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	<title>Future Mobility | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Future Mobility | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Halbleiterlösungen für Future Mobility</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/halbleiterloesungen-fuer-future-mobility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frank-Steffen Russ, Senior Director Market Segments, erläutert, welche Rolle Mobilitätslösungen für EBV Elektronik spielen und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frank-Steffen Russ, Senior Director Market Segments, erl&auml;utert, welche Rolle Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen f&uuml;r EBV Elektronik spielen und wie Unternehmen dabei unterst&uuml;tzt werden, ihre Innovationen schneller auf den Markt zu bringen.</strong></p>
<p>Ohne Halbleiter und Mikroelektronik sind die meisten L&ouml;sungen f&uuml;r die Mobilit&auml;t der Zukunft nicht denkbar. Entsprechend wichtig ist Mobilit&auml;t auch f&uuml;r EBV&nbsp;Elektronik, wie Frank-Steffen Russ, Senior Director Market Segments, betont. Dar&uuml;ber hinaus fasziniert ihn an dem Thema, dass Mobilit&auml;t sich immer wieder neu erfindet &ndash; sto&szlig;en vorhandene Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen an Grenzen, dann w&uuml;rden sich schnell neue L&ouml;sungen auftun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was sind aus Ihrer Sicht die aktuell spannendsten Trends, wenn es um die Fortbewegung geht? </strong></p>
<p><strong>Frank-Steffen Russ</strong>: Aus meiner Sicht sind hier die voll-automatisierten Systeme &ndash; im besonderen autonome Flugdrohnen zur Personenbef&ouml;rderung &ndash; sicherlich die K&ouml;nigsdisziplin unter den kommenden neuen Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie wichtig ist das Thema Mobilit&auml;t f&uuml;r EBV Elektronik als Distributor von Halbleiterl&ouml;sungen? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Sehr wichtig. In vielen unserer vertikalen Marktsegmente besch&auml;ftigen wir uns mit Technologien und L&ouml;sungen rund um Mobilit&auml;t: Das beginnt klassisch in unserem Automotive &amp; Aerospace-Bereich. Aber auch unsere Fachleute aus dem Segment Smart City &amp; Infrastructure setzen sich mit dem Thema auseinander &ndash; hier bieten wir L&ouml;sungen zum Beispiel f&uuml;r die Verkehrs&uuml;berwachung und nat&uuml;rlich alles f&uuml;r die Ladeinfrastruktur. Bei L&ouml;sungen f&uuml;r die Distribution zuk&uuml;nftiger Treibstoffe wie Wasserstoff oder eFuels arbeiten Experten aus verschiedenen Segmenten zusammen, um hierf&uuml;r erforderliche Elektronik-L&ouml;sungen gemeinsam mit unseren Lieferanten bereitzustellen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Welche L&ouml;sungen haben Sie dazu im Portfolio?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir bieten nahezu alles an Spitzentechnologie aus dem Elektronikbereich, die ben&ouml;tigt wird, um moderne und zuk&uuml;nftige Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Das reicht von Power-Management-ICs, Stromsensoren und MCUs f&uuml;r die Implementierung von Batterie-Management-Systemen, &uuml;ber Mikroelektronik f&uuml;r die Motorsteuerung bis hin zu analogen ICs, die f&uuml;r die Signalaufbereitung und Datenumwandlung ben&ouml;tigt werden. Dar&uuml;ber hinaus bieten wir <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s und Speicher f&uuml;r ADAS-Systeme und ber&uuml;hrungsempfindliche Displays, die als Mensch-Maschine-Schnittstellen f&uuml;r die zentralen Steuerkonsolen der Fahrzeuge dienen. Immer wichtiger werden L&ouml;sungen f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz und Machine Learning. Au&szlig;erdem entwickeln wir f&uuml;r unsere Kunden auch spezifische Halbleiter-L&ouml;sungen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wer sind Ihre Kunden im Mobilit&auml;tssegment &ndash; Konzerne, Mittelst&auml;ndler, Start-ups?