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	<title>All Electric Society | Future Markets Magazine</title>
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	<title>All Electric Society | Future Markets Magazine</title>
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	<item>
		<title>Wie realistisch ist die All Electric Society?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/wie-realistisch-ist-die-all-electric-society/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2024 10:51:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie realistisch ist die All Electric Society, und was wird benötigt, um sie zu erreichen?&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Wie realistisch ist die All Electric Society, und was wird ben&ouml;tigt, um sie zu erreichen? Wir haben dar&uuml;ber mit Karl Lehnhoff, Direktor des Marktsegments Industrie, Wissenschaft und Medizin bei EBV Elektronik, gesprochen.</b></span></p>
<p class="p1">&bdquo;Das Land geh&ouml;rt mir nicht. Es ist nur von meinen Kindern geliehen.&ldquo; Diese Weisheit seines Gro&szlig;vaters, eines Bauern, treibt Karl Lehnhoff noch heute an. Dementsprechend ist er vom Konzept der All Electric Society fasziniert, das er seit mehr als zwei Jahren als Direktor des Marktsegments Industrie, Wissenschaft und Medizin bei EBV vorantreibt. Er sieht darin die Chance, eine sauberere und bessere Welt zu schaffen &ndash; nicht nur f&uuml;r die heutige Generation, sondern vor allem f&uuml;r zuk&uuml;nftige Generationen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie realistisch ist Ihrer Meinung nach die Umsetzung der All Electric Society?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Karl Lehnhoff:</span></strong> Sie ist durchaus realistisch. Aus technologischer Sicht sind alle notwendigen L&ouml;sungen heute verf&uuml;gbar. Wir m&uuml;ssen vielleicht noch an den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen arbeiten. In der Europ&auml;ischen Union haben wir bereits einige Vorschriften f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit, und nun m&uuml;ssen wir sie in nationale Gesetze umsetzen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie l&auml;sst sich das Bewusstsein der Verbraucher st&auml;rken?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Verbraucher sind sich der Umweltperspektive bewusst, aber wir m&uuml;ssen erkl&auml;ren, was sich &auml;ndern muss und wie sich das wirtschaftlich auswirkt. Wenn man es richtig erkl&auml;rt, werden sie es verstehen. Das ist eine Aufgabe unserer Politiker.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Welche Technologien sind noch erforderlich, um die All Electric Society Wirklichkeit werden zu lassen?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Wir haben die meisten Technologien. Wichtig ist, erneuerbare Energiequellen mit Energiespeicherl&ouml;sungen zu kombinieren. Das R&uuml;ckgrat davon ist die Digitalisierung. Es geht letztlich um die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ger&auml;ten des Energiesystems.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie lassen sich die verschiedenen Komponenten und Bereiche der All Electric Society am besten zusammenf&uuml;hren?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Es braucht einen systematischen und integrierten Ansatz. Bei EBV unterst&uuml;tzen wir auf System- und Technologieebene und helfen bei der Auswahl von Komponenten und Integration in ein Gesamtsystem. Wir sind in Verb&auml;nden aktiv, um Technologietrends fr&uuml;h zu erkennen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Welche Rolle spielt die Elektronik bei der Umsetzung der All Electric Society?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.:</span></strong> Elektronik ist das Herz vieler L&ouml;sungen. Denken Sie an Leistungselektronik, Steuerungssysteme und Kommunikationsschnittstellen. Hardware und Software erm&ouml;glichen &Uuml;berwachung, Steuerung und Integration.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Ist die Verbindung der Sektoren ein Vorteil f&uuml;r EBV?