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	<title>Future Mobility | Future Markets Magazine</title>
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	<title>Future Mobility | Future Markets Magazine</title>
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		<title>Das Fliewatüüt hebt ab</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/das-fliewatueuet-hebt-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 16:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktisch seit dem ersten Flug Anfang des 20. Jahrhunderts träumen Konstrukteure von Autos, die auch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Praktisch seit dem ersten Flug Anfang des 20. Jahrhunderts tr&auml;umen Konstrukteure von Autos, die auch fliegen k&ouml;nnen. Jetzt ist die Technik so weit, dass fliegende Autos tats&auml;chlich kurz vor der Markteinf&uuml;hrung stehen.</strong></p>
<p>Das &bdquo;Fliewat&uuml;&uuml;t&ldquo; ist sicherlich das skurrilste Vehikel aus den St&uuml;cken der Augsburger Puppenkiste. Erfunden vom Kinderbuch-Autor Boy Lornsen, ist das Fliewat&uuml;&uuml;t ein echtes All-in-one-Fahrzeug, das fliegen, schwimmen und fahren kann. Es greift damit einen alten Traum technikbegeisterter Menschen auf. Heute scheint der Traum dank der Fortschritte in Antriebs- und Batterietechnik sowie der M&ouml;glichkeiten teil-autonomer Funktionen Wirklichkeit werden zu k&ouml;nnen.</p>
<h2><strong>Offiziell zugelassen</strong></h2>
<p>Bereits im Januar 2022 hat AirCar, das von Klein Vision entwickelte duale Auto-Flugzeug-Vehikel, von der slowakischen Verkehrsbeh&ouml;rde das offizielle Luftt&uuml;chtigkeitszeugnis erhalten. Das Vorserienmodell wird von einem 300-PS-Verbrenner angetrieben und hat auch eine Stra&szlig;enzulassung. Mit seinem Verstellpropeller erreicht der Prototyp eine Reisegeschwindigkeit von 300&nbsp;Stundenkilometern und eine Reichweite von 1.000 Kilometern.</p>
<h2><strong>Prinzip des Gyrocopters</strong></h2>
<p>Der vom niederl&auml;ndischen Unternehmen PAL-V entwickelte Liberty verf&uuml;gt nicht &uuml;ber starre Fl&uuml;gel, sondern nutzt das Prinzip des Gyrocopters. Zwei Rotax-Verbrennermotoren verleihen PAL-V die n&ouml;tige Kraft zum Fliegen. Die Reichweite liegt bei 500 Kilometern, die maximale Reisezeit bei drei Stunden. Die Umstellung vom Flug- auf den Fahrmodus ben&ouml;tigt nur wenige Minuten. W&auml;hrend der PAL-V Liberty die europ&auml;ische Stra&szlig;enzulassung bereits erhalten hat, befindet er sich aktuell in der letzten Phase der Luftfahrtzulassung.</p>
<h2><strong>Fliegendes SUV</strong></h2>
<p>Auf der CES 2023 wurde erstmalig der vollfunktionsf&auml;hige Prototyp von Aska 5 vorgestellt. Das eVTOL Fahrzeug (electric Vertical Takeoff and Landing) verf&uuml;gt &uuml;ber vier Sitze und hat die Gr&ouml;&szlig;e eines SUV. Dank des Hybridantriebs (Lithium-Ionen-Batterien plus benzingetriebener Range-Extender) erreicht Aska 5 eine Reichweite in der Luft von rund 400 Kilometern. Das Unternehmen plant dazu ab 2026 einen On-Demand-Fahrdienst, der mit einer Flotte von Aska-Fahrzeugen in Gro&szlig;st&auml;dten angeboten werden soll.</p>
<h2><strong>Mit acht Propellern</strong></h2>
<p>Ende 2025 soll das &bdquo;Model A&ldquo; vom US-Unternehmen Alef in den Handel gehen. Es hat eine Fahrreichweite von 320 Kilometern und eine Flugreichweite von 180 Kilometern. Das Model A verf&uuml;gt &uuml;ber ein dezentrales elektrisches Antriebssystem, die acht Propeller liegen nicht frei. Eine Vielzahl von elektronischen Systemen sorgen f&uuml;r Sicherheit, von verschiedenen Stabilisierungssystemen &uuml;ber umfangreiche Diagnosefunktionen in Echtzeit bis hin zur Hinderniserkennung und -vermeidung.</p>
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		<title>Mikromobilität – Ein weltweiter Trend</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/mikromobilitaet-ein-weltweiter-trend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 16:22:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Städte auf der ganzen Welt leiden unter den Auswirkungen des zunehmenden Autoverkehrs. Die Mikromobilität hat&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>St&auml;dte auf der ganzen Welt leiden unter den Auswirkungen des zunehmenden Autoverkehrs. Die Mikromobilit&auml;t hat das Potenzial, Staus und Umweltverschmutzung zu verringern und gleichzeitig f&uuml;r jedermann zug&auml;ngliche, bequeme und erschwingliche Transportm&ouml;glichkeiten zu bieten.</strong></p>
<p>Mikromobilit&auml;t ist weltweit ein Trend, mit dem Individualverkehr, hohes Verkehrsaufkommen und Ressourceneffizienz vereint werden sollen. E-Bikes, E-Roller, Hoverboards oder Segways erm&ouml;glichen es, k&uuml;rzere Strecken schnell und ohne gro&szlig;e Anstrengung zu bew&auml;ltigen, zum Beispiel von zu Hause zum n&auml;chsten Carsharing-Punkt oder vom Bahnhof zur Arbeitsstelle. Dabei verringern sie den &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck f&uuml;r Mobilit&auml;t deutlich&nbsp;&ndash; zum einen aufgrund ihres geringen Platzbedarfes, zum anderen wegen ihrer Effizienz.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Moderne Verkehrsl&ouml;sungen zeichnen sich durch Differenzierung und passgenauen Einsatz aus&ldquo;, betont Markus Emmert, Vorstand des deutschen Bundesverbands eMobilit&auml;t. &bdquo;Ein Zweitonnen-Fahrzeug zu bewegen, um zwei 10 Kilo-Taschen im Stadtbezirk vom Supermarkt nach Hause zu fahren, ist &ouml;kologischer Unsinn. Wir brauchen Anreize f&uuml;r kluge Verkehrsangebote und zur Verkleinerung der Ger&auml;te. Bei Computern oder Telefonen hat der Markt das l&auml;ngst entschieden, im Personenverkehr hindert uns daran die Auto-Fixierung.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><strong>Neue Fahrzeugklasse</strong></h2>
<p>Eine Alternative zu gro&szlig;en und teuren Autos soll eine neue Fahrzeugklasse bieten: Die Small oder Sustainable Urban Mobility, kurz SUM. In der Regel handelt es sich dabei um zweisitzige Elektro-Vierradfahrzeuge, die sich durch ultrakompakte Abmessungen, Zug&auml;nglichkeit (in Bezug auf F&uuml;hrerscheinklasse und Preis) und Sicherheit auszeichnen. Zu den ersten serienm&auml;&szlig;igen Vertretern dieser Klasse z&auml;hlen zum Beispiel der Renault Twizy, der Mircolino 2.0 oder der Citroen Amis. Das Konzept &bdquo;erf&uuml;llt neue Bed&uuml;rfnisse einer neuen Generation von Kunden, die Mobilit&auml;t und individuelle Freiheit suchen, insbesondere die von Teenagern und jungen Erwachsenen&ldquo;, so Vincent Cob&eacute;e, Citro&euml;n CEO.</p>
<h2><strong>Rentabilit&auml;t steigern</strong></h2>
<p>Die Betreiber von Shared-Micromobility-Angeboten haben ihre Aktivit&auml;ten inzwischen stark ausgeweitet, dabei allerdings laut dem Technologieforschungsunternehmen ABI Research wenig Wert auf die Entwicklung eines nachhaltigen Gesch&auml;ftsmodells gelegt.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Nach Jahren schneller, aber ungeordneter Expansion haben die meisten Akteure aufgrund eines Missverh&auml;ltnisses zwischen Fahrzeugangebot und -nachfrage hohe Leerlaufraten und eine geringe Rentabilit&auml;t in verschiedenen M&auml;rkten&ldquo;, erkl&auml;rt Maite Bezerra, Smart Mobility &amp; Automotive Industry Analyst bei ABI Research.</p></blockquote>
<p>Daher sei es unerl&auml;sslich, Ma&szlig;nahmen zur Kostensenkung zu ergreifen. Allein das Aufladen von Fahrzeugen macht 50&thinsp;Prozent der laufenden Kosten aus. Zusammen mit dem Rebalancing (dem Verteilen der Fahrzeuge im Einsatzgebiet) macht dies den gr&ouml;&szlig;ten Anteil der Betriebskosten in der Shared-Micromobility aus. Mit austauschbaren Batterien lie&szlig;en sich laut ABI Research die Kosten f&uuml;r das Aufladen der Batterien um 30 bis 60&thinsp;Prozent senken, da die Fahrzeuge dann nicht extra ins Lager zur&uuml;cktransportiert werden m&uuml;ssen. Gleichzeitig kann die Ladezeit von vier Stunden auf 15&nbsp;Minuten verk&uuml;rzt werden.</p>
<h2><strong>Wechselakkus reduzieren Kosten</strong></h2>
<p>So r&uuml;stet Lime, einer der weltweit f&uuml;hrenden Anbieter von Mikromobilit&auml;t, seine E-Scooter und E-Bikes der neuesten Generation mit standardisierten Wechselakkus aus, die in beiden Fahrzeuggattungen eingesetzt werden k&ouml;nnen. Die neuen Akkus speichern fast eine Kilowattstunde, wodurch die E-Bikes weniger h&auml;u&#64257;g geladen werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Das senkt die Zahl der Betriebsfahrten, die beispielweise f&uuml;r einen Akkuwechsel n&ouml;tig waren. Gleichzeitig k&ouml;nnen die Nutzer mit den neuen Akkus im Vergleich zum Branchenstandard mehr als doppelt so weit fahren und die Verf&uuml;gbarkeit der Fahrzeuge wird erh&ouml;ht.</p>
<h2><strong>Reparierbare Batterie</strong></h2>
<p>Um die Nachhaltigkeit der in den Mikro-Fahrzeugen vewendeten Batterien weiter zu erh&ouml;hen, will das in Bordeaux ans&auml;ssige Unternehmen Gouach eine Batterie entwickeln, die sich in weniger als zehn Minuten reparieren l&auml;sst. Die Vision ist, dass diese Batterie die Menge an Elektroschrott reduziert und den CO2-Fu&szlig;abdruck von Batterien f&uuml;r die Mikromobilit&auml;t um 70&thinsp;Prozent verringert.</p>
<p>Die Idee basiert auf einer Studie, nach der eine Vielzahl der defekten Batterien einen gro&szlig;en Anteil an einwandfrei funktionierenden Komponenten haben. Bei der Batterie von Gouach sollen daher defekte Komponenten einfach und sicher ausgetauscht werden k&ouml;nnen. Laut einer von Magelan durchgef&uuml;hrten Studie verursachen die Batterien von Gouach 2,6-mal weniger CO2 als eine herk&ouml;mmliche Batterie und verbrauchen 2,5-mal weniger Wasser, sind aber genauso effizient.</p>
