<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Edge Computing | Future Markets Magazine</title>
	<atom:link href="https://future-markets-magazine.com/de/edge-computing-de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/edge-computing-de/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Jan 2021 09:37:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.6.2</generator>

<image>
	<url>https://future-markets-magazine.com/wp-content/uploads/2021/04/cropped-TQ_byEBV_512x512px-2-32x32.png</url>
	<title>Edge Computing | Future Markets Magazine</title>
	<link>https://future-markets-magazine.com/de/edge-computing-de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was ist AlfES?</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/was-ist-alfes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 17:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[AlfES]]></category>
		<category><![CDATA[artificial intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[chipdesign]]></category>
		<category><![CDATA[chips]]></category>
		<category><![CDATA[chipsoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Computerchips]]></category>
		<category><![CDATA[deep learning]]></category>
		<category><![CDATA[Eyeriss]]></category>
		<category><![CDATA[ki]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinstelektronen]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[miniaturised electronics]]></category>
		<category><![CDATA[nano drone]]></category>
		<category><![CDATA[Nanodrohne]]></category>
		<category><![CDATA[Navion]]></category>
		<category><![CDATA[was ist alfes?]]></category>
		<category><![CDATA[what ist alfes?]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9049</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch die gemeinsame Entwicklung von Chip-Design und Software konnten Forscher neue Chips realisieren. Sie sind&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/was-ist-alfes/">Was ist AlfES?</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch die gemeinsame Entwicklung von Chip-Design und Software konnten Forscher neue Chips realisieren. Sie sind nicht nur ungew&ouml;hnlich klein und energieeffizient, sondern verf&uuml;gen sogar &uuml;ber leistungsf&auml;hige KI-F&auml;higkeiten bis hin zum Training. Eingesetzt werden k&ouml;nnen sie zum Beispiel in Nano-Drohnen, die so selbstst&auml;ndig durch den Raum navigieren k&ouml;nnen.</strong></p>
<p>Mit blo&szlig;em Auge ist der Chip nicht von denen zu unterscheiden, die man in jedem elektronischen Ger&auml;t findet. Doch die vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelten Chips namens Eyeriss und Navion haben es in sich. Sie k&ouml;nnten der Schl&uuml;ssel zur Zukunft der K&uuml;nstlichen Intelligenz sein. Denn mit ihnen lassen sich selbst kleinste IoT-Ger&auml;te mit leistungsf&auml;higen intelligenten F&auml;higkeiten ausstatten. So wie sie bisher nur von riesigen Rechenzentren zur Verf&uuml;gung gestellt werden k&ouml;nnen.</p>
<h2><strong>Energieeffizienz ist entscheidend</strong></h2>
<p>Wie Vivienne Sze, Professorin am MIT Department of Electrical Engineering and Computer Science (EECS) und Mitglied im Entwicklerteam, betont, bestehe die wirkliche Chance dieser Chips nicht in besonders leistungsf&auml;higen Deep-Learning-F&auml;higkeiten. Sondern vielmehr in deren Energieeffizienz. Die Chips m&uuml;ssen die rechenintensiven Algorithmen beherrschen und dabei allein mit der auf IoT-Ger&auml;ten selbst verf&uuml;gbaren Energie auskommen. Nur so kann die KI in der &bdquo;Edge&ldquo; breiten Einsatz finden. Der Eyeriss-Chip schafft eine Leistung, die 10 oder sogar 1.000 Mal effizienter ist als die aktuelle Hardware.</p>
<h2><strong>Symbiose aus Software und Hardware</strong></h2>
<p>Im Labor von Professorin Sze wird auch erforscht, wie Software gestaltet werden muss, um die Leistung von Computerchips bestm&ouml;glich auszunutzen. Dazu wurde am MIT ein Low-Power-Chip namens Navion entwickelt. Mit ihm kann zum Beispiel eine winzige Drohne anhand von 3D-Karten mit bisher unerreichter Effizienz navigieren. Eine solche Nanodrohne ist nicht gr&ouml;&szlig;er als eine Biene.</p>
<p>Entscheidend daf&uuml;r war die gemeinsame Entwicklung von KI-Software und Hardware. So gelang es, mit dem Navion einen Chip zu bauen, der nur 20 Quadratmillimeter gro&szlig; ist. Etwa so gro&szlig; wie der Fu&szlig;abdruck einer LEGO-Minifigur und nur 24 Milliwatt Leistung ben&ouml;tigt. Das ist etwa ein Tausendstel der Energie, die eine Gl&uuml;hbirne verbraucht. Mit dieser winzigen Energiemenge kann der Chip in Echtzeit Kamerabilder mit bis zu 171 Bildern pro Sekunde sowie Tr&auml;gheitsmessungen verarbeiten. Daraus errechnet er seine Position im Raum. Die Forscher stellen sich vor, den Chip in Nanodrohnen zu integrieren, die gerade mal so gro&szlig; sind wie ein Fingernagel. Denkbar w&auml;re auch ein Einsatz des Chips in einer kleinen Pille. Diese m&uuml;sste einmal geschluckt werden und kann dann Daten im Inneren des menschlichen K&ouml;rpers sammeln und auswerten.</p>
<p>Diese Effizienz erreicht der Chip durch verschiedene Ma&szlig;nahmen. Zum einen minimiert er die Datenmenge in Form von Kamerabildern und Tr&auml;gheitsmessungen. Diese sind zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Chip gespeichert. Auch konnte das Entwicklerteam den Engpass zwischen dem Speicherort der Daten und dem Ort ihrer Analyse physisch reduzieren. Somit konnten sie clevere Schemata f&uuml;r die Wiederverwendung von Daten realisieren. Optimiert wurde auch, wie diese Daten &uuml;ber den Chip flie&szlig;en. Zudem werden bestimmte Rechenschritte &uuml;bersprungen, wie zum Beispiel die Berechnung von Nullen, die zu einer Null f&uuml;hren.</p>
<h2><strong>Basis f&uuml;r selbstlernende Kleinstelektroniken</strong></h2>
<p>Auch an anderen Forschungseinrichtungen wird intensiv daran geforscht, wie sich KI besser in Edge Ger&auml;te integrieren l&auml;sst. So hat ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS eine K&uuml;nstliche Intelligenz f&uuml;r Mikrocontroller und Sensoren entwickelt. Diese umfasst ein voll konfigurierbares k&uuml;nstliches neuronales Netz.</p>
<p>Bei der AIfES genannten L&ouml;sung handelt es sich um eine plattformunabh&auml;ngige <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/machine-learning/" target="_blank" title="Verfahren, durch die Computersysteme selbstst&auml;ndig Wissen aufnehmen und erweitern k&ouml;nnen, um ein gegebenes Problem besser&hellip;" class="encyclopedia">Machine-Learning</a>-Bibliothek. Mit dieser lassen sich selbstlernende Kleinstelektroniken realisieren, die keine Anbindung an eine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> oder leistungsf&auml;hige Computer erfordern. Die Bibliothek umfasst ein voll konfigurierbares k&uuml;nstliches neuronales Netz, das bei Bedarf auch tiefe Netze f&uuml;r das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/deep-learning/" target="_blank" title="Teilbereich des maschinellen Lernens, bei dem tiefe neuronale Netze eingesetzt werden. W&auml;hrend das Machine Learning&hellip;" class="encyclopedia">Deep Learning</a> erzeugen kann. Der Quellcode wurde auf ein Minimum reduziert, so l&auml;sst sich die KI sogar direkt auf dem Mikrocontroller trainieren. Jedoch ist diese Trainingsphase bisher nur in Rechenzentren m&ouml;glich. AIfES fokussiert sich nicht auf die Verarbeitung gro&szlig;er Datenmengen. Vielmehr erfolgt nur eine &Uuml;bertragung der erforderlichen Daten, um sehr kleine <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/neuronale-netze/" target="_blank" title="Computerprogramm, das sich an der Funktionsweise biologischer Neuronen inspiriert und Aufgaben lernen kann." class="encyclopedia">neuronale Netze</a> aufzubauen.</p>
<h2>Was ist AlfES?</h2>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#006466;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#007D7F;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">AlfES</div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Den Anwendungsm&ouml;glichkeiten von AlfES sind kaum Grenzen gesetzt. So k&ouml;nnte ein Armband mit integrierter Gestenerkennung etwa zur Beleuchtungssteuerung in Geb&auml;uden genutzt werden. Aber nicht nur das Erkennen einer Geste ist m&ouml;glich, sondern auch die &Uuml;berwachung, wie gut eine Geste ausgef&uuml;hrt wurde. Im Reha- oder Fitnessbereich kann eine Bewertung von &Uuml;bungen und Bewegungsabl&auml;ufe erfolgen, auch wenn kein Trainer anwesend ist. Da keine Kamera oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> genutzt wird, bleibt die Privatsph&auml;re gesch&uuml;tzt. AIfES ist in vielen Bereichen einsetzbar, beispielsweise in Automotive, Medizin, Smart Home, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>.</div></div>
<p>Das Forscherteam realisierte bereits mehrere Demonstratoren. So zum Beispiel eine Erkennung von handgeschriebenen Ziffern auf einem g&uuml;nstigen 8-bit Mikrocontroller. Ein weiterer Demonstrator kann komplexe Gesten erkennen, die in die Luft geschrieben werden. Die Wissenschaftler des IMS haben hierf&uuml;r ein System, bestehend aus einem Mikrocontroller und einem absoluten Orientierungssensor entwickelt. Das System erkennt in die Luft geschriebene Zahlen. Hierzu mussten anfangs verschiedene Personen mehrfach die Ziffern von null bis neun schreiben. Das neuronale Netz erfasst diese Schreibmuster, lernt sie und identifiziert sie im n&auml;chsten Schritt selbstst&auml;ndig.</p>
<p>Die Arbeiten an den Forschungsinstituten geben einen Ausblick, wie sich KI-Software und Hardware in Zukunft in einer Symbiose gemeinsam entwickeln werden. Somit auch komplexe KI-Funktionen in IoT- und Edge-Ger&auml;ten erm&ouml;glicht werden k&ouml;nnen.</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/was-ist-alfes/">Was ist AlfES?</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anforderungen an die Intralogistik steigen</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/anforderungen-an-die-intralogistik-steigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 07:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[assistent systems]]></category>
		<category><![CDATA[Assistenzsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[autarke Steuerung]]></category>
		<category><![CDATA[automated guided vehicles]]></category>
		<category><![CDATA[autonom]]></category>
		<category><![CDATA[conveyor system]]></category>
		<category><![CDATA[e-Cart]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerloses Transportsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Fördersystem]]></category>
		<category><![CDATA[FTS]]></category>
		<category><![CDATA[industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[industry 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Intralogistics]]></category>
		<category><![CDATA[Intralogistik]]></category>
		<category><![CDATA[Kinexon Industries]]></category>
		<category><![CDATA[logistics systems]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[selbstfahrend]]></category>
		<category><![CDATA[sensor]]></category>
		<category><![CDATA[transport system]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9058</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Anforderungen an die Intralogistik steigen in Zeiten der Industrie 4.0. In die Transportfahrzeuge integrierte&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/anforderungen-an-die-intralogistik-steigen/">Anforderungen an die Intralogistik steigen</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Anforderungen an die Intralogistik steigen in Zeiten der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>. In die Transportfahrzeuge integrierte robuste Computersysteme sorgen daf&uuml;r, dass Fahrzeuge entsprechend flexibel und hochverf&uuml;gbar sind. Sie erm&ouml;glichen sogar Assistenzsysteme in Gabelstaplern, wie man sie bisher nur aus Autos der Oberklasse kennt.</strong></p>
