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	<title>Wearables | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Wearables | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Wearable Technology-Start-ups</title>
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		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 10:55:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wearable-Technologie ist die Quelle einer Vielzahl neuer Ideen und Produkte. Immer neue, junge innovative&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wearable-technology-start-ups/">Wearable Technology-Start-ups</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wearable-Technologie ist die Quelle einer Vielzahl neuer Ideen und Produkte. Immer neue, junge innovative Unternehmen entwickeln spannende tragbare Elektronik. Wir stellen einige der aktuell interessantesten Start-ups vor.</strong></p>
<h2>Richtig trainieren</h2>
<p>Gymwatch entwickelt innovative Technologien f&uuml;r Sport- und Fitnesstraining. Der Gymwatch Sensor ist der erste Fitness-Tracker, der Kraft und Bewegungen in jeder Fitness&uuml;bung aufzeichnet und mit seiner <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> in Echtzeit ein audiovisuelles Feedback zur &Uuml;bungsausf&uuml;hrung an den Nutzer sendet.<br>
<a href="http://www.gymwatch.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.gymwatch.com</a></p>
<h2>Stimmungsmacher</h2>
<p>Thync hat ein Wearable entwickelt, mit dem der Nutzer seine Stimmung in wenigen Minuten &auml;ndern kann; per Knopfdruck bringt das Ger&auml;t Energie oder Entspannung f&uuml;r den Nutzer. Dazu muss nur ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bluetooth/" target="_blank" title="International standardisierte Datenschnittstelle per Funk. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich unterschiedliche tragbare Ger&auml;te wie&hellip;" class="encyclopedia">Bluetooth</a>-Modul mit auswechselbaren Elektroden an der Stirn befestigt und auf der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> der entsprechende Modus ausgew&auml;hlt werden. Das Pad soll dann durch Niedrigenergie-Impulse bestimmte Nerven stimulieren.<br>
<a href="http://www.thync.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.thync.com</a></p>
<h2>Schwung-Messer</h2>
<p>PIQ hat eine Multisport-Sensorplattform entwickelt, die &uuml;ber 3.000 verschiedene Datenpunkte pro Sekunde &uuml;ber 13 verschiedene Dimensionen messen kann. Sie erfasst dabei Leistungsdaten wie g-Kr&auml;fte, Geschwindigkeiten, Amplituden usw. Die Plattform kann in den unterschiedlichsten Sportarten eingesetzt werden &ndash; Golfer tragen sie zum Beispiel am Handgelenk, Ski-Sportler am Stiefel.<br>
<a href="http://www.piq.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.piq.com</a></p>
<h2>Identifizieren mit dem Herzschlag</h2>
<p>Das Start-up Nymi hat das gleichnamige Armband entwickelt, mit dem man sich biometrisch &uuml;ber den Herzschlag authentifiziert. Der Herzrhythmus ist etwa so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Hat der Benutzer die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/authentifizierung/" target="_blank" title="Stellt sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, f&uuml;r den er sich ausgibt." class="encyclopedia">Authentifizierung</a> einmal aktiviert, soll das Armband die Identit&auml;t des Benutzers kontinuierlich an andere Ger&auml;te &uuml;bermitteln k&ouml;nnen. Zurzeit l&auml;uft ein Feldtest zum kontaktlosen Bezahlen mit dem Armband.<br>
<a href="http://www.nymi.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.nymi.com</a></p>
<h2>Energie aus Bewegung</h2>
<p>Mit Ampy kann mit der t&auml;glichen k&ouml;rperlichen Bewegung Energie erzeugt und diskret gespeichert werden. Das kompakte Ger&auml;t kann an Arm, Bein oder der H&uuml;fte festgeschnallt oder in einem Rucksack mitgenommen werden, wo es sich mit jeder Bewegung aufl&auml;dt. Der Benutzer kann anschlie&szlig;end sein Smartphone an Ampy anschlie&szlig;en, um den Akku des Telefons wieder aufzuladen.<br>
<a href="http://www.getampy.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.getampy.com</a></p>
<h2>Die Umwelt im Blick</h2>
<p>Amulet Corp hat mit Scarab ein Wearable entwickelt, das mit 16 Sensoren die Umwelt erfasst. Dazu geh&ouml;ren Luftdruckmesser und Thermometer, aber auch Sensoren, mit denen sich Gammastrahlung, UV-Strahlung, Magnetfelder oder Kohlenmonoxid-Gehalt feststellen lassen. &Uuml;ber das Smartphone wird die Sensorplattform mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verbunden. So kann jeder gef&auml;hrliche Umgebungen sehen, vermeiden und andere dar&uuml;ber informieren.<br>
<a href="http://www.wearscarab.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.wearscarab.com</a></p>
<h2>Sicher fahren</h2>
<p>Mit dem AR-1 pr&auml;sentiert das Start-up Skully einen Motorradhelm mit Head-up-Display, Sprachsteuerung und einer r&uuml;ckw&auml;rtsgerichteten Kamera. Der Helm zeigt in einem kleinen Display das Live-Bild der &bdquo;Totwinkel-Kamera&ldquo;. Der Helm ist zudem mit Lautsprechern und Mikrofonen ausgestattet. Per Sprachbefehl kann er zum Beispiel Navigationsziele ansteuern oder Musiktitel vom Handy starten. Zudem zeigt er optional eingehende Anrufe an.<br>
<a href="http://www.skully.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.skully.com</a></p>
<h2>Gesunder laufen</h2>
<p>Die Fitness-Socke von Sensoria verf&uuml;gt &uuml;ber eingebettete textile Sensoren, die weich, komfortabel, haltbar und maschinenwaschbar sind. Zu den Socken geh&ouml;rt eine smarte Fu&szlig;kette und eine Smartphone-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>. Die Socke erkennt unter anderem, ob der Tr&auml;ger seinen Fu&szlig; korrekt abrollt. Doch auch ganz klassische Fitnessdaten wie Geschwindigkeit, Schrittanzahl, H&ouml;henlage oder Kalorienverbrauch kann die Socke erfassen.<br>
<a href="http://www.sensoriafitness.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.sensoriafitness.com</a></p>
<h2>Fliegende Kamera am Handgelenk</h2>
<p>Nixie ist die erste fliegende Kamera, die um das Handgelenk getragen werden kann. Das Armband l&ouml;st sich mit einer einzigen Bewegung von seinem Besitzer, fliegt in die Luft und macht von dort aus verschiedenen Perspektiven Fotos, die sich sonst mit keiner anderen Kamera einfangen lassen. Das zumindest ist das Ziel &ndash; die Kamera befindet sich noch in einem fr&uuml;hen Entwicklungsstadium.<br>
<a href="http://www.flynixie.com" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">www.flynixie.com</a></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2610 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2.jpg" alt="Wearables_Innovators_Startups" width="523" height="397" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2-263x200.jpg 263w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2-300x228.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2-320x243.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2-198x150.jpg 198w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Startups-2-412x313.jpg 412w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<p><small>(Bildnachweis: Ampy; Amulet Corp; Gymwatch; Nixie; Nymi; PIQ; Sensoria Inc: Matthew Pew; Skyully; Thync)</small></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Superkräfte für alle!</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/superkraefte-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 10:49:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In wenigen Jahren werden Wearables selbstverständlich sein und uns in unserem alltäglichen Leben nachhaltig unterstützen.&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In wenigen Jahren werden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> selbstverst&auml;ndlich sein und uns in unserem allt&auml;glichen Leben nachhaltig unterst&uuml;tzen. Das ist die </strong><strong>einhellige Meinung der Teilnehmer des Round-&shy;Tables. Daf&uuml;r wird der Nutzen der tragbaren Elektronik verst&auml;rkt in </strong><strong>den Vordergrund treten &ndash; <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> sammeln nicht einfach </strong><strong>nur Daten, sondern schaffen durch die Verbindung mit der </strong><strong><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> einen echten Mehrwert.</strong></p>
