werden und verlieren bis zu 50 Prozent weniger W&auml;rme. Zudem k&ouml;nnen Transistoren aus WBG-Halbleitern die Schaltfrequenz gegen&uuml;ber Silizium-Transistoren um bis zu 500 Prozent steigern. Mit diesen Eigenschaften k&ouml;nnen SiC- und GaN-Halbleiter in vielen Anwendungsgebieten die steigenden Kundenanforderungen erf&uuml;llen &ndash; von der Elektromobilit&auml;t &uuml;ber Fotovoltaik-Wechselrichter bis hin zu Schnellladeger&auml;ten.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/kleiner-staerker-preiswerter/">Kleiner, Stärker, Preiswerter</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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