<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Innovators | Future Markets Magazine</title>
	<atom:link href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Nov 2024 09:02:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.2</generator>

<image>
	<url>https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2021/04/cropped-TQ_byEBV_512x512px-2-32x32.png</url>
	<title>Innovators | Future Markets Magazine</title>
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wie realistisch ist die All Electric Society?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wie-realistisch-ist-die-all-electric-society/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 10:51:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=12623</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie realistisch ist die All Electric Society, und was wird benötigt, um sie zu erreichen?&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wie-realistisch-ist-die-all-electric-society/">Wie realistisch ist die All Electric Society?</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Wie realistisch ist die All Electric Society, und was wird ben&ouml;tigt, um sie zu erreichen? Wir haben dar&uuml;ber mit Karl Lehnhoff, Direktor des Marktsegments Industrie, Wissenschaft und Medizin bei EBV Elektronik, gesprochen.</b></span></p>
<p class="p1">&bdquo;Das Land geh&ouml;rt mir nicht. Es ist nur von meinen Kindern geliehen.&ldquo; Diese Weisheit seines Gro&szlig;vaters, eines Bauern, treibt Karl Lehnhoff noch heute an. Dementsprechend ist er vom Konzept der All Electric Society fasziniert, das er seit mehr als zwei Jahren als Direktor des Marktsegments Industrie, Wissenschaft und Medizin bei EBV vorantreibt. Er sieht darin die Chance, eine sauberere und bessere Welt zu schaffen &ndash; nicht nur f&uuml;r die heutige Generation, sondern vor allem f&uuml;r zuk&uuml;nftige Generationen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie realistisch ist Ihrer Meinung nach die Umsetzung der All Electric Society?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Karl Lehnhoff:</span></strong> Sie ist durchaus realistisch. Aus technologischer Sicht sind alle notwendigen L&ouml;sungen heute verf&uuml;gbar. Wir m&uuml;ssen vielleicht noch an den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen arbeiten. In der Europ&auml;ischen Union haben wir bereits einige Vorschriften f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit, und nun m&uuml;ssen wir sie in nationale Gesetze umsetzen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie l&auml;sst sich das Bewusstsein der Verbraucher st&auml;rken?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Verbraucher sind sich der Umweltperspektive bewusst, aber wir m&uuml;ssen erkl&auml;ren, was sich &auml;ndern muss und wie sich das wirtschaftlich auswirkt. Wenn man es richtig erkl&auml;rt, werden sie es verstehen. Das ist eine Aufgabe unserer Politiker.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Welche Technologien sind noch erforderlich, um die All Electric Society Wirklichkeit werden zu lassen?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Wir haben die meisten Technologien. Wichtig ist, erneuerbare Energiequellen mit Energiespeicherl&ouml;sungen zu kombinieren. Das R&uuml;ckgrat davon ist die Digitalisierung. Es geht letztlich um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ger&auml;ten des Energiesystems.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie lassen sich die verschiedenen Komponenten und Bereiche der All Electric Society am besten zusammenf&uuml;hren?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Es braucht einen systematischen und integrierten Ansatz. Bei EBV unterst&uuml;tzen wir auf System- und Technologieebene und helfen bei der Auswahl von Komponenten und Integration in ein Gesamtsystem. Wir sind in Verb&auml;nden aktiv, um Technologietrends fr&uuml;h zu erkennen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Welche Rolle spielt die Elektronik bei der Umsetzung der All Electric Society?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.:</span></strong> Elektronik ist das Herz vieler L&ouml;sungen. Denken Sie an Leistungselektronik, Steuerungssysteme und Kommunikationsschnittstellen. Hardware und Software erm&ouml;glichen &Uuml;berwachung, Steuerung und Integration.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Ist die Verbindung der Sektoren ein Vorteil f&uuml;r EBV?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Das war ein Ziel unserer Struktur. Wir haben ein tieferes Marktverst&auml;ndnis und k&ouml;nnen besser unterst&uuml;tzen. Zudem haben wir Technologiebereiche, sodass wir mit fundiertem Wissen &uuml;ber spezialisierte Technologien helfen k&ouml;nnen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Welche Rolle spielt Energieeffizienz? Was kann die Halbleiterindustrie beitragen?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Energieeffizienz ist sehr wichtig &ndash; Energie, die man nicht verschwendet, muss man nicht erzeugen. Technologisch sind Halbleiter mit gro&szlig;em Bandabstand wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid Treiber f&uuml;r h&ouml;here Effizienz und weniger Verluste.</p>
<p class="p2">Ein weiterer interessanter technischer Trend ist der Wechsel von Wechselstrom- zu Gleichstromnetzen. Photovoltaikanlagen erzeugen Gleichstrom. Beim bestehenden Netz m&uuml;ssen wir den Strom auf Wechselstrom umwandeln und dann f&uuml;r die Nutzung wieder zur&uuml;ck. Macht das Sinn? Nein! Ein Gleichstromnetz reduziert Verluste durch Umwandlung.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie sehen Sie die Welt in 20 bis 30 Jahren, wenn die All Electric Society erfolgreich umgesetzt wurde?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Die Welt wird viel sauberer sein, mit weniger CO<sub>2</sub> in der Atmosph&auml;re. Sie wird effizienter und technologieorientierter sein, mit einem nachhaltigen Lebensstil. Vielleicht verschieben wir den Earth Overshoot Day vom Fr&uuml;hjahr auf den Herbst.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wie-realistisch-ist-die-all-electric-society/">Wie realistisch ist die All Electric Society?</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start-ups treiben nachhaltige Energie voran</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/start-ups-treiben-nachhaltige-energie-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=12539</guid>

					<description><![CDATA[<p>Start-ups spielen eine entscheidende Rolle bei der Elektrifizierung unserer Gesellschaft. Mit ihren innovativen Ideen gestalten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/start-ups-treiben-nachhaltige-energie-voran/">Start-ups treiben nachhaltige Energie voran</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Start-ups spielen eine entscheidende Rolle bei der Elektrifizierung unserer Gesellschaft. Mit ihren innovativen Ideen gestalten sie den Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft ma&szlig;geblich mit und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung von Netto-Null-Zielen.</b></span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>All-in-One Speicherl&ouml;sung</b></span></h2>
<p class="p2">p&amp;e power&amp;energy hat eine effiziente Leistungselektronik-Plattform f&uuml;r nachhaltige Energiespeicherl&ouml;sungen entwickelt. Diese Plattform integriert zuvor separate Komponenten und verspricht bis zu 20 Prozent Kostensenkung, bis zu 90 Prozent Verlustreduzierung und eine bis zu 50 Prozent l&auml;ngere Lebensdauer im Vergleich zu bestehenden L&ouml;sungen. Die Anwendungen reichen vom Laden von Elektrofahrzeugen bis hin zur Sektorenkopplung.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.p-and-e.com">www.p-and-e.com</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>In die Pedale treten f&uuml;r Strom</b></span></h2>
<p class="p2">Die Spinning-Bikes von Off The Grid sind mit einem integrierten elektronischen System ausgestattet, das die beim Training erzeugte Energie in Strom umwandelt. Eine Stunde Radfahren auf diesen station&auml;ren Fahrr&auml;dern erzeugt gen&uuml;gend Energie, um 15 Smartphones zu laden, einen Laptop 5 Stunden lang zu betreiben oder eine Gl&uuml;hbirne f&uuml;r 20 Stunden mit Strom zu versorgen.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.getoffthegrid.ca">www.getoffthegrid.ca</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Langlebigkeit f&uuml;r Brennstoffzellen</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Die innovative Herstellung des Kernkomponenten, der Membran-Elektroden-Einheit (MEA), von Hydrogenea erm&ouml;glicht es Brennstoffzellen und Elektrolyseuren, eine bis zu 10-mal l&auml;ngere Lebensdauer zu erreichen. Dar&uuml;ber hinaus bieten die MEAs des Unternehmens bis zu 20 Prozent h&ouml;here Effizienz und lassen sich leichter an unterschiedliche Kundenanforderungen anpassen als bisherige L&ouml;sungen.</span></p>
<p class="p3"><a href="http://www.hydrogenea.de">www.hydrogenea.de</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Maximale Flexibilit&auml;t beim Laden von Elektrofahrzeugen</b></span></h2>
<p class="p2">Das Ladeger&auml;t von MarsCharge kann zwischen den Lademodi Level 1, Level 2 und Level 3 wechseln, sodass alle Arten von Elektrofahrzeugen mit einer einzigen Ladebuchse betrieben werden k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus nutzt das Ladeverwaltungssystem von MarsCharge Algorithmen, um die Ladezyklen f&uuml;r eine l&auml;ngere Lebensdauer der Batterie zu optimieren. Die neueste Version, MarsCharger Lite, ist ein ultraschnelles, batteriebetriebenes DC-Ladeger&auml;t, das in den Kofferraum Ihres Autos passt.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.marscharge.com">www.marscharge.com</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Supercharger f&uuml;r Lithium-Batterien</b></span></h2>
<p class="p2">Die Silicon-Composite-Anodentechnologie von Sicona Battery Technologies bietet eine 20 Prozent h&ouml;here Energiedichte und gr&ouml;&szlig;ere Kapazit&auml;t im Vergleich zu herk&ouml;mmlichen Graphitanoden. Dieses Start-up verwendet zudem ein hydrophiles Bindemittel in seinen Anoden, um die Leitf&auml;higkeit zu verbessern und selbstheilende Eigenschaften zu erm&ouml;glichen. Diese Anoden werden in Lithium-Ionen-Batterien f&uuml;r Anwendungen in der E-Mobilit&auml;t und erneuerbaren Energien eingesetzt.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.siconabattery.com">www.siconabattery.com</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Heizen, wenn Strom g&uuml;nstig ist</b></span></h2>
<p class="p2">Die intelligenten Thermostate von Themo sparen den Nutzern Geld, indem sie den Stromverbrauch von Elektroheizungen anhand der aktuellen Marktpreise optimieren. Im Kern von Themos Technologie steht ein Stromoptimierungs-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/algorithmus/" target="_blank" title="Eine allgemein nachvollziehbare eindeutige Beschreibung einer Folge von Aktionen zur L&ouml;sung eines, meist mathematischen, Problems." class="encyclopedia">Algorithmus</a>, der die intelligenten Thermostate des Unternehmens antreibt. Dieser <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/algorithmus/" target="_blank" title="Eine allgemein nachvollziehbare eindeutige Beschreibung einer Folge von Aktionen zur L&ouml;sung eines, meist mathematischen, Problems." class="encyclopedia">Algorithmus</a> ber&uuml;cksichtigt verschiedene Faktoren, darunter Tageszeit, Wettervorhersagen und Schwankungen der Strompreise am Markt.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.themo.io">www.themo.io</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p5"><span class="s1"><b>Strom plus Prozessw&auml;rme</b></span></h2>
<p class="p2">Das Druckluftspeichersystem von Green-Y Energy speichert nicht nur Strom mithilfe von Druckluft, sondern liefert gleichzeitig W&auml;rme und K&uuml;hlung f&uuml;r Geb&auml;ude und Prozesse. W&auml;hrend des Ladevorgangs wird Luft unter Verwendung von Strom komprimiert und bei bis zu 300 bar in Druckluftzylindern gespeichert. Bei der Kompression entsteht W&auml;rme von bis zu 60 Grad Celsius, die zur Geb&auml;udeheizung, f&uuml;r Warmwasser oder als Prozessw&auml;rme genutzt werden kann.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.green-y.ch">www.green-y.ch</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p5"><span class="s1"><b>Erschwinglicher Gr&uuml;ner Wasserstoff</b></span></h2>
