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	<title>Markets &amp; Technology | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Markets &amp; Technology | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Was sind Brain Computer Interfaces?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/was-sind-brain-computer-interfaces-bci/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 15:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMI]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maschinen und Geräte allein über die Gedanken zu steuern – das ermöglichen Brain Computer Interfaces. Die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Maschinen und Ger&auml;te allein &uuml;ber die Gedanken zu steuern&nbsp;&ndash; das erm&ouml;glichen Brain Computer Interfaces. Die Technologie findet zunehmend praktische Anwendungen au&szlig;erhalb des Labors.</b></span></p>
<p class="p1">Das menschliche Gehirn enth&auml;lt etwa 86 Milliarden Neuronen. Sie kommunizieren &uuml;ber elektrische Impulse miteinander&nbsp;&ndash; und l&ouml;sen so unter anderem Bewegungen der Muskeln aus. Wie elegant w&auml;re es, wenn man sich den Umweg bisheriger Human Machine Interfaces vom Gehirn &uuml;ber die Muskeln bis zum Umlegen eines Schalters sparen und direkt mit den elektrischen Impulsen des Gehirns ein Ger&auml;t steuern w&uuml;rde? Tats&auml;chlich machen das sogenannte Brain Computer Interfaces (BCI) oder Brain Machine Interfaces (BMI) m&ouml;glich.</p>
<h2 class="p3"><b>Ger&auml;te werden kleiner und preiswerter</b></h2>
<p class="p2">Im Jahr 1925 zeichnete der deutsche Psychiater Hans Berger das erste menschliche Elektroenzephalogramm (EEG) auf. Seitdem hat sich die Technologie im Bereich der Gehirn-Computer-Schnittstellen und der Datenverarbeitung st&auml;ndig verbessert. Seit mindestens zehn Jahren geht der Trend bei der EEG-Hardware dahin, die Ger&auml;te kleiner, drahtlos, tragbar und preiswerter zu machen. Bereits &uuml;ber relativ einfache Headsets k&ouml;nnen grundlegende Messungen der Gehirnstr&ouml;me erfolgen. Das erm&ouml;glicht auch immer mehr praktische Anwendungen au&szlig;erhalb des Labors. Letztendlich k&ouml;nnten BCI nicht nur zur Steuerung von Neuroprothesen verwendet werden, sondern auch f&uuml;r alle computergest&uuml;tzten Ger&auml;te wie Smartphones, Tablets oder ein Smart Home. Zunehmend absehbar werden dar&uuml;ber hinaus immer weitere nicht-medizinische Use-Cases, die von der PC-Spieleindustrie hin zur simultanen Steuerung von Drohnenschw&auml;rmen reichen. Die US-amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) arbeitet sogar an einem fortschrittlichen Kommunikationssystem auf Basis von BCI&nbsp;&ndash; mit der &bdquo;Silent Talk&ldquo; genannten L&ouml;sung sollen Soldaten und Milit&auml;rpersonal Befehle &uuml;ber telepathische Kommunikation erteilen.</p>
<h2 class="p3"><b>Medizinische Anwendungen dominieren noch</b></h2>
<p class="p2">Noch ist aber der Medizinsektor der dominierende Markt f&uuml;r BCI. &bdquo;Aktive und passive BCI werden bereits eingesetzt, um die Bewegungskontrolle bei Parkinson mit tiefer Hirnstimulation zu verbessern, epileptische Anf&auml;lle zu detektieren oder Hirnerkrankungen zu diagnostizieren. Der digitale und technische Fortschritt bietet ungeahnte neue M&ouml;glichkeiten und hat ein breites wissenschaftliches und wirtschaftliches Interesse geweckt&ldquo;, schilderte Prof. Florian Mormann von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN).</p>
<p class="p2">So k&ouml;nnen BCI auch die Hirnaktivit&auml;t in Steuersignale f&uuml;r externe Ger&auml;te wie Prothesen, Roboter oder Exoskelette &uuml;bersetzen. Bidirektionale BCI erlauben es dar&uuml;ber hinaus, das Gehirn gezielt elektrisch anzuregen, beispielsweise um ein Tastempfinden beim Steuern einer Prothese zu simulieren.</p>
<p class="p2"><span class="s1">&bdquo;Die Medizintechnik hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht&ldquo;, so Prof. Dr. Alessandro Del Vecchio, Leiter des Neuromuscular Physiology and Neural Interfacing Laboratory (N-squared Lab) an der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg (FAU). &bdquo;Allerdings gibt es noch viel Forschungs- und Entwicklungsbedarf im Bereich der Feinmotorik, um zum Beispiel die Bewegung einzelner Finger gel&auml;hmter H&auml;nde zu erm&ouml;glichen.&ldquo; Gemeinsam mit dem Institut f&uuml;r Fabrikautomation und Produktionssystematik der FAU will das N-squared Lab eine Neuroorthese entwickeln, die die Handfunktion so weit wiederherstellt, dass die Patienten mehr als 90&nbsp;Prozent der allt&auml;glichen Aufgaben selbstst&auml;ndig erledigen k&ouml;nnen. &bdquo;Unser Ziel ist es, die Finger und den Daumen der Hand unabh&auml;ngig voneinander und mit hoher Kraft zu bewegen&ldquo;, sagt Del Vecchio.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-11639" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung.jpg" alt="Von Gedankensteuerung bis Medizintechnik: Brain Computer Interfaces er&ouml;ffnen neue Dimensionen der HMI in vielen Anwendungsbereichen." width="804" height="872" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung.jpg 804w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-184x200.jpg 184w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-277x300.jpg 277w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-768x833.jpg 768w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-800x868.jpg 800w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-295x320.jpg 295w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-138x150.jpg 138w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/01/brain-computer-interfaces-marktentwicklung-289x313.jpg 289w" sizes="(max-width: 804px) 100vw, 804px"></p>
<h2 class="p3"><b>Genauigkeit steigern</b></h2>
<p class="p2">Grunds&auml;tzlich kann bei BCI zwischen invasiven&nbsp;&ndash; die Schnittstelle wird ins Gehirn implantiert&nbsp;&ndash; , teilinvasiven und nichtinvasiven Systemen unterteilt werden. Nichtinvasive BCI haben aktuell noch den weitaus gr&ouml;&szlig;ten Umsatzanteil, denn sie ersparen dem Patienten einen aufwendigen und risikobehafteten chirurgischen Eingriff am Gehirn. &bdquo;Wir haben bereits ein nichtinvasives BCI-System entwickelt, das es Menschen mit hoher Querschnittsl&auml;hmung erm&ouml;glicht, mit willk&uuml;rlicher Ver&auml;nderung ihrer Hirnstr&ouml;me, Alltagsgegenst&auml;nde zu greifen&ldquo;, berichtet Prof. Dr. Surjo R. Soekadar, Einstein-Professor f&uuml;r Klinische Neurotechnologie an der Charit&eacute;, und f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Trotz der beachtlichen Fortschritte ist es bislang jedoch nicht gelungen, komplexe Handbewegungen mit einem solchen nicht-invasiven System zu steuern.&ldquo; Doch genau das will das Team um Prof. Soekadar erreichen: Es erprobt derzeit den Einsatz von ultragenauen Sensoren, sogenannten Quantensensoren, die Hirnaktivit&auml;t mit einer wesentlich h&ouml;heren Genauigkeit an der Kopfoberfl&auml;che messen k&ouml;nnen als EEG oder andere nichtinvasive Methoden. Grundlage der Hightech-Sensoren sind gasf&ouml;rmige Atome, die als Magnetfeldsonden fungieren und die auf die elektrischen Hirnsignale reagieren.</p>
<h2 class="p3"><b>Chip im Gehirn</b></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Noch einmal deutlich mehr und genauer k&ouml;nnen implantierte BCI Gehirnimpulse erfassen. Tats&auml;chlich testen bereits Unternehmen wie Synchron oder Neuralink entsprechende Implantate am Menschen. Elon Musk war 2016 Mitbegr&uuml;nder von Neuralink und hat versprochen, dass die Technologie &bdquo;es Menschen mit L&auml;hmungen erm&ouml;glichen wird, ein Smartphone mit ihrem Gedanken schneller zu bedienen als jemand, der die Daumen benutzt&ldquo;. Letztendlich aber soll der implantierte Chip das menschliche Gehirn leistungsf&auml;higer machen, bis hin zu einem Versc</span>hmelzen des Gehirns mit K&uuml;nstlicher Intelligenz. Aus Sicht von Prof. Mormann ist das nach heutigem Stand noch reine Zukunftsmusik: &bdquo;Neuroenhancement bedeutet gezielte und spezifische Beeinflussung von Hirnaktivit&auml;t. Voraussetzung daf&uuml;r ist ein detailliertes und mechanistisches Verst&auml;ndnis dieser Aktivit&auml;t. Unser Wissen dazu ist bislang allerdings noch viel zu unvollst&auml;ndig und l&uuml;ckenhaft.&ldquo;</p>
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		<title>Was ist ein Cobot?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/was-ist-ein-cobot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 08:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMI]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kollaborierende Roboter arbeiten in unmittelbarer Nähe zu Menschen – sogar im Team. Die Interaktion zwischen Mensch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Kollaborierende Roboter arbeiten in </b></span><b>unmittelbarer N&auml;he zu Menschen&nbsp;&ndash; sogar </b><span class="s1"><b>im Team. Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine ist also sehr eng und direkt. &Uuml;ber eine Viel</b></span><span class="s2"><b>zahl an Sensoren nimmt der Roboter </b></span><span class="s1"><b>den Menschen wahr und passt seine Bewegungen an ihn an.</b></span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Was ist ein Cobot? </b></span></h2>