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Das war ein Ziel unserer Struktur. Wir haben ein tieferes Marktverst&auml;ndnis und k&ouml;nnen besser unterst&uuml;tzen. Zudem haben wir Technologiebereiche, sodass wir mit fundiertem Wissen &uuml;ber spezialisierte Technologien helfen k&ouml;nnen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Welche Rolle spielt Energieeffizienz? Was kann die Halbleiterindustrie beitragen?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Energieeffizienz ist sehr wichtig &ndash; Energie, die man nicht verschwendet, muss man nicht erzeugen. Technologisch sind Halbleiter mit gro&szlig;em Bandabstand wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid Treiber f&uuml;r h&ouml;here Effizienz und weniger Verluste.</p>
<p class="p2">Ein weiterer interessanter technischer Trend ist der Wechsel von Wechselstrom- zu Gleichstromnetzen. Photovoltaikanlagen erzeugen Gleichstrom. Beim bestehenden Netz m&uuml;ssen wir den Strom auf Wechselstrom umwandeln und dann f&uuml;r die Nutzung wieder zur&uuml;ck. Macht das Sinn? Nein! Ein Gleichstromnetz reduziert Verluste durch Umwandlung.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><b>Wie sehen Sie die Welt in 20 bis 30 Jahren, wenn die All Electric Society erfolgreich umgesetzt wurde?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">K.&thinsp;L.: </span></strong>Die Welt wird viel sauberer sein, mit weniger CO<sub>2</sub> in der Atmosph&auml;re. Sie wird effizienter und technologieorientierter sein, mit einem nachhaltigen Lebensstil. Vielleicht verschieben wir den Earth Overshoot Day vom Fr&uuml;hjahr auf den Herbst.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Start-ups treiben nachhaltige Energie voran</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/start-ups-treiben-nachhaltige-energie-voran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Start-ups spielen eine entscheidende Rolle bei der Elektrifizierung unserer Gesellschaft. Mit ihren innovativen Ideen gestalten&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1"><b>Start-ups spielen eine entscheidende Rolle bei der Elektrifizierung unserer Gesellschaft. Mit ihren innovativen Ideen gestalten sie den Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft ma&szlig;geblich mit und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung von Netto-Null-Zielen.</b></span></p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>All-in-One Speicherl&ouml;sung</b></span></h2>
<p class="p2">p&amp;e power&amp;energy hat eine effiziente Leistungselektronik-Plattform f&uuml;r nachhaltige Energiespeicherl&ouml;sungen entwickelt. Diese Plattform integriert zuvor separate Komponenten und verspricht bis zu 20 Prozent Kostensenkung, bis zu 90 Prozent Verlustreduzierung und eine bis zu 50 Prozent l&auml;ngere Lebensdauer im Vergleich zu bestehenden L&ouml;sungen. Die Anwendungen reichen vom Laden von Elektrofahrzeugen bis hin zur Sektorenkopplung.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.p-and-e.com">www.p-and-e.com</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>In die Pedale treten f&uuml;r Strom</b></span></h2>
<p class="p2">Die Spinning-Bikes von Off The Grid sind mit einem integrierten elektronischen System ausgestattet, das die beim Training erzeugte Energie in Strom umwandelt. Eine Stunde Radfahren auf diesen station&auml;ren Fahrr&auml;dern erzeugt gen&uuml;gend Energie, um 15 Smartphones zu laden, einen Laptop 5 Stunden lang zu betreiben oder eine Gl&uuml;hbirne f&uuml;r 20 Stunden mit Strom zu versorgen.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.getoffthegrid.ca">www.getoffthegrid.ca</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Langlebigkeit f&uuml;r Brennstoffzellen</b></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2">Die innovative Herstellung des Kernkomponenten, der Membran-Elektroden-Einheit (MEA), von Hydrogenea erm&ouml;glicht es Brennstoffzellen und Elektrolyseuren, eine bis zu 10-mal l&auml;ngere Lebensdauer zu erreichen. Dar&uuml;ber hinaus bieten die MEAs des Unternehmens bis zu 20 Prozent h&ouml;here Effizienz und lassen sich leichter an unterschiedliche Kundenanforderungen anpassen als bisherige L&ouml;sungen.</span></p>
<p class="p3"><a href="http://www.hydrogenea.de">www.hydrogenea.de</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Maximale Flexibilit&auml;t beim Laden von Elektrofahrzeugen</b></span></h2>