<p>Fitnessarmb&auml;nder, Smartwatches, intelligente Kopfh&ouml;rer, Broschen mit integrierter Elektronik &ndash; es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Wearable in die Gesch&auml;fte kommt oder eine neue Wearable-Firma auf dem Markt auftaucht. Man k&ouml;nnte sich erinnert f&uuml;hlen an die Dotcom-Blase von vor 16 Jahren. Nicht ganz zu Unrecht, wie Johannes Kreuzer, CEO des Wearable-Start-ups Cosinuss, meint: &bdquo;Wir erleben durchaus gerade einen Hype, vieles wird gemacht, einfach nur, weil man es machen kann. Aber ich glaube, dass sich nach diesem Hype die Entwicklungen kanalisieren werden und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> auf den Markt kommen, die wirklich einen Mehrwert f&uuml;r den Nutzer bringen.&ldquo; Wie auch das von ihm entwickelte Wearable, mit dem insbesondere Sportler unter anderem Herzfrequenz und Herzratenvariabilit&auml;t und erstmals auch die K&ouml;rpertemperatur in Bewegung pr&auml;zise messen k&ouml;nnen. Christian Stammel, CEO und Gr&uuml;nder der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> Technologie AG wird noch pr&auml;ziser: &bdquo;Bei den Fitnessarmb&auml;ndern k&ouml;nnen wir durchaus von einem Hype sprechen, doch der flaut bereits wieder etwas ab. Jetzt kommen die Smartwatches mit integrierter Fitness-Tracker-Funktion. Dar&uuml;ber hinaus erwarten wir, dass in 2020 ein Drittel aller <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> intelligente Patches, also Pflaster mit integrierter Elektronik, sein werden. Bereits heute werden smarte Pflaster f&uuml;r die Messung des Insulinspiegels im Gesundheitsmarkt vertrieben. Wir haben also keinen einzelnen Hype, sondern viele kleine Hypes innerhalb der gesamten Wachstumskurve der Wearable Technologies.&ldquo; Stammel sieht <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> als einen Teil der grunds&auml;tzlichen Bewegung zum <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a>. &bdquo;Das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> ist in keiner Weise ein Hype. Es ist eine logische Fortentwicklung des Themas Internet, das die Industrie genauso wie jeden anderen Lebensbereich nachhaltig ver&auml;ndern wird.&ldquo;</p>
<h2>Die Elektronikkomponenten sind entwickelt<br>
</h2>
<p>Einen wesentlichen Grund f&uuml;r das rasante Wachstum im Wearable-Bereich sieht Markus Strecker, CEO von Teiimo, in der Elektronik: &bdquo;In den letzten Jahren sind viele Entwicklungen im <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>-Bereich erfolgt, so dass sie heute sehr kosteng&uuml;nstig eingesetzt werden k&ouml;nnen. Wir haben gro&szlig;e Fortschritte bei der Energieeffizienz von Mikrocontrollern und bei den Funktechnologien erzielt. Es existiert heute einfach eine gro&szlig;e Auswahl an guten Komponenten, die sich f&uuml;r vern&uuml;nftiges Geld in die unterschiedlichsten Produkte integrieren lassen.&ldquo; Teiimo bindet Elektronik zum Beispiel in Kleidung ein und hat unter anderem die &bdquo;iilation&ldquo;-Jacke entwickelt &ndash; eine beheizbare Lederjacke mit Freisprecheinrichtung und Handyladefunktion. Das Unternehmen ist spezialisiert auf derartige &bdquo;Conformable Electronics&ldquo;, also 3D-formbare elektronische Bauteile sowie deren textile Integration und unterst&uuml;tzt mit seinem Know-how auch andere Unternehmen.<br>
Das breite Angebot an Elektronikkomponenten f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> ist aber wiederum dem Hype um diese Technologie zu verdanken, wie EBV-Experte Markus Vogt betont: &bdquo;Die Halbleiterindustrie braucht einen Anfangshype und die damit verbundene gro&szlig;e Nachfrage, um neue Entwicklungen zu starten und die damit verbundenen Investitionen in neue Bauteile stemmen zu k&ouml;nnen.&ldquo; F&uuml;r Markus Strecker ist die Entwicklung von flexibler, anpassbarer Elektronik ein gutes Beispiel hierf&uuml;r: Sie erm&ouml;glicht die Integration von elektronischen Komponenten in Kleidung &ndash; laut Strecker bietet das viele M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Zukunft, zum Beispiel im Medizinbereich. Vogt, der bei EBV zust&auml;ndig ist f&uuml;r den Bereich Healthcare und Personal Health, sieht gerade im Hinblick auf medizinische Anwendungen noch einen anderen Vorteil der aktuell gro&szlig;en Nachfrage nach <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> im Consumer-Bereich: Hier k&ouml;nnen Entwicklungen getestet werden, die dann in einigen Jahren in der Medizin Anwendung finden. &bdquo;Die Technologien werden verfeinert, durch neue Software-L&ouml;sungen erg&auml;nzt und f&uuml;r die Anwendung in der Medizin zertifiziert &ndash; am Ende wird sich dann vielleicht von zehn Consumer-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen eine ergeben, die im Medizinbereich sinnvoll eingesetzt werden kann.&ldquo;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2601 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-1-1.jpg" alt="Wearables_Innovators_round-table-1" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-1-1.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-1-1-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-1-1-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-1-1-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-1-1-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Gro&szlig;e Chancen im Health-Style-&shy;Segment<br>
</h2>
<p>Beides gleichzeitig zu machen, also ein Produkt sowohl f&uuml;r den Medizin- als auch f&uuml;r den Consumer-Bereich zu entwickeln, funktioniert nicht &ndash; so zumindest die Erfahrung von Johannes Kreuzer: &bdquo;Die Anforderungen sind v&ouml;llig anders. Wir haben uns daher zun&auml;chst auf den Consumer-Bereich konzentriert, weil der Markt einfach schneller ist. Der Switch zum Medizinbereich wird dann sp&auml;ter erfolgen.&ldquo; Allerdings glaubt er, dass die beiden Bereiche Sport und Medizin in Zukunft zunehmend verschwimmen werden und es Consumer-Produkte geben wird, die zumindest teilweise auch den hohen Anforderungen aus dem Healthcare-Sektor gerecht werden, zum Beispiel in puncto Messgenauigkeit. Ein erstes derartiges Produkt gibt es sogar bereits: Das von dem franz&ouml;sischen Unternehmen Withings entwickelte Blutdruckmessger&auml;t, wie Christian Stammel meint: &bdquo;Dabei handelt es sich um ein medizinisch zertifiziertes Ger&auml;t, das im <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le-Store verkauft wurde. Ein brillantes Beispiel f&uuml;r die neue Welle an Healthcare-Produkten, die so sch&ouml;n designt sind, dass sie sich auch in einem Consumer-Elektronik-Store verkaufen lassen.&ldquo; Stammel sieht in diesem Markt zwischen Sport und zertifizierten Medizinprodukten &ndash; er nennt es das Health-Style-Segment &ndash; einen besonders spannenden Bereich f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a>. &bdquo;Diese Produkte werden vor allem von Selbstzahlern gekauft und sehen auch daher nicht mehr wie typische Medizinger&auml;te aus, sondern haben einen hohen Designfaktor.&ldquo; Wobei eine &Uuml;berschneidung zwischen den Bereichen auch ein Risiko birgt, wie Markus Vogt mahnt: &bdquo;In den USA sind derzeit zwei Verfahren gegen Fitbit anh&auml;ngig, weil die Ger&auml;te zu ungenaue Messwerte lieferten.&ldquo;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2602 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-2.jpg" alt="Wearables_Innovators_round-table-2" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-2-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-2-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-2-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-2-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Vielf&auml;ltige Applikationen in der Industrie<br>
</h2>