<p class="p2">Cipher Neutron hat mit seinem Anionen-Austauschmembran (AEM)-Elektrolyseur-Stack eine Effizienz von 94,36 Prozent erreicht. Das bedeutet, dass die AEM-Elektrolyseure nur 41,754 Kilowattstunden Strom ben&ouml;tigen, um 1 Kilogramm Wasserstoff zu erzeugen. Die Skalierbarkeit der Technologie erm&ouml;glicht eine weitverbreitete Anwendung, um die steigende Nachfrage nach gr&uuml;nem Wasserstoff zu decken.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.cipherneutron.com">www.cipherneutron.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/start-ups-treiben-nachhaltige-energie-voran/">Start-ups treiben nachhaltige Energie voran</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CO2-Neutralität ist absolut machbar</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/co2-neutralitaet-ist-absolut-machbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=12546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Phoenix Contact war eines der ersten Unternehmen, das den Begriff All Electric Society nutzte, um&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/co2-neutralitaet-ist-absolut-machbar/">CO2-Neutralität ist absolut machbar</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Phoenix Contact war eines der ersten Unternehmen, das den Begriff All Electric Society nutzte, um die umfassende Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Bereiche der Wirtschaft und Infrastruktur zu beschreiben. Anfang September 2023 stellte Phoenix Contact am Standort Blomberg den All Electric Society Park vor. Joel Stratemann, Manager Business Development Integrated Energy Solutions bei Phoenix Contact, erl&auml;utert die dahinterstehende Idee, die ben&ouml;tigten Technologien &ndash; und wie realistisch er es einsch&auml;tzt, dass die All Electric Society Wirklichkeit wird.</p>
<h2 class="p3"><b>Was hat Phoenix Contact inspiriert, den All Electric Society Park zu schaffen?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Joel Stratemann:</span></strong> Seit fast f&uuml;nf Jahren haben wir die Vision einer All Electric Society. Wir m&ouml;chten diese Vision zum Leben erwecken und zeigen, dass sie mit der vorhandenen Technologie umgesetzt werden kann. Alles, was wir brauchen, ist bereits vorhanden. Das war einer der Hauptgr&uuml;nde, warum wir uns entschieden haben, den All Electric Society Park zu bauen.</p>
<h2 class="p3"><b>K&ouml;nnen Sie die Herausforderungen bei der Integration der verschiedenen Komponenten einer All Electric Society beschreiben?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.:</span></strong><span class="s3"> Es war eine Herausforderung, die Technologien und L&ouml;sungen f&uuml;r die Vernetzung der Elektrifizierung so zu gestalten, dass alle verschiedenen Anwendungen eng zusammenarbeiten. Interessant ist, dass wir die Anwendungen nicht nur mit elektrischer Energie, sondern auch mit thermischer Energie verbinden. Es gibt also einen Austausch zwischen elektrischer und thermischer Energie, zum Beispiel durch W&auml;rmeverluste. Das nennen wir Sektorenkopplung.</span></p>
<h2 class="p3"><b>Wie realistisch ist es, gen&uuml;gend erneuerbare Energie zu produzieren, um eine All Electric Society zu betreiben?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">J. S.: </span></strong>Es ist eine Herausforderung, aber machbar, gen&uuml;gend erneuerbare Energie zu erzeugen. Allerdings m&uuml;ssen wir die Energie so effizient wie m&ouml;glich nutzen. Wir ben&ouml;tigen auch die Technologie, um die Energie zu speichern und zu verteilen sowie die W&auml;rmeverluste aus verschiedenen Anwendungen zur&uuml;ckzugewinnen.</p>
<h2 class="p3"><b>Was ist notwendig, um die Sektorenkopplung &uuml;ber verschiedene Industrien hinweg zu erm&ouml;glichen?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">J. S.: </span></strong>Kommunikation ist ein sehr wichtiger Bestandteil. Alle verschiedenen Anwendungen sind durch verschiedene Protokolle und Kommunikationsschnittstellen verbunden. Wir brauchen Standardisierung und IoT-Konzepte, um die Art von Quervernetzung zwischen all diesen Anwendungen zu realisieren. Beispielsweise verwendet jemand in der Fertigung <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/profinet/" target="_blank" title="Profinet ist ein universeller von der Profibus-Nutzerorganisation (PNO) erarbeitetes Konzept f&uuml;r die homogene Integration des&hellip;" class="encyclopedia">Profinet</a>, Profibus oder Modbus zur Kommunikation. Ein Anbieter von E-Mobilit&auml;t nutzt OCPP oder etwas &Auml;hnliches. Wir m&uuml;ssen eine Art Quervernetzung realisieren. Aber wir m&uuml;ssen nicht nur die elektrische Seite verbinden. E-Mobilit&auml;t oder Energiespeicher haben W&auml;rmeverluste. Andererseits ben&ouml;tigen Geb&auml;ude viel W&auml;rme. Daher brauchen wir die Infrastruktur, um alle Energie zusammenzuf&uuml;hren und die Anwendungen zu verbinden.</p>
<h2><b>Wie effizient ist der Energieverbrauch im All Electric Society Park im Vergleich zu herk&ouml;mmlichen Systemen?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">J. S.: </span></strong>Viel effizienter. Lassen Sie mich das Konzept mit einem Beispiel erkl&auml;ren: Wir haben sechs Hochleistungs-Ladestationen im Park. Jede Station kann mit 350 Kilowatt laden und hat vielleicht f&uuml;nf Prozent W&auml;rmeverlust. Das ergibt 17,5 Kilowatt W&auml;rmeverlust. Bei sechs Stationen haben wir 105 Kilowatt W&auml;rme. Diese k&ouml;nnen wir zur&uuml;ckgewinnen und zum Heizen des Geb&auml;udes nutzen. Das ist ein echter Fortschritt. Wir sind also viel energieeffizienter. Dann sprechen wir &uuml;ber W&auml;rmepumpen und Leistungszahlen. Normalerweise hat eine W&auml;rmepumpe in einem Privathaushalt eine Leistungszahl von drei oder vier. Im Park haben wir eine Leistungszahl von elf erreicht. Das bedeutet ein Kilowatt elektrischer Input und elf Kilowatt Output. Das ist sehr effizient. Und es macht viel Spa&szlig;.</p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Hatten Sie bei der Umsetzung des Parks alle notwendigen Technologien zur Verf&uuml;gung, oder gab es L&uuml;cken?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.: </span></strong><span class="s3">Nein. Die Kernkomponenten sind alle auf dem Markt erh&auml;ltlich: Photovoltaik, W&auml;rmepumpen, Wasserstoffspeicher, Batteriespeicher, Energiemanagementsysteme &ndash; alles ist verf&uuml;gbar. Was fehlt, ist die Quervernetzung. Wenn Sie beispielsweise mit einem Anbieter von Energiespeichern dar&uuml;ber sprechen, wie man Energie speichert, hat er absolut recht und ist ein Experte. Aber wenn Sie mit ihm oder ihr dar&uuml;ber sprechen, wie wir die W&auml;rmeverluste des Energiespeichers wiederverwenden k&ouml;nnen, wird es manchmal etwas schwierig.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Wie hat dieses Projekt die eigenen Praktiken von Phoenix Contact beeinflusst?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.: </span></strong><span class="s3">Wir haben gelernt, dass es nicht nur auf die Produkte ankommt, sondern auch auf das Wissen, um das Konzept der All Electric Society zu schaffen. Und wir haben nicht nur den All Electric Society Park in Blomberg, sondern auch das Geb&auml;ude G60: Es ist die erste Produktionsst&auml;tte am Standort Blomberg, die energiepositiv ist. Das bedeutet, dass wir mehr Energie erzeugen, als wir ben&ouml;tigen, um das Geb&auml;ude und die Produktion darin zu betreiben. Dabei nutzen wir die gleichen Konzepte und Technologien wie im All Electric Society Park.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Der &Uuml;bergang war f&uuml;r Verbraucher bisher kostspielig. Wird die All Electric Society letztendlich wirtschaftlich vorteilhaft f&uuml;r den Durchschnittsb&uuml;rger?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.:</span></strong><span class="s3"> Meiner Meinung nach wird sie das. Nat&uuml;rlich sind einige Technologien teurer. Eine W&auml;rmepumpe ist zum Beispiel teurer als eine herk&ouml;mmliche Heizung. Aber im Hinblick auf den Klimaschutz ist sie besser. In der All Electric Society sprechen wir von Konzepten: Ein Einzelner ben&ouml;tigt m&ouml;glicherweise keine W&auml;rmepumpe. Stattdessen k&ouml;nnte es ein gro&szlig;es Konzept f&uuml;r eine Stadt oder einen Stadtteil geben, wie man die B&uuml;rger mit elektrischer und thermischer Energie versorgt. Es ist auch m&ouml;glich, dass in der Zukunft die Technologie auf dem gleichen Stand sein wird, aber die Energie viel g&uuml;nstiger als heute ist.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Das ultimative Ziel des Konzepts der All Electric Society ist es, bis 2050 CO&#8322;-Neutralit&auml;t zu erreichen. Glauben Sie, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dies zu erreichen?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.:</span></strong><span class="s3"> Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass wir es schaffen werden. Ich muss nur aus meinem B&uuml;rofenster schauen &ndash; ich sehe den All Electric Society Park und sehe, dass es funktioniert. Und wir haben viele Kunden, die mittlerweile CO&#8322;-neutral sind, indem sie die verf&uuml;gbaren Technologien nutzen. Also, ja, es ist absolut erreichbar. </span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/co2-neutralitaet-ist-absolut-machbar/">CO2-Neutralität ist absolut machbar</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spannende Human Machine Interfaces Start-ups</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/spannende-human-machine-interfaces-start-ups/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 13:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Human Machine Interfaces]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Start-ups auf der ganzen Welt arbeiten an innovativen Lösungen für eine immer natürlichere Interaktion mit&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/spannende-human-machine-interfaces-start-ups/">Spannende Human Machine Interfaces Start-ups</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Start-ups auf der ganzen Welt arbeiten an innovativen L&ouml;sungen f&uuml;r eine immer nat&uuml;rlichere Interaktion mit Maschinen und Computern. Wir stellen exemplarisch f&uuml;r diesen Erfindergeist sechs spannende Unternehmen vor.</b></span></p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Kognitiven Zustand erkennen</b></span></h2>
<p class="p3">Die von CorrActions entwickelte Deep-Tech-Gehirn&uuml;berwachung nutzt vorhandene Bewegungssensoren, zum Beispiel im Lenkrad, um den kognitiven Zustand von Fahrern und Passagieren zu erkennen. Dabei werden Mikrobewegungen analysiert, die auf eine Vielzahl von kognitiven Symptomen hinweisen, beispielsweise, wenn ein Fahrer betrunken oder &uuml;berm&uuml;det ist. Die vorhandene Hardware im Fahrzeug muss dazu nicht ver&auml;ndert werden.</p>
<p class="p4"><a href="http://www.corractions.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.corractions.com</a></p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Transparentes Display</b></span></h2>
<p class="p3">Die Transparenz des von United Screens entwickelten 55&nbsp;Zoll gro&szlig;en OLED-Panels liegt bei rund 40&nbsp;Prozent. Das erm&ouml;glicht es, ein Objekt im Hintergrund zur Inszenierung durchscheinen zu lassen. Ein Infrarot-Touch-Rahmen erfasst bis zu zehn gleichzeitige Touchpoints und l&auml;dt zur intuitiven Interaktion mit den gezeigten Inhalten ein. Das Display kann als Hingucker auf einem Event oder als Digital Signage eingesetzt werden.</p>
<p class="p4"><a href="http://www.corractions.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.united-screens.tv</a></p>
<h2 class="p5"><span class="s1"><b>Die virtuelle Welt ertasten</b></span></h2>