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir bieten L&ouml;sungen f&uuml;r jedes Unternehmen. Unabh&auml;ngig von Gr&ouml;&szlig;e und vorhandenem internen Know-how k&ouml;nnen wir jeden Kunden ma&szlig;geschneidert unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie kann EBV Elektronik als Halbleiter-Distributor Firmen helfen, die eine neue Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen entwickeln wollen?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir sind seit &uuml;ber 50 Jahren am Markt, davon mehr als 25 Jahre auch im Automotive Segment aktiv. Das hei&szlig;t, wir haben nicht nur die f&uuml;hrenden Supplier im Portfolio, sondern daneben umfassende Fachkenntnisse zu den Markt-Trends und&nbsp;-Anforderungen sowie zu den jeweiligen Technologien. Unsere <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsingenieure k&ouml;nnen so unsere Kunden umfassend beraten, bis hin zum System-Support. Dar&uuml;ber hinaus steht unseren Kunden auch ein breites Netzwerk an Entwicklungspartnern und Produktionsdienstleistern zur Verf&uuml;gung. Erg&auml;nzt wird unser Service-Angebot durch passende Logistik-Dienstleistungen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>EBV Elektronik hat mit StartMeUp eine spezielle Kampagne f&uuml;r Start-ups. Wie genau unterst&uuml;tzen Sie junge Unternehmen?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Um ein Start-up-Unternehmen erfolgreich zu gr&uuml;nden, braucht man hervorragende Ingenieurleistungen, zuverl&auml;ssige Lieferkettendienste, umfassende technologische Erfahrung und ein vielf&auml;ltiges Partnernetz f&uuml;r die Vermarktung der Produkte. Mit all dem kann EBV Start-ups unterst&uuml;tzen. Neben der technischen Beratung geh&ouml;ren also auch Fragen des Vertriebs dazu. Auch Development-Kits oder unser Software-Support helfen Firmen, ihre Produkte schnell und erfolgreich auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Eine tolle Chance bietet auch unser &bdquo;Innovation Hero&ldquo; &ndash; ein Preis, den wir im Rahmen des Innovation World Cups ausschreiben. Hierbei wird nach innovativen L&ouml;sungen unter anderem in den Bereichen Infrastruktur und Transport gesucht. Techpreneure k&ouml;nnen so Teil des weltweit f&uuml;hrenden &Ouml;kosystems f&uuml;r Tech-Innovationen werden &ndash; der Innovation World Cup Series.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Welche Neugr&uuml;ndungen aus dem Bereich der Mobilit&auml;t haben Sie denn bereits unterst&uuml;tzt? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Sie haben sicher schon mal von Lilium geh&ouml;rt &hellip; Die Endmontage ihres Flugtaxis soll im Jahr 2023 beginnen. Ein anderes erfolgreiches Unternehmen, das wir unterst&uuml;tzen konnten, ist Vay. Mit ihrem Teledrive-First-Ansatz wird dort eine Br&uuml;ckentechnologie zum autonomen Fahren entwickelt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>EBV Elektronik will nicht nur Komponenten liefern, sondern auch komplette L&ouml;sungen. Gutes Beispiel ist Ihre &bdquo;Power of Three&ldquo; Kampagne, bei der sie mit zwei weiteren Unternehmen aus dem Avnet-Konzern zusammenarbeiten &ndash; Avnet Abacus und Avnet Embedded. Was genau bieten Sie hier?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir bieten unseren Kunden gemeinsam Basis-Module und ganze Systeme, mit denen sie Lades&auml;ulen f&uuml;r Elektrofahrzeuge schneller designen und auf den Markt bringen k&ouml;nnen. Das umfasst nicht nur Hardware, sondern auch Software, IP, Elektromechanik und Verbindungstechnik. Zusammen bieten wir eine End-to-End-L&ouml;sung an &ndash; alles, was f&uuml;r eine Ladel&ouml;sung ben&ouml;tigt wird, erh&auml;lt der Kunde so aus einer Hand.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Ist &bdquo;Power of Three&ldquo; ein Weg, den EBV Elektronik in Zukunft verst&auml;rkt gehen will? Also weg vom reinen Komponenten-Lieferanten, hin zum L&ouml;sungsanbieter oder One-Stop-Shop?