<p>Aber nicht nur in der Medizin sehen die Teilnehmer am TQ-Round-Table viele Einsatzm&ouml;glichkeiten f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> im B2B-Bereich. Johannes Kreuzer kann sich zum Beispiel verschiedene Szenarien rund um das Thema Monitoring von Vitalparametern vorstellen. Dies k&ouml;nne f&uuml;r Feuerwehrm&auml;nner zur &Uuml;berwachung im Einsatz genauso interessant sein wie f&uuml;r das Milit&auml;r &ndash; oder sogar in der Industrie: &bdquo;Das Aufmerksamkeitslevel eines Mitarbeiters in der Produktion k&ouml;nnte so &uuml;berwacht werden &ndash; ist er zu m&uuml;de, um seine Arbeit gewissenhaft zu machen, wird er in eine kurze Pause geschickt. Das w&auml;re zwar arbeitsrechtlich schwierig, aber m&ouml;glich.&ldquo; Ein anderes typisches Beispiel f&uuml;r ein in der Industrie eingesetztes Wearable nennt Christian Stammel: &bdquo;Allein Google Glass wurden ja von allen gro&szlig;en Beratungsfirmen dieser Welt genutzt, um zu zeigen, was man damit in der Logistik oder in der industriellen Fertigung machen kann. Es gibt einige erfolgreiche Unternehmen, deren Head-up-Display-L&ouml;sungen im professionellen Umfeld eingesetzt werden. Das ist ein gro&szlig;er Markt, bei dem wir am Anfang einer gro&szlig;en Revolution stehen.&ldquo; Wobei diese Revolution nicht unbedingt eigene &bdquo;Industrie-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a>&ldquo; ben&ouml;tigt, wie Stammel weiter erl&auml;utert: Eine gute Smartwatch kann genauso von einer Privatperson getragen werden wie im Business-Bereich zum Beispiel von einem Au&szlig;endienstler, der darauf Daten vom SAP-System aufgespielt bekommt. &bdquo;Letztendlich entscheidet die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/back-end/" target="_blank" title="Das Back-End ist der Teil einer Client-Server-Architektur oder eines Computersystems, der teilnehmerfern liegt. In einer&hellip;" class="encyclopedia">Back-End</a>-Struktur dar&uuml;ber, ob ich ein B2C- oder ein B2B-Wearable habe.&ldquo; Was nicht bedeutet, dass nicht auch die Entwicklung spezifischer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> f&uuml;r den beruflichen Einsatz sinnvoll sein kann &ndash; Layla Keramat, Executive Creative Director von Frog, nennt als Beispiel einen Helm f&uuml;r Bauarbeiter. Frog ist ein internationales Produkt-Design- und -Strategie-Unternehmen und hat den Helm mit auf den Markt gebracht: &bdquo;&Uuml;ber den Helm kann der Bauarbeiter Informationen abrufen oder Fotos vor Ort machen, um so Probleme mit Kollegen zum Beispiel in der Firmenzentrale zu kl&auml;ren. Diese Video-Capture-Funktion ist auch interessant f&uuml;r das Training von Berufsanf&auml;ngern.&ldquo;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2603 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-4.jpg" alt="Wearables_Innovators_round-table-4" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-4.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-4-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-4-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-4-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-4-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Wearable, Service und Software sind nicht trennbar<br>
</h2>
<p>Dieses Beispiel l&auml;sst erahnen, dass es bei einem erfolgreichen Gesch&auml;ft mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> um mehr geht als nur um das eigentliche Ger&auml;t. &bdquo;Es ist eine Integration von Service, Produkt und Software, die nicht trennbar ist&ldquo;, so Layla Keramat. Auch Markus Strecker betont, dass es heute vor allem um die Information geht, die Hardware &ndash; Sensoren, Mikrocontroller usw. &ndash; aber der Enabler ist, um diese Informationen zu generieren und zu nutzen. &bdquo;Hardware und Software sind nicht zu trennen. Bei einer sinnvollen Nutzung eines Wearable geht es um das gesamte Ecosystem, die vollst&auml;ndige Wertsch&ouml;pfungskette vom einzelnen Sensor bis zur Internetplattform.&ldquo; Noch sieht es allerdings so aus, dass die Wearable-Anbieter vor allem mit den Ger&auml;ten ihr Geld verdienen. Nach Sch&auml;tzung von Christian Stammel werden nicht einmal zwei Prozent des Umsatzes mit Software generiert. &bdquo;Wir erwarten aber, dass schon in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren 20 Prozent mit der Hardware und 80 Prozent mit dem Service dahinter und der Software verdient werden.&ldquo; Layla Keramat k&ouml;nnte sich sogar vorstellen, dass die von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> generierten Daten selbst so wertvoll sein werden, dass Unternehmen mit entsprechenden Gesch&auml;ftsmodellen daf&uuml;r zahlen werden: &bdquo;Data is the new currency&ldquo;, meint sie. &bdquo;Da ist es nicht auszuschlie&szlig;en, dass man daf&uuml;r bezahlt wird, einen Tracker zu tragen.&ldquo;<br>
Das wird aber nur mit der entsprechenden Struktur im Hintergrund funktionieren: &bdquo;Wenn man die mit dem Wearable gewonnen Daten nicht mit zum Beispiel Goo&shy;gle Now oder Siri verkn&uuml;pft, wird das Nutzererlebnis in einer Sackgasse enden&ldquo;, meint Layla Keramat. Und Stammel erg&auml;nzt: &bdquo;Die Nutzer von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> wollen aus der Datenflut nur noch die f&uuml;r sie pers&ouml;nlich wichtigen Informationen haben &ndash; das funktioniert nur, wenn das Wearable direkt mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verbunden wird. So k&ouml;nnen erg&auml;nzend Daten aus der Umgebung hinzugezogen werden &ndash; es entstehen f&uuml;r den Nutzer bedeutsame Daten und man erh&auml;lt einen echten Mehrwert.&ldquo; Als Beispiel nennt er einen Asthmatiker, der in einer fremden Umgebung joggt: W&auml;hrend ein Tracker den Puls misst, bekommt der Nutzer aus der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> zus&auml;tzlich zum Beispiel eine Information &uuml;ber den CO2-Gehalt der Luft. Durch die Kombination beider Daten kann das Wearable dem Nutzer empfehlen, langsamer zu laufen und den Puls auf unter 100 zu bringen, da ansonsten die Gefahr eines Asthmaanfalls droht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2604 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-3.jpg" alt="Wearables_Innovators_round-table-3" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-3.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-3-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-3-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-3-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-3-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Der Nutzen steht im Fokus<br>
</h2>
<p>Genau dieser Nutzen ist es, der im Fokus stehen sollte, wenn ein Unternehmen ein neues Wear&shy;able auf den Markt bringt, wie Johannes Kreuzer betont: &bdquo;Man muss einen wirklichen Nutzen schaffen, ein Problem l&ouml;sen mit dem Wearable, sonst hat man eben doch nur einen Hype.&ldquo; Dazu geh&ouml;rt auch eine Grundregel, die Layla Keramat einpr&auml;gsam zusammenfasst: &bdquo;Don&rsquo;t make it stop you from doing what you&rsquo;re doing. Das hei&szlig;t, ein Wearable soll mich unterst&uuml;tzen in meinen Tasks, aber nicht ablenken.&ldquo;<br>
Und f&uuml;r Start-ups gibt Markus Strecker noch einen wichtigen Tipp: &bdquo;Man darf auf der anderen Seite auch nicht den Markt vernachl&auml;ssigen und muss dessen Player kennen. Denn auch wenn ich ein tolles Device habe, kann ich als Start-up nicht unbedingt mit den Marketingma&szlig;nahmen eines gro&szlig;en Unternehmens mithalten.&ldquo; Markus Vogt hat in den letzten Jahren immer wieder mit Start-ups gesprochen, die ihr Businessmodell nicht detailliert genug durchdacht haben. &bdquo;Wir setzen uns daher mit den Leuten in Workshops zusammen und definieren zum Beispiel deren Alleinstellungsmerkmal und erarbeiten ein ausf&uuml;hrliches Gesch&auml;ftsmodell.&ldquo; Als zweiten Schritt empfiehlt Vogt dann, sich einen Technologieexperten als Partner zu suchen und das Projekt von Anfang an mit ihm gemeinsam zu realisieren. &bdquo;Sonst ist die im Wearable verbaute Elektronik sehr schnell bereits &uuml;berholt, wenn das Ger&auml;t auf den Markt kommt.&ldquo;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2605 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-5.jpg" alt="Wearables_Innovators_round-table-5" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-5.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-5-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-5-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-5-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_round-table-5-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>PR-Maschine Crowdfunding<br>
</h2>
<p>Bei vielen Start-ups haben sich Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter inzwischen als ein wirkungsvolles Marketinginstrument erwiesen: &bdquo;Gerade Kickstarter wird von den gro&szlig;en Medien dieser Welt genau beobachtet. Das ist eine traumhafte PR-Maschine&ldquo;, meint auch Christian Stammel. Markus Strecker erg&auml;nzt: &bdquo;Wenn man auf die Crowdfunding-Kampagne ein gutes Feedback aus der Community erh&auml;lt, bedeutet das ja, dass viele Leute das Produkt tats&auml;chlich kaufen wollen. Damit findet man dann auch finanzstarke Geldgeber au&szlig;erhalb der Community.&ldquo; Allerdings sollte man eine Crowdfunding-Aktion erst starten, wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, betont Kreuzer: &bdquo;Man muss mit seinem Produkt so weit sein, dass man mit der Fertigung beginnen kann.&ldquo; Denn ansonsten ist das Geld schnell in der Entwicklungsphase verbraucht und es bleibt nichts mehr, um das Produkt auch auf den Markt zu bringen. Wobei alleine das Geld aus einer Crowdfunding-Aktion f&uuml;r einen umfassenden Marktauftritt nicht reichen wird. &bdquo;Wenn ein neues Wearable wirklich im Markt einschl&auml;gt, m&uuml;ssen innerhalb von zwei, drei Monaten schnell mal eine halbe Million Produkte auf den Markt gebracht werden &ndash; das k&ouml;nnen aber viele junge Unternehmen nicht stemmen&ldquo;, wei&szlig; Vogt zu berichten.</p>