<blockquote>
<p class="p1">Ein Cobot, oder kollaborativer Roboter, ist ein Roboter, der eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen und Eigenschaften besitzt, die es ihm erm&ouml;glichen, nicht nur in der N&auml;he von Menschen zu arbeiten, sondern oft auch in Zusammenarbeit mit ihnen.</p>
</blockquote>
<p class="p1"><span class="s1">S</span><span class="s2">eit einigen Jahren dr&auml;ngt eine neue Generation an Robotern auf den Markt, die die Automatisierung von Abl&auml;ufen bei gleichzeitig geringen Kosten und unkomplizierter Zusammenarbeit mit Menschen erm&ouml;glicht: die Cobots. Prof. Dr. Robert Grebner, Pr&auml;sident der Technischen Hochschule W&uuml;rzburg-Schweinfurt: &bdquo;Cobots sind ein wichtiger n&auml;chster Schritt auf den Weg in die Automatisierung komplexer Bewegungsabl&auml;ufe. &Uuml;berall, wo k&ouml;rperlich anstrengende und monotone Arbeiten stattfinden, werden Cobots die Arbeit f&uuml;r den Menschen erleichtern, indem sie in Arbeitsprozesse integriert werden.&ldquo;</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Um die Sicherheit des Menschen zu gew&auml;hrleisten, sind quasi die gesamten Cobots eine einzige Mensch-Maschine-Schnittstelle. Denn nahezu jede ihrer Komponenten ist mit Sensorik ausgestattet, um Menschen zu erkennen. So ist es im Gegensatz zu klassischen Robotik-Anwendungen m&ouml;glich, dass auf Schutzz&auml;une oder &auml;hnliches verzichtet werden kann.</span></p>
<blockquote>
<p class="p1"><span class="s1"><b>32&nbsp;</b></span><b>Prozent Plus jedes Jahr</b></p>
<p class="p1">Der globale Markt f&uuml;r Cobots w&auml;chst von 1,23&nbsp;Milliarden US-Dollar in 2022 auf 11,04&nbsp;Milliarden US-Dollar in 2030</p>
<p class="p3"><span class="s2"><i>Quelle: Grand View Research</i></span></p>
</blockquote>
<h2 class="p3"><span class="s2"><b>Wahrnehmung des Umfelds</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">So &uuml;berpr&uuml;ft eine sensible Kraft&uuml;berwachung kontinuierlich Drehmoment und Drehzahl der verschiedenen Antriebe. St&ouml;&szlig;t der Roboter auf ein Hindernis&nbsp;&ndash; was auch ein Mensch sein kann&nbsp;&ndash; wird sofort die Bewegung gestoppt oder sehr vorsichtig und behutsam weitergef&uuml;hrt. Weitere Sensoren erm&ouml;glichen die Wahrnehmung des Umfelds. Die Roboter k&ouml;nnen so ihre Arbeitsweise fr&uuml;hzeitig anpassen, wenn sich ein Mensch n&auml;hert. Beim schwedischen Beleuchtungshersteller Fagerhult&nbsp;Belysning arbeiten zum Beispiel drei Cobots von Motoman. Die Roboter mit jeweils zehn Kilogramm Tragkraft &uuml;bernehmen unter anderem komplexe Montageschritte. Die Besonderheit: Die Cobots wechseln zwischen klassischem Industrieroboter-Modus mit voller Geschwindigkeit und einem sicheren kollaborativen Modus. Dazu erkennen Sicherheitsscanner, ob sich ein Mitarbeiter dem definierten Sicherheitsbereich n&auml;hert und bremsen dann auf ein ungef&auml;hrliches Tempo herab. </span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2"><b>Je n&auml;her, desto langsamer</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Das Sicherheitssystem &bdquo;sBot Speed&ldquo; von Sick erm&ouml;glicht dar&uuml;ber hinaus eine adaptive Wahrnehmung des Umfelds: Durch die Koordination von Laserscanner und Sicherheitssteuerung wird der Roboter kontinuierlich verlangsamt, w&auml;hrend sich eine Person weiter in den Arbeitsbereich des Roboters bewegt, bis er schlie&szlig;lich vollst&auml;ndig zum Stillstand kommt. Die M&ouml;glichkeit, die Betriebsbedingungen des Roboters automatisch an die Position von Personen im Umfeld anzupassen, sch&uuml;tzt vor Unfallgefahren und verbessert gleichzeitig die Produktivit&auml;t, denn Stillstandszeiten werden reduziert und Arbeitsabl&auml;ufe optimiert.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2"><b>Smarte Sicherheitszonen</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Einen etwas anderen Ansatz verfolgt ein Forscherteam vom Fraunhofer IWU. Das Team teilte die Wahrnehmungsbereiche des Roboters neu ein &ndash; in smarte Zonen. Bei schnelleren Bewegungen &bdquo;w&auml;chst&ldquo; eine solche Zone, um ein Kollisionsrisiko mit Menschen auszuschlie&szlig;en. F&uuml;r die Umfelderfassung kommt dabei <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensorik (Light Detection and Ranging), die &uuml;ber gepulstes Laser-Licht Objekte erkennt und kategorisiert, ebenfalls zum Einsatz wie Kameras. Die Kombination von Reaktionszeiten (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>: 50 Millisekunden, Kamera: 10 Millisekunden) und &Uuml;berwachungsbereichen (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>: gr&ouml;&szlig;ere Bereiche; Kamera: Nahfeld) erlaubt nun schnellere Bewegungen des Roboters. Zwar muss bei menschlicher Ann&auml;herung auch weiterhin das Tempo gedrosselt werden, aber deutlich<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>weniger als bisher: Rund 25&nbsp;Prozent schnellere Roboterbewegungen bedeuten einen erheblichen Effizienzgewinn. </span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2"><b>Sensoren effizient verdrahten</b></span></h2>
<p class="p2">Die zahlreichen Systeme, die f&uuml;r die Sicherheit des Menschen sorgen, erfordern in traditionellen Roboterarchitekturen viele Kabelverbindungen f&uuml;r Sensoren und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en. Deutlich reduzieren l&auml;sst sich der Verkabelungsaufwand durch den Einsatz der FSoE-Technologie, oder Fieldbus-Safety over <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/ethercat/" target="_blank" title="Ein von der Firma Beckhoff entwickelter Feldbus, der sich durch extrem kurze und vorhersagbare Verz&ouml;gerungs-&hellip;" class="encyclopedia">EtherCAT</a>. Fraunhofer IWU, NexCobot und Synapticon haben gemeinsam eine entsprechende Sicherheitsarchitektur entwickelt. Sie ist dezentral ausgelegt und erm&ouml;glicht ein sicheres Miteinander von Mensch und Roboter auch dann, wenn sich die Arbeitssituationen dynamisch ver&auml;ndern&nbsp;&ndash; bei deutlich reduziertem Verkabelungsaufwand. &bdquo;Ein intelligentes Sicherheitssystem &uuml;berwacht die relevanten Bereiche und passt die Robotersteuerung situativ an jede denkbare Interaktion zwischen Mensch und Roboter an&ldquo;, betont Dr. Mohamad Bdiwi, Teamleiter Kollaborative Robotersysteme am Fraunhofer IWU. Ein weiterer Vorteil: Da die Sicherheit der Bewegungsabl&auml;ufe direkt an der Antriebsachse &uuml;berwacht wird, verstreicht deutlich weniger Reaktionszeit.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2"><b>Handgef&uuml;hrtes Teaching</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Doch nicht nur bei der Zusammenarbeit unterscheiden sich Cobots von klassischen Industrierobotern in ihrer Interaktion mit dem Menschen, auch beim Programmieren. Denn auch ein Mensch, der kein Roboter-Experte ist, soll dem Cobot schnell und einfach eine neue Aufgabe &bdquo;beibringen&ldquo; k&ouml;nnen. Zum einen wird dabei auf grafische Programmiersysteme oder auch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>s f&uuml;r Tablets oder Smartphones gesetzt, die keine spezifische Ausbildung voraussetzen. Vor allem aber lernt der Cobot die Ausf&uuml;hrung bestimmter Aufgaben, indem der Mensch ihn buchst&auml;blich an die Hand nimmt: Der Mitarbeiter f&uuml;hrt manuell den Roboterarm durch das geforderte Bewegungsprofil. &Uuml;ber zus&auml;tzliche Bedienkn&ouml;pfe &bdquo;am Handgelenk&ldquo; werden die jeweiligen Positionen gespeichert&nbsp;&ndash; so muss nicht immer jede Position auf dem Handbedienpanel des Roboters best&auml;tigen werden. Durch das sogenannte handgef&uuml;hrte Teaching ist der Cobot sehr schnell einsatzbereit&nbsp;&ndash; Mensch und Maschine arbeiten hier tats&auml;chlich Hand in Hand. </span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bedienung mobiler Arbeitsmaschinen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/bedienung-mobiler-arbeitsmaschinen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 08:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMI]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mobile Arbeitsmaschinen haben in den vergangenen Jahren vielfältige technische Weiterentwicklungen erfahren, um die Effizienz bei&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Mobile Arbeitsmaschinen haben in den vergangenen Jahren vielf&auml;ltige technische Weiterentwicklungen erfahren, um die Effizienz bei der Arbeit und die Sicherheit zu verbessern.</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">A</span><span class="s2">uch bei Land- und Baumaschinen r&uuml;ckt der Mensch </span>immer weiter in den Mittelpunkt der Mensch-Maschine-<span class="s3">Kommunikation. Das bedeutet, dass die Branche zunehmend herk&ouml;mmliche Bedienkonzepte &uuml;berdenken muss: &bdquo;Die Baustelle der Zukunft ist ein st&auml;rker vernetzter Ort und die sogenannte Gamification wird eine wichtige Rolle spielen. Der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>demografische Wandel und die Vorlieben der Verbraucher dr&auml;ngen unsere Branche in Bereiche, die im Maschinensektor bisher unbekannt waren oder unzureichend genutzt wurden&ldquo;, erkl&auml;rt Vijayshekhar Nerva, Head of Innovation and Acceleration bei Doosan Bobcat EMEA.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Per Smartphone gesteuerter Lader</b></span></h2>