<p class="p2">Das Ladeger&auml;t von MarsCharge kann zwischen den Lademodi Level 1, Level 2 und Level 3 wechseln, sodass alle Arten von Elektrofahrzeugen mit einer einzigen Ladebuchse betrieben werden k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus nutzt das Ladeverwaltungssystem von MarsCharge Algorithmen, um die Ladezyklen f&uuml;r eine l&auml;ngere Lebensdauer der Batterie zu optimieren. Die neueste Version, MarsCharger Lite, ist ein ultraschnelles, batteriebetriebenes DC-Ladeger&auml;t, das in den Kofferraum Ihres Autos passt.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.marscharge.com">www.marscharge.com</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Supercharger f&uuml;r Lithium-Batterien</b></span></h2>
<p class="p2">Die Silicon-Composite-Anodentechnologie von Sicona Battery Technologies bietet eine 20 Prozent h&ouml;here Energiedichte und gr&ouml;&szlig;ere Kapazit&auml;t im Vergleich zu herk&ouml;mmlichen Graphitanoden. Dieses Start-up verwendet zudem ein hydrophiles Bindemittel in seinen Anoden, um die Leitf&auml;higkeit zu verbessern und selbstheilende Eigenschaften zu erm&ouml;glichen. Diese Anoden werden in Lithium-Ionen-Batterien f&uuml;r Anwendungen in der E-Mobilit&auml;t und erneuerbaren Energien eingesetzt.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.siconabattery.com">www.siconabattery.com</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p1"><span class="s1"><b>Heizen, wenn Strom g&uuml;nstig ist</b></span></h2>
<p class="p2">Die intelligenten Thermostate von Themo sparen den Nutzern Geld, indem sie den Stromverbrauch von Elektroheizungen anhand der aktuellen Marktpreise optimieren. Im Kern von Themos Technologie steht ein Stromoptimierungs-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/algorithmus/" target="_blank" title="Eine allgemein nachvollziehbare eindeutige Beschreibung einer Folge von Aktionen zur L&ouml;sung eines, meist mathematischen, Problems." class="encyclopedia">Algorithmus</a>, der die intelligenten Thermostate des Unternehmens antreibt. Dieser <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/algorithmus/" target="_blank" title="Eine allgemein nachvollziehbare eindeutige Beschreibung einer Folge von Aktionen zur L&ouml;sung eines, meist mathematischen, Problems." class="encyclopedia">Algorithmus</a> ber&uuml;cksichtigt verschiedene Faktoren, darunter Tageszeit, Wettervorhersagen und Schwankungen der Strompreise am Markt.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.themo.io">www.themo.io</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p5"><span class="s1"><b>Strom plus Prozessw&auml;rme</b></span></h2>
<p class="p2">Das Druckluftspeichersystem von Green-Y Energy speichert nicht nur Strom mithilfe von Druckluft, sondern liefert gleichzeitig W&auml;rme und K&uuml;hlung f&uuml;r Geb&auml;ude und Prozesse. W&auml;hrend des Ladevorgangs wird Luft unter Verwendung von Strom komprimiert und bei bis zu 300 bar in Druckluftzylindern gespeichert. Bei der Kompression entsteht W&auml;rme von bis zu 60 Grad Celsius, die zur Geb&auml;udeheizung, f&uuml;r Warmwasser oder als Prozessw&auml;rme genutzt werden kann.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.green-y.ch">www.green-y.ch</a></p>
<h2></h2>
<h2 class="p5"><span class="s1"><b>Erschwinglicher Gr&uuml;ner Wasserstoff</b></span></h2>
<p class="p2">Cipher Neutron hat mit seinem Anionen-Austauschmembran (AEM)-Elektrolyseur-Stack eine Effizienz von 94,36 Prozent erreicht. Das bedeutet, dass die AEM-Elektrolyseure nur 41,754 Kilowattstunden Strom ben&ouml;tigen, um 1 Kilogramm Wasserstoff zu erzeugen. Die Skalierbarkeit der Technologie erm&ouml;glicht eine weitverbreitete Anwendung, um die steigende Nachfrage nach gr&uuml;nem Wasserstoff zu decken.</p>
<p class="p3"><a href="http://www.cipherneutron.com">www.cipherneutron.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CO2-Neutralität ist absolut machbar</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/innovators/co2-neutralitaet-ist-absolut-machbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[All Electric Society]]></category>