<p class="p3">HaptX hat Human Machine Interfaces in Form von Handschuhen entwickelt, die &uuml;ber Hunderte von mikrofluidischen Aktuatoren Ber&uuml;hrungsempfindungen simulieren. Damit ist eine nat&uuml;rliche Interaktion und echte Ber&uuml;hrungshaptik in der virtuellen Realit&auml;t und Robotik m&ouml;glich. In einer Multiplayer-Kollaboration k&ouml;nnen mehrere Benutzer in derselben virtuellen Umgebung arbeiten und dieselben Objekte ertasten.</p>
<p class="p4"><a href="http://www.haptx.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.haptx.com</a></p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Leichtgewichtige AR-Brille </b></span></h2>
<p class="p3">Das AR-Headset von Kura bietet eine 95-prozentige Linsentransparenz und ein 150-Grad-Sichtfeld in einem kompakten Formfaktor, der sich kaum noch von einer normalen Brille unterscheidet. Dank der hohen Transparenz ist ein nat&uuml;rlicher Augenkontakt m&ouml;glich, der Benutzer kann auch andere Aufgaben erledigen, w&auml;hrend er das Headset nutzt. Dabei dringt kein Licht nach vorn, sodass andere Personen die Darstellung nicht sehen k&ouml;nnen.</p>
<p class="p6"><a href="http://www.kura.tech" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kura.tech</a></p>
<h2 class="p2"><span class="s1"><b>Bandbreite f&uuml;rs Gehirn</b></span></h2>
<p class="p3">Paradromics bringt eine Gehirn-Computer-Schnittstelle mit hoher Datenrate auf den Markt. Die erste Anwendung des Interface ist ein BCI-f&auml;higes Kommunikationshilfsmittel f&uuml;r schwer motorisch eingeschr&auml;nkte Menschen. Kortikale Module zeichnen dabei Signale von mehr als 1.600&nbsp;einzelnen Neuronen auf; ein kranialer Hub versorgt die kortikalen Module mit Strom und vervollst&auml;ndigt die Signalverarbeitung.</p>
<p class="p4"><a href="http://www.kura.tech" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.paradromics.com</a></p>
<h2 class="p7"><span class="s1"><b>Sprachbasierte HMI</b></span></h2>
<p class="p3">Linguwerk hat eine Spracherkennung speziell f&uuml;r eine intuitive Mensch-Maschine-Kommunikation entwickelt. Die L&ouml;sung bindet neben Spracherkennung und Sprachausgabe auch eine Vielzahl anderer Ein- und Ausgabemodalit&auml;ten in das HMI-Verhalten der Maschine, des Ger&auml;tes oder des Assistenten ein. Mit einem individuell konfigurierbaren Wakeword kann das Sprachinterface ber&uuml;hrungslos und verl&auml;sslich aktiviert werden.</p>
<p class="p4"><a href="http://www.linguwerk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.linguwerk.de</a></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/spannende-human-machine-interfaces-start-ups/">Spannende Human Machine Interfaces Start-ups</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Erfinder der Computermaus</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-erfinder-der-computermaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 10:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Human Machine Interfaces]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11870</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seine zahlreichen technologischen Innovationen waren entscheidend für die Entwicklung des Personal Computings. Die Arbeit von Douglas&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-erfinder-der-computermaus/">Der Erfinder der Computermaus</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Seine zahlreichen technologischen Innovationen waren<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>entscheidend f&uuml;r die Entwicklung des Personal Computings. Die Arbeit von Douglas Engelbart trug dazu bei, Computer f&uuml;r jedermann bedienbar zu machen.</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">E</span><span class="s1">s war im Dezember 1968. Ein bis dato unbekannter Wissenschaftler vom Stanford Research Institute trat vor eine schweigende Menge in San Francisco&nbsp;&ndash; und begann mit dem, was als &bdquo;Mutter aller Pr&auml;sentationen&ldquo; in die Geschichte einging: In seinem 90-min&uuml;tigen Vortrag stellte er praktisch alles vor, was die moderne Computertechnik Jahre sp&auml;ter ausmachen sollte: Videokonferenzen, Hyperlinks, vernetzte Zusammenarbeit, digitale Textbearbeitung&nbsp;&ndash; und etwas, das &bdquo;Maus&ldquo; genannt wurde.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Die Welt von morgen</b></span></h2>
<p class="p2">Der Wissenschaftler, der dem staunenden Publikum das Potenzial der Zusammenarbeit mit Computern demonstrierte, war Douglas&nbsp;Engelbart. Kein Computer-Spezialist, sondern Ingenieur und passionierter Erfinder. &bdquo;Damals dachten die meisten Menschen, dass Computer nur zum Rechnen da sind&nbsp;&ndash; gro&szlig;e Gehirne zum Knacken von Zahlen. Das Konzept der interaktiven Datenverarbeitung war ihnen fremd&ldquo;, erinnerte er sich Jahre sp&auml;ter. &bdquo;Es war f&uuml;r die Leute schwer zu verstehen, was wir in meinem Labor, dem Augmentation Research Center am SRI in Menlo Park, machten. Ich wollte also zeigen, welche Flexibilit&auml;t ein Computer bieten kann: die Welt von morgen.&ldquo;</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Vision&auml;rer Ingenieur</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Engelbart (1925&nbsp;&ndash; 2013) schloss 1942 die Highschool ab und studierte anschlie&szlig;end Elektrotechnik an der Oregon State University. W&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs war er als <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>techniker t&auml;tig. Im Jahr 1948 erhielt er seinen Bachelor und arbeitete f&uuml;r das NACA Ames Laboratory (Vorl&auml;ufer der NASA). Anschlie&szlig;end bewarb er sich f&uuml;r das Graduiertenprogramm in Elektrotechnik an der University of California, Berkeley, und promovierte 1955. Ein Jahr sp&auml;ter verlie&szlig; er die Universit&auml;t, um f&uuml;r das Stanford Research Institute (SRI) zu arbeiten.</span></p>
<p class="p2"><span class="s1">Am SRI erwarb Engelbart innerhalb von zwei Jahren ein Dutzend Patente und arbeitete an magnetischen Computerkomponenten, grundlegenden Ph&auml;nomenen digitaler Ger&auml;te und dem Skalierungspotenzial der Miniaturisierung. Im Jahr 1962 ver&ouml;ffentlichte er sein vision&auml;res Werk &bdquo;Augmenting Human Intellect: A Conceptual Framework&ldquo;. Darin skizzierte er seine Ideen f&uuml;r den Einsatz von Computern zur Erg&auml;nzung der menschlichen Intelligenz. Seine Motivation f&uuml;r seine Entwicklungen formulierte Douglas Engelbart einmal folgenderma&szlig;en: &bdquo;Die Komplexit&auml;t der Probleme, vor denen die Menschheit steht, w&auml;chst schneller als unsere F&auml;higkeit, sie zu l&ouml;sen.&ldquo; </span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Die menschlichen F&auml;higkeiten erweitern</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Engelbart wollte daher technologische Innovationen nutzen, um die F&auml;higkeiten des Menschen zu erweitern. Sein Ziel war es nicht, dass Menschen dank der Technik weniger zu tun haben, sondern dass sie mithilfe der Technik mehr leisten k&ouml;nnen. Besonders im Computer sah er ein geeignetes Medium, um den Intellekt des Menschen zu unterst&uuml;tzen und so zu bef&auml;higen, auch hochkomplexe Probleme schneller zu l&ouml;sen. Ein Beispiel f&uuml;r diese Erweiterung des menschlichen Intellekts ist die &bdquo;X-Y Positionsanzeige f&uuml;r ein Anzeigesystem&ldquo;, die eine direkte Manipulation von Elementen auf dem Bildschirm erm&ouml;glichte. &bdquo;Ich habe 1961 angefangen, Notizen f&uuml;r die Maus zu machen. Zu dieser Zeit war ein Lichtstift das gebr&auml;uchlichste Ger&auml;t, um etwas auf dem Bildschirm zu zeigen. Dieser Stift wurde w&auml;hrend des Krieges f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>ger&auml;te entwickelt. Das war die Standardmethode zum Navigieren, aber ich fand sie nicht besonders gut.&ldquo; Wer auf den Begriff &bdquo;Maus&ldquo; f&uuml;r das neuartige Bedienger&auml;t gekommen war, wusste Douglas Engelbart sp&auml;ter nicht mehr. &bdquo;Es sah halt irgendwie aus wie eine Maus: ein K&auml;stchen, noch aus Holz gefertigt, mit einem Kabel an einem Ende. Oben ein roter Knopf zum Klicken und unten zwei R&auml;dchen, die Bewegungsimpulse &uuml;bertrugen.&ldquo; </span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Teil eines viel gr&ouml;&szlig;eren Projekts</b></span></h2>
<p class="p2">&bdquo;Die Maus war nur ein winziger Teil eines viel gr&ouml;&szlig;eren Projekts, das darauf abzielte, den menschlichen Intellekt zu verbessern&ldquo;, so Engelbart. Denn dieses so rudiment&auml;r erscheinende Ger&auml;t erleichterte die Bedienung einer grafischen Benutzeroberfl&auml;che erheblich&nbsp;&ndash; auch das eine Entwicklung von Douglas Engelbart und seinem Team. Eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/grafische-benutzeroberflaeche-gui/" target="_blank" title="Eine Benutzeroberfl&auml;che, die Informationen grafisch darstellt, normalerweise mit verschiebbaren Fenstern, Schaltfl&auml;chen und Symbolen." class="encyclopedia">grafische Benutzeroberfl&auml;che (GUI)</a> verwendet visuelle Elemente wie Fenster, Schaltfl&auml;chen und Men&uuml;s, &uuml;ber die der Nutzer mit der Software interagieren kann. Urspr&uuml;nglich bestanden Computer nur aus Textbl&ouml;cken und es waren umfangreiche Kenntnisse in der Programmierung und Computerschnittstellen erforderlich, um sie zu bedienen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Grundlage f&uuml;r Apples Erfolg</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Doch Engelbart war seiner Zeit wohl zu weit voraus, die Pr&auml;sentation auf der Fall Joint Computer Conference und die Tragweite seiner Erfindungen gerieten schnell in Vergessenheit. Engelbart gelang es nicht, das SRI, Investoren oder andere potenzielle Geldgeber von seiner Vision zu &uuml;berzeugen. Erst 1980 schloss er einen Lizenzvertrag mit den beiden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le-Gr&uuml;ndern Steve Jobs und Steve Wozniak &uuml;ber das Patent der Maus ab&nbsp;&ndash; 40.000&nbsp;US-Dollar erhielt er daf&uuml;r. Vier Jahre sp&auml;ter stellte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le den &bdquo;Macintosh&ldquo; vor, der auf Ideen Engelbarts basiert: mit Maus und grafischer Benutzeroberfl&auml;che. Heute ist Engelbarts Vision eines Computers f&uuml;r jedermann l&auml;ngst Wirklichkeit geworden. Als er im Jahr 2013 stirbt, ehrt ihn <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le-Gr&uuml;nder Wozniak mit den Worten: &bdquo;Alles, was wir in Computern haben, l&auml;sst sich auf sein Denken zur&uuml;ckf&uuml;hren. F&uuml;r mich ist er ein Gott. Er wird f&uuml;r die Maus anerkannt, aber er hat wirklich eine Menge unglaublicher Dinge f&uuml;r Computerschnittstellen und Netzwerke getan.&ldquo;</span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/der-erfinder-der-computermaus/">Der Erfinder der Computermaus</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz in HMI-Lösungen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/kuenstliche-intelligenz-in-hmi-loesungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 10:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Human Machine Interfaces]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11854</guid>