<p class="p2">Anschaulich zeigt das die Fernsteuerung per Smartphone, die Bobcat entwickelt hat. Damit kann der Bediener seinen Kompaktlader innerhalb von Sekunden fernsteuern, ohne sich um zus&auml;tzliche Ger&auml;te k&uuml;mmern zu m&uuml;ssen. Per Smartphone kann die Maschine in eine staubige oder potenziell unsichere Umgebung geschickt werden und erledigt dort ihre Arbeit, w&auml;hrend der Bediener in sicherer Entfernung bleibt. Die Fernsteuerung kommuniziert &uuml;ber ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wlan/" target="_blank" title="Wireless Local Area Network Lokales Funknetz, der vor allem auf dem IEEE-Standard 802.11 im 2,4&hellip;" class="encyclopedia">WLAN</a>-Signal mit dem iOS-Ger&auml;t des Kunden und arbeitet in einer Reichweite von bis zu 100&nbsp;Metern.</p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Bedienung per Touch</b></span></h2>
<p class="p2">Doch auch die Bedienelemente in der Fahrerkabine entwickeln sich weiter. Da Land- und Baumaschinen &uuml;ber immer komplexere Funktionen verf&uuml;gen, finden auch im Off-Road-Sektor <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s zunehmend Einsatz. Denn mit ihnen l&auml;sst sich eine Vielzahl von Informationen gezielt aufrufen und anzeigen. Mit speziellen Druckgussgeh&auml;usen und robusten Klebetechnologien halten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s auch den in diesem Bereich unvermeidbaren Schl&auml;gen und Vibrationen stand. Dabei bietet der integrierte PCAP-Touch optimale Voraussetzungen f&uuml;r eine komfortable Steuerung von Maschinenfunktionen. PCAP steht f&uuml;r &bdquo;Projected Capacitive Touch&ldquo;. Bei dieser Technik wird eine Fenster- oder Glasoberfl&auml;che tastsensitiv ausgef&uuml;hrt, sodass die Benutzer agieren k&ouml;nnen, wie sie es von einem Tablet oder Smartphone mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a> gew&ouml;hnt sind.</p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Kommunikation per Vibration</b></span></h2>
<p class="p2">Da der visuelle und akustische Sinneskanal des Maschinenf&uuml;hrers im Arbeitsalltag eh schon stark gefordert ist, hat das Unternehmen elobau ein Vibrationsmodul f&uuml;r Joysticks entwickelt. Mithilfe bestimmter Vibrationsmuster l&auml;sst sich eine hochwertige taktile R&uuml;ckmeldung erzeugen, die die Mensch-Maschine-Kommunikation effizienter gestaltet. Der Vibrationsmotor des Moduls wird von einem Elektronikmodul &uuml;ber den CAN-Bus angesteuert. Hersteller k&ouml;nnen &uuml;ber das CAN-Protokoll unterschiedliche Parameter wie St&auml;rke, Dauer oder Anzahl der Vibrationen definieren. Diese Parameter erzeugen individuelle, auf die Anwendung angepasste und vor allem intuitive Vibrationseffekte. So l&auml;sst sich der zu transportierende Informationsgehalt deutlich erh&ouml;hen, verglichen mit einfachen punktuellen Klopfsignalen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Adaptives Konzept</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Mit der Vielzahl an Funktionen, die in heutigen Arbeitsmaschinen bedient werden m&uuml;ssen, wird die Bedienkonsole schnell un&uuml;bersichtlich. Eine L&ouml;sung verspricht das Verbundprojekt aISA (adaptive Interfacesysteme im Ackerschlepper). Dabei wurde eine adaptive Armlehne entwickelt, die jeweils ausschlie&szlig;lich die Funktionen des aktuell verwendeten Anbauger&auml;ts zur Verf&uuml;gung stellt. Durch den Isobus kann sich die intelligente Bedienarmlehne adaptiv an jedes Anbauger&auml;t anpassen, sobald dieses angekoppelt wird. Sie stellt dem Nutzer hinsichtlich Position, Verf&uuml;gbarkeit, Visualisierung und Betriebsmodus jeweils eine optimale und ergonomische Schnittstelle zur Verf&uuml;gung. Zu den Komponenten z&auml;hlt unter anderem ein vielseitiger Joystick, der in Abh&auml;ngigkeit von der ben&ouml;tigten Funktion vier unterschiedliche Positionen einnehmen kann, wobei er sich beispielsweise einf&auml;hrt, wenn seine Funktion nicht erforderlich ist. Weitere Bedienelemente werden &uuml;ber eine rotatorische Bedieneinheit zur Verf&uuml;gung gestellt. Jede Position stellt sich entsprechend des angekoppelten Arbeitsger&auml;tes ein und pr&auml;sentiert lediglich die gerade notwendigen Funktionen.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Automatisiertes Belastungsmanagement </b></span></h2>
<p class="p2">Bei der Arbeit mit Bau- und Landmaschinen gibt es typischerweise Phasen sowohl sehr hoher als auch relativ geringer Belastung. &bdquo;Verschiedene Studien haben gezeigt, dass das Wohlbefinden der Menschen am h&ouml;chsten ist, wenn ein mittleres Beanspruchungsniveau vorliegt&ldquo;, berichtet Professor Marcus Geimer vom Karlsruher Institut f&uuml;r Technologie (KIT). Eine &Uuml;berbelastung f&uuml;hre dazu, dass der Fahrer sich nicht gen&uuml;gend auf die wichtigen Aspekte konzentrieren k&ouml;nne, Dinge &uuml;bersieht und fehleranf&auml;lliger wird. Auf der anderen Seite ist auch eine Unterforderung&nbsp;&ndash; zum Beispiel durch eine vollst&auml;ndige Automatisierung&nbsp;&ndash; ein Problem. Die Langeweile, die dadurch entsteht, f&uuml;hre zu M&uuml;digkeit und Konzentrationsverlust.</p>
<p class="p2">Im Rahmen des Forschungsprojekts &bdquo;Fahrerkabine 4.0&ldquo; wird am KIT deshalb eine &bdquo;anpassungsf&auml;hige Mensch-Maschine-Schnittstelle&ldquo; f&uuml;r Landmaschinen entwickelt. Sie ist in der Lage, &uuml;ber Eye-Tracking das aktuelle Beanspruchungslevel der Fahrerinnen und Fahrer zu erkennen. Auch an einem Fitnessarmband, das mithilfe von Lichtsignalen den Puls ermittelt und so das Stresslevel messen kann, wird geforscht. Erkennt das System eine &Uuml;berforderung, werden alle unwichtigen Informationen ausgeblendet. In Situationen der Unterforderung sollen dem Fahrer zus&auml;tzliche Aufgaben angeboten werden. &bdquo;Sinnvolle Zusatzaufgaben f&uuml;r Phasen geringer Belastung kommen aus der Buchhaltung, dem Personal- oder Materialmanagement sowie dem privaten Aufgabenfeld&ldquo;, erkl&auml;rt Patrick Lehr vom Institutsteil &bdquo;Mobile Arbeitsmaschinen&ldquo; am Institut f&uuml;r Fahrzeugsystemtechnik des KIT. Die Handlungsempfehlungen sollen k&uuml;nftig &uuml;ber eine auf <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/augmented-reality/" target="_blank" title="Die erweiterte Realit&auml;t ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realit&auml;t. Der Anwender&hellip;" class="encyclopedia">Augmented Reality</a> basierende Schnittstelle ins Sichtfeld des Fahrers projiziert werden, um die Kabine nicht mit Bedienelementen zu &uuml;berladen.</p>
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		<title>HMI in der Smart City: Digital Signage</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/hmi-in-der-smart-city-digital-signage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 08:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HMI]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Infostelen sind eine zunehmend wichtige Möglichkeit, Bürger und kommunale Verwaltungen miteinander zu vernetzen. Da&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Digitale Infostelen sind eine zunehmend wichtige M&ouml;glichkeit, B&uuml;rger und kommunale Verwaltungen miteinander zu vernetzen. Da sie in der Regel im Au&szlig;enbereich installiert werden, kommt dem Schutz vor der Witterung und Vandalismus eine besondere Bedeutung zu.</b></span></p>
<p class="p1">Vernetzte Infrastrukturen aus elektronischen und digitalen Technologien sollen das Leben in der Stadt positiv ver&auml;ndern. Energieeinsparungen, ein effizienterer Verkehrsfluss, mehr &ouml;ffentliche Sicherheit und eine ges&uuml;ndere Umwelt sind nur einige der vielen Vorteile, die eine Smart City bieten kann.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Digital Signage als Schnittstelle</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Die wichtigste Schnittstelle zwischen den B&uuml;rgern und der Smart City ist dabei sicherlich das Smartphone, &uuml;ber dass sich der Mensch mit der Infrastruktur vernetzen und mithilfe entsprechender <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>s Informationen abrufen, aber auch liefern kann. Doch dar&uuml;ber hinaus ist auch das sogenannte Digital Signage eine wichtige Ressource f&uuml;r Verwaltung, &ouml;ffentlichen Nahverkehr und B&uuml;rger. </span></p>