<blockquote><p>650 St&auml;dte verf&uuml;gen &uuml;ber Shared-Micromobility-Services (Stand Februar 2021).</p>
<p>Quelle: Internationale Energie Agentur IEA</p></blockquote>
<h2><strong>Sicherheitssystem f&uuml;r E-Scooter</strong></h2>
<p>Eine weitere Herausforderung stellen die hohen Unfallzahlen in der Mikromobilit&auml;t dar. Das Unternehmen Dock-Y hat als Antwort darauf ein auf Sensoren und Kameratechnik und &uuml;ber KI gesteuertes System f&uuml;r E-Scooter und Co. entwickelt. Es erkennt Gefahren fr&uuml;hzeitig und hilft den Fahrern, gef&auml;hrliche Situationen auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en zu vermeiden. Zu den wichtigsten Funktionen geh&ouml;ren autonomes Bremsen, das Erkennen von Fu&szlig;g&auml;ngern und Menschenansammlungen, eine Rundum-N&auml;herungssensorik, progressive Fahrerwarnungen sowie ein intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer.</p>
<h2><strong>Selbstfahrender Personentransporter</strong></h2>
<p>Derartige Intelligenz hat das Konzeptfahrzeug CiKoMa von Honda bereits eingebaut: Der Nutzer kann das selbstfahrende elektrische Mikro-Mobilit&auml;tsfahrzeug per Sprache herbeirufen und den genauen Pick-up-Punkt mit Worten und Gesten mitteilen. Gesteuert wird CiKoMa &bdquo;kooperativ&ldquo;: Der Kurs kann &uuml;ber einen Joystick beeinflusst werden, die automatische Fahrtechnologie unterst&uuml;tzt dabei.</p>
<p>Noch weiter geht der Citybot von EDAG: Dabei handelt es sich um vernetzte, autonom fahrende Roboterfahrzeuge, an die unterschiedliche Nutzmodule wie Anh&auml;nger- und Rucksackmodule gekoppelt werden. Dank dieser Modularit&auml;t k&ouml;nnen die Citybots &uuml;berall eingesetzt werden: f&uuml;r den Personen- oder Warentransport, als Stadtreinigungsfahrzeug oder f&uuml;r den Einsatz im privaten Umfeld. Das steigert die Effizienz. Dabei stellen die Fahrzeuge keine Insell&ouml;sung dar, sondern sind integraler Bestandteil eines bedarfsorientierten und ganzheitlichen Verkehrssystems.<strong>&nbsp;</strong></p>
<h2><strong>Transport auf der letzten Meile</strong></h2>
<p>Mikromobilit&auml;t ist aber nicht nur f&uuml;r den Personentransport interessant. Auch der Logistikbranche bieten sich hier Chancen, gerade beim Transport auf der &bdquo;letzten Meile&ldquo; effizienter und ressourcenschonender zu werden. Ein Beispiel daf&uuml;r ist der Minitransporter von Onomotion: Er hat die Vorteile eines schnellen, schmalen und wendigen Lastenrades mit wetterfester Kabine, kombiniert mit einem Ladevolumen von zwei Kubikmetern und maximal 200 Kilogramm Nutzlast in einem Wechselcontainer.</p>
<p>Die Pedelecs k&ouml;nnen Radwege nutzen, sind leise, stehen nicht im Stau, parken nicht in der zweiten Reihe und m&uuml;ssen keinen Parkplatz suchen. &bdquo;Unser Ziel ist es, Citylogistik neu zu denken, eine innovative Mobilit&auml;t sowie Logistik zu etablieren&ldquo;, so Beres Seelbach, Co-CEO und Gr&uuml;nder von Onomotion. &bdquo;Dadurch k&ouml;nnen wir Verkehr, Platz und Emissionen in den St&auml;dten verringern und sie dadurch lebenswerter gestalten.&ldquo;</p>
<blockquote><p><strong>Effiziente E-Scooter</strong></p>
<p>Reichweite pro Kilowattstunde Energie:</p>
<ul>
<li>1,3 Kilometer benzinbetriebenes Auto</li>
<li>6,6 Kilometer E-Auto</li>
<li>133 Kilometer Elektroroller</li>
</ul>
<p>Quelle: Wired Magazin</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hyperschall-Flugzeug bald Realität</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/hyperschall-flugzeug-bald-realitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 16:12:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flugreisen mit Überschallgeschwindigkeit könnten bald wieder Realität werden – 20 Jahre nach der Concorde. Diesmal sollen&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Flugreisen mit &Uuml;berschallgeschwindigkeit k&ouml;nnten bald wieder Realit&auml;t werden&nbsp;&ndash; 20 Jahre nach der Concorde. Diesmal sollen sie jedoch umweltfreundlich und wirtschaftlich sein.</strong></p>
<p>Fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten Flug der Concorde k&ouml;nnten bald wieder &Uuml;berschall-Verkehrsflugzeuge unterwegs sein. Mehrere Hersteller k&uuml;ndigen einen Start der kommerziellen supersonischen Flugzeuge f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre an. Im Gegensatz zur Concorde sollen diese Jets jedoch m&ouml;glichst geringe Umweltauswirkungen haben.</p>
<blockquote><p>&bdquo;F&uuml;r die Concorde galten noch Luftfahrtregularien, die h&ouml;here Emissionen im Vergleich zu den im Unterschall fliegenden Flugzeugen erlaubten. Die neue Generation von &Uuml;berschalljets wird sich nun an den konventionellen Flugzeugen messen lassen m&uuml;ssen&ldquo;, erkl&auml;rt Prof. Lars Enghardt, Leiter der Abteilung Triebwerksakustik im Institut f&uuml;r Antriebstechnik des Deutschen Zentrums f&uuml;r Luft- und Raumfahrt (DLR).</p></blockquote>
<p>Hier werden aktuell die Umweltwirkungen einer zuk&uuml;nftigen Flotte von &Uuml;berschallflugzeugen untersucht, um Daten f&uuml;r neue Zertifizierungsregeln festzulegen.</p>
<p>Ab einer Machzahl &uuml;ber Eins beginnt der &Uuml;berschallbereich. In Reiseflugh&ouml;he muss ein Flugzeug dazu rund 1.000 Stundenkilometer schnell sein. Die aktuell schnellsten Business-Jets sind mit Mach 0,9 unterwegs. Die geplanten supersonischen Linienflugzeuge sollen im Reiseflug sogar Machzahlen zwischen 1,8 und 2,2 erreichen. Sie w&auml;ren damit mehr als doppelt so schnell wie die derzeitigen Maschinen. W&auml;hrend es um die bereits vor einigen Jahren pr&auml;sentierten Konzepte f&uuml;r &Uuml;berschall-Passagierflugzeuge der gro&szlig;en Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus ruhig geworden ist, treiben Newcomer-Unternehmen die Entwicklung vehement voran.</p>
<h2><strong>&Uuml;berschall mit &Ouml;ko-Kerosin</strong></h2>
<p>Allen voran Boom Supersonic: Das erst 2014 gegr&uuml;ndete Unternehmen mit Sitz in Denver hat bereits Auftr&auml;ge f&uuml;r 130 Exemplare seines &Uuml;berschall-Verkehrsflugzeugs &bdquo;Overture&ldquo; in den B&uuml;chern stehen. Overture soll 65 bis 80 Passagiere mit einer Geschwindigkeit von Mach 1,7 bef&ouml;rdern&nbsp;&ndash; das ist doppelt so schnell wie die derzeit schnellsten Verkehrsflugzeuge&nbsp;&ndash; und hat eine Reichweite von 4.250 Seemeilen. Damit sollen 600 Routen rund um die Welt in nur der H&auml;lfte der bisher &uuml;blichen Zeit bedient werden. Das hei&szlig;t, Fl&uuml;ge von Miami nach London w&auml;ren dann in knapp f&uuml;nf Stunden und von Los Angeles nach Honolulu in drei Stunden m&ouml;glich. Die Overture soll bereits in 2025 den Flugbetrieb aufnehmen und 2029 die ersten Passagiere bef&ouml;rdern.</p>
<p>Das Unternehmen entwickelt dazu ein eigenes Triebwerk namens &bdquo;Symphony&ldquo;.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Die Entwicklung eines &Uuml;berschalltriebwerks speziell f&uuml;r Overture bietet bei Weitem den besten Nutzen f&uuml;r unsere Kunden&ldquo;, meint Blake Scholl, Gr&uuml;nder und CEO von Boom Supersonic. &bdquo;Mit dem Symphony-Programm k&ouml;nnen wir unseren Kunden ein wirtschaftlich und &ouml;kologisch nachhaltiges &Uuml;berschallflugzeug anbieten&nbsp;&ndash; eine Kombination, die mit den derzeitigen Beschr&auml;nkungen herk&ouml;mmlicher Triebwerke und Industrienormen nicht zu erreichen ist.&ldquo;</p></blockquote>
<p>Symphony wird ein ma&szlig;geschneidertes Design sein, das bew&auml;hrte Technologien und Materialien nutzt, um optimale &Uuml;berschallleistung und -effizienz zu erreichen. Das neue Antriebssystem von Overture soll zu 100&thinsp;Prozent mit Sustainable Aviation Fuel (SAF) arbeiten&nbsp;&ndash; also ein Luftfahrttreibstoff, der aus nicht fossilen Rohstoffen nachhaltig hergestellt wird. Zudem soll das Triebwerk die L&auml;rmgrenzwerte nach Chapter 14 einhalten, dem aktuell anspruchsvollsten Level in der Luftfahrtbranche.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Wir glauben an eine Welt, in der mehr Menschen immer &ouml;fter an mehr Orte reisen k&ouml;nnen. Nachhaltiges Reisen mit &Uuml;berschall erschlie&szlig;t neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Gesch&auml;ftsbeziehungen, Urlaubsperspektiven und Gelegenheiten f&uuml;r menschliche Kontakte.&ldquo;</p>
<p>Blake Scholl, Gr&uuml;nder &amp; CEO, Boom Supersonic</p></blockquote>
<h2><strong>L&auml;rmbelastung reduzieren</strong></h2>
<p>Die L&auml;rmentwicklung stellt eine besondere Problematik bei &Uuml;berschallflugzeugen dar, nicht nur wegen der leistungsstarken Triebwerke, sondern vor allem auch wegen des sogenannten &Uuml;berschallknalls: Wenn sich ein Flugzeug mit &Uuml;berschallgeschwindigkeit fortbewegt, entstehen Wellen von Luftdruckver&auml;nderungen. Diese Schockwellen sind noch in gro&szlig;er Entfernung als Knall wahrzunehmen. Dies war einer der Gr&uuml;nde, warum die Concorde nur &uuml;ber dem Meer mit &Uuml;berschallgeschwindigkeit fliegen durfte. Um diesen &Uuml;berschallknall zu reduzieren, arbeitet die NASA an einer speziellen Formgebung f&uuml;r &Uuml;berschalljets: Das X-59 Quiet SuperSonic Technology X-plane der NASA ist so konstruiert, dass es schneller als die Schallgeschwindigkeit fliegt, ohne diesen &Uuml;berschallknall zu erzeugen. Durch eine spezielle, extrem lang gestreckte Spitze sollen die Schockwellen so weit reduziert werden, dass das wahrgenommene Ger&auml;usch kaum mehr als ein dumpfes &bdquo;Plopp&ldquo; ist&nbsp;&ndash; wenn man &uuml;berhaupt etwas h&ouml;rt.</p>
<h2><strong>F&uuml;nffache Schallgeschwindigkeit</strong></h2>