<h2>Ein Technologiesprung<br>
</h2>
<p>Auch wenn der Start schwierig sein kann, der Markt lohnt die M&uuml;he. Da sind sich alle Round-Table-Teilnehmer sicher. Sie alle gehen von einer wachsenden Bedeutung von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> in unserem Leben aus. &bdquo;Es wird ein Sprung sein wie vor zehn Jahren die Einf&uuml;hrung vom Smartphone&ldquo;, meint zum Beispiel Christian Stammel. Er geht davon aus, dass &uuml;ber 50 Prozent der Anwendungen im Gesundheits- und Healthcare-Bereich angesiedelt sein werden. Davon ist auch Markus Vogt &uuml;berzeugt: &bdquo;Dank <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> werden zuk&uuml;nftig Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herzinsuffizienz besser in den Griff zu bekommen sein.&ldquo; Kreuzer erg&auml;nzt: &bdquo;Gerade mit Big-Data-Auswertungen wird es im Medizinbereich f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> interessant.&ldquo; Markus Strecker zitiert die Marktanalysten von Gartner: &bdquo;Vergesst die Fitnessarmb&auml;nder. Smarte Kleidung ist die Zukunft.&ldquo;. Und er erg&auml;nzt: &bdquo;Entscheidend f&uuml;r den Erfolg von Smart Textiles &ndash; gerade im Sport- oder Healthcare-Bereich &ndash; wird sein, die Technologie so zu integrieren, dass sie weder sichtbar noch sp&uuml;rbar ist.&ldquo; Den sch&ouml;nsten Schlusssatz liefert Layla Keramat: &bdquo;<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> werden genauso wichtig in unserem Leben sein wie eine Brille f&uuml;r Menschen mit Augenproblemen &ndash; und genauso werden sie uns eine Form von Superkraft verleihen.&ldquo;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Elektronik für Wearables</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/elektronik-fuer-wearables/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 10:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://electronic-trends.de/?p=1463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für Bernard Vicens, Director Segment Consumer bei EBV Elektronik, sind Wear­ables mit ihren Anforderungen an&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>F&uuml;r Bernard Vicens, Director Segment Consumer bei EBV Elektronik, sind Wear&shy;ables mit ihren Anforderungen an Leistung und Energie&shy;effizienz die ultimative <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation f&uuml;r elektronische Komponenten. Daher unterst&uuml;tzt EBV ihre Kunden nicht nur bei der &shy;Auswahl geeigneter Elektronikbausteine, sondern auch mit Know-how rund um das gesamte &bdquo;&Ouml;kosystem&ldquo; &ndash; &shy;inklusive &shy;Design, Software und Fertigung.</strong></p>
<p><strong>Was ist Ihr pers&ouml;nliches Lieblings-&shy;Wearable?</strong><br>
<strong>Bernard Vicens:</strong> Die smarten Schuhe von &shy;Digitsole &ndash; sie entwickelten sich aus der noch relativ einfachen interaktiven Schuhsohle, die nicht nur die gelaufene Strecke und die verbrannten Kalorien des Tr&auml;gers messen kann, sondern mit integrierten Heizmodulen auch die F&uuml;&szlig;e w&auml;rmt. Die daraus entstandenen Schuhe messen dar&uuml;ber hinaus die D&auml;mpfung, verf&uuml;gen &uuml;ber Licht, lassen sich kabellos aufladen und schn&uuml;ren sich automatisch.</p>
<p><strong>K&ouml;nnen Sie ein paar Beispiele f&uuml;r Projekte nennen, bei deren Entwicklung EBV beteiligt war?</strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Wo soll ich anfangen? Wir haben Suunto, eine finnische Firma, bei der Realisierung ihrer smarten Sportuhren unterst&uuml;tzt. Bei PIQ waren wir an der Entwicklung der Multisport-Sensorplattform beteiligt, die zum Beispiel f&uuml;r den Golfsport verwendet wird. Zu unseren Kunden geh&ouml;ren auch Playertek mit ihrem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gps/" target="_blank" title="Global Positioning System Globales Satellitennavigationssystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung. F&uuml;r zivile Zwecke stellt es eine&hellip;" class="encyclopedia">GPS</a>-Tracking-System zur Leistungserfassung von Outdoor-Sportlern oder die franz&ouml;sische Optikerkette Atol mit ihrer vernetzten Brille &ndash; &uuml;ber das Smartphone kann man sich anzeigen lassen, wo man die Brille hat liegen lassen.</p>
<p><strong>Welche Rolle hat EBV dabei gespielt?</strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Durch unsere verschiedenen ausgew&auml;hlten Lieferanten haben unsere Kunden Zugriff auf die aktuellste und am besten f&uuml;r die jeweiligen Projekte geeignete Technologie. Gemeinsam selektieren wir die richtigen Komponenten, immer in Abw&auml;gung zwischen Leistung und Preis. Wir bieten den Produzenten eine optimale logistische Unterst&uuml;tzung &ndash; egal, wo sie auf der Welt ihren Standort haben.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist der Markt der Wear&shy;ables f&uuml;r EBV als Elektronik-Distributor? </strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Der Wearable-Markt ist eine der am schnellsten wachsenden Anwendungen innerhalb des Internets der Dinge. Viele Unternehmen in Europa, die bisher entsprechende elektronische Komponenten noch nicht nutzen, investieren in diesen Bereich und sind auf der Suche nach Technologiepartnern. Beispiele daf&uuml;r sind Unternehmen aus den Bereichen Sport, Luxusartikel, Mode und Bekleidung, Schuhe oder Haustier-Tracking &hellip; Mit unseren Lieferanten, darunter die Top Ten der f&uuml;hrenden Halbleiterproduzenten, und unserem Partnernetzwerk ist EBV ideal aufgestellt, um eine passende Palette an Sensoren, Mikrocontrollern, Power Management und Konnektivit&auml;tsmodulen bieten zu k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Soll eine Wearable-Entwicklung erfolgreich sein, muss Know-how aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammenflie&szlig;en. Welche Rolle kann EBV hierbei &uuml;bernehmen? </strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Wir bieten nicht nur Expertise f&uuml;r elektronische Komponenten, sondern auch f&uuml;r das gesamte &bdquo;&Ouml;kosystem&ldquo; inklusive Design, Software und Fertigung. Seit einigen Jahren verfolgen wir dar&uuml;ber hinaus eine vertikale Marktstrategie, wodurch unser Netzwerk an Technologieexperten in f&uuml;r uns zentralen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsbereichen wie Healthcare, Consumer oder Automotive kontinuierlich w&auml;chst. Das k&ouml;nnen Institute, Universit&auml;ten, Software-H&auml;user oder Experten von kleinen Unternehmen oder auch von Konzernen sein &hellip; Schlie&szlig;lich bringen wir unsere potenziellen Kunden auch mit relevanten Marktexperten in Kontakt.</p>
<p><strong>Welche technologischen Trends rund um <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> &shy;beobachten Sie im Moment bei den Elektronikherstellern?</strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Grunds&auml;tzlich ist die Evolution der elektronischen Komponenten sehr wichtig f&uuml;r Sensoren, Mikrocontroller und Konnektivit&auml;t. Denn damit steigen Pr&auml;zision und Rechenleistung, w&auml;hrend gleichzeitig der Energieverbrauch sinkt. Trotzdem sehen wir einige bahnbrechende Technologien am Horizont:<br>
So zum Beispiel das Wireless Charging. Indem Anschl&uuml;sse f&uuml;r Ladekabel vermieden werden, lassen sich komplett versiegelte, wasserfeste Ger&auml;te bauen. Eine andere Technologie mit Zukunft ist LPWAN: Sigfox, LoRa, EC <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/gsm/" target="_blank" title="Global System for Mobile Communications Digitaler Mobilfunkstandard f&uuml;r Mobilfunknetze, der 1992 in Deutschland eingef&uuml;hrt wurde." class="encyclopedia">GSM</a> und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a> M bieten Konnektivit&auml;t direkt zum Netz mit weitaus weniger Stromverbrauch als traditionelle 2G/3G-Module. &Uuml;ber die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verwaltete Ger&auml;te bieten zudem eine neue Palette an F&auml;higkeiten: von der Nutzung der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Ressourcen bis hin zur Vernetzung mit anderen Ger&auml;ten und Diensten. Ein gro&szlig;er Trend ist die gedruckte Elektronik, die neue Anwendungen im Bereich von Sensoren, OLED, Solar-Paneelen oder Displays erm&ouml;glicht. LED-Module im Chip-Ma&szlig;stab erlauben neue Designs in der Bekleidung, zum Beispiel f&uuml;r eine bessere Sichtbarkeit des Tr&auml;gers. Auch die E-Ink-Displays werden im Wearable-Bereich an Bedeutung gewinnen &ndash; sie k&ouml;nnen auch im Sonnenlicht gelesen werden und verbrauchen nur wenig Energie. Ein weiterer gro&szlig;er Trend ist das Energy Harvesting, also das Nutzen von Energie aus Licht, W&auml;rme oder Bewegung.</p>