<p class="p2"><span class="s1">So bieten digitale Infostelen der Firma ST-Digital in Luzern interaktive Stadtpl&auml;ne, ein vielf&auml;ltiges Informationsangebot und zus&auml;tzlichen Werbecontent. Smart City Maps erleichtern Passanten und Touristen dank des integrierten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s die Orientierung in der Innenstadt. Wegbeschreibungen, Wetterprognosen oder eine umfangreiche Informationsauswahl zu Zielen in der Umgebung sind weitere Beispiele f&uuml;r das Angebot. Die Firma Inputech bietet sogar digitale Anzeige- und Eingabesysteme, die optional mit visuellen Sensoren erweitert werden k&ouml;nnen. Somit werden Eigenschaften, wie beispielsweise Alter, Gr&ouml;&szlig;e und Geschlecht des Passanten, erkannt, und die auf dem Display gezeigte Information wird gruppenspezifisch abgestimmt.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Robuste Signage-L&ouml;sung</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Die Stadtverwaltung der Gemeinde Bussigny im Schweizer Kanton Waadt nutzt eine Digital Signage-L&ouml;sung f&uuml;r den Au&szlig;enbereich, die es ihr erm&ouml;glicht, die Kommunikation mit den B&uuml;rgern an verschiedenen Standorten zu verbessern. Bei der Entwicklung standen die Verantwortlichen vor einigen Herausforderungen: Die L&ouml;sung f&uuml;r den Au&szlig;enbereich sollte zum einen den Elementen standhalten, da sie das ganze Jahr &uuml;ber extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist. Zum anderen sollte das System in einer &ouml;ffentlichen Umgebung installiert werden und daher auch besonders sto&szlig;fest sein, um vor m&ouml;glichen Sch&auml;den durch Vandalismus gesch&uuml;tzt zu sein. Gefragt war eine Display-L&ouml;sung mit einem Sto&szlig;festigkeitsgrad IK10 nach EN 62262. Eingesetzt wurden schlie&szlig;lich spezielle Outdoor Digital Menu Boards von Peerless-AV. </span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Die Smart City-Kioske des Herstellers verf&uuml;gen &uuml;ber ein vollst&auml;ndig abgedichtetes, nach IP66 zertifizierte Design. Das verhindert das Eindringen von Fremdk&ouml;rpern wie Wasser, Staub, Feuchtigkeit und Insekten in das Display. Wichtig gerade f&uuml;r die Aufstellung in der Stadt ist zudem eine hohe Temperaturfestigkeit: Die Displays arbeiten auch bei Betriebstemperaturen zwischen -35&nbsp;&deg;C bis 60&nbsp;&deg;C. Sie k&ouml;nnen mit einem optionalen IR-Touch-Overlay erweitert werden, das bis zu zehn Ber&uuml;hrungspunkte erkennen kann. Geh&auml;use aus Edelstahl, Aluminium und eine entsprechende Lackierung bieten eine hohe Best&auml;ndigkeit gegen Korrosion und auch gegen&uuml;ber Vandalismus. Zudem verf&uuml;gt das Display &uuml;ber ein sto&szlig;festes, geh&auml;rtetes Abdeckglas mit IK10-Einstufung.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Oberfl&auml;chen sch&uuml;tzen</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Sensible resistive sowie kapazitive <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s, aber auch Frontfolien-Tastaturen sind die wichtigsten Human Machine Interfaces im &ouml;ffentlichen Bereich. Die Oberfl&auml;chen der Eingabeger&auml;te m&uuml;ssen dabei gegen vielf&auml;ltige Umgebungsbedingungen gesch&uuml;tzt werden, wie etwa Hitze, UV- oder EMV-Strahlung. Auch sollte sie resistent gegen Vergilbung sein. Neben einer kratzfesten Displayoberfl&auml;che und einem Splitterschutz bei Bruch muss sie jedoch auch vor Vandalismus gesch&uuml;tzt werden. Erreicht werden kann das durch das Laminieren der Oberfl&auml;chen mit speziellen Folien. Die zum Einsatz kommenden Folien und Laminierverfahren sind abh&auml;ngig von der gew&uuml;nschten Technologie (resistiv oder kapazitiv), der Oberfl&auml;che (Glas oder Kunststoff) sowie dem Einsatzbereich und den jeweiligen Umgebungsbedingungen. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s k&ouml;nnen zudem durch geh&auml;rtetes Schutzglas, was bis zu 10&nbsp;Millimeter dick sein kann, gesch&uuml;tzt werden. Eine alternative Option besteht darin, Sicherheitsglas zu verwenden, das so konzipiert ist, dass es in kleine, abgerundete St&uuml;cke zerbricht, wenn es zerst&ouml;rt wird.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Die M&ouml;glichkeiten intelligenter digitaler Schilder werden zurzeit erst noch erforscht. Sicher ist aber, dass sie es St&auml;dten erm&ouml;glichen, kontextbezogene und personalisierte Informationen f&uuml;r ihre Gemeinden bereitzustellen und so allen Beteiligten Vorteile bieten werden.</span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Was ist die IK-Norm EN 62262?</b></span></h2>
<blockquote>
<p class="p2">Die EN 62262 befasst sich mit der Wider<span class="s1">standsf&auml;higkeit bzw. dem Sto&szlig;festigkeits</span>grad IK eines elektrischen Betriebsmittels gegen &auml;u&szlig;ere mechanische Beanspruchung, insbesondere Schl&auml;ge. Es gibt 12 Festigkeitsklassen, angefangen bei der niedrigsten Kategorie IK00 bis hin zur h&ouml;chsten Klassifizierung IK11.</p>
</blockquote>
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			</item>
		<item>
		<title>Trends in der Wärmepumpen&#173;technologie</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/trends-in-der-waermepumpentechnologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 15:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende im Wärmesektor. Sie nutzen Umweltwärme und wandeln sie&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><strong>W&auml;rmepumpen gelten als Schl&uuml;sseltechnologie f&uuml;r die Energiewende im W&auml;rmesektor. Sie nutzen Umweltw&auml;rme und wandeln sie mit Hilfe von Strom in nutzbare Heizenergie um. Aufgrund ihrer hohen Effizienz und Flexibilit&auml;t spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung der <span class="s1">CO<sub>2</sub></span>-Emissionen.</strong></p>
<p class="p2">Raumheizung und Warmwasserbereitung machen etwa die H&auml;lfte des weltweiten Energieverbrauchs in Geb&auml;uden aus. Fast zwei Drittel der Heizenergie stammen aus fossilen Brennstoffen. Im Jahr 2022 emittierte die Heizung und Warmwasserbereitung direkt und indirekt rund 4,2 Gigatonnen <span class="s1">CO<sub>2</sub></span>, was mehr als 80 Prozent der <span class="s1">CO<sub>2</sub></span>-Emissionen des Geb&auml;udesektors entspricht.</p>
<p class="p2">&bdquo;Die Pariser Klimaziele erfordern einen sehr bewussten Umgang mit den verf&uuml;gbaren Ressourcen. F&uuml;r die W&auml;rmeversorgung bedeutet das, so viel wie m&ouml;glich der vorhandenen Energie zu nutzen und bei Bedarf zu erg&auml;nzen&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Dietrich Schmidt vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE.</p>
<p class="p2">W&auml;rmepumpen nutzen die vorhandene Umweltw&auml;rme und heben sie mit Hilfe von Strom auf ein h&ouml;heres Temperaturniveau. Da der ben&ouml;tigte Strom in der All Electric Society <span class="s1">CO<sub>2</sub></span>-frei erzeugt werden soll, sind W&auml;rmepumpen ein wichtiger Bestandteil zur Dekarbonisierung des Heizsystems.</p>
<blockquote><p>Der globale <strong>Markt f&uuml;r W&auml;rmepumpen</strong> wird voraussichtlich mit einer <strong>j&auml;hrlichen Wachstumsrate von 11,8 Prozent</strong> wachsen, von 90,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 157,8 Milliarden US-Dollar bis 2029.<br>
<em>(Quelle: MarketsAndMarkets)</em></p></blockquote>
<h2 class="p4"><span class="s2"><b>Unterst&uuml;tzung des Stromnetzes</b></span></h2>
<p class="p5">Zus&auml;tzlich tragen W&auml;rmepumpen zur Stabilisierung des Energiesystems bei und k&ouml;nnen das Stromnetz unterst&uuml;tzen. Da W&auml;rme einfacher zu speichern ist als Strom, k&ouml;nnen diese Systeme mit einem Wasserspeicher kombiniert werden, um vorzuw&auml;rmen, wenn ausreichend Strom im Netz verf&uuml;gbar ist und besonders g&uuml;nstig ist.</p>
<blockquote>
<p class="p5">&bdquo;W&auml;rmepumpen passen gut in ein klimaneutrales Energiesystem, da sie auf das Stromangebot reagieren k&ouml;nnen. Durch eine zentrale netzfreundliche Steuerung k&ouml;nnen sie sich einschalten, wenn Solar- und Windenergie ausreichend Strom liefern. Dies tr&auml;gt zur Gl&auml;ttung von Nachfragespitzen und Angebot im Stromnetz bei. Diese Flexibilit&auml;t ist ein Schl&uuml;sselbaustein f&uuml;r ein zuk&uuml;nftiges Energiesystem&ldquo;, sagt Dr. Dietrich Schmidt.</p>
</blockquote>
<h2 class="p4"><span class="s2"><b>Effizienzsteigerung</b></span></h2>
<p class="p5">Das Hauptziel bei der Weiterentwicklung der W&auml;rmepumpentechnologie ist die Effizienzsteigerung. Ein Schl&uuml;sselfaktor dabei ist die Antriebstechnik: Durch die Verbesserung der Leistungselektronik der Wechselrichter, die den Kompressor und je nach Typ den L&uuml;fter steuern, kann die Gesamtwirkungsgrad einer W&auml;rmepumpe gesteigert werden. Der Einsatz von Siliziumkarbid-Halbleitern in den Antriebswechselrichtern kann die Verluste im gesamten Antriebssystem um bis zu 15 Prozent reduzieren. Verschiedene Hersteller bieten au&szlig;erdem integrierte Leistungsmodulen an, die den Energiefluss zu den Wechselrichtern steuern. Diese Module umfassen Leistungshalbleiter sowie viele passive diskrete Komponenten &ndash; ein typisches Leistungsmodul ersetzt zwischen 45 und 100 diskrete Komponenten. Der Vorteil dieser L&ouml;sung ist ein kleinerer Platzbedarf und deutlich k&uuml;rzere Entwicklungszeiten.</p>