<p>Neben Boom arbeiten noch weitere Start-ups an &Uuml;berschall-Passagiermaschinen. So will Hermeus einen Jet bauen, der Mach 5 erreicht&nbsp;&ndash; bei dieser Geschwindigkeit w&uuml;rde ein Flug von New York nach Paris nur 90 Minuten dauern, verglichen mit den siebeneinhalb Stunden, die man heute noch unterwegs ist. Dabei will Hermeus die Betriebskosten niedrig halten, sodass die Ticketpreise f&uuml;r die Passagiere in einem erschwinglichen Rahmen bleiben k&ouml;nnen. Das soll durch die Kombination eines herk&ouml;mmlichen Strahltriebwerks mit einem Ramjet erreicht werden.</p>
<p>Bei so einem Staustrahltriebwerk erfolgt die Kompression der dem Verbrennungsraum zugef&uuml;hrten Luft nicht durch bewegliche Teile wie Verdichter, sondern allein durch Ausnutzung der hohen Str&ouml;mungsgeschwindigkeit des Gases selbst. Das Triebwerk von Hermeus ist auf dem Gebiet der Hyperschalltechnik einzigartig: Die meisten Hyperschallplattformen werden von einem Raketentriebwerk angetrieben. Dieser Ansatz erschwert jedoch die Wiederverwendbarkeit und ist f&uuml;r Passagierfl&uuml;ge wesentlich gef&auml;hrlicher.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Wenn es um Technologie geht, h&ouml;ren wir oft den Begriff &sbquo;bahnbrechend&lsquo;&ldquo;, so Generalmajor Heather Pringle, Kommandantin des Air Force Research Laboratory, das in Hermeus investiert hat. &bdquo;Hyperschall-Flugzeuge und -Antriebssysteme sind jedoch wirklich bahnbrechend und werden die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, revolutionieren, so wie es die Automobile im letzten Jahrhundert getan haben.&ldquo;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flugtaxis für die Stadt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/flugtaxis-fuer-die-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 15:34:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=11300</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zahlreiche Start-ups und etablierte Hersteller arbeiten mit Hochdruck an unbemannten Luftfahrtsystemen und elektrisch betriebenen Senkrechtstartern.&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zahlreiche Start-ups und etablierte Hersteller arbeiten mit Hochdruck an unbemannten Luftfahrtsystemen und elektrisch betriebenen Senkrechtstartern. Sie bilden die Basis f&uuml;r ein v&ouml;llig neues Verkehrssegment: die Urban Air Mobility.</strong></p>
<h2><strong>Vorteile durch Lufttaxis f&uuml;r Europa</strong></h2>
<ul>
<li>100&thinsp;Prozent Reduzierung der lokalen Emissionen bei Elektroantrieben</li>
<li>73 Prozentschnellere Lieferung von Organen zwischen st&auml;dtischen Krankenh&auml;usern m&ouml;glich</li>
<li>15 &ndash; 45 Minuten ist die durchschnittliche Reisezeitersparnis durch Urban Air Mobility f&uuml;r einen Transfer von der Stadt zum Flughafen</li>
<li>90.000 Arbeitspl&auml;tze werden bis 2030 in Europa entstehen</li>
<li>31 Prozentdes globalen Urban Air Mobility-Marktes werden 2030 in Europa angesiedelt sein</li>
<li>4,2 Milliarden Euro Marktvolumen in Europa in 2020</li>
<li>500 mal geringere Wahrscheinlichkeit in einen t&ouml;dlichen Unfall verwickelt zu werden, als im Stra&szlig;enverkehr auf der Basis von Personenkilometern</li>
</ul>
<p>Die Bev&ouml;lkerung in den St&auml;dten auf dieser Welt nimmt rasant zu. Bis zum Jahr 2030 werden 5,2&nbsp;Milliarden Menschen in urbanen Regionen leben&nbsp;&ndash; rund eine Milliarde mehr als heute. Das erfordert v&ouml;llig neue Verkehrskonzepte. Gro&szlig;e Hoffnung wird dabei auf Flugtaxis gesetzt&nbsp;&ndash; sie entlasten den Verkehr auf Schienen und Stra&szlig;en, indem sie den Luftraum nutzen. Laut den Marktforschern von Allied Market Research wird der weltweite Markt hierf&uuml;r bis 2031 ein Volumen von 30,7&nbsp;Milliarden Dollar erreichen. Nach Berechnungen der Unternehmensberatung Roland Berger wird die Zahl der als Lufttaxis, Flughafen-Shuttles und im Rahmen innerst&auml;dtischer Flugdienste eingesetzten Drohnen in den n&auml;chsten Jahren exponentiell wachsen. Bis 2050, so die Prognose, werden weltweit ann&auml;hernd 160.000 autonome Elektro-Drohnen im Einsatz sein.</p>
<blockquote><p>&bdquo;2050 werden wir elektrische Flugtaxis nutzen, wie wir heute ein Uber nutzen&ldquo;, ist sich Dirk Hoke, CEO von Volocopter, sicher.</p></blockquote>
<h2><strong>In wenigen Jahren auf dem Markt</strong></h2>
<p>Die ersten Flugtaxi-Prototypen warten bereits auf ihre Zulassung. Dabei sind die Konzepte der eVTOL (electric Vertical Take-Off and Landing) durchaus unterschiedlich: Das Flugtaxi VoloCity der Firma Volocopter zum Beispiel ist mit 18 rein elektrisch angetriebenen Rotoren ausgestattet und &auml;hnelt einem futuristischen Hubschrauber. Nach einer kurzen Testphase soll es v&ouml;llig autonom fliegen k&ouml;nnen. Mit elf Metern Spannweite wird es Platz f&uuml;r zwei Passagiere samt Gep&auml;ck bieten. Das Flugtaxi-Unternehmen Lilium entwickelt einen Siebensitzer mit 30 Rotoren. Mit seinen Fl&uuml;geln, in die klappbare Elektrorotoren verbaut sind, &auml;hnelt das Flugtaxi einem Mini-Jet. Das erste kommerzielle Modell, mit einer Reichweite von bis zu 250 Kilometern, soll 2025 auf den Markt kommen.</p>
<h2><strong>Erst In Zukunft autonom</strong></h2>
<p>Zun&auml;chst soll der Flugbetrieb bei der Mehrheit der Lufttaxis mit lizenzierten Berufspiloten starten. Langfristig sehen die meisten Lufttaxi-Konzepte jedoch einen g&auml;nzlich autonomen Betrieb vor. Einen etwas anderen Ansatz verfolgt allerdings Wisk: Hier sollen die Lufttaxis von Anfang an ohne Piloten an Bord fliegen. Daf&uuml;r basieren die automatisierten Flugfunktionen auf den gleichen Technologien wie in normalen Autopiloten heutiger Flugzeuge. Sie werden erg&auml;nzt durch innovative Technologien wie verbesserte Erkennungs- und Vermeidungsfunktionen sowie zus&auml;tzliche Sensoren. Um die Zulassung durch die Luftfahrtbeh&ouml;rden zu vereinfachen, kommt keine k&uuml;nstliche Intelligenz zum Einsatz, sondern die Kontrolle erfolgt durch eine logikgesteuerte, verfahrensbasierte Entscheidungssoftware, die deterministische Ergebnisse liefert. Zudem wird jeder Flug von einem Menschen in einer Bodenstation &uuml;berwacht, der bei Bedarf eingreifen kann.</p>
<h2><strong>Technisch neue Voraussetzungen</strong></h2>
<p>&Uuml;ber die Steuerung hinaus m&uuml;ssen bei Lufttaxis einige weitere technische Besonderheiten ber&uuml;cksichtigt werden. Zum Beispiel ist die St&ouml;rsicherheit mit Blick auf den geplanten Flugeinsatz der Lufttaxis in geringer H&ouml;he innerhalb von St&auml;dten ein wichtiges Sicherheitskriterium. Diehl r&uuml;stet den VoloCity von Volocopter daher mit einer sogenannten Fly-by-Light-Steuerung aus&nbsp;&ndash; sie gilt als besonders st&ouml;rsicher gegen&uuml;ber elektromagnetischen Einfl&uuml;ssen, beispielsweise durch Mobiltelefone oder Sendemasten. Dabei werden die elektrischen Signale des Flugsteuerungsrechners&nbsp;&ndash; anders als bei herk&ouml;mmlichen Fly-by-Wire-Steuerungen&nbsp;&ndash; in optische Signale &uuml;bersetzt und somit optoelektronisch angesteuert. Statt elektrischer Signale &uuml;ber Kupferleitungen werden nun Lichtsignale &uuml;ber entsprechende Lichtleiter genutzt, um Messwerte und Steuerbefehle zu &uuml;bermitteln.</p>
<h2><strong>Europa definiert Rechtsrahmen</strong></h2>
<p>Bedingung f&uuml;r den praktischen Betrieb der Lufttaxis sind allerdings auch Standards und Regularien. Dazu geh&ouml;ren ein modernes Luftraummanagement und die Integration in die bestehende Flugsicherung. Zuk&uuml;nftig gilt, dass bemannte und unbemannte Systeme parallel agieren. Tats&auml;chlich hat die Europ&auml;ische Kommission Ende 2022 eine europ&auml;ische Drohnenstrategie 2.0 verabschiedet: Sie enth&auml;lt eine Vorausschau f&uuml;r die weitere Entwicklung des europ&auml;ischen Drohnenmarktes.</p>
<p>In der neuen Strategie wird dargelegt, wie Europa den kommerziellen Drohnenbetrieb in gro&szlig;em Ma&szlig;stab vorantreiben und gleichzeitig neue Chancen in diesem Sektor bieten kann. Zudem wird im Januar 2023 der sogenannte &bdquo;U-Space&ldquo; eingef&uuml;hrt, ein weltweit einzigartiges europ&auml;isches System zur sicheren Steuerung des Drohnenverkehrs. Schlie&szlig;lich ver&ouml;ffentlichte die europ&auml;ische Agentur f&uuml;r Flugsicherheit (EASA) in 2022 Vorschriften f&uuml;r den Betrieb von Lufttaxis in St&auml;dten. Der neue Rechtsrahmen deckt die technischen Bereiche der Luftt&uuml;chtigkeit, des Flugbetriebs, der Zulassung der Flugbesatzung und der Luftverkehrsregeln ab.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Damit ist die EASA die erste Luftfahrtbeh&ouml;rde weltweit, die einen umfassenden Rechtsrahmen f&uuml;r den Betrieb von VTOL-f&auml;higen Luftfahrzeugen ver&ouml;ffentlicht, die Lufttaxis und &auml;hnliche Dienste anbieten werden&ldquo;, sagt EASA-Exekutivdirektor Patrick Ky.</p></blockquote>
<h2><strong>Etablierte Luftfahrtunternehmen investieren</strong></h2>
<p>Dass Lufttaxis l&auml;ngst keine Vision mehr sind, zeigt auch das Engagement gro&szlig;er Akteure aus der heutigen, konventionellen Luftfahrt: So k&uuml;ndigte die Luftfahrtgesellschaft United Airlines im September 2022 eine Investition in H&ouml;he von 15 Millionen US-Dollar in den eVTOL-Hersteller Eve Air Mobility sowie einen bedingten Kaufvertrag &uuml;ber 200 viersitzige Elektroflugzeuge plus 200 Optionen an, wobei die ersten Lieferungen bereits f&uuml;r 2026 erwartet werden.</p>
<blockquote><p>3 US-Dollar pro Passagier und Meile&nbsp;&ndash; so viel soll ein Flug im Flugtaxi der Generation 6 von Wisk kosten.</p>
<p>2 Mrd. US-Dollar kostet es, ein Lufttaxi bis zur Einsatzf&auml;higkeit zu entwickeln.</p>