<p><strong>Zurzeit sehen wir vor allem Produkte f&uuml;r den Consumer- und Fitness-Bereich. Welche Rolle werden Wear&shy;ables im B2B-Bereich spielen?</strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Augmented-Reality-Brillen k&ouml;nnen zum Beispiel sehr n&uuml;tzlich bei verschiedenen Industrieanwendungen sein wie bei der Wartung oder in der Fertigung. Aber auch der Healthcare-Sektor bietet hierf&uuml;r interessante <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen. Auch f&uuml;r Tracker sehe ich einiges Potenzial, nicht nur in der Telemedizin, sondern auch im Ambient Assisted Living oder in Bereichen mit Zutrittskontrolle.</p>
<p><strong>Was bedeutet das f&uuml;r die Produkte &ndash; und die in &shy;ihnen verbauten elektronischen Komponenten?</strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Entsprechende B2B-Anwendungen erfordern sicherlich einen professionelleren Ansatz, die Elektronik muss eventuell f&uuml;r einen breiteren Temperaturbereich geeignet sein und eine h&ouml;here Zuverl&auml;ssigkeit aufweisen.</p>
<p><strong>Wie beurteilen Sie den Wearable-Markt generell?</strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Die Marktanalysten sind sich hier einig: Wir werden in den n&auml;chsten Jahren ein deutliches Wachstum in diesem Markt sehen. In einigen Studien wird von einer j&auml;hrlichen Wachstumsrate von &uuml;ber 14 Prozent ausgegangen &hellip;</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> in den verschiedenen vertikalen Vertriebssegmenten von EBV? </strong><br>
<strong>B.V.:</strong> Wearable-Anwendungen k&ouml;nnen als die ultimative <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation gesehen werden: Die technischen Anforderungen an Rechenleistung, Sensorik, Benutzerschnittstelle, Display oder Konnektivit&auml;t sind hoch, m&uuml;ssen aber dennoch mit einer Batterie funktionieren. Grunds&auml;tzlich sehen wir aber Wear&shy;ables derzeit vor allem in den Segmenten Consumer, Healthcare und in medizinischen Anwendungen, aber wie schon gesagt, auch in der Industrie lassen sich viele <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen finden.<br>
<small>(Bildnachweis: Fotolia: Login)</small></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wearables auf Rezept</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wearables-auf-rezept/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 10:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Healthcare-Bereich entstehen spannende Möglichkeiten für die Wearable Technology. Dr. med. Molly Maloof lotst Unternehmen&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Healthcare-Bereich entstehen spannende M&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Wearable Technology. Dr. med. Molly Maloof lotst Unternehmen durch diese noch unbekannten Gew&auml;sser. F&uuml;r &bdquo;Future Markets. Discovered Today.&ldquo; blickt sie auf Gegenwart und Zukunft der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> in der Medizin.</strong></p>
<p>Dr. med. Molly Maloof verf&uuml;gt &uuml;ber eine einzigartige Mischung von Know-how: Sie steht an der Schnittstelle von Consumer-Technologie und medizinischer Wissenschaft. Neben ihrer medizinischen Karriere ist sie Unternehmerin, Strategin und Gesundheitstechnologin, nicht zu vergessen auch eine viel gebuchte Rednerin. Sie ber&auml;t Technologieunternehmen im Silicon Valley im Hinblick auf den Einsatz von Wearable Technology in der Medizin. Immer mehr Firmen beginnen heute, das Potenzial in diesem Bereich zu erkennen und bieten einen fruchtbaren Boden f&uuml;r Dr. Maloofs Ideen und Visionen. Wir sprachen mit ihr &uuml;ber den aktuellen Stand der Dinge und &uuml;ber die Zukunft von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> in der Medizin.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> heute in der Medizin, und wozu werden sie in Zukunft in der Lage sein?</strong><br>
<strong>Molly Maloof:</strong> Als ich vor ein paar Jahren begann, mich f&uuml;r die Wearable Technology zu interessieren, zielten die meisten Ger&auml;te auf dem Markt auf den Fitness- und Wellness-Sektor ab, denn diese Bereiche sind weitaus weniger reguliert als die der Medizinger&auml;te. Aber heute erkennen Firmen die gewaltigen Chancen des Marktes &ndash; in den USA hat immerhin die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung entweder Diabetes oder ein Vorstadium davon. Au&szlig;erdem leiden viele Menschen unter Bluthochdruck. Daher st&uuml;rzen sich Unternehmen darauf, Technologien zur &Uuml;berwachung klinischer Messwerte zu entwickeln &ndash; wie zum Beispiel den Blutdruck.<br>
Es wird einen gro&szlig;en Schub in Richtung des Managements chronischer Krankheiten geben. Es wird zwar einige Zeit brauchen, bis diese Technologien durch die FDA zugelassen sind, aber ich glaube, dass sie letztendlich allt&auml;glich werden in der Medizin.</p>
<p><strong>Wie sehen Sie den Zeitrahmen daf&uuml;r?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Sobald Patienten hierf&uuml;r Geld von den Versicherungen erstattet bekommen, wird es Realit&auml;t werden. Die Oscar Health Versicherung aus New York gibt heute schon jedem neuen Patienten ein Misfit-Wearable, das die Schritte z&auml;hlt und den Schlaf &uuml;berwacht. Man sieht &ndash; Versicherungen erkennen, dass es sich lohnt, in Wellness zu investieren.<br>
Es gibt bereits Unternehmen, die chronische Krankheiten mithilfe von Tracking managen. Andere Firmen haben sich auf das Hosting von Daten und deren Vernetzung mit den &Auml;rzten spezialisiert. Sobald alle diese kleinen St&uuml;cke zusammengesetzt sind, &Auml;rzte auch f&uuml;r das &Uuml;berwachen der Daten bezahlt werden und diese Daten sowohl<br>
f&uuml;r die Kollegen als auch f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte leicht zug&auml;nglich sind, wird das Gesundheitssystem davon Notiz<br>
nehmen.</p>
<p><strong>Sie haben mit ihrer holistischen Herangehensweise, sowohl Medizin als auch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> einzusetzen, ein neues Gesch&auml;ftsfeld kreiert. Wie ist das Feedback Ihrer Patienten?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Es sind die Early Adopter, die das am meisten sch&auml;tzen, und Athleten neigen dazu, dies als Erste zu nutzen. Aber ich denke, die meisten Menschen suchen einen Arzt, der sich tats&auml;chlich um sie k&uuml;mmert &ndash; wenn es also einen weiteren Datenbestand gibt, auf dessen Basis ich sie beraten kann, dann werden sie sich &uuml;ber das Feedback freuen.</p>
<p><strong>Das hei&szlig;t, die chronischen Patienten folgen sp&auml;ter?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Die Patienten mit chronischen Krankheiten folgen, sobald die Versicherungen f&uuml;r diese &Uuml;berwachungsmethoden zahlen. Meine Kunden sind grunds&auml;tzlich gesund, aber ich habe auch einige Patienten, die hohen Blutdruck haben. Ihnen verschreibe ich den Withings Blutdruckmonitor.<br>
In Zukunft werden wir auch kleine Kits mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> sehen, die f&uuml;r spezifische Probleme verschrieben werden. So wird es zum Beispiel Fruchtbarkeits-Kits geben, die nach Hause verschickt werden und Tests f&uuml;r das lute&shy;inisierende Hormon und einen tragbaren Temperaturmonitor beinhalten. M&#305;t der Beratung der &Auml;rzte und der Hilfe dieser digitalen Gesundheitsplattformen wird der Patient seine Informationen besser nutzen. Hersteller konzentrieren sich auf spezifische Anwendungsf&auml;lle wie Diabetes und Schwangerschaft. Sobald sie zeigen k&ouml;nnen, dass dies eine effektive und bezahlbare Option ist, werden die Versicherungen auch daf&uuml;r bezahlen.</p>