<h2 class="p4"><span class="s2"><b>Kompression durch Rotation</b></span></h2>
<p class="p5">Neben &bdquo;klassischen&ldquo; Kompressor-W&auml;rmepumpen werden auch Alternativen entwickelt: Konventionelle W&auml;rmepumpen nutzen den zweiphasigen Rankine-Zyklus. Die W&auml;rmepumpen des Wiener Start-ups Ecop hingegen nutzen den Joule-Zyklus, bei dem das Arbeitsmedium keinen Phasenwechsel durchl&auml;uft und im gasf&ouml;rmigen Zustand bleibt. Die Kompression erfolgt durch Zentrifugalkraft: Das Arbeitsgas der W&auml;rmepumpe zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf, der sich um eine Achse dreht. Diese rotierende W&auml;rmepumpe erreicht eine deutlich h&ouml;here Effizienz als herk&ouml;mmliche W&auml;rmepumpen mit einer Temperaturerh&ouml;hung von bis zu 100 Kelvin und Ausgangstemperaturen von 200 Grad Celsius. Die W&auml;rmepumpen des &ouml;sterreichischen Start-ups sind jedoch (bislang) wahre Giganten &ndash; acht Meter lang und 16 Tonnen schwer. Aufgrund ihrer hohen Ausgangstemperatur werden sie haupts&auml;chlich in industriellen Prozessen eingesetzt.</p>
<h2 class="p4"><span class="s3"><b>Das elektrokalorische Prinzip</b></span></h2>
<p class="p5">Forscher verschiedener Fraunhofer-Institute verfolgen einen anderen Ansatz: Sie entwickeln eine &bdquo;elektrokalorische W&auml;rmepumpe&ldquo;, die ohne Kompressor auskommt. In diesem Prozess wird eine elektrische Spannung an ein elektrokalorisches Material aus speziellen Keramiken oder Polymeren angelegt, wodurch es sich erw&auml;rmt. Sobald die Spannung entfernt wird, k&uuml;hlt das Material wieder ab. Mit Hilfe der Leistungselektronik werden die elektrokalorischen Kondensatoren mehrmals pro Sekunde aufgeladen und entladen, wobei in jedem Zyklus W&auml;rme gepumpt wird. Die Forscher haben eine hocheffiziente Schaltungstopologie f&uuml;r Spannungswandler auf Basis von GaN-Transistoren entwickelt und eine elektrische Effizienz von 99,74 Prozent im elektrischen Leistungsbereich erreicht.</p>
<blockquote>
<p class="p5">&bdquo;Um einen hohen Leistungskoeffizienten in elektrokalorischen W&auml;rmepumpen zu erreichen, sind eine sehr hohe Effizienz bei Materialien, Elektronik und W&auml;rme&uuml;bertragung erforderlich&ldquo;, sagt Dr. Kilian Bartholom&eacute;, Projektleiter und Forscher am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Physikalische Messtechnik IPM. &bdquo;Wenn wir all das beherrschen, hat die Elektrokalorik ein enormes Potenzial.&ldquo;</p>
</blockquote>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erklärt: Net-Zero Roadmap 2023 der IEA</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/erklaert-net-zero-roadmap-2023-der-iea/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 14:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=12612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2021 veröffentlichte die Internationale Energieagentur ihren ersten Net-Zero-Fahrplan, der einen Weg aufzeigt, die&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Im Jahr 2021 ver&ouml;ffentlichte die Internationale Energieagentur ihren ersten Net-Zero-Fahrplan, der einen Weg aufzeigt, die globale Erw&auml;rmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. 2023 wurde eine aktualisierte Version ver&ouml;ffentlicht, die das au&szlig;ergew&ouml;hnliche Wachstum bestimmter sauberer Energietechnologien ber&uuml;cksichtigt, aber auch auf erh&ouml;hte Investitionen in fossile Brennstoffe und anhaltend hohe Emissionen hinweist.</b></span></p>
<p class="p1">Seit der Ver&ouml;ffentlichung des ersten Net-Zero-Fahrplans im Jahr 2021 gab es einige positive Entwicklungen: Der Ausbau der Solarkapazit&auml;t erreichte ein Rekordwachstum, Elektrofahrzeuge gewinnen mehr Marktanteile, und die Industrie erweitert weiterhin die Produktionskapazit&auml;t f&uuml;r diese Technologien. Innovationen in der sauberen Energie haben auch zu mehr Optionen und einer Reduzierung der Technologiekosten gef&uuml;hrt. Im urspr&uuml;nglichen Fahrplan der IEA aus dem Jahr 2021 entfielen fast die H&auml;lfte der Emissionsreduktionen, die erforderlich sind, um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, auf Technologien, die noch nicht auf dem Markt waren. In der aktualisierten Version ist dieser Anteil auf etwa 35 Prozent gesunken.</p>
<p class="p2">Dennoch sind bis 2030 erhebliche Ma&szlig;nahmen erforderlich. Laut dem aktualisierten Fahrplan von 2023 wird die globale Kapazit&auml;t erneuerbarer Energien bis 2030 voraussichtlich verdreifacht. Gleichzeitig wird sich die j&auml;hrliche Verbesserung der Energieeffizienz verdoppeln, der Absatz von Elektrofahrzeugen und W&auml;rmepumpen wird stark steigen, und die Methanemissionen des Energiesektors werden um 75 Prozent sinken. Diese Strategien, die sich auf bew&auml;hrte und oft kosteng&uuml;nstige Technologien zur Emissionsreduzierung st&uuml;tzen, werden zusammen mehr als 80 Prozent der erforderlichen Reduktionen bis zum Ende des Jahrzehnts liefern.</p>
<blockquote>
<p class="p2"><span class="s1">&bdquo;Um das Ziel, die globale Erw&auml;rmung auf 1,5 &deg;C zu begrenzen, zu erreichen, muss die Welt schnell zusammenkommen&ldquo;, betont der Exekutivdirektor der IEA, Fatih Birol. &bdquo;Die gute Nachricht ist, dass wir wissen, was zu tun ist &ndash; und wie es zu tun ist.&ldquo;</span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span class="s1"><b>Der Net-Zero-Fahrplan der IEA im Detail</b></span></h2>
<h3>2021</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">Keine neuen Kohlekraftwerke ohne Emissionsminderung werden zur Entwicklung genehmigt</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1">Keine neuen &Ouml;l- und Gasfelder werden zur Erschlie&szlig;ung genehmigt; keine neuen Kohleminen oder Erweiterungen bestehender Minen</span></p>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2025</h3>
<ul>
<li>Keine neuen Verk&auml;ufe von Heizkesseln f&uuml;r fossile Brennstoffe</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2030</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">Universeller Zugang zu Energie</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Alle neuen Geb&auml;ude sind bereit f&uuml;r Netto-Null-Kohlenstoff</p>
</li>
<li>
<p class="p1">60 % der globalen Autoverk&auml;ufe sind elektrisch</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Die meisten neuen sauberen Technologien in der Schwerindustrie sind im Ma&szlig;stab demonstriert</p>
</li>
<li>
<p class="p1">1.020 GW j&auml;hrliche Zuw&auml;chse bei Solar- und Windenergie</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Ausstieg aus Kohlekraft ohne Emissionsminderung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><strong>Meilenstein: 150 Mio. Tonnen kohlenstoffarmer Wasserstoff, 850 GW Elektrolyseure</strong></p>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2035</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">Die meisten verkauften Ger&auml;te und K&uuml;hlsysteme sind die Besten ihrer Klasse</p>
</li>
<li>
<p class="p1">50 % der Verk&auml;ufe schwerer Lkw sind elektrisch</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Keine neuen Verk&auml;ufe von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Alle industriellen Elektromotorenverk&auml;ufe sind die Besten ihrer Klasse</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Netto-Null-Emissionen im Strombereich in fortgeschrittenen Volkswirtschaften</p>
</li>
<li><strong>Meilenstein: 4 Gigatonnen CO<sub>2</sub> abgeschieden</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2040</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">50 % der bestehenden Geb&auml;ude auf Netto-Null-Kohlenstoff-Niveau nachger&uuml;stet</p>
</li>
<li>
<p class="p1"><span class="s1">50 % der im Flugverkehr verwendeten Kraftstoffe sind emissionsarm</span></p>
</li>
<li>
<p class="p1">Rund 90 % der bestehenden Kapazit&auml;t in der Schwerindustrie erreicht das Ende des Investitionszyklus</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Netto-Null-Emissionen im globalen Strombereich</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Ausstieg aus allen Kohle- und &Ouml;lkraftwerken ohne Emissionsminderung</p>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2045</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">50 % des Heizbedarfs werden durch W&auml;rmepumpen gedeckt</p>
</li>
<li><strong>Meilenstein: 435 Mio. Tonnen kohlenstoffarmer Wasserstoff, 3.000 GW Elektrolyseure</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2050</h3>
<ul>
<li>
<p class="p1">Mehr als 85 % der Geb&auml;ude sind bereit f&uuml;r Netto-Null-Kohlenstoff</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Mehr als 90 % der Schwerindustrieproduktion ist emissionsarm</p>
</li>
<li>