<p>Maximale Verf&uuml;gbarkeit und Flexibilit&auml;t stehen ganz oben auf der Anforderungsliste bei der Intralogistik. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen Krups F&ouml;rdersysteme ein intelligentes F&ouml;rdersystem entwickelt, das komplett neue Wege geht &ndash; oder f&auml;hrt. Ein solches e-Cart Transportsystem besteht aus selbstfahrenden intelligenten Werkst&uuml;cktr&auml;gern, die auf einer passiven F&ouml;rderstrecke fahren.</p>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Das e-Cart-Transportsystem ist speziell f&uuml;r die Anforderungen der Montage- und Testautomation konzipiert. Typische Einsatzgebiete sind die Batteriefertigung, Powertrain Komponenten wie Motor, Getriebe und Achsen. Die Traglast betr&auml;gt zwischen 100 und 1.350 kg/e-Cart bei einer Grundgr&ouml;&szlig;e von 1.000 x 700 mm.</div></div>
<p>Das e-Cart besitzt eine eigene Hinderniserkennung und stoppt bei Kontakt mit aktiver Bremse. &Uuml;ber eine Selbstdiagnosefunktion erkennt jedes e-Cart eine erforderliche Wartung oder eine m&ouml;gliche St&ouml;rung und kann bei Bedarf automatisch auf einen separaten Wartungsplatz ausgeschleust werden. Ein integriertes &bdquo;Smart-Modul&ldquo;, das auf einer Blocksteuerung von Turck basiert, steuert alle Bewegungen und Abfragen. Es gibt nur das von der &uuml;bergeordneten Kundensteuerung gew&uuml;nschte Ziel &uuml;ber einen Datenbus wieder. Die wartungsfreie Laufschiene mit ihren intelligenten, angetriebenen Laufwagen, geb&uuml;ndelt mit dezentral standardisiert gesteuerten Systemkomponenten, sorgt f&uuml;r flexible und sichere Montageautomationen. Das erh&ouml;ht die Verf&uuml;gbarkeit und erm&ouml;glicht flexible Prozesse mit minimalen Losgr&ouml;&szlig;en.</p>
<h2><strong>Genaue Ortung f&uuml;r fahrerlose Transportsysteme</strong></h2>
<p>Fester Bestandteil vieler <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a>-Logistik-Konzepte sind fahrerlose Fahrzeuge, die automatisch Waren durch die Fabrik transportieren. Sie ben&ouml;tigen f&uuml;r das reibungslose Funktionieren detaillierte Positions- und Statusdaten. Bis dato nutzten Navigationssysteme daf&uuml;r Bodenmarker, wie Linien oder Magnetstreifen. Bodenverschmutzungen, st&ouml;rende Lichteinstrahlung, Staub oder D&auml;mpfe erschweren es dem fahrerlosen Transportsystem (FTS) dabei allerdings, seinen Weg zu erkennen.</p>
<p>Kinexon Industries w&auml;hlte f&uuml;r ihre FTS-Navigationssoftware Kinexon Brain daher einen neuen Ansatz. Sie nutzt eine sensorbasierte Ortung und fusioniert dazu mehrere Positionssensoren, was eine deutlich genauere Eigenortung erm&ouml;glicht. Zum einen sind das Daten des inertialen Navigationssystems, also von Beschleunigungs- und Drehratensensoren, die im Fahrzeug verbaut sind. Zum anderen sind es Laserdaten. Beide Systeme erg&auml;nzen sich durch Positionsinformationen eines drahtlosen Lokalisierungssystems. Das System ermittelt &uuml;ber die Ortung via UWB (Ultrabreitband) Lage und Zustand von Objekten. Die Navigationssoftware w&auml;hlt automatisch in jeder Situation die jeweils besten Lokalisierungsinformationen aus und kombiniert diese f&uuml;r eine genaue Positionssch&auml;tzung. So ist in beinahe allen industriellen Umgebungen eine Positionierungsgenauigkeit von 5 cm und Kursabweichung von unter 2 Grad zu erreichen.</p>
<p>Damit solch ein komplexes Navigationssystem funktioniert, werden gro&szlig;e Datenmengen ben&ouml;tigt. Diese m&uuml;ssen auch unter erschwerten Umweltbedingungen schnell und effizient verarbeitet werden k&ouml;nnen. Daf&uuml;r sind kleine, leistungsstarke aber auch robuste Hochleistungsrechner notwendig.</p>
<p>Kinexon setzt eine KBox der A-Serie von Kontron ein. Kontron ist einer der weltweit f&uuml;hrenden Anbieter von Embedded Computer Technologie. Durch die kompakte Bauweise eignet sich der IoT-f&auml;hige Box-PC besonders f&uuml;r die Integration in flache, autonome Flurf&ouml;rderfahrzeuge. Eine Besonderheit der KBox ist der l&uuml;fterlose Betrieb.</p>
<p>Da sich flache, autonome Flurf&ouml;rderzeuge nahe am Boden bewegen, m&uuml;ssen sie viel Staub verkraften. Ein Industrie-PC mit L&uuml;fter ist daher nicht optimal f&uuml;r diesen Einsatz. Die KBox von Kontron kann hingegen dank der guten passiven L&uuml;ftung bei Umgebungstemperaturen von bis zu 60 Grad Celsius eingesetzt werden. Auch ohne, dass der Staub sie beeintr&auml;chtigt.</p>
<h2><strong>Unfallfreies Fahren f&uuml;r Gabelstapler</strong></h2>
<p>Leistungsstarke Edge-Computer werden jedoch nicht nur bei fahrerlosen, autonomen Intralogistik-Systemen eingesetzt. Sie helfen auch Fahrern von &bdquo;konventionellen&ldquo; Flurf&ouml;rderzeugen. Wie das Beispiel des von Via Technologie entwickelte Sicherheits-Kit f&uuml;r Gabelstapler zeigt. Das System wurde f&uuml;r die Xingchen Hongye Technology Development Company in China entwickelt. Das Unternehmen wollte mit der Via Mobile360 genannten L&ouml;sung die Sicherheit der existierenden Gabelstapler-Flotte verbessern.</p>
<p>Ein wesentlicher Ansatz war dabei die Realisierung eines Fahrer&uuml;berwachungssystems. Es stellt sicher, dass Personen hinter dem Lenkrad ihre volle Aufmerksamkeit der Bedienung des Fahrzeugs widmen. Dazu &uuml;berwacht eine Kamera die Fahrerkabine und leitet einen Echtzeit-Videostream zu einem On-Board-Computer. Es erkennt mit entsprechenden Algorithmen, ob der Fahrer telefoniert, abgelenkt oder m&uuml;de ist. Notfalls warnt das System den Fahrer sowohl visuell als auch akustisch.</p>
<p>Eine integrierte Fahrer-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/authentifizierung/" target="_blank" title="Stellt sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, f&uuml;r den er sich ausgibt." class="encyclopedia">Authentifizierung</a> stellt sicher, dass der Stapler nur von ausgebildeten Fahrern genutzt wird. Dazu wurde das &Uuml;berwachungssystem durch Gesichtserkennungsalgorithmen erg&auml;nzt. Nur wenn die Kamera das Gesicht des Fahrers als autorisierten Bediener erkennt, kann er seine Schicht beginnen. Ein Surround-View-System mit vier Kameras erm&ouml;glicht dem Fahrer eine 360&deg;-&Uuml;bersicht &uuml;ber das Umfeld und vermeidet so Unf&auml;lle mit anderen Mitarbeitern oder Fahrzeugen. Das System nutzt hochentwickelte 3D-Algorithmen, um eine scharfe Darstellung des Panoramabildes auf einem Display im Cockpit sicherzustellen.</p>
<p>Der letzte Baustein der Safety-L&ouml;sung ist die Erweiterung des Fahrzeugsystems um ADAS (Advanced Driver Assistance System). Zus&auml;tzliche drei Kameras machen den Fahrer auf Situationen aufmerksam, in denen der Gabelstapler Objekten gef&auml;hrlich nahekommt. Sie fungieren im Wesentlichen als Sensoren, die m&ouml;gliche Kollisionen erkennen und Warnungen direkt an die Cockpitanzeige senden. Dazu geh&ouml;rt auch die dynamische Erkennung von sich bewegenden Objekten, so dass das System den Fahrer warnen kann, wenn sich ein Objekt oder eine Person in die Richtung des Staplers bewegt. S&auml;mtliche Algorithmen laufen auf einem leistungsf&auml;higen und skalierbaren Onboard-Computersystem. Dieses Beispiel zeigt, wie Edge-Computing-Systeme f&uuml;r eine sichere, leistungsf&auml;higere und hoch verf&uuml;gbare Intralogistik sorgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/anforderungen-an-die-intralogistik-steigen/">Anforderungen an die Intralogistik steigen</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Edge Computing beflügelt die KI</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/edge-computing-befluegelt-die-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2020 17:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[AI Applications]]></category>
		<category><![CDATA[AI Edge Devices]]></category>
		<category><![CDATA[artificial intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[cloud infrastructure]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Infrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[edge computing]]></category>
		<category><![CDATA[edge devices]]></category>
		<category><![CDATA[Edge Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[fog-computing]]></category>
		<category><![CDATA[ki]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Applikationen]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Edge Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mustererkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Pattern recognition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9097</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dank immer leistungsfähigerer Hardware können Edge Geräte heutzutage KI-Applikationen durchführen. Damit müssen Daten nicht mehr&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/edge-computing-befluegelt-die-ki/">Edge Computing beflügelt die KI</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dank immer leistungsf&auml;higerer Hardware k&ouml;nnen Edge Ger&auml;te heutzutage KI-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen durchf&uuml;hren. Damit m&uuml;ssen Daten nicht mehr in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> &uuml;bertragen werden, was KI-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen in Echtzeit erm&ouml;glicht. Au&szlig;erdem reduziert es die Kosten reduziert und bietet Vorteile bei der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/datensicherheit/" target="_blank" title="Gesetzliche Regelungen und technische Ma&szlig;nahmen, durch die die unberechtigte Speicherung, Verarbeitung und Weitergabe schutzw&uuml;rdiger Daten&hellip;" class="encyclopedia">Datensicherheit</a>.</strong></p>
<p>Schon heute ist K&uuml;nstliche Intelligenz eine Technologie, die in vielen verschiedenen Anwendungen eingesetzt wird und neue M&ouml;glichkeiten der Wertsch&ouml;pfung schafft. Mittels KI wird das Verhalten von Nutzern sozialer Netzwerke analysiert und so Werbung eingeblendet, die den Bedarf trifft. Auch die Gesichts- und Spracherkennung in Smartphones funktioniert nicht ohne K&uuml;nstliche Intelligenz. In der Industrie helfen KI-Anwendungen die Wartung effektiver zu gestalten. Sie sagen einen Ausfall von Maschinen voraus, bevor er &uuml;berhaupt erst eintritt. Noch im Jahr 2017 wurden laut einem Whitepaper der Investmentbank Bryan, Garnier &amp; Co 99 Prozent der KI-bezogenen Halbleiterhardware in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> zentralisiert.</p>
<h2><strong>Unterschied zwischen Training und Inferenz</strong></h2>
<p>Eine der wichtigsten Funktionen K&uuml;nstlicher Intelligenz ist das Machine Learning. Mit dem IT-Systeme auf Basis vorhandener Datenbest&auml;nde Algorithmen, Muster und Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten erkennen und L&ouml;sungen entwickeln k&ouml;nnen.</p>
<p>Dieses maschinelle Lernen ist ein zweistufiger Prozess. Zun&auml;chst wird in der Trainingsphase dem System &bdquo;beigebracht&ldquo;, Muster in einem gro&szlig;en Datensatz zu finden. Die Trainingsphase ist eine Langzeitaufgabe, die eine hohe Rechenleistung erfordert. Nach dieser Phase kann das Machine Learning-System das endg&uuml;ltige, trainierte Modell anwenden. Um dadurch neue Daten zu analysieren, zu kategorisieren und ein Ergebnis abzuleiten. Dieser Schritt, der als <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a> bekannt ist, ben&ouml;tigt viel weniger Rechenleistung.</p>
<h2><strong>Cloud-Infrastruktur bew&auml;ltigt KI-Anforderungen nicht alleine</strong></h2>
<p>Die meisten der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>- und Trainingsschritte werden heute in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> durchgef&uuml;hrt. Im Falle eines Sprachassistenten wird beispielsweise der Befehl des Benutzers an ein Rechenzentrum gesendet. Anschlie&szlig;end dort mit den entsprechenden Algorithmen analysiert und mit der entsprechenden Antwort an das Ger&auml;t zur&uuml;ckgesendet. Bislang war die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> der effizienteste Weg, um die Vorteile leistungsf&auml;higer und aktueller Hard- und Software zu nutzen. Doch die steigende Zahl von KI-Anwendungen droht die heutige <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Infrastruktur zu sprengen.</p>