					<description><![CDATA[<p>Karl Lehnhoff, Director Segment Industrial, Scientific &#38; Medical bei EBV Elektronik, zu Trends im Bereich der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/kuenstliche-intelligenz-in-hmi-loesungen/">Künstliche Intelligenz in HMI-Lösungen</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Karl Lehnhoff, Director Segment Industrial, Scientific &amp; </b></span><b>Medical bei EBV&nbsp;Elektronik</b><span class="s1"><b>, zu Trends im Bereich der Human Machine Interfaces.</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">U</span><span class="s1">nser Alltag ist heute von Technik durchdrungen. Mit der Komplexit&auml;t der Technologien, die uns t&auml;glich umgeben, nimmt auch der Bedarf an Mensch-Maschine-Schnittstellen zu, die eine m&ouml;glichst positive User Experience bieten. Dabei werden die Interaktionsm&ouml;glichkeiten immer vielf&auml;ltiger: Die Palette an HMI-L&ouml;sungen reicht vom Push-Button &uuml;ber Multi-Touch-Bildschirme bis hin zu Sprach- und Gestensteuerung. Diese Bandbreite ist etwas, das Karl Lehnhoff besonders fasziniert</span>.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Ein Lichtschalter, eine Computermaus, ein </b></span><span class="s2"><b>Neuroimplantat zur Steuerung einer </b></span><b>Prothese&nbsp;&ndash; was davon ist f&uuml;r Sie eine Mensch-</b><span class="s1"><b>Maschine-Schnittstelle?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Karl Lehnhoff:</b> </span><span class="s4">Das ist leicht zu beantworten&nbsp;&ndash; alle. Schalter sind eine Basis-HMI. Aber auch andere Dinge wie eine Computermaus, sind ganz klar Mensch-Maschine-Schnittstellen. Nat&uuml;rlich gibt es daneben Hightechger&auml;te wie Brain Machine Interfaces. Sie stellen die aktuell fortschrittlichste Variante einer HMI dar.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Welche Technologien zur Mensch-Maschine-Interaktion sind denn aktuell besonders gefragt?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s5"><b>K.&thinsp;L.:</b></span><span class="s1"> Fangen wir mit dem Klassiker an, den Schaltern. Wir benutzen sie &uuml;berall. Und wir werden sie auch in Zukunft verwenden. Auf der anderen Seite benutzen wir immer mehr <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s, angefangen beim Smartphone bis hin zum Auto. Zuk&uuml;nftig werden wir dabei mehr haptisches Feedback integrieren. Was sich zudem immer mehr durchsetzt, ist die Spracherkennung. Wir nutzen sie bereits mit Smartphones oder mit Alexa und Siri im Smart Home. Sie wird in Zukunft auch in anderen Anwendungen zum Einsatz kommen, zum Beispiel in der industriellen Produktion. Au&szlig;erdem wird immer &ouml;fters die Gestensteuerung eingesetzt.</span></p>
<p class="p2"><span class="s4">Zum Bereich der HMI geh&ouml;ren aber auch L&ouml;sungen zur biometrischen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/authentifizierung/" target="_blank" title="Stellt sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, f&uuml;r den er sich ausgibt." class="encyclopedia">Authentifizierung</a>. Gesichtserkennung bei Telefonen oder anderen Anwendungen, Fingerabdruckscanner oder Iris-Scanner. </span></p>
<p class="p2">Was ich zudem spannend finde, sind Augmented und Virtual Reality. Auf der diesj&auml;hrigen Hannover-Messe habe ich mir zum Beispiel eine L&ouml;sung angeschaut, bei der &uuml;ber Smart Glasses ein Roboter f&uuml;r den Logistikbereich gesteuert wird.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b><a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s werden aktuell fast &uuml;berall verwendet&nbsp;&ndash; wo geht die Entwicklung hin? </b></span></p>
<p class="p2"><span class="s5"><b>K.&thinsp;L.:</b></span><span class="s1"> <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s haben wir heute tats&auml;chlich &uuml;berall und sie werden kontinuierlich weiterentwickelt. Wir sehen bereits 3D-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s und die M&ouml;glichkeit, haptisches Feedback zu integrieren. In Zukunft werden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s zudem mit anderen HMI-Technologien wie Gestensteuerung kombiniert.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Wie kann denn haptisches Feedback in einen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a> integriert werden?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Typischerweise wird heute ein Motor oder ein piezoelektrischer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a> verwendet, der eine f&uuml;hlbare R&uuml;ckmeldung gibt. Es gibt auch Displays, die &uuml;ber taktile R&uuml;ckkopplungsschichten verf&uuml;gen. Sie &bdquo;erzeugen&ldquo; Kn&ouml;pfe unter dem Display, sodass man sp&uuml;ren kann, wenn man sie dr&uuml;ckt. Feedback ist nicht nur bei <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s relevant, sondern auch bei anderen Anwendungen, wo Kn&ouml;pfe hinter Glas Feedback erm&ouml;glichen. Auch hier wird oft ein Motor verwendet, um eine mechanische R&uuml;ckmeldung zu geben. Das ist sogar m&ouml;glich, wenn der Bediener Handschuhe tr&auml;gt&nbsp;&ndash; dann muss allerdings die Feedback-Kraft gr&ouml;&szlig;er sein und vielleicht in einem Bereich von 1 oder 2G liegen, sonst sp&uuml;rt man das nicht durch den Handschuh.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Wird heute &uuml;ber HMI gesprochen, kommt man an KI kaum vorbei. Neben dem Einsatz bei der Sprach- und Gestenerkennung&nbsp;&ndash; welche Rolle spielt KI bei HMI? </b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Nicht immer erkennen wir es, aber wir nutzen heute schon eine Menge KI. Beim Smartphone, bei der Sprach- oder Gesichtserkennung. In der Bildverarbeitung wird sie oft eingesetzt. In Zukunft geht es zum Beispiel bei der Spracherkennung darum, das Sprachverst&auml;ndnis zu verbessern und mehr W&ouml;rter zu erkennen. KI wird auch bei Gehirn-Computer-Schnittstellen, bei Virtual und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/augmented-reality/" target="_blank" title="Die erweiterte Realit&auml;t ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realit&auml;t. Der Anwender&hellip;" class="encyclopedia">Augmented Reality</a> oder f&uuml;r vorausschauende Analysen ben&ouml;tigt. Dabei wird auch das Maschinelle Lernen eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen. Denn damit kann das Ger&auml;t selbst weiter lernen, sich vielleicht selbst ein neues Wort beibringen.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>was bleibt der Schl&uuml;ssel zu einem<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>idealen Benutzererlebnis?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Einer der wichtigsten Punkte ist die Erkennungsgenauigkeit. Ich erlebe das jeden Tag bei meinem Auto&nbsp;&ndash; manche W&ouml;rter versteht es, manche nicht. Wir m&uuml;ssen also eine hohe Genauigkeit und Zuverl&auml;ssigkeit haben. Hier kann KI helfen. Aber es gibt noch eine Menge andere Kriterien f&uuml;r eine gute HMI: <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datenschutz/" target="_blank" title="Bewahrt die schutzw&uuml;rdigen Belange von nat&uuml;rlichen Personen und juristischen Institutionen vor Missbrauch durch elektronische Medien." class="encyclopedia">Datenschutz</a>, Feedback, der Umgang mit Fehlern. Aber die wichtigsten Punkte f&uuml;r mich sind Zuverl&auml;ssigkeit und Genauigkeit.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Bei der Bandbreite an Technologien&nbsp;&ndash; wie kann EBV Elektronik bei der Realisierung einer HMI helfen?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Wir sind einer der f&uuml;hrenden Spezialisten f&uuml;r Halbleiter. Wir k&ouml;nnen also bei der Auswahl passender Technologie helfen. Auch beim Thema &bdquo;Software&ldquo; k&ouml;nnen wir Kunden beraten. Daf&uuml;r haben wir unsere Segmentstruktur mit den verschiedenen Markt- und Technologiesegmenten. Das spiegelt sich auch im Feld wider, mit unseren Field-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>lication-Engineers f&uuml;r Technologien und Systeme. Und auch bei der Produktion, beim Lieferkettenmanagement und all den anderen Dingen, die n&ouml;tig sind, um ein Produkt auf den Markt zu bringen, k&ouml;nnen wir unterst&uuml;tzen.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Arbeiten Sie dabei auch mit Ihren &bdquo;Schwesterunternehmen&ldquo; aus dem Avnet-Konzern zusammen? Wie profitiert der Kunde davon?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Das tun wir, zum Beispiel liefert unsere Schwesterfirma Avnet Abacus Verbindungstechnik, passive Bauelemente und Elektromechanik. Damit k&ouml;nnen wir also die komplette St&uuml;ckliste abdecken. Avnet Embedded bietet komplette L&ouml;sungen f&uuml;r Kundenanwendungen. Sie &uuml;bernehmen die Entwicklung, auch die Produktion und k&ouml;nnen dabei in einer breiten Palette von Anwendungen arbeiten. Und dann haben wir noch unseren Software-Spezialisten Witekio, der die komplette Entwicklung von der unteren Software-Ebene bis hin zu Embedded <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen und Konnektivit&auml;t abdeckt. Wir als EBV sind schlie&szlig;lich ein Full-Service-Partner. Damit hat der Kunde nur eine Anlaufstelle, &uuml;ber die er alle Informationen und den gesamten Service erh&auml;lt.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Was bedeuten die aktuellen Entwicklungen im Bereich der HMI aus Sicht der Halbleiterindustrie?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Wir erkennen deutlich den Trend weg vom Mikrocontroller, hin zum Mikroprozessor. Das hat viel mit den zunehmenden Funktionalit&auml;ten des <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s zu tun. Dieser Trend &uuml;bertr&auml;gt sich nun auch auf die anderen Anwendungen. Das Display selbst wird immer komplexer. Das kann mit Mikrocontrollern nicht mehr erf&uuml;llt werden. Also kommt es in Zukunft auf leistungsf&auml;higere Mikroprozessoren an. Nat&uuml;rlich braucht man auch mehr Rechenleistung f&uuml;r die immer h&auml;ufiger eingesetzte K&uuml;nstliche Intelligenz. Und auch f&uuml;r den 3D-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a> braucht man in Zukunft leistungsf&auml;higere Prozessoren als in der Vergangenheit.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Welche Entwicklungen im Bereich HMI finden Sie aktuell besonders spannend&nbsp;&ndash; und warum?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Die Sprach- und Gestenerkennung, denn sie erm&ouml;glicht eine nat&uuml;rliche Interaktion wie mit einem Menschen. Sie ist in vielen Situationen hilfreich, beim Autofahren genauso wie in der Industrie. Der Schl&uuml;ssel zu alldem wird aber die K&uuml;nstliche Intelligenz sein.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Was glauben Sie: Werden wir in Zukunft Maschinen allein mit unseren Gedanken steuern k&ouml;nnen?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Das ist schwer zu sagen. Aber aus medizinischer Sicht ist das ein sehr interessantes Gebiet. Ich hoffe, wir werden dadurch Menschen helfen k&ouml;nnen, besser mit ihren k&ouml;rperlichen Einschr&auml;nkungen zu leben.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Und verstehen Sie die &Auml;ngste vieler Menschen, wenn Sie an einen Chip in ihrem Gehirn denken?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> Auf der einen Seite verstehe ich die &Auml;ngste, aber ich glaube, das ist auch eine Frage der pers&ouml;nlichen Situation. Wer eingeschr&auml;nkt ist und wem so ein Chip im t&auml;glichen Leben hilft, wird eher den Nutzen sehen. Menschen, die nicht darauf angewiesen sind, werden eher das Risiko sehen.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Zum Abschluss: Was fasziniert Sie besonders am Thema HMI?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>K.&thinsp;L.:</b></span> F&uuml;r mich ist das Faszinierende, dass das Feld so breit ist. Beginnend beim Ein-/Aus-Schalter &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>s und Spracherkennung bis hin zum Brain-Computer-Interface. Und nach den HMI, die wir heute haben, wird wieder etwas Neues kommen. Wie es aussehen wird, wei&szlig; ich nicht. Aber Menschen investieren Zeit in Forschung und Entwicklung und versuchen, neue Wege zu gehen. Das gef&auml;llt mir.