<p><strong>Welche <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> nutzen Sie selbst zurzeit?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Pebbel, da ich das Unternehmen seit kurzem berate. Ich nutze auch eine Withings Waage. Thync ist ein weiteres Wearable &ndash; es gibt dir Energie oder reduziert deinen Stress durch Neurosignale, die direkt durch den Sch&auml;del &uuml;bertragen werden.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie die finanziellen Vorteile von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> in der Medizin?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> All diese Technologien liefern Messwerte, die genutzt werden k&ouml;nnen, um etwas zu ver&auml;ndern. Aber dennoch liegt es an der Motivation jedes Einzelnen, gesund zu bleiben. Ich glaube nicht, dass <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> den Arzt oder die Erfahrungen einer Klinik ersetzen werden, aber sie k&ouml;nnen sie erweitern. Die Patienten k&ouml;nnen nach Hause gehen, ihre Gesundheit &uuml;berwachen und so dem Arzt zus&auml;tzliche Daten f&uuml;r seine Entscheidungen zur Verf&uuml;gung stellen. Ich denke, die ersten gro&szlig;en Erfolge werden wir bei Diabetes sehen, mit Sets f&uuml;r die &Uuml;berwachung von Glukose, Gewicht und Bewegung &ndash; alles wirklich wichtig f&uuml;r die Kontrolle des Blutzuckers.</p>
<p><strong>Welchen Rat haben Sie f&uuml;r Unternehmen, die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> f&uuml;r den Gesundheitssektor entwickeln wollen?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Habt keine Angst vor den Regulierungen und habt keine Angst, weil es sich um ein medizinisches Ger&auml;t handelt. Wenn du ein klinisches Ger&auml;t entwickelst, wird es erfolgreich sein, wenn es von den Kontrollorganen genehmigt ist. Sobald Daten vorliegen, die beweisen, dass das Ger&auml;t die Gesundheit eines Menschen beeinflusst, sehe zu, dass das Ger&auml;t genehmigt wird, so dass deine Technologie von den Versicherungen statt von den Patienten bezahlt wird.</p>
<p><strong>Wird das Thema <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a> eine Rolle spielen?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Ich denke, Technologie wird mehr dazu beitragen, Daten zu sch&uuml;tzen, als es Regulierungen tun &ndash; aber nat&uuml;rlich muss ein Ger&auml;t den entsprechenden Standards entsprechen.</p>
<p><strong>Zum Schluss noch die Frage nach Ihrem Traum-Wear&shy;able. Wie s&auml;he das ideale Wearable f&uuml;r Sie aus?</strong><br>
<strong>M.M.:</strong> Es w&auml;re wahrscheinlich eine Wearable-Technologie, die nicht nur meine Vitalparameter misst, sondern auch Glukose und meine Herzfrequenz. Denn es besteht ein gro&szlig;er Zusammenhang zwischen Stress, dem Blutzuckerspiegel und dem Blutdruck. Wenn der Stress zunimmt, steigen auch Herzfrequenz und Blutzucker und unser Rhythmus kommt aus dem Takt. Je mehr wir chronisch gestresst sind, desto mehr gel&uuml;stet es uns nach Kohlehydraten und wir sehen hohe Glukosespitzen. Wir erkennen das aber immer erst hinterher. Wenn uns also eine Technologie warnen und auf unseren Stress aufmerksam machen kann, dann w&auml;re das wirklich cool. So etwas gibt es noch nicht, da die Sensoren noch nicht ganz so weit sind &ndash; aber es r&uuml;ckt n&auml;her.<br>
<small>(Bildnachweis: Molly Maloof MD)</small></p>
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		<title>Der Vater des MEMS</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-vater-des-mems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 10:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://electronic-trends.de/?p=1467</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Entwicklung des Resonant Gate Transistors schuf Harvey C. Nathanson 1965 das erste MEMS&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit der Entwicklung des Resonant Gate Transistors schuf Harvey C. Nathanson 1965 das erste <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> Bauteil. Damit legte er einen wesentlichen Grundstein f&uuml;r die heutige Wearable-Technologie.</strong></p>
<p>Es ist schwer, einen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/algorithmus/" target="_blank" title="Eine allgemein nachvollziehbare eindeutige Beschreibung einer Folge von Aktionen zur L&ouml;sung eines, meist mathematischen, Problems." class="encyclopedia">Algorithmus</a> f&uuml;r Erfolg zu definieren&ldquo;, meint Harvey C. Nathanson. Dennoch war er es &ndash; erfolgreich. Denn Nathanson, Jahrgang 1936, gilt als Erfinder des elektronischen Bauteils, ohne das heutige <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> nicht realisierbar w&auml;ren &ndash; des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2607 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-2.jpg" alt="Wearables_Innovators_MEMS-2" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-2-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-2-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-2-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-2-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Schon immer von Elektrik fasziniert</h2>
<p>Nathansons Interesse galt schon immer der Elektrizit&auml;t und den Transistoren. Als Kind experimentiert er mit Strom und Gl&uuml;hbirnen, wobei auch mal die eine oder andere Sicherung dran glauben musste. Von einem Bekannten, der ein Fan von Aufnahmetechniken war, lernte er viel &uuml;ber R&ouml;hren, Mikrofone und Hi-Fi-Systeme. Sein Hobby machte er schlie&szlig;lich zum Beruf: Er promovierte als Elektroingenieur am Carnegie Institute of Technology (der heutigen Carnegie Mellon Universit&auml;t) und begann seine berufliche Karriere in den Forschungslabors von Westinghouse, genauer bei einer Forschungsgruppe, die die Westinghouse Electronic Systems Abteilung unterst&uuml;tzte und viel f&uuml;r den milit&auml;rischen Bereich entwickelte. &bdquo;Es hat sehr viel Spa&szlig; gemacht, mit den Ingenieuren in Baltimore zusammenzuarbeiten&ldquo;, so Nathanson. &bdquo;Sie waren f&uuml;hrend im Bereich <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> und elektronische Gegenma&szlig;nahmen und in die unterschiedlichsten Projekte involviert.&ldquo;</p>
<h2>Das Ziel &ndash; ein mechanischer Resonator</h2>
<p>Er war gerade einmal 29 Jahre alt als er 1965 den Auftrag von seinem Chef Dr. William E. Newell erhielt, eine miniaturisierte Tuning-Methode f&uuml;r integrierte Schaltungen zu entwickeln. Bisherige L&ouml;sungen dazu waren weder besonders klein noch boten sie den gew&uuml;nschten Qualtit&auml;tsfaktor. Ziel war es, einen mechanischen Resonator zu entwickeln. &bdquo;Nat&uuml;rlich sollte die neue L&ouml;sung preiswert, mit den verf&uuml;gbaren IC-Produktionstechnologien zu fertigen sein und auch noch &uuml;ber Input- und Output-Schaltkreise verf&uuml;gen&ldquo;, erg&auml;nzt Nathanson. &bdquo;Wir suchten also einen Ersatz f&uuml;r die existierenden, gro&szlig;en LC-Schwingkreise mit niedrigem Qualit&auml;tsfaktor&ldquo;, so Nathanson. &bdquo;Zusammen mit Robert Wickstrom, der Techniker bei uns war, konnte ich den Resonant Gate Transistor erfinden, designen, demonstrieren, erste Patente anmelden und herstellen. Unsere <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> waren die ersten integrierten Schaltkreise mit beweglichen mikroelektromechanischen Teilen.&ldquo;</p>
<h2>Lernen von dem Erfinder des MEMS</h2>
<p>Erm&ouml;glicht hat diesen Erfolg die Bereitschaft des Milit&auml;rs, ein ausreichendes Budget f&uuml;r die notwendigen Forschungen bereitzustellen. Ein wichtiger Rat von Harvey C. Nathanson an zuk&uuml;nftige Erfinder lautet daher: &bdquo;Man sollte sich eine Branche suchen, bei der genug Geld vorhanden ist.&ldquo; Damit man entsprechende Quellen anzapfen kann, empfiehlt Nathanson zudem jedem Forscher, sich eine Reputation aufzubauen. Ganz wichtig f&uuml;r ihn sind dabei zum Beispiel Ver&ouml;ffentlichungen in entsprechenden Fachmedien. &bdquo;Wenn man in seiner Branche respektiert wird, dann bekommt man auch die n&ouml;tigen Gelder &ndash; auch vom Staat&ldquo;, betont der Vater der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>. Ein Trackrecord, also die eigene pers&ouml;nliche Erfolgsgeschichte, schaffe Vertrauen bei potenziellen Geldgebern.<br>