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Immer komplexere Anwendungen ben&ouml;tigen umfassende, ma&szlig;geschneiderte L&ouml;sungen. Daher ist eine Beratung auf Systemebene bei uns schon seit l&auml;ngerem Programm. Das Design einer Ladestation ist dabei ein besonders anschauliches Beispielprojekt, das die M&ouml;glichkeiten dieses Systemansatzes verdeutlicht.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Planen Sie weitere, &auml;hnliche Kooperationen im Mobilit&auml;tssegment? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Ja &ndash; zum Beispiel im Bereich des Einsatzes von k&uuml;nstlicher Intelligenz. Hier existiert bereits ein Partnernetzwerk mit Chip-Herstellern, Softwareanbietern aber auch Integratoren.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wagen wir einen Blick in die Kristallkugel: Wie wird sich die Mobilit&auml;t der Menschen in den n&auml;chsten 25 Jahren ver&auml;ndern? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Hier sind wir wieder bei k&uuml;nstlicher Intelligenz &ndash; sie wird f&uuml;r autonome Systeme in allen Bereichen eingesetzt werden. Mikromobilit&auml;t &ndash; auch autonom &ndash; und Flugdrohnen werden bestehende Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen erweitern. Das Thema &bdquo;letzte Meile&ldquo; wird unseren Alltag dar&uuml;ber hinaus direkt beeinflussen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Henry Ford – Mobilität als Lebenstil</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/henry-ford-mobilitaet-als-lebenstil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Henry Ford hat die Lebensweise unzähliger Menschen mit seiner Vision, den Besitz eines Autos für&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Henry Ford hat die Lebensweise unz&auml;hliger Menschen mit seiner Vision, den Besitz eines Autos f&uuml;r jeden erschwinglich zu machen, ver&auml;ndert. Durch die Produktion am Flie&szlig;band und die Massenproduktion von Autos konnte er seine Ideen in die Wirklichkeit umsetzen.</strong></p>
<p>F&uuml;r Henry Ford bestand Mobilit&auml;t nicht nur aus Autos, sie stellte vielmehr einen v&ouml;llig neuen Lebensstil dar. Ford verstand als Erster, dass Autos das Potenzial hatten, die Gesellschaft zu ver&auml;ndern. Er war davon &uuml;berzeugt, dass Menschen sich fortbewegen wollten und zwar auch &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Distanzen innerhalb k&uuml;rzerer Zeit als es Kutschen erm&ouml;glichten und unabh&auml;ngig von den Fahrpl&auml;nen &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel. Bis zu dieser Zeit galten Automobile als Luxusg&uuml;ter. Ford aber erkannte, dass sie&nbsp;&ndash; eine kosteng&uuml;nstige Fertigung vorausgesetzt&nbsp;&ndash; auch f&uuml;r die breite Masse erschwinglich sein k&ouml;nnten.</p>
<blockquote><p>Sein Ziel: &bdquo;Ich werde ein Auto f&uuml;r die gro&szlig;e Masse bauen, das so billig ist, dass jeder gut verdienende Mann eines besitzen kann&nbsp;&ndash; und mit seiner Familie den Segen stundenlanger Freuden in Gottes gro&szlig;en Weiten genie&szlig;en kann.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><strong>Einf&uuml;hrung des Flie&szlig;bands</strong></h2>
<p>1914 f&uuml;hrte er im Werk Highland Park das Flie&szlig;band ein. Das damit einhergehende Prinzip, den gesamten Produktionsprozess in einzelne Arbeitsschritte zu zerlegen, ist bis heute als Fordismus bekannt. Die Flie&szlig;bandtechnik erlaubte eine enorme Produktionssteigerung beim Modell T. Bereits 1918 war jeder zweite Wagen in Amerika eine &bdquo;Tin Lizzy&ldquo;. Bis 1927 wurden so mehr als 15 Millionen Exemplare dieses Jahrhundertautos gebaut &ndash; ein Rekord, der die n&auml;chsten 45 Jahre Bestand haben sollte.</p>
<h2><strong>Vom Maschinisten zum Unternehmer</strong></h2>