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/kuenstliche-intelligenz-in-hmi-loesungen/">Künstliche Intelligenz in HMI-Lösungen</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf dem Weg zum vorausschauenden Roboter</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/auf-dem-weg-zum-vorausschauenden-roboter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 11:03:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Human Machine Interfaces]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11491</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine der größten Herausforderungen bei Mensch-Maschine-Schnittstellen ist die natürliche Interaktion. Mit Lösungen wie einer Gesten-&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/auf-dem-weg-zum-vorausschauenden-roboter/">Auf dem Weg zum vorausschauenden Roboter</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen bei Mensch-Maschine-Schnittstellen ist die nat&uuml;rliche Interaktion. Mit L&ouml;sungen wie einer Gesten- und Sprachsteuerung hat die Technik dabei schon gro&szlig;e Fortschritte erzielt. In letzter Zeit richtet sich der Fokus zudem auf die Steuerung von Maschinen per Gedanken: Brain Machine Interfaces messen die elektrische Aktivit&auml;t des Gehirns (Elektroenzephalographie, EEG) und leiten daraus Steuerbefehle f&uuml;r Computer, Maschinen oder Roboter ab. Einer der Pioniere in der Nutzung von EEG-Daten f&uuml;r die Interaktion mit robotischen Systemen ist das DFKI. Hier l&auml;uft aktuell das<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>Forschungsprojekt EXPECT, dessen Hauptziel die Entwicklung einer adaptiven, selbstlernenden Plattform f&uuml;r Mensch-Roboter-Kollaboration ist. Sie soll nicht nur verschiedenste Arten der aktiven Interaktion erm&ouml;glichen, sondern auch in der Lage sein, aus Gestik, Sprache, Augenbewegungen und Gehirnaktivit&auml;t die Intention des Menschen abzuleiten&nbsp;&ndash; die Maschine soll also erahnen k&ouml;nnen, was der Mensch als N&auml;chstes vorhat. Prof. Dr. Elsa Andrea Kirchner, EXPECT-Projektleiterin f&uuml;r den Forschungsbereich Robotics Innovation Center, gibt Einblicke in das Projekt und in den Stand der Forschung rund um Brain Machine Interfaces (BMI).</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Mit dem Chip im Gehirn Maschinen steuern&nbsp;&ndash; </b></span><span class="s2"><b>das wird bereits von Firmen wie Neuralink und Synchron getestet. Ist das tats&auml;chlich die Zukunft von Human Machine Interfaces?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>Elsa Andrea Kirchner:</b></span> Das Problem bei der Interaktion mit dem Gehirn &uuml;ber implantierte Chips ist, dass man nur den Teil des Gehirns erreichen kann, in dem sich der Chip befindet. Man m&uuml;sste viele dieser Chips implantieren, um ein gutes Bild davon zu bekommen, was das Gehirn tut. F&uuml;r einige Zwecke ist das Verfahren sicherlich n&uuml;tzlich, zum Beispiel zur Stimulation des Gehirns bei Parkinson.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Was ist die Alternative?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Man kann die Hirnaktivit&auml;t auch von au&szlig;en messen, &uuml;ber Elektroden, die am Kopf angebracht werden. Allerdings misst man dabei immer eine Summe von Aktivit&auml;ten, sodass die Aufl&ouml;sung geringer ist als bei einer implantierten Elektrode. Zudem hat man mehr Rauschen, weil die Gehirnstr&ouml;me durch Haut, Knochen und Haare hindurch gemessen werden. Deshalb sind die Daten viel schwieriger zu interpretieren. Man braucht also sehr gute Ger&auml;te, um sie aufzuzeichnen, und man braucht eine gute Signalverarbeitung und Maschinelles Lernen, um diese Daten richtig zu interpretieren.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie genau sieht Ihr Ansatz beim EXPECT-Projekt aus?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Ziemlich oft sehen wir bei der Interaktion einer anderen Person an, was sie tun will oder was sie von mir erwartet. Ein Kollege &uuml;bergibt mir zum Beispiel ein Werkzeug, weil ich darauf schaue und er gerade danebensteht. Und das ist etwas, was man auch bei der Interaktion mit Maschinen erreichen will. Man will einer Maschine nicht immer explizit jeden einzelnen Schritt sagen, sondern, dass die Maschine das von selbst versteht. Daf&uuml;r kann man viele Wege nutzen. Und einer dieser Wege ist die direkte Nutzung der Gehirnaktivit&auml;t.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Denkt tats&auml;chlich jeder Mensch gleich? Zeigt also ein EEG immer das gleiche, egal<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>welcher Mensch den Gedanken hat: &bdquo;Roboter, &ouml;ffne den Greifer&ldquo;?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Unsere Gehirne sind sehr &auml;hnlich organisiert. Man hat also die gleichen Bereiche an &auml;hnlichen Stellen. Aber wir wissen auch, dass es gro&szlig;e Unterschiede zwischen den Menschen gibt. Wenn man also die &uuml;ber ein EEG gemessene Gehirnaktivit&auml;t einer Person mithilfe von Maschinellem Lernen analysiert hat, bedeutet das nicht, dass man das trainierte Modell einfach auf eine andere Person &uuml;bertragen kann. Dann sinkt die Leistung vielleicht um 20 oder 30&nbsp;Prozent. Daher haben wir einige Herausforderungen, wie wir Modelle trainieren k&ouml;nnen, die auf viele Personen passen. Dies ist eines der Ziele des Projekts EXPECT.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Ihre Plattform f&uuml;r die Mensch-Roboter-Kollaboration setzt aber nicht nur auf Gedanken, sondern soll die verschiedensten Arten der aktiven Interaktion erm&ouml;glichen. Warum?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Stellen Sie sich eine Schlaganfallpatientin vor, die zum Beispiel nicht in der Lage ist, den rechten Arm zu bewegen. Auch bei ihr gibt es eine gewisse Planung der Bewegung im Gehirn. Die k&ouml;nnen wir erkennen und den Arm mithilfe eines Exoskeletts bewegen. Allerdings haben wir dabei ein paar Probleme. Zun&auml;chst einmal sind wir beim Interpretieren nicht zu 100&nbsp;Prozent korrekt. Das zweite Problem ist, dass wenn ein Mensch an eine K&ouml;rperbewegung denkt, er sie nicht unbedingt ausf&uuml;hren will.</p>
<p class="p2">Die meisten Patienten haben selbst nach einem Schlaganfall noch einige winzige Muskelaktivit&auml;ten. Die kann man nutzen: Man interpretiert zun&auml;chst das EEG und erkennt, dass die Patientin an eine Bewegung denkt. Gleichzeitig &uuml;berwacht man die Muskeln&nbsp;&ndash; wird dabei eine Aktivit&auml;t erkannt, wei&szlig; man, dass sie die Bewegung wirklich ausf&uuml;hren will.</p>
<p class="p2">Diese Kombination verschiedener Signale ist sehr wichtig, denn wenn ein Exoskelett pl&ouml;tzlich den Arm bewegt, ohne dass man es wirklich wollte, hat man das Gef&uuml;hl, seine Handlungsf&auml;higkeit verloren zu haben und dass das Exoskelett den Willen &uuml;bernommen hat.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>In welchen F&auml;llen macht es dar&uuml;ber hinaus Sinn, verschiedene Interaktionsm&ouml;glichkeiten zu nutzen?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Nehmen Sie zum Beispiel die Spracherkennung. Oft ist die Umgebung daf&uuml;r zu laut. In unseren Projekten arbeiten Kollegen an der Kombination von EEG und Sprache, um sicherzustellen, dass die gesprochene Sprache richtig erkannt wird. Gleichzeitig kann uns die Spracherkennung auch dabei helfen, das EEG besser zu interpretieren. In der Trainingsphase spricht man dann zum Beispiel aus: &bdquo;Bitte hol den Hammer&ldquo;. Gleichzeitig wird dabei das EEG gemessen. Und sp&auml;ter denkt man das nur noch und der Roboter wird es anhand der Gehirnaktivit&auml;t verstehen.</p>
<p class="p3"><span class="s4"><b>Hauptziel Ihres Projekts ist es, dass die Maschine die Intention des Menschen vorausahnen kann. Bei welchen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen macht das Sinn?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Manchmal arbeitet man mit Menschen zusammen, die schon bevor man ihnen etwas sagt, wissen, was sie tun sollen. Das empfinden wir als besonders positiv. Gleiches gilt auch bei der Zusammenarbeit mit einer Maschine&nbsp;&ndash; es gibt Situationen, in denen es besser w&auml;re, wenn das System meine Absicht kennen w&uuml;rde.</p>
<p class="p2">Stellen Sie sich vor, Sie tragen ein Exoskelett und versuchen, irgendetwas &uuml;ber Kopf zu reparieren. Dann unterst&uuml;tzt das Exoskelett sie und h&auml;lt den Arm aktiv hoch. Das ist erst mal gut. Aber dann ist man irgendwann fertig und will den Arm wieder senken. Die Sensoren erkennen das zwar, aber f&uuml;r einen Moment muss man dennoch gegen das Exoskelett arbeiten. Wenn wir dagegen die Planung der Armbewegungen im Gehirn erkennen k&ouml;nnen, kann sich das System darauf vorbereiten und schneller reagieren. Das haben wir bereits in der Praxis mit Personen getestet. Sie konnten die Unterschiede wirklich sp&uuml;ren.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie genau funktioniert das?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s5"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span><span class="s2"> Wir k&ouml;nnen in das Gehirn schauen und die Zeitspanne untersuchen, in der das Gehirn die Bewegung plant, bevor ein Signal an die Muskeln gesendet wird. Das kann bis zu 1,5&nbsp;Sekunden dauern, manchmal sogar l&auml;nger. Wir k&ouml;nnen in diese Vorbereitungsphase hineinschauen und erkennen, dass der Mensch sich bewegen will. Und das geht nur &uuml;ber die Gehirnsignale, nicht &uuml;ber Gesten, Muskelaktivit&auml;t, Augenbewegungen oder Sprache</span>.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Wie weit sind Sie dabei in Ihrem Forschungsprojekt aktuell? </b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span><span class="s2"> Im Rahmen des EXPECT-Projekts konzentrieren wir uns auf die M&ouml;glichkeiten, wie man auf multimodalen Daten trainieren kann, wie man sie nutzen kann. Zum Beispiel, um zwischen Signalen umzuschalten, wenn die Qualit&auml;t eines Signals nachl&auml;sst. Es geht also nicht um den allgemeinen Ansatz, sondern eher darum, wie wir verschiedene Methoden einsetzen k&ouml;nnen, um uns an ver&auml;nderte Signalqualit&auml;ten anzupassen.</span></p>
<p class="p2">So k&ouml;nnen wir mit anderen Signalen trainieren, als wir sp&auml;ter verwenden. Wenn zum Beispiel bei einem Patienten die Muskelaktivit&auml;t am Anfang nicht zuverl&auml;ssig ist, dann k&ouml;nnen wir zum Trainieren das EEG nutzen und sp&auml;ter die Muskelaktivit&auml;t und das Eye-Tracking verwenden, um die Leistung zu verbessern und zu steigern.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Sie nutzen unter anderem Gestik, Sprache, Augenbewegungen und Gehirnaktivit&auml;t&nbsp;&ndash; gibt es eine Technologie, die in Zukunft besonders dominierend sein wird?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> <span class="s2">Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Es kommt ein bisschen darauf an, wie und was man kommunizieren m&ouml;chte. Aber das BCI ist f&uuml;r die Zukunft besser geeignet als die anderen Systeme. Ich glaube aber vor allem, dass sich die Qualit&auml;t der Schnittstellen so ver&auml;ndern wird, dass sie unsere Bed&uuml;rfnisse viel nat&uuml;rlicher erf&uuml;llen. Am besten w&auml;re es, wenn man eine Schnittstelle nicht sehen, sp&uuml;ren und bemerken w&uuml;rde. Und ich glaube an multimodale Schnittstellen, denn so kommunizieren wir auch als Menschen&nbsp;&ndash; mit Sprache, Mimik und Gestik.</span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Welche Entwicklungen in der Halbleitertechnologie sind dabei f&uuml;r Sie besonders spannend?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> An der Universit&auml;t Duisburg-Essen haben wir eine Gruppe von Forschern und Ingenieuren, die sich mit der Terahertz-Technologie besch&auml;ftigen. Dar&uuml;ber l&auml;sst sich sehr gut die Umgebung erkennen. Man sieht eine Wand, ein Fenster und eine Ecke und kann sogar sagen, ob der Bereich aus Holz, Stein oder Kunststoff ist. Es gibt viele Ideen, wie diese Technologie genutzt werden kann, um Biosignale ber&uuml;hrungslos zu messen. So kann man zum Beispiel &uuml;ber die Reflexion der Terahertz-Wellen die Bewegung der Muskeln messen. Und anhand dieser Bewegungen wissen wir, was die Hand und die Finger tun.</p>
<p class="p2"><span class="s4">Interessant ist auch der Einsatz von Graphen, um eine epidermale Elektronik zu realisieren, die unter Nutzung von Terahertz-Technologie passiv ohne Chip und Kabel am K&ouml;rper funktioniert und die elektrische Aktivit&auml;t in den Muskeln mit einer sehr hohen Aufl&ouml;sung misst. Das ist nicht nur f&uuml;r die Interaktion sehr interessant, sondern zum Beispiel auch, um Muskelkrankheiten zu verstehen. </span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Fehlt Ihnen bei den heute verf&uuml;gbaren Halbleiterl&ouml;sungen noch etwas f&uuml;r Ihre Plattform?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Analyse der Gehirnaktivit&auml;t f&uuml;r sehr komplizierte Fragen durchf&uuml;hren. Daf&uuml;r braucht man eine gro&szlig;e Menge an Daten und m&auml;chtige Machine Learning-Modelle. Das ist vor Ort vielleicht ziemlich schwierig zu realisieren. Aber die Forschung befasst sich bereits damit, diese gro&szlig;en KI-Modelle in kleine Embedded-Ger&auml;te zu bringen. Das ist auch f&uuml;r uns sehr wichtig. Denn wenn man mit seinem Exoskelett in der freien Natur heruml&auml;uft und kein Internet hat, dann ist man wirklich in Schwierigkeiten, wenn man sich auf eine KI-Verarbeitung verl&auml;sst, die in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> l&auml;uft.</p>