<p>Wenn zum Beispiel jedes Android-Ger&auml;t der Welt jeden Tag drei Minuten Spracherkennung durchf&uuml;hren w&uuml;rde, m&uuml;sste Google doppelt so viel Rechenleistung zur Verf&uuml;gung stellen wie heute. &bdquo;Die gr&ouml;&szlig;te Computerinfrastruktur der Welt m&uuml;sste also doppelt so gro&szlig; sein&ldquo;, so Jem Davies, Vize-Pr&auml;sident, Fellow und Leiter der ARM-Gruppe f&uuml;r maschinelles Lernen. &bdquo;Dar&uuml;ber hinaus bedeutet die Forderung nach nahtlosen Benutzererfahrungen, dass die Menschen die Latenzzeit, die mit der Durchf&uuml;hrung von Machine Learning in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verbunden ist, nicht akzeptieren werden.&ldquo;</p>
<h2><strong>Anzahl von KI-Edge Ger&auml;ten wird explodieren</strong></h2>
<p>Daher werden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>aufgaben zunehmend in die Edge verlagert. Die Daten k&ouml;nnen so direkt vor Ort verarbeitet werden, ohne dass sie erst &uuml;bertragen werden m&uuml;ssen. &bdquo;In gesch&auml;ftskritischen Anwendungsf&auml;llen, wo Latenz und Genauigkeit im Vordergrund steht und st&auml;ndige Konnektivit&auml;t nicht garantiert ist, sind Anwendungen nicht durchf&uuml;hrbar. Durch die KI-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/inferenz/" target="_blank" title="Phase der Anwendung einer k&uuml;nstlichen Intelligenz. Nachdem das System trainiert wurde, zieht es in der&hellip;" class="encyclopedia">Inferenz</a>verarbeitung in der Edge m&uuml;ssen Unternehmen zudem keine privaten oder sensiblen Daten mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Anbietern teilen. Was zum Beispiel im Gesundheits- und Konsumsektor problematisch w&auml;re&ldquo;, erkl&auml;rt Jack Vernon, Industrie Analyst bei ABI Research.</p>
<p>Laut den Marktforschern von Tractica steigen so die Auslieferungen von Edge Ger&auml;ten mit integrierter KI von j&auml;hrlich 161,4 Millionen in 2018 auf 2,6 Milliarden in 2025. Die gr&ouml;&szlig;te St&uuml;ckzahl erreichen dabei Smartphones, gefolgt von smarten Lautsprechern und Laptops.</p>
<h2><strong>Smartphone geht voran</strong></h2>
<p>Smartphones sind ein gutes Beispiel, um die Bandbreite m&ouml;glicher Anwendungen f&uuml;r KI bei Edge Ger&auml;ten zu zeigen. So erkennt die Kamera des Huawei P smart 2019 mit Hilfe der KI in Echtzeit 22 verschiedene Motive und 500 Szenarien. Dadurch lassen sich Aufnahmen optimieren, um das perfekte Foto zu schie&szlig;en. Im Samsung Galaxy S10 5G passt KI dagegen auf der Grundlage des Nutzerverhaltens automatisch Akku, Prozessorleistung, Speichernutzung und Ger&auml;tetemperatur an.</p>
<p>Gartner nennt noch weitere m&ouml;gliche <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen. Darunter zum Beispiel die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/authentifizierung/" target="_blank" title="Stellt sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, f&uuml;r den er sich ausgibt." class="encyclopedia">Authentifizierung</a> des Nutzers. Smartphones k&ouml;nnten in Zukunft das Verhalten eines Benutzers erfassen und erlernen. Wie zum Beispiel Muster beim Gehen oder beim Scrollen und Tippen auf dem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/touchscreen/" target="_blank" title="Ber&uuml;hrungssensitive Bildschirmoberfl&auml;che, bei der &uuml;ber Ber&uuml;hren zum Beispiel eine Software bedient werden kann." class="encyclopedia">Touchscreen</a>. Und all das, ohne dass Passw&ouml;rter oder aktive <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/authentifizierung/" target="_blank" title="Stellt sicher, dass der Kommunikationspartner auch derjenige ist, f&uuml;r den er sich ausgibt." class="encyclopedia">Authentifizierung</a>en erforderlich sind.</p>
<p>Emotionssensorik und affektives Computing erm&ouml;glichen Smartphones, emotionale Zust&auml;nde und Stimmungen der Menschen zu erkennen, analysieren, verarbeiten und darauf zu reagieren.</p>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Mit Affective-Computing werden menschliche Emotionen interpretiert und kopiert. Es ist ein interdisziplin&auml;rer Ansatz der Informatik, Psychologie und Kognitionswissenschaft. Dabei konzentriert er sich auf die Interaktion zwischen Mensch und Maschine respektive auf die zwischen Mensch und Computer.</div></div>
<p>Automobilhersteller k&ouml;nnten beispielsweise die Frontkamera eines Smartphones verwenden, um die physische Verfassung eines Fahrers zu verstehen oder Erm&uuml;dungserscheinungen zu messen. Dadurch wird die Sicherheit des Fahrers erh&ouml;ht. Sprachsteuerung oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/augmented-reality/" target="_blank" title="Die erweiterte Realit&auml;t ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realit&auml;t. Der Anwender&hellip;" class="encyclopedia">Augmented Reality</a> sind weitere m&ouml;gliche <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen f&uuml;r KI in Smartphones.</p>
<p>CK Lu, Senior Director Analyst bei Gartner, ist sich sicher: &bdquo;Zuk&uuml;nftige KI-Funktionen werden es Smartphones erm&ouml;glichen, Probleme f&uuml;r die Nutzer zu lernen, zu planen und zu l&ouml;sen. Dabei geht es nicht nur darum, das Smartphone intelligenter zu machen, sondern auch darum, die Menschen durch die Reduzierung ihrer kognitiven Belastung zu st&auml;rken. Die KI-F&auml;higkeiten auf Smartphones befinden sich jedoch noch in einem sehr fr&uuml;hen Stadium.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/edge-computing-befluegelt-die-ki/">Edge Computing beflügelt die KI</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ACAPs – Adaptive Compute Acceleration Platforms</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/acaps-adaptive-compute-acceleration-platforms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2020 07:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[ACAP]]></category>
		<category><![CDATA[Adaptive Compute Acceleration Platform]]></category>
		<category><![CDATA[Application Specific Integrated Circuit]]></category>
		<category><![CDATA[ASIC]]></category>
		<category><![CDATA[chip generation]]></category>
		<category><![CDATA[edge computing]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Field Programmable Gate Array]]></category>
		<category><![CDATA[fog-computing]]></category>
		<category><![CDATA[FPGA]]></category>
		<category><![CDATA[Gflops]]></category>
		<category><![CDATA[Moore'sches Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Moores Law]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9082</guid>

					<description><![CDATA[<p>ACAPs sind hochintegrierte, heterogene Multi-Core-Rechenplattformen, die die Möglichkeiten von FPGAs deutlich erweitern und effizienter als&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/acaps-adaptive-compute-acceleration-platforms/">ACAPs – Adaptive Compute Acceleration Platforms</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ACAPs sind hochintegrierte, heterogene Multi-Core-Rechenplattformen, die die M&ouml;glichkeiten von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s deutlich erweitern und effizienter als andere arbeiten. Sie sind die n&auml;chste Generation noch leistungsst&auml;rkerer Plattformen die bereits auf den Markt dr&auml;ngt. Mikroprozessoren sind mittlerweile sehr leistungsf&auml;hig und preiswert. Nahezu jedes Ger&auml;t kann mit ihnen ausr&uuml;sten werden. Die konstante Weiterentwicklung erm&ouml;glicht es heute sogar, Edge Ger&auml;te mit K&uuml;nstlicher Intelligenz auszustatten.&nbsp;</strong></p>
<p>Embedded Systeme und Edge Computing sind nur aus einem Grund realisierbar. Und zwar weil heutzutage Mikroprozessoren mit immer mehr Rechenleistung zu immer geringeren Kosten zur Verf&uuml;gung stehen.</p>
<p>Seit &uuml;ber 50 Jahren gilt bereits das Mooresche Gesetz. Es besagt, dass sich alle 12 bis 24 Monate die Leistungsf&auml;higkeit von Computer- und Speicherchips verdoppelt. Ende der 1960er kamen die ersten 4-Bit-Prozessoren auf den Markt. Diese hatten 2.250 Transistoren &bdquo;on board&ldquo; und eine Taktfrequenz von 740 Kilohertz. Das hei&szlig;t, sie konnten 60.000 4-Bit-Instruktionen pro Sekunde verarbeiten. Seitdem kamen im regelm&auml;&szlig;igen Rhythmus Prozessoren auf den Markt, die die Zahl der verarbeiteten Informationen in der gleichen Takt-Periode verdoppelt. Erst 8 Bit, dann 16 Bit und anschlie&szlig;end 32 Bit.</p>
<p>Mit Beginn des aktuellen Jahrtausends stand die 64-Bit-Architektur auch f&uuml;r Computer zur Verf&uuml;gung. Deren aktuell leistungsst&auml;rkste Prozessoren verf&uuml;gen &uuml;ber rund 20 Milliarden (!) Transistoren und Taktfrequenzen von mehr als 4,5 Gigahertz. Diese Entwicklung ging einher mit einer drastischen Reduktion der Kosten. W&auml;hrend 1961 &ndash; inflationsbereinigt &ndash; noch 145,5 Milliarden US-Dollar pro GFlop gezahlt wurden, liegen die Kosten heute nur noch bei wenigen Cent. Ein GFlop entspricht einer Milliarde Rechenoperationen pro Sekunde.</p>
<p>Das bedeutet, dass sich heute problemlos auch billige Massenprodukte mit Chips ausr&uuml;sten lassen. Somit steht genug g&uuml;nstige Rechenpower f&uuml;r das Edge Computing zur Verf&uuml;gung.</p>
<h2><strong>Weniger Energieverbrauch bei immer mehr Leistung</strong></h2>
<p>Allerdings geht es beim Edge Computing nicht nur um die Leistung der Chips, sondern auch um Energieeffizienz. Denn viele der smarten Ger&auml;te sind batteriebetrieben. Benutzerdefinierte Schaltkreise, sogenannte ASICs (<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>lication Specific Integrated Circuits), bieten die h&ouml;chste Effizienz. Jedoch ist bei einer &Auml;nderung der Anforderungen eine Neukonfiguration nicht m&ouml;glich.</p>
<p>Daher ersetzen zunehmend sogenannte <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s die Allzweck-Prozessoren beim Edge Computing. Bei diesen Field Programmable Gate Arrays handelt es sich um integrierte Schaltkreise. Damit kann nach der Herstellung eine logische Schaltung geladen werden. Im Unterschied zu Prozessoren verarbeiten <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s mit ihren programmierbaren Basisbl&ouml;cken Daten parallel. Jeder einzelne Verarbeitungstask wird dabei einem dedizierten Bereich auf dem Chip zugewiesen und autonom ausgef&uuml;hrt. Dabei verbrauchen sie deutlich weniger Energie als <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>s. Dadurch vereinen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s die Flexibilit&auml;t und Programmierbarkeit von Software, die auf einem Allzweck-Prozessor l&auml;uft. Und das, mit der Geschwindigkeit und Energieeffizienz eines ASIC.</p>
<p>Die Eigenschaft, viele Aufgaben parallel abzuarbeiten, pr&auml;destinieren <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s zudem f&uuml;r KI-Anwendungen. Sprachsteuerung, Bildverarbeitung oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/augmented-reality/" target="_blank" title="Die erweiterte Realit&auml;t ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realit&auml;t. Der Anwender&hellip;" class="encyclopedia">Augmented Reality</a> sind nur einige Beispiele f&uuml;r KI-Anwendungen. Sie alle erfordern eine hohe Rechenleistung und einen geringen Stromverbrauch. Vor allem aber eine geringe Latenzzeit, um das Erlebnis reaktionsschnell und nat&uuml;rlich zu gestalten.</p>
<p>Daher geht der Trend dahin, immer mehr KI-Anwendungen aus der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> in das Edge Computing zu verlagern. Grafikprozessoren, finden sich aufgrund ihrer F&auml;higkeit der parallelen Datenverarbeitung h&auml;ufig in Rechenzentren wieder. Diese ben&ouml;tigen f&uuml;r Edge Anwendungen jedoch zu viel Energie. Die Analysten von McKinsey erwarten, dass der Markt f&uuml;r KI-Hardware in Edge Anwendungen von rund 100 Millionen US-Dollar in 2017 auf 5,5 Milliarden US-Dollar in 2025 steigen wird. Dabei bekommen die gro&szlig;en Chip-Hersteller, die im <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a>-Bereich den Markt dominieren, zunehmend Konkurrenz von anderen etablierten Unternehmen.</p>