<p>Quelle: Simpliflying.com/Wisk</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Drohnen – Multitalente der Lüfte</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/drohnen-multitalente-der-luefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 15:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von fliegenden Messstationen über Echtzeit-Aufklärung bei Rettungseinsätzen bis zur intelligenten Transportlösung für die letzte Meile:&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von fliegenden Messstationen &uuml;ber Echtzeit-Aufkl&auml;rung bei Rettungseins&auml;tzen bis zur intelligenten Transportl&ouml;sung f&uuml;r die letzte Meile: Drohnen werden heute bereits in vielen Anwendungen eingesetzt. Innovative Technologien und neue regulatorische Rahmenbedingungen bilden die Basis f&uuml;r einen zuk&uuml;nftigen kommerziellen Drohnenbetrieb in gro&szlig;em Ma&szlig;stab.</strong></p>
<p>Immer &ouml;fter sieht man sie am Himmel, h&ouml;rt das Surren ihrer kleinen Propeller: Drohnen erobern zunehmend neue Einsatzfelder. Leider richtet sich aktuell durch den Ukraine-Krieg die Aufmerksamkeit besonders auf den milit&auml;rischen Einsatz, doch Drohnen werden heute schon in vielen Bereichen eingesetzt, wo sie das Leben vereinfachen und den Menschen bei zahlreichen Arbeiten erfolgreich unterst&uuml;tzen.</p>
<h2><strong>Vielf&auml;ltige Einsatzgebiete</strong></h2>
<p>In der Land- und Forstwirtschaft, dem Energie- und Bausektor, der Meteorologie, bei der Vermessung der Erdoberfl&auml;che und sogar in der Arch&auml;ologie haben sie sich fest etabliert. Mit speziellen Kameras ausgestattet, erstellen Drohnen Tageslichtaufnahmen oder W&auml;rmebilder, zum Beispiel um K&auml;ltebr&uuml;cken in Geb&auml;uden zu identifizieren. Sie fliegen mit Messger&auml;ten, um Au&szlig;entemperatur, Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit zu &uuml;berwachen und sind mit Sensoren, Lasern, Infrarot-Scannern oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> ausgestattet. Aus der Vogelperspektive bieten sie Wartungsdienstleistungen und erfassen den Modernisierungsbedarf von Infrastruktur.</p>
<h2><strong>Lieferung per Drohne</strong></h2>
<p>Zunehmend etablieren sich Drohnen auch als zuverl&auml;ssige Unterst&uuml;tzung von Lieferdiensten.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Die Bereitschaft vieler L&auml;nder, die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Einsatz von Drohnen zu lockern oder schnell eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, hat dazu gef&uuml;hrt, dass das Bewusstsein f&uuml;r die Vorteile, die Drohnen bei der Lieferung eines breiten Spektrums von Medikamenten und G&uuml;tern bieten k&ouml;nnen, gestiegen ist und sich beschleunigt hat, insbesondere in Gebieten, in denen es an Infrastruktur fehlt&ldquo;, sagte Michael Blades, Vizepr&auml;sident Research, Aerospace &amp; Defense Practice, bei Frost&nbsp;&amp; Sullivan.</p></blockquote>
<p>Das Beratungsunternehmen erwartet, dass der Markt f&uuml;r unbemannte Luftfahrzeuge bis 2025 schon 22,28&nbsp;Milliarden US-Dollar umfassen wird. Beispiele f&uuml;r Logistikeins&auml;tze von Drohnen gibt es inzwischen zahlreich: Wing, eine auf Drohnenlieferungen spezialisierte Tochtergesellschaft von Alphabet, meldete f&uuml;r das Jahr 2021 mehr als 140.000 Kundenlieferungen, was einer Steigerung von 600&thinsp;Prozent gegen&uuml;ber dem Jahr 2020 entspricht. Die Drohnen von Matternet fliegen seit mehr als vier Jahren in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Post &uuml;ber Schweizer St&auml;dten, und zwar au&szlig;erhalb der Sichtweite des Piloten.</p>
<p>Im November 2021 hat sich Walmart mit Zipline zusammengetan, um einen On-Demand-Lieferservice f&uuml;r Gesundheits- und Verbrauchsartikel in der N&auml;he des Hauptsitzes in Arkansas zu starten. Manna, ein autonomer Drohnenlieferdienst in Irland, der Kaffee und Lebensmittel ausliefert, hat nach eigenen Angaben bereits 65.000 Lieferfl&uuml;ge absolviert und plant eine Expansion in Europa.</p>
<blockquote><p>430.700 Drohnen in Deutschland (2021) &ndash; 10 % kommerzielle Nutzung, 90 % private Nutzung</p>
<p>385.500 Drohnen wurden 2020 privat genutzt. 2019 waren es noch 455.000</p>
<p>45.200 Drohnen befinden sich 2020 in kommerziellem Gebrauch. 2019 waren es nur 19.000</p>
<p>Quelle: Drone Industry Insights</p></blockquote>
<h2><strong>Autobahn f&uuml;r die Drohnen</strong></h2>
<p>Eine Herausforderung beim Einsatz von Drohnen ist, dass sie heute nicht ohne einen menschlichen Piloten geflogen werden d&uuml;rfen, au&szlig;er in seltenen F&auml;llen, in denen ein Flugverbot f&uuml;r andere Luftfahrzeuge besteht. Eine L&ouml;sung sind fest installierte Korridore, in denen am Boden installierte Sensoren den Luftraum &uuml;berwachen. Diese Sensoren k&ouml;nnen leistungsf&auml;higer sein als an Bord von Drohnen installierte Systeme, da es f&uuml;r sie keine Einschr&auml;nkungen hinsichtlich des Gewichts und des Energieverbrauchs gibt. Drohnen, die den Korridor benutzen, klinken sich einfach in das Sensornetz ein und werden von ihm zum Ziel geleitet&nbsp;&ndash; und vorbei an m&ouml;glichen Hindernissen in der Luft. Die britische Regierung hat unl&auml;ngst bekannt gegeben, dass sie gr&uuml;nes Licht f&uuml;r einen derartigen Drohnen-Korridor gegeben hat.</p>
<p>Das Projekt &bdquo;Skyway&ldquo; soll in den n&auml;chsten zwei Jahren realisiert werden und den Luftraum &uuml;ber Reading, Oxford, Milton Keynes, Cambridge, Coventry und Rugby miteinander verbinden. Mit 265 Kilometern L&auml;nge w&auml;re es das weltweit gr&ouml;&szlig;te und l&auml;ngste Netz von &bdquo;Drohnen-Autobahnen&ldquo;. Die Drohnen sind dabei &uuml;ber Mobilfunk mit einem Leitsystem verbunden, &uuml;ber das sie ein besseres Situationsbewusstsein und taktische Anweisungen zur Kollisionsvermeidung erhalten. &bdquo;Mobilfunkverbindungen und ein sicheres, robustes 4G- und 5G-Mobilfunknetz werden das schnelle Wachstum des Drohnenmarktes vorantreiben&ldquo;, betont Dave Pankhurst, Director of Drones beim Projektpartner BT.</p>
<h2><strong>Integriert in den Luftraum</strong></h2>
<p>Um den Einsatz von Drohnen zu f&ouml;rdern, erhalten Drohnen in der Europ&auml;ischen Union per Verordnung k&uuml;nftig ein eigenes Verkehrssystem: den U-Space. Mit U-Space-Gebieten k&ouml;nnen Drohnen sicher in den Luftraum integriert werden&nbsp;&ndash; auch im Zusammenspiel mit der bemannten Luftfahrt. Das erm&ouml;glicht einen regul&auml;ren Einsatz von Drohnen, etwa in der Logistik, der Landwirtschaft, f&uuml;r die Versorgung schwer erreichbarer Gebiete oder den Transport von lebenswichtigem medizinischem Equipment. Wie U-Space-Gebiete in der Praxis funktionieren k&ouml;nnen, wurde im Realbetrieb im U-Space-Reallabor getestet, das die Firma Droniq und die Deutsche Flugsicherung (DFS) im Hamburger Hafen eingerichtet haben. Droniq lieferte dazu ein Verkehrsmanagementsystem f&uuml;r Drohnen, das UAS Traffic Management System (UTM), das neben einem kombinierten Luftlagebild aus bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen weitere Funktionen zum sicheren und effizienten Drohnenbetrieb au&szlig;erhalb der Sichtweite (BVLOS) bietet. Das System besteht aus einem System f&uuml;r die Bodensensorik und einem Transponder f&uuml;r die Ortung des Flugger&auml;ts, das Hook-on-Device.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Mit der Einf&uuml;hrung von U-Spaces schl&auml;gt der Drohnenmarkt bald ein neues, spannendes Kapitel auf&ldquo;, sagt Droniq-CEO Jan-Eric Putze. Und Arndt Schoenemann, Vorsitzender der DFS-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, erg&auml;nzt: &bdquo;Es ist wichtig, erste U-Spaces in die Tat umzusetzen, um die sichere Integration von Drohnen in den Luftraum voranzubringen. Die unbemannte Luftfahrt ist ein wichtiger Teil des k&uuml;nftigen Flugverkehrs, welcher sich auch in anderen Feldern immer autonomer gestalten wird.&ldquo;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zukünftige Mobilität auf dem Wasser</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/zukuenftige-mobilitaet-auf-dem-wasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 15:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schifffahrtsindustrie sucht nach Wegen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Batterieelektrische Antriebe sind hier nur auf&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schifffahrtsindustrie sucht nach Wegen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Batterieelektrische Antriebe sind hier nur auf kurzen Strecken realisierbar, auf &Uuml;berseefahrten wird wohl ein Mix verschiedener Technologien zum Einsatz kommen.</strong></p>
<p>Im Jahr 2021 war die Schifffahrt laut der Internationalen Energieagentur IEA f&uuml;r rund zwei Prozent der weltweiten energiebezogenen CO2-Emissionen verantwortlich. Das klingt nach relativ wenig, aber angesichts der gro&szlig;en Bedeutung f&uuml;r den Welthandel&nbsp;&ndash; mehr als 80&thinsp;Prozent des Welthandelsvolumens werden &uuml;ber Seeschiffe abgewickelt&nbsp;&ndash; gibt es Prognosen, dass die Seeschifffahrt bis 2050 17&nbsp;Prozent der gesamten j&auml;hrlichen CO2-Emissionen verursachen k&ouml;nnte.</p>
<h2><strong>Emissionen zuletzt gestiegen</strong></h2>