<p class="p1">Fast 70 % der globalen Stromerzeugung aus Solar- und Windenergie</p>
</li>
<li><strong>Meilenstein: 7,6 Gigatonnen CO<sub>2</sub> abgeschieden</strong></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/erklaert-net-zero-roadmap-2023-der-iea/">Erklärt: Net-Zero Roadmap 2023 der IEA</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die geopolitischen Auswirkungen erneuerbarer Energien</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/geopolitischen-auswirkungen-erneuerbarer-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 14:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=12605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die All Electric Society wird nicht nur das Leben von Einzelpersonen beeinflussen, sondern auch die&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Die All Electric Society wird nicht nur das Leben von Einzelpersonen beeinflussen, sondern auch die Beziehungen zwischen Staaten und Regionen grundlegend ver&auml;ndern. Die geopolitischen Folgen werden in einem Bericht der &bdquo;Global Commission on the Geopolitics of Energy Transformation&ldquo; beschrieben, dessen Titel das Ausma&szlig; dieser Ver&auml;nderungen deutlich macht: eine neue Welt.</b></span></p>
<p class="p1">Laut dem World Energy Transitions Outlook der Internationalen Agentur f&uuml;r Erneuerbare Energien (IRENA) werden erneuerbare Energien bis 2050 drei Viertel des globalen Energiemixes ausmachen. Elektrizit&auml;t wird zum wichtigsten Energietr&auml;ger und wird bis 2050 mehr als 50 Prozent des Verbrauchs abdecken. Dieses auf erneuerbaren Energien basierende System wird durch einen hohen Grad an Elektrifizierung und Effizienz gekennzeichnet sein und durch gr&uuml;nen Wasserstoff und nachhaltige Biomasse erg&auml;nzt werden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Tiefgreifende Auswirkungen</b></span></h2>
<p class="p2">Diese Ver&auml;nderungen in der Energielandschaft werden auch zu erheblichen geopolitischen Verschiebungen f&uuml;hren. Ein Bericht der &bdquo;Global Commission on the Geopolitics of Energy Transformation&ldquo; hebt hervor, dass die geopolitischen und sozio&ouml;konomischen Auswirkungen des neuen Energiezeitalters ebenso tiefgreifend sind wie der &Uuml;bergang von Biomasse zu fossilen Brennstoffen vor zwei Jahrhunderten.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Gr&ouml;&szlig;ere Unabh&auml;ngigkeit</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen sind erneuerbare Energiequellen in irgendeiner Form in den meisten L&auml;ndern und Regionen der Welt verf&uuml;gbar. Dies erh&ouml;ht die Energiesicherheit und macht die meisten Staaten weniger abh&auml;ngig von Energieimporten. Konflikte um &Ouml;l und Gas werden abnehmen, und die strategische Bedeutung maritimer &bdquo;Nadel&ouml;hre&ldquo; wie des Suezkanals wird abnehmen. Die neue Energiewelt k&ouml;nnte auch soziale, wirtschaftliche und &ouml;kologische Probleme lindern, die oft Hauptursachen f&uuml;r geopolitische Instabilit&auml;t und Konflikte sind. Dennoch werden neue Abh&auml;ngigkeiten und Handelsmuster entstehen, etwa durch neue erneuerbare Energiequellen oder die engere Integration von Stromnetzen &uuml;ber Landesgrenzen hinweg.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Neue f&uuml;hrende M&auml;chte</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Der &Uuml;bergang zur Energiewende wird auch neue F&uuml;hrungskr&auml;fte im Energiesektor hervorbringen &ndash; L&auml;nder, die stark in erneuerbare Energietechnologien investieren, werden an internationalem Einfluss gewinnen. So hat China seine geopolitische Position gest&auml;rkt, indem es das Rennen um saubere Energie anf&uuml;hrt und zum weltweit gr&ouml;&szlig;ten Hersteller, Exporteur und Installateur von Solarpanels, Windkraftanlagen, Batterien und Elektrofahrzeugen geworden ist. Andererseits werden die heutigen Exporteure fossiler Brennstoffe ihren globalen Einfluss verlieren, wenn sie ihre Wirtschaft nicht an das neue Energiezeitalter anpassen.</span></p>
<blockquote>
<p class="p1">&bdquo;Die Revolution der erneuerbaren Energien st&auml;rkt die <span class="s1">globale F&uuml;hrungsrolle Chinas, verringert den Einfluss der Exporteure fossiler Brennstoffe und bringt Energieunabh&auml;ngigkeit f&uuml;r L&auml;nder auf der ganzen Welt.&ldquo;</span><br>
<span class="s2">Olafur Grimsson, Vorsitzender der Global Commission on the Geopolitics of Energy Transformation</span></p>
</blockquote>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Zugang zu Energie f&uuml;r mehr Menschen</b></span></h2>
<p class="p2">L&auml;nder, die derzeit stark von fossilen Brennstoffimporten abh&auml;ngig sind, werden in Zukunft ihre Handelsbilanz erheblich verbessern k&ouml;nnen, indem sie einen gr&ouml;&szlig;eren Teil ihrer Energie im Inland erzeugen. Dies wird auch die Risiken im Zusammenhang mit verwundbaren Energieversorgungslinien und volatilen Brennstoffpreisen verringern. Erneuerbare Energien werden dazu beitragen, mehr Menschen Zugang zu Energie zu verschaffen, Arbeitspl&auml;tze zu schaffen und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu f&ouml;rdern.</p>
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		<title>Reduzierung von Energieverlusten bei der elektrischen Umwandlung</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/reduzierung-von-energieverlusten-bei-der-elektrischen-umwandlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 13:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energieeffizienz wird oft als „erster Brennstoff“ für die saubere Energiewende bezeichnet, da sie die schnellste&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Energieeffizienz wird oft als &bdquo;erster Brennstoff&ldquo; f&uuml;r die saubere Energiewende bezeichnet, da sie die schnellste und kosteng&uuml;nstigste M&ouml;glichkeit zur Reduzierung von </b></span><span class="s2"><b>CO<sub>2</sub>-Emissionen bietet. In der All Electric Society </b></span><span class="s1"><b>liegt der Fokus besonders auf der Umwandlung von Elektrizit&auml;t, wobei die Leistungselektronik eine zentrale Rolle spielt.</b></span></p>
<p class="p1">Energieeinsparungen lohnen sich, denn die kosteng&uuml;nstigste und klimafreundlichste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Eine hohe Energieeffizienz zu erreichen, ist entscheidend, um unn&ouml;tige Energieverluste zu vermeiden. Energieeffizienz bezieht sich auf das Verh&auml;ltnis von Energieeinsatz zu nutzbarem Output. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurden viele Anstrengungen unternommen, um weniger Energie zu verschwenden, etwa durch effizientere LED-Beleuchtung, verbesserte Fahrzeugkraftstoffeffizienz und Fortschritte bei industriellen Prozessen. Der Zwischenstaatliche Ausschuss f&uuml;r Klima&auml;nderungen (IPCC) sch&auml;tzt, dass die Umsetzung aller Optionen zur Steigerung der Energieeffizienz bis 2030 mehr als f&uuml;nf Gigatonnen CO<sub>2</sub>-&Auml;quivalente einsparen k&ouml;nnte.</p>
<blockquote>
<p class="p1">&bdquo;Energieeffizienz hat viele zus&auml;tzliche Vorteile. Sie verbessert die Luftqualit&auml;t, hilft Unternehmen, Energie zu sparen, damit sie die Einsparungen in andere produktive Bereiche reinvestieren k&ouml;nnen, und f&ouml;rdert effizientere industrielle Prozesse&ldquo;, sagt die EU-Kommissarin Kadri Simson.</p>
</blockquote>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Globale Energieeffizienz steigt</b></span></h2>
<p class="p2">Seit 2020 sind die globalen Investitionen in Energieeffizienz laut der IEA um 45 Prozent gestiegen. Beispielsweise haben fast alle L&auml;nder inzwischen Effizienzstandards f&uuml;r Klimaanlagen, und die Anzahl der L&auml;nder mit Standards f&uuml;r effizientere Industriemotoren hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Allerdings hat sich die globale Verbesserung der Energieintensit&auml;t &ndash; die Energiemenge, die zur Erzeugung einer Einheit des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erforderlich ist &ndash; verlangsamt. Im Jahr 2023 verbesserte sie sich nur um 1,3 Prozent, weit unter der Rate, die erforderlich ist, um die Klimaziele zu erreichen.</p>
<blockquote>
<p class="p2">&bdquo;Die Klimaziele der Welt h&auml;ngen davon ab, ob es uns gelingt, das globale Energiesystem viel effizienter zu gestalten. Wenn Regierungen das 1,5-&deg;C-Ziel erreichen und gleichzeitig die Energiesicherheit unterst&uuml;tzen wollen, ist eine Verdoppelung des Fortschritts bei der Energieeffizienz in diesem Jahrzehnt entscheidend&ldquo;, sagte der IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol.</p>
</blockquote>