<p>Die Geschichte von Henry Ford beginnt mit seiner Geburt am 30. Juli 1863 in Springwells Township, Wayne County/Michigan. Schon als er gerade einmal sprechen konnte, interessierte er sich bereits f&uuml;r mechanische Prozesse. Mit zw&ouml;lf Jahren fing er an, in einer Maschinenwerkstatt zu arbeiten, baute mit 15 seine erste Dampfmaschine und fing im Alter von 16 Jahren eine Lehre zum Maschinisten an. Als junger Mann arbeitete er in verschiedenen Betrieben, bis er 1891 in der Edison Illuminating Company in Detroit zu arbeiten begann. Es dauerte nur zwei Jahre, bis er zum Chefingenieur des Unternehmens aufstieg.</p>
<p>Thomas Edison sollte ein zum lebenslangen Mentor und Freund von Henry Ford werden. In dieser Zeit experimentierte Ford mit Kraftfahrzeugen und Verbrennungsmotoren&nbsp;&ndash; sowohl w&auml;hrend der Arbeit als auch in seiner Freizeit. Im Jahr 1893 schraubte er den ersten Ford-Motor auf dem heimischen K&uuml;chentisch in der 58&nbsp;Bagley Avenue in Detroit zusammen. Kurz darauf baute Henry Ford sein erstes Auto. Ford verlie&szlig; seine Position bei Edison im Jahr 1899, und gr&uuml;ndete einige Jahre sp&auml;ter die Ford Motor Company.</p>
<h2><strong>Gesellschaftlicher Innovator</strong></h2>
<p>W&auml;hrend seine Fertigungsmethoden die gesamte Industrie in die Moderne f&uuml;hrten, sollte eine andere Erkenntnis praktisch die gesamte Gesellschaftsordnung ver&auml;ndern: Henry Ford vertrat die Meinung, dass die Massenproduktion mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen w&uuml;rde und dass die Besch&auml;ftigten gen&uuml;gend Geld verdienen m&uuml;ssten, um sich die kosteng&uuml;nstig hergestellten Autos leisten zu k&ouml;nnen. So f&uuml;hrte er im Januar 1914 den 5-Dollar-Arbeitstag ein und beteiligte seine Arbeiter &uuml;berdies an den Gewinnen des Unternehmens. Gleichzeitig verk&uuml;rzte Ford die t&auml;gliche Arbeitszeit auf acht Stunden. F&uuml;r die meisten Besch&auml;ftigten bedeutete dies zumindest eine Verdoppelung ihres Einkommens. Erstmals in der Geschichte der Industrialisierung konnten es Fabrikarbeiter tats&auml;chlich zu bescheidenem Wohlstand bringen.</p>
<h2><strong>Produktion von Flugzeugen</strong></h2>
<p>Neben dem Auto sah Ford aber auch das Flugzeug als &bdquo;Teil des Motor-Zeitalters&ldquo; an. Zwischen 1926 und 1933 produzierte die Stout Metal Airplane Company, ein Tochterunternehmen der Ford Motor Company, 199 Flugzeuge, sogenannte &bdquo;Trimotors&ldquo;. &Auml;hnlich wie die Ford-Autos hatten auch die dreimotorigen Trimotors den Ruf, gut designt, kosteng&uuml;nstig und verl&auml;sslich zu sein. Angelehnt an die Tin Lizzie&nbsp;&ndash; das Modell T von Ford&nbsp;&ndash; bekamen die Flugzeuge den Spitznamen Tin Goose verpasst. Insgesamt nutzten mehr als 100 Airlines Ford Trimotors.</p>
<blockquote><p>Ford hatte auch hierzu eine Vision: &bdquo;Merken Sie sich mein Wort: Eine Kombination aus Flugzeug und Auto wird kommen&nbsp;&hellip;&ldquo; sagte er 1940 dem Forbes Magazin. Und setzte 1941 noch einen drauf: &bdquo;Ich kann mir die Zeit vorstellen, in der fast jede Familie ein kleines Flugzeug in ihrem Garten haben wird.&ldquo; Mit den heute kurz vor der Einf&uuml;hrung stehenden Lufttaxis ist diese Vision gar nicht mehr so unwahrscheinlich.</p></blockquote>
<p>Trotz seiner gro&szlig;en Verdienste um die Automobilindustrie ist Henry Ford nicht unumstritten. Vor allem fiel er immer wieder durch seine antisemitischen Aussagen auf. Doch es steht fest, dass er die Welt der Mobilit&auml;t mit seinen Visionen entscheidend gepr&auml;gt hat. Henry Ford starb am 7. April 1947 im Alter von 83 Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein autonomes Auto gibt dem Nutzer Freiheit</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ein-autonomes-auto-gibt-dem-nutzer-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 09:08:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kersten