		<category><![CDATA[Innovators]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Phoenix Contact war eines der ersten Unternehmen, das den Begriff All Electric Society nutzte, um&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/innovators/co2-neutralitaet-ist-absolut-machbar/">CO2-Neutralität ist absolut machbar</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Phoenix Contact war eines der ersten Unternehmen, das den Begriff All Electric Society nutzte, um die umfassende Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Bereiche der Wirtschaft und Infrastruktur zu beschreiben. Anfang September 2023 stellte Phoenix Contact am Standort Blomberg den All Electric Society Park vor. Joel Stratemann, Manager Business Development Integrated Energy Solutions bei Phoenix Contact, erl&auml;utert die dahinterstehende Idee, die ben&ouml;tigten Technologien &ndash; und wie realistisch er es einsch&auml;tzt, dass die All Electric Society Wirklichkeit wird.</p>
<h2 class="p3"><b>Was hat Phoenix Contact inspiriert, den All Electric Society Park zu schaffen?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">Joel Stratemann:</span></strong> Seit fast f&uuml;nf Jahren haben wir die Vision einer All Electric Society. Wir m&ouml;chten diese Vision zum Leben erwecken und zeigen, dass sie mit der vorhandenen Technologie umgesetzt werden kann. Alles, was wir brauchen, ist bereits vorhanden. Das war einer der Hauptgr&uuml;nde, warum wir uns entschieden haben, den All Electric Society Park zu bauen.</p>
<h2 class="p3"><b>K&ouml;nnen Sie die Herausforderungen bei der Integration der verschiedenen Komponenten einer All Electric Society beschreiben?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.:</span></strong><span class="s3"> Es war eine Herausforderung, die Technologien und L&ouml;sungen f&uuml;r die Vernetzung der Elektrifizierung so zu gestalten, dass alle verschiedenen Anwendungen eng zusammenarbeiten. Interessant ist, dass wir die Anwendungen nicht nur mit elektrischer Energie, sondern auch mit thermischer Energie verbinden. Es gibt also einen Austausch zwischen elektrischer und thermischer Energie, zum Beispiel durch W&auml;rmeverluste. Das nennen wir Sektorenkopplung.</span></p>
<h2 class="p3"><b>Wie realistisch ist es, gen&uuml;gend erneuerbare Energie zu produzieren, um eine All Electric Society zu betreiben?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">J. S.: </span></strong>Es ist eine Herausforderung, aber machbar, gen&uuml;gend erneuerbare Energie zu erzeugen. Allerdings m&uuml;ssen wir die Energie so effizient wie m&ouml;glich nutzen. Wir ben&ouml;tigen auch die Technologie, um die Energie zu speichern und zu verteilen sowie die W&auml;rmeverluste aus verschiedenen Anwendungen zur&uuml;ckzugewinnen.</p>
<h2 class="p3"><b>Was ist notwendig, um die Sektorenkopplung &uuml;ber verschiedene Industrien hinweg zu erm&ouml;glichen?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">J. S.: </span></strong>Kommunikation ist ein sehr wichtiger Bestandteil. Alle verschiedenen Anwendungen sind durch verschiedene Protokolle und Kommunikationsschnittstellen verbunden. Wir brauchen Standardisierung und IoT-Konzepte, um die Art von Quervernetzung zwischen all diesen Anwendungen zu realisieren. Beispielsweise verwendet jemand in der Fertigung <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/profinet/" target="_blank" title="Profinet ist ein universeller von der Profibus-Nutzerorganisation (PNO) erarbeitetes Konzept f&uuml;r die homogene Integration des&hellip;" class="encyclopedia">Profinet</a>, Profibus oder Modbus zur Kommunikation. Ein Anbieter von E-Mobilit&auml;t nutzt OCPP oder etwas &Auml;hnliches. Wir m&uuml;ssen eine Art Quervernetzung realisieren. Aber wir m&uuml;ssen nicht nur die elektrische Seite verbinden. E-Mobilit&auml;t oder Energiespeicher haben W&auml;rmeverluste. Andererseits ben&ouml;tigen Geb&auml;ude viel W&auml;rme. Daher brauchen wir die Infrastruktur, um alle Energie zusammenzuf&uuml;hren und die Anwendungen zu verbinden.</p>