<h2><strong>ACAPs als Weiterentwicklung der FPGAs</strong></h2>
<p>Als Weiterentwicklung der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s zeichnen sich zudem sogenannte ACAPs ab. Diese &bdquo;Adaptive Compute Acceleration Platformen&ldquo; sind hochintegrierte, heterogene Multi-Core-Rechenplattformen. Sie erweitern deutlich die M&ouml;glichkeiten von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s und arbeiten im Vergleich zu <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>- und GPU-basierten Plattformen deutlich schneller und energieeffizienter. ACAPs lassen sich auf der Hardwareebene modifizieren und sich an ein breites Spektrum von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen und Rechenlasten anpassen. Auch dynamisch w&auml;hrend des Betriebes.</p>
<p>Bei <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s kann nur eine einzige logische Schaltung geladen werden. Dahingegen eignet sich eine ACAP zur Beschleunigung einer breiten Palette von Anwendungen, auch aus dem KI-Bereich.</p>
<p>Xilinx stellte die ersten ACAP-Chips her, die erstmals im Sommer 2019 ausgeliefert wurden. Sie basieren auf der 7-Nanometer-Prozesstechnologie und verf&uuml;gen &uuml;ber 50 Milliarden Transistoren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/acaps-adaptive-compute-acceleration-platforms/">ACAPs – Adaptive Compute Acceleration Platforms</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Highspeed-Kommunikation mit 5G und Ethernet</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/highspeed-kommunikation-mit-5g-und-ethernet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 17:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[5g]]></category>
		<category><![CDATA[Bussystem]]></category>
		<category><![CDATA[cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Datenübertragungsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeit-Ethernet]]></category>
		<category><![CDATA[Edge Knoten]]></category>
		<category><![CDATA[edge node]]></category>
		<category><![CDATA[Ethernet]]></category>
		<category><![CDATA[Ethernet-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[fog-computing]]></category>
		<category><![CDATA[Halbleitertechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[highspeed communication]]></category>
		<category><![CDATA[Highspeed-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[IOT]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[mobile industry]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkstandard]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk-Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[real time Ethernet]]></category>
		<category><![CDATA[semiconductor technology]]></category>
		<category><![CDATA[wireless industry]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9106</guid>

					<description><![CDATA[<p>Highspeed-Kommunikation und Edge Computing existieren in einem engen Zusammenspiel – das eine geht nicht ohne&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/highspeed-kommunikation-mit-5g-und-ethernet/">Highspeed-Kommunikation mit 5G und Ethernet</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Highspeed-Kommunikation und Edge Computing existieren in einem engen Zusammenspiel &ndash; das eine geht nicht ohne das andere. Ethernet sorgt f&uuml;r eine schnellstm&ouml;gliche &Uuml;bertragung von Ger&auml;tedaten in den Edge-Knoten. Edge Computing wiederum erm&ouml;glicht erst die Leistungsziele des 5G-Mobilfunkstandards.</strong></p>
<p>Auch wenn es dank der rasanten Entwicklung der Halbleitertechnologie theoretisch m&ouml;glich w&auml;re, jedes einzelne vernetzte Ger&auml;t mit eigener Intelligenz und ausreichend Rechenkapazit&auml;ten auszustatten &ndash; sinnvoll ist es nicht. Zum einen sprechen die Kosten dagegen, zum anderen ben&ouml;tigen viele <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen Daten von mehr als nur einer Quelle. Zum Beispiel bei der vorausschauenden Wartung in der Industrie. Erst wenn m&ouml;glichst viele, an verschiedenen Stellen einer Maschine platzierte Sensoren, Informationen liefern, kann ein Analyseprogramm daraus den Ausfall eines Bauteils vorhersagen.</p>
<p>Daher werden die Daten in einem Knoten, oder wenn man so will, in einem Minirechenzentrum, gesammelt und verarbeitet. Vielfach wird eine derartige Netzwerk-Architektur bereits als Fog Computing bezeichnet. Andere sehen dies noch als Edge Computing an. Gleich ob es sich um Edge oder Fog Computing handelt &ndash; viele der hier stattfindenden <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen erfordern leistungsstarke Kommunikationssysteme. &Uuml;ber die die Daten von den Sensoren, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/aktor/" target="_blank" title="Komponenten, die elektronische Signale in mechanische Bewegung oder andere physikalische Gr&ouml;&szlig;en, zum Beispiel Druck oder&hellip;" class="encyclopedia">Aktor</a>en oder Ger&auml;ten in Echtzeit zum Minirechenzentrum und zur&uuml;ck &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen.</p>
<h2><strong>Highspeed-Kommunikation mit Ethernet</strong></h2>
<p>Dabei hat sich in den letzten Jahren ein Kommunikationssystem in vielen Bereichen durchsetzen k&ouml;nnen. Sei es in der Fabrik, im Auto oder im Geb&auml;ude: Das Ethernet. Verglichen mit traditionellen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/bussystem/" target="_blank" title="Bei einem Bussystem teilen sich mehrere Endger&auml;te eine einzige Datenleitung (Busleitung). Da zu einer gegebenen&hellip;" class="encyclopedia">Bussystem</a>en bietet Ethernet h&ouml;here Geschwindigkeiten und eine bessere Handhabung von gro&szlig;en Datenvolumen. Au&szlig;erdem hat es geringere Kosten dank der hohen Energieeffizienz sowie flexibler und g&uuml;nstiger Bandbreitenoptionen. Heute erm&ouml;glichen Ethernet-Protokolle unter der Nutzung von Glasfaserkabeln Geschwindigkeiten von bis zu 400 Gbit/s, was f&uuml;r eine Highspeed-Kommunikation sorgt. F&uuml;r Anwendungen im industriellen Bereich wurden zudem Echtzeit-Ethernet und Industrial Ethernet entwickelt, die mit geringstm&ouml;glicher Latenz arbeiten.</p>
<p>John D&acute;Ambrosia, Chairmann des Industriekonsortiums Ethernet Alliance: &bdquo;Ethernet umfasst ein dynamisches &Ouml;kosystem von Technologien. Sie lassen sich nahtlos integrieren, um die robuste Konnektivit&auml;t bereitzustellen, die von zuk&uuml;nftigen M&auml;rkten und Anwendungen gefordert wird&ldquo;, sagt John D&rsquo;Ambrosia, Chairman der Ethernet Alliance. &bdquo;Und selbst wenn die Netzwerke immer gr&ouml;&szlig;er und schneller werden, stellt sich Ethernet erfolgreich den Herausforderungen dieser Netzwerke. Ethernet verf&uuml;gt nicht nur &uuml;ber die Leistung, die f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung von Netzwerken der n&auml;chsten Generation erforderlich ist, sondern ist auch ausgereift genug, um dies zuverl&auml;ssig und kosteng&uuml;nstig zu tun.&ldquo; So geht das Konsortium, davon aus, dass in einigen Jahren eine Highspeed-Kommunikation in Geschwindigkeiten von bis zu 800 Gbit/s oder sogar 1,6 Tbit/s m&ouml;glich sein werden.</p>
<h2><strong>Mobilfunkstandard f&uuml;r das IoT</strong></h2>
<p>Die Verbindung der &uuml;ber Ethernet vernetzten Ger&auml;te und Knoten mit der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> erfolgt dann &uuml;ber <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a>kabel. Oder bei mobilen Anwendungen &uuml;ber Mobilfunk. Die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> stellt Ressourcen wie Speicherplatz oder (nicht zeitkritische) Rechenleistung sehr flexibel und skalierbar in zentralen Rechenzentren zur Verf&uuml;gung. Doch allein die Anzahl der zuk&uuml;nftig vernetzten Ger&auml;te bringt heutige Daten&uuml;bertragungssysteme an ihre Grenzen. Zumindest die f&uuml;r mobile Anwendungen erforderlichen Funk-Technologien. Denn das heute schnellste Mobilfunknetz &ndash; <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lte/" target="_blank" title="Long Term Evolution Mobilfunkstandard der vierten Generation. LTE basiert auf dem &Uuml;bertragungsverfahren, das zum Beispiel&hellip;" class="encyclopedia">LTE</a> bzw. 4G &ndash; kann gerade einmal 2.000 aktive Ger&auml;te auf einem Quadratkilometer unterst&uuml;tzen. Das kontinuierliche Wachstum bei der Zahl vernetzter Ger&auml;te im <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> (IoT) erfordert aber deutlich mehr aktive Verbindungen.</p>
<p>Die L&ouml;sung liegt im 5G-Standard. Mit ihm sollen bis zu 100.000 aktive Ger&auml;te, in Zukunft sogar bis zu 1 Millionen Ger&auml;te, pro Quadratkilometer unterst&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. Doch auch bei einer Daten&uuml;bertragungsrate von bis zu 10 Gbit/s funktioniert 5G nur mit Edge Computing. Zum einen w&auml;re bei der gigantischen Zahl an vernetzten Ger&auml;ten, die f&uuml;r die Zukunft erwartet werden, das Mobilfunknetz schlichtweg &uuml;berlastet, wenn alle Daten zur Verarbeitung in die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> geschickt w&uuml;rden. Zum anderen ben&ouml;tigen Anwendungen wie das autonome Fahren oder in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/industrie-4-0/" target="_blank" title="Das Konzept beschreibt die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Fertigung. Kern ist die&hellip;" class="encyclopedia">Industrie 4.0</a> Latenzzeiten von unter 10 Millisekunden, teils sogar von 1 Millisekunde. Um diese Reaktionszeiten zu erreichen, d&uuml;rfen auch bei 5G die &Uuml;bertragungswege nicht zu lang sein.</p>
<h2><strong>An jedem Mobilfunkmast ein Minirechenzentrum</strong></h2>
<p>Daher platzieren die 5G-Anbieter kleine Rechenzentren am Rande ihrer Mobilfunknetze, quasi direkt an der 5G-Antenne. Dies erm&ouml;glicht es ihnen, eine Reihe von Anwendungen und Diensten zu hosten oder bereitzustellen, die von einer geringen Latenzzeit profitieren. Gleichzeitig k&ouml;nnen sie so die Menge des Datenverkehrs reduzieren, der an das Kernnetz zur&uuml;ckgeleitet werden muss. Das senkt die Daten&uuml;bertragungskosten &ndash; kurz gesagt, Edge Computing spart dem Mobilfunkbetreiber Geld. Zudem f&uuml;hrt es zu einer Verbesserung des gesamten mobilen Nutzererlebnisses f&uuml;r den Verbraucher. Aufgrund der geringen Latenzzeiten nimmt die Reaktion des Mobilfunknetzes sp&uuml;rbar zu. W&uuml;rden zum Beispiel TV-Sendungen und Filme in der Edge zwischengespeichert, w&uuml;rde das Video-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/streaming/" target="_blank" title="Die kontinuierliche &Uuml;bertragung komprimierter Daten in Form eines Datenstroms &uuml;ber das Internet." class="encyclopedia">Streaming</a> auf mobilen Ger&auml;t fast sofort beginnen.</p>
<p>Ohne Edge Computing k&ouml;nnte 5G also nicht die angestrebten Leistungsziele von sehr geringer Latenz und massivem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/breitband/" target="_blank" title="Sammelbegriff f&uuml;r den Internetzugang &uuml;ber Netze mit verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoher Daten&uuml;bertragungsrate, die als DSL, TV-Kabel oder&hellip;" class="encyclopedia">Breitband</a> erreichen. &bdquo;Edge Computing ist erst vor einigen Jahren auf der B&uuml;hne der Mobilfunkindustrie erschienen und hat inzwischen eine gro&szlig;e Bedeutung&ldquo;, sagte Iain Gillott, Pr&auml;sident und Gr&uuml;nder des auf mobile Kommunikation spezialisierten Beratungsunternehmens iGR. &bdquo;Wir glauben, dass Edge Computing letztendlich unerl&auml;sslich sein wird, um das volle Potenzial von 5G zu realisieren.&ldquo;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/highspeed-kommunikation-mit-5g-und-ethernet/">Highspeed-Kommunikation mit 5G und Ethernet</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Datenspeicherung in der Zukunft</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/datenspeicherung-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2020 07:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[3D NAND Hersteller]]></category>