Heineke war schon immer fasziniert von Produkten und Lösungen, die einen für alle erfahrbaren&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kersten Heineke war schon immer fasziniert von Produkten und L&ouml;sungen, die einen f&uuml;r alle erfahrbaren Nutzwert haben. So sieht er in Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen auch mehr als &bdquo;nur&ldquo; Technik. In seinen Augen ist Mobilit&auml;t ein Beitrag dazu, das Leben der Menschen zu verbessern &ndash; indem der Weg von A nach B billiger, bequemer oder umweltfreundlicher wird. Damit w&auml;re nicht nur dem Einzelnen geholfen, sondern der Gesellschaft, der gesamten Menschheit. Als Co-Leiter des McKinsey Center for Future Mobility kann er dabei einen aktiven Part &uuml;bernehmen: Das Center ist der Think-Tank der Unternehmensberatung f&uuml;r die Mobilit&auml;tsdisruption. 200 Menschen weltweit besch&auml;ftigen sich einzig mit der Zukunft der Mobilit&auml;t. Sie beraten betroffene Unternehmen &ndash; vom Autohersteller bis zur Versicherung &ndash; und unterst&uuml;tzen Start-ups bei der Kapitalbeschaffung sowie bei der Skalierung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herr Heineke, mit dem McKinsey Center for Future Mobility sitzen Sie mitten in Frankfurt, einem der gr&ouml;&szlig;ten Ballungsr&auml;ume Deutschlands. Wie bewegen Sie sich pers&ouml;nlich im Alltag in der Stadt?</strong></p>
<p><strong>Kersten Heineke</strong>: Ich benutze Shared E-Kick-Scooter, was 95 Prozent meines Mobilit&auml;tsbedarfs abdeckt. F&uuml;r bestimmte Fahrten nehme ich gelegentlich ein Taxi, aber ein Auto habe ich nicht. Obwohl ich fr&uuml;her ein Autoliebhaber war. Ich hatte leistungsstarke Autos, aber irgendwann habe ich beschlossen, dass ein Auto&nbsp;&ndash; zumindest eines, das man besitzt &ndash; nicht unbedingt die beste Art ist, sein Geld auszugeben. Und es ist auch definitiv nicht die beste Art, sich in einer Stadt fortzubewegen, vor allem, wenn es darum geht, &bdquo;lediglich eine&ldquo; Person zu transportieren.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Warum brauchen wir eine neue Art der Mobilit&auml;t?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Das Auto hat vielen Menschen Freiheit gegeben und uns als Gesellschaft in Deutschland, aber auch in vielen anderen L&auml;ndern, zu Wohlstand verholfen. Aber jetzt, wo die St&auml;dte fast zum Stillstand gekommen sind und Staus und Verkehrsemissionen eine gro&szlig;e Herausforderung darstellen, m&uuml;ssen wir uns damit auseinandersetzen. Wir k&ouml;nnen es uns nicht l&auml;nger leisten, dass die Zahl der Autos pro Haushalt im proportionalen Verh&auml;ltnis zum Einkommen einer Gesellschaft, eines Landes w&auml;chst. Wir m&uuml;ssen also alternative L&ouml;sungen finden, um Staus und Emissionen zu bek&auml;mpfen und den Verkehr zu dekarbonisieren. Und diese L&ouml;sungen k&ouml;nnen alles sein, von Shared-Mobility bis hin zu Mikromobilit&auml;t oder vielleicht weniger Mobilit&auml;t, indem man k&uuml;rzere Strecken zur&uuml;cklegt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Welche Technologien sind f&uuml;r die Entwicklung neuer Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen entscheidend?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Ich denke, dass viele Technologien hier sehr spannend sind. Das autonome Fahren ist f&uuml;r mich die Wichtigste davon. Wenn wir in der Lage sind, uns mit Fahrzeugen, die keinen Sicherheitsfahrer mehr brauchen, autonom durch die Metropolen zu bewegen, k&ouml;nnen wir eine ganz neue Art von Fahrzeugen in die Stadt bringen: Ein gepoolter Kleinbus oder ein Robo-Shuttle oder ein gemeinsam genutztes AV, je nachdem, wie man es nennen m&ouml;chte. Diese Fahrzeuge bieten den Komfort und die Freiheit, sich in der Stadt fortzubewegen, ohne selbst fahren zu m&uuml;ssen, und das zu Kosten, die irgendwo zwischen denen eines Privatfahrzeugs