<p>Dessen ist sich die Branche bewusst: Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat aus diesem Grund eine Treibhausgasstrategie beschlossen, nach der die CO2-Emissionen pro Transportleistung des internationalen Seeverkehrs durchschnittlich um mindestens 40&thinsp;Prozent bis 2030 und bis 2050 um 70&thinsp;Prozent gegen&uuml;ber 2008 verringert werden sollen. Laut dem Schiffs-Broker Simpson Spence &amp; Young nahmen die Kohlendioxid-Emissionen der weltweiten Schifffahrt jedoch im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr erneut um 4,9&thinsp;Prozent zu und lagen damit sogar h&ouml;her als die Werte von 2019. Dieser erneute Anstieg der Emissionen im Jahr 2021 stellt f&uuml;r die IMO eine &bdquo;unbequeme Wahrheit&ldquo; dar, so der Schiffsmakler in seinem j&auml;hrlichen Branchenausblick. Damit steht fest, dass noch erheblich umfassendere Ma&szlig;nahmen n&ouml;tig sind, um den Seeverkehrssektor Richtung &bdquo;Netto-Null-Emissionen bis 2050&ldquo; zu lenken.</p>
<h2><strong>Elektrof&auml;hren haben sich bew&auml;hrt</strong></h2>
<p>Doch die Branche bewegt sich: Auch in diesem Sektor wird die Elektrifizierung vorangetrieben. Die erste gro&szlig;e Autof&auml;hre mit Elektroantrieb weltweit im regul&auml;ren Linienbetrieb nahm bereits 2015 ihren Betrieb auf: Die &bdquo;Ampere&ldquo; f&auml;hrt in jeweils etwa 20 Minuten 34-mal am Tag die sechs Kilometer &uuml;ber den Sognefjord. 2022 stellte die Elektrof&auml;hre &bdquo;Ellen&ldquo; einen neuen Streckenweltrekord &uuml;ber 50 Seemeilen&nbsp;&ndash; umgerechnet 92 Kilometer&nbsp;&ndash; auf. &bdquo;Ellen ist ein hervorragendes Beispiel f&uuml;r die Zukunft des elektrischen Verkehrs. Sie ist sauberer, umweltfreundlicher und effizienter als ihre Konkurrenten mit fossilen Brennstoffen. Die Elektrifizierung des Seeverkehrs ist ein klarer Weg zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen&ldquo;, meint Kimmo Rauma, Vice President, Danfoss Editron&nbsp;&ndash; das Unternehmen lieferte die Antriebsstr&auml;nge und Antriebsmotoren f&uuml;r die F&auml;hre. Auch bei Frachtschiffen wird mit Elektroantrieben experimentiert:</p>
<blockquote><p>So nahm Ende 2021 die &bdquo;Yara Birkeland&ldquo; ihren Betrieb auf. Das 80 Meter lange Containerschiff transportiert D&uuml;ngemittel vom Yara-Werk in Porsgrunn &uuml;ber Binnenwasserstra&szlig;en zu den Hochseeh&auml;fen Larvik und Brevik, eine Strecke von 31 Seemeilen. Die &bdquo;Yara Birkeland&ldquo; ist daf&uuml;r mit einer Batteriekapazit&auml;t von 6,8 Megawattstunden ausgestattet.</p>
<p>&bdquo;Damit werden 1.000 Tonnen CO2 eingespart und 40.000 Fahrten von dieselbetriebenen Lkws pro Jahr ersetzt&ldquo;, sagt Svein Tore Holsether, CEO von Yara.</p></blockquote>
<h2><strong>Alternative Wasserstoff</strong></h2>
<p>Allerdings sto&szlig;en batterieelektrische Antriebe bei Hochseeschiffen aufgrund der eingeschr&auml;nkten Reichweite an ihre Grenzen. Gr&uuml;ner Wasserstoff k&ouml;nnte daher eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung der Schifffahrt spielen&nbsp;&ndash; sowohl im Hinblick auf sein Potenzial als Wegbereiter f&uuml;r synthetische Kraftstoffe als auch auf seine direkte Verwendung als Schiffskraftstoff. So hat die DNV&nbsp;&ndash; die weltweit f&uuml;hrende Klassifikationsgesellschaft der maritimen Industrie&nbsp;&ndash; dem norwegischen Technologieanbieter HAV Group ASA eine vorl&auml;ufige Zulassung f&uuml;r sein wasserstoffbasiertes Energiesystem erteilt. Das System nutzt Fl&uuml;ssigwasserstoffspeicher und Brennstoffzellen und soll an Bord von zwei K&uuml;stenkreuzfahrtschiffen der Reederei Havila Kystruten nachger&uuml;stet werden. Auch das Konzeptschiff &bdquo;NYK Super Eco Ship 2050&ldquo;&nbsp;&ndash; ein Pkw- und Lkw-Transporter&nbsp;&ndash; sieht einen Antrieb mit von Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen vor. Zudem soll ein spezieller Rumpf den Energiebedarf um 70&thinsp;Prozent senken, indem er die Wasserreibung durch ausgesto&szlig;ene Luftbl&auml;schen verringert und das Gewicht reduziert.<strong>&nbsp;</strong></p>
<h2><strong>Methanol als schnell verf&uuml;gbare L&ouml;sung</strong></h2>
<blockquote><p>Maersk setzt dagegen auf gr&uuml;nes Methanol: &bdquo;Gr&uuml;nes Methanol ist die beste skalierbare gr&uuml;ne Kraftstoffl&ouml;sung f&uuml;r dieses Jahrzehnt, und wir freuen uns, dass mehrere andere Reeder diesen Weg gew&auml;hlt haben. Dies gibt der raschen Steigerung der Verf&uuml;gbarkeit, die erforderlich ist, um den Aufpreis f&uuml;r gr&uuml;nes Methanol zu senken und die Entwicklung der klimaneutralen Schifffahrt zu beschleunigen, weiteren Auftrieb&ldquo;, meint Palle Laursen, Leiter der Abteilung Flotte und Technik bei Maersk.</p></blockquote>
<p>Die Reederei hat bereits 19 Containerschiffe bestellt, die mit dem gr&uuml;nen Kraftstoff laufen, und sichert sich zurzeit bei verschiedenen Herstellern Produktionskapazit&auml;ten daf&uuml;r. Bis Ende 2025 will Maersk mindestens 730.000 Tonnen gr&uuml;nes Methanol pro Jahr beschaffen.</p>
<h2><strong>Back to the roots</strong></h2>
<p>Aber auch auf ein ganz traditionelles Antriebssystem besinnt sich die Schifffahrtsindustrie: das Segel&nbsp;&ndash; allerdings in einer Hightech-Variante. So sind die Segel der geplanten &bdquo;Orcelle Wind&ldquo; im Prinzip vertikal angebrachte Flugzeugtragfl&auml;chen. Sie werden aus Verbundwerkstoffen hergestellt und per Computer gesteuert. Derartige &bdquo;Fl&uuml;gelsegel&ldquo; erzeugen mehr Kraft, sind robuster und lassen sich leichter steuern als die herk&ouml;mmliche Alternative.</p>
<p>Die &bdquo;Orcelle Wind&ldquo; wird von der Reederei Wallenius Wilhelmsen entwickelt und ein vollwertiges Roll-On/Roll-Off-Schiff mit einer Kapazit&auml;t von 7.000 Autos sein, das im Vergleich zu anderen Schiffen bis zu 90&thinsp;Prozent weniger Emissionen verursacht. Mit einer L&auml;nge von 220 Metern und einer H&ouml;he bis zur Spitze der Fl&uuml;gelsegel von etwa 100 Metern w&auml;re es das gr&ouml;&szlig;te Segelschiff der Welt. Wenn alles nach Plan l&auml;uft, k&ouml;nnte die &bdquo;Orcelle Wind&ldquo; im Jahr 2026 in Dienst gestellt werden.</p>
<blockquote><p>~2 Prozent der weltweiten energiebezogenen CO2-Emissionen wurden 2021 durch den internationalen Seeverkehr verursacht.</p>
<p>Quelle: IEA</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Digitalisierung bringt mehr Züge auf die Schiene</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/digitalisierung-bei-der-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 15:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, hält auch bei der Bahn die Digitalisierung&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, h&auml;lt auch bei der Bahn die Digitalisierung Einzug. Intelligent vernetzte Daten von Infrastruktur und Fahrzeugen erm&ouml;glichen bessere Auslastung der Z&uuml;ge, Optimierung der Fahrpl&auml;ne, Organisation des Fahrgastflusses, mehr P&uuml;nktlichkeit und weniger St&ouml;rungen.</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum Stra&szlig;enverkehr gibt es fahrerlose, vollautomatische Fahrzeuge bei der Bahn schon erstaunlich lange&nbsp;&ndash; die ersten Z&uuml;ge wurden 1981 in Kobe, Japan, in Betrieb genommen. Heute finden sich Z&uuml;ge ohne Lokf&uuml;hrer bereits in &uuml;ber 40 St&auml;dten auf der ganzen Welt, darunter Kopenhagen, Paris, Singapur, Dubai und London.</p>
<p>Allerdings sind das vor allem Z&uuml;ge wie U-Bahnen, die in geschlossenen Umgebungen fahren&nbsp;&ndash; jetzt wird daran gearbeitet, hoch- oder vollautomatisierte Z&uuml;ge auch in die offeneren Umgebungen des G&uuml;ter-, Regional- und Fernverkehrs zu bringen. &bdquo;St&auml;dtische fahrerlose Systeme in geschlossenen Umgebungen bergen andere Risiken als Netzwerke in offenen Umgebungen&ldquo;, erkl&auml;rt Oliver Lauxmann, Global Practice Group Leader im Chief Underwriting Office&nbsp;&ndash; Liability bei Allianz Global Corporate &amp; Specialty. &bdquo;Die Risiken im Bahnbetrieb sind sehr unterschiedlich, und es gibt keine Einheitsl&ouml;sung f&uuml;r alle. Die Software, die in einem Serienfahrzeug funktioniert, ist nicht f&uuml;r alle autonomen Z&uuml;ge geeignet. Die Technologie muss sehr individuell angepasst werden.&ldquo;</p>
<h2><strong>S-Bahn f&auml;hrt von allein</strong></h2>
<p>Dennoch&nbsp;&ndash; Ende 2021, im Rahmen des ITS-Weltkongresses in Hamburg, pr&auml;sentierte die Deutsche Bahn (DB) den weltweit ersten Zug, der im Eisenbahnverkehr von allein f&auml;hrt. Noch sind allerdings Lokf&uuml;hrer zur &Uuml;berwachung der Fahrt mit Fahrg&auml;sten an Bord. Das Rangieren&nbsp;&ndash; zum Beispiel die Zugwende&nbsp;&ndash; erfolgt ohne Personal. Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der DB: &bdquo;Mit dem automatischen Bahnbetrieb k&ouml;nnen wir unseren Fahrg&auml;sten ein deutlich gr&ouml;&szlig;eres, zuverl&auml;ssigeres und damit besseres Angebot machen&nbsp;&ndash; ohne einen Kilometer Gleis neu bauen zu m&uuml;ssen.&ldquo;</p>
<h2><strong>Autonome Z&uuml;ge kommen</strong></h2>
<p>Auch woanders befinden sich &auml;hnliche Projekte in der Planung: Die franz&ouml;sische Staatsbahn SNCF hat die Einf&uuml;hrung von zwei autonomen Z&uuml;gen angek&uuml;ndigt, die bis 2023 in Betrieb genommen werden sollen. Ein Konsortium in Finnland unter der Leitung des Bahnbetreibers Proxion entwickelt ebenfalls bis 2023 einen autonomen G&uuml;terzug f&uuml;r kurze Strecken in der Stahl- und Forstwirtschaft.</p>
<p>&bdquo;Dies sind nur einige der Projekte, die den Bahnverkehr in eine v&ouml;llig neue Richtung lenken, dank &sbquo;intelligenter&lsquo; Technologien wie k&uuml;nstlicher Intelligenz, Robotik und dem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a>&ldquo;, so Oliver Lauxmann. &bdquo;In Kombination mit den M&ouml;glichkeiten von Datenanalyse, Satelliten, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">LiDAR</a>, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> und 5G bieten sie &Uuml;berwachungs- und Sicherheitssysteme mit weitreichenden Vorteilen.&ldquo;</p>
<blockquote><p>100,1 Milliarden US-Dollar Volumen des weltweiten Marktes f&uuml;r Digitalisierung bei der Bahn in 2027</p>