		<category><![CDATA[3D NAND manufacturers]]></category>
		<category><![CDATA[3D NAND memories]]></category>
		<category><![CDATA[3D NAND Speicher]]></category>
		<category><![CDATA[data storage]]></category>
		<category><![CDATA[data-storage technology]]></category>
		<category><![CDATA[Datenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[flash memories]]></category>
		<category><![CDATA[magnetic memories]]></category>
		<category><![CDATA[magnetische Speicher]]></category>
		<category><![CDATA[memory chips]]></category>
		<category><![CDATA[NAND flash]]></category>
		<category><![CDATA[random spin]]></category>
		<category><![CDATA[Speicherbausteine]]></category>
		<category><![CDATA[spin]]></category>
		<category><![CDATA[USB flash drives]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Datenspeicherung auf Edge Geräten erfordert robuste und immer leistungsfähigere Speicherbausteine. Flash ist seit Jahren&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/datenspeicherung-der-zukunft/">Datenspeicherung in der Zukunft</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Datenspeicherung auf Edge Ger&auml;ten erfordert robuste und immer leistungsf&auml;higere Speicherbausteine. Flash ist seit Jahren bew&auml;hrt, doch neue Technologien und Materialien versprechen noch schnellere und langlebigere Speicher.</strong></p>
<p>Die Verarbeitung von Daten auf Edge Ger&auml;ten erfordert auch entsprechende Datenspeicher. Doch die Speicherung der Daten auf den Endger&auml;ten stellt besondere Herausforderungen an die Speicherbausteine.</p>
<p>Zun&auml;chst einmal m&uuml;ssen sie geringe Kosten mit einer guten Performance vereinen. Au&szlig;erdem sollten die Speichermedien energieeffizient sein, um sie auch in batteriebetriebenen Ger&auml;ten einsetzen zu k&ouml;nnen. Edge Speicher m&uuml;ssen niedrigere und auch h&ouml;here Temperaturen aushalten, als es bei typischen PC-Anwendungen gefordert ist. Beim Einsetzen in mobilen Ger&auml;ten, sollten auch Vibrationen und Ersch&uuml;tterungen ihnen nichts anhaben. Klassische Festplatten-Laufwerke (HDD, Hard Disk Drive) sind hierf&uuml;r zu empfindlich und f&uuml;r die meisten Edge Anwendungen auch zu gro&szlig;.</p>
<h2><strong>Flash bew&auml;hrt, aber ausgereizt</strong></h2>
<p>Bew&auml;hrt haben sich Flash-Speicher, wie man sie zum Beispiel auch vom USB-Speicherstick kennt. Dabei handelt es sich um Halbleiterspeicher, bei denen die Informationsspeicherung (Bits) in einer Speicherzelle in Form von elektrischen Ladungen erfolgt. Flash-Speicher sind zwar pro Gigabyte noch etwas teurer, erm&ouml;glichen daf&uuml;r jedoch erheblich schnellere Datenverarbeitungsprozesse als HDDs. In einem Flash-Speicher k&ouml;nnen viermal h&ouml;here Lese- und Schreibgeschwindigkeiten als mit HDDs erzielt werden. Sie bieten zudem eine h&ouml;here Dichte, sparen also Platz und Gewicht, und sind aufgrund fehlender beweglicher Teile weniger fehleranf&auml;llig.</p>
<p>Die Entwicklung der Flash-Speicher hat sich in den letzten Jahren darauf konzentriert, die Zellen zu verkleinern und so die Datendichte zu erh&ouml;hen. Allerdings ist hier bereits mit den heutigen Nanometer-Strukturen eine physikalische Grenze erreicht und die Lebensdauer und Zuverl&auml;ssigkeit der Speicher leidet. Eine L&ouml;sung stellen 3D-NAND-Speicher dar. Hier stapeln sich &ndash; vereinfacht gesprochen &ndash; die planaren Speicherzellen vertikal &uuml;bereinander. K&uuml;rzere Verbindungen zwischen den Speicherzellen erh&ouml;hen die Speicherkapazit&auml;t sowie die Speichergeschwindigkeit und reduzieren den Stromverbrauch.</p>
<p>&bdquo;Um der enormen Nachfrage nach h&ouml;herer Speicherkapazit&auml;t und Zuverl&auml;ssigkeit bei gleichzeitiger Senkung der Kosten pro Bit gerecht zu werden, setzen die 3D-NAND-Hersteller innovative Techniken ein&ldquo;, erkl&auml;rt Belinda Dube, Cost-Analyst bei der Beratungsfirma System Plus Consulting. &bdquo;Sie &auml;ndern den Speichertyp, das Speicherzellen-Design und stapeln mit jeder Generation mehr Schichten, um die Bitdichte zu erh&ouml;hen und damit die Formgr&ouml;&szlig;e zu reduzieren. Die technologischen Ver&auml;nderungen in der Zellarchitektur und die Modifikation der grundlegenden Speicherfunktionen erh&ouml;hen zwar die Komplexit&auml;t des Herstellungsprozesses. Sie senken jedoch die Kosten pro Gigabyte.&ldquo;</p>
<h2><strong>Datenspeicherung der Zukunft</strong></h2>
<p>Doch selbst die aktuellen 3D-NAND-Speicher sto&szlig;en bei der stetig wachsenden Datenflut und rasant steigenden Anforderungen, zunehmend an ihre Grenzen. Sowie durch die immer komplexeren KI-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation.</p>
<p>&bdquo;Die Datenspeichertechnologie hat eine Skalierungsgrenze erreicht. Wir brauchen neue Konzepte, um die Datenmengen zu speichern, die wir in Zukunft produzieren werden&ldquo;, erkl&auml;rt Peter Zalden, Wissenschaftler am European XFEL. Diese Forschungseinrichtung betreibt den weltweit gr&ouml;&szlig;ten R&ouml;ntgenlaser. Zalden hat ihn zusammen mit Forschern der Universit&auml;t Duisburg-Essen genutzt, um zu untersuchen, wie die Datenspeicherung mit neuen Phasenwechselmaterialien noch besser und effizienter werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Phasenwechselspeicher sichern Daten, indem sie den Aggregatszustand der einzelnen Bits zwischen fl&uuml;ssig, glasartig und kristallin &auml;ndern. Ein elektromagnetisches Feld, W&auml;rme- oder Lichtimpulse schalten zwischen den Phasen hin und her. Diese beiden verschiedenen Zust&auml;nde entsprechen der &bdquo;0&ldquo; und &bdquo;1&ldquo; des Bin&auml;rcodes. Entsprechende Speicher k&ouml;nnten tausend Mal schneller und dabei erheblich langlebiger sein als bisherige Flash-Speicherchips. Mit ihrer Hilfe k&ouml;nnten die n&auml;chsten Generationen von Smartphones eine h&ouml;here Speicherdichte und Energieeffizienz aufweisen.</p>
<p>Eine andere vielversprechende Technologie basiert auf magnetischen Speichern. Hierbei wird der Spin genutzt, der der Eigendrehimpuls des Teilchens ist. Man kann ihn sich &auml;hnlich vorstellen wie den Drehimpuls eines Balls, der sich um seine eigene Achse dreht. &bdquo;Der Spin h&auml;ngt eng mit Magnetismus zusammen. Daher l&auml;sst er sich mit Magnetfeldern beeinflussen&ldquo;, sagt Dr. Viktor Sverdlov vom Institut f&uuml;r Mikroelektronik der TU Wien. &bdquo;&Auml;hnlich wie man Information speichert, indem man an bestimmten Punkten unterschiedliche elektrische Ladung anbringt. Kann man auch Information speichern, indem man an bestimmten Punkten f&uuml;r unterschiedlichen Spin sorgt.&ldquo;</p>
<p>Bei derartigen Speicher besteht im Gegensatz zu Flash-Speichern die M&ouml;glichkeit, sie beliebig oft zu beschreiben. Au&szlig;erdem erm&ouml;glichen sie sehr kurze Schreib- und Lesezugriffszeiten. Noch allerdings sind diese neuen Speichertechnologien zu teuer, um massenhaft in Edge Ger&auml;ten eingesetzt zu werden. Aber die Entwicklung geht weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/datenspeicherung-der-zukunft/">Datenspeicherung in der Zukunft</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Embedded Software und ihre bunte Welt</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/embedded-software-und-ihre-bunte-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 17:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Alibaba Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[application software]]></category>
		<category><![CDATA[Applikationssoftware]]></category>
		<category><![CDATA[AWS Greengrass]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[edge device]]></category>
		<category><![CDATA[Edge Gerät]]></category>
		<category><![CDATA[embedded device]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded-Gerät]]></category>
		<category><![CDATA[IoT device]]></category>
		<category><![CDATA[IoT Software]]></category>
		<category><![CDATA[IoT-Gerät]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft Azure iOT Edge]]></category>
		<category><![CDATA[operating system]]></category>
		<category><![CDATA[PREEMPT_RT]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Windows 10 IoT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9130</guid>

					<description><![CDATA[<p>Embedded Software und ihre bunte Welt. Wie jeder andere Computer benötigen auch Embedded- und Edge-Geräte&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/embedded-software-und-ihre-bunte-welt/">Embedded Software und ihre bunte Welt</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Embedded Software und ihre bunte Welt. Wie jeder andere Computer ben&ouml;tigen auch Embedded- und Edge-Ger&auml;te Software zur Erf&uuml;llung ihrer Aufgaben.&nbsp;Heute existiert eine Vielzahl verschiedener Betriebssysteme und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likations-Programme. Doch die Tendenz geht hin zu offenen Systemen.</strong></p>
<p>Embedded und Edge Ger&auml;te sind nichts anderes als kleine Computer. Und wie Computer ben&ouml;tigen sie Software, um ihre Aufgaben erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen. Wie zum Beispiel mit Embedded Software. Das beginnt wie beim PC mit einem Betriebssystem. Ein Embedded System muss auf Grund der Reduzierung auf genau definierte Aufgaben bei weitem nicht so viel leisten wie ein PC.</p>
<p>Somit kommen sehr einfache eingebettete Systeme ganz ohne Betriebssystem aus. Doch sobald mehrere <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen hinzukommen &ndash; wie es beim Edge Computing der Fall ist &ndash; ben&ouml;tigt auch ein Embedded Ger&auml;t ein Betriebssystem. Es ist unter anderem f&uuml;r die Speicher und Dateiverwaltung zust&auml;ndig und sorgt f&uuml;r die Parallelverarbeitung verschiedener Aufgaben. Aber auch f&uuml;r die Integration in &uuml;bergeordnete Systeme mit Hilfe verschiedener Kommunikationsstandards. Zum Einsatz kommen dabei h&auml;ufig spezielle Embedded-Versionen von Standard-Betriebssystemen, zum Beispiel Windows 10 IoT oder Linux-basierende Systeme wie Ubuntu.</p>
<h2><strong>Linux wird echtzeitf&auml;hig</strong></h2>
<p>Linux hat sich nicht nur aufgrund der hohen Anzahl unterst&uuml;tzter <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cpu/" target="_blank" title="Central Processing Unit Die zentrale Komponente eines Computers. Sie besteht aus einem Mikroprozessor, der den&hellip;" class="encyclopedia">CPU</a>-Architekturen und der nahezu unendlichen Anzahl von Treibern etabliert. Auch die gute Portier- und Skalierbarkeit tr&auml;gt dazu bei, dass es eines der leistungsf&auml;higsten Embedded Betriebssysteme ist. Laut des &bdquo;IoT Developer Survey 2018&ldquo; der Eclipse Foundation setzen rund 72 Prozent der Entwickler f&uuml;r ihre IoT-Ger&auml;te auf Linux-Systeme. Nur knapp 23 Prozent nutzen Windows.</p>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Unter den Linux-Systemen f&uuml;hrt Debian. Rund ein Drittel aller an der Eclipse-Umfrage teilnehmenden Linux-Nutzer setzen auf Debian. Und auch Debian-Derivate wie Raspbian, Ubuntu / Ubuntu Core.</div></div>
<p>Inzwischen existieren auch Linux-basierende Systeme, die den Anforderungen an harte Echtzeit entsprechen. Bisher griff man dazu allerdings auf spezielle Realtime-Erweiterungen, wie &bdquo;RT-Patches&ldquo; oder &bdquo;PREEMPT_RT&ldquo; zur&uuml;ck. Viele der hierf&uuml;r entwickelten Techniken sind heute bereits in den Linux-Kernel, also ins &bdquo;Basissystem&ldquo; eingezogen. Es ist absehbar, dass die Realtime-Erweiterungen aber in absehbarer Zeit komplett in den Kernel aufgenommen werden.</p>