Doch Geld ist nat&uuml;rlich nicht alles. Gerade f&uuml;r jemanden, der wirklich neue Wege gehen will, so wie Nathanson damals bei der Erfindung des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a>, ist der Blick &uuml;ber den Tellerrand unverzichtbar. Sein zweiter Rat an Forscher lautet daher, immer mehrere Fachmagazine zu lesen und sich &uuml;ber die Ergebnisse anderer Forschungsbereiche auf dem Laufenden zu halten. &bdquo;Man erh&auml;lt so viele &shy;Ideen und Inspirationen f&uuml;r seine eigene Arbeit. Oft liefern Forschungen aus ganz anderen Bereichen L&ouml;sungen, die man in seine Arbeit transferieren kann und die v&ouml;llig neue Ans&auml;tze erm&ouml;glichen.&ldquo; Doch ein erfolgreiches Produkt ben&ouml;tigt mehr als nur eine gute Idee, es muss nachher auch einen Nutzen f&uuml;r den Anwender und Kunden bieten. Harvey C. Nathansons Ansatz: &bdquo;Wenn man wirklich ein f&uuml;r den Anwender n&uuml;tzliches Ding entwickeln will, braucht man Partner.&ldquo; Er empfiehlt gerade Elektronikern und Physikern, mit Systemexperten zusammenzuarbeiten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2608 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-3.jpg" alt="Wearables_Innovators_MEMS" width="523" height="283" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-3.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-3-370x200.jpg 370w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-3-300x162.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-3-320x173.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_MEMS-3-277x150.jpg 277w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<h2>Im Unruhestand</h2>
<p>Zum Million&auml;r hat ihn seine Erfindung zwar nicht gemacht, da er die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> als Angestellter von Westinghouse entwickelte. Aber es folgte eine spannende Karriere in der Elektronikbranche: Er wurde Chef-Wissenschaftler f&uuml;r Projekte rund um elektronische Bauteile in den Westinghouse Forschungslabors. Als solcher erfand er noch viele weitere innovative L&ouml;sungen f&uuml;r die Verteidigungstechnik von Westinghouse und Northrop, die die Forschungsgruppe sp&auml;ter &uuml;bernahm. &bdquo;Meine Rolle bei der Erfindung der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> erm&ouml;glichte mir w&auml;hrend meiner gesamten Karriere viele Freiheiten bei meinen Forschungen&ldquo;, so Nathanson. Er war 2001 Mitbegr&uuml;nder der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> Industry Group &ndash; der heutigen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> &amp; Sensor Industry Group &ndash; und st&auml;ndiges Vorstandsmitglied. Auch heute noch ist er ihr als &bdquo;Emeritus&ldquo; eng verbunden. 2001 schlie&szlig;lich verabschiedete sich Nathanson in den Ruhestand, zumindest teilweise: Bis 2012 war er weiterhin als Berater f&uuml;r Northrop Grumman t&auml;tig. &bdquo;Der Ruhestand ist nichts f&uuml;r Memmen&ldquo;, meint Nathanson mit einem Lachen &ndash; und ist daher auch heute, mit 79, noch eher im Unruhestand. Gerade beim Thema Halbleiter versucht er, auf dem Laufenden zu bleiben: &bdquo;Ich interessiere mich zum Beispiel sehr f&uuml;r die m&ouml;gliche Rolle, die neue ultrakleine Atomuhren bei der koh&auml;renten Signalverarbeitung von RF-Signalen einnehmen k&ouml;nnen.&ldquo; Und Harvey C. Nathanson gibt seine Erfahrungen gerne weiter, steht jederzeit f&uuml;r die Diskussion neuer Ideen zur Verf&uuml;gung. Allerdings: Auch wenn &bdquo;seine&ldquo; <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/mems/" target="_blank" title="Micro-Electro-Mechanical System Eine Kombination aus mechanischen Elementen, Sensoren, Aktuatoren und elektronischen Schaltungen auf einem Substrat&hellip;" class="encyclopedia">MEMS</a> mit den <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> einen g&auml;nzlich neuen Technologiebereich erm&ouml;glicht haben, Nathanson sieht sich immer noch als &bdquo;Sensor-Mann&ldquo; und nutzt keine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> &ndash; au&szlig;er sein iPhone 6, auf das er nicht mehr verzichten m&ouml;chte.</p>
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		<title>The Dash &#8211; Der erste Ohrcomputer</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wearable-technology-2/the-dash-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[cbinder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 09:18:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<category><![CDATA[Wearables]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://electronic-trends.de/?p=1401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Nikolaj Hviid, CEO von Bragi, dem Erfinder des weltweit ersten Ohrcomputers Beim&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gespr&auml;ch mit Nikolaj Hviid, CEO von Bragi, dem Erfinder des weltweit ersten Ohrcomputers</strong></p>
<p>Beim M&uuml;nchner Start-up Bragi herrscht Hochbetrieb &ndash; Firmenvertreter aus Asien, Mitarbeiter und Lieferanten geben sich in der B&uuml;roetage mitten in M&uuml;nchen die Klinke in die Hand. Aber Nikolaj Hviid, CEO und Gr&uuml;nder von Bragi, macht einen ganz gelassenen Eindruck. Immerhin sind die Entwicklungen von &bdquo;The Dash&ldquo; im Wesentlichen abgeschlossen, die ersten 12.000 Ger&auml;te (Stand: Februar 2016) ausgeliefert. Hviid scheint mit seinem diskreten Assistenten f&uuml;r alle Lebenslagen tats&auml;chlich einen Nerv getroffen zu haben. Erst 2014 hat Bragi das bislang finanziell erfolgreichste Kickstarter-Projekt in Europa abgeschlossen. Seitdem hat sich das junge Unternehmen von einem vielversprechenden Start-up zu einem marktbewegenden Treiber innovativer Technologie entwickelt. F&uuml;r seine Vision eines im Ohr tragbaren Computers hat der Designer Hviid einiges riskiert: &Uuml;berzeugt von seiner Idee, verkaufte er seine Anteile an der von ihm mitgegr&uuml;ndeten Designagentur &ndash; &uuml;brigens die gr&ouml;&szlig;te in Europa &ndash; und steckte sein Geld in &bdquo;The Dash&ldquo;. F&uuml;r ihn stand allerdings gar nicht die Elektronik oder der Wille, ein Wearable zu entwickeln, im Vordergrund. Der geb&uuml;rtige D&auml;ne sieht sich vielmehr als jemand, der gesellschaftliche Probleme l&ouml;st. Seine Visionen hat er schon &ouml;fters mit Technik und Design realisiert &ndash; Bragi ist seine sechste Unternehmensgr&uuml;ndung. &bdquo;Ein Unternehmen zu starten ist ein Roller Coaster on Steroids&ldquo;, meint Hviid &ndash; aber er scheint die Fahrt zu genie&szlig;en &hellip;</p>
<p><strong>Wie wird man vom Designer zum Chef eines Elektronik-Start-ups?</strong><br>
<strong>Nikolaj Hviid:</strong> In Deutschland sieht man Design unter einem eher k&uuml;nstlerischen Ansatz. In D&auml;nemark versteht man dagegen unter Design die L&ouml;sung gesellschaftlicher oder unternehmerischer Probleme. Und genau das habe ich gemacht: Ich wollte nicht unbedingt ein Elektronikunternehmen gr&uuml;nden. Aber ich wollte ein gesellschaftliches Problem l&ouml;sen &ndash; n&auml;mlich einen diskreten Computer entwickeln, der den Menschen unterst&uuml;tzen kann. Und diesen Computer konnte ich nur realisieren, wenn ich auch die Elektronik daf&uuml;r entwickle. Also kam ich nicht drum herum, ein Elektronikunternehmen zu gr&uuml;nden.</p>
<p><strong>Wie kamen Sie denn &uuml;berhaupt auf die Idee f&uuml;r &bdquo;The Dash&ldquo;?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Die Grundidee war, einen Assistenten zu realisieren, der den Menschen hilft. Damit das aber auch funktioniert, muss die Unterst&uuml;tzung diskret erfolgen, also ohne den Nutzer von seiner Umgebung oder aktuellen T&auml;tigkeit abzulenken. Ein Bildschirm zum Beispiel ist damit ausgeschlossen. Das Geh&ouml;r ist aber anders &ndash; es ist ein paralleles diskretes Interface: Ich h&ouml;re alles um mich herum gleichzeitig, kann alles auseinanderhalten und meiner T&auml;tigkeit weiter nachgehen. Also war meine erste Idee, dass ich etwas &uuml;ber das Geh&ouml;r machen muss.<br>
Zweite Idee war, dass der Assistent auch verstehen muss, wo ich bin, was ich mache und wie ich darauf reagiere. Ansonsten kann er mir nicht helfen. Also m&uuml;ssen in das Ger&auml;t Sensoren integriert werden, die die Umgebung erkennen und meine Reaktion messen k&ouml;nnen. Mit diesen Informationen kann das Ger&auml;t verstehen, was ich als Person mache, und mir dabei helfen. Das nennt man einen kontextuellen Computer.<br>
Der n&auml;chste Schritt: Da Bewegungen an einem Kabel die Sensordaten st&ouml;ren w&uuml;rden, muss es kabellos funktionieren. Also habe ich als Resultat ein Ger&auml;t, das im Ohr sitzt, viele Sensoren hat und keine Kabel ben&ouml;tigt &ndash; The Dash.</p>
<p><strong>Welche Anwendungen hatten Sie denn konkret im Sinn?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Gut, wenn ich im Elektrofachmarkt einfach nur einen kontextuellen Computer verkaufen wollte, w&auml;re das nicht sehr erfolgreich. Ich muss also Anwendungen definieren, deren Nutzen der K&auml;ufer sofort versteht. Wir alle m&ouml;gen es, Musik zu h&ouml;ren &ndash; also haben wir als eine prim&auml;re Anwendung ein Musikwiedergabeger&auml;t. Zweite prim&auml;re Anwendung ist, dass es als Headset eingesetzt werden kann. Und drittens haben wir es als Fitnessger&auml;t positioniert. Aber der Gedanke dahinter ist immer noch ein kontextueller Computer, der mir hilft.</p>