<p class="p2"><span class="s4">Um das KI-Modell jedoch in das System zu integrieren, brauchen wir sehr energieeffiziente Rechenleistungen. Dabei muss das Modell auch im Einsatz weiterhin lernen k&ouml;nnen. Denn stellen Sie sich vor, Sie haben einen Patienten, bei dem ein Signal mit der Zeit immer besser wird. Das sollte das Modell erkennen, sodass sich das System vielleicht mehr auf die Muskeln als auf das EEG verl&auml;sst. </span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Was ist aus Ihrer Sicht wichtig beim Design einer optimalen Mensch-Maschine-Schnittstelle? </b></span></p>
<p class="p2"><span class="s3"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span> Das Wichtigste ist, dass man offen ist. Also nicht zu sagen, ich bin BCI-Forscher, also will ich das mit der Gehirnaktivit&auml;t machen. Man sollte immer &uuml;berlegen, was man tun will und wie der Mensch interagieren w&uuml;rde.</p>
<p class="p2">Als Zweites sollte man immer daran denken, dass wir &uuml;ber eine diverse Gesellschaft sprechen. Vielleicht ist die Mimik bei verschiedenen Nationalit&auml;ten unterschiedlich? Man sollte also bei der Entwicklung eines solchen Systems nicht nur die Technologie ber&uuml;cksichtigen, sondern auch das soziale Umfeld.</p>
<p class="p2">F&uuml;r mich ist es auch sehr wichtig, mit den Personen zu sprechen, die das System sp&auml;ter benutzen.</p>
<p class="p3"><span class="s2"><b>Maschinen, die die Gedanken des Menschen lesen k&ouml;nnen&nbsp;&ndash; ist das der erste Schritt hin zu Hollywoods Dystopie, in der Maschinen die Macht &uuml;ber Menschen erlangen?</b></span></p>
<p class="p2"><span class="s6"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span><span class="s4"> Im Moment sind wir noch nicht an dem Punkt, an dem wir wirklich komplett die Gedanken lesen k&ouml;nnen. Und um ehrlich zu sein, glaube ich auch nicht, dass die Gefahr darin besteht, dass die Maschine den Menschen kontrolliert. Ich sehe das Risiko eher darin, dass ein anderer Mensch Zugang zu dem Gehirn haben k&ouml;nnte. </span></p>
<p class="p2">Wir hatten zum Beispiel ein Projekt, bei dem wir einen EEG-basierten Ansatz entwickeln wollten, um eine hohe Arbeitsbelastung von Personen in einem Unternehmen zu erkennen, um zum Beispiel einen Burn-out zu verhindern.</p>
<p class="p2">Dabei muss man nat&uuml;rlich zum einen verhindern, dass jemand mit krimineller Energie die Daten in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> abgreift. Aber selbst wenn diese Daten nur genutzt werden, um die Umgebung der Person in der Produktion zu optimieren, zum Beispiel um einen Roboter zu verlangsamen, dann kann das auf die Person zur&uuml;ckfallen. Weil der Arbeitgeber dann vielleicht sagt, ich stelle lieber jemanden J&uuml;ngeren ein, bei dem der Roboter schneller arbeiten kann.</p>
<p class="p2">Das Verst&auml;ndnis einer Person kann also auch dazu benutzt werden, die Situation zu verschlimmern oder Personen zu schaden. So k&ouml;nnen wir zum Beispiel Personen diskriminieren, weil wir herausfinden, dass sie bestimmte Dinge nicht erkennen oder ihre Aufmerksamkeit sehr gering ist. Das kann schon heute passieren, wenn man Zugang zum EEG der Person hat.</p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Zum Schluss ein Blick in die Zukunft&nbsp;&ndash; sie </b></span><b>d&uuml;rfen jetzt vision&auml;r werden: Wie werden wir </b><span class="s2"><b>in 25 Jahren mit Maschinen interagieren? </b></span></p>
<p class="p2"><span class="s5"><b>E.&thinsp;A.&thinsp;K.:</b></span><span class="s2"> Ich erwarte, dass dann die Interaktion mit Maschinen sehr &auml;hnlich ist wie die mit anderen Personen. Wir werden sehr nat&uuml;rlich mit Systemen interagieren und sprechen. Dazu erkennen die Systeme, was wir wollen. Dabei wird die multimodale Interaktion selbstverst&auml;ndlich sein. Ich glaube, dass es in Zukunft sehr schwer sein wird, von au&szlig;en zu erkennen, ob wir mit einem anderen Menschen oder mit einer Maschine interagieren. </span></p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/auf-dem-weg-zum-vorausschauenden-roboter/">Auf dem Weg zum vorausschauenden Roboter</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Halbleiterlösungen für Future Mobility</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/halbleiterloesungen-fuer-future-mobility/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11385</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frank-Steffen Russ, Senior Director Market Segments, erläutert, welche Rolle Mobilitätslösungen für EBV Elektronik spielen und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/halbleiterloesungen-fuer-future-mobility/">Halbleiterlösungen für Future Mobility</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frank-Steffen Russ, Senior Director Market Segments, erl&auml;utert, welche Rolle Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen f&uuml;r EBV Elektronik spielen und wie Unternehmen dabei unterst&uuml;tzt werden, ihre Innovationen schneller auf den Markt zu bringen.</strong></p>
<p>Ohne Halbleiter und Mikroelektronik sind die meisten L&ouml;sungen f&uuml;r die Mobilit&auml;t der Zukunft nicht denkbar. Entsprechend wichtig ist Mobilit&auml;t auch f&uuml;r EBV&nbsp;Elektronik, wie Frank-Steffen Russ, Senior Director Market Segments, betont. Dar&uuml;ber hinaus fasziniert ihn an dem Thema, dass Mobilit&auml;t sich immer wieder neu erfindet &ndash; sto&szlig;en vorhandene Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen an Grenzen, dann w&uuml;rden sich schnell neue L&ouml;sungen auftun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was sind aus Ihrer Sicht die aktuell spannendsten Trends, wenn es um die Fortbewegung geht? </strong></p>
<p><strong>Frank-Steffen Russ</strong>: Aus meiner Sicht sind hier die voll-automatisierten Systeme &ndash; im besonderen autonome Flugdrohnen zur Personenbef&ouml;rderung &ndash; sicherlich die K&ouml;nigsdisziplin unter den kommenden neuen Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie wichtig ist das Thema Mobilit&auml;t f&uuml;r EBV Elektronik als Distributor von Halbleiterl&ouml;sungen? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Sehr wichtig. In vielen unserer vertikalen Marktsegmente besch&auml;ftigen wir uns mit Technologien und L&ouml;sungen rund um Mobilit&auml;t: Das beginnt klassisch in unserem Automotive &amp; Aerospace-Bereich. Aber auch unsere Fachleute aus dem Segment Smart City &amp; Infrastructure setzen sich mit dem Thema auseinander &ndash; hier bieten wir L&ouml;sungen zum Beispiel f&uuml;r die Verkehrs&uuml;berwachung und nat&uuml;rlich alles f&uuml;r die Ladeinfrastruktur. Bei L&ouml;sungen f&uuml;r die Distribution zuk&uuml;nftiger Treibstoffe wie Wasserstoff oder eFuels arbeiten Experten aus verschiedenen Segmenten zusammen, um hierf&uuml;r erforderliche Elektronik-L&ouml;sungen gemeinsam mit unseren Lieferanten bereitzustellen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Welche L&ouml;sungen haben Sie dazu im Portfolio?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir bieten nahezu alles an Spitzentechnologie aus dem Elektronikbereich, die ben&ouml;tigt wird, um moderne und zuk&uuml;nftige Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Das reicht von Power-Management-ICs, Stromsensoren und MCUs f&uuml;r die Implementierung von Batterie-Management-Systemen, &uuml;ber Mikroelektronik f&uuml;r die Motorsteuerung bis hin zu analogen ICs, die f&uuml;r die Signalaufbereitung und Datenumwandlung ben&ouml;tigt werden. Dar&uuml;ber hinaus bieten wir <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s und Speicher f&uuml;r ADAS-Systeme und ber&uuml;hrungsempfindliche Displays, die als Mensch-Maschine-Schnittstellen f&uuml;r die zentralen Steuerkonsolen der Fahrzeuge dienen. Immer wichtiger werden L&ouml;sungen f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz und Machine Learning. Au&szlig;erdem entwickeln wir f&uuml;r unsere Kunden auch spezifische Halbleiter-L&ouml;sungen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wer sind Ihre Kunden im Mobilit&auml;tssegment &ndash; Konzerne, Mittelst&auml;ndler, Start-ups?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir bieten L&ouml;sungen f&uuml;r jedes Unternehmen. Unabh&auml;ngig von Gr&ouml;&szlig;e und vorhandenem internen Know-how k&ouml;nnen wir jeden Kunden ma&szlig;geschneidert unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie kann EBV Elektronik als Halbleiter-Distributor Firmen helfen, die eine neue Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen entwickeln wollen?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir sind seit &uuml;ber 50 Jahren am Markt, davon mehr als 25 Jahre auch im Automotive Segment aktiv. Das hei&szlig;t, wir haben nicht nur die f&uuml;hrenden Supplier im Portfolio, sondern daneben umfassende Fachkenntnisse zu den Markt-Trends und&nbsp;-Anforderungen sowie zu den jeweiligen Technologien. Unsere <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationsingenieure k&ouml;nnen so unsere Kunden umfassend beraten, bis hin zum System-Support. Dar&uuml;ber hinaus steht unseren Kunden auch ein breites Netzwerk an Entwicklungspartnern und Produktionsdienstleistern zur Verf&uuml;gung. Erg&auml;nzt wird unser Service-Angebot durch passende Logistik-Dienstleistungen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>EBV Elektronik hat mit StartMeUp eine spezielle Kampagne f&uuml;r Start-ups. Wie genau unterst&uuml;tzen Sie junge Unternehmen?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Um ein Start-up-Unternehmen erfolgreich zu gr&uuml;nden, braucht man hervorragende Ingenieurleistungen, zuverl&auml;ssige Lieferkettendienste, umfassende technologische Erfahrung und ein vielf&auml;ltiges Partnernetz f&uuml;r die Vermarktung der Produkte. Mit all dem kann EBV Start-ups unterst&uuml;tzen. Neben der technischen Beratung geh&ouml;ren also auch Fragen des Vertriebs dazu. Auch Development-Kits oder unser Software-Support helfen Firmen, ihre Produkte schnell und erfolgreich auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Eine tolle Chance bietet auch unser &bdquo;Innovation Hero&ldquo; &ndash; ein Preis, den wir im Rahmen des Innovation World Cups ausschreiben. Hierbei wird nach innovativen L&ouml;sungen unter anderem in den Bereichen Infrastruktur und Transport gesucht. Techpreneure k&ouml;nnen so Teil des weltweit f&uuml;hrenden &Ouml;kosystems f&uuml;r Tech-Innovationen werden &ndash; der Innovation World Cup Series.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Welche Neugr&uuml;ndungen aus dem Bereich der Mobilit&auml;t haben Sie denn bereits unterst&uuml;tzt? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Sie haben sicher schon mal von Lilium geh&ouml;rt &hellip; Die Endmontage ihres Flugtaxis soll im Jahr 2023 beginnen. Ein anderes erfolgreiches Unternehmen, das wir unterst&uuml;tzen konnten, ist Vay. Mit ihrem Teledrive-First-Ansatz wird dort eine Br&uuml;ckentechnologie zum autonomen Fahren entwickelt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>EBV Elektronik will nicht nur Komponenten liefern, sondern auch komplette L&ouml;sungen. Gutes Beispiel ist Ihre &bdquo;Power of Three&ldquo; Kampagne, bei der sie mit zwei weiteren Unternehmen aus dem Avnet-Konzern zusammenarbeiten &ndash; Avnet Abacus und Avnet Embedded. Was genau bieten Sie hier?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Wir bieten unseren Kunden gemeinsam Basis-Module und ganze Systeme, mit denen sie Lades&auml;ulen f&uuml;r Elektrofahrzeuge schneller designen und auf den Markt bringen k&ouml;nnen. Das umfasst nicht nur Hardware, sondern auch Software, IP, Elektromechanik und Verbindungstechnik. Zusammen bieten wir eine End-to-End-L&ouml;sung an &ndash; alles, was f&uuml;r eine Ladel&ouml;sung ben&ouml;tigt wird, erh&auml;lt der Kunde so aus einer Hand.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Ist &bdquo;Power of Three&ldquo; ein Weg, den EBV Elektronik in Zukunft verst&auml;rkt gehen will? Also weg vom reinen Komponenten-Lieferanten, hin zum L&ouml;sungsanbieter oder One-Stop-Shop?</strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Immer komplexere Anwendungen ben&ouml;tigen umfassende, ma&szlig;geschneiderte L&ouml;sungen. Daher ist eine Beratung auf Systemebene bei uns schon seit l&auml;ngerem Programm. Das Design einer Ladestation ist dabei ein besonders anschauliches Beispielprojekt, das die M&ouml;glichkeiten dieses Systemansatzes verdeutlicht.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Planen Sie weitere, &auml;hnliche Kooperationen im Mobilit&auml;tssegment? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Ja &ndash; zum Beispiel im Bereich des Einsatzes von k&uuml;nstlicher Intelligenz. Hier existiert bereits ein Partnernetzwerk mit Chip-Herstellern, Softwareanbietern aber auch Integratoren.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wagen wir einen Blick in die Kristallkugel: Wie wird sich die Mobilit&auml;t der Menschen in den n&auml;chsten 25 Jahren ver&auml;ndern? </strong></p>