<p>Schon die aktuelle Linux Version 5.3 kann man als Wegbereiter f&uuml;r die Echtzeit-Unterst&uuml;tzung sehen. Denn in den Hauptentwicklungszweig des Kernels ist eine neue Kernel-Konfigurationsoption eingeflossen. Durch diese es irgendwann m&ouml;glich ist, einen &bdquo;Fully Preemptible Kernel (Real-Time/RT)&ldquo; zu bauen. Der anschlie&szlig;end Echtzeit-Anforderungen erf&uuml;llt.</p>
<h2><strong>Schneller auf den Markt mit Edge-Frameworks</strong></h2>
<p>Auf das Betriebssystem setzt die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likations-Software auf. Sie beinhaltet die ger&auml;tespezifischen Funktionen, verarbeitet die erfassten Daten und stellt die Schnittstelle zum &uuml;bergeordneten System dar. Eine Programmierung einer <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likation ist von Grund auf aufw&auml;ndig. Da jedoch bestimmte Funktionen und Elemente in jeder Anwendungs-Software gleich sind, entwickelte man sogenannte Frameworks. Dabei handelt es sich nicht um eigenst&auml;ndige Programme, sondern vielmehr um ein Ger&uuml;st f&uuml;r den Programmierer.</p>
<p>Er erh&auml;lt mit dem Framework ein Programmierger&uuml;st, dass bereits verschiedene Funktionen und Elemente enth&auml;lt. Sie m&uuml;ssen also nicht jedes Mal neu programmiert werden, was die Entwicklungszeit erheblich reduziert. Im Edge Computing Bereich haben sich zum Beispiel die Frameworks AWS Greengrass, Microsoft Azure IoT Edge oder Alibaba <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> etabliert. Allerdings ist die Wahl des richtigen Frameworks nicht ganz einfach. Denn es erfordert in der Regel bestimmte Hardware, l&auml;uft nur auf einem definierten Betriebssystem und ist auf spezielle Anwendungsfelder zugeschnitten.</p>
<h2><strong>Offene Systeme f&uuml;hren Markt zusammen</strong></h2>
<p>Da gerade beim Edge Computing jedoch mitunter ein ganzes &Ouml;kosystem verschiedener Ger&auml;te von unterschiedlichen Herstellern miteinander kommuniziert, sollen Schnittstellen zwischen verschiedenen Betriebssystemen und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likations-Programmen m&ouml;glichst vermieden w&auml;ren. Das versprechen offene Systeme. Wobei offen nicht bzw. nicht nur bedeutet, dass die Software als Open-Source-Projekt entwickelt wird. Das ist zum Beispiel auch bereits bei Azure IoT Edge der Fall. Offen bedeutet tats&auml;chlich, dass die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likations-Software unabh&auml;ngig von Hardware, Betriebssystem und der in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> verwendeten Software ist.</p>
<p>Genau das soll mit LF Edge erreicht werden. Hiermit soll innerhalb der Linux Foundation ein offenes, interoperables Framework f&uuml;r Edge Computing geschaffen werden, das unabh&auml;ngig von Hardware, Silizium, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> oder Betriebssystem ist.</p>
<p>LF Edge wurde Anfang 2019 gestartet und besteht zun&auml;chst aus f&uuml;nf Projekten. Darunter Akraino Edge Stack, EdgeX Foundry, Home Edge, Open Glossary of Edge Computing und Project EVE, die teils schon vorher angesto&szlig;en wurden. Das offene Framework unterst&uuml;tzt neu entstehende Edge Anwendungen und vernetzten Dinge. Solche, die eine geringere Latenz, eine schnellere Datenverarbeitung sowie einen mobilen Einsatz erfordern. Durch den Software-Stack tr&auml;gt LF Edge dazu bei, den fragmentierten Edge-Markt durch eine gemeinsame Vision f&uuml;r die Branchenzukunft zu vereinheitlichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/embedded-software-und-ihre-bunte-welt/">Embedded Software und ihre bunte Welt</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Smarte Kameras haben alles sicher im Blick</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/smarte-kameras-haben-alles-sicher-im-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[automated driving camera]]></category>
		<category><![CDATA[automatisiertes Fahren Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitfähige Steuerung]]></category>
		<category><![CDATA[intelligent camera]]></category>
		<category><![CDATA[intelligent systems]]></category>
		<category><![CDATA[intelligente Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[intelligente Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Netatmo Außenkamera]]></category>
		<category><![CDATA[netatmo outdoor camera]]></category>
		<category><![CDATA[Netatmo Welcome]]></category>
		<category><![CDATA[Presence Netatmo]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[quality control]]></category>
		<category><![CDATA[real time control]]></category>
		<category><![CDATA[smart cameras]]></category>
		<category><![CDATA[Smarte Kameras]]></category>
		<category><![CDATA[surveillance camera]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungskamera]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9139</guid>

					<description><![CDATA[<p>Smarte Kameras mit integrierter Intelligenz können Bilder autark verarbeiten und eigenständig Aktionen auslösen. In der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/smarte-kameras-haben-alles-sicher-im-blick/">Smarte Kameras haben alles sicher im Blick</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Smarte Kameras mit integrierter Intelligenz k&ouml;nnen Bilder autark verarbeiten und eigenst&auml;ndig Aktionen ausl&ouml;sen. In der Industrie werden sie zur Qualit&auml;tskontrolle oder zur Steuerung von Anlagen eingesetzt. Als &Uuml;berwachungskameras analysieren sie die Videos direkt und alarmieren nur bei Gefahrensituationen. </strong></p>
<p>Gleich ob bei der Qualit&auml;tskontrolle in der Industrie, bei der &Uuml;berwachung von Geb&auml;uden oder auch beim automatisierten Fahren. Der Bedarf an detaillierten Videoaufnahmen rund um die Uhr steigt und produziert gro&szlig;e Datenmengen, die hohe &Uuml;bertragungsraten und viel Speicherplatz erfordern.</p>
<h2><strong>Smarte Kameras und Bildverarbeitung vereint</strong></h2>
<p>Daher gewinnen sogenannte Smarte Kameras zunehmend an Popularit&auml;t. Diese intelligenten Systeme vereinen Kamera und Hochleistungsbildverarbeitung in einem einzigen Ger&auml;t. Bildvorverarbeitungen oder sogar komplette Videoanalysen werden mit diesen Edge Ger&auml;ten direkt in der Kamera ausgef&uuml;hrt. Das entlastet das Host-System, zus&auml;tzliche PCs oder Controller sind nicht erforderlich. Je nach Leistungsf&auml;higkeit des integrierten Prozessors bzw. <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/fpga/" target="_blank" title="Field Programmable Gate Array Vorkonfektionierte integrierte Schaltungen mit einer Vielzahl an Logikschaltungen, die vom Anwender&hellip;" class="encyclopedia">FPGA</a>s sind derartige Kameras in der Lage, Farben und Formen zu identifizieren. Aber diese auch mit vorgegeben Strukturen zu vergleichen und sogar menschliche Bewegungen sowie Verhalten zu erkennen. Dabei kommen zunehmend auch Methoden des maschinellen Lernens bzw. K&uuml;nstliche Intelligenz zum Einsatz.</p>
<h2><strong>Anlagen in Echtzeit steuern</strong></h2>
<p>Bei industriellen Anwendungen kann die Smarte Kamera so dezentral Entscheidungen treffen und zum Beispiel auf fehlerhafte Teile entsprechend reagieren. Sei es durch Ansteuern eines Auswerfers &uuml;ber die SPS oder der Benachrichtigung eines menschlichen Kollegen, der die Produktion &uuml;berwacht. Auch bei typischen Echtzeitanwendungen, zum Beispiel bei Pick &amp; Place-Anwendungen, kommen zunehmend Smarte Kameras zum Einsatz. Sie verdr&auml;ngen mit leistungsf&auml;higen Prozessoren zunehmend die zuvor &uuml;blichen PC-basierten L&ouml;sungen. In einem Verbund von Anlagen- und Robotersteuerung k&ouml;nnen solche Embedded Bildverarbeitungssysteme sogar komplexe Fertigungsschritte umfassend unterst&uuml;tzen.</p>
<p>Das auf industrielle Bildverarbeitungsl&ouml;sungen spezialisierte Unternehmen Wente/Thiedig entwickelte zum Beispiel f&uuml;r einen Kunden aus der Automobilindustrie das Scansystem SKG500. Es bestimmt die Lage und Position von schweren Bauteilen in Boxen, so dass ein Roboterarm sie pr&auml;zise greifen kann. Zwei intelligente Kamerasysteme des Typs VCSBC6211nano-RH des Herstellers Vision Components agieren als eigenst&auml;ndige Bildverarbeitungssysteme agieren. Sie bewerten vor der Entnahme der Rohlinge die Konturen der obersten Rohteillage visuell und bestimmen deren Position, Orientierung und Seitenlage.</p>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Mit einer Rechenleistung von 5.600 MIPS und geringen Ma&szlig;en (40 mm x 60 mm) eignet sich die intelligente Platinenkamera VCSBC6211nano-RH besonders f&uuml;r <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>likationen, bei denen sehr wenig Installationsplatz zur Verf&uuml;gung steht. Die Platinenkamera verf&uuml;gt &uuml;ber einen mit 700 MHz getakteten Prozessor, ein 32 MB gro&szlig;es Flash-EPROM sowie einen SDRAM-Arbeitsspeicher von 128 MB. Die Livebildausgabe kann &uuml;ber die 100 MBit-Ethernetschnittstelle erfolgen, die eine freie Programmierung unterst&uuml;tzt.</div></div>
<p>Die aus dem 3D-Bild gewonnenen Informationen sendet die Smarte Kamera dann &uuml;ber Ethernet an die Anlagensteuerung. Die Realisierung des 3D-Erkennungssystems als Edge L&ouml;sung erm&ouml;glicht eine verk&uuml;rzte Taktzeit, die wiederum eine optimale Auslastung der nachfolgenden Bearbeitungszentren gew&auml;hrleistet.</p>
<h2><strong>Hund, Mensch oder Auto?</strong></h2>
<p>Neben der industriellen Bildverarbeitung ist der Security-Bereich das zweite gro&szlig;e Einsatzgebiet von Smarten Kameras. Mit der eingebauten Intelligenz k&ouml;nnen moderne &Uuml;berwachungskameras die erfassten Videodaten autark interpretieren. Bei m&ouml;glichen Sicherheitsrisiken alarmieren sie anhand von vorkonfigurierten Alarmregeln das Sicherheitspersonal oder den Wohnungseigent&uuml;mer in Echtzeit. Die intelligente Videoanalyse erkennt automatisch Regelverst&ouml;&szlig;e, etwa wenn eine Person im erfassten Bildbereich ein abgesperrtes Areal betritt.</p>
<p>Die Smarte Kamera &bdquo;Presence&ldquo; von Netatmo kann zum Beispiel unterscheiden, ob ein Auto, ein Hund oder ein Mensch das Grundst&uuml;ck betritt. Sie analysiert in Echtzeit die aufgenommenen Bilder und informiert den Hauseigent&uuml;mer entsprechend via Smartphone-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>.</p>
<p>Das Indoor-Pendant von Netatmo ist die Welcome-Kamera, die sogar einmal &bdquo;angelernte&ldquo; Gesichter erkennen wieder erkennen kann. Dadurch kann sie dem Bewohner eine Info mit dem Namen desjenigen schicken, der die Wohnung betritt. Zudem kann das System dank seiner K&uuml;nstlichen Intelligenz zwischen Bewegungen eines Haustieres und anderen Aktionen unterscheiden. So werden durch das Haustier ausgel&ouml;ste Alarme vermieden. Der Nutzer wird nur informiert, wenn wirklich etwas Wichtiges passiert.</p>
<h2><strong>Rennfahrer unter Beobachtung</strong></h2>
<p>Noch leistungsf&auml;higer sind &Uuml;berwachungskameras f&uuml;r den professionellen Einsatz. So verf&uuml;gen die Netzwerk-Kameras von Bosch &uuml;ber 17 verschiedene Videoanalyse-Algorithmen. Damit k&ouml;nnen sie zwischen echten Sicherheitsvorf&auml;llen und bekannten Ausl&ouml;sern von Fehlalarmen unterscheiden. Die eingebaute Videoanalyse erm&ouml;glicht es, gro&szlig;e Mengen an Videomaterial schnell nach kritischen Informationen zu durchsuchen. Weil nur relevante Bilder &uuml;bertragen werden, sinken Netzwerklast und Speicherbedarf erheblich. Die &uuml;bertragenen Videodaten k&ouml;nnen alle Bilddaten enthalten oder nur die Metadaten, je nach Anforderungen der Anwendung.</p>
<p>Einen eher untypischen Einsatz dieser Kameras findet man am Misano World Circuit in Norditalien, eine der weltweit bekanntesten Motorrad-Rennstrecken.</p>