und denen des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs liegen. Gleichzeitig ben&ouml;tigen sie viel weniger Platz und sind v&ouml;llig emissionsfrei, da sie elektrisch betrieben werden. Eine weitere Technologie, die ich sehr spannend finde, ist die Urban Air Mobility. Sie kann die Mobilit&auml;t erg&auml;nzen. Wir k&ouml;nnen die dritte Dimension nutzen und auch neue Wege finden, um schneller und vor allem zuverl&auml;ssiger von A nach B zu kommen. Und zuletzt sind nat&uuml;rlich die Elektrifizierung und die Wasserstofftechnologie die gro&szlig;en Trends, die es uns erm&ouml;glichen werden, den &ouml;ffentlichen Verkehr zu dekarbonisieren.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Sie sprachen von autonomen Fahrzeugen als Wegbereiter f&uuml;r eine erschwingliche Shared-Mobility. Ist es realistisch, davon auszugehen, dass Einzelpersonen in Zukunft kein eigenes Auto mehr haben werden?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Die kurze Antwort ist ja. Die etwas l&auml;ngere Antwort ist, dass es davon abh&auml;ngt, wo die Menschen leben und unter welchen Bedingungen sie leben. Ich zum Beispiel bin verheiratet, habe keine Kinder und wohne in Frankfurt, ganz in der N&auml;he des Stadtzentrums. Es besteht absolut keine Notwendigkeit, ein privates Fahrzeug zu haben. Ein privates Auto kostet zwischen 500 und 1.000&nbsp;Euro im Monat &ndash; ein ziemlich hoher Preis f&uuml;r ein Fahrzeug, das man in der Regel nur sehr wenig nutzt. Und wenn man den Menschen in der Stadt eine Alternative anbieten kann, um von A nach B zu kommen, mit &auml;hnlichem Komfort, mit &auml;hnlicher Geschwindigkeit und mit &auml;hnlicher Bewegungsfreiheit, wie sie das Auto bietet, dann bin ich mir zu 100 Prozent sicher, dass die Menschen umsteigen werden. Lassen Sie mich ein anderes Beispiel nennen. Meine Mutter lebt in einer ziemlich l&auml;ndlichen Gegend, einem Dorf mit 6.000 Einwohnern. Die n&auml;chstgr&ouml;&szlig;ere Stadt ist 15 Autominuten entfernt und hat 150.000 Einwohner. Wird sie in ihrem Leben ohne Auto auskommen? Ich bezweifle es, denn in einer l&auml;ndlichen Gegend braucht man ein Auto, weil es keine &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel in ausreichender Anzahl gibt und sich l&auml;ngere Strecken nur eingeschr&auml;nkt mit Mikromobilit&auml;t zur&uuml;cklegen lassen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Was bedeutet das autonome Fahren f&uuml;r die gro&szlig;en Autohersteller?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: F&uuml;r mich ist es in erster Linie eine gro&szlig;e Chance. Und warum? Weil ein Auto, das autonom f&auml;hrt, dem Nutzer Freiheit gibt. Stellen Sie sich vor, Sie m&uuml;ssten jeden Morgen 40 Minuten zur Arbeit fahren. Sie k&ouml;nnten diese Zeit nutzen, um etwas zu tun, zum Beispiel Ihre morgendlichen Arbeits-E-Mails zu checken. Dann k&ouml;nnte das sogar als Arbeitszeit angerechnet werden. Und wenn ein Automobilhersteller in der Lage ist, einem Kunden diese Art von Funktion zu bieten, ist die Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber dem Unternehmen wahrscheinlich viel h&ouml;her. Der Hersteller k&ouml;nnte sogar in der Lage sein, den Kunden daf&uuml;r Geld zu berechnen und den Service pro Kilometer oder pro Minute zu monetarisieren. Die Bereitschaft, daf&uuml;r zu zahlen, ist vorhanden, wir haben das getestet. F&uuml;r mich ist das also ein riesiges Potenzial. Auf der anderen Seite, und wir haben bereits &uuml;ber das Shared Autonomous Driving gesprochen, hat es auch eine Kehrseite. Stellen Sie sich vor, in einer Stadt gibt es jetzt 20, 30, vielleicht sogar 90 Prozent weniger Fahrzeuge. Das ist sicherlich eine Herausforderung. Die Automobilhersteller m&uuml;ssen also dar&uuml;ber nachdenken, wie sie Teil dieser Shared Autonomous Mobility werden k&ouml;nnen, indem sie die Fahrzeuge zur Verf&uuml;gung stellen, die Dienstleistungen selbst anbieten oder ein anderes attraktives Gesch&auml;ftsmodell finden.