<p><strong>F.-S.&thinsp;R</strong>.: Hier sind wir wieder bei k&uuml;nstlicher Intelligenz &ndash; sie wird f&uuml;r autonome Systeme in allen Bereichen eingesetzt werden. Mikromobilit&auml;t &ndash; auch autonom &ndash; und Flugdrohnen werden bestehende Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen erweitern. Das Thema &bdquo;letzte Meile&ldquo; wird unseren Alltag dar&uuml;ber hinaus direkt beeinflussen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/halbleiterloesungen-fuer-future-mobility/">Halbleiterlösungen für Future Mobility</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Henry Ford – Mobilität als Lebenstil</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/henry-ford-mobilitaet-als-lebenstil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11371</guid>

					<description><![CDATA[<p>Henry Ford hat die Lebensweise unzähliger Menschen mit seiner Vision, den Besitz eines Autos für&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/henry-ford-mobilitaet-als-lebenstil/">Henry Ford – Mobilität als Lebenstil</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Henry Ford hat die Lebensweise unz&auml;hliger Menschen mit seiner Vision, den Besitz eines Autos f&uuml;r jeden erschwinglich zu machen, ver&auml;ndert. Durch die Produktion am Flie&szlig;band und die Massenproduktion von Autos konnte er seine Ideen in die Wirklichkeit umsetzen.</strong></p>
<p>F&uuml;r Henry Ford bestand Mobilit&auml;t nicht nur aus Autos, sie stellte vielmehr einen v&ouml;llig neuen Lebensstil dar. Ford verstand als Erster, dass Autos das Potenzial hatten, die Gesellschaft zu ver&auml;ndern. Er war davon &uuml;berzeugt, dass Menschen sich fortbewegen wollten und zwar auch &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Distanzen innerhalb k&uuml;rzerer Zeit als es Kutschen erm&ouml;glichten und unabh&auml;ngig von den Fahrpl&auml;nen &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel. Bis zu dieser Zeit galten Automobile als Luxusg&uuml;ter. Ford aber erkannte, dass sie&nbsp;&ndash; eine kosteng&uuml;nstige Fertigung vorausgesetzt&nbsp;&ndash; auch f&uuml;r die breite Masse erschwinglich sein k&ouml;nnten.</p>
<blockquote><p>Sein Ziel: &bdquo;Ich werde ein Auto f&uuml;r die gro&szlig;e Masse bauen, das so billig ist, dass jeder gut verdienende Mann eines besitzen kann&nbsp;&ndash; und mit seiner Familie den Segen stundenlanger Freuden in Gottes gro&szlig;en Weiten genie&szlig;en kann.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><strong>Einf&uuml;hrung des Flie&szlig;bands</strong></h2>
<p>1914 f&uuml;hrte er im Werk Highland Park das Flie&szlig;band ein. Das damit einhergehende Prinzip, den gesamten Produktionsprozess in einzelne Arbeitsschritte zu zerlegen, ist bis heute als Fordismus bekannt. Die Flie&szlig;bandtechnik erlaubte eine enorme Produktionssteigerung beim Modell T. Bereits 1918 war jeder zweite Wagen in Amerika eine &bdquo;Tin Lizzy&ldquo;. Bis 1927 wurden so mehr als 15 Millionen Exemplare dieses Jahrhundertautos gebaut &ndash; ein Rekord, der die n&auml;chsten 45 Jahre Bestand haben sollte.</p>
<h2><strong>Vom Maschinisten zum Unternehmer</strong></h2>
<p>Die Geschichte von Henry Ford beginnt mit seiner Geburt am 30. Juli 1863 in Springwells Township, Wayne County/Michigan. Schon als er gerade einmal sprechen konnte, interessierte er sich bereits f&uuml;r mechanische Prozesse. Mit zw&ouml;lf Jahren fing er an, in einer Maschinenwerkstatt zu arbeiten, baute mit 15 seine erste Dampfmaschine und fing im Alter von 16 Jahren eine Lehre zum Maschinisten an. Als junger Mann arbeitete er in verschiedenen Betrieben, bis er 1891 in der Edison Illuminating Company in Detroit zu arbeiten begann. Es dauerte nur zwei Jahre, bis er zum Chefingenieur des Unternehmens aufstieg.</p>
<p>Thomas Edison sollte ein zum lebenslangen Mentor und Freund von Henry Ford werden. In dieser Zeit experimentierte Ford mit Kraftfahrzeugen und Verbrennungsmotoren&nbsp;&ndash; sowohl w&auml;hrend der Arbeit als auch in seiner Freizeit. Im Jahr 1893 schraubte er den ersten Ford-Motor auf dem heimischen K&uuml;chentisch in der 58&nbsp;Bagley Avenue in Detroit zusammen. Kurz darauf baute Henry Ford sein erstes Auto. Ford verlie&szlig; seine Position bei Edison im Jahr 1899, und gr&uuml;ndete einige Jahre sp&auml;ter die Ford Motor Company.</p>
<h2><strong>Gesellschaftlicher Innovator</strong></h2>
<p>W&auml;hrend seine Fertigungsmethoden die gesamte Industrie in die Moderne f&uuml;hrten, sollte eine andere Erkenntnis praktisch die gesamte Gesellschaftsordnung ver&auml;ndern: Henry Ford vertrat die Meinung, dass die Massenproduktion mehr Arbeitspl&auml;tze schaffen w&uuml;rde und dass die Besch&auml;ftigten gen&uuml;gend Geld verdienen m&uuml;ssten, um sich die kosteng&uuml;nstig hergestellten Autos leisten zu k&ouml;nnen. So f&uuml;hrte er im Januar 1914 den 5-Dollar-Arbeitstag ein und beteiligte seine Arbeiter &uuml;berdies an den Gewinnen des Unternehmens. Gleichzeitig verk&uuml;rzte Ford die t&auml;gliche Arbeitszeit auf acht Stunden. F&uuml;r die meisten Besch&auml;ftigten bedeutete dies zumindest eine Verdoppelung ihres Einkommens. Erstmals in der Geschichte der Industrialisierung konnten es Fabrikarbeiter tats&auml;chlich zu bescheidenem Wohlstand bringen.</p>
<h2><strong>Produktion von Flugzeugen</strong></h2>
<p>Neben dem Auto sah Ford aber auch das Flugzeug als &bdquo;Teil des Motor-Zeitalters&ldquo; an. Zwischen 1926 und 1933 produzierte die Stout Metal Airplane Company, ein Tochterunternehmen der Ford Motor Company, 199 Flugzeuge, sogenannte &bdquo;Trimotors&ldquo;. &Auml;hnlich wie die Ford-Autos hatten auch die dreimotorigen Trimotors den Ruf, gut designt, kosteng&uuml;nstig und verl&auml;sslich zu sein. Angelehnt an die Tin Lizzie&nbsp;&ndash; das Modell T von Ford&nbsp;&ndash; bekamen die Flugzeuge den Spitznamen Tin Goose verpasst. Insgesamt nutzten mehr als 100 Airlines Ford Trimotors.</p>
<blockquote><p>Ford hatte auch hierzu eine Vision: &bdquo;Merken Sie sich mein Wort: Eine Kombination aus Flugzeug und Auto wird kommen&nbsp;&hellip;&ldquo; sagte er 1940 dem Forbes Magazin. Und setzte 1941 noch einen drauf: &bdquo;Ich kann mir die Zeit vorstellen, in der fast jede Familie ein kleines Flugzeug in ihrem Garten haben wird.&ldquo; Mit den heute kurz vor der Einf&uuml;hrung stehenden Lufttaxis ist diese Vision gar nicht mehr so unwahrscheinlich.</p></blockquote>
<p>Trotz seiner gro&szlig;en Verdienste um die Automobilindustrie ist Henry Ford nicht unumstritten. Vor allem fiel er immer wieder durch seine antisemitischen Aussagen auf. Doch es steht fest, dass er die Welt der Mobilit&auml;t mit seinen Visionen entscheidend gepr&auml;gt hat. Henry Ford starb am 7. April 1947 im Alter von 83 Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/henry-ford-mobilitaet-als-lebenstil/">Henry Ford – Mobilität als Lebenstil</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein autonomes Auto gibt dem Nutzer Freiheit</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ein-autonomes-auto-gibt-dem-nutzer-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 09:08:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kersten Heineke war schon immer fasziniert von Produkten und Lösungen, die einen für alle erfahrbaren&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ein-autonomes-auto-gibt-dem-nutzer-freiheit/">Ein autonomes Auto gibt dem Nutzer Freiheit</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kersten Heineke war schon immer fasziniert von Produkten und L&ouml;sungen, die einen f&uuml;r alle erfahrbaren Nutzwert haben. So sieht er in Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen auch mehr als &bdquo;nur&ldquo; Technik. In seinen Augen ist Mobilit&auml;t ein Beitrag dazu, das Leben der Menschen zu verbessern &ndash; indem der Weg von A nach B billiger, bequemer oder umweltfreundlicher wird. Damit w&auml;re nicht nur dem Einzelnen geholfen, sondern der Gesellschaft, der gesamten Menschheit. Als Co-Leiter des McKinsey Center for Future Mobility kann er dabei einen aktiven Part &uuml;bernehmen: Das Center ist der Think-Tank der Unternehmensberatung f&uuml;r die Mobilit&auml;tsdisruption. 200 Menschen weltweit besch&auml;ftigen sich einzig mit der Zukunft der Mobilit&auml;t. Sie beraten betroffene Unternehmen &ndash; vom Autohersteller bis zur Versicherung &ndash; und unterst&uuml;tzen Start-ups bei der Kapitalbeschaffung sowie bei der Skalierung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Herr Heineke, mit dem McKinsey Center for Future Mobility sitzen Sie mitten in Frankfurt, einem der gr&ouml;&szlig;ten Ballungsr&auml;ume Deutschlands. Wie bewegen Sie sich pers&ouml;nlich im Alltag in der Stadt?</strong></p>
<p><strong>Kersten Heineke</strong>: Ich benutze Shared E-Kick-Scooter, was 95 Prozent meines Mobilit&auml;tsbedarfs abdeckt. F&uuml;r bestimmte Fahrten nehme ich gelegentlich ein Taxi, aber ein Auto habe ich nicht. Obwohl ich fr&uuml;her ein Autoliebhaber war. Ich hatte leistungsstarke Autos, aber irgendwann habe ich beschlossen, dass ein Auto&nbsp;&ndash; zumindest eines, das man besitzt &ndash; nicht unbedingt die beste Art ist, sein Geld auszugeben. Und es ist auch definitiv nicht die beste Art, sich in einer Stadt fortzubewegen, vor allem, wenn es darum geht, &bdquo;lediglich eine&ldquo; Person zu transportieren.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Warum brauchen wir eine neue Art der Mobilit&auml;t?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Das Auto hat vielen Menschen Freiheit gegeben und uns als Gesellschaft in Deutschland, aber auch in vielen anderen L&auml;ndern, zu Wohlstand verholfen. Aber jetzt, wo die St&auml;dte fast zum Stillstand gekommen sind und Staus und Verkehrsemissionen eine gro&szlig;e Herausforderung darstellen, m&uuml;ssen wir uns damit auseinandersetzen. Wir k&ouml;nnen es uns nicht l&auml;nger leisten, dass die Zahl der Autos pro Haushalt im proportionalen Verh&auml;ltnis zum Einkommen einer Gesellschaft, eines Landes w&auml;chst. Wir m&uuml;ssen also alternative L&ouml;sungen finden, um Staus und Emissionen zu bek&auml;mpfen und den Verkehr zu dekarbonisieren. Und diese L&ouml;sungen k&ouml;nnen alles sein, von Shared-Mobility bis hin zu Mikromobilit&auml;t oder vielleicht weniger Mobilit&auml;t, indem man k&uuml;rzere Strecken zur&uuml;cklegt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Welche Technologien sind f&uuml;r die Entwicklung neuer Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen entscheidend?