<div class="su-note" style="border-color:#007072;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;"><div class="su-note-inner su-clearfix" style="background-color:#007D7F;border-color:#cce5e5;color:#ffffff;border-radius:3px;-moz-border-radius:3px;-webkit-border-radius:3px;">Seit Er&ouml;ffnung im Jahr 1972 gilt der Misano World Circuit in Norditalien als eine der weltweit bekanntesten Motorrad-Rennstrecken. Die Rennstrecke ist Austragungsort mehrerer hochrangiger Rennen, darunter der San Marino und Rimini&rsquo;s Coast Motorcycle Grand Prix. Jedes Jahr besuchen mehr als 600.000 Motorradfans die Rennstrecke. Damit erwirtschaftet der Misano World Circuit j&auml;hrlich einen Umsatz von mehr als 62 Millionen Euro.</div></div>
<p>F&uuml;r die Betreiber der Strecke steht die Sicherheit der Motorradfahrer an erster Stelle. Auch Regelverst&ouml;&szlig;e seitens der Fahrer m&uuml;ssen rechtzeitig erkannt werden, da diese laut Grand Prix-Reglement zu Punktabzug und Disziplinarstrafen f&uuml;hren. Doch bei einem Grand Prix-Rennen &uuml;ber 27 Runden den &Uuml;berblick zu bewahren ist nicht einfach. Bei rund 25 Rennfahrern und Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h ist die Kontrolle &uuml;ber die Strecke eine gro&szlig;e Herausforderung.</p>
<p>Bosch installierte daher unter anderem Kameras vom Typ Autodome IP starlight 7000 HD. Ihre Videoanalysefunktion ist in Misano kundenspezifisch konfiguriert worden. Die Kameras folgen den Rennfahrern automatisch. So kann deren Sicherheit und Regelkonformit&auml;t auch bei Geschwindigkeiten von &uuml;ber 300 km/h jederzeit &uuml;berwacht werden. Ereignet sich ein Unfall, verst&auml;ndigen die intelligenten Kameras automatisch das Kontrollzentrum. So kann eine schnelle Analysierung der Lage auf der Rennstrecke erfolgen und eine schnelle Reaktion ist gew&auml;hrleistet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/smarte-kameras-haben-alles-sicher-im-blick/">Smarte Kameras haben alles sicher im Blick</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Multi-Fischaugen-Stereo-Kamera-Sensorsystem</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/das-multi-fischaugen-stereo-kamera-sensorsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 17:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[artifical intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[automotive system architecture]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive Systemarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[DRAM-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[driverless vehicles]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeit]]></category>
		<category><![CDATA[environmental sensors]]></category>
		<category><![CDATA[fahrerlose Fahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Fischaugenobjektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Fisheye lenses]]></category>
		<category><![CDATA[fully automated vehicle]]></category>
		<category><![CDATA[highly automated vehicle]]></category>
		<category><![CDATA[hochautomatisiertes Fahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[machine learning]]></category>
		<category><![CDATA[maschinelles lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Fischaugen-Stereo-Kamera-Sensorsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Fischaugen-Stereosystem]]></category>
		<category><![CDATA[multi-stereo sensor system]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple fisheye-stereo cameras]]></category>
		<category><![CDATA[real time]]></category>
		<category><![CDATA[Sensorsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Umfeldsensoren]]></category>
		<category><![CDATA[vollautomatisiert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9151</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon heute reagieren automatisiert fahrende Autos schneller als der Mensch. Das ermöglichen extrem leistungsfähige Computer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/das-multi-fischaugen-stereo-kamera-sensorsystem/">Das Multi-Fischaugen-Stereo-Kamera-Sensorsystem</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon heute reagieren automatisiert fahrende Autos schneller als der Mensch. Das erm&ouml;glichen extrem leistungsf&auml;hige Computer an Bord der Fahrzeuge, die die Daten aller Sensorsysteme zusammenfassen. Sie k&ouml;nnen die Daten in Sekundenbruchteilen bewerten und entsprechende Aktionen ausl&ouml;sen.</strong></p>
<p>Wenn ein Kind auf die Stra&szlig;e rennt, braucht der Mensch durchschnittlich 1,6 Sekunden, bis er auf die Bremse tritt. Hochautomatisierte Fahrzeuge, die mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>- oder <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>-Sensoren und einem Kamerasystem ausgestattet sind, reagieren dagegen bereits heute in 0,5 Sekunden.</p>
<h2><strong>Umfeld in Echtzeit wahrnehmen</strong></h2>
<p>Dies ist nur m&ouml;glich, wenn die Daten direkt an Bord des Autos in eingebetteten, hochleistungsf&auml;higen Bildverarbeitungsrechnern verarbeitet sind. Und diese in Echtzeit und kontinuierlich ein Gesamtbild der Verkehrssituation im Umfeld erstellen. Man muss bedenken, dass ein vollautomatisiertes Fahrzeug zwischen 30 und 40 Terabyte Daten pro acht Stunden Fahrt erzeugt. Das sind rund 3.500 4K-Filme. Dadurch wird klar, dass die aktuelle, aber auch eine zuk&uuml;nftige 5G-Netzwerkarchitektur mit dieser Art von Volumen &uuml;berfordert ist. Zudem k&ouml;nnen es sich automatisiert fahrende Autos schlichtweg nicht leisten, auf in der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/cloud/" target="_blank" title="IT-Ressourcen werden &uuml;ber das Internet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tats&auml;chlichen Verbrauch abgerechnet." class="encyclopedia">Cloud</a> gespeicherte und verarbeitete Informationen zu warten.</p>
<h2><strong>KI als wichtiger Baustein</strong></h2>
<p>Laut Robert Bielby, als Senior Director verantwortlich f&uuml;r die Automotive-Systemarchitektur in der Embedded Business Unit von Micron, erm&ouml;glichen es Hochleistungscomputer auf Basis k&uuml;nstlicher Intelligenz mit tiefen neuronalen Netzwerkalgorithmen, dass autonome Autos besser fahren als von Menschen gesteuerte Fahrzeuge. &bdquo;Sie haben eine Vielzahl von verschiedenen Sensoren, die zusammenwirken, um die gesamte Umgebung in 360 Grad, rund um die Uhr, auf eine gr&ouml;&szlig;ere Entfernung und mit einer h&ouml;heren Genauigkeit zu sehen, als es Menschen k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Bielby. &bdquo;In Kombination mit der extremen Rechenleistung, die heute in einem Auto eingesetzt werden kann, leisten Autos einen viel besseren Job dabei, sicherer auf der Stra&szlig;e unterwegs zu sein, als wir es k&ouml;nnen.&ldquo;</p>
<p>Micron Technology bietet ein breites Portfolio an fl&uuml;chtigen und nichtfl&uuml;chtigen Speicherprodukten f&uuml;r Automotive-Anwendungen. Sie kommen zum Beispiel auch bei einer Computing-Plattform zum Einsatz, die speziell f&uuml;r autonomes Fahren entwickelt wurde und auf einer hoch leistungsf&auml;higen DRAM-Technologie basiert.</p>
<h2><strong>Hunderte Billionen Rechenoperationen in der Sekunde</strong></h2>
<p>Die KI-Plattform liefert unter anderem die erforderliche Rechenpower f&uuml;r die hochautomatisierten Fahrzeuge von Daimler. K&uuml;nstliche Intelligenz ist ein wichtiger Baustein f&uuml;r den aus mehreren Einzelsteuerger&auml;ten bestehenden Steuerger&auml;teverbund von vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrzeugen. Insgesamt erreicht der Steuerger&auml;teverbund bei den Fahrzeugen von Daimler eine Rechenkapazit&auml;t von hunderte Billionen Rechenoperationen in der Sekunde. Das entspricht so viel, wie mindestens sechs zusammengeschaltete, hochmoderne Computer-Arbeitspl&auml;tze leisten.</p>
<p>Hier laufen zum Beispiel die Informationen der verschiedenen Umfeldsensoren mit <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>-, Video-, <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/lidar/" target="_blank" title="Eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Dazu werden Laserstrahlen ausgesendet. Sensoren&hellip;" class="encyclopedia">Lidar</a>- und Ultraschall-Technik zusammen. Der Steuerger&auml;teverbund f&uuml;hrt die Daten aller Umfeldsensoren zusammen. Die sogenannte Sensordatenfusion wertet die Daten innerhalb von Sekundenbruchteilen aus und plant darauf aufbauend den Fahrweg des Fahrzeuges. Das ist vergleichbar schnell wie ein Schmerzreiz beim Menschen, der zwischen 20 und 500 Millisekunden braucht, bis er im Gehirn ankommt.</p>
<h2><strong>Bremsen in weniger als 10 Millisekunden </strong></h2>
<p>Doch es wird an Systemen geforscht, die noch schneller sind. Ein automatisiert fahrendes Auto reagiert innerhalb von 500 Millisekunden. Allerdings f&auml;hrt es bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde immer noch sieben Meter ungebremst weiter. Das Fraunhofer-Institut f&uuml;r Zuverl&auml;ssigkeit und Mikrointegration IZM arbeitet daher an einem Kamera-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>-Modul, das Ver&auml;nderungen im Stra&szlig;enverkehr deutlich schneller registriert. Das handygro&szlig;e Modul wird eine Reaktionszeit von unter 10 Millisekunden haben.</p>
<p>Der Trick dahinter ist die integrierte Signalverarbeitung. Die Daten von dem <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a>system und der <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/stereokamera/" target="_blank" title="Wird ein Objekt &uuml;ber eine Stereokamera aufgenommen, ergibt sich ein r&auml;umlicher Versatz zwischen korrespondierenden Punkten&hellip;" class="encyclopedia">Stereokamera</a> werden direkt im bzw. am Modul verarbeitet und gefiltert. Nicht relevante Informationen werden zwar erkannt, aber nicht weitervermittelt. Durch die Sensor-Fusion werden die Daten von Kamera und <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/radar/" target="_blank" title="Radio Detection and Ranging Erkennungs- und Ortungsverfahren auf der Basis elektromagnetischer Wellen im Radiofrequenzbereich." class="encyclopedia">Radar</a> zusammengef&uuml;hrt. Auf Basis neuronaler Netzwerke werden diese Daten und damit verschiedene Verkehrszust&auml;nde durch Machine Learning inhaltlich ausgewertet. Daraufhin sendet das System keine Zustandsinformationen, sondern lediglich Reaktionsanweisungen an das Fahrzeug. So bleibt die Busleitung des Fahrzeuges frei f&uuml;r wichtige Signale. Zum Beispiel bei einem Kind, das pl&ouml;tzlich auf die Stra&szlig;e rennt.</p>
<p>&bdquo;Die integrierte Signalverarbeitung verk&uuml;rzt die Reaktionszeit enorm&ldquo;, sagt Christian Tschoban, Gruppenleiter in der Abteilung RF &amp; Smart Sensor Systems am Fraunhofer IZM. Das System soll, wenn es fertig ist, 50-mal schneller als g&auml;ngige Sensorsysteme und 160-mal so schnell wie der Mensch sein. Das Auto f&auml;hrt dann nur noch 15 Zentimeter ungebremst weiter. Das System reagiert und sendet Signale zum Bremsen. Damit k&ouml;nnten viele Unf&auml;lle im st&auml;dtischen Stra&szlig;enverkehr vermieden werden.</p>
<h2><strong>Das Umfeld stets im Blick</strong></h2>
<p class="p1"></p><div class="su-box su-box-style-default" style="border-color:#006466;border-radius:3px"><div class="su-box-title" style="background-color:#007D7F;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Multi-Fischaugen-Stereo-Kamera-Sensorsystem</div><div class="su-box-content su-clearfix" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Eine Allianz von Firmen und Instituten, der unter anderem die Firmen MicroSys Electronics GmbH, TheImagingSource, Myestro, NewTec sowie das ILM Institut f&uuml;r Lasermesstechnik Ulm angeh&ouml;ren, hat ein Multi-Fischaugen-Stereo-Kamera-Sensorsystem entwickelt. Diese System k&ouml;nnen Unternehmen aus unterschiedlichsten M&auml;rkten f&uuml;r hochautomatisierte Fahrzeuge verwenden, ohne selbst spezielles Know-how der Umfelderkennung aufbauen zu m&uuml;ssen.