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Neben den gro&szlig;en, etablierten Marktteilnehmern gibt es auch viele Start-ups, die neue Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen entwickeln. Wie solide ist Ihrer Erfahrung nach das Fundament, auf dem diese innovativen Unternehmen stehen?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Die Start-ups im Mobilit&auml;tsbereich sind die eigentlichen Innovationstreiber. Ich glaube nicht, dass wir Elektrofahrzeuge h&auml;tten, wenn es dieses eine Start-up nicht gegeben h&auml;tte, das heute kein Start-up mehr ist. Zumindest w&auml;ren Elektrofahrzeuge nicht so fortschrittlich, wie sie es heute sind. Wir w&uuml;rden wahrscheinlich keine gro&szlig;e Diskussion &uuml;ber gemeinsam genutzte autonome Fahrzeuge f&uuml;hren, wenn es keine Start-ups g&auml;be. Das Gleiche gilt f&uuml;r Mikromobilit&auml;t oder Ride-Sharing. All diese Start-ups treiben die Innovation f&uuml;r die Zukunft der Mobilit&auml;t voran. Jeder hat heute eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> des einen oder anderen Start-ups auf seinem Handy &ndash; f&uuml;r mich ein Zeichen, dass diese Unternehmen offensichtlich erfolgreich sind, dass sie genutzt werden, dass sie einen klaren Bedarf und einen klaren Zweck erf&uuml;llen und deshalb weiter bestehen werden.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie m&uuml;ssen sich St&auml;dte ver&auml;ndern und was k&ouml;nnen sie tun, um neue Formen der Mobilit&auml;t zu f&ouml;rdern und zu unterst&uuml;tzen?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: In den meisten St&auml;dten sind heute 50 bis 60 Prozent des Verkehrs Individualverkehr, Autoverkehr. Wenn wir das &auml;ndern und zu einer Welt gelangen wollen, in der wir nur noch 10 oder 15 Prozent haben, m&uuml;ssen wir einen gro&szlig;en Teil der zur&uuml;ckgelegten Fahrzeugkilometer auf andere Formen und andere Verkehrstr&auml;ger umverteilen. Um das zu erreichen, m&uuml;ssen wir weiter in den &ouml;ffentlichen Verkehr investieren. Wir k&ouml;nnen Fahrradwege bauen und in die Infrastruktur f&uuml;r Mikromobilit&auml;t investieren, um die Menschen vom Auto auf Roller, E-Bikes und so weiter zu bringen. Ich denke, der gr&ouml;&szlig;te Hebel, um die Zukunft der Mobilit&auml;t wirklich zu gestalten, sind gemeinsam genutzte autonome Fahrzeuge. Ich denke, dass theoretisch 90&nbsp;Prozent des heutigen Individualverkehrs auf Shared Autonomous Vehicles verlagert werden k&ouml;nnten. Das w&uuml;rde die Art und Weise, wie St&auml;dte genutzt werden und wie die Menschen von A nach B kommen, v&ouml;llig ver&auml;ndern und die St&auml;dte gr&uuml;ner machen. Mobilit&auml;t w&uuml;rde erschwinglicher werden. Sie w&auml;re bequemer und h&auml;tte viele, viele andere Vorteile f&uuml;r die Stadt und nat&uuml;rlich f&uuml;r die B&uuml;rger. Was muss geschehen? Wir brauchen die Technologie. Aber gleichzeitig brauchen wir auch den Mut der Stadt oder der Politiker, unpopul&auml;re Entscheidungen zu treffen, wenn es um die Nutzung von Privatfahrzeugen geht. Das bedeutet nicht unbedingt ein Verbot, aber die Nutzung von Privatfahrzeugen muss so weit zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden, dass die Alternativen, das hei&szlig;t Robo-Shuttles, nicht nur die kl&uuml;gere Wahl sind, sondern auch die Wahl, die jeder trifft.</p>