<p>Quelle: MarketsandMarkets</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>10,11 Milliarden US-Dollar Volumen des Marktes f&uuml;r Autonome Z&uuml;ge in 2026</p>
<p>Quelle: Research and Markets</p></blockquote>
<h2><strong>Zugverkehr ohne Signale</strong></h2>
<p>Zentraler Baustein f&uuml;r die Automatisierung im europ&auml;ischen Bahnverkehr ist das Europ&auml;ische Zugsicherungs- und Zugsteuerungssystem (ETCS). Es soll die alten Steuerungs- und Signalsysteme der L&auml;nder ersetzen und einen gemeinsamen europ&auml;ischen Standard schaffen. Mit ETCS ist ein Zugverkehr ohne Signale m&ouml;glich. Die Information, ob ein Abschnitt befahren werden darf oder nicht, wird auf einem Bildschirm direkt im Zug angezeigt. Anhand von Angaben aus dem Streckenatlas, einer genauen Positionsbestimmung &uuml;ber Sensoren und vorgegebenen Regeln &uuml;berwacht das System den Zug und kann auch bei hohen Geschwindigkeiten rechtzeitig die richtigen Entscheidungen f&uuml;r eine sichere Zugfahrt treffen.</p>
<h2><strong>Automatischer Zugbetrieb</strong></h2>
<p>Zweiter Baustein f&uuml;r die Digitalisierung des Eisenbahnsektors ist der automatische Zugbetrieb (ATO): ATO ist im Prinzip der Autopilot f&uuml;r den Zugverkehr. Er besteht aus der fahrzeugseitigen Ausr&uuml;stung der Zughersteller (ATO On Board Unit&nbsp;&ndash; OBU) und dem Trackside-Modul-System (ATO-TS) am Gleis. Mit ATO beschleunigt und bremst der Zug automatisch aufgrund eines optimalen Fahrprofils. Dabei ist die Reaktionszeit zwischen &Uuml;bermittlung und Umsetzung der Fahrbefehle deutlich geringer als bei der manuellen Steuerung.</p>
<h2><strong>Radar f&uuml;r den Zug</strong></h2>
<p>Ein automatischer Zugbetrieb erfordert auch umfangreiche Sensorik, mit der der Zug Hindernisse auf oder am Gleis erkennen kann. Wie so ein System aussehen kann, testete Alstom im Fr&uuml;hjahr 2022 in Oosterhout bei Breda in den Niederlanden. &bdquo;Die Lokomotive ist in der Lage, sowohl gro&szlig;e Hindernisse wie ein Auto als auch kleinere wie ein Kaninchen oder einen Menschen zu erkennen und zwar sowohl bei Tag als auch bei Nacht&ldquo;, so Abel&nbsp;Poelaert, Customer Director Alstom Benelux. Das System basiert auf einem hochaufl&ouml;senden digitalen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> und einer multispektralen Elektrooptik, die durch leistungsstarke Algorithmen f&uuml;r klassisches und maschinelles Lernen unterst&uuml;tzt werden.</p>
<h2><strong>20&thinsp;Prozent mehr Effizienz</strong></h2>
<p>Die Einf&uuml;hrung von ETCS und darauf aufbauenden Technologien w&uuml;rde den europ&auml;ischen Bahnverkehr laut einer Studie von Strategy&amp;, der Strategieberatung von PwC, vor allem langfristig schneller, effizienter und sicherer machen. So w&auml;ren unter bestimmten Rahmenbedingungen durch die Kombination von ETCS und ATO Kapazit&auml;ts- und Effizienzsteigerungen von 10 bis 20&thinsp;Prozent m&ouml;glich, da Z&uuml;ge in dichteren Abst&auml;nden fahren und Zeitpl&auml;ne optimiert werden k&ouml;nnten. Gleichzeitig stiege das Sicherheitslevel durch die Modernisierung und Digitalisierung der Zugsteuerung deutlich an.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Die verschiedenen Stufen der (Bahn-)Autonomie </strong></h3>
<p><strong>GoA1</strong>: Die automatische Zugsicherung (ATP) pr&uuml;ft, ob die Geschwindigkeit mit den zul&auml;ssigen Grenzwerten vereinbar ist, und kann eine Notbremsung ausl&ouml;sen. Der Triebfahrzeugf&uuml;hrer startet und stoppt den Zug, schlie&szlig;t die T&uuml;ren und &uuml;bernimmt im Falle einer St&ouml;rung den Betrieb.</p>
<p><strong>GoA2</strong>: Der Zug verf&uuml;gt zus&auml;tzlich &uuml;ber eine Einrichtung zum automatischen Zugbetrieb (ATO), einer Sicherheitseinrichtung f&uuml;r den Betrieb automatisierter Z&uuml;ge. Anfahren und Anhalten erfolgt automatisch. Der Triebfahrzeugf&uuml;hrer schlie&szlig;t die T&uuml;ren und f&auml;hrt bei St&ouml;rungen.</p>
<p><strong>GoA3</strong>: Das System arbeitet fahrerlos, Anfahren und Anhalten erfolgt automatisch. Ein Zugbegleiter schlie&szlig;t die T&uuml;ren und bedient den Zug im Falle einer St&ouml;rung.</p>
<p><strong>GoA4</strong>: Der Zug f&auml;hrt vollst&auml;ndig autonom (UTO = unattended train operation). Das Anfahren und Anhalten erfolgt automatisch wie auch das Schlie&szlig;en der T&uuml;ren. Auch der Betrieb im Falle einer St&ouml;rung erfolgt automatisch.</p></blockquote>
<h2><strong>Revolution&auml;re System&auml;nderungen unwahrscheinlich</strong></h2>
<p>Im Zusammenhang mit spurgebundenen Verkehrssystemen werden immer wieder v&ouml;llig neue Technologien diskutiert&nbsp;&ndash; von der Magnetschwebebahn &uuml;ber G&uuml;tertransportsysteme unter der Erde bis hin zu Systemen, die einen dynamischen Fahrgastwechsel w&auml;hrend der Fahrt erm&ouml;glichen. Viele dieser L&ouml;sungen befinden sich tats&auml;chlich in der Entwicklung&nbsp;&ndash; doch werden sie voraussichtlich bestenfalls eine Erg&auml;nzung der herk&ouml;mmlichen Z&uuml;ge mit Elektroantrieb und R&auml;dern sein. In der im Auftrag des Schweizer Bundesamtes f&uuml;r Verkehr (BAV) erstellten Studie &bdquo;Technologische Weiterentwicklung des Bahnsystems 2050&ldquo; hei&szlig;t es dazu: &bdquo;Die Frage der Antriebsart wird von der Expertenseite aktuell jedoch nicht als Frage der Zukunft angesehen, da aktuell nichts Besseres als der elektrische Antrieb bekannt ist.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Batterie oder Brennstoffzelle</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/future-mobility-markets-technology/batterie-oder-brennstoffzelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 12:40:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während beim Pkw der Trend klar zu batterieelektrischen Antrieben geht, wird im Bereich der schweren&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>W&auml;hrend beim Pkw der Trend klar zu batterieelektrischen Antrieben geht, wird im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge noch diskutiert, welches Antriebssystem sich f&uuml;r Trucks, Busse und Arbeitsmaschinen am besten eignet. Im Wettbewerb stehen dabei batterieelektrische Antriebe und Brennstoffzellen&nbsp;&ndash; neben Verbrennungsmotoren, die mit Wasserstoff oder erneuerbaren Kraftstoffen wie Biogas betrieben werden.</strong></p>
<blockquote><p>Um die steigenden Fahrleistungen im G&uuml;terverkehr abbilden und gleichzeitig die geplante Emissionsreduktion im Transportverkehr realisieren zu k&ouml;nnen, setzen wir bei MAN Truck &amp; Bus klar auf den batterieelektrischen Antrieb&ldquo;, sagt Dr. Frederik Zohm, Vorstand f&uuml;r Forschung und Entwicklung bei MAN Truck &amp; Bus.</p></blockquote>
<p>Im Forschungsprojekt NEFTON (Nutzfahrzeugelektrifizierung zur Transportsektoroptimierten Netzanbindung) hat sich das Unternehmen mit f&uuml;nf Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammengeschlossen. Als zentralen technischen Schl&uuml;ssel sehen die Projektpartner dabei das Megawatt Charging System (MCS) mit einer Ladeleistung im Megawatt-Bereich. Es werden Ladestr&ouml;me von 3.000 Ampere getestet, wodurch ein Elektro-Lkw in 15 Minuten vollgeladen werden kann. Die Technische Universit&auml;t M&uuml;nchen entwickelt hierf&uuml;r gemeinsam mit MAN Truck &amp; Bus und der Technischen Hochschule Deggendorf neue Konzepte mit Ladeleistungen im Bereich von drei Megawatt.</p>
<h2><strong>Elektrisch im Linien-Langstreckenverkehr</strong></h2>
<p>Das d&auml;nische Busunternehmen Vikingbus ist dagegen bald schon in der Praxis elektrisch unterwegs, Ende 2022 hat es bereits 31 vollelektrisch angetriebene Busse von Mercedes-Benz geordert. Sie werden k&uuml;nftig vorwiegend in der Gemeinde K&oslash;ge eingesetzt, auf der l&auml;ngsten Stadtbuslinie D&auml;nemarks: Die Busse m&uuml;ssen teils mehr als 500 Kilometer am Tag fahren. Die 31 Busse sind daf&uuml;r mit Batterien, die eine hohe Energiedichte und eine Gesamtkapazit&auml;t von 588 Kilowattstunden haben, ausger&uuml;stet.</p>
<p>Eine Alternative zu gro&szlig;en Batterien ist die Aufladung w&auml;hrend der Fahrt. Dabei werden die Fahrzeuge mit einem Pantografen ausger&uuml;stet&nbsp;&ndash; im Prinzip nichts anderes, als was man bereits von der Bahn kennt: &Uuml;ber einen Stromabnehmer l&auml;dt der Lkw oder Bus seine Batterie auf der Fahrt &uuml;ber eine Oberleitung auf. Noch fahren derartige Lkws nur im Rahmen von Forschungsprojekten. Immerhin: Die &ouml;sterreichische Metropole Wien hat bereits 60 Busse geordert, bei denen Stromabnehmer Schnellladungen mit bis zu 300 Kilowatt erm&ouml;glichen und somit die Reichweite und Einsatzzeiten erh&ouml;hen.</p>
<blockquote><p>In modernen Volkswirtschaften werden 73&thinsp;% der Stra&szlig;eng&uuml;tertonnage &uuml;ber Entfernungen von 150&nbsp;km oder weniger bef&ouml;rdert, und zwar auf Strecken, f&uuml;r die keine andere Transportart realistisch w&auml;re. Weniger als 2&thinsp;% werden &uuml;ber 1.000&nbsp;km bef&ouml;rdert.</p>
<p>77 Prozent aller in der Europ&auml;ischen Union auf dem Landweg bef&ouml;rderten G&uuml;ter werden per Lkw transportiert.</p>
<p>6,2 Millionen Lkws sind heute in der EU unterwegs.</p>
<p>0,2&thinsp;Prozent der aktuellen Lkw-Flotte verf&uuml;gen &uuml;ber einen batterieelektrischen Antrieb.</p>
<p><em>Quelle: ACEA</em></p></blockquote>
<h2><strong>Hohe Reichweiten mit Wasserstoff</strong></h2>