<p>Das System besteht aus mehreren Multi-Stereo-Sensorsystemen. Jedes davon setzt sich aus vier im Quadrat angeordneten Kameras zusammen und besitzt zudem ein eigenes Lasersystem. Kameras aus benachbarten, weiter auseinanderliegenden Multi-Stereo-Kameras bilden weitere Stereo-Paare f&uuml;r h&ouml;here Reichweiten. Fischaugen-Objektive halten die notwendige Anzahl von Multi-Stereo-Kameras gering. Diese von Myestro patentierte Anordnung erlaubt die gleichzeitige Messung von Hindernissen im Nah- und Fernbereich. Um Schwingungen der Fahrzeugkarosserie zu kompensieren, die verwertbare Bildinformationen verhindern w&uuml;rden, entwickelte Myestro die &bdquo;RubberStereo-Technologie&ldquo;. Sie erkennt und kompensiert Schwingungen in Echtzeit direkt aus dem Vergleich der Bilddaten des Kamerapaares. Das System l&auml;uft auf einem Embedded Rechner von MicroSys, der wiederum rund um einen speziell f&uuml;r Automotive-Vision-Anwendungen entwickelten Prozessor aufgebaut ist. Die Plattform kombiniert Signalverarbeitungs- und Rechenfunktionen zur Umgebungserkennung in einem besonders kleinen Formfaktor.</p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/das-multi-fischaugen-stereo-kamera-sensorsystem/">Das Multi-Fischaugen-Stereo-Kamera-Sensorsystem</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Edge Lösungen im Consumer-Bereich</title>
		<link>https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/edge-loesungen-im-consumer-bereich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[The Quintessence]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Edge Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Markets & Technology]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[artificial intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Bankensektor]]></category>
		<category><![CDATA[banking sector]]></category>
		<category><![CDATA[consumer devices]]></category>
		<category><![CDATA[Consumer-Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[deep learning]]></category>
		<category><![CDATA[Edge Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[edge technologies]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[embedded technologies]]></category>
		<category><![CDATA[financial sector]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzsektor]]></category>
		<category><![CDATA[ki]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[neviscura]]></category>
		<category><![CDATA[nevisQ]]></category>
		<category><![CDATA[safe payment]]></category>
		<category><![CDATA[Sicheres Bezahlen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://future-markets-magazine.com/?p=9157</guid>

					<description><![CDATA[<p>Edge Lösungen im Consumer-Bereich sind dank immer leistungsstärkere Embedded-Technologien möglich. Dadurch ermöglichen sie es, auch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/edge-loesungen-im-consumer-bereich/">Edge Lösungen im Consumer-Bereich</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Edge L&ouml;sungen im Consumer-Bereich sind dank immer leistungsst&auml;rkere Embedded-Technologien m&ouml;glich. Dadurch erm&ouml;glichen sie es, auch allt&auml;gliche Ger&auml;te wie &Ouml;fen oder Fernseher mit Edge Intelligenz auszustatten. Das steigert nicht nur den Bedienungskomfort, sondern f&uuml;hrt auch zu einer besseren Funktion der Ger&auml;te. Smarte Anwendungen mit lokaler Datenverarbeitung sorgen aber auch f&uuml;r mehr Sicherheit in Wohnungen oder f&uuml;r einfaches Bezahlen mit dem Smartphone.</strong></p>
<p>Smarte Ger&auml;te mit eigener Intelligenz erobern zunehmend auch den Alltag des Konsumenten, sei es in Form von <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a>, in Hausger&auml;ten oder bei Assistenzsystemen, die das Leben im Alter einfacher und sicherer machen.</p>
<p>So hat Miele zum Beispiel eine L&ouml;sung namens Motionreact auf den Markt gebracht, mit der der Backofen ahnt, was der Nutzer als n&auml;chstes tun m&ouml;chte. Zum Beispiel macht der Ofen mit einem Signalton auf das Programmende aufmerksam. N&auml;hert man sich jetzt dem Ger&auml;t, geschehen zwei Dinge gleichzeitig. Der Signalton verstummt und die Beleuchtung im Garraum schaltet sich ein. Oder, bei Ann&auml;herung schalten sich Ger&auml;t und Garraumbeleuchtung ein und im Display erscheint das Hauptmen&uuml;. Technisch funktioniert das System &uuml;ber Infrarotsensoren in der Ger&auml;teblende. Sie reagieren auf Bewegungen in einem Abstand zwischen circa 20 und 40 Zentimetern vor dem Ger&auml;t.</p>
<h2><strong>Edge L&ouml;sungen im Consumer-Bereich</strong></h2>
<p>Es erfolgt zunehmend eine Integration von KI-F&auml;higkeiten in Consumer-Ger&auml;ten. Dadurch ist nicht nur die Bedienung einfacher, sondern auch eine bessere Funktion m&ouml;glich.</p>
<p>Ein Beispiel daf&uuml;r ist die neue Generation der TV-Spitzenmodelle von LG Electronics. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber intelligente Prozessoren, die dank der integrierten KI die Bildqualit&auml;t verbessern. Durch Deep-Learning-Algorithmen analysieren die TV-Ger&auml;te die Qualit&auml;t der Signalquelle. Anschlie&szlig;end w&auml;hlen sie das entsprechend am besten geeignete Interpolations-Verfahren f&uuml;r eine optimale Bildwiedergabe aus. Zus&auml;tzlich f&uuml;hrt der Prozessor bei HDR-Inhalten einen dynamischen Feinabgleich der Tone-Mapping-Kurve in Abh&auml;ngigkeit vom Umgebungslicht durch. Dabei wird die Bildhelligkeit aufgrund von Erfahrungswerten dar&uuml;ber, wie das menschliche Auge Bilder unter verschiedenen Lichtbedingungen wahrnimmt, dynamisch optimiert. So k&ouml;nnen selbst in dunkelsten Szenen noch kontrast- und detailreiche Bilder mit hoher Farbtiefe reproduziert werden. Sogar in R&auml;umen mit hoher Umgebungshelligkeit. Die Raumhelligkeit wird dabei mittels eines Umgebungslichtsensors im TV-Ger&auml;t erfasst.</p>
<p>Intelligente Ger&auml;te sind auch eine gro&szlig;e Hilfe, wenn es darum geht, das Leben im Alter sicherer und komfortabler zu machen. Das zeigt das Beispiel neviscura der Firma nevisQ. Es ist ein diskretes, in die Fu&szlig;leisten einer Wohnung integriertes Sensorsystem. Es erm&ouml;glicht vollkommen automatisch und ohne zus&auml;tzliche Ger&auml;te am K&ouml;rper beispielsweise St&uuml;rze zu erkennen. Daraufhin kann es in Echtzeit Pflegekr&auml;fte durch die Schwesternrufanlage informieren.</p>
<p>Die Daten der Infrarotsensoren werden in einer Basisstation mit smarten Funktionen erfasst und analysiert. Die lokale Datenverarbeitung erkennt so sofort kritische Situationen im Raum. Gleichzeitig dient die Basisstation als Schnittstelle zur Rufanlage. Das KI-Sensorsystem soll k&uuml;nftig auch &uuml;ber Aktivit&auml;tsanalysen erkennen, ob sich die Verfassung einer Person ver&auml;ndert und somit kritischen Situationen vorbeugen. Beispielsweise kann es hier die Laufgewohnheiten der im Haus lebenden Personen analysieren.</p>
<h2><strong>Bankensektor &ndash; einer der gr&ouml;&szlig;ten Nutzer von Edge Technologien</strong></h2>
<p>Das <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/internet-der-dinge/" target="_blank" title="Internet of Things (IoT) Verkn&uuml;pfung physischer Objekte (Dinge) mit einem virtuellen Abbild im Internet. Allt&auml;gliche&hellip;" class="encyclopedia">Internet der Dinge</a> mit seiner Vielzahl an Consumer-<a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> und Edge Computing ver&auml;ndern aber auch den Alltag au&szlig;erhalb der Wohnung. Insbesondere die Art und Weise, wie die Banken ihre Gesch&auml;fte f&uuml;hren.</p>
<p>Tats&auml;chlich ist laut einer Studie von ResearchAndMarkets der Finanz- und Bankensektor weltweit einer der gr&ouml;&szlig;ten Nutzer von Edge Computing. Die zunehmende Akzeptanz digitaler und mobiler Banking-Initiativen und Zahlung durch <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> erh&ouml;hen hier die Nachfrage nach Edge-Computing-L&ouml;sungen deutlich. Solche <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> sind zum Beispiel die <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/app/" target="_blank" title="Kurzform f&uuml;r Applikation oder Anwendung; Anwendungssoftware f&uuml;r Smartphone, Tablet oder andere tragbare elektronische Ger&auml;te." class="encyclopedia">App</a>le Watch, Fitbit oder das Smartphone. Denn um die Vorteile der IoT-Technologien nutzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die Banknetze so sicher und zuverl&auml;ssig wie m&ouml;glich sein. Aber IoT-Ger&auml;te selbst sind schwer zu sichern. Denn um das Sicherheitsniveau zu erzielen, das f&uuml;r Bankanwendungen erforderlich ist, sind fortschrittliche kryptografische Algorithmen erforderlich. Diese rechenintensiven Operationen sind f&uuml;r IoT-Ger&auml;te allerdings nur aufw&auml;ndig umzusetzen.</p>
<p>Aus diesem Grund empfiehlt sich der Einsatz von Sicherheitsagenten in der Edge. Das kann zum Beispiel ein <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/router/" target="_blank" title="Vermittlungsrechner, der mehrere Rechnernetze koppelt." class="encyclopedia">Router</a> oder eine Basisstation sein. Die in der N&auml;he der Nutzer installiert werden, um Sicherheitsalgorithmen zu verarbeiten und Daten von und zu IoT-Ger&auml;ten zu verschl&uuml;sseln. So k&ouml;nnen Kunden auch mit eher einfachen <a href="https://future-markets-magazine.com/de/encyclopedia/wearables/" target="_blank" title="Elektronische Kleinstsysteme, die in Alltagsgegenst&auml;nde eingebettet sind und auf, am oder sogar im K&ouml;rper getragen&hellip;" class="encyclopedia">Wearables</a> sichere Bankgesch&auml;fte t&auml;tigen. Doch durch den zunehmenden Einsatz von IoT-Ger&auml;ten zur Abwicklung von Bankgesch&auml;ften und Zahlungen w&auml;chst der Bedarf an der Speicherung und Verarbeitung von Daten in Edge-Rechenzentren. Da sie n&auml;her am Benutzer sind, erm&ouml;glichen diese Mikro-Rechenzentren die Verarbeitung von Daten n&auml;her an der Quelle. Das senkt die Reaktionszeiten des Systems (Latenz) und reduziert die Kosten f&uuml;r die Daten&uuml;bertragung. So geht das Zahlen mit dem Smartphone genauso schnell &ndash; oder sogar schneller &ndash; wie mit Bargeld aus dem Portemonnaie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://future-markets-magazine.com/de/markets-technology/edge-loesungen-im-consumer-bereich/">Edge Lösungen im Consumer-Bereich</a> appeared first on <a href="https://future-markets-magazine.com/de/">Future Markets Magazine</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