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<p><strong>Wie sieht es mit den l&auml;ndlichen Gebieten aus? Werden sie Teil dieser Revolution sein oder werden sie sich nicht so sehr ver&auml;ndern?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Lassen Sie mich noch einmal auf die Situation meiner Mutter zur&uuml;ckkommen: Wird ein Robo-Shuttle sie abholen, um in die Stadt zu fahren? Wahrscheinlich nicht. Es gibt einfach nicht genug Dichte in der Gegend, um dies zu einem wirtschaftlich tragf&auml;higen Modell zu machen, selbst mit Subventionen. Was jedoch geschehen wird und bereits geschieht, ist, dass die Fahrzeuge, die die B&uuml;rger dieser Gebiete besitzen, elektrifiziert werden. Der Grund daf&uuml;r ist, dass die meisten Menschen, die in l&auml;ndlichen Gebieten leben, in H&auml;usern und nicht in Wohnungen wohnen. Daher haben sie eine bessere M&ouml;glichkeit, das Fahrzeug zu Hause aufzuladen. In der Situation meiner Mutter k&ouml;nnte es auch vorkommen, dass die Stadt, in die sie h&auml;ufig f&auml;hrt, die Nutzung von Individualfahrzeugen verbietet oder zumindest einschr&auml;nkt. Sie k&ouml;nnte dann zwar mit ihrem Fahrzeug, hoffentlich ihrem Elektroauto, zur Stadt fahren, aber nicht in die Stadt hinein; sie w&uuml;rde dann auf einen Robo-Shuttle umsteigen. Meiner Meinung nach wird sich also die Mobilit&auml;t auf dem Land um 5 oder 10 Prozent ver&auml;ndern, w&auml;hrend sie sich in den mittleren und gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten dramatisch wandeln k&ouml;nnte.</p>
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<p><strong>Wie wichtig ist es, dass die verschiedenen Akteure und Anbieter zusammenarbeiten? </strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Ich habe Anfang dieser Woche ein tolles Beispiel gesehen, bei dem ein Mikromobilit&auml;tsunternehmen sehr eng mit den Nahverkehrsbetrieben der Stadt zusammengearbeitet hat. Und dieses gemeinsame Pilotprojekt hat enorme Vorteile gebracht. Die Nutzerzahlen stiegen sowohl f&uuml;r das Scooter-Unternehmen als auch f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Verkehrsbetriebe. Die Nutzung von Privatfahrzeugen ging zur&uuml;ck, und auch die Staus nahmen in dieser Zeit ab. Meiner Meinung nach sollten wir diese Art der Zusammenarbeit &ouml;fter sehen.</p>
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<p><strong>Und gibt es Ihrer Meinung nach Entwicklungen, die mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit in eine Sackgasse f&uuml;hren werden?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Ich denke, es gibt einige Beispiele f&uuml;r Systeme, die stark infrastrukturbasiert sind. Autonome Fahrzeuge mit eigenen Fahrspuren machen meiner Meinung nach keinen Sinn. Ein anderes Beispiel ist das Aufladen von Lkws &uuml;ber Oberleitungen. Ich halte das f&uuml;r ein gro&szlig;artiges Konzept f&uuml;r Z&uuml;ge, aber f&uuml;r Lkws wird es vermutlich eine Nischenanwendung bleiben, weil man diese Art von Infrastruktur einfach nicht auf gro&szlig;en Stra&szlig;enabschnitten einrichten kann. Also noch einmal: Alles, was stark infrastrukturbasiert ist und einen Nischenanwendungsbereich abdeckt, ist wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.</p>
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<p><strong>Werden die L&ouml;sungen, &uuml;ber die wir hier sprechen, nur den hoch technisierten Industriestaaten zugutekommen? Oder bietet die Mobilit&auml;t der Zukunft auch Chancen f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Viele aktuelle Innovationen in der Mobilit&auml;t kommen nicht aus den Industriel&auml;ndern, sondern aus anderen L&auml;ndern. Zum Beispiel Mitfahrgelegenheiten oder Ride-Pooling. Das ist in vielen L&auml;ndern in S&uuml;dostasien und Afrika sehr, sehr verbreitet. Und in vielen F&auml;llen sind sie dabei auch stark digitalisiert und nutzen f&uuml;r die Services das Smartphone.</p>
<p>Auf der anderen Seite sehen wir viele neue Mikroautos und kleinere Fahrzeuge. Zwei- und dreir&auml;drige Fahrzeuge kommen aus S&uuml;dostasien und Indien, denn in diesen L&auml;ndern kann sich nicht jeder ein Auto leisten. Es gibt also einige L&ouml;sungen aus Afrika, S&uuml;damerika und S&uuml;dostasien, die wirklich hervorragend sind und uns wahrscheinlich sehr helfen w&uuml;rden, wenn wir sie hier umsetzen w&uuml;rden.</p>
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