<p>Doch trotz der Leistung batterieelektrischer Antriebe&nbsp;&ndash; auch Wasserstoff bleibt eine interessante Alternative, meint Axel Blume, der Leiter des Teams &bdquo;Klimafreundliche Nutzfahrzeuge&ldquo; der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW): &bdquo;Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb haben, neben Batterie- und Oberleitungs-Lkws, gro&szlig;es Potenzial, den Stra&szlig;eng&uuml;terverkehr in Deutschland nachhaltiger zu gestalten und somit einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele zu leisten.&ldquo; Grunds&auml;tzlich stellt Wasserstoff aufgrund kurzer Betankungszeiten, hoher Nutzlast und Einsatzflexibilit&auml;t sowie attraktiver Reichweiten einen vielversprechenden Energietr&auml;ger in der Transportlogistik dar. J&uuml;ngste Ank&uuml;ndigungen verschiedener Fahrzeughersteller deuten darauf hin, dass bis zum Ende des Jahrzehnts rund 50.000 wasserstoffbetriebene schwere Nutzfahrzeuge in Europa in Betrieb sein werden, wenn die Rahmenbedingungen und die Betankungsinfrastruktur gegeben sind. Doch noch sind sie rar.</p>
<h2><strong>Brennstoffzelle f&uuml;r energieintensive Eins&auml;tze</strong></h2>
<p>So ist erst im Dezember 2022 der erste in Deutschland zugelassene Wasserstoff-Lkw aus Serienfertigung in den Praxiseinsatz gestartet. Betrieben wird er von dem Unternehmen Hylane, das Wasserstoff-Lkws mit unterschiedlichen Auf- und Einbauten in Form einer nutzungsbasierten Miete (im sogenannten &bdquo;Pay-Per-Use-Modell&ldquo;) anbietet&nbsp;&ndash; die Kunden zahlen nur f&uuml;r die tats&auml;chlich gefahrenen Kilometer. Sara Schiffer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von Hylane:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Es gibt eine Vielzahl theoretischer Studien zum Einsatz von Wasserstoff, aber zu wenig belastbare Praxiserfahrung. Ab heute d&uuml;rfen wir mit unserem ersten Fahrzeug dazu beitragen, dass wir zuk&uuml;nftig besser verstehen, wie der Markthochlauf von Wasserstoff in der Mobilit&auml;t funktionieren kann.&ldquo;</p></blockquote>
<p>Das Hyundai-Fahrzeug vom Typ &bdquo;XCIENT Fuel Cell&ldquo; verf&uuml;gt &uuml;ber eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Der Wasserstoff wird in sieben Beh&auml;ltern gespeichert, die je nach Temperatur in einer Spanne von acht bis 20 Minuten vollst&auml;ndig betankt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Auch Volvo besch&auml;ftigt sich mit dem Brennstoffzellen-Lkw, hier sind die Trucks allerdings noch in einer Testphase. &bdquo;Elektro-Lkws mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen eignen sich besonders f&uuml;r lange Strecken und schwere, energieintensive Aufgaben. Sie k&ouml;nnten auch eine Option f&uuml;r L&auml;nder sein, in denen die M&ouml;glichkeiten zum Laden von Batterien begrenzt sind&ldquo;, erkl&auml;rt Roger Alm, Pr&auml;sident bei Volvo Trucks. Der Hersteller erwartet, dass Elektro-Lkws auf Brennstoffzellen-Basis eine Reichweite erlangen werden, die mit vielen Diesel-Lkws vergleichbar ist&nbsp;&ndash; bis zu 1.000 Kilometer&nbsp;&ndash; bei einer Ladezeit von weniger als 15 Minuten. Volvo plant eine Vermarktung allerdings erst f&uuml;r die zweite H&auml;lfte des Jahrzehnts.</p>
<p>Welches System sich letztendlich zur Dekarbonisierung des Nutzfahrzeugbereichs durchsetzen wird, ist also noch offen. Wahrscheinlich wird es eine Mischung verschiedener Antriebe und Energietr&auml;ger geben&nbsp;&ndash; so unterschiedlich, wie auch die Eins&auml;tze in diesem Sektor sind.</p>
<blockquote><p>31 Prozent betr&auml;gt der Wirkungsgrad von Brennstoffzellen-Antrieben in Lkws</p>
<p>73 Prozent betr&auml;gt der Wirkungsgrad batterieelektrischer Lkws</p>
<p><em>Quelle: &Ouml;ko-Institut/Fraunhofer IAO</em></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
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		<title>Autonomes Fahren – Status Quo</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/autonomes-fahren-status-quo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 11:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste Autos fahren bereits teilautomatisiert im Level 3 auf unseren Straßen. Doch bis zum vollautomatisierten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erste Autos fahren bereits teilautomatisiert im Level 3 auf unseren Stra&szlig;en. Doch bis zum vollautomatisierten Fahren nach Level 5 ist es noch ein l&auml;ngerer Weg. Erste Meilensteine dahin werden aber bereits umgesetzt&nbsp;&ndash; vom automatischen Parken bis zum Level 4-Shuttle.</strong></p>
<p>Schon heute sind die ersten Serienfahrzeuge auf dem Markt, die den internationalen Anforderungen f&uuml;r ein Level-3-System entsprechen und hochautomatisiert auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en fahren d&uuml;rfen. Damit k&ouml;nnen Autos jetzt die Verantwortung &uuml;bernehmen&nbsp;&ndash; allerdings nur auf bestimmten Strecken, zeitlich begrenzt und bei entsprechender Verkehrssituation.</p>
<p>Der Mensch am Lenkrad muss immer in der Lage sein, die Kontrolle auf Aufforderung durch das System innerhalb weniger Sekunden wieder zu &uuml;bernehmen. &bdquo;Dass wir schon schlafend ins Wochenende fahren k&ouml;nnen, glaube ich aber eher nicht&ldquo;, meint denn auch Uta Klawitter, Leiterin Zentraler Rechtsservice und Chefsyndika bei Audi.</p>
<blockquote><p>&bdquo;F&uuml;r Fahrzeuge, die privat genutzt werden, fehlt es in Europa noch an technischen Regelwerken zur Zulassung einer Level 4-Funktion. Diese erwarten wir fr&uuml;hestens 2024.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><strong>E-Kleinbusse im Linienverkehr</strong></h2>
<p>Dennoch kann man&nbsp;&ndash; mit etwas Gl&uuml;ck&nbsp;&ndash; schon heute auf einigen Stra&szlig;en Fahrzeuge ohne Fahrer sehen. Sogenannte People Mover sind tats&auml;chlich schon in einigen St&auml;dten unterwegs, allerdings noch im Probebetrieb. Zum Beispiel fuhren vom Sommer 2021 bis Ende Juni 2022 drei hochautomatisierte E-Kleinbusse auf zwei Linien in Berlin.</p>
<p>Dabei konnten die Shuttles der Firma &shy;EasyMile &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/v2x/" target="_blank" title="Kommunikation zwischen einem Fahrzeug und einem beliebigen anderen Teilnehmer (V2V = Fahrzeug, V2I = Infrastruktur,&hellip;" class="encyclopedia">V2X</a> auch Ampelschaltungen erkennen und waren in der Lage, dank einer Freiraum- und Objekterkennung mithilfe von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">LiDAR</a> bzw. 3D-Visionsystemen eine Hauptverkehrsstra&szlig;e zu kreuzen. Bis Mitte Mai 2022 haben bereits mehr als 20.000 Fahrg&auml;ste erleben k&ouml;nnen, wie es ist, ohne Fahrer unterwegs zu sein. Wobei&nbsp;&ndash; so ganz stimmt das nicht: Denn nach wie vor fahren die Shuttles mit einer Begleitperson, die den Kleinbus im Notfall zum Stoppen bringt, m&ouml;gliche Hindernisse umf&auml;hrt und mobilit&auml;tseingeschr&auml;nkten Fahrg&auml;sten behilflich ist.</p>
<h2><strong>On-demand im Rhein-Main-Gebiet</strong></h2>
<p>Im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) sollen ab 2023 erste autonome On-Demand-Fahrzeuge auf die Stra&szlig;e kommen und das Angebot des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs in der Fl&auml;che ma&szlig;geblich verst&auml;rken. Die Shuttles sollen im autonomen Level 4-Betrieb durch Darmstadt und den Kreis Offenbach fahren. Sie sind &uuml;ber die zentrale On-Demand-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> des Verkehrsverbundes buchbar.</p>
<blockquote><p>&bdquo;On-Demand-Verkehre sind f&uuml;r Fahrg&auml;ste hochattraktiv und bieten damit gro&szlig;e Potenziale f&uuml;r die Mobilit&auml;tswende&ldquo;, so RMV-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Prof. Knut&nbsp;&shy;Ringat. &bdquo;Gro&szlig;fl&auml;chig sind sie aber nur im autonomen Betrieb wirtschaftlich darstellbar.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><strong>Das Auto parkt allein</strong></h2>
<p>Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum vollautomatisierten Fahren ist das Automated Valet Parking: Dabei steigt der Fahrer aus&nbsp;&ndash; zum Beispiel am Terminal eines Flughafens&nbsp;&ndash; &uuml;bergibt &uuml;ber eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> das Fahrzeug an die Infrastruktur und das Auto wird autonom geparkt.</p>
<p>Dabei wird das Fahrzeug durch die im Parkhaus installierte, intelligente Sensorik gef&uuml;hrt: Kamerasysteme im Parkhaus &uuml;berwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und &shy;liefern die Informationen f&uuml;r die Steuerung des Fahrzeugs. Autofahrer k&ouml;nnen bequem ein- und aussteigen und sparen sich die Suche nach einer freien Parkl&uuml;cke. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen die einzelnen Fahrzeuge platzsparend geparkt werden, sodass der &shy;vorhandene Parkraum um 20&thinsp;Prozent effizienter genutzt wird.</p>
<p>Aber auch weitere Optionen sind denkbar: Der Wagen f&auml;hrt selbstt&auml;tig durch die vorhandene Waschstra&szlig;e oder zu einem Ladero&shy;boter, alle anfallenden Geb&uuml;hren werden elektronisch abgebucht und der Kofferraum des abgestellten Fahrzeugs kann von Lieferdiensten als Paketstation genutzt werden.</p>
<blockquote><p>Das ist keine Zukunftsmusik: Bosch und Mercedes-Benz haben Ende 2022 vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt im Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart eine Genehmigung f&uuml;r so ein vollautomatisiertes Parksystem erhalten.</p></blockquote>
<h2><strong>Carsharing mit ferngesteuerten Autos</strong></h2>