<p class="p2">Nationale Beispiele zeigen, dass es auch anders geht. So verbesserte die Europ&auml;ische Union ihre Energieintensit&auml;t 2022 um acht Prozent und 2023 um f&uuml;nf Prozent. Die USA erreichten 2023 eine Verbesserung von vier Prozent.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Reduzierung von Umwandlungsverlusten</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">In der All Electric Society konzentrieren sich die Bem&uuml;hungen haupts&auml;chlich auf die effizientere Nutzung von Elektrizit&auml;t. Ein entscheidender Hebel in dieser Hinsicht ist die Reduzierung von Verlusten bei der Umwandlung elektrischer Energie. Wenn Strom in Bezug auf Spannungsform (Gleich- oder Wechselstrom), Spannungsniveau, Stromst&auml;rke und Frequenz umgewandelt wird, entstehen unvermeidlich Verluste. Statische und dynamische Leitungsverluste in den Halbleitermaterialien der Leistungselektronik erh&ouml;hen die Schaltverluste bei der Bereitstellung, Verteilung und Nutzung elektrischer Energie und steigern so den Verbrauch wertvoller Prim&auml;renergie. Allein in Europa werden j&auml;hrlich sch&auml;tzungsweise drei Terawattstunden elektrische Energie durch Umwandlungsverluste verschwendet &ndash; und diese Zahl steigt. Um erhebliche Energieeinsparungen zu erzielen, m&uuml;ssen die Verbesserungen bei den Halbleitermaterialien selbst beginnen.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Steigerung der Effizienz mit SiC und GaN</b></span></h2>
<p class="p2">Die derzeit in der Leistungselektronik etablierten Siliziumkomponenten werden durch leistungsf&auml;higere Halbleiter mit breiten Bandl&uuml;cken (WBG) ersetzt, die &uuml;berlegene physikalische und elektrische Eigenschaften aufweisen. Halbleitermaterialien wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) bieten h&ouml;here Schaltgeschwindigkeiten und bessere thermische Eigenschaften. SiC wird insbesondere f&uuml;r Hochleistungsanwendungen wie Elektrofahrzeuge und Industriemotoren nachgefragt, w&auml;hrend GaN bei Niederspannungsanwendungen wie Schnellladeger&auml;ten f&uuml;r Verbraucherprodukte gl&auml;nzt. Insgesamt erm&ouml;glichen beide Halbleitermaterialien deutlich h&ouml;here Effizienzen bei der Leistungsumwandlung: In typischen Anwendungen wie Stromversorgungsmodulen oder Wechselrichtern k&ouml;nnen Effizienzsteigerungen von drei bis f&uuml;nf Prozent erzielt werden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Zukunft mit Ultra-Wide-Bandgap (UWBG) Halbleitern</b></span></h2>
<p class="p2">Es ist bereits absehbar, dass in Zukunft selbst WBG-Komponenten von Halbleitern mit ultraweiten Bandl&uuml;cken (UWBG) &uuml;bertroffen werden. Ein vielversprechender UWBG-Halbleiter ist Aluminiumnitrid (AlN). Im Vergleich zu etablierten Siliziumkomponenten weisen AlN/GaN-Transistoren, die bereits erfolgreich auf AlN-Wafern in Forschungsprojekten hergestellt wurden, bis zu dreitausendmal geringere Leitungsverluste auf und sind etwa zehnmal leistungsf&auml;higer als SiC-Komponenten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12447" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN.jpg" alt="Anwendungen von SiC und GaN. Halbleiter mit breiten Bandl&uuml;cken wie SiC und GaN arbeiten bei deutlich h&ouml;heren Frequenzen als Silizium. Dies f&uuml;hrt zu kleineren passiven Komponenten und einer h&ouml;heren Effizienz." width="2126" height="1494" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN.jpg 2126w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-300x211.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-800x562.jpg 800w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-285x200.jpg 285w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-768x540.jpg 768w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-1536x1079.jpg 1536w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-2048x1439.jpg 2048w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-320x225.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-213x150.jpg 213w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Graphical_Overview_Applications_for_SiC_and_GaN-445x313.jpg 445w" sizes="(max-width: 2126px) 100vw, 2126px"></p>
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		<title>Was der EU Critical Raw Materials Act bewirken soll</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/was-der-eu-critical-raw-materials-act-bewirken-soll/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 13:01:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kritische Rohstoffe wie Kobalt, Lithium und seltene Erden sind essenziell für die verschiedenen Technologien der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Kritische Rohstoffe wie Kobalt, Lithium und seltene Erden sind essenziell f&uuml;r die verschiedenen Technologien der All Electric Society. Um die Versorgung zu sichern und Abh&auml;ngigkeiten zu reduzieren, hat die Europ&auml;ische Union im Fr&uuml;hjahr 2024 das Critical Raw Materials Act verabschiedet.</b></span></p>
<p class="p1">Bis 2050 wird die weltweite Nachfrage nach Kobalt und Lithium f&uuml;r Elektrofahrzeugbatterien voraussichtlich um das Zwanzigfache steigen. Der &Uuml;bergang zu einer energieversorgung ohne fossile Brennstoffe wird erhebliche Mengen an Kupfer, Aluminium und Eisen erfordern, wobei die Nachfrage wahrscheinlich doppelt so hoch sein wird. Seltene Erden, die f&uuml;r Technologien wie Windkraftanlagen unverzichtbar sind, werden ebenfalls in viel gr&ouml;&szlig;eren Mengen ben&ouml;tigt.</p>
<blockquote>
<p class="p1">&bdquo;Auch wenn die Weltwirtschaft insgesamt ressourcenschonender wird, da sie sich von Kohle, &Ouml;l und Gas abwendet&ldquo;, sagt Felix Creutzig, Leiter der Arbeitsgruppe Landnutzung, Infrastruktur und Verkehr am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin, &bdquo;gehen die zus&auml;tzlichen Materialbedarfe durch den Klimawandel, den damit verbundenen Ressourcenabbau und die entstehenden Abfallstr&ouml;me mit erheblichen &ouml;kologischen und sozialen Risiken auf regionaler und lokaler Ebene einher.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p class="p1">Creutzig ist Hauptautor einer Studie, die die erwarteten Materialverbrauchssteigerungen durch den Klimawandel untersucht und M&ouml;glichkeiten zu deren Minderung aufzeigt. Die Studie hebt die Bedeutung klimafreundlicher L&ouml;sungen auf der Nachfrageseite hervor, etwa durch Ver&auml;nderungen in Mobilit&auml;t, Wohnen und Ern&auml;hrung, sowie die Erweiterung des Materialrecyclings in der Wirtschaft.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12424" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-scaled.jpg" alt="Stark steigende Nachfrage nach kritischen Rohstoffen angetrieben durch Netto-Null-Ziele und steigende globale Bed&uuml;rfnisse" width="1280" height="2560" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-scaled.jpg 1280w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-150x300.jpg 150w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-512x1024.jpg 512w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-100x200.jpg 100w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-768x1536.jpg 768w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-1024x2048.jpg 1024w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-160x320.jpg 160w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-75x150.jpg 75w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/Surging_Demand_Critical_Raw_Material_Act-156x313.jpg 156w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px"></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>EU strebt Sicherung der Rohstoffversorgung an</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Selbst bei Anstrengungen zur Nachfragereduzierung wird die Verwirklichung einer All Electric Society ohne eine gesicherte Versorgung mit kritischen Rohstoffen nicht m&ouml;glich sein. Die Europ&auml;ische Union hat dazu das Critical Raw Materials Act eingef&uuml;hrt, eine Verordnung, die eine diversifizierte, sichere und nachhaltige Versorgung mit kritischen Rohstoffen f&uuml;r die europ&auml;ische Industrie sicherstellen soll. Die Verordnung trat im Mai 2024 in Kraft und zielt darauf ab, die Versorgung innerhalb der EU zu st&auml;rken und die Abh&auml;ngigkeit von einzelnen Lieferanten zu verringern. Dies ist wichtig, da der Markt f&uuml;r kritische Rohstoffe oft von wenigen Lieferl&auml;ndern dominiert wird, die nicht immer zuverl&auml;ssig sind. So entf&auml;llt beispielsweise fast ein Viertel der weltweiten Bauxitproduktion (ein Vorprodukt von Aluminium) auf Guinea, w&auml;hrend die H&auml;lfte der weltweiten Kobaltreserven im konfliktbelasteten Kongo liegt. Zudem werden 90 Prozent der Halbleiter-Wafer f&uuml;r Solarzellen in China produziert.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Von der F&ouml;rderung bis zum Recycling</b></span></h2>
<p class="p2">Das Critical Raw Materials Act setzt Benchmarks f&uuml;r den Ausbau der Kapazit&auml;ten in den Bereichen Bergbau, Verarbeitung und Recycling innerhalb der EU. Dazu geh&ouml;ren vereinfachte Genehmigungsverfahren und ein erleichterter Zugang zu finanziellen Mitteln. Ein wichtiger Aspekt, den die neue EU-Verordnung verbessern soll, ist das Recycling von kritischen Rohstoffen. Ausgediente Produkte aus der Automobilindustrie, Elektrofahrzeugen, Elektroschrott und dekarbonisierten Energietechnologien entwickeln sich schnell zu sekund&auml;ren Quellen wertvoller kritischer Materialien. Marktanalysten von IDTechEx prognostizieren, dass bis 2045 j&auml;hrlich kritische Materialien im Wert von 110 Milliarden US-Dollar aus Sekund&auml;rquellen zur&uuml;ckgewonnen werden, mit einem Gesamtgewicht von &uuml;ber 3,3 Millionen Tonnen. Das Critical Raw Materials Act legt Recyclingziele f&uuml;r verschiedene Materialien fest.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Forderung nach mehr Flexibilit&auml;t</b></span></h2>