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Ich denke, dass viele Technologien hier sehr spannend sind. Das autonome Fahren ist f&uuml;r mich die Wichtigste davon. Wenn wir in der Lage sind, uns mit Fahrzeugen, die keinen Sicherheitsfahrer mehr brauchen, autonom durch die Metropolen zu bewegen, k&ouml;nnen wir eine ganz neue Art von Fahrzeugen in die Stadt bringen: Ein gepoolter Kleinbus oder ein Robo-Shuttle oder ein gemeinsam genutztes AV, je nachdem, wie man es nennen m&ouml;chte. Diese Fahrzeuge bieten den Komfort und die Freiheit, sich in der Stadt fortzubewegen, ohne selbst fahren zu m&uuml;ssen, und das zu Kosten, die irgendwo zwischen denen eines Privatfahrzeugs und denen des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs liegen. Gleichzeitig ben&ouml;tigen sie viel weniger Platz und sind v&ouml;llig emissionsfrei, da sie elektrisch betrieben werden. Eine weitere Technologie, die ich sehr spannend finde, ist die Urban Air Mobility. Sie kann die Mobilit&auml;t erg&auml;nzen. Wir k&ouml;nnen die dritte Dimension nutzen und auch neue Wege finden, um schneller und vor allem zuverl&auml;ssiger von A nach B zu kommen. Und zuletzt sind nat&uuml;rlich die Elektrifizierung und die Wasserstofftechnologie die gro&szlig;en Trends, die es uns erm&ouml;glichen werden, den &ouml;ffentlichen Verkehr zu dekarbonisieren.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Sie sprachen von autonomen Fahrzeugen als Wegbereiter f&uuml;r eine erschwingliche Shared-Mobility. Ist es realistisch, davon auszugehen, dass Einzelpersonen in Zukunft kein eigenes Auto mehr haben werden?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Die kurze Antwort ist ja. Die etwas l&auml;ngere Antwort ist, dass es davon abh&auml;ngt, wo die Menschen leben und unter welchen Bedingungen sie leben. Ich zum Beispiel bin verheiratet, habe keine Kinder und wohne in Frankfurt, ganz in der N&auml;he des Stadtzentrums. Es besteht absolut keine Notwendigkeit, ein privates Fahrzeug zu haben. Ein privates Auto kostet zwischen 500 und 1.000&nbsp;Euro im Monat &ndash; ein ziemlich hoher Preis f&uuml;r ein Fahrzeug, das man in der Regel nur sehr wenig nutzt. Und wenn man den Menschen in der Stadt eine Alternative anbieten kann, um von A nach B zu kommen, mit &auml;hnlichem Komfort, mit &auml;hnlicher Geschwindigkeit und mit &auml;hnlicher Bewegungsfreiheit, wie sie das Auto bietet, dann bin ich mir zu 100 Prozent sicher, dass die Menschen umsteigen werden. Lassen Sie mich ein anderes Beispiel nennen. Meine Mutter lebt in einer ziemlich l&auml;ndlichen Gegend, einem Dorf mit 6.000 Einwohnern. Die n&auml;chstgr&ouml;&szlig;ere Stadt ist 15 Autominuten entfernt und hat 150.000 Einwohner. Wird sie in ihrem Leben ohne Auto auskommen? Ich bezweifle es, denn in einer l&auml;ndlichen Gegend braucht man ein Auto, weil es keine &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel in ausreichender Anzahl gibt und sich l&auml;ngere Strecken nur eingeschr&auml;nkt mit Mikromobilit&auml;t zur&uuml;cklegen lassen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Was bedeutet das autonome Fahren f&uuml;r die gro&szlig;en Autohersteller?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: F&uuml;r mich ist es in erster Linie eine gro&szlig;e Chance. Und warum? Weil ein Auto, das autonom f&auml;hrt, dem Nutzer Freiheit gibt. Stellen Sie sich vor, Sie m&uuml;ssten jeden Morgen 40 Minuten zur Arbeit fahren. Sie k&ouml;nnten diese Zeit nutzen, um etwas zu tun, zum Beispiel Ihre morgendlichen Arbeits-E-Mails zu checken. Dann k&ouml;nnte das sogar als Arbeitszeit angerechnet werden. Und wenn ein Automobilhersteller in der Lage ist, einem Kunden diese Art von Funktion zu bieten, ist die Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber dem Unternehmen wahrscheinlich viel h&ouml;her. Der Hersteller k&ouml;nnte sogar in der Lage sein, den Kunden daf&uuml;r Geld zu berechnen und den Service pro Kilometer oder pro Minute zu monetarisieren. Die Bereitschaft, daf&uuml;r zu zahlen, ist vorhanden, wir haben das getestet. F&uuml;r mich ist das also ein riesiges Potenzial. Auf der anderen Seite, und wir haben bereits &uuml;ber das Shared Autonomous Driving gesprochen, hat es auch eine Kehrseite. Stellen Sie sich vor, in einer Stadt gibt es jetzt 20, 30, vielleicht sogar 90 Prozent weniger Fahrzeuge. Das ist sicherlich eine Herausforderung. Die Automobilhersteller m&uuml;ssen also dar&uuml;ber nachdenken, wie sie Teil dieser Shared Autonomous Mobility werden k&ouml;nnen, indem sie die Fahrzeuge zur Verf&uuml;gung stellen, die Dienstleistungen selbst anbieten oder ein anderes attraktives Gesch&auml;ftsmodell finden.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Neben den gro&szlig;en, etablierten Marktteilnehmern gibt es auch viele Start-ups, die neue Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen entwickeln. Wie solide ist Ihrer Erfahrung nach das Fundament, auf dem diese innovativen Unternehmen stehen?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Die Start-ups im Mobilit&auml;tsbereich sind die eigentlichen Innovationstreiber. Ich glaube nicht, dass wir Elektrofahrzeuge h&auml;tten, wenn es dieses eine Start-up nicht gegeben h&auml;tte, das heute kein Start-up mehr ist. Zumindest w&auml;ren Elektrofahrzeuge nicht so fortschrittlich, wie sie es heute sind. Wir w&uuml;rden wahrscheinlich keine gro&szlig;e Diskussion &uuml;ber gemeinsam genutzte autonome Fahrzeuge f&uuml;hren, wenn es keine Start-ups g&auml;be. Das Gleiche gilt f&uuml;r Mikromobilit&auml;t oder Ride-Sharing. All diese Start-ups treiben die Innovation f&uuml;r die Zukunft der Mobilit&auml;t voran. Jeder hat heute eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> des einen oder anderen Start-ups auf seinem Handy &ndash; f&uuml;r mich ein Zeichen, dass diese Unternehmen offensichtlich erfolgreich sind, dass sie genutzt werden, dass sie einen klaren Bedarf und einen klaren Zweck erf&uuml;llen und deshalb weiter bestehen werden.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie m&uuml;ssen sich St&auml;dte ver&auml;ndern und was k&ouml;nnen sie tun, um neue Formen der Mobilit&auml;t zu f&ouml;rdern und zu unterst&uuml;tzen?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: In den meisten St&auml;dten sind heute 50 bis 60 Prozent des Verkehrs Individualverkehr, Autoverkehr. Wenn wir das &auml;ndern und zu einer Welt gelangen wollen, in der wir nur noch 10 oder 15 Prozent haben, m&uuml;ssen wir einen gro&szlig;en Teil der zur&uuml;ckgelegten Fahrzeugkilometer auf andere Formen und andere Verkehrstr&auml;ger umverteilen. Um das zu erreichen, m&uuml;ssen wir weiter in den &ouml;ffentlichen Verkehr investieren. Wir k&ouml;nnen Fahrradwege bauen und in die Infrastruktur f&uuml;r Mikromobilit&auml;t investieren, um die Menschen vom Auto auf Roller, E-Bikes und so weiter zu bringen. Ich denke, der gr&ouml;&szlig;te Hebel, um die Zukunft der Mobilit&auml;t wirklich zu gestalten, sind gemeinsam genutzte autonome Fahrzeuge. Ich denke, dass theoretisch 90&nbsp;Prozent des heutigen Individualverkehrs auf Shared Autonomous Vehicles verlagert werden k&ouml;nnten. Das w&uuml;rde die Art und Weise, wie St&auml;dte genutzt werden und wie die Menschen von A nach B kommen, v&ouml;llig ver&auml;ndern und die St&auml;dte gr&uuml;ner machen. Mobilit&auml;t w&uuml;rde erschwinglicher werden. Sie w&auml;re bequemer und h&auml;tte viele, viele andere Vorteile f&uuml;r die Stadt und nat&uuml;rlich f&uuml;r die B&uuml;rger. Was muss geschehen? Wir brauchen die Technologie. Aber gleichzeitig brauchen wir auch den Mut der Stadt oder der Politiker, unpopul&auml;re Entscheidungen zu treffen, wenn es um die Nutzung von Privatfahrzeugen geht. Das bedeutet nicht unbedingt ein Verbot, aber die Nutzung von Privatfahrzeugen muss so weit zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden, dass die Alternativen, das hei&szlig;t Robo-Shuttles, nicht nur die kl&uuml;gere Wahl sind, sondern auch die Wahl, die jeder trifft.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie sieht es mit den l&auml;ndlichen Gebieten aus? Werden sie Teil dieser Revolution sein oder werden sie sich nicht so sehr ver&auml;ndern?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Lassen Sie mich noch einmal auf die Situation meiner Mutter zur&uuml;ckkommen: Wird ein Robo-Shuttle sie abholen, um in die Stadt zu fahren? Wahrscheinlich nicht. Es gibt einfach nicht genug Dichte in der Gegend, um dies zu einem wirtschaftlich tragf&auml;higen Modell zu machen, selbst mit Subventionen. Was jedoch geschehen wird und bereits geschieht, ist, dass die Fahrzeuge, die die B&uuml;rger dieser Gebiete besitzen, elektrifiziert werden. Der Grund daf&uuml;r ist, dass die meisten Menschen, die in l&auml;ndlichen Gebieten leben, in H&auml;usern und nicht in Wohnungen wohnen. Daher haben sie eine bessere M&ouml;glichkeit, das Fahrzeug zu Hause aufzuladen. In der Situation meiner Mutter k&ouml;nnte es auch vorkommen, dass die Stadt, in die sie h&auml;ufig f&auml;hrt, die Nutzung von Individualfahrzeugen verbietet oder zumindest einschr&auml;nkt. Sie k&ouml;nnte dann zwar mit ihrem Fahrzeug, hoffentlich ihrem Elektroauto, zur Stadt fahren, aber nicht in die Stadt hinein; sie w&uuml;rde dann auf einen Robo-Shuttle umsteigen. Meiner Meinung nach wird sich also die Mobilit&auml;t auf dem Land um 5 oder 10 Prozent ver&auml;ndern, w&auml;hrend sie sich in den mittleren und gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten dramatisch wandeln k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Wie wichtig ist es, dass die verschiedenen Akteure und Anbieter zusammenarbeiten? </strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Ich habe Anfang dieser Woche ein tolles Beispiel gesehen, bei dem ein Mikromobilit&auml;tsunternehmen sehr eng mit den Nahverkehrsbetrieben der Stadt zusammengearbeitet hat. Und dieses gemeinsame Pilotprojekt hat enorme Vorteile gebracht. Die Nutzerzahlen stiegen sowohl f&uuml;r das Scooter-Unternehmen als auch f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Verkehrsbetriebe. Die Nutzung von Privatfahrzeugen ging zur&uuml;ck, und auch die Staus nahmen in dieser Zeit ab. Meiner Meinung nach sollten wir diese Art der Zusammenarbeit &ouml;fter sehen.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Und gibt es Ihrer Meinung nach Entwicklungen, die mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit in eine Sackgasse f&uuml;hren werden?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Ich denke, es gibt einige Beispiele f&uuml;r Systeme, die stark infrastrukturbasiert sind. Autonome Fahrzeuge mit eigenen Fahrspuren machen meiner Meinung nach keinen Sinn. Ein anderes Beispiel ist das Aufladen von Lkws &uuml;ber Oberleitungen. Ich halte das f&uuml;r ein gro&szlig;artiges Konzept f&uuml;r Z&uuml;ge, aber f&uuml;r Lkws wird es vermutlich eine Nischenanwendung bleiben, weil man diese Art von Infrastruktur einfach nicht auf gro&szlig;en Stra&szlig;enabschnitten einrichten kann. Also noch einmal: Alles, was stark infrastrukturbasiert ist und einen Nischenanwendungsbereich abdeckt, ist wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Werden die L&ouml;sungen, &uuml;ber die wir hier sprechen, nur den hoch technisierten Industriestaaten zugutekommen? Oder bietet die Mobilit&auml;t der Zukunft auch Chancen f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder?</strong></p>
<p><strong>K.&thinsp;H</strong>.: Viele aktuelle Innovationen in der Mobilit&auml;t kommen nicht aus den Industriel&auml;ndern, sondern aus anderen L&auml;ndern. Zum Beispiel Mitfahrgelegenheiten oder Ride-Pooling. Das ist in vielen L&auml;ndern in S&uuml;dostasien und Afrika sehr, sehr verbreitet. Und in vielen F&auml;llen sind sie dabei auch stark digitalisiert und nutzen f&uuml;r die Services das Smartphone.</p>
<p>Auf der anderen Seite sehen wir viele neue Mikroautos und kleinere Fahrzeuge. Zwei- und dreir&auml;drige Fahrzeuge kommen aus S&uuml;dostasien und Indien, denn in diesen L&auml;ndern kann sich nicht jeder ein Auto leisten. Es gibt also einige L&ouml;sungen aus Afrika, S&uuml;damerika und S&uuml;dostasien, die wirklich hervorragend sind und uns wahrscheinlich sehr helfen w&uuml;rden, wenn wir sie hier umsetzen w&uuml;rden.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/ein-autonomes-auto-gibt-dem-nutzer-freiheit/">Ein autonomes Auto gibt dem Nutzer Freiheit</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