<p>Wer es nicht mehr abwarten kann, wie es sich anf&uuml;hlt, mit einem autonom fahrenden Auto auch durch die Innenstadt zu fahren, kann einen ersten Eindruck in den Fahrzeugen von Vay bekommen. Wobei hier nicht Technologie das Auto steuert, sondern immer noch ein Fahrer. Der aber sitzt nicht im Auto, sondern in einer Teledrive-Station und lenkt per Fernsteuerung. 2022 wurde in Hamburg dieser weltweit erste Telefahr-Mobilit&auml;tsservice im Auto gestartet.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Die elektrische Carsharing-Flotte erschlie&szlig;t in der &auml;u&szlig;eren Stadt Gebiete, die vom &Ouml;PNV noch nicht vollends erschlossen sind, bietet dadurch eine bequeme, schnelle Alternative zum eigenen Auto und verringert auf diese Weise sowohl Stra&szlig;enverkehr als auch L&auml;rm- und CO2-Emissionen&ldquo;, betont Anjes Tjarks, Hamburgs Senator f&uuml;r Verkehr und Mobilit&auml;tswende.</p></blockquote>
<p>Nutzer k&ouml;nnen per <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> ein Vay-Auto bestellen, das &ndash; von einem zertifiziertem Telefahrer gesteuert &ndash; innerhalb weniger Minuten vorf&auml;hrt. Anschlie&szlig;end f&auml;hrt der Nutzer das Fahrzeug selbst zum Zielort. Dort angekommen, steigt er einfach aus, ohne selbst parken zu m&uuml;ssen, da der Telefahrer bzw. die Telefahrerin das Steuer wieder &uuml;bernimmt und das Fahrzeug zum n&auml;chsten Kunden telef&auml;hrt. Da die vollelektrische Flotte eine hohe Auslastung erreichen kann, wird sie die Anzahl an Fahrzeugen sowie die Luftverschmutzung reduzieren k&ouml;nnen. Durch den Sharing-Charakter des Angebots werden zudem sowohl der Stra&szlig;enverkehr als auch der Parkdruck sp&uuml;rbar reduziert. Parallel zum Telefahren arbeitet Vay aber auch an der schrittweisen Einf&uuml;hrung von autonomen Fahrfunktionen in das System, sobald dies sicher und zul&auml;ssig ist.</p>
<p>Bis jedoch vollautomatisierte Fahrzeuge durch die St&auml;dte fahren, hat die Technik allerdings noch einige Herausforderungen zu meistern, meint Uta Klawitter von Audi:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Sie muss die hochautomatisierte Fahrfunktion reibungslos und vor allem sicher erm&ouml;glichen. Denn nur dann, und das ist die zweite Herausforderung, wird sie auch von der Gesellschaft akzeptiert und ihr entsprechendes Vertrauen entgegengebracht.&ldquo;</p></blockquote>
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		<title>MaaS – Mobilität als Dienstleistung</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/maas-mobilitaet-als-dienstleistung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 10:51:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Future Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mobility as a Service ist ein verbraucherzentriertes Modell für die Bereitstellung von Verkehrsmitteln. Dabei werden&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/maas-mobilitaet-als-dienstleistung/">MaaS – Mobilität als Dienstleistung</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mobility as a Service ist ein verbraucherzentriertes Modell f&uuml;r die Bereitstellung von Verkehrsmitteln. Dabei werden verschiedene Transportmittel &uuml;ber digitale Kan&auml;le so integriert, dass der Nutzer sie &uuml;ber nur eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> planen, buchen und bezahlen kann.</strong></p>
<p>Das private Auto wird heute noch oftmals als die All-in-One-L&ouml;sung f&uuml;r alle Mobilit&auml;tsfragen angesehen: Man kann zum B&auml;cker um die Ecke fahren genauso wie mit der gesamten Familie 1.000 Kilometer in den Urlaub am Meer. Doch zunehmend erkennen die Menschen, dass das eigene Auto weder &ouml;kologisch noch wirtschaftlich nachhaltig ist&nbsp;&ndash; denn meistens (ca. 96 Prozent der Zeit) steht es doch ungenutzt vor dem Haus oder in der Garage. Doch was ist die Alternative? Mobility as a&nbsp;Service, abgek&uuml;rzt MaaS, k&ouml;nnte die Antwort sein.<strong>&nbsp;</strong></p>
<h2><strong>Mobilit&auml;tsl&ouml;sung per Knopfdruck</strong></h2>
<p>MaaS integriert verschiedene Formen von Verkehrsmitteln und verkehrsbezogenen Dienstleistungen in einen einzigen, umfassenden und bedarfsgerechten Mobilit&auml;tsdienst. Die Nutzer k&ouml;nnen &uuml;ber eine einzige Anwendung und einen einzigen Bezahlkanal (anstelle mehrerer Ticketing- und Bezahlvorg&auml;nge) Zugang zur Mobilit&auml;t erhalten.</p>
<blockquote><p>&bdquo;Das Hauptkonzept von MaaS besteht darin, den Nutzer in den Mittelpunkt der Verkehrsdienste zu stellen und ihm ma&szlig;geschneiderte Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen auf der Grundlage seiner individuellen Bed&uuml;rfnisse anzubieten.&ldquo;</p></blockquote>
<p>So definiert die europ&auml;ische Mobility as a Service Alliance den Ansatz MaaS. Grundlage ist hierbei die Kombination aller verf&uuml;gbaren Verkehrsmittel&nbsp;&ndash; vom Gehen und Radfahren &uuml;ber Mitfahrgelegenheiten, dem &ouml;ffentlichen Nahverkehr bis hin zu zuk&uuml;nftigen Flugtaxis. So wird Fahrg&auml;sten ein flexibles, nahtloses und unkompliziertes Reiseerlebnis erm&ouml;glicht&nbsp;&ndash; auf Knopfdruck und unabh&auml;ngig von einem eigenen Fahrzeug. Nutzer erhalten die Real Time-Informationen auf einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> und k&ouml;nnen dar&uuml;ber hinaus die f&uuml;r sie passende Option auch gleich buchen und zahlen.</p>
<p>Dabei werden heute vorhandene Verkehrsmittel wie das eigene Auto oder die Bahn nicht ausgeschlossen, sondern integriert. So meint Maria Kamargianni, Professorin f&uuml;r Transport Systems Innovation and Sustainability und Leiterin des MaaSLab am University College London (UCL), zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Der &ouml;ffentliche Verkehr ist das R&uuml;ckgrat von MaaS, und es gibt St&auml;dte, die mit diesem Angebot bereits einen Gro&szlig;teil der Nutzerbed&uuml;rfnisse erf&uuml;llen. Wenn eine gute Grundlage vorhanden ist und neue Dinge darauf aufgesetzt werden, werden die Menschen folgen. Aber man braucht das Fundament.&ldquo;</p></blockquote>
<h2><strong>Technologiebasis Software</strong></h2>
<p>Die Digitalisierung ist Voraussetzung f&uuml;r die Schaffung eines MaaS-Angebots, wie Paul Rogers erkl&auml;rt, Sales and Marketing Director bei Flowbird, einem weltweiten Anbieter von Fahrpreis- und Zahlungssystemen f&uuml;r Verkehrsbetriebe und Beh&ouml;rden:</p>
<blockquote><p>&bdquo;Technologieunternehmen wie Flowbird spielen eine Schl&uuml;sselrolle bei der Integration von Verkehrsnetzsystemen, die zu einem nahtloseren Reiseerlebnis der Menschen beitragen. Indem wir es einfacher machen, Fahrten zu planen, zu bezahlen und zu erf&uuml;llen, k&ouml;nnen wir Fahrg&auml;ste und Beh&ouml;rden unterst&uuml;tzen und dazu beitragen, Reiseentscheidungen zu f&ouml;rdern, die nationale und regionale Ziele wie die Verringerung von Staus oder die Senkung von Kohlenstoffemissionen unterst&uuml;tzen.&ldquo;</p></blockquote>
<p>Dabei k&ouml;nnen drei wesentliche Technologiel&ouml;sungen als Kern eines MaaS-Systems genannt werden:</p>
<p>Zun&auml;chst einmal ist eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a> erforderlich. &Uuml;ber die mobile Anwendung planen, buchen und bezahlen die Nutzer die Mobilit&auml;tsdienstleistungen. Idealerweise sind dabei verschiedene Verkehrsmittel(-Anbieter) integriert, also zum Beispiel Bike-Sharing, &ouml;ffentlicher Nahverkehr oder Mietwagen.</p>
<p>&Uuml;ber eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-L&ouml;sung werden die Netzwerk-Assets und -Systeme verwaltet und kontrolliert&nbsp;&ndash; einschlie&szlig;lich Ticketing und Zahlungsinfrastruktur. Betreiber erhalten dar&uuml;ber hinaus zudem einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Leistung in Echtzeit und k&ouml;nnen das Verbraucherverhalten und den Einsatz der verschiedenen Verkehrsmittel entsprechend analysieren.</p>
<p>Drittes Element ist die Bezahlfunktion. Nutzer k&ouml;nnen die Mobilit&auml;tsdienste verschiedener Anbieter (Bike-Sharing, Carsharing, &ouml;ffentlicher Nahverkehr usw.) zum Beispiel mit cEMV-Bankkarten, per Smartphone oder Smartwatches oder mittels intelligente Fahrkarten zahlen.</p>
<p>Basis daf&uuml;r sind sogenannte &bdquo;Open Payments&ldquo;: Sie sind Teil einer Revolution im Bereich der Finanzdienstleistungen, die unter den allgemeinen Begriff &bdquo;Open Banking&ldquo; f&auml;llt und Dritten den Zugang zu Bankdaten erm&ouml;glicht, um innovative Dienstleistungen anzubieten. Dank des offenen Zahlungsverkehrs k&ouml;nnen Unternehmen wie Verkehrsbetriebe Zahlungen verwalten und &uuml;berwachen, ohne dass sie eigene Zahlungs- und Ticketingsysteme von Grund auf neu aufbauen m&uuml;ssen. So k&ouml;nnen verschiedene Verkehrsdienstleister nahtlos miteinander verbunden werden &ndash; f&uuml;r den Endnutzer erscheinen sie wie ein einziger Dienst.</p>
<h2><strong>Offene Zusammenarbeit aller Akteure</strong></h2>
<p>Damit MaaS wirklich funktioniert und ein optimales Nutzererlebnis bieten kann, m&uuml;ssen die verschiedenen Anbieter von Verkehrssystemen miteinander kooperieren. &bdquo;Ein gut funktionierendes MaaS-&Ouml;kosystem erfordert ein hohes Ma&szlig; an Offenheit. Betreiber haben vielleicht Angst, ihre Identit&auml;t und Marke zu verlieren, und ziehen es daher vor, ihre eigenen MaaS-Plattformen oder -Dienste zu haben, die nur f&uuml;r ihre eigenen Kunden zug&auml;nglich sind.</p>
<p>Aber eine Monopolisierung ist dem Kunden gegen&uuml;ber nicht fair&ldquo;, betont UCL-Professorin Maria Kamargianni. Verstehen das die verschiedenen Akteure im Mobilit&auml;tsbereich, hat MaaS das Potenzial, insbesondere den st&auml;dtischen Verkehr zu revolutionieren. Es kann Staus und Umweltverschmutzung reduzieren, weil es den &ouml;ffentlichen Nahverkehr bequemer macht und die Menschen dazu bringt, ihr Auto stehen zu lassen und eine gemeinsame Verkehrsinfrastruktur zu nutzen.</p>
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