<h2><b>Wie effizient ist der Energieverbrauch im All Electric Society Park im Vergleich zu herk&ouml;mmlichen Systemen?</b></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s1">J. S.: </span></strong>Viel effizienter. Lassen Sie mich das Konzept mit einem Beispiel erkl&auml;ren: Wir haben sechs Hochleistungs-Ladestationen im Park. Jede Station kann mit 350 Kilowatt laden und hat vielleicht f&uuml;nf Prozent W&auml;rmeverlust. Das ergibt 17,5 Kilowatt W&auml;rmeverlust. Bei sechs Stationen haben wir 105 Kilowatt W&auml;rme. Diese k&ouml;nnen wir zur&uuml;ckgewinnen und zum Heizen des Geb&auml;udes nutzen. Das ist ein echter Fortschritt. Wir sind also viel energieeffizienter. Dann sprechen wir &uuml;ber W&auml;rmepumpen und Leistungszahlen. Normalerweise hat eine W&auml;rmepumpe in einem Privathaushalt eine Leistungszahl von drei oder vier. Im Park haben wir eine Leistungszahl von elf erreicht. Das bedeutet ein Kilowatt elektrischer Input und elf Kilowatt Output. Das ist sehr effizient. Und es macht viel Spa&szlig;.</p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Hatten Sie bei der Umsetzung des Parks alle notwendigen Technologien zur Verf&uuml;gung, oder gab es L&uuml;cken?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.: </span></strong><span class="s3">Nein. Die Kernkomponenten sind alle auf dem Markt erh&auml;ltlich: Photovoltaik, W&auml;rmepumpen, Wasserstoffspeicher, Batteriespeicher, Energiemanagementsysteme &ndash; alles ist verf&uuml;gbar. Was fehlt, ist die Quervernetzung. Wenn Sie beispielsweise mit einem Anbieter von Energiespeichern dar&uuml;ber sprechen, wie man Energie speichert, hat er absolut recht und ist ein Experte. Aber wenn Sie mit ihm oder ihr dar&uuml;ber sprechen, wie wir die W&auml;rmeverluste des Energiespeichers wiederverwenden k&ouml;nnen, wird es manchmal etwas schwierig.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Wie hat dieses Projekt die eigenen Praktiken von Phoenix Contact beeinflusst?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.: </span></strong><span class="s3">Wir haben gelernt, dass es nicht nur auf die Produkte ankommt, sondern auch auf das Wissen, um das Konzept der All Electric Society zu schaffen. Und wir haben nicht nur den All Electric Society Park in Blomberg, sondern auch das Geb&auml;ude G60: Es ist die erste Produktionsst&auml;tte am Standort Blomberg, die energiepositiv ist. Das bedeutet, dass wir mehr Energie erzeugen, als wir ben&ouml;tigen, um das Geb&auml;ude und die Produktion darin zu betreiben. Dabei nutzen wir die gleichen Konzepte und Technologien wie im All Electric Society Park.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Der &Uuml;bergang war f&uuml;r Verbraucher bisher kostspielig. Wird die All Electric Society letztendlich wirtschaftlich vorteilhaft f&uuml;r den Durchschnittsb&uuml;rger?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.:</span></strong><span class="s3"> Meiner Meinung nach wird sie das. Nat&uuml;rlich sind einige Technologien teurer. Eine W&auml;rmepumpe ist zum Beispiel teurer als eine herk&ouml;mmliche Heizung. Aber im Hinblick auf den Klimaschutz ist sie besser. In der All Electric Society sprechen wir von Konzepten: Ein Einzelner ben&ouml;tigt m&ouml;glicherweise keine W&auml;rmepumpe. Stattdessen k&ouml;nnte es ein gro&szlig;es Konzept f&uuml;r eine Stadt oder einen Stadtteil geben, wie man die B&uuml;rger mit elektrischer und thermischer Energie versorgt. Es ist auch m&ouml;glich, dass in der Zukunft die Technologie auf dem gleichen Stand sein wird, aber die Energie viel g&uuml;nstiger als heute ist.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s3"><b>Das ultimative Ziel des Konzepts der All Electric Society ist es, bis 2050 CO&#8322;-Neutralit&auml;t zu erreichen. Glauben Sie, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dies zu erreichen?</b></span></h2>
<p class="p2"><strong><span class="s2">J. S.:</span></strong><span class="s3"> Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass wir es schaffen werden. Ich muss nur aus meinem B&uuml;rofenster schauen &ndash; ich sehe den All Electric Society Park und sehe, dass es funktioniert. Und wir haben viele Kunden, die mittlerweile CO&#8322;-neutral sind, indem sie die verf&uuml;gbaren Technologien nutzen. Also, ja, es ist absolut erreichbar. </span></p>
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