<p class="p2">Starre, statische Zielvorgaben, wie sie derzeit im Critical Raw Materials Act festgelegt sind, wurden jedoch von Experten kritisiert. Rohstoffm&auml;rkte und Versorgungssysteme sind von Natur aus sehr dynamisch &ndash; feste Ziele k&ouml;nnten daher nicht effektiv sein. Neue Technologien k&ouml;nnen die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen schnell erh&ouml;hen, w&auml;hrend Substitutionseffekte die Nachfrage nach anderen, bislang als knapp und kritisch eingestuften Rohstoffen rasch verringern k&ouml;nnen. Ein Beispiel hierf&uuml;r ist Kobalt: Starke Substitutionseffekte in Batterien zeichnen sich bereits ab. Wird Kobalt angesichts des technologischen Fortschritts auch 2030 noch als wichtiges Kathodenmaterial f&uuml;r Lithium-Ionen-Batterien ben&ouml;tigt?</p>
<blockquote>
<p class="p2">Professor Simon Gl&ouml;ser-Chahoud, Wirtschaftsprofessor von der TU Bergakademie Freiberg, erkl&auml;rt: &bdquo;F&uuml;r eine erfolgreiche Regulierung der Rohstoffversorgung m&uuml;ssen sowohl die festgelegten Quoten als auch die Liste der strategischen Rohstoffe regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berpr&uuml;ft und angepasst werden.&ldquo;</p>
</blockquote>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie der EU Cyber Resilience Act funktionieren wird</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/wie-der-eu-cyber-resilience-act-funktionieren-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 12:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Cyber Resilience Act wird ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Cybersicherheit in Europa&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Mit dem Cyber Resilience Act wird ein bedeutender Schritt zur St&auml;rkung der Cybersicherheit in Europa unternommen. Er wird f&uuml;r alle vernetzten Produkte gelten, einschlie&szlig;lich Komponenten der All Electric Society, die zunehmend Cyberangriffen ausgesetzt sind.</b></span></p>
<p class="p1">Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) hat sich die Anzahl der Cyberangriffe auf Energieversorger weltweit zwischen 2020 und 2022 mehr als verdoppelt. Zu den j&uuml;ngsten Vorf&auml;llen z&auml;hlen die Deaktivierung der Fern&uuml;berwachung von Windparks, Ausf&auml;lle von Stromz&auml;hlern aufgrund nicht verf&uuml;gbarer IT-Systeme und das Hacken von Daten wie Kundenname, Adresse, Bankdaten und Telefonnummern. Weltweit erreichten die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks im Energiesektor im Jahr 2022 einen neuen H&ouml;chststand von 4,72 Millionen US-Dollar.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Sicherheit von Anfang an</b></span></h2>
<p class="p2">&bdquo;Die Notwendigkeit von Cybersicherheit betrifft das gesamte Stromnetz, einschlie&szlig;lich Verteilnetze, &Uuml;bertragungsnetze und die angeschlossenen erneuerbaren Energiequellen&ldquo;, erkl&auml;rt Frances Cleveland, Leiterin der Cybersicherheit im technischen Komitee IEC/TC 57 der International Electrotechnical Commission (IEC). Das Komitee ver&ouml;ffentlicht grundlegende Standards f&uuml;r das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/smart-grid/" target="_blank" title="Ein intelligentes Stromnetz" class="encyclopedia">Smart Grid</a>, wie die IEC 62351-Reihe. Neben den Anforderungen an die Cybersicherheit enth&auml;lt es auch Richtlinien zur Ber&uuml;cksichtigung von Sicherheitsanforderungen in Systemen und Betriebsabl&auml;ufen bereits in der Entwicklungsphase, sodass Sicherheitsma&szlig;nahmen nicht erst implementiert werden, wenn die Systeme bereits in Betrieb sind.</p>
<blockquote>
<p class="p2">&bdquo;Ziel ist es, sicherzustellen, dass Akteure im Bereich der verteilten Energieressourcen (DER) diese DER-Systeme so herstellen und anschlie&szlig;en, dass Cybersicherheitsma&szlig;nahmen und -technologien von Anfang an integriert werden und die DER-Systeme &sbquo;secure by design&lsquo; sind. Wird die Cybersicherheit erst ber&uuml;cksichtigt, wenn das System bereits auf dem Markt ist, ist das, als w&uuml;rde man ein Pflaster auf eine lebensbedrohliche Wunde kleben&ldquo;, erl&auml;utert Cleveland weiter.</p>
</blockquote>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Der Cyber Resilience Act kommt</b></span></h2>
<p class="p2">Hier setzt der Cyber Resilience Act (CRA) an, der im Fr&uuml;hjahr 2024 vom Europ&auml;ischen Parlament verabschiedet wurde: Die Verordnung gilt f&uuml;r alle Produkte, die direkt oder indirekt mit einem anderen Ger&auml;t oder Netzwerk verbunden sind. Dazu geh&ouml;ren vernetzte Sicherheitskameras, Energiemanagementsysteme und Steuerungen f&uuml;r Windkraftanlagen. Der CRA verlangt von den Herstellern die Einhaltung grundlegender Cybersicherheitsanforderungen, wie die Gew&auml;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&auml;t von Daten. Au&szlig;erdem wird gefordert, dass die Hersteller die IT-Sicherheit ihrer Produkte &uuml;ber deren gesamten Lebenszyklus aufrechterhalten. Sie m&uuml;ssen nachweisen, wie sie Schwachstellen in ihren Produkten beheben. Nur mit dem Nachweis der Einhaltung des CRA k&ouml;nnen Produkte k&uuml;nftig mit einer CE-Kennzeichnung auf den europ&auml;ischen Markt gebracht werden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Risikodifferenzierung</b></span></h2>
<p class="p2">Wichtige und kritische Produkte werden basierend auf ihrer Kritikalit&auml;t und dem Grad des von ihnen ausgehenden Cybersicherheitsrisikos in verschiedene Listen eingeteilt. Diese Listen werden von der Europ&auml;ischen Kommission vorgeschlagen und aktualisiert. Produkte, die als h&ouml;heres Cybersicherheitsrisiko eingestuft werden, unterliegen einer strengeren Pr&uuml;fung durch eine benannte Stelle, w&auml;hrend andere einem einfacheren Konformit&auml;tsbewertungsverfahren folgen k&ouml;nnen, das oft intern von den Herstellern verwaltet wird.</p>
<p class="p2"><span class="s2">Nach der Einf&uuml;hrung des CRA &ndash; voraussichtlich Ende 2024 &ndash; haben Hersteller 36 Monate Zeit, um sich auf die neuen Vorschriften vorzubereiten. Diese werden f&uuml;r Produkte gelten, die ab 2027 auf den Markt kommen sollen.</span></p>
<blockquote>
<p class="p2"><span class="s2">Der f&uuml;hrende Europaabgeordnete Nicola Danti (Renew, IT) erkl&auml;rte: &bdquo;Der Cyber Resilience Act wird die Cybersicherheit vernetzter Produkte st&auml;rken, indem er Schwachstellen sowohl in der Hardware als auch in der Software bek&auml;mpft und die EU zu einem sichereren und widerstandsf&auml;higeren Kontinent macht.&ldquo;</span></p>
</blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-12407" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work.jpg" alt="Grafik: Funktionsweise des Cyber Resilience Act" width="2138" height="2480" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work.jpg 2138w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-259x300.jpg 259w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-800x928.jpg 800w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-172x200.jpg 172w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-768x891.jpg 768w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-1324x1536.jpg 1324w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-1766x2048.jpg 1766w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-276x320.jpg 276w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-129x150.jpg 129w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2024/10/How_the_cyber_resilience_act_will_work-270x313.jpg 270w" sizes="(max-width: 2138px) 100vw, 2138px"></p>
<h2 class="p1"><b>Pflichten der Hersteller nach dem Cyber Resilience Act</b></h2>
<ul>
<li class="p2">Cybersicherheit wird in den Planungs-, Entwurfs-, Entwicklungs-, Produktions-, Liefer- und Wartungsphasen ber&uuml;cksichtigt</li>
<li class="p2">Alle Cybersicherheitsrisiken werden dokumentiert</li>
<li class="p2">Hersteller m&uuml;ssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und Vorf&auml;lle melden</li>
<li class="p2">Nach dem Verkauf m&uuml;ssen Hersteller sicherstellen, dass Schwachstellen w&auml;hrend der Support-Phase effektiv behoben werden</li>
<li class="p2">Klare und verst&auml;ndliche Anweisungen f&uuml;r die Verwendung von Produkten mit digitalen Elementen</li>
<li class="p2"><span class="s1">Sicherheitsupdates m&uuml;ssen den Nutzern f&uuml;r die erwartete Lebensdauer des Produkts zur Verf&uuml;gung gestellt werden.</span></li>
</ul>
<p class="p3"><span class="s2"><i>Quelle: Europ&auml;ische Union</i></span></p>
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