<p><strong>Was k&ouml;nnten Sie sich dann als &bdquo;sekund&auml;re&ldquo; Anwendungen vorstellen?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Da gibt es unz&auml;hlige M&ouml;glichkeiten: Ich k&ouml;nnte damit durch Kopfbewegungen einen Rollstuhl steuern, Feuerwehrleute k&ouml;nnten beim Einsatz &uuml;berwacht werden und miteinander kommunizieren oder The Dash setzt automatisch einen Notruf ab, wenn der Tr&auml;ger zum Beispiel einen Schlaganfall erleidet.</p>
<p><strong>Diese <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen wollen Sie in Ihrem Unternehmen entwickeln?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Nein, wir verstehen uns als ein Plattformlieferant. Als einen Hersteller von Ohrcomputern oder &bdquo;Audible Computing&ldquo;.</p>
<p><strong>Gibt es denn schon Firmen, die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>s f&uuml;r The Dash entwickeln wollen?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Absolut. Eigentlich sogar schon zu viele: Wir haben fast 7.000 Entwickler, die sich angemeldet haben und gerne etwas f&uuml;r das Produkt entwickeln wollen.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Crowdfunding-Kampagne bei der Realisierung von The Dash?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Was ich toll finde am Crowdfunding ist, dass nicht irgendein Finanzinvestor entscheidet, ob meine Idee gut oder schlecht ist, sondern hunderttausende von Menschen. Und fast 16.000 Menschen fanden unser Projekt so &uuml;berzeugend, dass sie daf&uuml;r bezahlt haben.</p>
<p><strong>Was glauben Sie, ist die Motivation der Funder?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Die Menschen machen es nicht, weil sie mich toll finden oder unbedingt das Produkt haben wollen. Die meisten Menschen wollen das Projekt verfolgen. Sie wollen teilhaben an dem, was wir tun, und uns begleiten auf der Reise bis zum fertigen Produkt.</p>
<p><strong>Die Crowdfunder haben mehr als 3,3 Millionen US-Dollar in Ihr Projekt investiert. Reicht das, um ein neues Unternehmen aufzubauen?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Ganz ehrlich &ndash; Crowdfunding dient nicht in erster Linie dazu, Geld zu bekommen. Denn am Ende bleibt davon nicht viel &uuml;brig. Erst einmal muss man zehn Prozent Geb&uuml;hren f&uuml;r Kickstarter und Amazon Payment abziehen. Dann erhalten die Crowdfunder ja das Ger&auml;t verg&uuml;nstigt, so dass, wenn man die Produktionskosten abzieht, nicht mehr viel Gewinn bleibt. Dar&uuml;ber hinaus muss man f&uuml;r die ben&ouml;tigten Fertigungsanlagen zahlen. Bei uns kosteten alleine die Spritzgusswerkzeuge doppelt so viel wie alles, was &uuml;briggeblieben ist. Dann kommt noch die Zertifizierung, denn wir wollen ja in die ganze Welt liefern, und die Lieferkosten. Also das, was bei Kickstarter &uuml;briggeblieben ist, ist nur ein klitzekleiner Teil von dem tats&auml;chlich ben&ouml;tigten Geld. Kickstarter ist daher f&uuml;r mich keine Finanzierungsplattform. Es ist eine PR-Plattform.</p>
<p><strong>Suchen Sie denn noch Investoren?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Nein, wir haben bereits fantastische Investoren an Bord, die uns unterst&uuml;tzen und mit ihrem Netzwerk helfen. Wir haben letztes Jahr 20 Millionen Euro an Investmentgeld bekommen. F&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse ist das sehr viel.</p>
<p><strong>Ist M&uuml;nchen ein so investmentfreundliches Gebiet?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Eigentlich nicht. Die M&uuml;nchner Investoren sind eher gl&uuml;cklich, wenn sie in Immobilien investieren k&ouml;nnen &ndash; was typisch ist f&uuml;r ganz Deutschland. Statt Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r die Kinder und Enkel zu schaffen, wird lieber in Wohnraum f&uuml;r sie investiert. Mir fehlt hier so ein bisschen die Mentalit&auml;t der Gr&uuml;nderzeit, wie sie in Deutschland in den 50er Jahren geherrscht hat. Wenn ich irgendwann alt werde und zur&uuml;ckschaue, dann will ich sagen: Ich habe den Menschen einen Platz zum Arbeiten gegeben in einem Unternehmen, das sie toll finden und wo sie die M&ouml;glichkeit haben, viel zu lernen. Ich will am Ende nicht sagen, ich habe viele Geb&auml;ude. Das w&auml;re f&uuml;r mich furchtbar. Ich wohne &uuml;brigens zur Miete, habe keine einzige Immobilie.</p>
<p><strong>In ein Ger&auml;t wie The Dash flie&szlig;t Wissen der unterschiedlichsten Fachrichtungen ein. Wie schafft man es, die Experten aus den verschiedenen Feldern unter einen Hut zu bekommen?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Wir haben eine holokratische Unternehmensstruktur, das hei&szlig;t, wir haben keine Silos mit den verschiedenen F&auml;higkeiten, sondern wir bauen querfunktionale Projekte auf. In jedem Projekt sitzen ein Designer, ein Programmierer und ein Hardwareentwickler. Abh&auml;ngig davon, wo das Projekt gerade steht, werden die Leute einbezogen und wieder herausgenommen. Die Designer verfolgen das Projekt bis zum Schluss und die Software&shy;leute sind von Anfang an mit dabei.</p>
<p><strong>Welche H&uuml;rden hatten Sie denn aus technologischer Sicht zu &uuml;berwinden?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Da gab es mehrere. Wir mussten das Produkt aus m&ouml;glichst kleinen Komponenten aufbauen. Mit einem eigens f&uuml;r uns entwickelten Chip w&auml;re das einfacher gewesen &ndash; aber das w&auml;re zu teuer und wir w&auml;ren bei eventuellen &Auml;nderungen nicht mehr flexibel genug. Daher nutzen wir diskrete Komponenten, die bereits existierten. Heute haben wir in The Dash 27 Sensoren &ndash; die Integrationsdichte ist der absolute Hammer. Als wir angefangen haben, sagten die meisten Experten, dass das nach dem Stand der Technik so nicht machbar w&auml;re &hellip;<br>
Insgesamt sind in dem Ger&auml;t f&uuml;nf Weltneuheiten realisiert, die es in der Gr&ouml;&szlig;e und Komplexit&auml;t so bisher nicht gegeben hat. Zum Beispiel haben wir ein nur fingernagelgro&szlig;es Pulsoximeter integriert &ndash; bisher sind das relativ gro&szlig;e Kisten, die in Krankenh&auml;usern stehen. Dann ist die Kommunikation zwischen den beiden Ohr-Plugs &uuml;ber eine Manipulation des Magnetfeldes realisiert &ndash; heute k&ouml;nnen wir so Musik und Daten in hoher Qualit&auml;t &uuml;bertragen.<br>
Insgesamt haben wir eine extrem hohe Integrationsdichte erreicht &ndash; in jedem Plug stecken rund 90 Elektronikkomponenten. Wir haben elf verschiedene Lagen und in jeder Lage ist eine Toleranz von maximal 0,01 Millimeter erlaubt. Fertigungstechnisch f&uuml;r uns absolut eine Herausforderung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2599 size-full" src="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2.jpg" alt="Wearables_Innovators_Interview" width="523" height="340" srcset="https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2.jpg 523w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2-308x200.jpg 308w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2-300x195.jpg 300w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2-320x208.jpg 320w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2-231x150.jpg 231w, https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2016/09/Wearables_Innovators_Interview-2-481x313.jpg 481w" sizes="(max-width: 523px) 100vw, 523px"></p>
<p><strong>Welche Rolle hat EBV bei dem ganzen Projekt gespielt?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> EBV hat uns sehr bei der L&ouml;sung der Kommunikation zwischen dem linken und rechten Ohr-Plug unterst&uuml;tzt. Sie haben mit uns die Lieferanten von unserer Idee &uuml;berzeugt. Als Sprachrohr zu den Lieferanten hat uns EBV sehr geholfen, denn auch die Lieferanten mussten erheblich investieren, um die ben&ouml;tigten Komponenten f&uuml;r uns bereitstellen zu k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Wie sehen Sie die Zukunft f&uuml;r derartige <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a>?</strong><br>
<strong>N.H.:</strong> Irgendwann werden wir alle tragbare Computer haben &ndash; keine Handys, keine Fernseher. Stattdessen werden wir elektronische Kontaktlinsen im Auge und einen St&ouml;psel im Ohr als tragbare Computer haben. Wir werden &uuml;berall auf dem K&ouml;rper Sensoren haben. Noch innerhalb unserer Generation werden Industrien und Unternehmen verschwunden sein, die diese &Auml;nderungen nicht erkannt haben. Das wird ein Riesenwandel.</p>
<p><small>(Bildnachweis: Bragi)</small></p>
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